Namibia · 12 Days · 25 Moments · June 2016

Adi Stangl

Adi's Urlaub in Namibia


9 July 2016

Das letzte Mal den wunderschönen Sonnenaufgang in Namibia sehen, macht einen schon ein bisschen traurig.. Aber ich kann auf eine wunderschöne Zeit zurückblicken mit vielen Erinnerungen und Erlebnissen, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Das Jagen, der Etosha Park, die Wüste und das Meer, all die Tiere und die Weite des Landes - einfach fantastisch! 😍 Aber auch die kleinen Dinge auf der Farm, wie Hochsitz bauen, Rinder laden, auf der Farm die Freiheit genießen und auch das Skat lernen und spielen sind Erlebnisse die das alles noch bereichert haben! Ich werde dieses Land vermissen aber auf jeden Fall wieder kommen! :) Nun steht aber mein nächstes, noch größeres Abenteuer an in Südafrika! Ich freue mich riesig und hoffe, dass ihr auch diesem kleinen Blog von mir folgt 🙈👍🏼 Tschüss Namibia 👋🏼👋🏼

8 July 2016

Mein letzter Tag auf der Farm bei Eugen und Angelika. Er war sehr entspannt und das Highlight war das leckere Essen! Mittags Kudu-Rücken und am Abend Kudu-Filet 😍 Weltklasse, man schmeckt deutlich den Unterschied zu dem Fleisch in Deutschland 🙈 Mittags war ich noch "Am Adi's" und hab geschaut ob man von dort gute Sicht hat auf die Wasserstelle. Es ist zwar etwas weiter weg aber nur Profis dürfen dann von dort schießen 😝 Den Abend haben wir gemütlich mit einer Runde Skat ausklingen lassen. Ich werde echt immer besser und es macht wirklich Spaß! 😎 Mein Resümee schreibe ich dann morgen am Flughafen 👋🏼

7 July 2016

Der vorletzte volle Tag in Namibia war geprägt vom Computer und Internet 😅 aber von Anfang an. Ausgeschlafen bis 9 Uhr und gemütlich heiße Schokolade getrunken, ging es dann los mit wursten! 😎 Wienerle "machen" (in den Darm drücken 😅), kochen, abschrecken, wiegen und verpacken bis gegen 12 ca. 30 Kilo fertig waren. Am Mittag haben wir schnell den Hochsitz aufgebaut (Bild kommt morgen) und danach war meine Aufgabe das Deutschland Spiel auf den Fernseher zu bekommen.. Kein leichtes Unterfangen aaaaaber pünktlich zum Spiel lief es dann mit russischem Kommentar, verpixelten Bild, und kurzen Ladehängern! Ich bin nun mal doch in Namibia 😅 Aber es war ja leider alles umsonst ... 😐 Mal schauen was morgen der letzte Tag bringt :) 👋🏼

6 July 2016

Nach dem leckeren Frühstück in der Lodge, sind wir dann gegen 8 wieder rein in den Etoscha Park, mit dem Ziel ein Nashorn zu sehen! Also auf zu anderen Orten, wo die Vegetation doch deutlich schöner war. Jedoch war die Suche erfolglos.. Es gab ein liegendes am Boden, laut einem Tourguide, aber wir haben alle 15 Minuten gewartet an dieser Stelle.. Entweder er hat gelogen oder das Nashorn war zu faul 😐 So sahen wir noch viele Antilopenarten, wie Kudu, Oryx, Hadebeest und viele Gnus. Des Weiteren einen Vogel, welcher Name mir grad wieder nicht einfällt .. (Bild 5) Ein Highlight gab es trotzdem! Und zwar eine komplett von Aasgeiern ausgenommen Giraffe. Sehr gewöhnungsbedürftiger Anblick 😁 Gegen 11:30 sind wir dann raus aus der Etoscha, da noch Arbeit auf der Farm zu erledigen war :) Es war ein wunderschönes Erlebnis, die Tiere in freier Wildbahn zu sehen und ich hatte wirklich viel Glück 👍🏼Auf jeden Fall sollte es jeder einmal gesehen haben! 😎

5 July 2016

Angelika und Eugen, haben sich ein Zelt mit Betten, Stühle, Tischen, Grill und was weiß ich noch nicht alles zugelegt, da 90% der Namibianer campen, meistens sogar Wild! Um es ein bisschen zu testen, wie es ist, machten Eugen und ich den Versuch bei einem Camping Site einer Lodge. Es gibt sehr schöne Flächen um die Zelte aufzubauen, eine Grill und Feuerstelle und sehr gut gepflegte Sanitäranlagen! Das Zelt war sehr schnell aufgebaut und wir machten uns auf zum Essen. Es gab ein riesiges Buffet mit vielen verschiedenen Fleischsorten (Eland (größte Antilopenart) war aber das Beste!) Das Highlight war jedoch, als die Belegschaft der Lodge, egal ob Küchen-, Service- oder Führungskraft, in jeden Essenspavillion kam und sang, tanzte und Stimmung machte! Es war so herrlich, diese Freude, diese Lebenslust, das ist Afrika! 😍 wer ein Video davon haben will, schreib mir einfach 👍🏼. Die Nacht haben wir dann gut verbracht und ein halber Tag stand und noch bevor 😎 --> Part 5
Der nächste Stop war in Halali, ein Rastplatz in der Etoscha mit Wasserloch. Unser Ziel war Elefanten zu sehen und siehe da, Elefanten 👍🏼 Eine Herde war gerade fertig mit Trinken und am gehen. Bisschen enttäuscht, dass sie nur so kurz da waren, erschien weit hinten am Horizont etwas Graues.. Eine weitere Herde Elefanten! Es war so schön mit anzusehen, wie die eine ging und die andere kam! Man kann gar nicht in Worte beschreiben, was für einen Eindruck diese riesigen Tiere hinterlassen. Ich denke ich lasse die Bilder sprechen :) (wovon ich natürlich viel mehr hab😅) Auf dem Weg zurück, kamen wir am gleichen Wasserloch vorbei, wo vorher schon die 2 Löwen waren (Männchen und Weibchen) und siehe da, sie besetzen das Loch immer noch. Sie fühlen sich sogar so wohl, dass sie direkt vor uns sich Paaren! Was ein Erlebnis 😍 So etwas in freier Wildbahn beobachten zu können, unbeschreiblich und selten! Gegen 16:30 machten wir uns dann auf dem Weg raus aus dem Park um zu campen! --> Part 4
Wie stellt man sich so einen Nationalpark vor? Schön grün, viel Vegetation, man fährt auf Gras und Sand. So war zumindest meine Vorstellung 😁 Und dann kommt die Realität (zumindest hier in der Trockenzeit 😅) kahle Landschaften, Steine, Kalk, kein Gras, unglaublich von was leben sie hier?! Die Tiere können sich sehr gut anpassen und wir konnten keines entdecken, was total abgemagert war. Wir sind von Wasserloch zu Wasserloch gefahren und nach dem wir tausende von Springböcken gesehen haben, kam er schon der König der Tiere: Der Löwe! Sogar 2, ein Männchen und Weibchen. Anhand der Mähne auch erkennbar, dass das Männchen noch nicht sehr alt ist und es wohl ein "frisch verliebtes Paar" ist ☺️ Kein anderes Tier traute sich an die Wasserstelle, wieso wohl? 🤔 Ein paar Wasserlöcher weiter, wieder 2!! Was ein Glück 🙌🏼 Die beiden Männchen machten gerade Pause im Schatten :) Von der Straße aus haben wir dann noch eine Giraffe und mehrere Zebras :) --> Weiter Part 3
Gestern Morgen um kurz vor 6 ging die Reise zum Etoscha Nationalpark endlich los! Es kö"onnten leider nur Eugen und ich gehen, da Angelika mit Kalla zum Tierarzt musste. Unser erster Halt war eine wunderschöne Lodge am Vattenfall Berg, wo Eugen seine Wurst abgeliefert hat. Diese Lodge's sind einfach immer traumhaft! In Otschiwaronko einer etwas größeren Stadt haben wir uns dann noch eingedeckt mit Essen und Trinken für unterwegs und eventuell abends. Was für ein Hammer Supermarkt!! Er kann auf jeden Fall mit den Besten In Deutschland mithalten. Da hab ich mich schon gefragt ob ich noch in Afrika bin 🤔 Lebensmittel haben aber auch ein sehr ähnliches Preisniveau, wie in Deutschland. Afrika ist nicht immer gleich billig 😅😁 Gegen 10:15 waren wir dann eeeeendlich am Etosch Nationalpark angekommen 🎉 --> Part 2

4 July 2016

Ich konnte heute Morgen ein bisschen ausschlafen, da nicht viel auf dem Tagesplan stand. Jedoch waren Eugen und ich den ganzen Tag beschäftigt 😅 Unser Ziel für den heutigen Tag war einen neuen Hochsitz zu bauen für die neu angelegte Wasserstelle. Als Grundgerüst dienen zwei alte Gitterkisten aufeinander gestapelt. Bohren, Flexen, Hämmern, alles war dabei um am Ende einen coolen Hochsitz zu haben. Wenn wir von der Etoscha (Nationalpark) wieder kommen wird er am Ort aufgestellt und er wird den Namen "Am Adi's" bekommen 🙈🙌🏼 Am Abend haben wir 3 noch Skat gespielt, nachdem sie es mir gestern "beigebracht" haben😅 man ist das ein Denkspiel 😐 dann noch gegen erfahrene Kneipenspieler (sie haben früher ein Bierhäusle gehabt) ... 😁 Aber es hat Spaß gemacht 👍🏼 Ich schreibe erst wieder am Mittwoch Abend, da wir morgen in der Etoscha zelten ohne Internet versteht sich 😂 bis dann 👋🏼✌🏼️

3 July 2016

Die Farm hat insgesamt etwa 5000 Hektar Land und es werden darauf etwa 350 Rinder gezüchtet. Auf Bild 10 seht ihr die verschiedene Einteilung der Camps, wo die Rinder fressen. Die Kreise sind die Wasserstellen und gleichzeitig auch Hochsitze. Das kleine Viereck mit Kreuz ist das Farmhaus. Es hat 6 Zimmer, Küche, 3 Bäder und Pool. Des Weiteren befindet sich auf dem Gelände eine Bohrquelle um immer frisches Wasser zu haben (in Namibia ist Notstand, da Wassermangel herrscht). Dazu gibt es eine Werkstatt, ein Gärraum, Waschraum, Store, damit sich die Arbeiter Nudeln o. ä. kaufen können, Kühlkammer und sonst viele Abstellräume für die Gefriertruhen. Es leben noch zwei Hunde mit auf der Farm, Bella (Große) und Kalla (Kleine). Es wird alles mit Solar betrieben und nachts gibt es den Strom über Batterie (aufgeladen vom Solar tagsüber). Da hier fast jeden Tag die Sonne scheint lohnt sich das durchaus 😅 Wie ihr seht fehlt es mir hier an nichts und mir geht's echt super 👌🏼👋🏼
Heute war allgemein ein sehr ruhiger Tag. Sonntag's ist halt auch in Afrika der entspannteste Tag der Woche 🙈 Am Morgen jedoch war der "Faschini" ein kleiner Hausflohmarkt auf der Farm. Hier werden Sachen von den Verwandten / Bekannten aus Deutschland oder auch Namibia für Ramschpreise angeboten. Es dürfen aber nur die Arbeiter aus den umliegenden Farmen + Familie einkaufen. Es war einfach die Hölle los! Etwa 80 Arbeiter nahmen alles mit was es gab und am Ende waren nur noch leere Tische da 😅 Das "verdiente" Geld verwenden Angelika und Eugen um einerseits 2 Kinder, die keine Eltern mehr haben die schulische Ausblidung zu finanzieren und andererseits um ihren Arbeiter auf der Farm bei Krankheiten etc. zu helfen und sie zu einem besseren Arzt zu schicken. Im Part 2 zeig ich euch jetzt mal die Farm ein bisschen :)

2 July 2016

Gegen 15:30 machten wir uns auf zu einem Hochsitz an einer Wasserstelle um ein bisschen zu jagen. Die Tiere kommen meistens erst zur der Dämmerung von dem her mussten wir länger warten, bis sich etwas tat. Gegen 17 Uhr tauchten dann die ersten Oryxe (2 Weibchen und 2 Kälber) auf, also eine große Antilopenart, die geschossen werden darf. Auf der Farm werden aber nur Bullen geschossen um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten! Von Minute zu Minute würden es immer mehr aber alles nur Weibchen also nicht zum Schießen. Nach weiteren 15-20 Minuten und insgesamt dann schon 9 Oryxe kam der Bulle... Ein wirklich sehr prächtiges Tier aber auch gegen Waffen schutzlos. Angelegt, auf das Schulterblatt gezielt, Feuer und Volltreffer! Er drehte sich einmal im Kreis und flog um 😁 Danach stellte sich heraus es war ein glatter Herzschuss (wer ein Bild dazu sehen will schreib mir😂 ) Er wog mehr als 150 Kilo und jetzt wird gut Steak daraus gemacht. Das war dann auch das Highlight des Tages! 👋🏼
Heute Morgen hatte eine Kuh ein kleines Problem.. Sie hat ihre Gebärmutter ausgestoßen, welche sie aber braucht um ihr Kalb im Bauch zu ernähren. Also ab raus auf die Farm, die Gebärmutter rein und zunähen 😅 ich erspare euch die Bilder es ist nicht so anschaulich 😁 Danach sind Eugen und ich die halbe Farm abgefahren (gute 1:15h) und haben geschaut ob alles in Ordnung ist und auch einfach für mich um einen Überblick zu bekommen. Unterwegs sahen wir das "adoptierte" Zebra. Es kam eines Tages einfach auf die Farm und fühlt sich jetzt in der Rinderherde mit Esel und Pferd sehr wohl. Echt lustig anzusehen! 😂 Das Gewehr war natürlich auch dabei und ein Perlhuhn musste daran glauben 🙈 Daraus wird morgen Abend dann lecker Suppe gemacht. Es war aber nicht das einzige was ich an diesem Tag geschossen habe 💪🏼 --> Part 2

1 July 2016

Auf den Weg wieder zurück zur Farm, erlebten wir ein schönes Naturschauspiel, in dem die Wolken die Sonnenstrahlen geteilt haben. Wolken sind hier in Namibia relativ selten, deswegen ist es schon etwas Besonderes :) Das absolute Highlight jedoch ist der Gepard, den wir gesehen haben! Er streifte am Zaun einer anderen Farm vorbei (nicht weit weg von Eugen und Angelika ihrer). Was ein elegantes und graziles Tier! 😍 Es ist wirklich sehr sehr viel Glück dabei den in solch einer freien (keine Naturparks) Wildbahn zu sehen! Unterwegs sahen wir dann auch noch ein prächtiges Kudu-Weibchen mit den Korkenzieherhörnern. Es hatte leider Angst vor uns aber im Sprung hab ich sie erwischt 😝 Morgen steht dann die große Farm-Tour an, wo ich aufjedenfall ein Zebra sehen werde, wartet ab ✌🏼️👋🏼
Als 4. der Little Five sahen wir eine Schlange. Es war die Mini - Puff Otter, gerade mal 30 cm groß. Sie ist auch giftig und aggressiv. Bei Gefahr streckt sie ihren Kopf voraus und verkriecht sich dann von Schwanz bis Kopf in den Sand hinein, sodass nur noch die Augen rausschauen. Das 5. Tier, das Chamäleon haben wir leider nicht gesehen ... Dafür einen kleinen Vogel der nicht von der Straße wollte 😂 Das Wasser erhalten die Tiere aus dem Nebel der jeden Morgen über die Wüste zieht und Mini Mini Tropfen Wasser überall hinterlassen, hauptsächlich aber auf Pflanzen. Gegen Ende der Tour sind wir dann richtig in die Dünen gefahren um Panorama Bilder zu machen. Die Wüstenlandschaft ist wunderschön!! 😍 Sie hat 4 unterschiedliche Farben: Gelb (alter feiner Sand), weiß (neuer grober Sand), rot/lila (Rubinstein überzogener Sand) und schwarz (eisenoxid überzogener Sand). Das macht die Landschaft so einzigartig!!
Am 2. Tag in Swakopmund stand eine Wüstentour auf dem Programm. Im Vordergrund stand die Entdeckung der Lebewesen in der Wüste und nicht die Wüste an sich. Zum Ersten hatten wir die "dancing white Lady" eine kleine giftige Spinne, die alle 3 Meter unter dem Sand in der Namibwüste zu finden ist. Und alle 3 Meter ist wahr! Sie heißt "dancing", da sie immer tanzt wenn sie angegriffen oder sich bedroht fühlt. Der Gecko ist ein weiteres Tier der Little Five und ist eigentlich schwer zu finden. Er ist nur nachts aktiv aber unser Tourguide hat ihn mal aus seinem Schlaf geweckt 😝. Der Gecko hat Entenfüße (siehe Bild) um im Sand Tunnel und Löcher schaufeln zu können, worin er lebt. Die Eidechse haben wir nur aus etwas weitere Entfernung und auch sehr zufällig auf der Leerseite der Düne (wo der Wind nicht drauf trifft) entdeckt. Sie ist ziemlich ähnlich wie der Gecko nur ist tagaktiv und hat Krallen. --> Weiter Part 2

30 June 2016

Zu guter Letzt haben wir den Abend am Strand noch ausklingen lassen. Es ist so atemberaubend schön hier aber es war arschkalt 😅 Pelikane (mit denen habe ich sogar noch ein Foto zusammen in nah😎) flogen sogar in einem Schwarm noch über uns hinweg, was den Abend noch mehr versüßt hat. Das alte und wunderschöne ist eine alte Bahnhofstationit, von Deutschen in der Konollialzeit errichtet, aus der ein riesiges und sehr edles Hotel gemacht wurde mit Fitnessstudio, Kino, Casino, Pool etc. Leider waren wir erst dort wo es schon finster war ( gegen 6 ) und kann es deswegen nicht so gut sehen.. Insgesamt war heute ein soooo lehrreicher und interessanter Tag ich habe so viele wunderschöne Momente und Erlebnisse gehabt, so dass es sich jetzt schon auf jeden Fall gelohnt hat! Morgen geht es dann noch auf eine Wüstentour um die "Little Five" zu sehen aber des erzähle ich euch dann morgen genauer alles ✌🏼️👋🏼
Am Nachmittag sind wir dann wieder zurück nach Swakopmund und Eugen und ich haben das National Museum Namibias angeschaut. Hier ist von Geschichte, Archäologie, Flora und Fauna alles dabei was für Namibia steht. Auf dem ersten Bild sieht man einen Elefantenkopf mit zwei Stoßzähnen, die 11 bzw. 25 Kilo wiegen! 😳 Besonders interessant für mich war die Geschichte der ersten Siedlers in Namibia, also die Deutschen die gegen Ende des 19. Jahrhunderts sich dort niederließen. Sie zogen mit solchen Waggons und bis zu 24 Ochsen vorne dran, von der Küste durch das Land um Farm- und Agrarland zu besiedeln. Für mich auch besonders interessant sind die verschiedenen Stämme Namibias. Es gibt sooo viele, dass ich die hier gar nicht alle nennen kann. Nicht alle sind Ureinwohner, sondern sind auch zugezogen aus z.B Zentralafrika. Ein paar Eindrücke wie sie gelebt haben seht ihr auf den Bildern :)
Die Salzseen liegen weiter außerhalb von Walvis Bay. Es ist eine Salzproduktionsstätte, in der Meerwasser in große natürliche Becken gepumpt wird und dann verdunsten. Am Ende bleibt eine Salzschicht am Boden liegen. Dies wird solange wiederholt bis genug Salz vorhanden ist um es abzuschöpfen. Auf den Bilder 7 (Salz) und 8 (Meerwasser aus dem Salz dann wird) sieht man den Unterschied. Auch die ganzen Straßen um die Salzseen herum bestehen aus Salz der einfach platt gefahren wurde. In der Regenzeit kann das sehr gefährlich werden, da sich dann ein "Film" bildet und man richtig ins Schwimmen kommen kann. Auf dem Weg zu den Salzseen waren hunderte!! Flamingos an der Küste und haben "gechillt". Es war so farbenprächtiges Rosa/pink, was man auf den Bildern gar nicht gut erkennen kann.. Part 3 --> National Museum Namibas
Heute morgen sind wir um kurz nach 4 aufgestanden und haben uns auf den Weg nach Swakopmund gemacht eine Stadt an der Atlantikküste. Gute 400 Km Fahrt liegen also vor uns. So gegen 6 / halb 7 ist dann die Sonne aufgegangen, was in echt viiiiel schöner war wie auf dem Bild.. Gegen kurz vor 10 sind wir dann in der vernebelten Stadt angekommen und Eugen hat Angelika und mich in einem kleinen schnuckeligen Café rausgelassen (er war in der Zeit ausliefern). Nach dem Stop sind wir weiter Richtung Walvis Bay einer kleineren Stadt, mit schöneren Stränden und Flamingos gefahren. Auf dem Weg dorthin sind wir dann neben der Namibwüste entlang gefahren und machten einen Stop um auf die Dünen zu klettern. Man ist das anstrengend 😐 aber es hat sich gelohnt! Der nächste Stop waren dann die Salzseen --> Part 2

29 June 2016

Heute stand das Aufladen von Kühen und Kälbern auf der Tagesordnung. Die Tiere werden zu einer Auktion gebracht um sie an Südafrikaner zu verkaufen. Die werden echt ganz schön wild und sind nicht wirklich harmlos! Vorsicht ist immer geboten 😅 Am Mittag haben wir noch Würste verpackt und gewogen, die Eugen morgen am Meer (ich weiß die Stadt nicht mehr) verkauft. Gegen Abend war ich mit Angelika und den Hunden Bella und Kalla spazieren auf der Farm. Unterwegs haben wir riiiiesige Termitenhügel gesehen, die viel größer als ein Mensch werden können 😅 Am Abend gab es noch leckeres Oryxsteak und dann ging es auch schon gen Bett, da morgen eine große Tour ans Meer mit Wüstentour bevorsteht🙌🏼! Ich werde dann morgen oder übermorgen (falls kein Netz) davon berichten! 👍🏼

28 June 2016

Eigentlich war der Plan mir ein wenig zu zeigen wie es ist auf der Jagd zu sein, auf dem Hochsitz zu sitzen, zu lauschen und die Augen offen zuhalten. Es war schon ziemlich spät und um 6 Uhr ist es hier stock finster. Aber wir haben uns mal auf die Lauer gelegt. Kurz bevor wir gehen wollten erschien plötzlich ein Keiler an einem Wassertrog. Nun wurde mir doch schon etwas mulmig, da ein Tier doch noch mal was anderes ist als ein Schild... Die richtige Position abgewartet, gezielt, Luft angehalten und Feuer🙈 Ich hab ihn am Bein erwischt, sodass er nicht mehr fortlaufen konnte und Eugen gab ihm den Gnadenschuss. Was ein Prachtkerl mit riesigen Waffen (Zähne)! Das erste erlegte Tier ist schon etwas komisch aber es war auch echt cool. Ich werde jetzt nicht die Großwildjagd und Waffen verherrlichen, finde das aber nicht schlimm was ich getan habe. Wir essen fast alle Fleisch und irgendwo muss es herkommen. Der Tag war somit beendet und bin gespannt was morgen passiert :)
Nach der Auslieferung war es dann schon gegen Mittah und die Temperatur war schon wieder bei 25 Grad! Auf den Bildern sieht man die Weite des Landes, das scheinbar nie aufhört. Der Weg von Windhuk zur Farm beträgt etwa 2,5 Stunden, wobei etwa 1,5 h auf geteerter Straße befahren wird und die restliche Stunde auf "Platt" (siehe Bild) Da wird man ganz schön durchgeschüttelt 😅😅. Auf der Farm angekommen (mehr Bilder zur Farm gibt es morgen) hab ich erstmal bisschen entspannt, da ich schon ziemlich müde war. Eugen rief mich dann so gegen 5 und meinte ich soll mal ein paar Probeschüsse mit dem Gewehr Richtung Schild abgeben (Bild 6 ganz hinten in der Mitte des Bildes). Anfangs war mir ziemlich mulmig aber nach 3 Schüssen hat es dann endlich gepasst auf 100 Meter Entfernung. Probe bestanden also auf zur Halbstündigen Jagd auf den Hochsitz 😅🙈 Weiter Part 3
Nach einem gut 10 stündigen aber sehr ruhigen Direktflug nach Windhuk, der Hauptstadt Namibias, bin ich endlich um 5 Uhr morgens gelandet. Man kann es sich nicht vorstellen aber es hatte -2 Grad !! Das ist hier in Namibia ziemlich normal das es Nachts sehr sehr kalt wird und am Tag 20-25 Grad hat. Ich wurde dann herzlichst von meinen Bekannten Angelika und Eugen empfangen (dort wohne ich auch auf der Farm) und sind gleich los Richting Windhuk Innenstadt. Eugen und Angelika betreiben eine Rindfarm und erzeugen selbstgemachte Schnäpse, Würste und Marmeladen. Diese vertreiben Sie immer einmal die Woche in Windhuk und ich war gleich bei der Auslieferung mit dabei. Z.B beliefert er ein unglaublich schönes Lodge mit fantastischen Ausblick (siehe Bild 👍🏼) Windhuk hat einen ziemlich deutschen Standard was Supermärkte, Krankenhäuser etc. anbelangt. So braucht man sich hier keine Sorgen machen, falls einem etwas passiert. (die deutsche Sprache ist auch allgegenwärtig 😅) Weiter Part 2

27 June 2016

Noch einen kleinen beruhigungsdrink und in 2 Stunden geht es dann endlich los .. Bin schon richtig aufgeregt aber freue mich auch echt riesig auf dieses tolle Land und meine gut 2 Wochen Urlaub dort bevor es dann nach Südafrika geht um zu studieren! 🎉