Germany, South Africa · 18 Days · 9 Moments · November 2017

Südafrika 2017


24 November 2017

Leider haben wir keine Wale mehr gesehen. Dafür sind wir jetzt in Kapstadt, bei der Famile Du Toit, die uns herzlich aufgenommen haben. Delia und ihre Mum sind unsere privaten Touriguides und machen das echt toll! Am ersten Tag haben wir einen Spaziergang durch die Stadt gemacht und sind dann zur Waterfront gefahren. Am zweiten Tag haben wir ein südafrikanisches Krankenhaus gesehen und waren im Museum der Klinik, in der die erste erfolgreiche Herztransplantation bei einem Menschen durchgeführt wurde. Anschließend haben wir an einem schönen Strand den Sonnenuntergang abgewartet. Gestern haben wir dann auf unterschiedlichen Wegen den Tafelberg erklommen. Delia und Miri sind den weniger gefährlichen, aber anstrengenden Weg gegangen, ich bin mir einer Gruppe Deutscher durchs Indian Window geklettert und dann die andere Route wieder nach unten gegangen. Heute geht's noch mit dem Schiff zum Robben Island, der Gefängnisinsel, wo auch Mandela inhaftiert war und morgen fliegen wir schon heim

19 November 2017

Nach einem weiteren Besuch in einer Tierauffangsstation, diesmal einer für Wildkatzen, die von dort aus wieder in der Wildnis ausgesetzt werden, übernachteten wir, in Gesellschaft einer zahmen, aber stark schielenden Katze, in George, von wo aus wir heute morgen zu unser längsten Etappe starteten. Ca 6 Stunden waren wir, mit einem Zwischenstopp an den Dünen von Witsand, hauptsächlich auf Sand- und Schlaglochpisten unterwegs. Über einen unüberbrückbaren Fluss wurden wir von einer handgezogenen Fähre geschifft. Schon allein für dieses Erlebnis lohnte sich der weite Umweg durchs Niemandsland mit Straußenfarmen. Jetzt sind wir am Cap Agulhas angekommen, dem südlichsten Ort Afrikas, an dessen Küste wir tolle Muscheln und ein Schiffswrack gefunden haben. Morgen geht es weiter nach Hermanus, unserem letzten Stop vor Kapstadt, wo wir hoffen, ein paar verspätete Wale zu sichten.

17 November 2017

Im Tsitsikamma Nationalpark haben wir bei schlechtem Wetter einen Spaziergang zu einer Hängebrücken über einer Flussmündung mit dem passenden Namen Storm River Mouth gemacht. Am nächsten Tag war uns das Wetter wieder wohler gesonnen und wir gingen zum ziplining, wo man in Klettergurten an Stahlseilen hängend über eine Schlucht saust. Danach sind wir noch am Meer entlang einen Teil des berühmten Ottertrails bis zu einem Wasserfall gewandert. Die raue Küste mit dem wilden Meer war wunderschön und wir haben die körperliche Anstrengung in Kombination mit atemberaubenden Ausblicken sehr genossen. Heute ging es dann weiter nach Plettenberg Bay, einen malerischen Küstenort mit schönem Strand und Fischrestaurants, der ein Mittelmeerfeeling aufkommen lässt. Auf dem Weg hierher haben wir bei Tierauffangsstationen für Affen und Schlangen halt gemacht, Schlangen sich um uns kringeln lassen und uns gegen auf Taschendiebstahl trainierte Kappuzineraffen zur Wehr gesetzt.

15 November 2017

Welches andere Tier ist mit diesem am nächsten verwandt?
Von Jo'burg sind wir nach PE geflogen, wo wir unseren blauen Flitzer bekommen haben. Das fahren auf der "falschen" Seite war zuerst mal sehr aufregend, besonders, da die dumme Nuss (wie wir unser Navi getauft haben) nur bedingt hilfreich war. Die zwei Nächte in PE haben wir in einem Guesthouse verbracht, dessen Besitzer sich selbst einen "mad old man" nennt und uns am Feuer viel über südafrikanische Geschichte und Politik erzählt hat. Gestern machten wir die erste längere Fahrt mit dem Auto zum Addo Elephant Parc, wo es erstaunlich wenig Elefanten, dafür umso mehr Regen gab. Heute sind wir dann unser erstes Stück auf der Gardenroute gefahren und haben am Storms River einen Zwischenstopp eingelegt, wo man auf einer Brücke über einen tief in der zerklüfteten Schlucht entlangrauschenden Fluss geht. Jetzt schauen wir mal, was wir bei dem Regenwetter die nächsten Tage machen. Zur Auswahl: bungee jumping, ziplining, Kanutouren und wandern 😁. By the way: wir rocken den Linksverkehr!

12 November 2017

Heute ist unser letzter Abend in Jo'burg und es gab Äthiopisch 😁 Gestern sind wir vom Kruger hergebracht worden, wobei unser Fahrer etwas irritiert bezüglich der Gegend schien und fragte, ob wir wirklich hier bleiben wollen. Etwas beunruhigt (Miri etwas mehr, ich etwas weniger) sind wir dann doch erstmal geblieben und fühlen uns jetzt sicher und wohl. Abends gab es südafrikanisches Essen und eine frühe Nacht in der wir trotz des Lärms aus der Bar im Hostel wunderbar geschlafen haben. Heute sind wir dann früh aufgestanden (wer hätte gedacht, dass wir 2 freiwillig vor 7 aufwachen😮), sind über einen kleinen Markt in unserer Straße geschlendert und haben dann einen Tourirundbus zum Apartheidmuseum genommen. Leider hatten wir nur eine Stunde Zeit, da wir ja vor Einbruch der Dunkelheit zurück sein mussten. Es war trotzdem sehr interessant! Die Bustour übrigens auch, da wird einem viel über die Stadt erzählt und man fährt auch mal durch Viertel, in denen man nicht rumlaufen sollte...

9 November 2017

Ein paar Eindrücke aus dem Krüger Nationalpark: -Hyänen sind süßer als man denkt -bis man sie mit ihrer Beute und blutverschmiertem Gesicht sieht -Impalas gibt es wie Sand am Meer -ganz im Gegensatz zu Nashörnern und Leoparden (trotzdem haben wir welche gesehen😍) -man kann nie genug Löwen sehen -was wir gesehen haben am ersten ganzen Tag: ein Rudel Löwen, viele Elefanten, ein paar Büffel, einen Leoparden, Giraffen, Zebras, Nilpferd+Baby, unzählige Impalas, Kudus, Gnus, Krokodile, verschiedenste Vögel inklusive Adler, Geier und Sekretärvogel, Warzenschweine, Springbock, Waterback,  Steinböcke, Gazellen und noch ein paar mehr, deren Namen ich erst googeln muss. ...

7 November 2017

Nach 14 Flugstunden und sehr wenig Schlaf, aber leckerem Flugzeugessen (bei mir hat es mit dem veganen gebuchten Essen tatsächlich geklappt, ich hatte immer was asiatisches mit Tofu) sind wir in Johannesburg angekommen und haben gleich die ersten positiven Erfahrungen mit Südafrikanern gemacht. Am Visa-Posten wurde Miri von dem Beamten auf Deutsch nach dem Flug und dem geplanten Urlaub gefragt und alles ging sehr schnell und geordnet. In der Ankunftshalle stürzten sich dann natürlich ein paar Taxifahrer auf uns. Einer hat uns wohl nicht so ganz geglaubt, dass wir abgeholt werden und hat deshalb den nötigen Anruf beim Hostel für uns erledigt. Unter anderem, da er meinte, Simkarten seien am Flughafen zu teuer. So lief alles glatt und die "two beautiful white girls" kamen schnell und kostenlos zum Hostel, wo wir freundlich in der ehemaligen Mafiavilla aufgenommen wurden. Übernächtigt und müde trinken wir jetzt eine Cola auf dem Sofa- und Sesselbestückten Balkon bei angenehmen 27 Grad 😊

6 November 2017

Abschiedsgrüße vom Frankfurt Airport