Croatia · 6 Days · 22 Moments · June 2013

Stefan Raffeiner

Hvar, Vis, Krka mit dem Segelboot


6 June 2013

Abendessen Sukosan Zum Abendessen fuhren wir dem Auto ins Dorf Sukošan, neben der Marina. Dort gibt es einige, zum Teil eher teure, Restaurants. Wir aßen im Restaurant Koleta. Es liegt etwas versteckt in den engen Gassen. Innen ist es sehr geräumig und bietet eine einzigartige Atmosphäre. Das Essen war gut und die Preise angemessen. Leider habe ich die Adresse nicht aufgeschrieben. Das Restaurant ist aber gut beschildert. Geparkt werden kann entlang der Straße nach Sukošan Altstadt. Tags darauf ging es mit dem Auto nach Hause.
Krka Nationalpark Ab der Marina Skradin darf mit privaten Booten nicht mehr weiter gefahren werden (auch nicht mit Beibooten). Ab 8:00 zirkulieren gratis Taxi-Boote zwischen Hafen und Nationalpark. Der Eintritt dort beträgt 95kn. Über Stege kann man zu den Wasserfällen spazieren. Die Geräuschkulisse aus tosendem Wasser und quakenden Fröschen ist toll. Wir hielten unseren Spaziergang eher kurz, da wir eine lange Heimfahrt nach Sukošan vor uns hatten.

5 June 2013

Abendessen und Dorf Anschließend machten wir einen Spaziergang durch Skradin. Die vielversprechenden Schilder zur Festung führen nur zu einer kleinen Ruine. Von dort hat man aber einen tollen Ausblick! Zum Abendessen wählten wir das Restaurant Prstaci. Das Essen war günstig, sehr gut und die Bedienung äußerst freundlich. Empfehlenswert! Es gibt frischen Fisch aus Kroatien. Den Abend ließen wir gemeinsam mit den Nachbarboten ausklingen. Anschließend wurden wir sogar noch auf ein Glas Wein auf die Phoenix2 eingeladen. Ein toller letzter Abend unterwegs.
Anlegen im Hafen von Skradin Eigentlich wollten wir in der Marina anlegen, Dusche und WC ist zwar an Bord, aber normale Sanitäranlagen und Wasseranschluss sind immer fein. Bereits bevor wir die Stadt sahen, ragte über die Hügel eine rießige Motoryacht hervor. Wir verzichteten doch auf die Marina und legten direkt neben der Motoryacht an. Auch das Anlegen außerhalb der Marina kostet ca. 300 kn (je nach Schiffslänge)
Fahrt durch die Schlucht Nach einem langen Segeltag, mit einer Unterbrechung zum Schwimmen auf dem offenen Meer gelangten wir zur Einfahrt in die Krka. Vorbei an Sibenik geht es in die "Schlucht". Die Fahrt entlang des Flusses ist ein besonderes Erlebnis. Mir kam es vor, als würden wir eine Passstraße fahren. Über lang gezogene Kehren gelant man zur Marina Skradin.

4 June 2013

Abendessen Zu Abend haben wir im Restaurant Lukin gegessen. Man sitzt an der Strandpromenade. Das Essen war sehr gut, wir haben verschiedene Fischgerichte gegessen, die Preise sind angemessen.
Weiter nach Supetar Nächstes Ziel unserer Reise war Supetar. Auf dem Weg dorthin begegneten wir Delphine, die uns lange begleiteten. Ein tolles Erlebnis. In Supetar sind 4 Liegeplätze mit Moorings für Segelyachten. Der Marinaio ist sehr hilfsbereit und freundlich. Allerdings gab es nur einen funktionierenden Stromanschluss für drei Boote. Aufgrund der Strömung und des Windes werden hier alle Boote leicht schräg zum Steg festgemacht. Es ist eine Besonderheit, dass man direkt in der Stadt anlegen kann, vom Boot runter ist man direkt auf der Strandpromenade mit einigen Restaurants. In die andere Richtung ist der Fährhafen, dies stört aber nicht.
Goldener Strand (Insel Brac) Wir segelten zum angeblich meistbesuchten Strand Kroatiens. Aufgrund des schlechten Wetters am Vormittag waren an diesem Tag eher wenige Menschen vor Ort. Wir ankerten direkt am Strand (Achtung: Nur auf einer Seite der Landzunge erlaubt), kochten auf dem Boot und fuhren dann mit dem Beiboot an den Strand und badeten bei herrlichem Wetter. Der Kieselstrand glänzt in der Sonne und sieht insbesondere vom Wasser aus gesehen sehr schön aus. Später zog ein Gewitter auf und wir flüchteten wieder an Bord.

3 June 2013

Abendessen in Hvar Hvar hat eine tolle Altstadt. Hoch darüber thront eine Festung, die wir bei Nacht leider nicht mehr besichtigen konnten. Es gibt sehr viele Lokale. Man merkt, dass sehr viele Touristen in die Stadt kommen. Es gibt auch Pubs und Diskotheken. Die engen Gassen laden zum Spazieren ein. Gegessen haben wir im Restaurant/Pizzeria Kogo. Dort gibt es ein breites Angebot an Nudel und Pizza.
weiter nach Hvar Wir umsegelten die Insel Biševo an der Nordseite, ankerten in einer Bucht zum Mittag essen und nahmen dann Kurs auf die Insel Hvar. Wir versuchten im Stadthafen anzulegen oder zu ankern, allerdings kamen wir erst gegen 19:30 dort an, alles war belegt. Deshalb fuhren wir in die nahe gelegene Marina auf den Plakeni Inseln. Die Marina ist sehr schön, allerdings wartet man teils lange an den Duschen und es gab dort nur kaltes Wasser. Rund um die Marina gibt es einige vielversprechende Restaurants. Wir fuhren aber mit dem Wasser-Taxi in die Stadt Hvar um diese zu besichtigen. Die Fahrt mit dem Speedboat-Taxi kostet 100kn/Person.
Blaue Grotte Bald darauf erreichten wir die Blaue Grotte, an der Ostseite der Insel Biševo. Durch ein unterirdisches Tunnel im Meer gelangt Licht in die Höhle, so dass sie in bläulichem Licht erstrahlt. Ein tolles Naturspektakel. Ich empfehle, bereits gegen 10:00 Uhr dort hin zu kommen, später wimmelt es von Ausflugsschiffen. Eintritt in die Grotte ist 20kn/Person und man muss mit dem eignenen Beiboot hineinfahren. Es gibt keine Ankermöglichkeit, weshalb immer jemand auf dem Segelboot bleiben muss.
Die Südküste von Vis Unter Motor fuhren wir eng an der Küste der Insel Vis entlang. Dort gibt es viele geschützte Buchten und eine interessante Steilküste. Öfters sieht man in den Fels gehauene Bunker. Am Besten gefallen hat uns die markierte Bucht. Diese würde sich unseres Erachtens auch als Platz für die Nacht eignen. Es zahlt sich aus, sich die Zeit zu nehmen und eng an der Küste entlang zu fahren.

2 June 2013

Abendessen und Übernachtung in Stoncica (Vis) In dieser Bucht legten wir an einer Boje an und verbrachten die Nacht. In der Bucht gibt es, hinter Schilf versteckt, ein kleines Restaurant. Isst man dort ist der Platz an der Boje gratis. Mit dem Beiboot kann man an einem Steg anlegen, es gibt auch einen kleinen Strand mit Palmen. Das Essen war gut, die Toiletten und die Umgebung hinter dem Restaurant sind nicht besonders gepflegt. Auf Vormerkung (3 Stunden vorher) gibt es Gerichte vom Holzkohlegrill.
Bucht auf Hvar Von Trogir ging es weiter zur einer Bucht (siehe Punkt auf Karte) auf der Insel Hvar. Da die Bucht eine leichte Kurve macht ist sie sehr gut geschützt und vom Meer aus nicht leicht zu erkennen. In der Bucht befindet sich eine luxoriöse Villa. Davor ist eine gute Ankermöglichkeit. Wir blieben dort um zu Essen und zu Schwimmen, die meiste Zeit waren wir das einzige Boot in der Bucht. Angeblich soll es vorkommen, dass Yachten verschickt werden, falls Gäste auf der Villa sind.

1 June 2013

Abendessen in Trogir Vor jedem Restaurant wird man angesprochen und hinein gelockt. Wir entschieden uns für das Restaurant Dondino. Im Garten herrscht eine angenehme Stimmung und die Bedienung ist freundlich. Wir aßen eine Fisch- und eine Fleischplatte, jeweils für zwei Personen. Generell ist in Kroatischen Restaurants die Fischsuppe als Vorspeise empfehlenswert, sie wird aber immer unterschiedlich zubereitet.
Trogir Altstadt Die Altstadt von Trogir ist äußerst sehenswert. Eine tolle Strandpromenade, eine gut erhaltene Stadtmauer und eine kleine Festung am Ende. Durch die Altstadt schlängeln sich enge Gassen. Es gibt eine Vielzahl von Restaurants. Die Festung kann besichtigt werden, wir haben das aber nicht, da es bereits spät am Abend war.
Marina in Trogir In Trogir gibt es zwei Marinas. Eine billigere sieht man von weiten, die zweite, eher teure Marina verbirgt sich hinter den Fabrikshallen und Kränen, die man bei der Einfahrt sieht. Man kann es kaum glauben, dass sich hinter diesen heruntergekommen Hallen eine so tolle Stadt verbirgt. Ich würde die zweitere Marina empfehlen, man ist direkt gegenüber der Altstadt (über eine Brücke kommt man dorthin). Saubere Sanitäranlagen, kleines Restaurant und ein nahegelegener Bäcker. Da kein Marinaio zu sehen war legten wir am letzten Stellplatz eines Steges an, somit konnten wir direkt auf die Altstadt blicken.
Fahrt nach Trogir Bei schlechtem Wetter legten wir in Sukosan früh am Morgen (6:30) ab und starteten unsere erste Etappe durch den Pašman-Kanal Richtung Trogir. Zwischendurch kam die Sonne zum Vorschein und eine leichte Briese - gerade ausreichend um die Segel zu setzen. Mittagessen kochten wir an Bord.
Abendessen in der Altstadt von Zadar Zum Abendessen fuhren wir mit dem Auto nach Zadar. Der Weg dorthin bietet sich an, um ausgiebig Lebensmittel einzukaufen, man kommt an vielen Supermärkten vorbei. Das Spar hat bis 22:00 geöffnet. In Zadar kann direkt an der Hafenmauer geparkt werden. Vergesst nicht einen Parkschein zu lösen (Nur mit Kuna) da genau kontrolliert wird. Zu Fuß kann man dann durch die Altstadt spazieren. Dort gibt es viele tolle Restaurants, aufgrund des schnellen Hungers entschieden wir uns dann aber doch für einen Fast-Food-Imbiss. (Deshalb gebe ich an dieser Stelle keinen spezieller Restaurant-Tipp).
Schiffsübergabe Wir hatten, wie bereits in den letzten Jahren über das Österreichische Büro von Master Yachting gebucht und waren mit dem Service immer zufrieden. Mittlerweile gibt es Stammkundenrabatt. Unser Boot für diesen Törn war eine Jenneau Sun Odyssey 409, Baujahr 2013 und dementsprechend in einem Top-Zustand. Tipp: Fragt nach einem W-Lan Hotspot, für nur 15 € / Woche hatten wir überall auf dem Meer perfekten Internetempfang. Auch ein Außenbordmotor für das Beiboot bei häufigen Landgängen zu empfehlen (80€/Woche) Im Normalfall werden die Yachten nur von Samstag Abend bis nächsten Samstag Früh vermietet.
Marina Dalmatija Unser Ausgangshafen war die Marina Dalmatija in Sukosan. Die Marina ist der größte Jachthafen an der Adria, mit dem Auto kann man direkt zum Steg fahren und gleich daneben parken. Als Ausgangshafen ist die Marina mit guten Sanitäranlangen und einem kleinen Restaurant optimal, Montag bis Freitag ist sie menschenleer - für einen Zwischenstop würde ich sie nicht empfehlen.
Mit dem Auto durch Slowenien und Kroatien Wir fuhren mit dem Auto von Südtirol nach Sukosan (neben Zadar). In Slowenien gibt es entlang der Nationalstraße viele Restaurants und Rastplätze, die für das Mittagessen geeignet sind. Hat man genügend Zeit, kann in Kroatien ab Rijeka die Küstenstraße genommen werden. Entlang dieser hat man einen tollen Ausblick und mit ausreichend PS auch einiges an Spaß - insbesondere bei einem Diesel mit V8-Benziner Sound ;)