Laos · 9 Days · 17 Moments · March 2016

Mandy Bu

Mandy's Reise nach Laos


27 March 2016

Nach 4h Wartezeit flogen wir 40min. nach Hanoi, Hauptstadt Vietnams. Hier habe ich die unfreundlichsten Menschen in meinem Leben getroffen. Die Angestellten dort waren ├╝berhaupt nicht hilfsbereit und machten uns sogar noch doof an, weil wir anstatt hinter der Kette, vor der Kette zum Taxi hergegangen sind ­čś┤ wenn man sonst keine Probleme hat... Irgendwann kamen wir endlich in unserem Hotel an, hier wurde unser Zimmer gl├╝cklicherweise auf eine Suite geupgradet und es waren endlich mal gem├╝tlichere, weiche Betten ­čśä
Tag 27: LUANG PRABANG Unser letzter Tag in Laos brach an und auch Kim verlie├č uns heute in Richtung Deutschland. Nachdem wir nochmal eine "besondere" Situation mit dem Herrn von der Rezeption hatten (er war 3 Tage am St├╝ck bei uns im Zimmer, lie├č Licht an und T├╝r auf. Behauptete dann erst, er w├Ąre es nicht gewesen, es wurde sauber gemacht. Wurde es aber nicht!): Er kam den Morgen, als wir noch am schlafen waren, einfach ins Zimmer und machte die Klimaanlage an und lie├č die T├╝r auf. V├Âllig verwundert wurden wir davon nat├╝rlich wach. (Die Klimaanlage wird von zwei Vierer-Zimmern geteilt, durch ein gro├čes Loch in der Wand, wir hatten auf unserer Seite den An/Aus Knopf und die anderen die Fernbedienung. Leider haben sie die nur auf 16 Grad gestellt, sodass wir gefroren haben.) Danach noch ein weiteres Highlight, Strom- und Wasserausfall in der Stadt ­čśä Nachdem wir dann ausgecheckt und noch ein wenig in der H├Ąngematte entspannt hatten, ging es zum Flughafen.

26 March 2016

Tag 26: LUANG PRABANG Heute wollten wir zum Kuang Si Waterfall fahren, bei dem auch direkt ein Bear Rescue Center angrenzt. Ein Tuk Tuk brachte uns dorthin und direkt zu Beginn lag auch das Center. Wir hatten das Gl├╝ck, dass wir mit einem Mitarbeiter in den hinteren Bereich durften, wo 6 kleine gerettete B├Ąren leben. Die waren echt super! ­čÉ╗ er erz├Ąhlte uns ein paar wissenwerte Dinge. Z.B., dass viele gejagt werden, um sie weiterzuverkaufen (f├╝r Shows o.├Ą.). Au├čerdem sei es erlaubt, B├Ąren als Haustiere zu halten und das es daher sehr schwer sei, diese zu retten. Hier m├╝sse man mit dem Staat zusammenarbeiten und die Gesetze ├Ąndern. Nachdem wir uns eine ganze Weile die spielenden B├Ąren angeschaut hatten, machten wir uns auf zu den Wasserf├Ąllen. Diese waren supersch├Ân, viele einzelne und kleinere f├╝hrten irgendwann einen Berg hinauf zu einem gro├čen. Auch hier stiegen wir bis zum Ursprung hinauf. Wirklich sehenswert und ein sich lohnender Trip! ­čśŐ

25 March 2016

Tag 25: LUANG PRABANG In der Nacht hatte es geregnet und gedonnert, sodass es sich (endlich) mal abgek├╝hlt hatte. So waren es nur noch zwischen 22-24 Grad. Wir nutzen das Wetter und erkundeten ein bisschen weiter die Stadt. Es gab zwei Bambus Br├╝cken, die nur in der Trockenzeit von einer Familie aufgebaut werden. In der Regenzeit hat das Wasser im Fluss zu starke Str├Âmungen und w├╝rde die Bambusst├Âcke umrei├čen. Um das Ganze zu unterst├╝tzen, muss man eigentlich 5.000 Kip (~0,55ÔéČ) zahlen, bei uns dass leider nur keiner. So spazierten wir hier dr├╝ber und schauten uns auf der anderen Seite ein Dorf und alte Tempel an. Danach tranken wir einen Caf├ę am Mekong und kauften uns wiedermal zum Mittag ein Sandwich f├╝r 1ÔéČ ­čśŐ abends wollten wir uns mal etwas g├Ânnen, also gab es Pizza mit Zucchini, Pilzen, Feta, Tomate und Chilli - sehr sehr lecker ­čśŹ kostete 3,50ÔéČ. F├╝r hier gar nicht so teuer, man muss eigentlich mind. 2-2,50ÔéČ im Restaurant ausgeben.

24 March 2016

Tag 24: LUANG PRABANG Nach dem Fr├╝hst├╝ck, Omelette mit Baguette, stiefelten wir los, um die Stadt zu erkunden. Wir hatten uns ein paar Dinge auf einem Berg ausgesucht, u.a. eine H├Âhle und Buddha's Fu├čabdruck. Hier hie├č es erstmal ein paar Stufen laufen. Danach gingen wir weiter am Mekong entlang und sa├čen uns in ein Caf├ę f├╝r Fruitshakes. Irgendwann wurde es aber zu warm, sodass wir uns entschieden, uns an unseren Pool zu legen und ein wenig zu entspannen. Wir fingen au├čerdem an, ein wenig unserem Vietnam Trip zu planen. F├╝rs Mittagessen haben wir eine Food Street entdeckt, wo es alles ├╝ber Sandwich, Ice Coffee, Fruit Shakes, Cr├¬pes und Co gab. Wir probierten die Sandwiches und Fruit Shakes (nur frische Fr├╝chte) und die waren echt super! Kosteten jeweils 1ÔéČ... Da wir am Abend wieder auf den Nightmarket wollten, a├čen wir auch dort Gem├╝se- und H├Ąhnchenspie├če und Fr├╝hlingsrollen direkt vom Grill. G├╝nstig und lecker f├╝r 1,50ÔéČ.
Tag 24: LUANG PRABANG

23 March 2016

Nachdem wir in unserem Hostel angekommen waren, gingen wir danach direkt die Stadt erkunden. Hier gibt es sehr viele sch├Âne Caf├ęs und Bars, die sehr gem├╝tlich aussehen. Hier werden wir wohl die n├Ąchsten Tage von Caf├ę zu Caf├ę ziehen und ein wenig schlemmen ­čśŐ Am Abend bestellten wir uns Barbecue mit einem Tischgrill: Verschiedene Fleischsorten, Gem├╝se und Eier konnten wir uns selbst zubereiten. Das war sehr lecker. Danach liefen wir noch ├╝ber den Nightmarket. Hier gibt es im Gegensatz zu Thailand viel viel sch├Ânere Dinge. Dort werden wir wohl die n├Ąchsten Tage mal zuschlagen.
Anmerkung Gibbon Experience: Der 2 Day 1 Night Trip kostete 175ÔéČ. F├╝r die Verh├Ąltnisse hier sehr sehr viel Geld. Allerdings ist das Ganze f├╝r einen guten Zweck. Wir unterhielten uns in unserem Guide Wong, der uns ein wenig ├╝ber den Nationalpark und das Dorf Houay Xai erz├Ąhlte. Bis 2004/2005 gab es wohl noch B├Ąren, Tiger und Elefanten in dem Park. Diese wurden aber immer weiter gejagt. Die J├Ąger trieben und brachten die Tiere immer weiter in den Norden an die Grenze China und dar├╝ber hinaus, um dort illegalen Handel zu betreiben. Nun sind nur noch Gibbons in dem Park und diese sollen gesch├╝tzt werden. Die Gibbon Experience bildet u.a. eigene Wachleute aus, um f├╝r Schutz zu sorgen. Nichtsdestotrotz werden immer noch Gibbons gefangen und im Dorf Houay Xai illegal verkauft (!) ziemlich schlimm, so etwas zu erfahren. Auf dem Feedback Bogen zu dem Trip wurde die Frage gestellt, ob man Gun Shots geh├Ârt h├Ątte. Dies sollte Hinweise auf die Wilderer geben. Aber wir h├Ârten zum Gl├╝ck keine.
Heute Morgen war es ziemlich frisch, sodass ich das erste Mal einen Pulli ├╝berziehen musste. Die k├╝hlere Luft war trotzdem sehr angenehm. Tags├╝ber sind es ca. 30 Grad. In Luang Prabang soll es auch wieder w├Ąrmer werden, um die 35/36 Grad. Die neblige Luft ist anscheinend wegen der Trockensaison, sodass die Sonne nie wirklich durch kommt. Endlich in Luang Prabang angekommen, merkten wir aber schnell, dass wir 10km vor der Stadt rausgelassen wurden. Obwohl wir genau wussten, dass in der Innenstadt selbst auch ein Pier ist. Hier standen nat├╝rlich TukTuks bereit, die man wiederum bezahlen musste. ├ťber sowas regt man sich dann auf... Dieses organisierte "den Touristen einfach unn├Âtig Geld aus den Taschen ziehen".
Tag 23: PAKBENG Nachdem wir am gestrigen Abend noch das Dorf erkundet haben (was aber nicht lang dauerte ­čśä), a├čen und tranken wir noch etwas und gingen relativ fr├╝h schlafen. Es gab einfach nicht wirklich was zu tun und wir mussten am n├Ąchsten morgen auch schon wieder fr├╝h am Boot sein. Nachdem wir uns dann am Morgen fertig gemacht hatten, wollten wir uns zun├Ąchst Pl├Ątze im ├╝berf├╝llten Boot sichern und dann fr├╝hst├╝cken gehen und Proviant f├╝r die Fahrt holen. Der Besitzer unserer Unterkunft war sehr aufdringlich und wollte, das wir unbedingt bei ihm Sandwiches holten. Er sagte es am Abend zuvor und am Morgen noch 3x. Wir wollten aber woanders etwas holen. Wir haben ihm die Schl├╝ssel und bedankten uns. Das wir nichts bei ihm kaufen wollten, machte ihn aggressiv und im Weggehen rief er uns etwas von "fuck off" und "stupid people" hinterher. Das erste mal, das Einheimische so reagierten. So kaufte ich mir einen leckeren Bananen Schoko Muffin und ein Sandwich. Nun schippern wir weiter..ÔŤÁ´ŞĆ

22 March 2016

Tag 22: PAKBENG Nachdem wir die Holl├Ąnderin Melanie bei uns mit im Zimmer aufgenommen hatten, weil wir uns echt gut mit ihr verstanden hatten, gingen wir noch einmal zusammen fr├╝hst├╝cken bevor sich unsere Wege trennen. Sie w├╝rde weiter nach Bangkok und unser Weg f├╝hrt nach Luang Prabang. So stiegen wir gegen 10h ins Boot ein. Zun├Ąchst leer, kamen aber immer mehr Passagiere. Das Boot ist f├╝r 70 Leute ausgelegt. Irgendwann waren ├╝ber 100 Leute hier drin. Die ersten beschwerten sich, weil nicht genug Sitzpl├Ątze f├╝r die 7st├╝ndige Fahrt vorhanden waren. Es wurden mehr Sitzb├Ąnke hineingeladen, die einfach irgendwo hingestellt wurden und nicht fest waren. Irgendwann legte das Boot auch einfach ab. Wir fuhren los und hinten fing der Motor ziemlich stark an zu qualmen. Anscheinend ist das okay ­čśů zumindest fahren wir weiter und ich hoffe, dass wir gut in Pakbeng ankommen. Das ist der Zwischenstopp, wo wir eine Nacht bleiben, bis wir morgen noch mal 6h ├╝ber den Mekong nach Luang Prabang fahren.

21 March 2016

Gegen 9h machten wir uns zur letzten richtigen Zipline Tour auf. Es waren noch einmal 7 Ziplines, darunter auch die l├Ąngste in dem Nationalpark (700m). Es machte riesigen Spa├č, auch wenn man beim Wandern und Ziplinen die schweren Armen und Beine vom gestrigen Tag merkte. Wir genossen den letzten Tag. Alina und ich sind auch oft zusammen zum Ziplinen gegangen, dadurch nahm man noch mehr Speed auf und es war cool, dass zusammen zu erleben. Bei den letzten beiden ├╝berquerten wir noch einmal einen Fluss und zum Lunch trafen wir die andere Gruppe an einer Holzh├╝tte am See. Hier konnten wir im ziemlich kalten Wasser eine Abk├╝hlung nehmen und bekamen wieder, wie nicht anders zu erwarten, Reis ­čśä Danach wurden wir in einem offenen Transporter hinten drauf zur├╝ck in unser Dorf gebracht. Es war wieder eine Buckelpiste dran. Sie war sogar noch schlimmer (!), als der Weg zu den Elefanten, aber auch das meisterten wir. V├Âllig geschafft, aber gl├╝cklich kamen wir irgendwann wieder in Houay Xai an.
Tag 21: HOUAY XAI Von den Dschungelger├Ąuschen geweckt, stand ich um 6h morgens auf. Es war ein merkw├╝rdiges Gef├╝hl, mitten im Dschungel auf einem 35 Meter hohen Baumhaus aufzuwachen. Aber gleichzeitig auch richtig gut. Wir machten uns kurz fertig und starten einen 1st├╝ndigen Zipline Trip vor dem Fr├╝hst├╝ck. Als wir die 5 Ziplines entlang fuhren, sahen wir die Sonne hinter den Bergen und B├Ąumen aufgehen, unglaublich sch├Ân ԜǴŞĆ wir besuchten den gr├Â├čten Baum in dem Nationalpark und gingen dann zum Baumhaus zur├╝ck, um zu fr├╝hst├╝cken. Es gab Sticky Rice, Broccoli, sehr scharfe Tomatensauce und R├╝hrei.

20 March 2016

Man war mitten im Nirgendwo. Unsere Gruppe umfasste 12 Leute + 2 Guides. Am Abend gab es dann Dinner, Sticky Rice mit Gem├╝se, Sojasauce, Bohnen und Pommes. Au├čerdem hatten wir ein Lao Bier geschenkt bekommen, dass wir dazu genie├čen konnten ­čŹ╗ nach dem Essen konnten wir endlich duschen. Es war eine Regenwalddusche, die nur eine Wand hatte, sodass man vom restlichen Baumhaus abgetrennt war. Ansonsten hatte man freien Blick auf den Dschungel. Am Abend setzen wir uns mit allen zusammen, spielten Karten und tauschten uns mit den Guides ├╝ber deren und unser Leben aus, was sehr interessant war. Gegen 19.30 war es schon stockfinster, sodass wir auch nicht allzu sp├Ąt schlafen gingen, da wir am n├Ąchsten morgen wieder fr├╝h raus mussten.
Endlich fingen die richtig hohen Ziplines an. Teilweise ├╝ber 150 Meter ├╝ber dem Boden rauschten wir ├╝ber den Dschungel hinweg. Ein unbeschreibliches Gef├╝hl. Aber bei der ersten Zipline hatte ich auch ein wenig Respekt. Man war f├╝r seine eigene Sicherheit zust├Ąndig. Irgendwann durften wir einfach allein weiter. Wichtig war es, sich nach hinten zu lehnen, um Speed aufzunehmen. Wenn der vorherige auf der anderen Plattform angekommen war, klopfte er dreimal auf das Drahtseil. Das Zeichen, dass der n├Ąchste starten durfte. Nach 10 Ziplines und mehreren kleineren Wanderungen dazwischen kamen wir an unserem Baumhaus an. Wahnsinn, wie man so etwas bauen kann. Auf 30-35 Metern H├Âhe war das Haus auf drei Etagen gebaut. Wir schliefen ganz oben, jeweils Doppelmatratzen mit Baumwoll-Moskitonetzen oben dr├╝ber. Die Decken waren die dicksten, die ich je hatte, anscheinend ist es im Winter schon etwas k├Ąlter, und war einfach nur warm darunter ­čśä Wir erkundeten das Haus. Supersch├Âner Ausblick.
Tag 20: HOUAY XAI Nach einem kleinen Fr├╝hst├╝ck machten wir uns nun auf zur Gibbon Experience. Wir bekamen ein kurzes Einf├╝hrungsvideo in dem Office gezeigt, danach lie├čen wir unsere Backpacks dort und nahmen nur einen Tagesrucksack mit. Die Fahrt dauerte fast 2h und ich sa├č hinten auf einem halboffenen Fahrzeug mit einem Ehepaar aus Paris, zwei M├Ądels aus M├╝nchen und einem weiteren M├Ądel aus der N├Ąhe von Amsterdam. Es war cool sich mit ihnen zu unterhalten und sich ├╝ber Erfahrungen auszutauschen. Nachdem wir am ersten Treffpunkt angekommen waren, bekamen wir unsere Ausr├╝stung f├╝rs Ziplining. Nun wanderten wir durch ein einheimisches Dorf, wieder nur sehr einfache Holzh├╝tten und s├╝├če laotische Kids, die einem jedes Mal zuwinken und sich freuen. Nach der ersten Zipline ├╝ber einen kleinen Fluss startete der richtige Trip. Zun├Ąchst hie├č es aber erst einmal die Berge hochwandern, 4 kurze Stops und insgesamt 2h bei fast 30 Grad. Es war anstrengend, aber eine coole Erfahrung.

19 March 2016

Tag 19: HOUAY XAI Nachdem wir am Morgen zur Verabschiedung noch das typisch thail├Ąndische Gericht Sticky Rice with Mango gegessen hatten (schmeckt ein bisschen wie Milchreis), machten wir uns auf nach Laos. Nach 5 1/2h kamen wir in Chang Khong an, an der Stra├če standen schon TukTuks bereit. Hier mussten wir 50THB bezahlen und wurden zum ersten Immigration Stop gebracht, wo wir demnach erstmal Thailand verlassen mussten. Mit dem n├Ąchsten Bus gings zum zweiten Immigration Stop, hier bekamen wir unsere Einreisestempel + Visum. Danach nahmen wir wiederum ein TukTuk um ├╝ber den Mekong in die "Stadt" zu kommen. Endlich nach ├╝ber 8h angekommen, suchten wir uns ein Guesthouse und checkten bei der Gibbon Experience ein ­čÉĺ, die wir f├╝r morgen geplant hatten (2 Day 1 Night Trip). Die Unterkunft ist sehr einfach aber sauber, wir zahlen 37500 Kip (~4,10ÔéČ). Wir liefen einmal die Stra├če hoch und runter, zum Fluss und merkten ziemlich schnell, wie klein dieses Dorf eigentlich wirklich ist ­čśä