New Zealand · 138 Days · 239 Moments · October 2016

Charlotte Mahrenholtz

Leon und Lotti in Neuseeland


2 days ago

Traurig aber wahr: heute heißt es schon wieder Abschied nehmen vom wunderschönen Sydney. Es war eine super tolle Zeit bei Glen und wir werden seine lustige Art (Netflix and Chill people) sowie den Luxus bei ihm und natürlich diese coole Stadt vermissen.
Zu guter letzt besichtigten wir heute noch das "Museum of contemporary Art Australia". Ehrlich gesagt waren wir mehr verwirrt von den Werken als inspiriert. Vor allem die 4 quakenden, quietschenden und brüllenden Frauen im Zwergenkostüm (Video) waren leicht beunruhigend. Dementsprechend war unser Besuch kürzer als geplant und wir verbrachten die letzten Stunden im Botanischen Garten und genoßen die Sonnenstunden.

3 days ago

Heute ist 2,50 Tag (den ganzen Tag für 2,50$ alle Verkehrsmittel nutzen)! Deshalb fuhren wir mit halb Sydney an die letzte mögliche Fährstation Manly, um Manly Beach zu besuchen. Das Wetter stimmte, sodass wir uns ein wenig Sonnen gönnten, durch die ganzen Surfer wurde jedoch ein Badeverbot verhängt. Unsere Füße durften aber trotzdem einmal ins Wasser. Später sind wir dann noch ein bisschen durch den Stadtkern geschlendert, um dann beim Sonnenuntergang zurück zu schippern.

4 days ago

Da bei Nacht Städte in einem ganz anderen Glanz erstrahlen können, ging es heute Nacht nochmal nach Downtown. Diesmal jedoch nicht mit dem Bus oder der Bahn, sondern zu Fuß über die Harbour-Bridge. Die Lichter an den Gebäuden sahen magisch aus. An der Oper angekommen ließen wir "Hawk" von der Leine und wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Wie kann ein Bild so schön sein?! Die Freude hielt bis zu dem Moment an als bei der Landung die Drone durch eine starke Windböe ins Schwanken geriet, kurz den Boden striff und Lotti aus dem Reflex heraus nach ihr gegriffen hat. Zum Glück nur ein Kratzer, ein blauer Fleck und etwas Blut, die nach einem Pflaster und etwas Kühlung dem Abend nichts anhaben konnten.
Heute gingen wir auf die "Paddington Markets", auf welchen jeden Samstag viele, individuelle Klamotten, Dekorationen, Schmuck, Kunst und glutenfreies Essen angeboten wird. Danach schauten wir uns noch ein wenig im berühmten "Schwulen und Lesben Viertel" Surry Hills und Darlinghurst um und gingen anschließend noch in das "Westfield- Shopping-Center".

5 days ago

Einmal ein Stück im "Sydney Opera House" gesehen haben ✅ Wir kauften die günstigsten Tickets für "Tosca", Stehtickets, und hatten Glück, dass wir nach der ersten Pause auf leergebliebene Sitzplätze, mit perfekter Sicht, verteilt wurden. Die Stimmen der Opernsänger waren unglaublich und der gesamte Abend hat sich mehr als gelohnt.
Matraville. Ein Ortsname, den wir wochenlang über die Trecking-Nummer der zuerst bestellten Drone verfolgen konnten. Um nun auch das Geld für die bereits bezahlten Einfuhrsteuern zurückzubekommen, muss die stornierte Drone zurück nach Amerika gehen. Da sich aber bisher nichts getan hat, fuhren wir spontan mal an der FedEx-Lieferzentrale in Matraville vorbei, um persönlich nach dem Rechten zu sehen. Nun sind wir um eine Rücksendungstrackingnummer reicher und die Information, dass das Paket vor 3 Tagen auf den Weg gebracht wurde.

6 days ago

Da es wohl nirgendwo auf der Welt so einfach ist sich zu bräunen wie hier, machten wir uns heute auf den Weg zu einem der berühmtesten Strände der Welt: Bondi Beach. Ein ganz nettes Plätzchen, das kann man wohl so sagen. Und auch ein ganz schöner Spielplatz für Leon und die Drone. Sogar ein guter Ort zum shoppen, denn endlich fand Lotti einen Bikini und Leon kurze Hosen!!

7 days ago

Wenn man schon mal in der Gegend ist, dann kann man ja auch mal einen Koala besuchen gehen. Also gingen wir in den "Taronga Zoo" und bezahlten die zusätzliche Summe für einen "Koala Encounter". Der uns zugewiesene Koala Darwin schlief, welch eine Überraschung bei 20 Stunden Schlaf am Tag, etwa 30 Minuten Vollfuttern und in der restliche Zeit dösen. Sein großer Auftritt war, als er sich streckte und dann noch viel niedlicher aussah. Anschließend ließen wir uns bei einem "Spider-Talk" über herkömmliche Spinnen informieren. Ansonsten begutachteten wir die typischen Zoogenossen und den Blick auf Sydneys Zentrum.

8 days ago

Nach 2 Tagen Sonne und Sommerfeeling gönnte Petrus uns dann mal wieder ein wenig Regenwetter. Das passte uns sehr gut, denn wir legten einen Shoppingtag im "Queen Victoria Building" ein. Wir waren nur irgendwie leicht verwirrt, das Gebäude nie verlassen zu haben, aber beim Ausgang aus einem komplett anderen herauszukommen, welches sich einige Blocks entfernt befand. Abends hatten wir noch eine lustige Unterhaltung mit unserem Host Glen über ehemalige Besucher.

9 days ago

Den ersten Start wollten wir dann doch erstmal auf einer größeren Freifläche machen, anstatt gleich im Stadtzentrum umherzufliegen. Dementsprechend sind wir in den Botanischen Garten gefahren, wo wir uns recht schnell zum Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt entwickelten. Als alles kalibriert war, konnte es dann auch schon losgehen … und es macht sooooooo viel Spaß. Sydney aus 70 Metern Höhe zu betrachten ist nochmal was ganz anders. Diese 20 Minuten Flugzeug waren es schon Wert etwas länger gewartet zu haben. Nachdem die Drone wieder sicher gelandet war, ging es in einen etwas abgelegeneren Park, damit Lotti auch mal fliegen konnte. Sie wollte die Fernbedienung gar nicht mehr hergeben, nur das Akkuwarnsignal konnte sie zum Landen bewegen. Voller Euphorie mussten wir danach erstmal ein bisschen zur Ruhe kommen, wobei wir uns dann gleich den ersten australischen Sonnenbrand eingefangen haben.
Und dann war es endlich soweit. Nach zwei Monaten konnten wir jetzt endlich die Drone abholen. Die anfänglich erwarteten 5 entspannten Tage Lieferzeit entwickelten sich zu einer nervenden E-Mailschlacht. Soviel sei gesagt: Kauft Nie, wirklich Nie ein Produkt bei B&H Photography in den USA. Es gibt keinen Laden auf dieser Welt, der von so viel Inkompetenz sprüht wie dieser Haufen. Da sie das Paket nicht richtig beschriftet haben, konnte es nie nach Neuseeland geliefert werden. Hilfe vom Kundendienst gab es nicht, man weigerte sich uns das Geld zurück zu überweisen (Danke Paypal-Käuferschutz 🙈) und aktuell warten wir immer noch auf eine Bestätigung des Rückversandes, damit wir unsere Einfuhrsteuern zurücküberwiesen bekommen können. Egal, eine neue Drone wurde daraufhin in Australien bestellt und diese war auch wie geplant rechtzeitig in Sydney. Es war wie Weihnachten, Geburtstag, Ostern und welche Feste es noch alle geben kann zusammen. Mal gucken was die ersten Bilder sagen 📷

10 days ago

Den Abend haben wir mit ein wenig Planung unserer Rückreise verbracht. Jetzt stehen auch die Unterkünfte für Singapur und Sri Lanka (siehe Fotos) fest und die Vorfreude darauf steigt. Und wir haben noch spontan Karten für die Oper "Tosca" am Freitagabend gebucht 🎫
Mit unserer Opal-Card fuhren wir natürlich auch gleich erstmal Fähre, direkt am Opera House und der Harbour Bridge vorbei. Da Sydney ein schlaues Städtchen ist, bietet es seinen Bewohnern einen unschlagbaren Sonntag-Tarif, an dem man für beliebig viele und beliebig weite Strecken nur 2,5$ bezahlt (die Fähren sind inklusive). Also haben wir den Tag genutzt, um die Stadt ein wenig zu erkunden, uns mit der Innenstadt vertraut zu machen und später einzukaufen. Und wie können sagen, es gefällt uns super gut hier.
So kann ein Tag doch beginnen. Mit der Ausrede noch nichts eingekauft zu haben, gönnten wir es uns, sehr lecker frühstücken zu gehen. An die 40 Grad müssen wir uns aber noch gewöhnen😅

11 February 2017

Aus dem gekühlten Flughafen raus, traf uns die 40 Grad Hitzewand. Dank unserer neuen Errungenschaft der "Opal"-Card war die Fahrt zu unserer Airbnb-Unterkunft ganz entspannt und wir bekamen sogar bereits die Harbour Bridge und die Oper zu Gesicht. Klatschnass geschwitzt kamen wir in der modernen Wohnung von unserem Host Greg an, den wir bisher noch nicht kennengelernt haben. Danach folgte eine kurze Dusche und eine lange, komplizierte Essensuche. Zum Glück war der Chinese von unseren ganzen Fragen so verwirrt, dass wir am Ende ein Super-Spar-Angebot mit viel zu viel Essen bekommen haben. Ach ja und wir genießen sogar den Luxus eines Apple-TVs.

11 February 2017

Dank Herr und Frau Hagedorn ist Umpalumpa für die nächsten Tage sicher aufgehoben. Jetzt heißt es: Auf geht's💃🏽🕺🏻 Byebye Sandfliegen, hallo warmes Wetter🙋🏽🙋🏻‍♂️

10 February 2017

Da wir gestern noch weitere 4 Stunden gefahren sind und fast den gesamten Arthurs Pass bis hin zum Campingplatz durchquert haben, konnten wir uns heute ganz dem Packen, Waschen und natürlich Robert Langdon und den Illuminaten widmen.

9 February 2017

Der Fox Glacier und der Franz Josef Glacier am Fuße des Mount Cook stehen so gut wie auf jedem touristischen Reiseplan und damit auch auf unserem. Wegen des Muskelkaters machten wir uns nur auf den möglichst kürzesten Weg zum Fox Glacier. Irgendwie war der Anblick bestürzend, da große Teile bereits geschmolzen und Reste des Glaciers mit Erde bedeckt sind. Den Franz Josef Glacier bewunderten wir nur aus der Ferne, ein weiterer Walk wäre wirklich nicht möglich gewesen, hier hatte es aber aus der Ferne etwas mit der Vorstellung eines Gletschers gemein.

8 February 2017

Wie kann man nur so ein Pech haben. Da das Benzin in Wanaka überdimensionale Preise hatte, entschieden wir uns noch für die heutige Reichweite mit einem kleinen Puffer zu tanken. Leider war der Weg hügeliger als erwartet, sodass wir zitternd die letzten 20km mit dieser Anzeige gefahren sind. An der Tankstelle wurden wir dann offiziell von einer Zapfsäule verarscht. Man musste vorab an einem Automaten bezahlen und den gewünschten Betrag einstellen. Der Zapfhahn entschied sich aber uns nur die Hälfte des bezahlten Benzins zu geben. Da der erste Tankversuch nicht gereicht hätte, versuchten wir es gleich nochmal und wurden erneut übers Ohr gehauen.
Du bist ein wahrer Backpacker, wenn du... Auf einem Parkplatz neben einem Baum parkst, um deine Wäsche aufzuhängen. Uns kam es völlig normal vor, aber wir ernteten viele erheiterte Blicke und Komplimente für unsere Konstruktion.
Wir hätten nach dem Aufstieg nicht erwartet, so voller Vorfreude auf den steilen Abstieg zu sein. Doch nach dieser Nacht, im Zustand eines Eisklotzes, konnten wir es gar nicht mehr erwarten, die Sonne endlich aufgehen zu sehen und dann nach ein paar Fotos den Weg ins Tal anzutreten. Zusammen mit Robert und zwei anderen Touristen, die früh am Morgen aufgestiegen waren, warteten wir die aufgehende Sonne ab. Wirklich genießen konnten wir es bei den eingefrorenen Gliedmaßen zwar nicht, aber schön war der Anblick trotzdem. Bei unserem Abstieg tauten langsam abgefrorene Füße, Finger und alles andere auf.
WOW! Es hat sich echt gelohnt, sich den Allerwertesten abzufrieren. Die Wolken, welche noch den Himmel bedeckten als wir ins Zelt gegangen waren, waren verflogen und es bot sich ein klarer Blick auf die Milchstraße. Die -2° taten jedoch am ganzen Körper weh. Alles war mit einer Eisschicht überzogen. An Schlafen war bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken gewesen, da der Körper durch Zittern und Zusammenkauern dem eisigen Wind und den Temperaturen entgegenzuwirken versuchte. Während Lotti den Himmel aus dem Zelteingang bestaunte, turnten Leon und Robert über die Bergspitzen und versuchten den perfekten Spot zu finden. Nach 30 Minuten wollten, oder eher gesagt konnten die Finger den Auslöser der Kamera nicht mehr betätigten, sodass wir uns nochmal für 2 Stunden schlafen legten, um dann den Sonnenaufgang zu fotografieren.

7 February 2017

In Wanaka war es bereits schon seit langem unser Ziel gewesen, nachts die Milchstraße zu fotografieren. Der bestgeeignetste Ort dafür ist der "Mount Roy". Also beschlossen wir zwei Verrückten nach dem 3-stündigen Aufstieg nicht nachts noch wieder abzusteigen, sondern oben bei 1800m Höhe zu übernachten. Bepackt mit Backpack und zwei Schlafsäcken machten wir uns also bei praller Hitze auf den ziemlich anstrengenden Aufstieg. Weiter oben lernten wir einen anderen deutschen Abiturienten kennen, der ebenfalls für Sternenfotos auf der Spitze übernachten wollte. Oben angekommen stellten wir fest, dass außer uns dreien keiner noch so spät dort oben war. Wegen der Kälte suchten wir ein kleines Häuschen nach einem Schlüssel ab, wobei Robert eine Flaschenpost fand, welche für den Finder 100$ beinhaltete. Einen Schlüssel fanden wir jedoch nicht. Etwas später, nach der untergegangenen Sonne, beschlossen wir das 1-Mann Warehouse Zelt von Robert zu dritt zu teilen. Es war einfach zu eisig draußen.

6 February 2017

Als wir abends vom Klo zurück zum Auto gingen, zeigten plötzlich zwei Mädchen auf uns und sagten laut "ist das nicht Charlotte?". Aus Zufall trafen wir Nina und Marit, die Lotti bei der NPZ kennengelernt hatte. Die beiden machen eigentlich work und travel in Australien, sind aber für 3 Wochen in Neuseeland unterwegs. Also verbrachten wir den Abend zusammen und tauschten uns über Erlebnisse und Eindrücke unserer Reisen aus.
Umpalumpa stellte sich als das perfekte Modell heraus. Nach ein paar Wetterschwierigkeiten hatten wir die Windpause sowie die Sonnenstrahlen genutzt, um unser gesamtes Hab und Gut aus dem Wagen zu räumen. Nun haben wir die nötigen Bilder, um Umpalumpa und seine Vorzüge in einigen Wochen im Internet zu präsentieren.
So langsam müssen wir Umpalumpa für den Abschied vorbereiten. Dementsprechend sind wir in die Waschanlage gefahren und haben mit dem Supreme-Waschgang versucht alles zum Glänzen zu bringen. Nach der Nachpolitur erstrahlte alles wie nie zuvor. Anschließend genehmigten wir ihm dann auch noch einen Stopp am Staubsauger, damit er für das Fotoshooting perfekt frisiert ist.

5 February 2017

Wir haben schon im Vorfeld viel von "Fergburger" und seinem Ruf gehört, doch das wahre Ausmaß sahen wir erst, als wir auf den Laden zu gingen. Die komplette Straße entlang standen Menschen, um ihre Burger zu bestellen. Im ersten Anlauf war uns die Schlange deutlich zu lang, doch überzeugten uns die zahlreichen, essenden Menschen uns trotz der Warterei noch anzustellen. Schön war auch die "Gluten-Free-Bun"-Option, also mit glutenfreiem Brot, da Leon es wahrscheinlich sonst in mitten der Burgermassen nicht ausgehalten hätte. Während wir warteten, konnten wir die unzähligen Rezensionen aus aller Welt lesen, die "Fergburger" als den besten Burgerladen der Welt darstellten. Das Bild, welches sich uns bot, sah zumindestens vielversprechend aus. Und der Geschmack war himmlisch. Für Lotti war es sogar so gut, dass sie versuchte so viel zu kleckern wie nur möglich, um im Nachhinein nochmal die Hälfte vom Teller essen zu können. Unser Resultat: 6 von 5 möglichen ⭐️
Passend zum Ende von unserem Hörbuch kamen wir in Queenstown an. Leider war vom Whaitangi-Day (quasi wie der 3.10.) nicht so viel zu spüren wie erwartet. Besonders schön fanden wir den Hafen. Die vielen Adventure-Angebote (Bungeejumping etc), für die Queenstown bekannt ist, nahmen wir vorerst nicht wahr. Dafür gab es aber ENDLICH eine neue, langherbeigesehnte, den Kriterien entsprechende Cap für Leon, da seine Alte ja verloren gegangen war.

4 February 2017

Für heute stand das berühmte "Milford Sound" auf dem Programm. Die 3 1/2 Stunden Fahrt hin und 3 1/2 Stunden wieder zurück waren durch das Hörbuch "Sakrileg" von Dan Brown ziemlich spannend. Leider hatten wir erneut Pech mit dem Wetter, was bedeutete, dass die sonst wohl imposantere Sicht auf die Fjordlandschaft bedeckt von Nebel war. Schön daran war zumindest die mystische Stimmung. Die teure Bootstour sparten wir uns bei dem Wetter dann aber. Das Highlight des Tages waren die runtergesetzten Reisnudeln 🎉

3 February 2017

Regen = Librarytag. Eigentlich haben wir uns vorgenommen kreativ zu werden, doch am Ende sind wir beide verzweifelt wieder ins Auto gegangen, da keine Idee in unserem Kopf kommen wollte. Das Abendprogramm bestand dann daraus pop... Franzosen im Nebenauto zu beobachten (vielleicht wollten sie auch nur die Stoßdämpfer testen) und Schokolade zu futtern.

2 February 2017

Leider mussten wir heute erfahren, dass Terry unter die Räder gekommen ist. Du warst eine super Familienkatze und bleibst bei uns in bester Erinnerung. RIP Terry 😢
Eigentlich wollten wir uns Bluff, den südlichsten Punkt Neuseelands (abgesehen von einer kleinen noch etwas südlicheren Insel 🙈) und Invercargill anschauen, doch der Regen machte allen Plänen einen Strich durch die Rechnung. Nicht mal ein kleiner Spaziergang zum Wegweiser, ein ähnlicher wie damals am nördlichsten Punkt auch schon, waren möglich. Wir schienen aber nicht die einzigen zu sein, denen das Wetter nicht so zusagte. Ein Großteil der Kreuzfahrtgäste, die in Bluff eingelaufen waren, blieben lieber auf dem Schiff und die Touristenführer erkundeten in sehr übersichtlichen Gruppen die Insel.
Umpalumpas Inventar ist jetzt um einen Gegenstand reicher. Warum wir nicht früher auf die Idee gekommen sind, eine "Outdoor-Shower" zu kaufen ist fraglich, aber die 10$ haben sich gelohnt. Dank der schwarzen Gummibeschichtung hat man nach 2-3 Stunden Sonne 20l angenehmes Duschwasser.

1 February 2017

Einen Pinguin in freier Wildbahn sehen - ✅ Tatsächlich hat sich das Warten gelohnt. Als wir gegen 18 Uhr am "Nugget Point" eintrafen, verriet uns ein Ranger, dass von den dort 34 brütenden Pinguineltern bisher nur 1er vom Fischen zurückgekehrt war. Deshalb war die Hoffnung auch groß, noch einige zu Gesicht zu bekommen. Und plötzlich sahen wir aus dem Augenwinkel Bewegungen an den Steinen, aber Pinguine waren es nicht. Mehrere Robbenbabys schienen dort auch auf ihre zurückkehrenden Eltern zu warten. Als dann ein Enten-ähnliches Wesen von Wellen angespült wurde, waren wir uns noch unsicher, ob es sich dabei um den sogenannten "Gelb-äugigen Pinguin" (den seltensten auf der Welt) handelte. Doch der umständliche, tollpatschige Gang war dann recht eindeutig.
Für heute stand mal wieder ein wenig Kultur auf dem Programm. Da Dunedin einiges an interessanter Architektur zu bieten hat, wie zum Beispiel seinen Bahnhof im Renaissance-Stil oder die "First Church", liefen wir ein bisschen durch den Stadtkern und schauten uns um. Dabei entging uns natürlich auch die Cadbury Schokoladenfabrik nicht, wo wir uns von Schokolade bereichern und unserem Geld entledigen ließen. Zur Krönung gab es auch seit langem mal wieder Brownie und hot chocolate.

31 January 2017

Die "Moeraki Boulders", jetzt haben wir sie mal ganz unbearbeitet, sozusagen natürlich gesehen. Das Besondere an den Steinen ist ihre ungewöhnliche Form, Maserung und im Generellen ihre Existenz, zu denen die Maori ihre eigene Legende haben. Vor allem aber schienen die Steinkugeln eine Art "Asiaten- Magnet" in sich zu tragen 🙈.
Wir haben das sparsamste Auto der gesamten Insel. Zwar halfen Bergab und Rückenwind mit, doch 1000km Reichweite sahen dann doch ganz schön cool aus ⛽️.
Jetzt sind wir wieder zu zweit unterwegs. Monia und Lena fuhren heute zurück nach Picton und wir machten uns auf den Weg zum Mount Cook, Neuseelands höchstem Berg. Auf dem Weg dorthin braute sich ein so starkes Unwetter auf, dass wir entschieden nicht zu wandern und nur kurz ins Visitor Center zu gehen und ein paar Fotos zu schießen (von der Bergspitze, die in den Wolken lag 🙈). Auf dem Rückweg waren wir erschrocken von den Kräften des Windes, ein Wohnmobil lag umgekippt im Graben. Zum Glück ist Umpalumpa ein windschnittiger Flitzer.

30 January 2017

Nach der langen "Reisepause" war es mal wieder schön etwas Natur zu sehen. Der Weg durch das Landesinnere glich erst einer Tirol-Toskana-Querung und entwickelte sich zu einem schönen skandinavischem Panorama. Am Abend schauten wir dann noch gemütlich die letzten Folgen unserer Serie (Club der roten Bänder) zusammen und aßen "Nudelauflauf".
Time to say Goodbye 😢 Heute mussten wir uns von Imke verabschieden, da sie einen Job gefunden hat und dann nach Norden weiterreisen wird. Lena, Monia und wir beide fahren heute aber noch zusammen zum Lake Tekapo und Lake Pukaki.

29 January 2017

Sonntag war erneut ein richtiger Haushaltstag. Waschen, Spülen, Einkaufen und so weiter. Zum letzten gemeinsamen Abendmahl gab es natürlich Kartoffelsalat mit Würstchen, schon mittlerweile unsere kleine Tradition, vor allem weil wir es auch bei unserem ersten "Abendmahl" aßen. Am Abend wollten wir noch einmal offiziell Abschied nehmen von Nino und Anton und fuhren wieder nach Coes Ford. Ein einfaches Tschüß-Sagen verwandelte sich dann in eine lange Sitzrunde bis spät in die Nacht.

28 January 2017

Abends fuhren wir zu unserem ehemaligen Nachbarn aus Coes Ford, wo wir bei ein paar Gläschen Wein und Bier zusammen saßen. Es war eine Art Abschiedstreffen.
Auf dem Heimweg passierte etwas ganz Besonderes. Der Motor von "Blue gipsy" fing an zu qualmen. Nach einer kurzen Inspektion stellten wir fest, dass der Öldeckel "Öliver Dennis" verloren gegangen war. Also suchten wir die Straßen erfolglos ab und kauften einen Notfall Übergangsdeckel bei einer Tankstelle. Nach 50 km/h auf der Autobahn kamen wir irgendwann wieder "Zuhause" an und fanden Öliver Dennis doch tatsächlich im Gras wieder.
Samstag stand nun traurigerweise das letzte gemeinsame Wochenende an. Wir verbrachten den Samstag mit ein wenig shoppen gehen, zuerst im Second-Hand Laden, später in einem großen Kaufhaus. Leon war etwas angewidert von den getragenen Unterhosen, die "frisch" zum Verkauf standen. Eigentlich wollten wir anschließend noch bowlen gehen, aber das war uns dann zu teuer, gerade weil wir in den letzten Tagen fast alle keine Arbeit hatten.

27 January 2017

Leider hat Lotti auch am letzen möglichen Tag keinen Job bekommen. Leon sollte jedoch auf eine neue und größere Baustelle kommen. Heute hieß die Aufgabe: Holzbretter von rechts nach links tragen, damit diese später mit einem Kran in den zweiten Stock gehoben werden können. Als alle 150 Bretter mit einer Länge von 10m umgestapelt waren, stellte der Supervisor fest, das die Maschine gar nicht an die vorgesehene Stelle kommen kann, sodass wir erneut alles umräumen mussten. In der Zwischenzeit konnten wir die Baustelle erkunden, etwas aufräumen und alte Rigipsplatten in den Mülleimer schlagen, was den Tageshöhepunkt darstellte. Zum Abschluss wurde unser Autoschlüssel noch in einem Baucontainer eingeschlossen, sodass nur noch der Vorschlaghammer helfen konnte, da der Schlüssel für die Tür nicht mehr auffindbar war 🔨. Auf dem Heimweg gab es dann 2l "salted caramel" Eis, da die Temperaturen diese Woche ständig bei 25°< lagen.

26 January 2017

Genauso komisch wie das Tier auf dem Bild, ist absofort unsere Beziehung zu Franzosen. Direkt neben unseren Autos haben letzte Nacht einige Franzosen erst eine gefühlte Plantage Marijuana verraucht und danach angefangen sämtliche Musicals lauthals auf der Gitarre mitzuträllern. Am Wochenende kein Problem, aber in der Woche nachts um 12 Uhr, wenn am nächsten Morgen der halbe Campingplatz zur Arbeit muss, ist dann vielleicht doch ein bisschen zu viel des Guten. Auf der Arbeit hat dann der besagte Franzose seine Schusseligkeit aus den Vortagen fortgesetzt(fällt über Bauzäune, läuft gegen Wände, versteht alles falsch, …) und hat beim Versuch einen Pfosten mit dem Eisenhammer zu befestigen, nicht das Holz sondern Leon's Schienbein getroffen. Danach bekam er dann auch noch eine Stahlplatte gegen die Knie und seine Hand wurde eingequetscht, da der Franzose ein Gitter zu früh hat fallen lassen.

25 January 2017

Und so endet das Leben von unserem Pavillon. Dem gefühlten 1000ten Windstoß haben die Beine dann doch nicht mehr Standhalten können, sodass der Pavillon auseinandergerissen und über dem Campingplatz verteilt wurde.
Für Leon ging es erneut auf den Bau, für Lotti hieß es wieder abwarten. Mittlerweile befürchten wir auch, dass Lotti auf lange Sicht hier in Christchurch keinen Job mehr finden wird, da die Erntesaison zu Ende ist und Frauen nie auf Baustellen angestellt werden. Dementsprechend haben sich auch unsere Pläne was das Weiterreisen betrifft geändert, sodass wir nun in den kommenden zwei Wochen den Südzipfel bereisen und nicht weiter nach Arbeit suchen werden.

24 January 2017

Der Tag began wie der gestrige auch. Wir riefen morgens bei Onestaff an, die erzählten uns das sie keinen Job für uns haben und wir legten uns daraufhin wieder schlafen. Plötzlich um 12, nachdem wir um 11 gemütlich gefrühstückt hatten, klingelte Leons Telefon und Onestaff fragte, ob er jetzt sofort in Christchurch auf dem Bau arbeiten möchte. Gesagt getan stand er eine Stunde später auf einer der unzähligen Baustellen in Christchurch und montierte mit vier Kiwis und einem Franzosen einen Bauzaun. Leider blieb für Lotti der Tag arbeitslos.

23 January 2017

Leider hat OneStaff noch immer keinen Job für uns. Nur zur Sicherheit fuhren wir nochmal dort vorbei, registrierten uns bei noch einer Agency und setzten uns später erneut in die Library, um weitere Bewerbungen abzuschicken.

22 January 2017

Um dem ungemütlichen Wetter auszuweichen, machten wir uns erneut auf den Weg ins Schwimmbad, wo wir nicht nur endlich mal wieder duschen konnten, sondern auch auftauen. Nachher gab es die Reste der Burger in Lenas und Monias Auto, in dem wir den restlichen Nachmittag auf dem Campingplatz verbrachten (Sudoku, Benjamin Blümchen Hörbuch ...).
Fazit: Die Frischhaltefolienwandidee ist doch noch nicht ganz ausgereift. Der Dauerregen vermiest anschweinend nicht nur die Laune, sondern zerstört außerdem noch Eigenheime.

21 January 2017

Das wöchentliche Abendmahl stand mal wieder an und es dieses Mal entschieden wir uns für Burger. Damit keine extra Kraft zum Regen abhalten eingestellt werden musste, platzierte Leon den Schirm ganz geschickt, während Monia sich um unser Fleisch kümmerte.
Heute gab es einen kleinen Kitzelunfall. Es lässt sich ganz gut als Kopfnuss beschreiben, wobei bei Lotti wohl eine etwas größere Ader platzte und unser Zeltplatz optisch einer Schlachterei glich. Es handelt sich bei dieser Tat um eine beidseitige Schuld.
Traurigerweise mussten wir unser Heim umsiedeln, um das City Council nicht mit einer überschrittenen Dauercampingzeit zu verärgern. Zum Glück gab es 5 Minuten entfernt einen weiteren kostenlosen Campingplatz. Da wir auch mittlerweile geübt sind im Pavillon Auf- und Abbau ging alles recht schnell. Zu dem testeten wir gleich unsere neue Windschutzidee, die Frischhaltefolienwand, aus.

20 January 2017

Weil Umpalumpa nun länger nicht mehr ausgeführt wurde, streikte erneut die Batterie. So langsam kennen wir uns mit dem Überbrückungsvorgang aus und hatten Glück, Leute mit einem Kabel zu kennen, sodass wir anschließend noch in die Bücherei fahren konnten.
Dürfen wir vorstellen: Unsere Familienkatze Terry! Wir gehen auf Grund ihres gepflegten Aussehens davon aus, dass sie wohl ein richtiges Zuhause hat, gewähren ihr aber liebend gern auch ein zweites. Katzenfutter haben wir auch schon besorgt, was sie sich Dank ihrer zahmen, unbissigen Art auch verdient hat.

19 January 2017

Um der Arbeitslosigkeit ein Ende zu setzen, machten wir uns auf den Weg zu unserem Interview bei der Agency "OneStaff". Ein äußerst amüsantes Sicherheitsvideo erwartete uns, gefolgt von einem kurzen "Interview", was eher einem Gespräch glich. Bei diesem sagte man uns, die Möglichkeit im Lager von Kathmandu zu arbeiten stünde nicht aus, jedoch sollten wir einen Anruf für Montag abwarten. Abends gönnten wir uns dann Domino Pizza.

18 January 2017

Nachtrag II: das landesweite Unwetter rollt so langsam an, sodass wir jetzt schon gezwungen waren den Pavillon komplett auseinanderzunehmen. Mal gucken was morgen noch so steht. Im Auto ist es jedenfalls kuschelig und trocken.
Nachtrag: Das Wetter hier ist nicht ganz normal 🙈
Regen- und Unwetterwarnungen (12ml pro Quadratmeter ☔️ und 100km/h 💨) zwangen uns unser Camp abzurüsten und für den Ernstfall vorzubereiten, da der Fluss schnell über die Ufer zu treten droht. Mal gucken wie es sich entwickelt …

17 January 2017

Und so wird man einfach arbeitslos. Anscheinend waren wir etwas zu schnell, da sich der Supervisor nach der Mittagspause bei allen bedankte und uns mitteilte, dass wir morgen nicht mehr wieder kommen müssten 😭. Zum Glück durften wir aber den ganzen Tag auf unseren Stundenzettel schreiben. Morgen heißt es dann erstmal auf Jobsuche gehen.

16 January 2017

Wort zum heutigen Arbeitstag: AUA. Da die Pflanzen besonders klein und stark bewachsen waren, mussten wir durchgehend gebückt laufen, was spätestens nach 3 Stunden auf den Rücken ging. Leider dauerte der Arbeitstag dann aber noch 5 weitere Stunden 🙈.

15 January 2017

Das Wetter ließ eigentlich gar nichts anderes zu, als zum Strand zu fahren. Also fuhren wir in einer größeren Gruppe aus Leuten vom Campingplatz los. Leon bekam einen Crashkurs im Surfen und übte fleißig mit einem Board, das Mino sich gerade gekauft hatte. Bei einer Welle konnte Leon sogar schon stehen. Abends gab es dann lecker Wraps mit allem drum und dran.
Der Artikel ist fertig. Wir sind nun stolze "einmal in der New Zealand Press abgebildet gewesen sein"- Menschen.

14 January 2017

Abends wurde Minos Geburtstag dann auch gebührend gefeiert. Bei ein paar Bier und einem Trinkspiel, von dem jeder einen anderen Namen zu kennen schien, saßen wir alle unter einer improvisierten Windschutzkonstruktion und genossen den Abend. #Thankyoulittleman
Samstag Vormittag ging es dann für uns zwei zu Besuch von sozusagen Unbekannten, zu denen eine Verbindung über Lottis Opa besteht. Nach ein bisschen Kennenlernen und "KlönSchnack", einem leckeren Salat und sogar glutenfreien "Pao de Queijo" gingen wir kurz gemeinsam zum Strand, der direkt vor ihrer Haustür liegt.

13 January 2017

Dank unserem treuen und bemerkenswert gut ausgestattetem Nachbarn Nino, den wir wegen eines Missverständnisses Mino nennen, gab es für uns alle ein Freitagsabendkino mit SÜSSEM Popcorn. Für uns als Dauercamper fühlte sich das schon ziemlich luxuriös an 😎. Nebenbei feierten wir auch noch in Minos Geburtstag rein, wobei nicht viel mehr als ein verschlafenes "Happy Birthday" zu Stande kam. Auch den zweiten Film "Django" schafften wir nicht ganz, sodass Wiederholungsbedarf besteht.
8 Stunden in der knallenden Sonne waren dann schon etwas anstrengender als am Vortag. Jedoch konnten wir nach der Arbeit nicht lange entspannen. Ein Brett musste unter der Kochablage etwas versetzt werden, um unseren neuen Tisch zu verstauen. Nach 12 Schrauben rein und raus drehen, die Höhe anpassen und einem mal Probeverstauen war auch schon alles fertig.

12 January 2017

Erstmal bei der Arbeit angekommen, ging es dann doch wieder ans Fließband und nicht wie geplant aufs Feld, da die Nachschicht etwas getrödelt hat. Am Nachmittag war es dann aber soweit und die Arbeit war ein Traum. Wir mussten die Tulpenköpfe abrupfen, damit die Wachstumsenergie eher in den Stängel und nicht in die Blüte geht. Wir hatten frische Luft, kaum Blüten, die abgerupft werden mussten und somit einen netten Spaziergang.

11 January 2017

Sonne ade und hallo Wind. Leider ist unser 30$ Pavillon anscheinend doch nicht so stabil, sodass er gerade drohte vom Wind mitgenommen zu werden und wie ein Flugzeug davon zu schweben. Es wurde sogar so kritisch, dass wir uns entschieden ihn vorerst auseinander zubauen, damit nicht noch mehr kaputt geht.
Verstehe einer dieses Wetter. Gestern noch kalt, nass und windig und heute sind es 30°, bei denen dann auch nur noch ein 2L Eispott helfen konnte. Zum Glück war es in der Halle etwas kühler. Heute sind wir auch mit "Scaling" fertig geworden, sodass es morgen aufs Feld geht. Leider dauert diese Arbeit nur 10 Tage. Dementsprechend müssen wir uns jetzt parallel schon noch etwas Neuem umschauen, da wir ja eigentlich noch bis zum 10.2. arbeiten wollten.

10 January 2017

Nun noch mal ein Bild von unserer "Maschine". Leider hat nur Lotti sich gestern in der Bücherei ein neues Hörbuch auf ihr Handy geladen, wir dürfen 🎧 bei der Arbeit benutzen, und Leon hört nun zum 4x in Folge seine Playlist. Nach der Arbeit konnten wir sogar die Duschen benutzen, was auf lange Sicht echt angenehm ist (und sogar mit heißem Wasser!).

9 January 2017

Die Arbeit wurde heute um einen Arbeitsschritt erweitert. Eigentlich wird jetzt nur noch etwas zusätzlich aussortiert, aber es lockert das Ganze etwas auf und man muss den Kopf wieder etwas einschalten 🙈 Außerdem haben wir heute unser erstes Gehalt bekommen und waren echt über die hohen Abgaben überrascht (wir bekommen zum Glück fast alles wieder, wenn wir eine Steuererklärung machen). Auf dem Weg zum Auto nahmen wir dann noch eine Tomatenpflanzen (wir nennen sie Peaches) mit, die es auf der Arbeit "for free" gab. Mal gucken wie grün unser Daumen denn so ist …

8 January 2017

Umpalumpa stellt uns immer wieder unter neue Herausforderungen. Erst leuchtete die Warmlampe, da ein Bremslicht ausgetauscht werden musste (was auch finanziell und praktisch kein Problem war) und dann ließ uns auch noch unsere Batterie im Stich, da wir es etwas mit dem Aufladen unserer Geräte übertrieben hatten. Zum Glück gab es genügend helfende Hände auf dem Campingplatz ⛺️.
Da vier Leute der Meinung waren, Leons Augenbrauen bedürften einer Restauration, verwandelte sich der Tag in einen "Beauty-Tag", auch die Haare waren mal wieder dran (ab). Das Ergebnis wurde etwas kurz und zu allem Überfluss ging auch noch die Schere verloren. Das Besonderste, was man an so einem Tag nun wirklich nicht erwartet, war, dass ein Mensch von "the Press" uns bat für einen Artikel über den Fluss am Campingplatz zu posieren. So kam es, dass Imke und Lotti kurzerhand geshootet wurden, den Artikel bekommen wir in ein paar Tagen per Email zugeschickt. Ausnahmsweise hatten wir heute sogar mal sommerliches Wetter, sodass unsere Wäsche nun auch nach drei Tagen Dauerregen durchtrocknen konnte.

7 January 2017

Bevor es dann zu unserem Abendprogramm kam, einem Kinobesuch, besorgten wir noch Süßes bei Pack'n Save (ja, wir verwöhnten uns mal). Wir alle verließen das Kino völlig begeistert. Der Film "Passengers" überzeugte uns mit seiner fesselnden Story, den Effekten und Farben. Nur weiterzuempfehlen.
Im Anschluss ging es zu Nando's. Leider erwiesen sich die Portionen, wie auch schon sämtlichen Hosen, als viel zu klein. Die 8 BBQ Ribs mit den großen Pommes, glichen der Portion einer Vorspeise. Nächstes Mal werden wir dann wohl doch eher wieder ein Restaurant der Kette vorziehen 🙈
Familie Peters war endlich wieder vereint. Also unternahmen wir einen richtigen Familientag. Da wir schon länger nicht mehr geduscht hatten und es draußen etwas ungemütlich war, bot sich ein Schwimmbadbesuch an.

6 January 2017

Dieser Tag war sehr unspektakulär. Eigentlich war es ein ganz normaler Arbeitstag (wieder die gleiche Aufgabe), der durch ein Auto-wieder-auf-Vordermann-bringen ergänzt wurde. Also haben wir Wäsche gewaschen, etwas eingekauft und aufgeräumt.

5 January 2017

Wir haben es getan! Wir erweitern unseren Trip um ein weiteres Land. Nach den Arbeitswochen geht es für 9 Tage ins Zentrum von Sydney 🇦🇺
Als der Wecker heute um 4:50 Uhr plötzlich klingelte, war das erstmal richtig ungewohnt für uns. An der Arbeit angekommen, mussten wir genau das Gleiche wie gestern machen. Man muss sich das so vorstellen: 4 Leute stehen auf jeder Seite an einem Fließband. Über dem Fließband ist ein nach oben gerichteter Schlagbohrer, der anstelle eines Bohrkopfes 3 Nägel hat, montiert. Darüber ist dann eine "Haube" befestigt, die den Schlagbohrer aktiviert, sobald man sie herabsenkt. Auf die Nägel steckt man dann eine Tulpenzwiebel, die durch die Rotation auseinander gewirbelt wird und die Blätter einzeln auf das Fließband fallen. Das Problem hier ist, dass die Zeit einfach nicht vergehen will und die Kontinuität dem Hirn irgendwann verschiedene Streiche spielt.

4 January 2017

Heute hatten wir unser Jobinterview in der Tulpenfarm. Das Gespräch lief, wie schon am Telefonat zu erahnen war, so entspannt, dass nach 25 Minuten die Verträge sowie unsere Einweisung in den Betrieb erledigt waren. Direkt im Anschluss konnten wir sogar schon unsere ersten 5 1/2 Stunden Arbeitszeit hinter uns bringen. Leider haben Monia und Lena nicht dieselben Schichten wie wir, sodass unserer Familie jetzt eine Wochenendbeziehung aufgezwungen wird.

3 January 2017

Mittlerweile heißen wir Familie Peters und leben in einem Pavillon. Unsere Hauptbeschäftigung besteht aus Lachen und Witze machen. Neben unserem halboffenen Haus gibt es auch noch eine Barbecue-Area mit Leons tatsächlich vollendetem Grilltisch, Lenas "eigene 4-Wände", die von Billy Peter (Namensgeber) dem Zwerg bewacht werden, und natürlich unsere drei Campervans. Solange der Wind und der Regen nicht allzu stark sind (so wie heute Abend), bietet unser Prachtstück genug Platz für die Family sowie ihre Gäste.
Wegen des ungemütlichen Wetters entschlossen wir uns alle zusammen einen kleinen Ausflug nach Christchurch zu machen, wobei wir viel Spaß hatten. Da unsere Regenplanenkonstruktion noch nicht ganz ausgereift war, kauften wir bei der Gelegenheit gemeinsam einen kleinen Pavillon und für uns selbst noch einen Campingtisch.

2 January 2017

Auf unserem zukünftigen Wohnort für den nächsten Monat trafen wir uns direkt mit Lena und Monia, die wir an Silvester kennengelernt hatten. Da die beiden, genauso wie Imke und wir, sich bei der "Lilybulbs Farm" beworben haben, werden wir wohl in der nächsten Zeit Nachbarn sein. Durch unsere Lebensmittelvorräte ergänzten wir uns prima und es entstand unser erstes, gemeinsames Abendmahl. Und damit wir auch in Zukunft weitere Essen zusammen genießen können, ging es danach noch schnell zu Pack'n'Save und zum Warehouse, wo wir uns Regenplanen zur Überdachung besorgten.

1 January 2017

Die Silvesternacht war sehr, sehr lustig und wir haben total witzige Menschen kennengelernt. Nur unsere 12 Kilometer Wanderung zurück zum Campingplatz in unbequemen Schuhen war nicht unbedingt das Highlight des Abends. Zumindest hatten wir dann, pünktlich zum 1. Januar, richtiges Sommerwetter mit 30°C, sodass es sich anbot zum Strand zu fahren. Durch die Hitze und den Wind verbrachten wir fast mehr Zeit im Wasser, als auf dem Sand, und konnten uns von den Wellen umhauen lassen.
Als ob Sandfliegen nicht schon genug wären. Jetzt wurde Leon auch noch beim Wasser holen von einer Biene gestochen 🐝
Wir wünschen euch frohes Neues 🎉

31 December 2016

Die Neujahrsparty kann beginnen 🎉 einen guten Rutsch ins neue Jahr 🎆
Wir haben es gar nicht erst mit Shopping probiert und uns gleich voll auf die Kultur konzentriert. Leider ist Christchurch immer noch stark von dem Erdbeben 2014 betroffen, sodass ein Teil der Innenstadt jetzt in Containern untergebracht ist oder aus Baustellen besteht. Am Ende war es ein lustiger Vormittag, jedoch ordnen wir Christchurch unter Wellington und Auckland ein.
Heute in der Früh wollten wir noch einmal im Jahr 2016 etwas Gutes für uns tun. Gesagt getan, liefen wir eine lockere Runde. Beim Frühstück lernten wir Leute aus Kiel kennen, die, als sie hörten dass wir laufen, uns ein Buch über Joey Kelly schenkten, welches sie schon gelesen hatten. Nachtrag: Vorne drin ist eine Unterschrift von Joey 😳

30 December 2016

Nach einer langen Kennenlernrunde am Vorabend, ging es heute morgen zusammen mit Imke ins Outlet. Wie wir erneut feststellen mussten, gab es nur die üblichen Läden mit den üblichen Größenproblemen. Also bestand unsere gesamte Ausbeute aus Abwaschtüchern und nem kleinen Happen für den Weg.
Jetzt sind auch Umpalumpas "Weihnachtsgeschenke" alle aufgehängt und befestigt. Der Zwerg Otto begutachtet Lotti, Tony Stark wackelt während der Fahrt mit dem Kopf und in der Nacht wird unser Sternenhimmel jetzt mit zusätzlichen warmen Licht ergänzt. Dies eignet sich perfekt, um nochmal gemütlich im Reiseführer den nächsten Tag zu planen. Umpalumpa dankt jedem Weihnachtswichtel.

29 December 2016

Unserem Campingplatz gleicht einem "Grabbeltisch" (nicht auf die Ausstattung bezogen). Da viele Camper von Christchurch aus ihre Reise fortsetzen oder beenden, werden in den hiesigen Unterkünften ständig noch gute Lebensmittel und Campinggegenstände zurückgelassen. Wir konnten schon von Gasflaschen, Gewürzen, Saucen, Reis, Nudeln und Klopapier profitieren. Eines sollte man dabei aber beachten.. nicht jede herumstehende Box steht auch zur freien Verfügung. So hat Lotti bei anderen Campern "gewildert" und sich riesig über die glutenfreien Karamelriegel gefreut, ein Glück dass die Besitzer sie frühzeitig stoppen konnten. Außerdem haben wir durch einen Facebook-Aufruf eine Silvesterrunde ins Leben gerufen und uns bereits mit einer davon getroffen.
Endlich mal wieder bei PackN'Save einkaufen. Umpalumpa ist schon ganz überfordert mit all den Vorräten, nach der Passdurchquerung ist es das gar nicht mehr gewohnt so viel zu beherbergen. Und da man nach einigen Tagen Reis mit Dosengemüse auch mal Lust auf was Anderes hat, gab es für Leon dann auch noch ein bisschen Sushi 🍣.
Wie es sich bei all den Wolken erahnen ließ, fuhren wir in Nebel und die Temperatur fiel auf sommerliche 5° C. Neuseelands Wetter wie es leibt und lebt ☀️🔁❄️.
Anscheinend haben wir die Hauptattraktion im asiatischen Reiseführer gefunden. Castle Hill, eine Kalksteinformation, die einer Burg ähnelt und einen besonderen Maorihintergrund hat. Wir nahmen auf dem Weg nach oben eine kleine Abkürzung und kletterten den direkten Weg auf die gigantischen Felsen. Die Aussicht war auf eine besondere Weise schön, auf eine andere aber auch beängstigend, da man ein Unwetter über die Berge ziehend auf sich zukommen sah.

28 December 2016

Heute sah die Welt dann schon wieder ganz anders aus. Nachdem wir gestern etwas spät ins Bett gekommen sind, weil wir nette Leute aus Bayern und Dresden kennengelernt haben, hat heute schon um 5:20 der Wecker geklingelt, da Leon bei einer Organisationssitzung für den OstseeMan via Skype dabei sein wollte. Ein bisschen Schlaf haben wir uns nach dem Anruf dann noch gegönnt (man muss den Bogen ja auch nicht überspannen mit dem früh aufstehen) und anschließend ging es dann auch endlich auf den Wanderpfad. Die Natur war wieder wie gewohnt wunderschön mit Wasserfällen und allem was so dazu gehört. Und auch unsere Weiterfahrt wurde von prachtvollen Eindrücken ergänzt, die uns an Peter Jacksons Mittelerde erinnerten.

27 December 2016

Eigentlich war für heute ein längerer Walk geplant, doch Petrus hat uns erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht. So heißt es erneut abwarten, im Auto rumgammeln, lesen oder Sandfliegen töten. (Sie zur Abwehrdemonstration auszustellen, hat die Anderen auch nicht abgehalten uns weiterhin zu zerstechen). Hoffentlich können wir morgen los wandern. 🏔

26 December 2016

Bei dem ganzen Regen der letzten Zeit versuchen wir uns eine neue Beschäftigung zu suchen. Deshalb ist unser Programm für die nächsten Tage, Wochen, … das Programmieren von Apps. Also bis jetzt können wir es natürlich noch nicht, aber Dank Apple gibt es einen kostenlosen Kurs samt Übungsmaterialien (Ebook, Programm, Lerndateien), sodass wir vielleicht demnächst unsere erste kleine App programmieren können 📱
Nun haben wir auch das andere "Nationaltier" getroffen. Der Kea (Papagei) ist jedoch das genaue Gegenteil von einem Kiwi. Weder scheu noch selten anzutreffen, sprangen sie sofort in unseren Kofferraum, setzten sich auf die Autospiegel und hinderten die Menschen beim Autofahren. Anscheinend haben sie aber auch einen guten Geschmack, was schöne Landschaften betrifft. Der Ort, oder die Schluchten, die wir aktuell durchqueren um zur Ostküste zu kommen, sind malerisch. So schön, dass man es gar nicht auf Fotos festhalten kann.
Der erste Eindruck, den wir von Hokitika gewinnen konnten, glich eher einer Geisterstadt. Seit Weihnachten sind die Straßen Neuseelands wie ausgestorben. Eigentlich wollten wir nur das WLAN der Library für ein paar Stunden nutzen, doch unser Reiseführer riet uns nochmal ins Town Centre zu gehen. Auf unserem Rundgang kamen wir an einer Jadesteinmanufaktur (neuseelandtypische Ketten) vorbei, in der man wie im Miniatur Wunderland den Entstehungsprozess genauer anschauen konnte.

25 December 2016

Nachdem wir nun schon länger in der Nähe waren, wurde es nun endlich Zeit die Pancakes-Rocks, mit ihrem verlockendem Namen, zu besichtigen. Schön waren sie wirklich, aber sie schienen nicht nur uns zu interessieren und eine ziemliche Touristenattraktion zu sein. Nach ein bisschen Staunen und Gucken, was die Natur alles so schafft, fuhren wir dann auch schon recht bald weiter.

24 December 2016

Die Bescherung dauerte länger als gedacht. Dank dem tollen Paket mit all den lieben Karten und süßen Geschenken. Wir dachten, der ganze Süßigkeitenvorrat könnte uns den nächsten Monat versorgen, müssen uns aber leider eingestehen, dass die Kinderriegel, Haribos und Weihnachtskekse zu unwiderstehlich sind. Tony hat seinen Platz auf dem Amaturenbrett eingenommen, genauso wie "Otto" der kleine Wichtel und der Sternenhimmel ist auch schon kurz davor seine Erleuchtung zu haben, sobald wir Batterien gekauft haben. Mikado haben wir übrigens auch schon gespielt. Danke an euch alle, die unsere Bescherung so besonders gemacht haben. Das war wirklich schön!
Update: Stromausfall! Ein Glück der Braten war schon fertig. Auf der Suche nach Kerzen stießen wir in den Schlafzimmern auf ziemlich gruselige Puppen 😳 Letztendlich konnten wir doch 4 Kerzen auftreiben, sodass wir jetzt mit der Bescherung fortfahren können 🎁
Lecker, Lecker, Weihnachtsbraten 😋Das Fleisch 40 Minuten in Weißwein geschmort, den Kürbis und die Kumara gedünstet und die Bohnen gekocht und fertig ist das perfekte Abendmahl. Zum Nachtisch gab es dann glutenfreie Brownies mit französischem Vanilleeis.
Zwischenfazit: So viel Essen sind unsere Mägen gar nicht mehr gewohnt. Nach Häppchen für zwischendurch, Brownies, weiteren Pancakes und Salat geht wirklich gar nix mehr. Wir sind kurz davor zu platzen.
Da unsere Weihnachtsplanungen quasi nur aus Essen und Essen bestehen, gab es erstmal ein ausgewogenes Frühstück. Wir wünschen euch allen ein (vorzeitiges) MERRY CHRISTMAS 🎄

23 December 2016

Umpalumpa bekam nach unserer Ankunft endlich mal wieder eine Schönheitskur. Wir hängten die Wäsche auf, saugten und wischten das Auto aus, backten Häppchen für den Weihnachtstag und verstauten unsere Vorräte. Zuletzt bauten wir dann unsere 5$ und 1,80m hohe Schnäppchentanne auf und schmückten sie. Nach all der ganzen Arbeit war auch nicht mehr viel mit uns anzufangen, trotzdem schafften wir es noch uns Currywurst Pommes zu braten, um dann völlig fertig auf dem Sofa zusammen zu sacken.
Ein kleiner Einblick in unser Weihnachtsdomizil. Es ist traumhaft, direkt am Meer gelegen, modern und fühlt sich extrem luxuriös an.
Vom frühen Vogel geweckt, jagten wir erstmal unseren kompletten Hausstand durch die Waschmaschine. Währenddessen perfektionierten wir unsere Vorhänge mit noch übrig gebliebenem Stoff. Damit unsere Kopfstütze am Bettgestell nicht droht abzubrechen, brachten wir auch noch mehrere selbstgebaute Winkel zum Umklappen an. Anschließend ging es dann zu Countdown zum Weihnachtsgroßeinkauf, bei dem wir uns dann mal mehr als Reis mit Dosentomaten gönnten.

22 December 2016

Für unseren geplanten Weihnachtsbaum bastelten wir ein paar rote Christbaumkugeln und eine Kreation aus goldenen Kringeln. Es kann sein, dass man uns auf dem Campingplatz leicht schief angeschaut hat, als wir wie wild auf Papier rumkritzelten. Nichts desto trotz lernten wir unsere "Nachbarn" kennen und noch einige Andere, woraus eine gesellige Runde entstand, die so lange anhielt bis alle komplett durchgefroren waren.
Wir wissen nicht wann und wie unsere neuen Freunde verschwunden sind, jedoch war ihr Bus 🚌, als wir heute morgen vom Regen geweckt wurden und der ganze Campingplatz unter Wasser stand, weg. Wir entschieden den Wagen schnell abfahrtbereit zu machen, um uns nicht erneut festzufahren. Leider macht der Regen unseren Plänen einen kleinen Strich durch die Rechnung, sodass es jetzt erstmal abwarten heißt.

21 December 2016

Ein Bus fuhr auf den Campingplatz, parkte neben uns, mehrere Erwachsene(etwa 50 Jahre) stiegen aus, Alkohol wurde ausgepackt und es entwickelte sich eine witzige Runde, in die wir schon bald eingeklinkt wurden. Sehr hilfsbereit entfachten sie für uns ein Feuer, auf dem wir unsere Eigenkreation einer Ofenkartoffel garten. Der selbstdestillierte, pure Alkohol von Stew schmeckte erstaunlich gut (vor allem ihm selbst -->4/5 Mischen) und die kleine Truppe aus zwei Pärchen und einem weiteren Freund waren bester Laune. Neben Alkohol wurde uns auch noch Tabak und Gras angeboten, was wir dann aber dankend ablehnten. Nach einigen Gesprächen am Feuer machten wir alle noch einen Versuch in den Pub zu gehen, der aber geschlossen hatte. Als ein Teil der Truppe sich in den Bus ver"zogen" hatte und beim restlichen Part der Alkohol stark angeschlagen hatte, sodass wir fürchteten ein offenes Feuer könnte sich zu einer Gefahr entwickeln, entschieden wir uns gute Nacht zu sagen. Ein amüsanter Abend.
Die Tiefe des Flusses schien kein Ende zu nehmen und da es ein Seil zum hinaufklettern gab und die Kinder, die vor uns gebadet hatten, heil zurückgekommen waren, entschieden wir uns auch mal zu springen. Mit jedem Mal ging es ein bisschen höher hinauf, doch den Boden berührten wir nie (was da wohl in der Tiefe lebt 🐋). Da unser Campingplatz wieder eine Feuerstelle hatte und wir uns an Folienkartoffeln versuchen wollten, ging es für Leon wieder zum Holzsägen. Später haben wir dann schon einige Vorbereitungen für den nächsten Umbau getroffen, dazu aber später mehr 🔨
Es gibt recht gute Aussichten auf einen Job. "Kommt am 4. einfach für ein kurzes Interview vorbei und entweder könnt ihr gleich im Anschluss anfangen oder am nächsten Tag." Also geht es im neuen Jahr Richtung Raikaia, um (wahrscheinlich) in einer Tulpenfarm zu arbeiten 🌷

20 December 2016

Jetzt ist die Ausdauer wohl komplett im Keller. Was spaßig begonnen hatte, endete völlig erledigt auf dem Trampolinboden. Es wird Zeit, dass wir unsere Run-Every-Day-Challenge starten 🏃🏽🏃🏽‍♀️

19 December 2016

Wir haben den perfekten Ort für die "Fletsch- Weltmeisterschaften" gefunden, flache Steine wo man hinsieht. Ansonsten stellten wir beruhigt fest, dass es eine mehr als gute Entscheidung war, an diesem Ort keinen Surfkurs zu machen, da wir nach etwa 2 Minuten auf dem Brett kläglich abgenippelt wären.

18 December 2016

Das Wetter möchte sich einfach nicht entscheiden. Nach einem Tag Sommer ist jetzt wieder der Starkregen zurückgekehrt. Zum Glück haben wir einen gemütlichen Campingplatz erwischt, der neben einer sehr naturähnlichen Lounge auch noch freies WLAN zur Verfügung stellt. Hoffentlich ist es morgen wieder so gut, dass wir einen Walk an der Küste machen können 🌊
In ein paar Tagen werden wir in die Luft gehen und unserem Blog um einen Blickwinkel erweitern. Wir sind schon gespant 😍

17 December 2016

Ganz planlos begonnen, entwickelte sich der Tag zu einem recht spektakulären Ereignis. Wir bekamen Besuch von einem Seehund. Nichts ahnend erkundeten wir einige Felsen und gingen zum Meer hinunter, wo plötzlich etwas Schwarzes aus dem Wasser gerobbt kam und sich direkt neben uns zum Sonnen niederließ. Das war irgendwie schon sehr niedlich. Als wir uns ordentlich verabschiedet hatten, fuhren wir weiter zu einem ausgeschilderten "Seal Lookout", bei dem wir tatsächlich eine Schar von Seehunden antrafen und dabei beobachteten wie sie entweder faul in der Sonne lagen oder erstaunlich schnell zum Meer robbten.

16 December 2016

Mit Sprüchen wie "Profis brauchen hier nur drei Schläge, dann schaffe ich das in zwei" und "Sieh zu und lerne von der Meisterin" haben wir unsere Minigolfparcours gespielt. Wir waren zwar mit doppelt so vielen Schlägen dabei als vorgegeben, doch an Spaß hat es uns nicht gemangelt (an der ein oder anderen Technik könnte noch gefeilt werden ⛳️).
Heute gab es mal wieder seit längerem einen Fahrerwechsel. Man könnte es auch mit einer Fahrt im Rollercoaster vergleichen, nur dass man hier nicht das Gefühl hat, dass der TÜV dafür sein OK gegeben hat 😳

15 December 2016

Nachdem wir in der Nacht fast ertrunken sind (wir haben dummerweise das Fenster offen gelassen), stand heute wieder eine Wanderung auf dem Plan. Dies entwickelte sich immer mehr, je weiter wir in den Wald vordrungen, zu einem Crosslauf, da der Boden durch den Regen ziemlich aufgeweicht war. Den restlichen Tag über beschäftigen wir uns mit kreativen und planerischen (Weihnachtsmenü) Angelegenheiten.

14 December 2016

Lake Rotoiti. Der schönste See auf der Welt zum Träumen. Aus den Träumen erwacht, mussten wir uns der Realität stellen und schrieben eine englische Bewerbung für eine Blumenfabrik. Dank deutscher Ingenieurskunst hatten wir bei all der Sonne sogar einen Hitzeschutz. Ein richtiger Schutz gegen die Sandfliegenplagen blieb leider bis jetzt aber aus und der Versuch sie zu Verqualmen, vertrieb eher uns als die Störenfriede.

13 December 2016

Spontan entschieden wir uns doch noch den nördlichsten Teil der Südinsel in Augenschein zu nehmen und fuhren zum "Farewell Spit", wo viele verschiedene Vogelarten den Sommer über brüten. Deshalb wimmelte es nur so von schwarzen Schwänen. Wir versuchten den Strand entlang bis hin zu den riesigen Sanddünen zu gehen, die größtenteils in Privatbesitz sind, gaben aber irgendwann auf und entschlossen uns die Sicht lieber bei Schach und Pommes zu genießen. Das Endergebnis war 1,5 zu 0,5, die Verliererin möchte namentlich nicht genannt werden.
Nachdem wir einen unverschämt teuren Preis für den Campingplatz bezahlt hatten (Duschen nicht mal inklusive), stellten wir fest, dass der Strand am Golden Bay überhaupt nicht "goldig" war. Leider kein Vergleich zu dem, was wir zuvor in Awanui genossen hatten. Doch der Abend wandelte sich zum Positiven, denn wir lernten zwei nette Bad Segebergerinnen kennen, mit denen wir unsere Reisepannen austauschten (wir sind nicht allein). Jetzt sitzen wir am braunen "Golden Bay" und stärken uns für den Tag.

12 December 2016

In diesem Land gibt es doch gute Weingummis. Nach etlichen Versuchen dachten wir schon die Situation wäre aussichtslos, doch jetzt können wir beruhigt weiterfahren 😍
Wir sind im Paradies. Nach einer kurzen Wanderung auf dem Abel Tasman Coast Track haben wir nun die Bucht von Anapai erreicht und es ist traumhaft.
Besser kann ein Tag doch gar nicht beginnen. Schwimmen 🏊 an einem goldenen Sandstrand. Das Salzwasser tat auch all unseren Verbrennungen und Stichen ganz gut. Ja, die Sandfliegen sind zurück. Hoffentlich ist die Fliege hier nicht heilig und das Töten illegal, denn dann könnte man uns jetzt wegen Totschlag und Vergasung an tausenden Tieren anklagen.

11 December 2016

Auf unserem Weg zum nächsten Campingplatz hielten wir spontan an einem wunderschönen Strandabschnitt an. Plötzlich hatte sich das bewaldete alpenähnliche Neuseeland in ein sommerliches Paradies verwandelt. Wir sind immer wieder überrascht und erstaunt von den etlichen Facetten Neuseelands. Leider unterschätzten wir die Stärke der Sonneneinstrahlung ein wenig, sodass Gehen und Sitzen nun unerträglich sind. Und dann mussten wir auch noch unter Tränen feststellen, dass Leons geliebte Cap verloren gegangen ist. Mit ganz viel Glück finden wir sie, wenn wir den Weg morgen im Elefantenstil abfahren, wieder.
Solche Parteien unterstützen wir ja recht ungern, aber unsere Tankanzeige ließ nichts Anderes mehr zu.
Das "DANGER"-Schild mit dem Hinweis "auf eigene Gefahr" und "für erfahrene Kletterer mit sehr guter Ausrüstung" hatte uns am vorigen Tag abgeschreckt den Track durch den finster aussehenden Wald (wir tauften ihn Düsterwald) anzutreten. Doch als wir den gesamten Tag über Reisende von verschiedenster Statue, mit Alltagsklamotten bekleidet, beobachtet hatten wie sie sich auf in den Wald machten und anschließend unversehrt wieder davon fuhren, entschieden wir uns, den "gefährlichen" Pfad auf uns zu nehmen. Es hat sich mehr als gelohnt! Wir durchquerten kleine Täler aus bemoosten Steinbrocken, um schließlich auf eine 176 Meter tiefe Marmorschlucht zu treffen. Zugegebener Weise waren besonders Leons ausgetragene Schuhe mit kaum Haftung an den schiefen Steinbrocken nicht von Vorteil, doch mit ein wenig Geschick kamen wir heil davon.

10 December 2016

Dieses Bild sollte in jedem Badezimmer hängen, um sein eigenes Klo stärker wertzuschätzen. Über den Platz möchten wir gar nichts sagen, braucht man auch nicht, aber der Geruch ... 5 Bau-Dixi's, die seit einem Monat vergessen wurden entleert zu werden und in der Zwischenzeit bei 30° in der Sonne standen, wären ein recht passender Vergleich und das ist nur die halbe Wahrheit. Wir hoffen ihr könnt jetzt euren nächsten Klogang ein bisschen mehr genießen 🙈
An diesem Tag sollten wir wohl alle Jahreszeiten innerhalb von mehreren Stunden durchleben. Morgens noch bei gutem Wetter auf dem Markt gewesen, schüttete es orkanartig als wir in den Abel Tasman Nationalpark fuhren. Unser heutiger Campingplatz wurde als einer der Schönsten im Nationalpark beschrieben, doch die 15km nasse und rutschige Schotterpiste trügte ein bisschen die Vorstellungskraft. Als wir den Herr der Ringe-Pfad hinter uns gelassen und den Park erreicht hatten, regnete es immer noch so stark, dass wir uns erneut auf einen "Gammeltag" einstellten. Plötzlich riss alles wie aus heiterem Himmel auf, der Himmel färbte sich blau und die Sonne fing an alles aufzuheizen. Unverständlich, aber schön. Durch das Verlassen des Herbstes und die Ankunft des Sommers, konnten wir am restlichen Tag noch etwas spazieren gehen und Phase 10 spielen.
Früh morgens machten wir uns auf den Weg zum Nelson Market. Hierbei schien es sich um einen Kunstmarkt zu handeln, da überwiegend Skulpturen, Schmuck und Gemälde verkauft wurden. Aber auch viele nationale und internationale Köstlichkeiten würden angeboten, die jedes Mal mit der Aufschrift "Gluten-free" warben, sodass wir uns beide durch die verschiedenen Angebote probieren konnten. Unser persönliches Highlight war ein "Piano-Busker" (Straßenmusikant), der uns durch seinen Charakter und die Musik auf ganzer Linie überzeugen konnte. Bei seiner Lebensgeschichte, seinen Projekten und natürlich auch der Musik durften wir es uns nicht entgehen lassen, eine seiner CD's zu kaufen.

9 December 2016

Heute mussten wir erneut früher als gewohnt aufstehen, da sich ab 8 Uhr unser Campingplatz in einen regulären Parkplatz verwandelt. Nachdem wir einen geeigneten Parkplatz für Umpalumpa gefunden hatten, was gar nicht mal so leicht war (in Nelson darf man maximal 3 Stunden auf einem Parkplatz parken und es gibt außerdem nur gebührenpflichtige Parkplätze), ging es in die Stadt auf Entdeckungstour. In der Christ Church durften wir uns die kreative Tannenbaumausstellung 🌲 der Stadt anschauen und einer Schulklasse beiwohnen, welche auf ihren Ukulelen Weihnachtslieder trällerte (Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen). Von dort fuhren wir ins Botanic Reserve, wo wir unseren Nachmittag mit Kartenspielen ♣️ , welche wir endlich mal im Warehouse gekauft haben, und Geocaching 🔎 verbrachten.

8 December 2016

Da das Wetter nicht besser zu werden schien, entschieden wir uns in Nelson ins Schwimmbad zu gehen. Ehrlich gesagt war das auch eine recht gute Idee, da es den letzten Campingplätzen an Duschen mangelte. Wieder sauber und bei gutem Wetter (kein Regen) konnte es dann zu Repco gehen, wo wir den "REPCO INVERTER 150W" gekauft haben 🎉🎉🎉 Jetzt sind wir stromtechnisch auf niemanden mehr angewiesen. Netterweise hatte uns eine Frau im Repco in Blenheim gesagt, dass der Inverter ab Donnerstag im Angebot sein würde und so haben wir 40$ gespart: Danke Frau im Repco🙏🏼!

7 December 2016

Unser Tagesprogramm war für diesen Tag recht strickt geplant. Zuerst wollten wir einen kleinen Teil des Queen Charlotte Sound Tracks bestreiten und anschließend die selbsternannte Hauptstadt der grünlippigen Muscheln besichtigen. Nun ja, um 11 Uhr vormittags hatten wir irgendwie schon alles gemacht, von dem wir geglaubt hatten, es würde den gesamten Tag in Anspruch nehmen. Das lag hauptsächlich daran, dass Lottis Zeh im Schuh drückte und nur ein kleiner Teil des Tracks kostenlos war, sodass wir anstatt eines kleinen Teils einen winzigen Teil des Tracks zurücklegten. In "Havelock" fanden wir nur ein geschlossenes Restaurant sowie 4 Läden mit Seemannsschutt vor. Also entschieden wir, einen Campingplatz anzusteuern. Kurz danach fing es an aus Eimern zu schütten und zwar so stark, dass wir vom Campingplatz evakuiert wurden. Der restliche Tag bestand nur noch daraus im Auto vor sich hinzuvegetieren. Kochen war unmöglich, Pizza bestellen leider auch, da Rai Valley am Arsch der Welt liegt.
Was für eine Aussicht zum Frühstücken. Da hat sich der frühe Vogel doch mal gelohnt 🍌🍏

6 December 2016

Von Sonnenschein geweckt, standen wir ungewöhnlich früh auf und verspeisten die letzten Vorräte. Unser nächstes Ziel lautete: billiger Supermarkt = Pack'n Save. Da die Südinsel noch geringer besiedelt ist, als die Nordinsel, müssen dafür die "großen" Orte angesteuert werden. Also ging es nach Blenheim, welches bis auf einige Einkaufsgassen mehr an ein Gewerbegebiet erinnert. Dank Leons Internetentdeckung (dazu bald mehr) musste jeder Laden, der vermeintlich Technikgeräte verkaufen könnte, angesteuert werden. Einige Zeit später bereiteten wir Umpalumpa dann auf schwere Zeiten vor und besorgten sogar noch, auch wenn leicht verspätet, einen Avengers Adventskalendar. Danach brutzelten wir uns den ganzen Tag an einem kleinen Strandabschnitt, was besonders Leons Beinen mehr oder weniger gut gefallen hat. Zu später Stunde musste von Doktor Leon noch ein operativer Eingriff, außerhalb der Sprechzeiten, an Lottis Zeh vorgenommen werden (Diagnose: Zeh muss noch nicht ab).

5 December 2016

Die Haare mussten erneut gekürzt werden. Um den Schwierigkeitsgrad zu steigern, dieses Mal nur mit der Schere ✂️. Anscheinend war es so entspannend, dass Leon ständig kurz davor war einzuschlafen und deshalb ständig mit dem Kopf nach vorne fiel. Der restliche Tag bestand dann nur noch aus sonnen, planen und reparieren (der Campingstuhl ist unter Lotti zusammengebrochen).
Mit dem mehr oder wenigeren "Traumschiff" ging es heute auf die Südinsel. Viel zu früh am Fähranleger, in der Hoffnung als erstes auf das Schiff zu kommen, um zu frühstücken, wurden wir nach vielen Anderen aufs Schiff gelotst. Erstmal abgelegt, gab es dann auch ein leckeres Seemannsfrühstück. Nach ein bisschen rausgucken und durchschütteln, bedingt durch den etwas stärkeren Seegang, entschieden wir uns ins Bordkino zu gehen. Planmäßig um 11:30 erreichten wir Picton. Kurz in der Stadt auf einen Parkplatz gestellt, um die Weiterfahrt zu planen, erhielten wir fast schon wieder ein Ticket, hätten wir die Politesse nicht im letzten Moment noch gesehen und das Weite gesucht.

4 December 2016

Erdbeben Nr. 2 überlebt. Dieses Mal etwas kürzer, dafür aber deutlich stärker (Magnitude 5,5) wurden wir erneut durchgeschüttelt. Die alte Baukonstruktion des Hauses hat jedoch das meiste gut abgehalten.
"So faaaar any questionnnns?" - so geleitete unsere Tourguidin uns durch das neuseeländische Parlament. Eine kostenlose Tour wollten wir uns nicht entgehen lassen und gelohnt hat es sich, vor allem um die Technik zu sehen, die eingebaut wurde, um die historisch bedeutsamen Gebäude bei einem Erdbeben zu sichern. Anschließend besuchten wir noch einen kleinen Markt am Hafen mit vielen künstlerischen und kreativen Kleinigkeiten. Bevor wir dann zur Abwechslung mit dem historischen cable car zurück zu unserer couchsurfing Unterkunft fuhren, genoßen wir erneut hot chocolate, chai und Kuchen.

3 December 2016

Es ist soweit: nun können wir endlich den "Nightlife"-Button einweihen. Abends ging es zuerst auf die Kultmeile "Cuba Street", wo jedoch nicht so viel los war. Auf dem Weg zum Hafen entdeckten wir noch einen Nightlifemarket, der leider zumachte, als wir ihn erreichten. Da wir anscheinend etwas zu früh für das Nachtleben dran waren, entschlossen wir uns noch ein bisschen fotografieren zu gehen. Als alle Bilder gemacht waren, hatte sich auch das Barviertel gefüllt. Schnell wurde eine Bar ausgemacht und dann die kulinarische Cocktailpalette des Landes ausprobiert.
Wir haben unsere "Unterhaltsschuld" beglichen. Das gesamte Feuerholz ist die 44 Stufen rauf zum Haus gebracht worden.
Das Wetter ließ gar nichts anderes zu, als in die botanischen Gärten zu gehen. Im Spazierschritt erkundeten wir die verschieden Garten- und Baumanlagen. Besonders überzeugend war der Rosengarten 🌹 mit seinen 20.000 Rosen. Auf dem Rückweg hielten wir an der Viktoria Universität an, um einen Tuatara zu sehen, ein lebendes Fossil aus der Zeit der Dinosaurier.

2 December 2016

Wenn ein Museum verstanden hat, wie man Geschichte übermitteln muss, dann ist es das National Museum Te Papa. Historische Abschnitte Neuseelands werden visuell, grafisch, auditiv und interaktiv auf 6 Etagen spannend dargeboten. Sei es der wackelnde und brummende Schützengräben, in dem man sich befindet oder das Earthquake-House, welches ein Erdbeben der Stufe 7 simuliert. Leider war die Zeit und die Konzentration zu knapp, um alles wirklich aufsaugen zu können. Man könnte dort Tage verbringen. Netter Nebeneffekt: es ist kostenlos, da das Land seinen Bewohnern und Besuchern die Geschichte(n) näher bringen möchte.
Laufsaison starten Versuch 2.0 Heute haben wir uns den Botanischen Garten als Ziel gesetzt. Leider war das Tempo doch etwas zu hoch und die Strecke etwas zu bergig, sodass wir unser Training früher als gedacht abbrechen und in einen Spaziergang umwandeln mussten. Zum Glück gab es noch die helfende Hand, die uns beide wieder zu unserer Unterkunft gebracht haben.

1 December 2016

Um eine Stadt genauer kennenzulernen, muss man einfach shoppen gehen (behaupten wir jetzt einfach mal). Nach 10 minütigem Bergab gehen, erreichten wir schon die Innenstadt, die für den 1.12. noch recht kahl war. Leider ereilte uns auch hier wieder das Problem mit der neuseeländischen Standard Statur, sodass unsere Einkaufstüten leer blieben. Gegessen haben wir dafür sehr gut. Zum Mittag gab es Thai Curry, was von Brownie und Milchshake am Nachmittag ergänzt wurde. Auf dem Heimweg sind wir dann noch schnell in die virtuelle Welt entflohen und waren beeindruckt.
Nach unzähligen Absagen haben wir dann doch noch eine Zusage für Couchsurfing bekommen. Also haben wir unsere 7-Sachen zusammengepackt und sind nach Wellington gefahren. Mi Young und Steven würden uns ein Zimmer anbieten, wenn wir als Gegenleistung beim Holzstapeln helfen. Angekommen haben wir erstmal ein Parkticket gekauft und die Wohnung inspiziert. Unsere Hosts sind echt nett und die Wohnung ist auch in Ordnung. Heute Abend dürfen wir ihnen auch beim Essen "joinen". Mal gucken wie stark der koreanische Einfluss sein wird 🍚.

30 November 2016

Wir probieren uns in der mexikanischen Küche 🇲🇽. Ok, eigentlich haben wir dem, was wir sonst auch essen, nur eine neue Hülle gegeben. Nach kurzer Zeit haben jedoch beschlossen, da es uns an Essensskills gefehlt hat und es sonst ausgeartet wäre, die Tacos 🌮 zu zerbröseln und in eine große mexikanische Hackfleischpfanne zu verwandeln. Obwohl es immer noch das gleiche war, schmeckte es uns jetzt deutlich besser 🙈
Die "Marine-Drive-Tour" stand auf dem Programm. Rechtzeitig aufgestanden und gefrühstückt, konnte es um 10 losgehen. Erstmal ging es durch Wellington, sodass wir schon einen kleinen Einblick erhaschen konnten. Unsere Tour sollte sich um die komplette Bucht und den süd-westlichen Schnipsel von Wellington ziehen. Auf unserem Weg sahen wir unzählige Buchten, mal mit einem schwarzen Sandstrand, dann wieder mit einem Weißen und zwischen drin einen mit Kieselsteinen bedeckten. Ergänzt wurden die Buchten von unzähligen Cafés und beeindruckenden Häusern. Da Pinguine hier häufig Autos und Hunden zum Opfer fallen, haben wir leider nur das Hinweisschild und keine kleinen Pinguine 🐧 gesehen. Am Ende sind wir dann noch am Flughafen vorbei in eine weitere Bucht gefahren, in der angeblich Seelöwen zu finden sein sollen. Jedoch waren wir zur falschen Jahreszeit hier und haben deshalb auch keine Seelöwen gesehen. Dafür hatten wir zum Abschluss noch einen netten Spaziergang.

29 November 2016

Heute stand Umpalumpa ganz im Fokus. Die Vorräte wurden aufgefüllt, die Wäsche gewaschen, Einiges mussten wir wegen des Rauchgeruches zweimal waschen und der Innenraum aufgeräumt. Da wir recht spät aufgestanden waren, reichte der restliche Tag nur noch für ein paar kreative Aufgaben am PC.

28 November 2016

So was unter der Windschutzscheibe zu finden ist echt SCHEISSE. Nirgendends ein Parkplatz, der nicht an einen Supermarkt gebunden ist, also stellt man sich einfach dorthin. Alles frei und meist kauft man sogar noch in dem dazugehörigen Laden ein und dann das. Das ist jetzt an dich Herr/Frau Politesse: Wir hoffen du hast heute einen richtigen 💩 Tag und kannst nachher nicht gut schlafen! 65$, also über 40€ FRECHHEIT

27 November 2016

Da heute der erste Advent ist, brauchen wir auch einen Adventskranz. Wir entschieden uns für ein Adventsfeuer mit Grillwürsten und Marshmallows. Also musste männlich Feuerholz gesägt, ein Feuerplatz zurecht gemacht und Essen eingekauft werden. Unser Feuer brannte schon beim ersten Versuch und nach kurzer Zeit hatten wir den gesamten Platz mit einem lieblichen Feuergeruch eingenebelt. Die Würste (mit Bacon-Käse-Füllung) am Stock und die folgenden Marshmallows waren göttlich. Besser hätte unser Adventsessen nicht laufen können.
Gebe deiner Freundin nie ein Banane 🍌 in die Hand, um sie während einer Wanderung zu tragen. Sie wird sich schnell von einer Banane in ein Banana-Phone entwickeln und dann klingelt nur noch das "Telefon". Erst wirst du die ganze Zeit angerufen bis du deinen imaginären Anrufbeantworter eingeschaltet hast und dann rufen die ausgedachten Freunden "Jeff, Michel" und tausend Andere ständig an. Die einzig richtige Reaktion darauf: ISS DIE BANANE! Leider kam diese Idee erst auf dem Rückweg. Der Weg jedoch war malerisch, leicht steil aber gut begehbar. Jedoch endete unsere 4 Stunden Wanderung schon nach 40 Minuten, da der Weg aufgrund von Überschwemmungsgefahr gesperrt war. Dieses Hinweisschild entdeckten wir aber erst, nachdem wir einen Steinpfad durch einen Fluss gebaut haben, aufgrund der wackeligen Baukonstruktion in den Fluss gefallen sind und um die nächste Ecke gingen. Zum Glück gab es dann aber auf dem Campingplatz ein riesiges Seil, an dem man durch den Wald schwingen konnte.

26 November 2016

Anscheinend ist Umpalumpa doch kein SUV. Der Boden schien doch schon wieder so fest zu sein 😭 Egal, wir steckten fest und mit jedem weiteren Versuch dem Unglück zu entkommen, gruben wir uns immer weiter ein. Zum Glück kam gleich ein netter Neuseeländer mit seinem Sohn herbeigeeilt, die uns halfen eine Rampe zu bauen und Umpalumpa aus dem Loch zu schieben. Wieder frei stellten wir unser verdrecktes Auto dann auf eher steinigen Untergrund.
"Was soll ich studieren?" Diese Frage stellen wir uns schon seit einigen Tagen und heute wollten wir etwas genauer recherchieren. Anscheinend haben unsere Köpfe irgendwann so geraucht, dass der Feueralarm plötzlich ausgelöst wurde und die Feuerwehr 🚒 kommen musste. Da es sich nur um einen Fehlalarm, ausgelöst durch den Dampf des Nachbar-Restaurants, handelte, konnten wir schnell wieder rein und weiter recherchieren. Am Ende gingen wir nicht viel schlauer als vorher wieder zum Auto.

25 November 2016

Der Tag versprach nur Starkregen, sodass wir entschlossen ihn in der Library zu verbringen. Deutsche Bibliotheken könnten sich echt mal ne Scheibe vom neuseeländischen Standard abschneiden. Hier wirkt es nicht eingestaubt und still, sondern die Leute treffen sich hier, lesen, recherchieren oder nutzen das Zusatzangebot wie z.B. einen Tonraum. Als es am Abend immer noch schüttete und Kochen unmöglich geworden wäre, haben wir uns entschieden, mal bei Dominos die 5$ Pizza auszuprobieren (glutenfrei nur 3$ extra) und waren echt begeistert 🍕.

24 November 2016

Die Kissen sind einfach zu dick. Was damals im Laden so bequem und kuschelig aussah, stellte sich einfach als unbequemer Berg unterm Kopf heraus. Also haben wir die Kissen aus dem Bezug genommen, die Nähte mit dem Messer aufgetrennt, die Hälfte der Watte entfernt und dann das Ganze mit dem Hotelnähset wieder zugenäht. Das Ergebnis ist so überzeugend, dass wir morgen auch noch das andere Kissen entvoluminisieren. Mal gucken was wir Sinnvolles aus der restlichen Watte basteln können … 🤔 Lotti hat jetzt auch ihre Bestimmung gefunden. Sie versucht Geld zu verdienen, nicht indem sie arbeitet, sondern indem sie sich bei allen Gewinnspielen anmeldet, die sie finden kann. Mit Glück bekommen wir demnächst ein Gutschein für ein Frühstück, ein Shoppinggutschein für den Supermarkt oder einen Flug zum Justin Bieber Konzert nach Sydney 😂

23 November 2016

Der nächste Stopp musste in einer großen Stadt sein, da uns die Vorräte wie Brot, Obst und 🍫 ausgegangen waren und da kam Whanganui als erstes in Frage. Angekommen konnte sich Lotti dazu aufraffen nochmal Sushi 🍣 zu probieren und war überrascht, wenn sie die Algen weglässt, wie gut "echtes" Sushi schmecken kann. Dann wurden die Punkte aus dem Reiseführer abgehandelt. Als erstes stand das historische Velodrom in den Cooks Gardens auf dem Programm, wo Peter Snell 1962 einen Weltrekord geradelt ist. Dann folgte das künstlerische Stadtzentrum, welches jedoch recht verlassen aussah und nach Bratenfett roch. Eigentlich wollten wir dann noch mit einem historischen Fahrstuhl auf den Duri Hill fahren, uns Geizköppen war jedoch der Eintritt zu hoch, sodass wir die Stufen wählten 🙈 zum Abschluss gab es dann noch ein Stück Kuchen, von dem Lotti dann doch noch schlecht wurde (es hatte definitiv nichts mit dem Sushi zu tun).

22 November 2016

Heute hat uns der Sommer einen erneuten Besuch abgestattet. Von der prallen Sonne gegrillt, verließen wir Umpalumpa ungewöhnlich früh, erledigten einige Kleinigkeiten und machten uns dann auf den Weg zu einem schwarzen Sandstrand. So verbrachten wir den Tag damit die Sonne zu genießen und ein bisschen kreativ zu werden, dabei besteht jedoch der Verdacht, dass die Sonneneinstrahlung dem perfekten Ergebnis im Wege stand 🤓🕵🏽. Zuletzt fröstelten wir uns am Meer ab, um den Sonnenuntergang komplett sehen zu können (Leon bestand auf sein Zeitraffervideo).

21 November 2016

Ja jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir bauen einen Windabfangschutz. Gesagt getan, kurz im Baumarkt ein Brett ausgesucht und zusägen lassen, um dann zum Parkplatz zu fahren, der heute unseren Campingplatz darstellt. Dank der damals gekauften Säge konnten wir das Parkplatzunterhaltungsprogramm für alle kleinen Kinder sein und unsere Bretter wie gewünscht anpassen. Das Resultat ist perfekt. Kaum Wind erreicht jetzt noch die Flamme, sodass wir essenstechnisch mal etwas ausgefalleneres wagen konnten. Optisch überzeugte es, jedoch, wenn ich Forest Gump jetzt zitieren darf, war das Fleisch wie eine Pralinen Schachtel. Äußerlich saftig und zart, im Inneren aber zäh und fettig 🙈
Da es auf kostenlosen Campingplätzen keine Duschen gibt, wir uns jedoch hin und wieder gerne mal waschen 💦, haben wir den nächsten Strand angesteuert und dieses bezaubernde Fleckchen gefunden. Schon aus dem Flugzeug aus bewundert war es in echt noch viel schöner. Das Bad stellte sich auch einfacher dar, als erwartet. Im Anschluss gab es ein reduziertes Frühstück, weil uns jegliche Brotbeläge und Joghurt ausgegangen waren.

20 November 2016

Weiter geht's auf den Spuren des kleinen Hobbits Bilbo. 🎥
Zur Abwechslung zum ständigen Sitzen machten wir uns heute auf eine kleine Wandertour durch den Nationalpark Egmont. Wir konnten uns richtig vorstellen wie die vielen Steinbrocken, die von der Bergspitze bis zum Tal eindrucksvolle Wasserquellen und Wasserfälle entstehen lassen, einst hinabfließendes Lava darstellten. Besonders schön waren aber nicht nur die plätschernden Bäche und das glasklare Wasser, sondern vor allem die verwunschene, märchenhafte Welt aus Bäumen, Moos und Fahn.
Neben der Landwirtschaft ist die Öl- und Gasförderung ein wichtiges Standbein in Neuseeland. Um die Produktion und Verarbeitung den Einwohnern und Touristen ein bisschen näher zu bringen, hat man in Neuseelands größter Raffinerie ein sehr anschauliches Museum errichtet. Angeschlossen sind zwei Bohrinseln (Maoi I+II), die 38km vor der Küste liegen. Für uns ein sehr empfehlenswerter Besuch, auch wenn wir glauben, dass ein Studium fürs volle Verständnis nötig ist 🤓.

19 November 2016

Wie man so schön sagt: "Der Weg ist das Ziel", so in der Art lässt sich unser Weg nach New Plymouth beschreiben. Denn die Landschaft, von Bergen durchzogen, mit Felswänden und Hängen voller Steinbrocken, erinnerte nicht nur daran, dass Neuseeland größtenteils von Vulkanen geformt ist, sondern war auch wunderschön. Leider haben wir bedingt durch Regen davon keine Fotos🙈, dafür aber von unserer kleinen Besichtigungstour durch New Plymouth. Im Prinzip sind wir den Angaben des Reiseführers gefolgt, der ältesten Steinkirche, der "Govett-Brewster Art Gallery", einem Komplex aus Museum, Bibliothek und Besucherzentrum und zum Abschluss waren wir noch in einem Café. Die Vorstellung, die uns in der Art Gallery geboten wurde, war leicht verwirrend.. mehrere Metallstücke, die sich unterschiedlich bewegt haben, aber naja, der Interpretationsspielraum ist ja groß. Nun oder zumindest recht bald endet unser Tag an einem Streifen, direkt am Meer mit Blick auf schäumende Wellen 🌊.
Mit Blick auf einen Nationalpark und Frühstück am Wegesrand, fahren wir heute weiter nach New Plymouth.

18 November 2016

Die Natur ist schon etwas Besonderes. Ihre Schönheit konnten wir in den Waitomo Caves erneut bewundern. Ein uraltes Höhlensystem aus Kalkstein, welches durch das Auswaschen der Felsen mit Hilfe von Regenwasser immer weiter wächst, zählt nicht ohne Grund mit seinen Stalaktiten, Stalagmiten und Kathedralen zu einem der beliebtesten Reiseziele. Während der Tour erfährt man alles über die Entstehung und die Geschichte der Höhle, bis man am Ende zum Highlight kommt. Man fährt mit einem Boot durch die finsteren Kanäle der Höhle und unter der Decke hängen tausende kleine Glühwürmchen. Leider durfte man keine Fotos machen und die, die wir versucht haben heimlich zu machen, sind dann doch etwas verwackelt. Jetzt geht es weiter zum ersten KOSTENLOSEN Campingplatz, aber wir vermissen Hotel Miriam schon jetzt 😪
Wenn man schon in Neuseeland ist, dann muss man auch den Nationalvogel 🐦 einmal gesehen haben. Also haben wir uns breitschlagen lassen 48$ zu zahlen, um einen Blick auf einen Kiwi zu erhaschen. Voller Euphorie sind wir ins Kiwi-Night-House gegangen. Und drinnen … NICHTS. Ein paar Stöcker und Gräser, die Kiwis waren aber alle in ihre Höhlen, da sie nachtaktiv sind und die dunklen Räume anscheinend doch noch zu hell waren. Auch alle 28 Kiwiunterarten, welche uns laut Reiseführer versprochen wurden, waren an diesem Tag nicht sehr aktiv. Dafür haben wir uns eine Menge Enten angucken können. Das ist ne Entschädigung was 🙈 Auf dem Parkplatz ist dann auch noch unsere frisch geschälte Mango in den Dreck gefallen. Welch eine super Attraktion 😂

16 November 2016

Das gab es noch nie. Nach 4 Burgern 🍔 700g Fleisch 🍖 , 1000g Pommes 🍟 und Grünzeug mussten wir das erste Mal frühzeitig kapitulieren. Die Energie reichte nicht mal mehr für einen Nachtisch und gerade mal für den Weg zum Sofa.
Falls der Regen nicht aufhören sollte, haben wir heute schon mal Überschwemmungstraining gehabt 🌊. Es gab auch mehrere Trainingseinheiten für hohe Temperaturen (Sauna, Whirlpool). Leider sind wir vor reißenden Flüssen nicht gewappnet, da die Rutsche gesperrt war. Zu unserer Verwunderung mussten wir gerade mal 5$ PP bezahlen 👍🏼.

15 November 2016

Wie es aussieht hat das Erdbeben Wetterunruhen mit sich gebracht, sodass wir entschieden, es würde nicht allzu viel Sinn ergeben, auf einen unter Wasser stehenden Campingplatz zu fahren. Da ziehen wir Miriams gemütliches Haus und die Möglichkeit in Ruhe am Laptop zu arbeiten doch deutlich vor🙂

14 November 2016

Nach der ganzen Erdbebenaufregung haben wir uns für einen entspannten Kreativ-Tag entschieden, was bedeutet, dass wir noch eine Nacht bei Miriam bleiben, zusammen mit ihr die News gucken und gleich zusammen zu Abend essen. Leon hat sich etwas mit der "Ostseeman Damp 113"- Veranstaltung (Schleichwerbung) beschäftigt und Lotti hat ein bisschen gemalt. Damit unser Kreislauf auch mal in Gang kommt, sind wir dann noch um einen Lake hier in der Nähe spazieren gegangen.
Plötzlich fing unser Bett an zu wackeln. Es fühlte sich an als würden wir in einem Wasserbett schaukeln. So eben haben wir unsere erste Erdbebenerfahrung gemacht. Eine Erschütterung mit einer Magnitude von 6,6 (sehr stark) auf der Südinsel hat es bis zu uns geschafft und hatte laut Google noch eine Magnitude von 2,1 (leicht). Lotti ist aber jetzt erleichtert, dass es kein gruseliger Geist 👻 des Hauses war.

13 November 2016

Zu Gast bei Bilbo in Beutelsend! 44 Hobbithöhlen und die atemberaubende Welt der Hobbits mit all ihren kleinen Details, sei es Wäscheleinen, das Haus des Imkers, die Käserei oder das Gemüsebeet, haben auch uns als "Hobbit-Neulinge" in den Bann gezogen. Nach der Erkundung, der von Sir Peter Jackson geschaffenen Umgebung, und vielen interessanten Informationen zu Drehabläufen gab es sogar noch das einzigartige Hobbitbier im Green Dragon. Ein wirklich magischer Besuch! Bei jedem Fotoversuch herrschte das folgende Motto: "Freust du dich auf dein Foto sehr, kommt von irgendwo ein chinesischer Selfiestick her..."

12 November 2016

Zum Abschluss des Tages folgte dann noch der Kinobesuch. Gut gestärkt mit mexikanischen Taccos 🌮 und Enchiladas 🌯konnte dem Ganzen dann nichts mehr im Wege stehen. Leider wurde aus "Inferno" nichts, da das Kino, welches wir rausgesucht hatten, zwar in Hamilton, aber nicht in Neuseeland, sondern in Großbritannien war. Also haben wir uns dann für "Arrival" umentschieden, was auch eine gute Entscheidung war. Natürlich durfte was Süßes auch nicht fehlen 🍿
Selbst bei Regen kommt die Pracht des "schönsten Gartens der Welt 2014" zur Geltung. Überall unterschiedliche Düfte und Farben. Dank des gleichbleibenden Klimas hat hier eine große Vielfalt von Pflanzen die Möglichkeit zu wachsen. Besonders gefallen hat uns der italienische Garten.
Zu einem 20. Geburtstag gehört natürlich ein dickes, fettes Frühstück😍. Dank Pfannkuchen, Spiegelei, Schokotorte und Obst liegen wir jetzt völlig erledigt auf dem Sofa😅. Eine kleine Bescherung gab es auch. Und gleich beginnt das "Rahmenprogramm": Hamilton Gardens und ein Kinobesuch.

11 November 2016

Neue Rego: Check ✅, damit wir ab dem 23.11. nicht illegal auf den Straßen unterwegs sind. Weihnachtshaarschmuck für Lotti: Check ✅ Neue Klamotten für Lotti: Check ✅ Neue Klamotten für Leon: ❌ (die maximale Hosenlänge hier ist 32 und die Weiten beginnen bei 32, ich sehe also aus wie in einem zu kurzen Kartoffelsack). Nach dem reichhaltigen Abendessen genießen wir nun die Wärme der Heizdecken 🛌

10 November 2016

Umpalumpa wird für die nächsten drei Tage gegen dieses kuschelige Bett, ein ganzes, gemütliches Haus mit Garten, eigenem Bad, Waschmaschine, Küche, Wohnzimmer und eine super nette Gastgeberin getauscht. Während unseres ersten Aufenthaltes in Auckland bei Anna lernten wir ihre Mutter kennen, die uns anbot in ihrem Haus zu wohnen, wenn wir in der Nähe von Hamilton sein sollten. Dieses Angebot haben wir nun dankend angenommen und könnten nicht glücklicher sein. Es ist wirklich unglaublich, wie offen und locker sie drauf ist. Wir dürfen so lange bleiben, wie wir möchten, auch wenn sie am Wochenende wegfährt und uns an allem bedienen. Gerade hatten wir Dinner zusammen, wahrscheinlich unser erstes typisch neuseeländisches Essen (sehr englisch). Es ist wirklich toll hier und wir bemerken wie glücklich uns schon "Kleinigkeiten" wie eine heiße Dusche und ein Wasserkocher machen. Und jetzt werden wir es genießen in einem großen Bett zu schlafen und nachts bequem das Örtchen aufzusuchen.

9 November 2016

Frühstück in der Sonne, Weiterfahrt Richtung Hamilton, WLAN in der Bücherei, ganz geheime Geburtstagsvorkehrungen für Leon und "kulturelle Vorbereitung" auf Hobbiton .. viel mehr passierte an diesem Tag nicht. PS: Dass wir von unserer Übernachtungsmöglichkeit einen direkten Blick auf einen riesigen Sportplatz und somit auch auf Rugbytraining und Schulsport haben, ist sehr entertainent 🕵🏽.

8 November 2016

Der Regen der Nacht hat sich gelegt, sodass wir noch den "Löwen" Pihas besteigen konnten. Mit viel Fantasie kann man auch den Kopf eines Löwen 🦁 im Fels erkennen. Auf einem eher sportlich riskantem Pfad ging es nach oben. Leider war auf Grund von herabstürzenden Gesteinsbrocken und der Absturzgefahr nur der halbe Weg begehbar. Jedoch hat sich die körperliche Anstrengung für die Aussicht gelohnt 🔭.

7 November 2016

Die vielen Genesungswünsche haben geholfen, sodass wir heute unsere Tour fortsetzten. Deshalb konnten wir auch kurz in Auckland anhalten, um eine neue iPhone Hülle bei der Post abzuholen. Kurvig und mit dem Verlangen nach Milchshakes ging es weiter in die Surferbucht Piha. Wegen der starken Winde und tobenden Wellen ist dieser Ort sicherlich zum 🏄 gut geeignet, nur zum entspannten Sonnen eher weniger. Leider lässt die Wetterprognose nichts Gutes verheißen. Aktuell wackelt Umpalumpa im Wind und wird gründlichst, genauso wie die Wäsche auf der Leine, vom Regen gewaschen ☔️.

6 November 2016

Mit dem richtigen Obst, Gemüse, Wärme, gezwungener Bewegung und Schlaf wird der Virus nun "eingedämmt". Für die Wärme sorgt unser neuer 18$ Kumpel (Genesungshelferlie) aus der Pharmazie. Und ja, es war die männlichste Wärmflasche, die wir finden konnten.

4 November 2016

"Could you drive on your own, our emergencies are very sick today" Diese Frage wurde uns nach 2 Telefonaten mit dem Rettungsdienst und der Aufnahme aller "nötigen" Information (2x) gestellt. Als Leons Bauchschmerzen, die am Morgen aufgetreten waren, unerträglich wurden und er sich das Essen noch einmal durch den Kopf gehen lassen hat, entschieden wir, ins Krankenhaus zu fahren. Das erste Krankenhaus mit der Aufschrift "hospital" stellte sich als ein Altenheim heraus. Als wir dann schließlich eine Nofaufnahme erreichten, mussten wir alle möglichen Fragen noch mindestens 4 mal beantworten. Schließlich bekam Leon ein Bett und einen sehr kompetenten Arzt. Während er dann mit Morphium ruhig gestellt war, rätselten verschiedene Ärzte, sogar der Chefarzt über seine Symptome. Fieber, erhöhte Leukowerte, Bluthochdruck, Gliederschmerzen. Als ein entzündeter Blinddarm durch Röntgenaufnahmen ausgeschlossen wurde, stand fest, dass es sich um einen Virus handelt. Der muss jetzt auskuriert werden.

3 November 2016

Jetzt wissen wir wirklich alles, was es über die besonderen Kauri-Bäume zu wissen gibt. Dank des Kauri-Museums in Matakohe. Etwas eingeschüchtert von den realitätsnahen Puppen, ließen wir uns von Abholzungsprozessen bis hin zu Teppichen und Flaschen, deren Bedeutung wir im Hinblick auf Kauri-Bäume nicht durchschauen konnten, berieseln. Auch die Geschichte der "Gumdigger" und die damit verbundenen Harzkunstwerke wurden uns präsentiert. Anschließend machten wir uns auf den Weg zu einem neuem Campingplatz. Auf Grund von überteuerten Konditionen, führte uns die neue Unterkunft näher an Auckland als eigentlich geplant. Macht aber nix, denn so können wir morgen mal das Thermalbad um die Ecke austesten👙😎.

2 November 2016

Nachdem wir bei strömendem Regen am Pouto Point gestartet und mit Umpalumpa über die holprigen Straßen gerutscht sind, kamen wir bei strahlendem Sonnenschein in Matakohe an. Zu unserer Überraschung begrüßte uns ein zwei Wochen altes Lämmchen mit lautem Geschrei und Pipi auf dem Boden. Als die Streicheleinheit beendet war, gönnten wir uns GF Pancakes. So langsam müssen wir uns mal eine Essensalternative suchen, da unser Abendessen im Moment sehr 🍚-lastig ist.

1 November 2016

Nach einer erneuten Rutschpartie mit Umpalumpa erreichten wir einen neuen Campingplatz. Da uns kaum kulturelles Programm zur Verfügung stand, mussten VierGewinnt, Wimmelbilder und PrinzessinnenBingo herhalten. Anschließend folgte TV mit dem wohl lästermäuligsten Sender überhaupt.

31 October 2016

Irgendwann musste es ja passieren, die Haare sind zu lang. Um Friseurkosten und mühsame Erklärungen zu sparen, haben wir uns kurzerhand im Warehouse ein Friseureinsteigerset gekauft. Die anfängliche Angst ging schnell vorüber und nach 50 Minuten war das Werk vollbracht. Und wir müssen echt sagen: Wir sind vom Ergebnis überrascht.
Es muss zu härteren Mitteln gegriffen werden 🚨
Tane Mahuta oder auch "Lord of the forest". Die Ausmaße des größten Kauribaums lassen sich mit Fotos gar nicht richtig wiedergeben. Die Zahlen sprechen jedoch für sich (2. Foto). Um dieses Naturgut zu schützen, da die Bäume durch ihre sehr oberflächlich wachsenden Wurzeln anfällig sind, muss das Schuhwerk vor dem Betreten des Nationalparks gründlich gesäubert werden. Beeindruckend fanden wir nicht nur die vielen, enormen Kauribäume, sondern auch die mit Moos und Pongafahn bewachsene Natur.

30 October 2016

Nach Abenden der Einsamkeit ging es heute mal über Smalltalk hinaus. Zwei Studentinnen aus Hildesheim und ein Radfahrer aus Irland lieferten eine lustige Gesellschaft. Bei Erzählungen über bereits Erlebtes und generellen Austausch, verpassten wir sogar unsere typische Bettgehzeit von 8 Uhr. Huiuiui! Morgen versuchen wir dann den größten Kauribaum Neuseelands zu finden.
Weihnachten ist gebucht 🌲

29 October 2016

Der sagenumwobene 90 mile beach (eigentlich nur 60 Meilen lang) konnte bei uns nicht besonders punkten. Sehr windig und von vielen Autos befahren, gab er eher ein unruhiges und kein entspanntes Bild ab. Für Leute mit einem Allradantrieb vielleicht ganz interessant, doch mit einem Campervan dann eher doch zu riskant.

28 October 2016

Und es wurde knapp. 20 Kilometer vor der heiß ersehnten Tankstelle sprang die Anzeige auf 0 Kilometer Reichweite um. Umpalumpa ließ uns Dank des guten Zuspruches und 50 km/h-Standgas nicht im Funkloch auf einsamer Landstraße im Stich. Nochmal Glück gehabt🙏🏽 Völlig fertig und ausgehungert vom Wandertrip und den Strapazen füllten wir unsere ziemlich ausgedünnten Vorräte grundlegend auf. Nun geht es mit Wein im Blut und schweren Beinen ins Bett.
10km, 2,5 Stunden und 550 Meter auf und ab dauerte unsere Wanderung zum Cape Reinga (&wieder zurück), dass laut dem Glaube der Maori der Ablegehafen nach dem Tod zum Heimatort ist. Früh morgens um 8 ging es los, um der Mittagshitze und den Touris zu trotzen. Jedoch merkten wir schnell, welchen Trainingsrückstand wir haben 😪 Schweißgebadet erreichten wir schließlich das Cape und somit den "nördlichsten" (eigentlich zweitnördlichsten) Punkt Neuseelands. Nach einer kurzen Verschnaufpause mussten wir jedoch leider wieder den ganzen Berg überwinden, um den durstigen ⛽️Umpalumpa zu erreichen.

27 October 2016

Der nördlichste Campingplatz ist erreicht. Morgen geht es dann zu Fuß zum Cape Reinga und zum Sandsurfen auf eine 140m hohe Düne. Danach müssen wir schleunigst eine Tankstelle erreichen, da die letztmögliche Tankstelle nicht unseren Kraftstoff anbot und wir noch mindestens 100 Kilometer vor uns haben, bis zum nächsten Zapfhahn. Das Benzin reicht noch laut Anzeige für 110 km, also heißt es Daumen drücken.

26 October 2016

Nach Urlaub muss jetzt auch mal Strand und Entspannung folgen 🌞 Bei Sonnenschein und blauem Himmel kamen die ersten Sommergefühle auf. In einer traumhaften Bucht in Maitai, fern ab von Zivilisation, Strom und warmen Duschwasser, haben wir es uns heute am Strand gemütlich gemacht. Die Temperaturen ließen sogar einen zweiten Anbadeversuch (diesmal 2 ganze Minuten!) zu 🌊
Anfangs dachten wir die kleinen Stiche der winzigen Fliegen bilden sich schnell wieder zurück. Nach einer Woche entwickelten sie sich plötzlich zu riesigen roten Punkten, die wie 🐷 jucken. Nachdem wir Google nach Rat gefragt haben, stellte sich heraus, dass es sich hierbei um die gemeine Sandfliege handelt. Da die Stiche leicht infektiös sind und wir 140 an vier Beinen doch ein bisschen viel fanden, haben wir den ersten Griff in unsere Medikamentenbox gewagt 🚑

25 October 2016

Der heutige Tag war ein eher unspektakulärer, der dafür aber aus vielen kleinen spektakülären Momenten bestand. Er fing an mit einer heißen Dusche😍 Ging weiter damit, dass wir Leons vor einigen Tagen erworbene Lifeproofhülle endlich wieder zurückgeben konnten und uns vor dem Regen bei einer sehr leckeren Tasse Kakao bei MacDonalds retten konnten, wobei wir natürlich den freien WLAN-Zugang in vollen Zügen ausgekostet haben😎 Enden tut der Tag auf einem Campingplatz, bei dem wir nun mit Wellenrauschen und einem einzigartigen Sternenhimmel einschlafen.
Auf dem Weg nach Kerikeri kurz mal rechts abgebogen und die Haruru Falls angeschaut. Leider zerstört der Regen etwas die Idylle ☔️

24 October 2016

Heute sind wir mit der "hole in the rock"-Tour durch die "Bay of islands" geschippert. Das sogenannte "hole in the rock" ist ein großer Felsen im Meer, den man durch sein "hole" (16 Meter breit) durchqueren kann, dies ist auf der Welt einmalig. Das war an sich schon besonders und vor allem die Inseln der "Bay of islands" auf dem Weg dorthin zu sehen (eine haben wir sogar betreten). Am allerbesten war es jedoch, als wir kurz vor Ende der Tour auf Delfine trafen. Zuerst schienen sie sich nicht für uns zu interessieren, als wir aber an Geschwindigkeit zunahmen, sprangen und schwammen sie wie wild um uns herum. Ein paar der Fotos von den Delfinen haben wir dann auf dem Campingplatz noch bearbeitet (s.o.). So geht nun für uns der Tag zu Ende und wir sind gespannt, auf das, was morgen passiert✨

23 October 2016

Heute haben wir uns einer Historieinformationsüberflutung hingegeben. Auf den Waitangi Treaty Grounds mit einem Museum, was erst dieses Jahr eröffnet wurde, einer Führung, Filmen und einer Maori-Show gibt es echt ziemlich viel zu entdecken. Unser Tourguide wusste seeehr viel und hat dies auch seeehr schnell kundgetan 🙈 wir glauben, dass wir trotzdem die Grundgeschichte irgendwie verstanden haben 😁 Am Besten war aber die Showeinlage mit Maoritänzen,-gesängen, abschreckenden Grimassen und seltsamen Geräuschen🔍 Alles in allem ein super Tag, sogar mit Nudelauflauf (wir haben hier einen Herd😍👏🏼).

22 October 2016

So sieht unser Ausblick für die nächsten zwei, drei Tage aus✨
Nach zwei Stunden Schotterpiste und Serpentinen kamen wir in Russell an, um uns dort kulturell berieseln zu lassen. Die älteste Kirche Neuseelands, die mit der Unterstützung Charles Darwins entstand, haben nun auch wir in Augenschein nehmen können. Ansonsten kann man den Ort als Fischer- und Seglerdomizil beschreiben, ausgerichtet auf Tourismus. Nicht unbedingt so super spannend.

21 October 2016

Wenn du auf das Abendbrot verzichten möchtest...😷
Als treue Bankkunden bekommt man dann hin und wieder auch mal einen Hot Chocolate Voucher ☕️
Die am meisten fotografierten Wasserfälle Neuseelands dürfen natürlich auch nicht auf unserer Kamera fehlen. Und es hat sich gelohnt. Das Bild, welches sich uns bot, war einzigartig. Leider war unser folgender Spaziergang im Kauripark von Regen gekennzeichnet, sodass wir die Dimension nur im Vorbeilaufen bewundern konnten.

20 October 2016

Kurz nach den Caves und einer ziemlich kurvigen Fahrt zur nächstgrößeren Stadt "Whangarei" (sehr künstlerisch angehaucht), musste neue Energie getankt werden. Mit glutenfreier Schokoladentorte geht das natürlich am besten. Von Tag zu Tag sind wir begeisterter von dem glutenfreien Angebot.
Auf unserer Weiterfahrt haben wir nochmal kurz bei den Waipu Caves angehalten. In Flip-Flop's und beiger Hose ging es dann los. Schnell wurde uns jedoch bewusst, dass das vielleicht nicht der richtigen Höhlenkleidung entspricht. Durch schlammige Engen, knietiefe Bäche und tropfenden Decken gelangen wir immer weiter in die Höhle. Doch das Ergebnis hat sich gelohnt: Ein riesiger Hohlraum mit Stalaktiten und bei totaler Dunkelheit 1000de GLÜHWÜRMCHEN. Den Rückweg haben wir dann auch ohne weitere Unfälle überstanden.

19 October 2016

Umpalumpa wurde heute zu einem vollkommenen Campervan, der Sternenhimmel ist angebracht⭐️️ Danach waren wir am Strand spatzieren, wo Leon Muscheln geshootet hat 📷und Lotti welche gesammelt habe. Ein weiterer Erfolg des Tages war, dass wir nach einigen Stunden Frieren und Windvermeidungsversuchen, bemerkt haben, dass wir uns einen Schattenplatz ausgesucht hatten. Nur ein paar Meter umgeparkt und schon konnte das Winteroutfit in kurze Hose und Jumpsuit umgetauscht werden🙈(kurz darauf folgte sogar schon Sonnenbrand Nummer 1.)

18 October 2016

Das ist unser neuer Wohnort für heute und morgen 😎 abgesehen von etwas Wind lässt es sich hier gut aushalten und wenn wir morgen die Vorhänge vollendet haben👌🏼 dann werden wir mal einen 1. Anbadeversuch wagen 🌊 (das Wasser ist direkt vor der 🚐🚪)

17 October 2016

Der erste Campingplatz ist erreicht. Leider nicht so preisgünstig wie erwartet. Jedoch gingen die Abläufe schon sehr gut von der Hand und einen netten Nachbarn (von der Kö) haben wir auch. Unsere 🍝 haben sogar 4 von 10 ⭐️ erhalten. Jetzt aber erstmal gute Nacht 😴
Die Inspektion hat ergeben, dass prinzipiell alles top ist, bis auf einen technischen Fehler, der keine Bewandtnis hat. Nachdem wir anschließend die letzten Einkäufe getätigt haben (Sternenstoff für die Gardinen= unser Sternenhimmelersatz🎇) kann es jetzt Richtung Norden gehen☝🏼️😎
Das Auto ist jetzt in der finalen Inspektion. Wenn alles glatt läuft, dann geht heute unsere "Journi" richtig los. Jetzt heißt es erstmal Kakao trinken und abwarten ☕️ PS.: Unsere IRD-Nummer konnten wir dann heute auch mal endlich beantragen.

16 October 2016

Eine erfolgreiche Shoppingtour neigt sich dem Ende entgegen. Das Highlight war die glutenfreie BBQ-Pizza 🍕Auf dem Heimweg sind wir dann nochmal über das Diwali Festival gegangen. Ein Festival zur Präsentation der indischen Kultur. Alles recht bunt und untermalt mit orientalischen Klängen 🔮

15 October 2016

Umpalumpa zeigt sich heute von seiner besten Seite🙂 Um die Verwandlung zu sehen, die Bilder mit dem Finger zur Seite wischen👉🏼

14 October 2016

Belohnung muss sein. Das beste Thai, was wir je gegessen haben 🍚
Das Bauwerk nimmt Gestalt an. Die Spannung steigt: Umpalumpa-Entertainment präsentiert morgen im Frühstücksjournal "die große Enthüllung"📺 Zum heutigen Tag: Bis auf, dass der Hund die frisch gesäuberten Gummimatten des Autos über Nacht angefressen hat, ist mal alles glatt gelaufen 🙏🏽

13 October 2016

Katastrophe. Genauso begann unser Tag. Früh aufstehen, zum Baumarkt fahren, eine Versicherung für das Auto abschließen und mit dem Umbau zu einem Campervan beginnen. Das war der Plan. Leider scheiterte dieser erstmals daran, den Wagen zu starten. Die Batterie war leer. Nach einem innerlichen, sehr tiefen Seufzer bekamen wir großartige Hilfe von Annas Vater, der mit uns eine neue Batterie kaufte und das Auto überprüfte. Das Resultat: wir brauchen dringend einen Ölwechsel. Bei allem nicht zu vergessen war natürlich, dass wir noch nicht versichert sowie nicht auf den Wagen registriert waren. Nicht unbedingt vorteilhaft. Also machten wir uns auf den Weg zu AA (wie ADAC) und ließen uns absichern, wobei der Computer, bei der Eingabe unserer Informationen, abstürzte. Ja, irgendwie war dieser Tag zum Heulen, aber ich konnte nicht anders, als über unsere Pechsträhne zu lachen. Und ab ungefähr diesem Moment, schien alles seinen Weg zu gehen. Das Auto fährt und der Rest läuft.

12 October 2016

Und weil bei uns natürlich nichts glatt laufen kann.. müssen wir jetzt einen extra Antrag stellen, um mit dem deutschen Führerschein ein neuseeländisches Auto unter unserem Namen registrieren lassen zu können🙈 Wir freuen uns auf eine neue Runde copy shop und Wartezeiten😩
Dürfen wir vorstellen: Umpalumpa, unser neuer (hoffentlich treuer) Wegbegleiter 🚗
Wir müssen doch nicht unter Brücken leben🎉🎉🎉

11 October 2016

Ein kleines Update unserer Reise: aus unserem ach so gut ausgearbeiteten Zeitplan ist irgendwie nichts geworden. Die Camper, die wir uns angeschaut haben waren alle 🗑 Also planten wir um und entschlossen uns, selbst umzubauen. Dafür fanden wir online einen VW Touran. Nach einem netten Treffen mit dem Besitzer, einer Spritztour auf dem Motorway und der Einigung auf einen sehr guten Preis schien alles seinen Weg zu gehen. Leider ließ das nächste Problem nicht lange auf sich warten...Unser Kontoeinstellungen, wie wir rausfanden, spuckt pro Tag maximal 100€ aus, daher war das Bezahlen in Bar erledigt. Die nächste Idee, eine online Überweisung zu tätigen, war leider nicht viel hoffnungsvoller, da es in Neuseeland keine IBAN gibt. Also fuhren wir ohne Auto nach Hause. 12 Stunden brauchte es, bis wir über etliche Umwege (Zeitverschiebung etc) einen Weg fanden, einen Geldtransfer von der DKB zur ANZ zu beantragen. Jetzt heißt es abwarten, bis das Geld bei den Verkäufern eintrifft ⏱🙏🏽

10 October 2016

Auf geht's zu einem neuen Termin, diesmal vielleicht mit etwas weniger "Gebraucht" und dafür mit etwas mehr "Wagen"🙈

9 October 2016

Heute sind wir das erste Mal auf der linken Seite der Straße gefahren, das ist leider auch schon das Einzige, was heute so richtig erfolgreich war🤔 Denn beide Autoverkäufer, die wir heute getroffen haben, hatten Wagen im Angebot, die nach etwa 2 Minuten Fahren den gesamten Raum des Autos mit einem Hauch von "Eu de Petrol" gefüllt und die Motorhaube zum Dampfen gebracht haben. Mal sehen, was morgen auf uns zukommt🕵🏼😳

8 October 2016

Und so ist unser erster Autotermin für morgen geplatzt. Nachdem nun der Frust überwunden wurde, haben wir jetzt bereits zwei neue Termine. Mal hoffen, dass die nicht auch verkauft werden, bevor wir da sind 🚗🚙
Nach der anstrengenden Reise und unserer Ankunft in dem niedlichen Häusschen von Anna UND einer großen Portion Schlaf, kann es jetzt mit Shopping und der Erkundung von Auckland losgehen👏🏻🤗 PS: alle waren hier bisher super freundlich, offen und hilfsbereit😊
Die letzte Hürde ist genommen, sodass wir nun im A380 sitzen und auf den Abflug warten. Nur noch 3,5 Stunden Flug 💪🏿

6 October 2016

Sind gerade in Kuala Lumpur zwischengelandet. Keiner wusste etwas davon, aber anscheinend wollen hier 10 Leute aussteigen. Also alle raus aus dem Flugzeug samt Gepäck und in 45 Minuten in das gleiche Flugzeug wieder einsteigen 🙈

5 October 2016

Erstes Dilemma mit umgekipptem Orangensaft auf Hose, Sitz und Jacke überlebt. Nun lässt man es sich gut gehen😊
Wo sind wir denn gelandet?🔱💁🏽💁🏻‍♂️
Nach einem kurzen hin und her sind die Koffer aufgegeben. Dann noch eine kleine Stärkung und der traurige Abschied an der Sicherheitskontrolle und nun sitzen wir an unserem Gate C02 😝 und warten darauf, dass das Boarding beginnt 🛫👜💼👛