Greece · 7 Days · 40 Moments · April 2013

Brigitte Lackmayer

Griechische Impressionen


9 April 2013

Athen - Wien Nach einer sehr ruhigen Nacht im schallisolierten, klimatisierten Zimmer des "Sofitel" schleppe ich mein Gepäck ins Flughafengebäude.Beim einchecken klappt alles reibungslos, auch die Röntgenkontrolle geht zügig vorbei. Daher ist noch genügend Zeit für ein gemütliches Frühstück in einem der vielen Lokale. Nicht gerade billig, Flughafenpreise halt. Andererseits, im Hotel hätte es auch 15€ gekostet. Der Flieger startet planmäßig, der Flug problemlos. Bei der Ankunft in Wien bleibt leichte Sehnsucht nach Griechenland Ein Tipp zum Schluss: Die Griechen sind grundsätzlich sehr freundlich und hilfsbereit. Man kommt problemlos mit englisch durch. Trotzdem sollte jeder Reisende zumindest vier griechische Worte kennen und auch benützen: Jassas: Hallo Kali Spera: Guten Abend Parakalo: Bitte Efcharisto: Danke

8 April 2013

Sofitel Athen Airport Am letzten Abend übernachte ich im „Sofitel“, ein 5* Haus mit jedem Komfort. Da es das einzige Flughafenhotel ist bleibt einem gar nichts anderes übrig als hier zu übernachten. Der Preis von 124€ ist zwar ziemlich hoch, aber es zahlt sich aus, vor allem wenn man dadurch in der Früh länger schlafen kann. Das Hotel bietet natürlich viele Annehmlichkeiten wie einen Wellness- und Spabereich sowie ein Restaurant. Frühstück gibt es erst ab 07.30 Uhr und kostet extra. Günstiger ist es, über die Straße ins Flughafengebäude zu gehen. Ich habe mir schon am Abend meine Boardkarte ausgedruckt, dadurch geht das Einchecken Samstag Früh schneller. Achtung Leihautofahrer: Rechtzeitig tanken! Am Airport gibt es keine Tankstelle!
Nemea Hier, ca 40km vor Korinth war der Schauplatz der antiken „ Nemëischen Spiele“. Neben einem Zeusheiligtum wurde das antike Stadion freigelegt. Außerdem ein Umkleideraum, ein Badehaus und ein gewölbter Durchgang als Zugang für die Athleten. Der heute sichtbare Bau stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und fasste etwa 40.000 Zuschauer. Durch entsprechende Funde konnte die Startanlage rekonstruiert werden. Sie bestand einerseits aus im Boden verlegten Steinquadern in die Vertiefungen zum Abstützen der Zehen gemeißelt waren. Zum Anderen aus hölzernen Pflöcken, an denen Querbalken befestigt waren, welche mit einem Seilzug gesenkt werden konnten. Die Bahnlänge beträgt etwa 178 m. Seit 1996 werden wieder alle 4 Jahre Wettkämpfe abgehalten. http://nemeangames.org/ Auch hier wird leider schon um 15.00 geschlossen!
Messene Eine antike Großstadt, über die Jahrhunderte von der Erde des nahen Berges bedeckt. Das ging nicht so schnell wie in Pompej, trotzdem wurde so ein großer Teil der Stadt konserviert. Versammlungshalle und Stadion sind gut erhalten. Im Theater werden während der Sommermonate antike griechische Theaterstücke aufgeführt. Selbst ein zügiger Rundgang dauert mindestens 2 Std. Auch wenn die Reiseführer noch etwas anderes schreiben. Es gibt sehr wohl ein Cafe und WC- Anlagen, der Eintritt kostet 4€
Fahrt nach Messene In Messene wird eine riesige antike Großstadt ausgegraben. Teile der Stadtmauer bzw eines der Stadttore liegen ein ganzes Stück von der eigentlichen Ausgrabungsstätte entfernt. Daran erkennt man wie groß die Stadt ursprünglich war.

7 April 2013

Messina Mare Resort Das Hotel besteht aus mehreren Gebäudekomplexen. Die Zimmer sind Apartment mäßig eingerichtet. Ein großes Zimmer, Küchenzeile, kleine Terrasse/Balkon. Heizung/Klimaanlage, gratis WLAN. Prima Frühstücksbuffet.
Kalo Nero Also weiter zum Hotel nach Kalo Nero. Ca 10 km vor der Ortschaft öffnet der Himmel seine Schleusen. Es schüttet was das Zeug hält und dazu noch böiger Wind. Beim Hotel angekommen nütze ich eine kurze Regenpause um mich anzumelden. Kaum bin ich im Zimmer schüttet es schon wieder. Bis ich in der Taverne nebenan angekommen bin, sind meine Hosenbeine klitschnass. Und in der Taverne wird natürlich nicht geheizt. Es ist ja auch nicht wirklich kalt, nur klamm und ungemütlich. Also bestelle ich mal Kaffee und hoffe dass die Hose doch trocknet. Später bleibe ich noch zum Abendessen. Dann reißen die Wolken am Horizont auf und die Sonne kommt durch. Kalo Nero liegt an einer wunderschönen, langen Bucht. Ideal um ein paar extra Ferientage einzuplanen.
Palast des Nestor/Museum in Hora Eigentlich wäre der "Palst des Nestor" am Programm gestanden. Leider sind die Ausgrabungen zur Zeit geschlossen. Und das Museum in Hora schließt um 15.00 Uhr. Tja, Pech gehabt.
Methoni Wieder eine Burganlage. Diesmal jedoch direkt am Meer gelegen und gigantisch. Nicht nur die Außenmauern. Allein die riesige Fläche innerhalb, die vielen Gebäude aus verschiedenen Epochen, das Kastell direkt im Wasser. Sehr eindrucksvoll!
Koroni Gestern noch unter tiefblauem Himmel in der Sonne geschwitzt, heute mit dunklen Regenwolken aufgewacht. So lange es nicht regnet... Nach dem Frühstück geht es weiter nach Koroni. Dort gibt es eine Burganlage in der noch ein paar Menschen in kleinen Häusern wohnen. Außerdem gibt’s auch ein Kloster das von Ordensfrauen bewohnt und bewirtschaftet wird. In einer der Kirchenwände liegt eine alte Mönchszelle. So klein dass man sich fragt wie der Mönch überhaupt durch die schmale Türe gekommen ist. Drinnen konnte der Mönch bestenfalls stehen, beten oder eben schlafen. Und das auf einer schmalen Matratze am nackten Boden. Die Burganlage ist nett zum Spazieren, auch der Weg vom Hafen zur Burg. Am Hafen liegen Tavernen, bereit für die Touristen.

6 April 2013

Hotel Akti Taygetos Das Hotel- Resort Akti Taygetos ist eine 4* Anlage. Sehr gediegen, trotzdem äußerst preiswert. Trotz Nebensaison. Schöne, moderne Zimmer, Heizung/Klimaanlage, gratis WLAN. Das Frühstücksbuffet ist tadellos. Süßes und Pikantes in ausreichender Auswahl. Alles passt. Der hoteleigene Strand ist noch geschlossen daher weiche ich auf den öffentlichen Strand aus. Das sind gerade 200m die Straße entlang. Ich hätte natürlich auch zum Pool gehen können, doch bin ich lieber am Meer, trotz steinigem Strand. Ja, Steine können ungemütlich sein, aber immer noch besser als Sand. Den trägt man ja überall hin. In der Sonne ist es heiß, daher schaue ich mal wie das Wasser so ist. Kalt! Trotzdem, zum Abkühlen wenn man knöcheltief herum geht prima. Visavis des öffentlichen Strandes gibt es Tavernen und ich beschließe dort am Abend zu essen...
Kalamata Nach der ruhigen Mani dann Kalamata und der große Schock. Laut, lauter, überall Menschen und vor allem alles Griechen. Hunderte Lokale und Coffeebars und jedes bummvoll. Von Krise offenbar keine Spur. Kalamata ist eine Stadt mit vielen Geschäften und einer Fußgängerzone. Nicht unbedingt für's Sightseeing gedacht.Nach einem kurzen Bummel finde ich einen Platz in einem der überfüllten Cafe's und bestelle mir eines der Nationalgetränke: Cafe frappe: Das ist kalter Löskaffee mit/ ohne Zucker/ Milch. Hat Koffeein und schmeckt prima bei großer Hitze. Anschließend flüchte ichr aus der lauten Stadt und fahre weiter, einige Kilometer außerhalb von Kalamata ins Hotel.
St. Christopherus und andere Beschützer Auf dem ganzen Pellopones findet man alle paar hundert Meter kleine Kapellen am Straßenrand. Manche aus Metall, andere aus Ziegel, verrostet bis luxuriös. Den tieferen Sinn kenne ich nicht, möglicherweise sollen die Heiligen, welchen die Kapellen gewidmet sind, die Reisenden beschützen. Auf jeden Fall stehen Heiligenbilder, oft auch Ikonen und das „ewige Licht“ hinter den Fenstern.
Orthodoxe Kirchen Zwischen Areopoli und Kalamata stehen in einigen Dörfern sehr alte, winzig kleine orthodoxe Kirchen aus dem 10. und 11. Jhdt mit wunderschönen Fresken. Die Meisten sind leider versperrt, aber das Kirchlein in Nomitsis, am Ortsanfang, gleich neben der Straße, ist offen.
La Roca Bar & Cocktails Das "La Roca" ist tagsüber ein originell eingerichtetes Lokal in dem man guten Kaffee und kalte Getränkle genießen kann. Abends wird das Lokal (angeblich) zur stylischen Cocktailbar.
Areopoli Areopoli ist die erste größere Ortschaft zwischen Gythio und Kalamata. Hier geht es fast schon großstädtisch zu. Geschäfte, Banken, Tankstellen...Dann gibt es einen alten, sehenswerten Ortskern mit netten Lokalen, mehreren gut erhaltenen Kirchen und einer Burg.
Fahrt durch die westliche "Mani" An der Westküste ist die Straße zwar auch sehr kurvig aber generell breiter. Trotzdem, es sind alles Bergstraßen die man nicht unterschätzen soll. Im April gibt es zwar so gut wie keinen Verkehr, ab Mai schaut es wahrscheinlicher anders aus.
Frühstück Um 8.00 bin ich aus dem Hotel gegangen um in einer der netten Bars von gestern zu frühstücken. Bestimmt hätte ich auch im Hotel frühstücken können. Nur ist es mir da einfach zu ungemütlich und auf den Löskaffee und das eingeschweißte Croissant kann ich gerne verzichten.Typisch griechisch halt. Ein kahler Speisesaal, vor dem Haus nur Plastiksessel. Jetzt sitze ich in der Sonne und bestelle Capucchino und Pitatoast mit Schinken und Käse. Der Kaffee ist sehr gut, kommt aus einer richtigen Espressomaschine und auch der Toast schmeckt. Dann geht’s zurück ins Hotel, Rechnung bezahlen und weiter geht die Fahrt nach Kalamata.

5 April 2013

Bargeld! Die meisten Orte in der östlichen „Mani“ liegen abseits der Küste. Nur Porto Kagio und Gerolimenas liegen am Meer. Ratsam ist es auch, genügend Bargeld mitzunehmen. Zwischen Gythio und Areopoli gibt es keine Bankomaten. Auch keine Tankstellen! In den Hotels werden jedoch Kreditkarten akzeptiert.
Hotel Akrotainaritis Ein altes Haus, liebevoll restauriert. Die Zimmer geräumig, gratis WLAN. Der Speisesaal griechisch kahl und unpersönlich, ein paar Tische über der Straße direkt am Strand. Obwohl die Wirtsleute eher reserviert scheinen sind sie dann doch sehr freundlich und hilfsbereit.
Gerolimenas Dann Ankunft in Gerolimenas. Die Ortschaft liegt in einem Fjord, tief eingeschnitten zwischen steilen Felsen. Diese Fjordähnliche Landschaft ist typisch für diesen "Finger" des Pellepones. Gerade ein schmaler Strand, ein paar Fischerboote und einige Lokale. Außerdem ein paar Hotels und Pensionen. Der Ort eignet sich gut als Ausgangspunkt für Wander- oder Radtouren. Den Nachmittag verbringe ich in der Sonne in einer der Tavernen am Strand. Schön warm, gemütlich und eine tolle Gegend.
Fahrt durch die östliche "Mani" Und wieder geht es auf engen Straßen Kurve um Kurve, Serpentine um Serpentine an der Küste und den Bergen entlang. Der Ausblick ist spektakulär, die Straße windet sich am Berghang entlang. Die "Mani": Wildes Bergland, wehrhafte Bewohner in Wohntürmen, Blutrache. Heute verbindet man "Mani" meist mit gutem Olivenöl und der noch immer spektakulären Berglandschaft. Es gibt reichlich Wanderwege für sportlich Begeisterte und die kurvenreichen Straßen fordern Radfahrer heraus. Ab Gythia sieht man die ersten Wohntürme die typisch für die „Mani“ sind. Viele kleine Dörfer liegen in den Bergen und bestehen nur mehr aus ein paar bewohnten und mehreren unbewohnten Türmen. Trotzdem gibt es oft noch eine Taverne. Ab Vathia wird die Fahrt noch spektakulärer. Wer nicht wirklich gerne und vor allem sicher Auto fährt sollte diese Fahrt meiden. So toll die Ausblicke sind, die Straßen sind eng, kurvig, unübersichtlich, der Fahrbahnrand weder abgesichert noch generell sicher. Trotzdem, fantastisch!
Von Monemvassia nach Gythio Die Fahrt nach Gythio geht wieder über die Berge. Olivenplantagen wechseln mit Orangenpflanzungen ab. Der berauschende Duft strömt durchs offene Autofenster. Da heißt es einfach "tief einatmen". Der Regen hat sich Gott sei Dank doch noch verzogen und vor Gythio kommt die Sonne wieder durch. Gythio selbst ist ein Küstenstädtchen. Nett zum Beine vertreten, zum Rasten und zu essen. Ich bleibe zum Mittagessen und fahre dann weiter Richtung „Mani“, nach Gerolimenas.
Emvasis Cafe & Cocktail Bar Griechenland und ordentliches Frühstück sind nicht wirklich kompatibel. Keine Ahnung was der „gemeine“ Grieche in der Früh zu sich nimmt, dem Touristen wird oft gar nichts zugemutet. Auf der Karte im Café steht zwar dass „Frühstück“ serviert wird, auf meine Frage was da alles dabei sei wird der Kellner sehr vage. Was ich denn gerne hätte? Kaffee und was Süßes? Ich bestelle mir Filterkaffee und Schinken/Käse Toast. Nicht grad erhebend aber wenigstens pikant. Serviert wird mir dann alles auf modernem Geschirr, der Kaffee in schöner französischer Filterkanne plus ein Croissant. Außerdem ein großes Glas Wasser! Ja, so lässt sich sogar der Regen ein wenig vergessen.
Monemvasia um 07.30 Uhr wache ich auf... und es schüttet. Na gut, carpe diem, trotzdem... Neu- Monemvassia ist ein kleiner Ort mit Strand, Hafen und netten Lokalen. Die Überraschung verbirgt sich hinter dem im Meer liegenden Felsen. Vom Festland sieht man nur einen Berg in der Bucht der über eine Steinbrücke mit dem Festland verbunden ist. Die Überraschung kommt erst wenn man auf dem Felsen und um die Kurve ist. Da hört nämlich die Straße auf, parken kann man nur am Straßenrand. Am Wendehammer steht eine Stadtmauer, schön alt und solide. Und ein Stadttor. Geht man durch betritt man eine mittelalterliche Burganlage. Original erhalten, restauriert, einfach faszinierend. Die Häuser werden hauptsächlich als Hotels und Geschäfte bzw Lokale benutzt. Wohnen tun hier nur wenige. Bis auf ein paar Geschäftsleute die gerade ihre Läden aufsperren bin ich die Einzige die hier herum läuft. Macht nichts, so habe ich die engen, steinigen Gässchen für mich allein.

4 April 2013

Pension "Mpalkoni Sti Monemvasia “ Die Pension liegt gleich am Ortsanfang. Vis a vis ein Supermarkt, daneben der hoteleigene Parkplatz. Auch hier ist der Wirt äußerst um seine Gäste bemüht und das Zimmer sehr geschmackvoll eingerichtet. Gratis WLAN! Die Zimmer sind eigentlich kleine Studios mit Balkon und Kochzeile, Heizung und Klimaanlage. Für ein einfaches Frühstück findet man einen Korb mit verschiedenen Marmeladen, Butter, Zwieback, Kaffee/ Tee, Milch und Zucker. Eine freundliche Geste und bei Schönwetter ein guter Start in den Tag. Frisches Gebäck kann man 100m weiter in der Bäckerei kaufen.
Fahrt von Nauplia nach Monemvassia Von Nauplia nach Monemvassia gibt es zwei mögliche Strecken. Entlang der Küste oder durchs Landesinnere. Ich nehme die Bundesstraße. Die führt durch die Berge. Auch nicht so gut bei Starkregen wie jetzt, aber trotzdem besser als die Küstenstraße. Es regnet also. Manchmal wenig, manchmal schüttet es. Und ich fahre bergauf und bergab, durch Serpentinen, Kehren und Kurven, durch Dörfer und Wäldchen. Schöner wärs bei Sonnenschein, so ist es halt anstrengend weil man sehr konzentriert fahren muss. Doch die Straßen sind gut ausgebaut und es herrscht kaum Verkehr.
Entspannter Reisen Wer Zeit hat und/oder später im Jahr her kommt sollte unbedingt in Nauplia übernachten und erst am nächsten Tag weiter fahren. Die Reise wird dadurch zwar länger dafür entspannter.
Nauplia Das ist eine nette kleine Stadt am Golf mit einer quirligen Altstadt. Geschäfte mit billigem Touristenramsch wechseln mit Handwerksläden die zu günstigen Preisen regionale Produkte verkaufen. Mir haben es Teile aus Olivenholz angetan. Bretter, Vorlegebesteck, Schüsseln...da kann ich nur schwer nein sagen. Im Museum gibt es sehr interessante Ausstellungsstücke aus Ausgrabungen von Städten der Antike. Gut gegliedert. Im Hafen liegt eine kleine Festung die besichtigt werden kann.
Schatzhaus des Artreus Dann geht es weiter zum „Schatzhaus des Artreus“, gerade 300m von Mykene entfernt. Eigentlich ist das ein Kuppelgrab, 13,5m hoch, 14,5m Durchmesser. Allein das Eingangstor ist 5,4m hoch. Alles aus Steinquadern zusammen gesetzt, ein riesiger, bienenstockförmiger Bau.
Mykene 3500 Jahre alt, riesengroß, eindrucksvoll, atemberaubend. Allein der Eingang zur Stadt durch das „Löwentor“ ist schon spektakulär. Auch die imposanten Reste der Stadtmauer. Ein riesiges Areal mit vielen "alten Steinen", wieder viel Herumwandern. Die Sonne scheint, Leider drängen sich hier schon die ersten Touristengruppen. Obwohl hier alles natürlich nur mehr Ruinen sind ist die Anlage trotzdem imposant und faszinierend. Im Museum stehen sehr interessante Ausstellungsstücke. Der hier von Heinrich Schliemann gefundene Goldschatz liegt in Athen, ein paar Repliken hier. Also die Schmuckstücke könnten von einem heutigen Designer sein.

3 April 2013

Heizlüfter Da es im Frühjahr in den Hotelzimmern oft ungemütlich kühl ist, zahlt es sich aus einen kleinen Heizlüfter mitzunehmen. Der braucht zwar extra Platz im Koffer, dafür hat man den Luxus eines warmen Hotel/ Badezimmers.
Pension Vasilios Marinos Rooms Auch wenn die Adresse nur „Archea Korinthos“ heißt ist die Pension einfach zu finden da gut ausgeschildert. Die Besitzer sind sehr freundlich und hilfsbereit, das Zimmer griechisch kahl eingerichtet, das Bad modern. Alles sehr sauber. Gratis WLAN! Im Winter gibt es (theoretisch) Zentralheizung, im Sommer Klimaanlage. Das Frühstück wird im riesengroßen Frühstücksraum serviert. Wahrscheinlich wird dieser Saal auch für Feiern verwendet. Es gibt Brot, 1 Scheibe Käse, etwas Butter, 1 Portion Marillenmarmelade, 1 Portion Orangenmarmelade, griechisches Joghurt und 1 Schnitte Marmorkuchen. Dazu 2 Sackerl Löskaffee, Zucker und 1 Portion Kaffeeobers. Alles gut abgezählt, aber mit Liebe portioniert und serviert. Der Höhepunkt ist aber das große Glas frisch gepresster Orangensaft. Auch die Marmeladen dürften hausgemacht sein, schmecken zumindest so.
Ausgrabung „Archea Korinthos“: Ursprünglich eine griechische Stadt wurde sie 146 v. Ch. von den Römern zerstört und erst 100 Jahre später wieder aufgebaut. Wer auf Altertümer steht kommt hier voll und ganz auf seine Rechnung. Ich schlendere durch das Areal, genieße die Ruhe. Grad ein paar Touristen laufen umher. Das kann natürlich auch an der späten Stunde liegen, aber die Karwoche ist noch nicht so richtig Touristensaison, die fängt erst mit Ostern an. Angenehm auch die Öffnungszeiten: täglich bis 20.00 Uhr!
Archea Korinthos „Archea Korinthos“, der Stadtrand von Neu- Korinth. Wohnen und Übernachten abseits der Hektik und des Lärms der Großstadt.
Kanal von Korinth Korinth liegt ca 80 km westlich von Athen. Die dortige Landenge (Isthmus) wurde in der Antike von Schiffen überquert, indem man sie auf Schlitten über 7km von saronischen zum korinthischen Golf schleppte. Seit dem 19. Jahrhundert befindet sich hier jedoch der Kanal von Korinth. Ist schon imposant. Da steht man auf der Brücke und schaut 80m ins Wasser hinunter. Der Kanal ist grad 22m breit, da kann man sich gar nicht vorstellen wie Kreuzfahrtschiffe da durch kommen sollen. Aber offenbar geht es.
Navi Unbedingt Navi mitnehmen bzw. beim Buchen des Leihwagens mitbestellen. Auch wenn die Hinweisschilder meist zusätzlich in englisch bzw. in lateinischer Schrift aufscheinen, die Augen und der Geist brauchen Zeit um mit der kyrillischen Schrift zurecht zu kommen. Zu wenig beim Vorbei fahren. Auf Nebenstraßen sind die Hinweisschilder meist nur in griechisch verfasst und außerdem spärlich gesät!
Zeitumstellung Achtung: In Griechenland gilt osteuropäische Zeit! Das bedeutet, die Uhr um 1 Std. in Athen VORzustellen und in Wien wieder 1 Std. ZURÜCKzudrehen.
Fliegen mit Aegean Airlines „Aegean Airlines“ verlangen beim check-in einen Gepäckszuschlag von 35€ pro Strecke! Dieser Aufpreis ist bei einer online- Buchung nicht offenkundig ersichtlich.
Umbauarbeiten am Flughafen Wien Am Flughafen Wien wird gerade umgebaut. Daher werden die Passagiere wie Ratten im Labyrinth quer durch Gänge und Stockwerke gejagt. Unbedingt 30 Min mehr einplanen weil die Wege entsprechend länger werden. Auch Lokale in der Nähe der Gates des „Check-In 1“sind wegen des Umbaus geschlossen bzw. werden renoviert. (Stand April 2014)