Vatican · 4 Days · 38 Moments · February 2013

Gabriele Höckner, MSc

Rom erobern und genießen


26 February 2013

Gusto Wine Bar Wir schlossen unsere Romtage im „Gusto“ ab. Life-Musik empfing uns: ein Jazztrio, bestehend aus Pianisten, Bassisten und Sängerin, die hervorragende Arragements spielten und das fehlende Schlagzeug so hervorragend einspielten, dass man nicht anders konnte, als sich auf die Suche nach der Person und dem Instrument zu machen. Mit einem Glas Castore und einem Glas Brunello genossen wir einen sehr zufriedenen römischen Ausklang.
La Buca di Ripeta „La Buca di Ripeta“ ist eine entzückend eingerichtete Trattoria. Der Weinvorrat ist gut gut in die Dekoration eingebunden. Vor allem das Saltimbocca schmolz nahezu auf der Zunge.
Antica Enoteca „Antica“ war nicht umsonst Teil des Firmennamens. Sehr charmant präsentierte sich uns das Lokal im Altlook: die Wände zeigten Bilder von Göttern, von Festen, die gefeiert wurden und von Weinhügeln und der Weinherstellung. Dabei sahen die Wände so aus, als würden sie jeden Moment abbröckeln. Die Tische hatten entweder Mosaik-Platten oder waren mit Tischtüchern gedeckt. Das übermäßig freundliche Personal gehört für mich zu den Essenzen, die ich mir aus Rom mitnehme.
Goethehaus Das Goethehaus in der Via del Corso 18, gleich neben unserem Quartier ist eine wunderbare Möglichkeit für Rom bei Regen. Goethe war innerhalb von zwei Jahren zwei Mal längere Zeit in Rom und war fasziniert von der Sinnlichkeit und der heiteren Gelassenheit der Italiener. Das Goethehaus selbst halte ich für wirklich sehenswert!

25 February 2013

Il Brillo Parlente Wir entscheiden uns heute für das „Il brillo parlante“ – Abendessen gleich um die Ecke. Das Restaurant war uns bereits gestern ins Auge gestochen. Im Vorbeigehen haben wir das besonders freundliches Personal wahrgenommen. Heute war wieder Pizza-Tag. Damit ist es möglich, in Rom die Geldbörse ein wenig zu entlasten. Außerdem tranken wir einen Chianti Classico und teilten uns als Nachspeise eine Portion göttlichen Crema Caramel.
Trevibrunnen Den Trevibrunnen trafen wir bei besonders schönem Licht an. Er ist Roms größte und berühmteste Wasserorgel. Ich warf eine Münze über meine linke Schulter, um wieder nach Rom zurückzukommen
Monomento Vittorio Emanuelle II Über die Via Carvour spazieren wir zurück ins Centro Storico, vorbei Monomento Vittorio Emanuelle II, das sich von sehr vielen Orten Roms aus sichtbar ist. Seit ein paar Jahren kann man das Monument neben dem Monte Pincio und dem Monte Gianicolo auch als Aussichtplattform nutzen.
Enoteca "Pane & Tulipani" In Frascati fanden wir die Enoteca „Pane & Tulipani“ in der Via Tulpana 1, ein kleines heimeliges Lokal, das von einem jungen Ehepaar geführt wird und an dessen Wänden die Weinregale bis zur Decke reichten. Unter den angebotenen Speisen entschied ich mich für „Scamorca Campana dolce con Miele e Noce". Geschmolzener Käse mit Honig und Nüssen. Gut, süß, sättigend. Diese regionale Speise wurde nicht nur mit Honig und Nüssen, sondern mit allen möglichen anderen Zutaten angeboten. Mein Gefährte orderte eine Käseplatte. Dazu tranken wir – wie sollte es anders sein – ein Glas Frascati superior und Wasser.
Frascati Der Bahnhof Frascati ist ein Kopfbahnhof. Wir verließen Bahnhof und gingen über ziemlich viele Stufen zum Centro Storico hinauf. Eine Kirche, einige Enotecas und Pizzerien. Frascati zählt etwa 21000 Einwohner und beherbergt ein Space Center sowie einige Weinbaubetriebe, die sich uns aber nicht zeigten. Wir schlenderten ein wenig durch die engen Gassen. An manchen Plätzen sah man in der Ferne die Großstadt Rom
Stazione Termini - Hauptbahnhof Der moderne, weitläufige Bahnhof ist hervorragend beschildert, sodass es auch für nicht Sprachkundige leicht ist, Fahrkarten zu organisieren. Die Züge nach Frascati fahren stündlich in beide Richtungen.
Tram Antica Die Tram Antica hat eine Einstiegsstelle neben dem Hauptbahnhof (Stazione Termini). Eine Rundfahrt in ihr schafft einen feinen Überblick über das alte Rom.
Spaziergang - Via del Corso bis Stazione Termini Wir verließen die Via del Corso zwischen den Zwillingskirchen und überquerten die Piazza del Popolo, um in die Via Babuino einzubiegen. Auf der Piazza Spagnia gingen wir die Treppe hinauf, in die Via Sistina hinein – vorbei am Hotel Hassler - in die Via di Quattro Fontane. Wir müssen zur Via Nazionale, um unser Ziel, den Hauptbahnhof, zu erreichen. Aufgrund der Lautstärke empfehle ich niemandem, ein Hotel in Bahnhofsnähe zu reservieren! Auf der Piazza della Republica gehen wir in die ungewöhnliche Kirche Santa Maria di Angeli hinein, die uns mit schier unfassbarer Weite empfing. Gegenüber der Kirche wartete bereits der Hauptbahnhof.

24 February 2013

Vatikanische Museen und sixtinische Kapelle Die größte Kunstsammlung der Welt - die vatikanischen Museen - und die sixtinische Kapelle können jeden letzten Sonntag des Monats umsonst erlebt werden. Der Eintritt ist frei. Wollen Sie eine Führung buchen, macht es Sinn dies per Internet von zu Hause aus zu tun, um sich lange Wartezeiten zu sparen EIne offizielle Internetseite lautet: http://mv.vatican.va/6_DE/pages/MV_Home.html
Osteria Margutta In der Osteria Margutta haben wir das feinste Lokal diese Woche gefunden. Vor uns lag ein sehr angenehmes Ambiente in rot, blau, weiß, aus den Lautsprechern tönte Barjazz in angemessener Lautstärke, an gewissen Tagen scheint es hier Life-Musik zu geben. Die Karte lockte übersichtlich mit Leckereien und die Kellnerin war besonders aufmerksam und sprach viele verschiedene Sprachen. Sie war außerdem sehr interessiert, einzelne deutsch Wörter zu üben und Nachhilfe in Italienisch anzubieten. Wir speisten hervorragend gut! Im Hauptgang hatte mein Mann getrüffelte Maroni und ich rosagebratene Entenbrust mit Gewürznelke und Zimt bestellt. Dazu entschieden wir uns für einen Montepulcano di Abruzzo. Glücklich über den kullinarisch wertvollen Abend verließen wir nach dem guten Essen und netten Gesprächen das Lokal, in dem wir uns besonders wohl gefühlt hatten.
Venchi, die Schokoladenseele Italiens Auf dem Rückweg fanden wir in der Via della Croce, einer Seitengasse der Via di Corso, die Schokoladenseele Italiens. Ein Pralinengeschäft, das die Herzen von Schokofreunden höher schlagen lässt. Das köstliche Schmelzen des erstandenen Genusses rechtfertigte leicht die gehobenen Preise ...
Petersdom Was für ein grandioses Bauwerk! Jedes Mal, wenn ich nach Rom komme, werde ich Zeit für den Petersdom einplanen: innen und außen, oben und unten. Es ist empfehlenswert, einen ganzen Tag einzuplanen, wenn Sie eine Innenbesichtung planen. Da wir zwei Jahre davor eine ausführliche Führung durch die Vatikanischen Museen, die sixtinische Kapelle und den Petersdom hatten, erlauben wir uns diesmal, einfach herumzuspazieren und all die Schönheit auf uns wirken zu lassen. Gut eine Stunde sind wir im Dom herumspaziert, haben Michelangelos Pieta genauso auf uns wirken lassen wie die nahezu unendliche Größe des Doms und den Prunk seiner Ausstattung. Im Mittelgang gibt es einen modellhaften Vergleich der großen Kirchen der Welt dargestellt, wie zum Beispiel den Köllner Dom und St.Pauls Cathedral.
Enoteca di Penitenzieri Hungrig geworden und müde vom Wandern landen wir in der "Enoteca di Penitenzieri", nachdem wir den Gianicolo auf der anderen Seite hinuntergegangen sind - vorbei an Krankenhäusern und Universitätsgebäuden. Ein kleines, gemütliches Lokal, das sehr gut besucht war und in dem das Personal als besonders freundlich aufgefallen ist. Wir stärkten uns mit Pasta und machten eine erste Bekanntschaft mit dem fruchtig-frischen Frascatti superior, was uns auf die Idee brachte, am nächsten Tag dem Weinort nahe Rom einen Besuch abzustatten. Hier waren wir ganz nahe am Petersdom, den wir uns heute - nach der Pause - näher ansehen wollten.
Gianicolo Wir ziehen also durch Trastevere, dem noblen Viertel Roms: vorbei an Villen und Parks über die Via San Pancratio zur Via del Gianicolo den Hügel Gianicolo hinauf. Dabei passieren wir das Monument des Giuseppe Garibaldi, jenem Freiherrn, an dem man nirgendwo in Italien vorbei kommt. Wir erreichen die Terrasse Roms, von der aus wir einen anderen Blickwinkel über die Stadt haben als am Tag davor vom Monte Pincio im Park der Villa Borghese aus. Fast verschwommen breitet sich die Ewige Stadt vor uns aus und es hat fast den Anschein, als würden die Kirchen und Häuser ineinander verschmelzen.
Basilica di Santa Maria in Trastevere Die Basilica di Santa Maria in Trastevere ist eine der ältesten Kirchen Roms. Bereits das Goldmosaik an der Außenfront blitzt einem entgegen und sagt: "Bleib stehen und sieh dir das genauer an!" Es zeigt die Heilige Maria mit zehn Heiligen Frauen. Im Inneren lohnt es sich, ein paar Münzen in den Licht-Automaten zu werfen, um eine Zeitlang das wunderschöne Goldmosaiik an der Apsis bewundern zu können. Jesus ist hier überlebensgroß mit Maria und ein paar Heiligen dargestellt. Ich fand es schade, dass die Kanzel davor den ganz freien Blick auf das Kunstwerk nicht zulässt.
San Luigi dei Francesi Weil sie am Vortag (Montag) verschlossen war, waren wir besonders neugierig. Wir traten ein und vor uns öffnete sich ein hoher Raum mit viel Gold. In mir spüre ich ein erhebendes Gefühl. Die Kirche besteht aus drei Schiffen, wobei das Mittelschiff in den Chor mündet. Neben den prunkvollen Decken und den vielen Kapellen in den Seitenschiffen bildet ein Bild von Caravaggio in der Kapelle des Heiligen Matthäus, auf dem Matthäus auf einem Schemel knieend dargestellt ist, während ein Engel ihm im Flug das Evangelium diktiert. Der Schemel steht vor einer Klippe und lässt die Betrachter fürchten, dass der Heilige Matthäus gleich abstürzen könnte.
Ara pacis Augustae 2006 wurde der Altar des augusteischen Friedens (die Ara pacis Augustae) durch einen Glasbau geschützt. Das Relief auf dem Altar ist sehenswert. Es zeigt den Kaiser Augustus und seine Familie, der den Römischen Frieden in die Provinzen gebracht hatte.
Tipp für Fußballfans "Old Socker" heißt jenes Geschäft in der Via di Ripetta, an dessen Auslage mein Begleiter bereits gestern am Abend hängen geblieben ist. Hier werden Fußballdressen hergestellt, wie man sie früher getragen hat. Weil es jetzt geöffnet hatte, kamen wir nicht umhin, es auch zu betreten. Mein Begleiter findet ein Dress des FC Barcelona aus der Zeit als Hans Krankl dort gespielt hat. Natürlich investierte er gern die erforderlichen € 75,00 in das rot-blau-gestreifte Leibchen, das er dann wie einen Schatz zurück aus Zimmer brachte, bevor wir unseren Spaziergang fortsetzen konnten.
Spaziergang nach Trastevere Trastevere ist eines der In-Viertel Roms und liegt am Fuße des Hügels Gianicolo. Man sagt, es gibt hier hübsche Gassen und Häuser und man liest, die Mieten seien hier unbezahlbar. WIr folgen also der Via di Ripetta, so lange es möglich ist. Irgendwann geht sie in die Via della Scrofa über. Wir suchen und finden die Ponte Garibaldi, die wir brauchen, um nach Trastevere zu gelangen. Von der Brücke aus sehen wir die Tiberinsel. Sie ist durch zwei Brücken mit dem Festland verbunden. Seit eh und je wurden hier Kranke behandelt. Das heutige Krankenhaus wird vom Orden der Barmherzigen Brüder geführt. Jenseits der Brücke sind wir bereits in Trastevere angekommen und biegen in die Via Lungaretta ein, um unseren Spaziergang fortzusetzen.

23 February 2013

Abendspaziergang rund um die Piazza del Popolo Nachdem wir unsere müden Beine etwas hochgelagert hatten, wollten wir die Gegend rund um unser Quartier erkunden. Die Via di Ripetta ist eine "Parallelstraße" zur Via del Corso, in der wir wohnen. "Parallel" stimmt nicht, weil von der Piazza del Popolo die Straßen sternförmig auseinander laufen: Via di Ripetta, Via del Corso, Via del Babuino. Da wir nahe am Piazza del Popolo wohnen, sind die Straßen nur durch ganz kurze Gassen voneinander getrennt und die Entfernungen gleichen eher einem Katzensprung als einem Wandertag - gerade recht für einen Abendspaziergang. Nach diesem Spaziergang wussten wir, dass wir in einem wunderbaren Viertel in Bezug auf kulinarische Genuss-Möglichkeiten gelandet waren und dass viele Restaurants, Cafes und Weinbars auf uns warteten. Mit diesem Wissen schlenderten wir - mittlerweile hungrig - zurück zur Via di Ripetta, um in der "Pizza Re" zu speisen: ein helles, großzügig angelegtes Lokal. Gewölbe, Bilder und Möbel unterstreichen die italienische Atmosphäre.
Petersplatz Wir nehmen die Via de Conciliazione, die uns einen schönen Blick auf den Petersplatz gewährt und peilen eben diesen an. Für mich gehört der Petersplatz zu den schönsten Plätzen der Welt und wann immer es möglich ist, lasse ich ihn - Baukunst, Atmosphäre, ... - auf mich wirken. Heute wandern wir ganz zielstrebig zu einem der beiden im Platz markierten Brennpunkte des eliptischen Platzes. Von hier aus erscheinen die vier Säulenreihen, die den Platz umgeben, wie eine einzige. Mir läuft ein Schauer der Ehrfurcht über den Rücken und ich spreche eine innere Gratulation an Bernini, den Erschaffer des architektonischen Meisterwerks, aus. In den Petersdom wollen wir heute nicht mehr gehen. Ihm wollen wir ausgeruht unseren Besuch abstatten. Wir nehmen ein Taxi und lassen uns zum Quartier bringen. Mittlerweile wissen wir, dass zehn Euro für die Fahrt angemessen sind.
Engelsburg Die Engel auf der Brücke empfangen uns vor dunkelblauem Himmel, was ihnen noch ein Stück mehr steinerne Ehrwürdigkeit verleiht und mich hoffen lässt, dass der eine oder andere durch das frohe Treiben auf der Brücke zum leben erweckt wird. Die Engelsburg selbst hat wie alle anderen Museen an Montagen geschlossen und so bleibt die Innenbesichtigung auf der Liste der unerledigten Dinge.
Via Coronari Ein malerisches Gässchen, in dem ich eroberungswürdige Lokale genauso gefunden habe, wie originelle Geschäfte, denen ich gern mehrere Stunden meine Aufmerksamkeit gewidmet hätte ... Sie hilft uns, von der Piazza Navona zur Engelsburg zu gelangen.
Piazza Navona Durch kleine enge Gassen spazieren wir von der Piazza della Rotonda zur Piazza Navona, eine heitere, langgestreckte Arena des Barock. Der Platz wurde auf dem Grundriss eines antiken Wettkampfstadions errichtet und bis ins achtzehnte Jahrhundert erfreuten sich hier die Reichen und die Kirchenfürsten von den Fenstern ihrer Palazzi aus an den Kampfspielen und Pferderennen. Heute treffen sich in der barocken Arena Maler, mobile Händler, Spaziergänger und Genießer, die zum kleinen Teil den Platz und zum Großteil die umliegenden Kaffeehäuser frequentieren. Auf uns scheint das "Domiziano" gewartet zu haben. Hier nehmen wir einen Espresso ein und lassen uns von der Sonne bescheinen. Das Prunkstück des Platzes ist der Vierströmebrunnen von Gianlorenzo Bernini. Die Ströme Donau, Nil, Rio della Plata und Ganges sind hier symbolisch dargestellt.
Tazza d` Oro Das Kaffeehaus Tazza d´Oro liegt ganz nahe beim Pantheon in der Via degli Orfani 84. Hier soll es den besten Kaffee Roms geben. Wir haben uns überzeugt und kaufen Mitbringsel für die Daheimgebliebenen.
Pantheon Das Markanteste im Inneren des Pantheon ist der Dach-Ausschnitt in der Mitte der Kuppel, die je nach Tageszeit für unterschiedliche Licht-Effekte sorgt. Das Gebäude strotzt nur so von Widersprüchen: erbaut für römische Götter wurde der antike Tempel umgebaut zur Barockkirche und diente dem italienischen Königshaus als Grabstätte. Trotz dieser Gegensätze kann ich die Spiritualität und die Erhabenheit dieses öffentlich zugänglichen Ortes spüren. Hierher werde ich immer wieder zurückkehren, wenn ich in Rom bin.
Piazza della Rotonda Warm und von der Februarsonne bestrahlt liegt sie vor uns ... die Piazza della Rotonda. Wir finden einen schönen Platz in der "Hostaria Pantheon". Ich bestelle Spaghetti con pomodore, mein Begleiter eine Antipastiplatte. Dazu lassen wir uns einen lokalen Wein aus Latium und Wasser kredenzen. Wir können sogar unsere Jacken ausziehen - die Sonne meint es gut! Das "Dolce far niente" könnte süßer nicht sein ... Und vor uns liegt das Pantheon - ein Zylinder mit einer Kuppel oben drauf, der bereits vor Christus für die Götter gebaut wurde und jetzt die älteste katholische Kirche Roms ist. Beim Brunnen singt ein hervorragender Gitarrist bekannte Balladen. Ein Jongleur zeigt seine Künste in angemessenem Abstand. Die Augen schließen, der Musik lauschen, die Sonne genießen und entschleunigen ...
Via Candotti Die Via Candotti ist die teuerste Geschäftsstraße Roms. Der Besuch diverser Geschäfte und das Lesen der Preisschilder lässt meine Lippen zu einem fast verständnislosen Lächeln zucken. Auf jeden Fall wird uns die Via Candotti zu unserem nächsten Ziel bringen: der Piazza rotonda und dem Pantheon.
Spanische Treppe Ehrfurchtsvoll schreiten wir über den imaginären roten Teppich, den Rom für uns ausgerollt zu haben scheint über die Treppe der Liebenden. Die berühmte Freitreppe verbindet Die Piazza Trinita del Monti (gute Einstiegsmöglichkeit zum Park - Villa Borghese) und die Piazza di Spagna. Selbst im Februar scheint die Sonne und Liebende haben sich auf Decken niedergelassen, um sich der Romantik des Augenblicks hinzugeben.
Hotel Hassler Im Hotel Hassler neben der Spanischen Treppe gibt es im Dachgeschoss ein Restaurant. Das Restaurant hat nur am Abend geöffnet. Von hier aus kann man besonders gut über die Spagna weg über Rom blicken.
Spaziergang zum Park Villa Borghese Ich liebe den Park der Villa Borghese, die riesige Grünfläche auf einem der sieben Hügel der 2,8 Millionen-Stadt! Für mich ist von hier oben die beste Aussicht über Rom. Sollten Sie bei sonnigem Wetter in Rom sein, dann lassen Sie einen Spaziergang in der Abenddämmerung im Park der Villa Borghese nicht aus! Für mich blieb dies ein unvergessliches Ereignis. Aber auch tagsüber lohnt es sich hier zu spazieren. Sie erleben Weite und Überblick und entdecken das Cafe in der Villa Medici, die Gallerie Villa Borghese, diverse im Freien stehende Skulpturen, das Museum der Villa Borghese (Achtung - an Montagen haben Museen international geschlossen!) und vieles mehr. Der Park - Villa Borghese - lässt sich hervorragend verbinden mit dem Besuch der Spanischen Treppe.
Spaziergang durch das nächtliche Rom Nach unserem Genussprogramm im "I Quattro mori" haben wir beschlossen, zu Fuß zu unserem Quartier zu gehen. Auch wenn der Weg mehr als ein Spaziergang war, hat es sich gelohnt: wir haben den beleuchteten Petersplatz gesehen, den Tiber überquert und sind durch Nebengassen des Corso zurück zu unserem Quartier spaziert. Dabei haben wir nette Lokale entdeckt, die uns tagsüber wohl nie aufgefallen wären ...
I Quattro mori "Haben Sie einen guten Lokaltipp für uns?", fragte ich den stattlichen Herren im Kirchengewand auf der Terrasse des Paolo VI. "Ja!", sagte er, "Gehen Sie ins I Quattro mori! Reservieren Sie am Tag bevor Sie hingehen wollen. Und wenn Sie dann gefragt werden 'Fisch oder Fleisch?', dann sagen Sie 'Fisch' und dann geht alles wie von selbst!" Wir befolgten den Rat des geistlichen Herren und wurden aufs Positivste überrascht! Etwa 15 verschiedene Speisen wurden aufgetischt, Wein wurde dazu serviert und pro Person zahlten wir € 45,00 pro Person. Das war bereits bei einer früheren Rom-Reise. Diesmal haben wir den Tisch bereits von zu Hause aus per Email reserviert. Dieses Lokal ist ein wahrer Insider-Tipp! Von außen sieht es gar nicht sonderlich einladend aus. Für mich ist das Lokal Grund genug, um immer wieder nach Rom zu reisen.
Bed & Breakfast "Corso 22" Gut gepflegtes Bed & Breakfast an einem hervorragenden Ausgangspunkt, um Rom zu erobern. Liegt direkt neben dem Göthehaus, sehr nahe an der Piazza del Popolo und der Spanischen Treppe. Im Umfeld finden sich auch unzählige hervorragende Restaurants! WLAN-Verbindung ist gegeben. Wir hatten das Apartment gebucht und konnten so unser Frühstück, das im Preis inkludiert war (€ 100 pro Tag für 2 Personen), direkt im Apartment einnehmen.