Germany, Portugal · 9 Days · 17 Moments · May 2018

Zurück nach Portugal


11 May 2018

Schon der letzte Tag und der war relativ kurz. Da wir morgen wieder sehr früh hoch müssen, haben wir heute nur die 6 Brücken Tour gemacht, um Porto auch einmal vom Wasser aus zu sehen. Dazu gab's eine Weinprobe bei Cruz, von dem wir uns auch 2 Flaschen kauften. Für zu Hause. 😀

10 May 2018

Nachts in Porto.❤
Abendessen und Sonnenuntergang in Foz. No words needed. 🌅
Kommen gerade aus dem O Diplomata und sind vollkommen satt und erschöpft. Aber lecker war's.

9 May 2018

Ein entspannter Tag geht zuende. Wir haben uns heute im wunderschönen historischen Kern Portos ausgetobt und sind einfach der Nase nach los marschiert. Ein wenig mehr Zeit verbrachten wir dabei im Jardim do Palacio de Cristal und bei einem Daiquiri und einer Sangria am Duoro. Gerade eben gabs noch die beste Francesinha Portos (und damit vermutlich auch weltweit?) im Cafe Santiago. Und wir mussten selbst nichtmal anstehen.

8 May 2018

Die Unterkunft in Porto ist relativ klein, liegt dafür aber nur 5 Minuten vom Duoro und damit den vielen kleinen Bars und Restaurants an der Promenade entfernt. Wir haben uns heute nur ein wenig umgeschaut und den Abend genossen. Und dabei einige bekannte Plätze entdeckt.
Gerade aus der Unterkunft ausgecheckt und mit dem Bus zum Bahnhof Santa Apolonia gefahren. Dort gab es erstmal ein ausgiebiges Frühstück in Form eines Pastel de Nata und eines Kaffees. Gleich gehts los nach Porto. Tschüss Lisboa.

7 May 2018

Heute wollten wir uns auch mal die Innenstadt von Lissabon anschauen. Wir starteten also mit dem Bus in Richtung Restauradores und waren uns erstmal nicht einig, in welche Richtung wir gehen sollen. Also wanderten wir ca. 1Stunde relativ ziellos umher. Trotzdem waren ein paar schöne Ecken und Parkanlagen dabei. Es war also nicht sinnlos. Gut, dass wir unseren Reiseführer dabei hatten. Wir suchten also ein paar Punkte aus, die wir sehen wollten und los gings: Elevador de Santa Justa (voll und teuer), H&M, Eis essen und danach die Fußgängerzone runter zum Hafen. Im Anschluss gings ins Viertel Alfama zum Aussichtspunkt Miradouro Santa Luzia mit einer tollen Aussicht über die Stadt. Leider haben montags fast alle Sehenswürdigkeiten geschlossen (und wir waren zu diesem Zeitpunkt auch ziemlich im Eimer) also entschieden wir uns, mit der Electrico 28 zurück zu fahren, was auch eher eng als angenehm war. Abends wollten wir noch essen gehen. Leider hat hier montags wirklich alles dicht.

6 May 2018

Eigentlich wollten wir auf einen von unserem Host empfohlenen Aussichtspunkt gehen, von dem wir den Sonnenuntergang genießen wollten. Für die Anreise hatten wir uns die alte Linie 28 ausgeguckt. Auch wenn diese Linie nicht an den Haltestellen ausgewiesen ist, konnten wir eine Tram besteigen. Leider wurden wir weit vor der angegebenen Endstation aus der Bahn geworfen, so dass der verbliebene Fußweg einfach zu weit gewesen wäre. Glücklicherweise konnten wir noch ein Plätzchen an der Promenade ergattern und dort bei einem Portwein den Abend beschließen.
Noch eine lange Schlange erwartete uns am Turm von Belem, der einst eine Verteidigungsfunktion inne hatte. Statt auf den Turm zu gehen, haben wir einigen Einheimischen beim Kicken im anliegenden Park zugesehen und das Wetter genossen. Im Anschluss schlenderten wir noch über eine Art Markt im Centro Cultural de Belém und sahen uns das Mosteiro dos Jerónimos (von außen) an. Danach war Siesta angesagt. Es ist sehr heiß hier.
Heute stand erstmal ausschlafen auf der Tagesordnung. Gemütlich Frühstücken und dann in den Stadtteil Belém. Die erste Station war das Denkmal der Eroberungen, das an die Seefahrerpioniere Portugals erinnern soll. Hier war es mal wieder so, dass wir nicht auf den Aussichtsturm gestiegen sind, da die Schlange viel zu lang war.

5 May 2018

Jetzt aber wirklich. Die 3. Station war die Quinta de Regaleira. Die Anlage wurde Anfang des 20. Jhds von Antonio Augusto Carvalho Monteiro erbaut. Es gibt hier einen Palast, eine Kapelle (Freimaurer) und einen großzügigen Park mit Seen, Grotten, Brunnen, Brücken und unterirdischen Tunnelsystemen. Die Brunnen sind in diesem Fall 27m tief und begehbar und auch das Tunnelsystem steht zur Besichtigung offen. Die gesamte Anlage ist sehr beeindruckend, auch wenn sich bei uns oft die Frage stellte: Wozu baut man sowas? Nach ca. 2 Stunden tunnelgraben machten wir uns auf den Rückweg und liegen jetzt nach insgesamt 17 gelaufenen km und schmerzenden Füßen im Bett. Gute Nacht.
Und ab zur 3. Station. Ne erstmal was essen. Auf dem Weg machten wir einen Zwischenstopp in einem netten Lokal und füllten unsere Mägen ein wenig. Ein paar Katzen der Nachbarschaft leisteten uns dabei Gesellschaft.
... und zwar hierhin. Die 2. Station war das Castelo dos Mouros. Den Eintritt gabs vergünstigt als Kombiticket mit dem für den Pena Palast. Das Castelo war eine Burganlage mit unglaublicher Aussicht. Gefühlt konnte man hier ganz Portugal sehen. Es wurde im 8./9. Jhd von den Mauren erbaut und 1147 von Alfons I erobert. Danach zerfiel der Großteil der Burg, sodass heute nurnoch die Außenmauern stehen.
Erstmal: Wir haben NICHT verschlafen. Dass wir den Zug verpasst haben, lag nicht an uns. Heute hatten wir uns vorgenommen, Sintra zu besuchen. Nur 20 Minuten später als geplant, fuhren wir in den Bahnhof ein und ergatterten uns fix 2 24h Tickets für den Touribus, der alle Sehenswürdigkeiten anfährt. Wir fingen mit dem Schloss Pena und dessen Gärten an. Das Schloss wurde im 19. Jhd von Dona Maria II und später Gräfin von Edla und deren Gemahl Dom Fernando II erbaut. Der letzte König bewohnte das Schloss bis 1910. Das Schloss an sich ist sehr überlaufen, aber sowohl von außen als auch von innen sehr sehenswert. Von den Balkonen kann man bis nach Lissabon sehen. Die Gärten sind sehr weitläufig, dadurch aber auch nicht so voll. Vermutlich könnte man hier Stunden alleine damit zubringen, all die versteckten Pfade abzugehen. Wir haben uns auf einen vergleichsweise kleinen Teil beschränkt. Wir wollten ja noch weiter...

4 May 2018

Mit ein wenig Verspätung und extrem verschwitzt sind wir gerade in der Unterkunft angekommen. Die Treppe war mit Gepäck eine kleine Hürde, aber auch die haben wir gemeistert. Die Unterkunft ist total schön und hat alles, was das Herz begehrt. In der Nähe haben wir schon ein paar niedliche Restaurants ausgemacht und waren auch schon im nahe gelegenen Supermercado frisches Obst und Gemüse (und Portwein) einkaufen. Nu erstmal ankommen und auf morgen vorbereiten (und ne Menge schlafen).
Und es geht wieder los... und schon wieder ist es viel zu früh. In 3 Stunden fliegen wir Richtung Portugal, um ein paar fehlende Stationen unserer letztjährigen Europareise abzureisen. Bis Dienstag werden wir uns Lissabon und Umgebung vornehmen, um dann mit dem Zug nochmal Porto für weitere 4 Tage zu besuchen. Lissabon mussten wir ja leider krankheitsbedingt ausfallen lassen und in Porto war einfach zu wenig Zeit. Beides wollen wir jetzt nachholen und freuen uns schon riesig.