Italy · 9 Days · 51 Moments · July 2013

Gabriele Höckner, MSc

Toskana - Widerstand ist zwecklos 1


30 July 2013

Auf dem Heimweg Nachdem wir zehn Tage in der Toskana sehr genossen haben, packen wir unsere Koffer und machen uns auf den Heimweg. Wir fühlen uns reich an Eindrücken und unser Kofferraum ist befüllt mit vinologischen Schätzen. Dieses Mal haben wir bedacht, einen Wochentag zu wählen und dem verkehrsreichen Wochenende auszuweichen. Die Stau-Erfahrung aus der Vergangenheit kam uns rechtzeitig in den Sinn. Weil wir es nicht eilig haben, beschließen wir unterwegs noch eine Nacht am Wörthersee zu verbringen. Das schont die Erholung und unsere Körper freuen sich über das Schwimmen im See und die E-Bike-Runde um den See.

29 July 2013

Ristorante i Gabellieri An diesem Abend werden wir - nach einem Bade-Nachmittag - mit unseren E-Bikes auf dem Weg vom Quartier ins historische Zentrum von einem mächtigen Gewitter überrascht. So kommt es, dass wir unterwegs in einer Pizzeria speisen, die wir sonst wohl nicht ausgesucht hätten. Das Ambiente war einfach und sauber, das Essen war hervorragend und vor allem sehr günstig! Ristorante i Gabellieri Viala V. Emanuele II 75/79 Siena
Duomo Santa Maria Der Dom ist ein Wunderwerk! Toskanische Gotik in schwarz-weiß. Der Duoma Santa Maria ist eine der bedeutendsten gotischen Kirchen in Italien. Der Architekt Giovanni Pisano orientierte sich an französischen Vorbildern. Auch das Innere ist sehenswert. Es lohnt sich einen Audio-Guide zu nehmen, um sich einen Überblick über die Kunstwerke zu verschaffen.
Der beste Blick über den Il Campo Hinter der "Fonte Gaia", dem Brunnen auf dem Il Campo gibt es ein Restaurant, dessen EIngang in einer Seitengasse liegt ein Restaurant, dessen Namen und Adresse ich verabsäumt habe zu notieren. Es lohnt sich, den EIngang zu finden, da es in diesem lokal einen Balkon gibt, der den besten Überblick über den Il Campo gibt. Auf dem Balkon gibt es ca. 6 Plätze, die zwar oft frequentiert sind, aber die Menschen bleiben meist nicht allzu lang und bisher war immer wieder ein Plätzchen zu ergattern. Hier sitzen, ein gutes Glas Chianti und das rege Treiben auf der Piazza genießen - das nenne ich wahren Genuss!
Bar Fontegaia Weil der Durst gar groß ist nach dem Aufstieg und der Il Campo sooo schön, stärken wir uns im Anschluss in der Bar Fontegaia. Espresso und Wasser sind in Italien überall zu Schnäppchenpreisen zu kriegen. Da suchen wir uns gern die besten Plätze aus. Bar Fontegaia, Il Campo 21/23, Siena
Hinauf auf den Torre del Mangia Ich bin ein Mensch, der Überblick liebt. Deswegen war es mein Ziel den Torre del Mangia - den Turm des Rathauses von Siena - zu erklimmen. Weil wir nicht in einer langen Schlange ewig warten wollten, achteten wir darauf, dass wir zu Beginn der Öffnungszeit um 9.30 Uhr vor Ort waren. Der Eintritt kostet € 8.00 pro Person. Um den 102 m hohen Turm zu erklimmen, braucht es ein gutes Durchhaltevermögen. Vor allem ist es gut, wenn man nicht (wie ich) zu jenen gehört, die dazu tendieren, Enge nicht zu vertragen. ... Nach dem herrlichen Aussichtsplateau bei etwa einem Drittel des Turmes wird es ziemlich eng. DIe Sorge, dass es keine Ausweichmöglichkeiten geben würde, ließ mich kehrt machen. Mein Mann erreichte das Ziel und gab die wichtige Info, dass bald nach meiner Umkehr-Höhe Ausweichmöglichkeiten gegeben sind. Dass es sich lohnt, weiter zu gehen, zeigen die Bilder.

28 July 2013

Chianti Classico Das Chianti-Gebiet liegt zwischen Siena und Florenz. Hier gedeiht der Chianti Classico hervorragend. Der schwarze Hahn - der "Gallo Nero" ist ein spezieles Gütezeichen für den Chianti Classico. Er wird als Etikett am Flaschenhals geführt. Ist der schwarze Hahn vorhanden, können Käufer und Genießer sicher sein, dass der Wein aus 75 - 90% Sangiovese-Trauben besteht, 5 - 15 % Canaiolo-Trauben (diese geben die typische rubinrote Farbe) und höchstens zu 10 % aus Trebbiano- oder Malvasia-Trauben. Besteht der Wein aus 100% Sangiovese-Trauben, wird dem Winzer der DOC-Siegel verwehrt und er kommt als Tafelwein auf den Markt.
Siena - die Provinzhauptstadt im Herzen der Toskana Siena liegt strategisch sehr günstig: im Westen liegen die mittelalterlichen Perlen Volterra und San Gimignano, im Süden wächst um Montalcino der weltweit verehrte edle Tropfen Brunello und im Norden wird der nicht weniger berühmte Chianti Classico angebaut. Die Stadt Siena hat knapp 50000 EInwohner. Sie thront auf drei Hügelrücken und ist umgeben von Olivenhainen und Weinbergen. 3 Straßen führen sternförmig zur Piazza del Campo. Sie verbinden die feinen geschäfte und die Paläste der Stadt. An der höchsten Stelle wurde der gotische Dom Santa Maria erbaut. Wer Siena mit dem Auto besucht, dem sei geraten einzuplanen, dass die Parkplätze, die ins historische Zentrum führen an manchen Tagen so stark frequentiert sind, dass ein wenig Geduld erforderlich sein kann, um das Ziel zu erreichen. Lohnenswert ist es allemal!
Bar Manganelli Für den Abschluss des Tages setzten wir uns in die erste Reihe in der Bar Manganelli. Ich trank einen Vernaccia, mein Mann ein Glas Brunello. Von hier aus entstanden auch die Bilder. Es gibt keinen besseren Platz, um die Menschen auf dem Il Campo zu beobachten, wie sch verliebte Paare küssen, Touristen Bilder für die Erinnerung einfangen oder Sienesen den nächsten Palio planen ... Bar Manganelli Siena Il Campo 53/54
Ristorante - Pizzeria Spadaforte Wenn wir schon am Abend in Siena sind, wollen wir doch auf dem "Il Campo" das Abendessen einnehmen. Im "Spadaforte" finden wir einen Tisch mit Ausblick auf die Piazza. Wir bleiben bei Pasta und Pizza (alles hervorragend). So ist das Mahl auch in der VIP-Lounge gut leistbar. Das Personal war trotz des Trubels besonders freundlich und ist auf meine Extrawünsche gut eingegangen. Die Adresse: Spadaforte - Ristorante - Pizzeria Piazza del Campo 13 53100 Siena www.spadaforte.it
Il Campo bei Vollmond Der "Il Campo" ist für mich der schönste Platz der Welt! Immer wenn ich in die Toskana komme, muss Zeit für den Il Campo sein. Der Platz ist wie eine Muschel angelegt. Er ist gesäumt von Palästen, in denen Cafe`s und Restaurants untergebracht sind. Diesmal sind wir zum ersten Mal am Abend hier. Auch ohne Mittagshitze ist es schön auf dem mit roten Backsteinen gepflasterten Platz.. Besonders, wenn der Vollmond über dem Palazzo Pubblico aufgeht und poetisch das Schauspiel vollendet ...
Ein neues Quartier beziehen: B & B Villa Peraguola In ruhiger Lage etwa 3 Kilometer vom Zentrum Sienas entfernt befindet sich die Villa Peraguola - ein neu gebautes Haus, das umgeben ist von altem Baumbestand. Der Swimmingpool lädt zum Erfrischen vor und nach den Unternehmungen, die Zimmer sind komfortabel eingerichtet und das Frühstück spielt alle Stücke. Die freundliche Vermieterin hilft mit Insidertipps. Wir sehen - dank unserer E-Bikes - die Frühstückspension als idealen Ausgangspunkt für Ausflüge ins historische Zentrum von Siena.
Ein Zwischenstopp im Weingut Felsina Von einer früheren Reise kennen wir das Weingut Felsina und die köstlichen Produkte. Wir kaufen milden Chianti und preisgekröntes Olivenöl und genießen ein wenig die Freuden für die Augen, die das Gut uns bietet, bevor wir unsere Reise nach Siena fortsetzen. Dass das Preis-Leistungsverhältnis für den Wein in Ordnung ist, haben wir bereits zwei Jahre davor kennen gelernt.
Der Palio Der Palio ist eines der größten Feste Italiens: Jedes Jahr am 2. Juli und am 16. August wird Sand auf dem Il Campo ausgeschüttet und die Piazza verwandelt sich in eine Pferderennbahn. Im Galopp reiten Jockeys ihre Pferde über den Platz. Die ganze Stadt lebt für dieses berühmte Reitturnier, bei dem die Stadtviertel verbissen um den Sieg kämpfen. Die Contraden sind die Viertel Sienas, die gegeneinander antreten. Jede Contrada hat ein eigenes Symbol wie zum Beispiel die Schildkröte oder die Raupe oder das Stachelschwein. Aufmerksame Spaziergänger entdecken die Wappentiere der jeweiligen Contrada an vielen Häusern. Jede Contrada hat ein Museum, in dem historische Kostüme und Trophäen ausgestellt sind. AM 2. Juli und am 16. AUgust gibt es in Siena kein anderes Thema ...

27 July 2013

Zum Wiederholungstäter werden - Abendessen im "La Bottega" in Montepulcano Paolo hat in seiner Vinothek mehr als 300 toskanische Weine. Da hat uns ein Abend nicht gereicht, um einen Überblick zu haben. Der zweite Abend gab uns zumindest die Ahnung von einem Einblick. Das Abendessen wr so gut wie am ersten Abend und wir kamen einmal mehr in den Genuss von Paolos Expertenkenntnis und erhielten neben der Eigenentdeckung von mehreren Rotweinen mithilfe der "Winecard" einige Insider-Tipps vom Chef. Und natürlich kauften wir ein paar Flaschen für die Erinnerung zu Hause.
Unterirdische Gänge und etruskische Gräber Der Tuff-Felsen, auf dem Orvieto gebaut ist, ist durchzogen von Gassen, Zisternen, Gängen und Kellern. Ein Teil davon ist zur Besichtigung aufgeschlossen. Unterhalb des Stadtfelsens gibt es etruskische Gräber und Grabmäler mit Malereien. Diese finde ich sehr sehenswert, weil ich die etruskische Kultur mit ihrer genussvollen, lebensfrohen und großzügigen Lebensweise in höchstem Maße interessiert.
Der prachtvolle Dom von Orvieto Die Cathedrale di Santa Maria Assunta ist ein atemberaubendes Meisterwerk gothischer Architektur in Italien. Jedes Tor, jedes Stück Fassade ist es Wert, studiert zu werden. Wenn die Zeit dafür fehlt, dann lohnt es sich auf jeden Fall sich Zeit dieses Gesamtkunstwerk ausgiebig auf sich wirken zu lassen.
Orvieto - der Ausflug dorthin sorgt für eine bleibende Erinnerung Die Altstadt von Orvieto ist auf ein Tuffsteinplateau gebaut. Von einer früheren Reise war uns in Erinnerung, wie in der Ferne die Stadt mit seinem impossanten Dom beeindruckend am Horizont auftauchte. Diese Erinnerung wollte verstärkt werden. Orvieto liegt im Südwesten von Umbrien und etwa 80 Kilometer von unserem Ausgangspunkt Montepulcano entfernt.

26 July 2013

Der Vino Nobile Der Vino Nobile wird rund um Montepulciano angebaut. Er besteht aus einem Großteil Sangiovese-Trauben. Damit er harmonischer schmeckt, darf ihm ein Teil Canaiolo-Traube beigefügt werden. Dieser Wein gedeiht besonders im Klima von Montepulciano: tagsüber trocken und warm und in der Nacht kühl. Von der Stärke liegt der Vino Nobile di Montepulciano zwischen dem schwereren Brunello di Montalcino und dem leichteren und milderen Chianti. Veilchendurft ist der typische Geruch von Vino Nobile.
Unsere größte Eroberung - La Bottega del Nobile - Wine & Food Bereits am ersten Montepulciano-Abend fanden wir diese Vinothek. Der Inhaber - Paolo - ein dynamischer Mittzwanziger, der bereits mit vierzehn wusste, dass er in Montepulciano die besten toskanischen Weine anbieten wird, hat in Florenz Vinologie studiert und steht vollkommen engagiert seinen Gästen zur Verfügung. Mit Hilfe der Weinautomaten und der Vinecard ist es leicht möglich und gut verträglich, mehrere Weine zu verkosten. Zwischendurch bringt Paolo Geheimtipps. So lernten wir beispielsweise den Weinproduzenten Bolgheri kennen. Paolo bietet neben den toskanischen Weinen auch hervorragende Speisen an. So kommen wir hier an zwei Abenden zu höchstem Genuss. Paolo gehört zu den besten Eroberungen unserer Reise!
Renaissancestadt Pienza Papst Pius II. wurde in Pienza, das damals Corsignano hieß, geboren und ließ seine Geburtsstadt zu einer Prachtstädtchen umbauen. Er gab der Stadt den aktuellen Namen und richtete einen Bischofssitz ein. Heute leben in Pienza etwa 2200 Menschen. Die Stadt ist Dank Pius ein Renaissance-Welterbe mit Dom, Piazza - ein backsteingepflastertes Rechteck - und mehreren Palazzi drum herum, - eindrucksvolles Ziel von vielen Touristen. Außerdem lohnt es sich, das nahe liegende "Il chiostro di Pienza" anzusehen: ein Kloster, das zu einem Hotel umgebaut ist und eine besonders feierliche und kunstvolle Atmosphäre vermittelt - www.relaisilchiostrodipienza.it
Mit dem E-Bike nach Pienza Von La Saracina aus machen wir eine kleine E-Bike-Tour in die Renaissance-Stadt Pienza, die etwa vier Kilometer entfernt ist. Vorbei an malerischen toskanischen Landschaften. Duftende Kornfelder auf denen teilweise bereits Strohballen lagerten, schattige Waldstrecken, malerische Landgüter. Ein gleichzeitig anregendes und harmonisierendes Spiel für Augen und Nase.

25 July 2013

Cantieri Internationale d´Arte Ein Musik-Sommer-Festival, das vom Komponisten Hans Werner Henze gegründet wurde und immer Ende Juli/Anfang August zwei Wochen lang Musik, Theater und Performance bietet. Wir hatten das Vergnügen durch die Straßen zu schlendern zwischen Opernarien und Kammermusik und auch einer Zeitlang einer Theaterprobe zu folgen. Die feine akustische Überraschung war eine Wohltat für die Ohren. Abends erklingen Konzerte auf der Piazza Grande. Im Theater werden Opern und Theaterstücke aufgeführt.
Das Weinstädtchen Montepulciano Montepulciano ist ein kleines Städtchen mit etwas mehr als 14000 Einwohner und liegt auf der Kuppe eines Hügels. Ganz oben liegt um den Dom die Piazza Grande - gesäumt von schönen Piazzi und dem Dom. Die Stadt ist von einer Mauer umgeben. Montepulciano ist die Heimat eines der edelsten Weine Italiens - dem Vino Nobile.
Abendessen in Montepulciano "Ristorante degli archi" Ein Restaurant in besonders netter Atmosphäre: Bilder von Opernstars, Skulpturen, antike Möbel. Durch das geöffnete Fenster herrlicher Blick in die Umgebung von Montepulciano. Der Boss geht opernariensingend durch das Lokal und betreut auf diese Weise seine Gäste. Für Abendessen mit Wein und Wasser bezahlten wir € 65,00
La Saracina - Das Relais Weil wir in der Gegend nicht so leicht einen Raum für drei Nächste gefunden haben, gönnten wir uns dieses Relais. Ein Ort von GöttInnen für Götter und Göttinnen. Unser Raum ist ausgestattet mit gediegenen Antiquitäten, selten ruhte ich in solch einem feinen Bett, der Garten - ein Traum: der alte Mandelbaum und die anderen alten Bäume, die gepflegte Wiese, die wohlriechenden Lavendel-Hecken. Die Liegen waren mit dicken Auflagen versehen, daneben liegen täglich frische, flauschige Badetücher bereit. An den großen, parkähnlichen Garten grenzte ein Weingarten, der die Aussicht nach Pienza extra verschönerte. La Saracina liegt ziemlich genau zwischen Pienza und Montepulcano und ist damit wunderbarer Ausgangspunkt für Ausflüge. Das Frühstück wird im Wintergarten von Gabriella liebevoll vorbereitet. Sie sorgt für frischen Kuchen und Nachschub und gibt hilfreiche Tipps für die Ausflüge. Marialuisa und ihr Mann kümmern sich um den Rest des Hauses und um den Garten. Bestes Service!
Jazz & WIne Festival im Juli findet bereits traditionellerweise das Festival "Jazz & Wine" im Castell Banfi statt. Die nationale und die internationale Jazz-Szene trifft sich hier und für jazzinteressierte Weinliebhaber ist das Festival ein absoluter Insider-Tipp.
Brunello di Montalcino Auf dem Weg nach La Sarazina halten wir in Montalcino. Wer hier in der Gegend ist, sollte sich ein Glas Brunello nicht entgehen lassen. Eine Enoteca liegt neben der anderen. Wir spazieren erst durch die Gassen und finden einen schattigen Platz. Wir kosten einen Mastrojanni 2007 und einen Cava o´ Onice 2008. Schlieren ziehen über das Kristallglas - der ältere zeigt sich uns in etwas bräunlicherem Rot als der jüngere. Voller Hingabe führen wir die edlen Tropfen über unseren Gaumen ... EIn großer Wein. Der Brunello besteht zu 100 % aus Brunello. Das ist eine Sangiovese-Trauben-Art. Der Brunello gehört zu den berühmtesten Weinen Italiens. Er muss mindestens vier Jahre reifen, bevor er verkauft wird. Das ist ein Grund für den stolzen Preis.
Über Montalcino ins neue Quartier zwischen Montepulcano und Pienza Wir aktivieren das Navi, so, dass wir Autobahnen vermeiden und fahren durch hügelige sommerliche Toskana-Landschaften. EIn Genuss für die Sinne. Gelbe Felder - bereits gedroschen oder knapp davor, saftig grüne Weingärten und Oleander am Wegesrand. Zypressenalleen säumen die Straßen und geben der Landschaft genauso Profil wie die Weingüter, Bauernhöfe und die kleinen Dörfer, durch die wir fahren. Eine Genusstour für die Augen ...

24 July 2013

Piazza della Cisterna Der in der Mitte Prungende Brunnen gibt dem Platz den Namen. Am Rand des Platzes zu sitzen, vielleicht im Hotel la Cisterna einen Espresso zu trinken und das Treiben am Platz zu beobachten gehört zu einer besonders feinen Reise-Beschäftigung. Im Hotel la Cisterna gibt es auch ein Restaurant - La Terrazza - hier kann man auf einer Panoramaterrasse speisen. Achtung! Zumindest an Dienstagen geschlossen.
Durch San Gimignano schlendern Es ist einfach fein, durch die schmalen Gassen zu schlendern und die Kühle zu genießen, die sich zwischen den hohen, alten Häusern und Türmen ergibt. Viele Shops laden ein, ein wenig zu schmökern und Cafes und Weinbars sorgen dafür, dass es dem Leib gut geht.
Die Geschlechtertürme Angeblich gab es einst 72 Türme, die die Skyline von San Gimignano ausmachen. Heute stehen noch 14. Der höchste Turm - die Torre Grossa des Rathauses - ist 54 Meter hoch und bietet einen wunderbaren Rundblick.
Das beste Eis der Welt In der Gelateria Dondoli auf der Piazza della Cisterna, 4, in San Gimignano werden Eisträume wahr. Das angeblich beste EIs der Welt kann hier den Gaumen kühlen. Menschenschlangen stehen an, um das Sensationsgerücht zu testen. Es zahlt sich aus, sich anzustellen!

23 July 2013

Das mittelalterliche San Gimignano Vor allem die Skyline macht den Ort San Gimingano zu einem der meistbesuchtesten Orte Italiens. Am Tag der Ankunft sehen wir es aus der Ferne, am zweiten Tag wollen wir das Städtchen von innen sehen.
Kochkurse im Agriturismo Casanove di Pescille Im Agriturismo Casanove di Pescille werden Kochkurse angeboten. Gemeinsames Kochen macht Spaß und das kulinarisch vinologische Vergnügen danach garantiert eine schöne Erinnerung. Den Geschmack der Toskana mit nach Hause nehmen ...
Agriturismo Casanove di Pescille Dieses renovierte Landhaus ist ein echter Geheimtipp! Sehr gepflegt, schöne Zimmer, Swimmingpool, super Restaurant (Wir haben hier zwei wunderschöne kulinarische Abende erlebt!), Wein- und Olivenöl-Produktion. Ich finde das Preis-Leistungs-Verhältnis hier auch hervorragend. Und das Service (ein Familienbetrieb) ebenfalls

22 July 2013

Von Lucca nach San Gimignano Wir nehmen die Landstraßen und genießen die toskanische Landschaft, die an uns vorüberzieht. In San Gimignano haben wir ein Quartier bestellt - ein Landhaus mit Swimming-Pool und Restaurant, wenige Kilometer von San Gimignano entfernt ... Von unserem Quartier aus sehen wir das "Manhatten Italiens" mit seinen Geschlechtertürmen.
Cantine Bernardini - Typische Küche aus Lucca, herrliche Pasta Täglich gibt es hier frische Pasta. Und das seit 1782! Die Spaghetti Pomodore mit frischem Basilikum bekommen eine Haube bei mir! Via del Suffragio 7 Lucca
Antico Caffe di Simo Angeblich hat hier bereits Giacomo Puccini hier seinen Kaffee getrunken. Täglich gibt es hervorragende Eiscreme, Kuchen und frisches Gebäck. Via Fillungo 58 www.caffedisimo.it
Geburtshaus von Giacomo Puccini Die Casa Puccini liegt in der Nähe des Doms. Giacomo Puccini wurde hier 1858 geboren. Heute ist hier ein Museum untergebracht. Achtung! AN Montagen geschlossen! EIn Pflichtort für alle, die Puccinis wunderbare Musik lieben.
San Michele in Foro Die Kirche San Michele in Foro ist ein sehr prächtiges Beispiel der toskanischen Baukunst. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie zeigt an der Fassade einen offenen Arkadengang. Das ist etwas wirklich Besonderes! Besonders fein ist es auf der Piazza San Michele im "Turandot" zu sitzen und die Atmosphäre zu genießen. Oben auf dem Giebel wacht der heilige Michael.
E-Bike-Tour entlang des Rio Serchio Am zweiten Tag hatten wir vor ein wenig die Umgebung zu erkunden und fuhren auf dem Radweg entlang des Rio Serchio. Es ist fein, sich neben fließendem Gewässer zu bewegen. Dass der Radweg nicht durchgehend asphaltiert war, hat uns etwas weniger geschmeckt. Dennoch hat die Tour Spaß gemacht.
Die alte Stadtmauer Luccas gesamte Altstadt ist umgeben von einer Stadtmauer, die gebaut wurde, um Feinde abzuwehren. Sie wurde niemals für diesen Zweck genutzt . Stattdessen hat dieser Damm das historische Zentrum vor Hochwässern des Flusses Serchio bewahrt. Und eine schlaue Herzogin ließ eine Allee aus Platanen und Pappeln pflanzen. Heute ist die mehr als vier Kilometer lange Stadtmauer zur attraktiven Promenade geworden, die mit Bäumen gesäumt ist, auf der Bänke zum Rasten und Spielplätze zum herumtollen einladen. Radfahrer und Jogger begegnen einem genauso wie Liebespärchen. Brautpaare finden sich hier ein, um die Erinnerungsbilder einzufangen. Feste werden gefeiert. Wir fuhren mehrmals mit unseren E-Bikes rund um die Stadt. So orientierten wir uns und fanden leichter jene Sehenswürdigkeiten, die wir besichtigen wollten.
Ostello San Frediano, in der Altstadt Eine Jugendherberge neben der Kirche San Frediano, mitten im historischen Zentrum von Lucca in einem ehrwürdigen Gebäude. Günstige Preise, angenehme Atmosphäre. Beim nächsten Mal würde ich hier buchen. Via della Cavallerizza, 12, Tel.:(+39)0583469957, ostello.san.frediano@virgilio.it; www.ostellolucca.it
Turandot, Weinbar Auf der Piazza San Migele genossen wir nach dem Abendessen noch ein Achterl guten Chianti von der Fattoria Buonamico Montecarlo.
Fattoria Buonamico Montecarlo Vom Kellner im Turandot empfohlenes Weingut. Herrliche Lage, sehr gute und frische Weine, mehr Weißwein als Rotwein. Fattoria di Montecarlo, 43, 55015 Lucca
Basilica di San Frediano Die Basilica di San Frediano ist eine romanische Kirche und zeigt an der Außenseite ein wunderschönes Mosaik. Wir haben unsere E-Bikes davor geparkt und angekettet und haben von der Piazza San Frediano aus das historische Zentrum erkundet.
Piazza dell´Anfiteatro Die ovale etwas unebene Piazza entstand aus dem Innenraum des römischen Amphitheaters. Die Mauern sind jetzt für Geschäfte genutzt. An der Außenseite sind die Originalteile des Amphitheaters zu erkennen. Wir trinken genüsslich einen Espresso in einem der Cafe´s
Auf dem Weg in die Toskana Weil wir es schätzen, dass die Strecke pro Tag nicht zu lang wird, machen wir einen Zwischenstopp in Verona, besichtigen die Stadt und genießen eine Oper in der Arena an. Irgendwann werden wir hierher zurückkommen, um mehr von dem romantischen Städtchen zu erfahren ... Jetzt geht es nach Lucca ...
Ankunft im Quartier Dieses alte Landhaus erwartet Sie etwa 4 km von der Altstadt von Lucca entfernt. Es wurde im 17. Jahrhundert auf den Fundamenten eines ehemaligen Klosters aus dem 13. Jahrhundert erbaut. Es gibt einen Swimmingpool im schönen, alten Garten. Die Besitzerin ist äußerst zuvorkommend. Sie hat uns auch zu einem Mechaniker nach einer Autopanne verholfen. Wir sind hier zwei Nächte untergebracht und fahren von hier aus mit den E-Bikes in die Altstadt von Lucca.
Die Stadt Lucca Lucca liegt etwa zwanzig Kilometer von der toskanischen Küste entfernt und hat nicht ganz 90000 Einwohner. Wer nach Lucca kommt, der will zur Mauer, die schöne Piazza Anfiteatro sehen und Giacomo Puccini einen Besuch abstatten....