Germany · 12 Days · 46 Moments · February 2015

Patricia Kern

Kanarische Inseln


14 February 2015

Nun ist unsere Zeit auf der Insel vorbei... Tsch├╝ss Lanzarote! ­čśó

13 February 2015

Das war's dann... Zum letzten Mal Timanfaya. Morgen treten wir die Heimreise ins kalte Deutschland an. Wir hatten auf Lanzarote eine spannende Zeit und die Vulkanlandschaft hat uns sehr beeindruckt.

12 February 2015

Das Informationszentrum unterhalb der Caldera Blanca (siehe Wanderung am Montag) zeigt interessierten Besuchern, wie die Kanarischen Inseln enstanden sind, was w├Ąhrend der letzten gro├čen Eruption im Timanfaya (1730 - 1736) aus geologischer Sicht geschah und wie sich die Tier- und Pflanzenwelt seitdem entwickelt hat.

11 February 2015

Auf den Kanarischen Inseln sind die N├Ąchte ganz besonders dunkel und somit lassen sich hier sehr viel mehr Sterne beobachten, als in Gegenden mit hoher "Lichtverschmutzung". Am Rande des Timanfaya Nationalparks haben wir heute ein paar Aufnahmen gemacht...

10 February 2015

Bevor es wieder zur├╝ck nach Lanzarote ging, durften wir noch kurz den D├╝nensand genie├čen. Von hier aus hat man einen sch├Ânen Blick auf Lanzarote.
Und weil es auf Lanzarote schon so sch├Ân war: Besuch einer Aloe Vera Farm.
Ein paar Impressionen aus dem Busfenster...
La Villa de Betancuria
Tag gerettet! :) Wir waren sogar eher da als der Reisebus. Nun geht es auf nach Fuerteventura.
Da geht der Tag schon wieder gut los... Wir sitzen gem├╝tlich beim Fr├╝hst├╝ck und genie├čen die Aussicht am Fensterplatz... Da sieht Sven einen Reisebus von dem Veranstalter, mit dem wir die letzten Male unterwegs waren... Kurz darauf schaute Sven auf sein Handy... Mit dem Bus h├Ątten wir heute fahren m├╝ssen! Bei den letzten beiden Fahrten war jeweils 9:15Uhr Abreise. Heute 8:20Uhr. Also fix hoch auf's Zimmer, Sachen packen, Bescheid sagen und ab ins Auto...

9 February 2015

Dank des anderen Aufstiegs haben wir es dann doch noch bis an den Rand der Caldera geschafft. Auf 334 Meter. :) Nur am h├Âchsten Punkt des Randes (485m) waren wir nicht mehr. Daf├╝r haben wir unsere Wanderung nach dem Abstieg noch auf die gro├če Runde am Fu├če der Vulkane erweitert.
Nachdem wir schon einiges an Weg hinter uns gelassen hatten und sagenhafte Aussicht genie├čen konnten, mussten wir leider wieder umkehren, um den anderen Weg zum Aufstieg zu nehmen.
Wanderung auf die Caldera Blanca. Da haben wir uns ja was vorgenommen... ­čśů

8 February 2015

Der Mirador del Rio ist wieder ein Werk von Lanzarotes bekanntestem K├╝nstler Cesar Manrique. Harmonisch in das Gestein eingebettet liegt der Aussichtspunkt hoch ├╝ber dem Meer. Der Blick auf die Nachbarinsel La Graciosa ist einfach atemberaubend.
...und wieder begeben wir uns in einen Teil des Lavatunnels, welchen wir mit unserem Besuch von Jameos del Agua schoneinmal betreten haben. Die Cueva de los Verdes liegt nicht weit weg davon entfernt ebenfalls im Norden von Lanzarote. Der Lavatunnel ist vor etwa 4000 Jahren beim Ausbruch des Monte Corona entstanden. Relativ schnell ist die Lava oberfl├Ąchlich erstarrt, die fl├╝ssige Gesteinsschmelze im Inneren konnte aber anschlie├čend trotzdem noch ins nahegelegene Meer abflie├čen. In den so entstanden Hohlr├Ąumen von etwa 7 Kilometer L├Ąnge versteckten sich die Bewohner der umliegenden D├Ârfer, als die Insel von Piraten heimgesucht wurde.
Da es g├╝nstig auf unserer Route lag, wollten wir uns heute auf die Suche nach einen ganz besonderen Tierchen machen - die Koschenille. Zwischen Guatiza und Mala befinden sich die letzten gro├čen Opuntienfelder, wo die kleinen Asseln angebaut werden. Aus dem K├Ârpersaft der Koschenille gewinnt man einen roten Farbstoff, den man einst in gro├čer Menge zum F├Ąrben nutze. Durch den Einsatz synthetischer Farben hat dieses Gesch├Ąft heutzutage jedoch nicht mehr so hohe Bedeutung. Man findet ihn aber noch u.a. in einigen Kosmetika und Lebensmitteln.
Unsere heutige Tour f├╝hrt uns wieder in den Norden der Insel. Erster Stopp: Jard├şn de Cactus. Ein Garten voller Kakteen - auf 5000 Quadratmetern ca. 1400 verschiedene Arten.

7 February 2015

Eine Wanderung entlang der K├╝ste von Timanfaya. Vor fast 300 Jahren flo├č hier die Lava ins Meer. Auf ihrem Weg begrub sie ganze D├Ârfer unter sich. Gut auf einigen Fotos ist zu erkennen, wie sich der Strom zwischen den ├Ąlteren Vulkankegeln hindurchschob. Heute zerschneidet eine Stra├če das erstarrte Gestein und w├Ąhrend wir uns darauf bewegen wird uns so richtig bewusst, welche Dimensionen dieser Vulkanausbruch gehabt haben muss.
Bevor es zu unserem heutigen Ausflug ging, brauchten wir passendes Schuhwerk. Also noch eine gem├╝tliche Runde durch Arrecife gemacht, bevor wir f├╝ndig wurden.

6 February 2015

Jameos del Agua. Ein 11m tiefer Lavatunnel, auf dessen Grund kleine wei├če Krebse (Munidopsis polymorpha) leben. Von C├ęsar Manrique wurde dieser Teil in eine Kulturst├Ątte umgestaltet. Neben dem eigens f├╝r diese ├ľrtlichkeit entworfenen Pool (der nich mehr zum Baden benutzt wird), befindet sich hier ebenfalls ein kleines Museum, wo die vulkanischen Vorg├Ąnge auf Lanzarote erkl├Ąrt und dokumentiert sind.
Ein kleiner Zwischenstopp an der Aloe Vera Plantage. Nachdem vor unseren Augen ein Blatt der Aloe Vera einsatzbereit gemacht wurde, durften wir die glibberige Masse testen. Sven hat die Gelegenheit genutzt, um seinen leichten Sonnenbrand im Gesicht zu behandeln. ­čśÄ Nach einer Kostprobe von Kuchen mit Aloe Vera und einen Lik├Âr, wurden uns ein paar der Produkte vorgestellt, die aus den Pflanzen hergestellt werden. Das hatte dann ein wenig den Charakter einer Kaffeefahrt.
Aussicht auf Playa de Famara (links) und die kleine Nachbarinsel La Graciosa (rechts). Hier fahren wir demn├Ąchst definitiv noch einmal hin, aber ohne die ganzen Touristen. ;)
Aussichtspunkt nahe Har├şa. Hier gibt es Eis aus Mais-Gofio. ­čŹŽ
LagOmar - ehemaliger Wohnsitz von Omar Sharif (bekannter ├Ągyptischer Schauspieler). Heute ein Museum mit Bar und Restaurant. Die au├čergew├Âhnliche Architektur stammt von C├ęsar Manrique.
Monumento al Campesino - ein Denkmal bestehend aus Wassertanks aufgegebener Fischerboote zur Ehrung der Bauern Lanzarotes. An dieser Stelle befindet sich der geographische Mittelpunkt dieser Insel.
Plan f├╝r heute: Tagestour in den Norden der Insel.

5 February 2015

Nach der anstrengenden Tagestour eine kleine St├Ąrkung im Bogavante. Ein kleines Fisch-Restaurant, was in unserem Reisef├╝hrer empfohlen wurde. Garnelen, Tunfischsalat und zum Abschluss ein kleines Lychee-Getr├Ąnk auf's Haus. :)
...und weil's so sch├Ân war: nochmal El Golfo (siehe gestern) ;-)
Schwarz! ...und ein bisschen Farbe.
Zwischenstopp heute am Playa de Mujeres - einer der 7 Papagayo-Str├Ąnde. Und wie es sich f├╝r einen Strandausflug geh├Ârt, lie├č sich die Sonne endlich mal blicken. ԜǴŞĆ
Eine Kleine Wanderung zum Monta├▒a Roja mit einer weitreichenden und wunderbaren Aussicht ├╝ber den s├╝dlichen Teil Lanzarotes und zu der Nachbarinsel Fuerteventura. Der Monta├▒a Roja ist ein erloschener roter Aschevulkan mit einer H├Âhe von 194m und einer Fl├Ąchenausdehnung von ca. 1,5 Quadratkilometern.
Aussicht von Fem├ęs zum Playa Blanca.

4 February 2015

Die Salzgewinnungsanlage Salinas de Janubio.
Los Hervideros
Die kleine Lagune bei El Golfo entstand durch das teilweise Versinken eines Vulkankraters. Der See wird durch unterirdische Verbindungen zum Meer gespeist und die gr├╝ne Farbe entsteht durch Algen (Phytoplankton).
Kurzer Zwischenstopp in La Geria mit Weinverkostung. ­čŹĚ
Unter dem Nationalpark Timanfaja gl├╝ht die Erde noch immer. Stroh, welches hier in eine kleine Spalte geworfen wird, f├Ąngt sofort Feuer und Wasser verdampft explosionsartig. Nur wenige Zentimeter unter unseren F├╝├čen hat der Boden eine Temperatur von etwa 150 ┬░C. Lanzarote ist noch immer sichtbar vom letzten Vulkanausbruch gepr├Ągt, welcher im 18. Jahrhundert stattfand. Der geringe Niederschlag bewahrt die karge Landschaft vor Verwitterung und Pflanzen fehlt es an Feuchtigkeit, um wachsen zu k├Ânnen. Heute wird dem Besucher das Essen ├╝ber der gl├╝henden Hitze zubereitet.
Zwischendurch sind wir kurzerhand auf ein umweltfreundlicheres Verkehrsmittel umgestiegen, da die Lanzerote├▒os sehr auf eine nachhaltige Nutzung ihrer Vulkaninsel bedacht sind. Zum gr├Â├čten Teil geh├Ârt sie zum UNESCO Weltkulturerbe.
Nach einem kurzen Fr├╝hst├╝ck geht es nun auf zu den Feuerbergen. :)

3 February 2015

Sieht wahrscheinlich besser aus, als es am Ende geschmeckt hat. :/ Hoffentlich fehlt den Speisen hier nicht generell die W├╝rze... Am ersten Tag haben wir also eine kulinarische Entt├Ąuschung einstecken m├╝ssen. Das Gratisbr├Âtchen im Flugzeug war ganz klar die schmackhaftere Mahlzeit...
Auf der Suche nach etwas Essbarem, gleich mal einen kleinen Abstecher an den Strand gemacht und ein wenig Arrecife erkundet... Hier gibt es sehr viele Zebrastreifen. Oftmals unbeampelt, aber auch ohne Ampel bleiben die Spanier prompt stehen. Ein etwas seltsames Verst├Ąndnis f├╝r eine Zoohandlung haben die Spanier hier... In K├Ąfige, in denen bei uns h├Âchstens Kleintiere gehalten werden, sind hier 3 bis 4 Katzen oder Welpen gefercht. :/
Angekommen im Hotel.
Wohlbehalten angekommen in Arrecife. :D Unser Gep├Ąck hat uns gefunden und das Auto ist auch startklar.
Soeben war Boarding. Nicht mehr lange und der Flieger startet nach Arrecife. :)
Nach unserer fr├╝hen Anreise m├╝ssen wir nur noch zwei Stunden warten, bis wir endlich in den Urlaub starten. Tats├Ąchlich h├Ątte ich wohl fast alleine fliegen m├╝ssen, denn der Laptop von Patricia musste vom Sicherheitspersonal extra nach Sprengstoff untersucht werden. Wahrscheinlich sah er beim Durchleuchten ziemlich komisch aus. Es wurde aber nichts gefunden und so darf sie nun auch mit... ;)