Germany, New Zealand · 129 Days · 53 Moments · July 2018

Work and Travel New Zealand


6 days ago

Die Zeit, die rennt. Wieder sind 4 Wochen vorbei und meine Zeit bei Giggs Farming zu Ende. 200 Stunden Farm Arbeit haben mir viele viele Erfahrungen und Eindrücke gebracht, zum Beispiel welch eine harte Arbeit hinter meinem täglichen Glas Kakao stecken oder das, wenn man lebende Tiere hat, auch tote Tiere hat und es vorkommt das man eine Kuh halt auch mal erschießen muss! Da lernt man die Dinge viel mehr zu schätzen! All diese Arbeit ist aber ohne ein Großartiges Team nicht zu schaffen. Andy, Randolph, Nadine, Vicky, Suene und James werde ich nie vergessen! Trotzdem werde ich die Arbeit nicht sonderlich vermissen, nur die vielen Kälber 😄🙈
Da mehrmals die Frage aufkam, warum die Kühe bunt angemalt sind, nun die Erklärung: Die blaue Farbe ist für die Kühe, die bereit sind künstlich befruchtet zu werden. Rot sind die die noch nicht bereit sind. Grün sind die die bereits künstlich befruchtet wurden. Woher man weiß welche Kuh in welcher Farbe angemalt werden muss? Ganz einfach. Die Kühe besteigen sich, wobei die untere Kuh eine Art Schürfwunde bekommt. Das besteigen ist das Signal dafür, dass die Kuh bereit ist künstlich befruchtet zu werden und wir sehen das dann an der Schürfwunde. Jeden Tag werden ca. 30 Kühe vom Tierarzt künstlich befruchtet. Ich glaube die Erklärung erspare ich euch lieber. Die Kühe die am Ende leer ausgehen, werden dann ein Date mit dem Bullen haben.

29 October 2018

Heute beim melken ist uns eine Kuh mit den Hinterbeinen von der Plattform gefallen. Wie sie das geschafft hat? Keine ahnung! Naja, auf jeden Fall haben wir dann die Plattform angehalten und ich fragte mich „toll, und nun?“ Gut das Randolph auch direkt eine Idee hat, von der ich allerdings nicht ganz so begeistert war. Er packte die Kuh am Schwanz und zog dran, und sagte zu mir zieh mit. Ich dachte nur „wie jetzt? Wir können die doch jetzt noch am Schwanz darunter ziehen, zu mal die ja noch mehrere hundert Kilo wiegt. Und die ist bestimmt nicht begeistert wenn die dann auf einmal vor uns steht“ Aber da ich nicht so viel zu melden habe, haben wir das Vieh am Schwanz gepackt und ordentlich gezogen. Und dann stand sie da und schaute uns böse an. Ich habe dann schnell das weite gesucht, weil die sah alles andere als begeistert aus! Denke sie war genau so froh wie ich, als sie wieder in Richtung Weide gehen konnte. Die Pfeile im Bild zeigen an, wo wir die durchgezogen haben.

25 October 2018

Was ich nach einer Woche festgestellt habe ist, das solch ein Job dich ganz gut zurück auf den Boden der Tatsachen bringt. Wie schön es ist, wenn man nicht die scheiße vom Geländer abschrubben muss, oder wie schön es ist, nicht von Kühen angeschissen/angepinkelt zu werden bzw dir nicht der ganze rotz ins Gesicht spritzt. Da bevorzuge ich dann doch lieber die Kuh aus der Theke heraus an nervige Kunden zu verkaufen. Dafür sind die Kälber süß, musste ein frisch geborenes in ein kleineres Gehege bringen. Ich schaute ein wenig verwirrt als James mir sagte, ich soll das Kalb nehmen und einfach in den Kofferraum schmeißen. Aber so ist das hier, also cruiste ich mit dem Kalb im Kofferraum über die Farm. Ich glaube ich fand das lustiger als das Kalb! 😄 Desweitern haben die mich mehrmals gefragt, ob ich denn keinen Hut hätte. Wegen der Sonne. Also habe ich mir heute mal meine erste und letzte Cap zugelegt 🤦🏼‍♂️ überhaupt nicht meins 😄
Weil man muss ja von A nach B kommen. Meine Tagesablauf sah bis jetzt immer gleich aus: Morgens beim melken der restlichen Kühe helfen, danach die scheiße, im wahrsten Sinne des Wortes, vom Geländer abwaschen und dann erst mal Pause machen. Danach muss ich dann zwei Weiden (zwei weil die zwei Herden haben) mit Magnesium und Calcium bestreuen. Warum das ganze? Weil, wie bei den meisten bekannt ist, enthält Milch viel Calcium und Magnesium, die die Kuh vom eigen Körper absondert. Problem an der Geschichte, die Kuh benötigt dieses Calcium und Magnesium, also muss sie das irgendwie zu sich nehmen und da komme ich ins Spiel. Kleiner crashkurs am rande 😄 Danach Heist es wieder Putzen, bis zur Mittagspause. Nach der Mittagspause werden dann wieder alle 1050 Kühe gemolken, dabei helfe ich dann. Gestern musste ich die zweite Herde, ca 450 Kühe, alleine melken. Ich kann euch verraten, ihr wisst was ihr danach getan habt. Mir tat alles weh. Aber was gemacht werden muss, muss gemacht werden.
... dass alle noch da sind. Mehr als Glück gehabt kann man da nur sagen. Der Ausflug der Kälber endete auf einem Transporter, der sie zurück nach Hause brachte. Sehr spannender erster Tag. Die Farm ist 373,1 Hektar groß und hat ca. 1050 Kühe und hat 7 Mitarbeiter. Andy (Chef), Randolph (zweiter Chef) kommt von den Philippinen, James (Sohnemann), Suneye (Südafrikanerin, hoffe die Schreibweise des Namens ist richtig), Nadine und Vicky. Und am Wochenende hilft die Frau und Tochter, weil Vicky und Suneye frei haben. Arbeitszeiten: frühst möglicher Beginn 4 Uhr.Glücklicherweise durfte ich immer erst um 7.30 Uhr anfangen bis 17.45 Uhr ca. Da hier weit und breit nichts ist, außer Kühe, wird mir auch eine Unterkunft gestellt. Ich lebe mit Suneye in einem schnuckeligen Haus, mit zwei Schlafzimmern, Küche, Bad und Wohnzimmer. Allerdings an kalten Tag ziemlich frisch, weil wie üblich in Neuseeland, keine Zentralheizung 🙄🙄 Außerdem habe ich mein eigenes Dienstfahrzeug bekommen. Eine Honda X
Am nächsten morgen bekam ich dann direkt die SMS von Andy (mein zukünftiger Chef) das ich doch bitte eine Stunde später da sein soll, weil er beschäftigt ist. Alles klar schrieb ich, kein Problem dann habe ich mehr Zeit um die restlichen 35km zu fahren. Trotzdem war ich zu früh an meiner künftigen Unterkunft und wartete somit auf Andy. Schließlich kam seine Frau und holte mich ab, und wir fuhren zusammen zum Büro auf der Farm. Dabei erzählte sie mir, dass am Vorabend jemand vergessen hat das Tor von der Weide zu zumachen. Und nun werden 51 Kälber vermisst. Also war die erste Aufgabe, Kälber suchen. Wir sind leider dran gescheitert, trotz Unterstützung aus der Luft. Andy hatte die Hoffnung schon aufgegeben und war sichtlich genervt, bis er einen Anruf von einem ansässigen Tierarzt bekamen, der ihm erzählte er habe seine Kälber gefunden. Und wo? 10km entfernt, übern Highway hinweg. Also sind wir dort hin, haben die Kälber gezählt, die sehr erfreut waren Andy zu sehen, und festgestellt..
So, lange nichts gehört, obwohl viel passiert ist. Ich bin letzte Woche Mittwoch gut auf der Südinsel angekommen. Meine erste Handlung war, in die Bücherei zu gehen (für Wlan) und nach einen Job im Internet suchen. Relativ schnell bin ich fündig geworden und schrieb dem Arbeitgeber. Allerdings stellte sich heraus das es gar nicht der eigentliche Arbeitgeber war, sondern wieder ein Vermittler. Nach einer kurzen Vorstellung meinerseits per sms, erhielt ich die Nachricht das der Job schon weg sei, die aber jeden Tag neue Jobs bekommen und sie sich morgen meldet. So kam es dann auch und ich wurde zu einem Bauernhof mit Kühen vermittelt, Nähe Christchurch. Nachdem ich kurz mit dem Farmer telefoniert habe, und wir ausgemacht haben das ich am nächsten Tag anfangen könnte, machte ich mich von Blenheim auf den Weg nach Christchurch. Vierzig Baustellen, 350km und 4 1/2 Stunden später war ich dann auch mal angekommen in Christchurch. Dort suchte ich mir einen Campingplatz um zu Übernachten.

13 October 2018

Von Napier ging es über Hastings zum Castlepoint. Im Grunde ist der Castlepoint nichts besonderes außer wieder einmal eine tolle Landschaft, einem ca. 1km langen Riff und einem Leuchtturm. Deshalb machte ich mich dann gestern gegen Mittag auf den Weg nach Wellington, der Hauptstadt Neuseelands. Wellington ist meine letzte Station vor der Südinsel. Gestern habe ich auch schon ein wenig die Stadt erkundet, war allerdings ein wenig überfordert, lange nicht mehr so viele Menschen und Autos gesehen! 😄 Hier werde ich 2-3 Tage bleiben und dann mit der Fähre zur Südinsel übersetzen. Dann beginnt der zweite und somit letzte Teil meine Reise, die Hälfte ist jetzt um.

11 October 2018

4 Tage später bin ich dann auch mal in Napier angekommen. Ich habe noch eine Weile in Wairoa verbracht bzw an einem See. Ursprünglich wollte ich um den See laufen, das hätte 4 Tage gedauert. Leider ist die Wanderung gesperrt, sodass man nur einen Teil laufen kann und dann den ganzen Weg zurück muss. Hat mich trotzdem nicht daran gehindert ein paar kleiner Wanderungen zu machen. Zum Beispiel hoch zu einem Aussichtspunkt. Der Weg zum See war ein Abenteuer für sich, mein Auto sieht aus als hätte ich an einer Rally teilgenommen, sowohl von außen als auch von innen. Nun heißt es erst einmal alles sauber machen. Napier ist eine kleine Stadt, bisher die schönste die ich gesehen habe. Von einem Aussichtspunkt aus konnte man auf den Hafen schauen und über die Komplette Hawke’s Bay. Da morgen schlechtes Wetter sein soll, werde ich mir ein Museum oder ähnliches anschauen und gegen Nachmittag weiter nach Hastings fahren.

7 October 2018

Was allerdings nicht in den Kommentaren von WikiCamps stand ist, das dieser Campingplatz umhüllt ist von einer Marihuana Wolke. Das waren alles die krassesten Hippies die nur am Kiffen waren. Zudem kam noch dahin zu das Besitzer 8 Katzen hatte, ein Hund und ein Schwein! 😄 Das war mir ein wenig zu Strange, also schloss ich mich mit den restlichen Menschen zusammen die nicht bekifft waren und ging in eine Bar, wo es den ganzen Abend live Musik gab. Ach es waren natürlich überwiegend deutsche auf dem Campingplatz, was auch sonst. Aber man muss sagen, der Besitzer und die restlichen Hippies sind super super freundlich gewesen. Heute machte ich mich dann Wacker vom Acker und fuhr Richtung Nuhaka, hier bin ich jetzt mal wieder mitten im Nirgendwo. Morgen geht es dann nach Napier.
Das war auch das spannendste an dem Abend. Am nächsten morgen hieß es um 5 Uhr aufstehen, um als einer der ersten den Sonnenaufgang vom 6.10.2018 zu sehen. Es gibt nichts östlicheres als das East Cape. Der Weg dorthin ging über eine Schotterpiste, wo die Erde an manchen stellen weggerutscht ist und es auf der einen Seite direkt das Meer war. Am Ende der “Straße“ angekommen ging mein Weg zufuß weiter. Genauer gesagt 750 Stufen rauf zum Leuchtturm. Nach 300 Stufen fragte ich mich, was zur Hölle ich hier tue. Aber es hat sich definitiv gelohnt. Danach habe ich mich auf den Weg zurück in die Zivilisation Richtung Gisborne gemacht. Auf dem Weg hielt ich an einem 660 Meter langen Pier an, sehr beeindruckend. Für Gisborne habe ich mir ein kleinen netten (laut Beschreibung) Campingplatz raus gesucht, aber ich hatte ja keine Ahnung was auf mich wartet. Das laute Musik gespielt wird und die dort feiern stand alles in der Beschreibung, ist auch alles kein Problem man kann sich ja anschließen...
Zu sowas sagt man natürlich nicht nein, vorausgesetzt man mag Meerestiere. Also ist der Fischer kurzerhand los auf sein Zimmer (hat im Hostel geschlafen), und kam zurück mit einer Krabbe und schenkte die dem Maori. Ziemlich ungewohnt wenn dann eine Krabbe auf dem Tisch liegt, allerdings nur für mich, für die ist das scheinbar das normalste der Welt. Der Abend endete dann um ca. Kurz vor zwei. Dann hat sich auch unsere Frage geklärt, woher die alle kommen. Die fahren Auto. Mit irgendwas zwischen 1,5-3 Promille. Aber gibt nun mal keine Polizei dort draußen. Am nächsten Tag musste ich mich erst einmal erholen und fuhr somit erst gegen frühen Nachmittag weiter Richtung East Cape. In einem „Dorf“ in dem es sage und schreibe zwei Geschäfte gab, und campte wieder von einem Hostel. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Metropole Te Araroa, kam ich zurück und freute mich ein weiters Auto zu sehen. Es war ein Pärchen und jetzt dürft ihr raten woher die beiden kommen! Richtig, Deutschland! 😄
Also so wirklich viel konnten wir nicht machen, deshalb entschieden wir uns dazu etwas in der Bar trinken zu gehen. Wir waren sehr überrascht wie voll die Bar war und woher die alle kommen, denn soviel Häuser waren in der Umgebung nicht. Nun saßen wir dort in der Bar zwischen Māori‘s und den Fischern, die gerade vom Angeln wieder kamen, und tranken unser Bier. Nachdem ich meine Blase entleeren war saß Nane aufeinmal bei den Māori‘s am Tisch und ich setzte mich dazu. Wir haben uns echt gut mit denen unterhalten, nicht so helle aber trotzdem äußerst nette Leute. Im Laufe des Abends wurden wir zu eine Runde Billiard herausgefordert, Nane und ich schauten uns an und schüttelten beide den Kopf. Weder sie noch ich können Billiard Spielen, somit haben wir auch Haushoch verloren. Gegen Ende des Abends habe ich mich noch zu einem Fischer und zu einem Farmer und Maori gesetzt. Der Fischer erzählt was er alles tolles gefangen hat und bot dem Maori eine Krabbe an.
Zurück in der Zivilisation! Hinter mir liegen vier äußerst interessanten Tage. Donnerstag startete ich von Whakatane aus Richtung East Cape. Mein erster Stop sollte ursprünglich in Te Kaha sein, allerdings fand ich den Campingplatz ein wenig gruselig also bin ich weiter zum nächsten Campingplatz der allerdings geschlossen war. Also hieß es für mich, immer schön weiter fahren. Mich hat es dann in die Waihau Bay verschlagen, dort wollte ich in einem Holiday Park übernachten, war aber zu blöd um den zu finden!😄 im Nachhinein kann ich sagen das es gut so war. Ich bin dann zu einem Hostel in der Waihau Bay gefahren, dort konnte ich vor dem Hostel bzw auf einer kleinen Grünfläche Campen. Unerwartet aber glücklicherweise war ich nicht alleine sondern traf auf Nane. Und woher kommt sie? Selbstverständlich aus Deutschland. Wen soll man auch sonst am einsamsten Fleck auf der Nordinsel treffen als deutsche? In der Waihau Bay gab es das Hostel mit einer Bar und Restaurant und eine „Tankstelle“.

3 October 2018

Zurück in Tauranga für ein paar Tage war ich natürlich bei Susanna und Russell! Das Wochenende habe ich mit Pascal verbracht, aber am Montag musste er dann arbeiten und ich habe sein Auto in die Werkstatt gebracht zum WOF. Susanna erzählte mir dann, das heute ein große Tag ist und die Lämmer einen Ring um den Schwanz bekommen, der dann in 2-3 Tagen abfällt. Sie bot mir an zu helfen, wenn ich möchte und nichts anderes geplant habe. Also entschloss ich mich mittags ihr und ihrem Vater zu helfen. Als ich unten am Gehege war, hatten die beiden schon die erste Schar Schafe und Lämmer zusammen getrieben. Dann hieß es nur noch ins gehe springen, Lämmer fangen, Hochheben und Susanna‘s Vater hat dann einen Ring um den Schwanz gemacht und desinfiziert. Und das ungefähr 70 mal. Die restlichen 132 Schafe haben eine Flüssigkeits ins Maul bekommen und jeweils eine Spritze in den Nacken. So Lämmer sind nach einiger Zeit ganz schön schwer und es macht es nicht einfacher,...

2 October 2018

... wenn die sich dann wehren. Ein Lamm hat mir dann kurzerhand eine dicke Lippe verpasst 😄 und ab diesem Moment hatte ich dann auch nicht mehr ganz so viel Mitleid für den ganzen Stress den die hatten. Nach der ersten Schar Schafe kam die zweite, Problem an der ganzen Geschichte: die waren auf 22 Hektar verteilt 🙄 also rauf aufs Qaud und zusammen getrieben. Danach ging es für mich dann zu fuß weiter. Ein ganz schöner Akt, und um 15 Uhr als wir fertig waren, war ich fix und fertig. Heute habe ich mich dann auf den Weg zur Südinsel gemacht. Ich fahre jetzt übers East Cape nach Gisborne. Auf dieser Strecke (ca. 350km) gibt es laut Susanna ca. 200 Einwohner! Also die nächste 4 Tage werden ziemlich einsam. Aber das so die schönste Ecke der Nordinsel sein. Ich bin gespannt! Von Gisborne geht es relativ schnell bis nach Wellington runter, weil auf dem Weg nicht mehr ganz so viel liegt. Und dann gehts, nach ein paar Tagen in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, ab zur Südinsel!

27 September 2018

Zwei Tage Skifahren am Mt Ruapehu, endlich! Am Mittwoch musste ich mich noch Gedulden, da das Skigebiet geschlossen war wegen schlechtem Wetter. Gestern und heute ging es dann endlich los! Das kleine Skigebiet Whakapapa (Aussprache: fa-ka-pa-pa) ist ganz nett aber kein Vergleich zu Europa. Aber dennoch hat es sehr viel Spaß gemacht! Das besondere am Mount Ruapehu ist, dass es einer der aktivsten Vulkane weltweit ist! Er ist mit 2797m der höchste Berg der Nordinsel Neuseelands und gehört mit Ngauruhoe und Tongario zum Südende einer Vulkankette, die sich vorbei an Taupo und Rotorua gen Nordwesten durch das Zentrum der Nordinsel erstreckt, um schließlich White Island (aktivster Vulkan Neuseelands, letzter Ausbruch 2013) zu erreichen. An der Spitze gibt es einen See, in dem man bis vor ein paar Jahren schwimmen konnte, heute ist das Wasser leider zu heiß. Morgen geht es für mich weiter Nacht Taupo! Ach und mein Hostel wird noch ordentlich beheizt, aber immer schön nachlegen! 😄

22 September 2018

Ich bin gut in New Plymouth angekommen. Die fahrt hier runter war sehr interessant, sehr schöne Landschaft, die ich allerdings nicht wirklich genießen konnte weil eine Kurve nach der anderen kam... heute Nachmittag war ich dann im Pukekura Park, indem eigentlich ein kleiner See sein soll, aber irgendwer hat leider den Stöpsel gezogen 🙄 trotzdem ein sehr schöner Park! Jetzt stehe ich auf meinem Campingplatz für diese Nacht. Schaue ich nach vorne sehe ich den Mt. Taranaki, schaue ich nach hinten sehe ich die Tasmanische See. Traumhaft! Ach und sollte euch irgendwer erzählen, in Neuseeland gibt es keine gefährlichen Tiere, dann sagt ihm das stimmt nicht. Diese scheiß Mücken haben mich in Raglan so dermaßen zerstochen das man es kaum aushält 🙄 habe alleine 12 Stiche an meinen Füßen 🤦🏼‍♂️

21 September 2018

Und sind dann auch schon wieder zurück gelaufen. Nach einer Weile haben wir dann eine Pause eingelegt, natürlich wieder ohne Licht, aber wir haben warten Tee und Schokolade bekommen. Das tat unheimlich gut nachdem wir zwei Stunden durchs Wasser spazierten. An unserem Ausgangspunkt angekommen haben wir unsere Kletterausrüstung wieder angelegt und wie das halt so ist wenn man sich 27 Meter abseilt, muss man auch wieder 27 Meter hoch klettern. Das war zum Glück nicht ganz so schwierig, bis auf die 7 Meter die Senkrecht nach oben gingen. Danach ging es zurück zu den Umkleidekabinen, heiße Dusche genommen und zurück zum Büro gefahren. Dort haben wir uns zusammen die Bilder angeschaut und haben eine heiße Suppe bekommen. Nach 5 Stunden war die Tour damit beendet. Für mich geht es dann morgen direkt weiter nach New Plymouth. Aber erst einmal Ausschlafen.
Um 14 Uhr startete dann meine Kiwi Cave Rafting Tour. Simon unser Guide fuhr mit uns, Daisy, Darak (endlich mal keine deutschen) und mir erst einmal 15 Minuten zu den Umkleidekabinen. Dort bekamen wir Neoprenanzüge, Helm, Gummistiefel und unsere Kletterausrüstung. Dann ging es weiter zu den Caves, ich wusste zwar was mich ungefähr erwartet aber mit sowas habe ich dann doch nicht gerechnet. Zunächst haben wir ein paar trocken Übungen im Abseilen gemacht und sind dann weiter wo wir uns abseilen mussten. Ich dachte erst Simon will uns verarschen als er sagte wir Seilen uns 27 Meter ab, aber nein er meinte das ernst 😄 also habe ich mich am Seil gesichert und dann ging es 27 Meter abwärts, natürlich mit Sicherung von Simon. Unten angekommen kam ein Fluss aus einer dunkelen Höhle und fließ wieder in eine andere dunkele Höhle. Nachdem wir unsere Kletterausrüstung abgelegt haben, schnappten wir uns einen Schwimmreifen und liefen Flussauswärts Mal knöcheltief, mal Hüftief durchs Wasser...
Goodbye Raglan, Hello Waitomo! Früh um 9 Uhr habe ich Raglan verlassen und mich auf den Weg nach Waitomo gemacht für meine gebuchte Kiwi Cave rafting tour. Ich kam um ca. 11 Uhr an und hatte somit noch drei Stunden Zeit. Also bin ich ins Kiwi Haus gegangen und habe mir ein paar Vögel angeschaut und war voller Hoffnung endlich den ersten Kiwi Vogel zu sehen. Auf meinen Weg zu den Kiwis, kam ich in ein Gehege wo mich ein Vogel direkt herzlich begrüßte und auf mich zu geflogen kam. Ich bin dann erst mal drei Schritte zurück und der Vogel landete vor mir auf dem Geländer und schaute mich ganz Hoffnungsvoll an, lief das Geländer rauf und runter und drehte sich im Kreis 😄 ich habe dann relativ schnell das Weite gesucht und mich weiter auf die Suche nach den Kiwis gemacht. Als ich endlich das Haus mit den Kiwis gefunden habe, musste ich feststellen das die im Dunkeln leben 🤦🏼‍♂️ also Augen zusammen gekniffen und ein Kiwi gesucht im dunkelen Gehege...
... und bin auch tatsächlich fündig geworden. Aber habe eher nur die Umrisse erkannt und den langen Schnabel. Also war nicht ganz so erfolgreich wie erhofft aber macht nichts, ich werde meine Suche nach Kiwis fortsetzen! Dann hatte ich noch gut 1 1/2 Stunden Zeit, also habe ich mir ein Campingplatz rausgesucht in der Hoffnung dort noch schnell etwas kochen zu können und zu essen. Leider sagte mir die Besitzerin ich kann erst ab 14 Uhr „Einchecken“. Dann bin ich halt kurzerhand 2 km zurück gefahren weil ich dort einen kleinen Rastplatz gesehen habe, allerdings war der 15 Meter vom Straßenrand entfernt und so musste ich mein essen am Straßenrand kochen, wo jedes Mal, wenn ein LKW mit 100 km/h an mir vorbei gefahren ist, mein Topf vibrierte 😄 zum Glück gab es nur leckere Instant Nudeln.

20 September 2018

Heute steht meine letzte Surf Stunde an und danach bin ich bereit für die ganz großen Wellen. Nein natürlich nicht, surfen verlangt dir schon einiges ab, besser als jedes Fitnessstudio 😄 Mittlerweile schaffe ich es stehen zu bleiben, aber dafür brauche ich meist 3 anläufe 😄 gestern hatte ich bzw meine Gruppe das Glück das wir nur zu dritt waren, so konnte unsere Lehrerin ein paar Videos machen, die ich allerdings noch nicht habe. Folgen dann in ein paar Tagen. Surfen ist schon eine ziemlich geile Sache, denke werde das auch noch das ein oder andere mal probieren hier in Neuseeland. Morgen geht es für mich weiter zu den Waitomo Caves. Dort bleibe ich für einen Tag und mache eine Rafting Tour.

17 September 2018

Es gab eine kleine Planänderung bei meiner Reise. Ich fahre nicht zu erst zum Skifahren sondern nach Raglan zum Surfen. Also habe ich mich gestern auf den Weg nach Raglan gemacht. Sobald man im kleinen Raglan ankommt, weis man sofort was hier Hauptattraktion ist - Surfen. Mehr kann man hier in diesem kleinen Ort auch nicht machen. Aber genau deswegen bin ich ja auch hier. Heute habe ich dann einen Surfkurs gebucht für die nächsten drei Tage. Ich habe mir den Luxus gegönnt und schlafe in dem Surfcamp in einem Hostel. Ich bin gespannt! 😄 Wassertemperatur: 15 Grad Vorhergesagtes Wetter: Regen Tatsächliches Wetter: 19 Grad und Sonnenschein, gefühlte 25 Grad Und da es morgen bewölkt sein soll, hoffe ich, dass das Wetter wie heute ist und es nicht allzu kalt wird im Wasser! Ich werde euch berichten wie ich mich schlage, falls ich nicht untergehe! 😄

15 September 2018

Vorbei ist auch die Zeit bei Susanna und Russell... Ich bin den beiden oder dreien unfassbar dankbar für jeden Tipp, für das Essen (meistens irgendwas mit Reh) und für das Vertrauen auf die Farm aufzupassen. Gestern haben sie mir dann einen unvergesslichen Tag bereitet. Eigentlich wollten Pascal und ich etwas essen als wir sahen das Susanna mit zwei Shotguns den Weg runter spaziert kam. Wir wussten nicht so recht was jetzt abgeht aber haben auch gehofft auch mal schießen zu dürfen. So kam es dann auch. Russell brachte ein paar Tonscheiben mit, erklärte uns die Shotgun und ließ uns auf die Tonscheiben schießen. Unglaubliches Erlebnis! Und ich kann euch sagen, hinter jedem Schuss ist ordentlich Dampf! 😄 Am Abend saßen wir dann noch am Feuer, haben ein paar Bier getrunken und und nett unterhalten. Heute hieß es dann schon irgendwie schweren Herzens Abschied zu nehmen. Aber ich werde definitiv noch mal zu denen zurück kommen!:) Ich werde die drei nie vergessen! ☺️

14 September 2018

Local Gains starts with Sustain! Danke an Ballance. Danke an Aaron, Grant, Manuah und Graik das ihr mir gezeigt habt wo ich niemals landen möchte! Meine erste Arbeitszeit ist vorbei, endlich! Viele Stunden habe ich in der Maru Street verbracht, aber die oben genannten Protagonisten haben die Täglichen 12 Stunden so angenehm wie möglich gemacht. Aaron der jeden Tag mit Grant „Fighted like a married couple“, Manuah der mit 19 Jahren Supervisior sein will, Der zahnlose Grant der sieben Jahre von seiner Frau betrogen wurde und Last but not least Graik der jeden Tag mince beef isst, haben mir eine unvergessliche Zeit beschert. Danke dafür! Das war ein kleiner Einblick in meinem Alltag. Aber keine Sorge, es wird eine lange Zusammenfassung geben, allerdings ist die noch in Arbeit! 😄 (V.l.n.r.: Graik, Aaron, Gui (Backpacker), Pascal, Maurice, Grant)

13 September 2018

Nachdem ich von Russell einen Tipp für eine Werkstatt bekommen habe, habe ich direkt dort angerufen und denen versucht zu erklären das mein Auto durch den WOF gefallen ist und was kaputt ist. Die waren super freundlich und ich konnte direkt am Montag hin. Nachmittags haben die mich dann angerufen und mir erzählt was alles noch gemacht werden sollte, allerdings habe ich kein Wort verstanden 😄 weil ich so schon keine Ahnung von Autos habe und dann auch noch auf englisch, da war ich dann raus 😄 Also habe ich mich mit dem Mechaniker darauf geeinigt, dass er nur das wichtigste macht sonst wäre es wirklich zu teuer geworden. Jetzt schnurrt Gandalf wieder wie ein Kätzchen, und am Samstag versuche ich dann erneut mein WOF zu bekommen. Morgen ist mein letzter Arbeitstag😍 endlich!! Wenn ich jemals wieder über lange Arbeitszeiten mecker, bitte erinnert mich daran das ich bei Ballance jeden Tag 12 Stunden gearbeitet habe! 😄

9 September 2018

Diesen Monat muss ich meinen WOF, der neuseeländische TÜV, erneuern und so bin ich in meiner Pause schnell zu einer WOF stelle gefahren. Dort kam ich dann ein wenig ins schwitzen weil ich nur 30 Minuten hatte und vor mir noch andere Leute dran waren. Als ich endlich dran kam, habe ich schnell bezahlt und gefragt ob ich mein Auto hier stehen lassen kann. Die nette Dame sagte, klar kein Problem, stell dein Auto in die Schlange und lass den Schlüssel stecken. Also habe ich das getan und bin zurück zur Arbeit und mein Auto stand mitten auf dem Hof und jeder hätte es klauen können. Nach 2 1/2 unruhigen Stunden bin ich dann zurück um mein Auto abzuholen, allerdings hat Gandalf den WOF nicht bestanden. Es müssen drei Sachen repariert werden und dann darf ich wieder kommen.
Gestern waren Pascal und ich in Hobbiton, dem Filmset von Herr der Ringe und der Hobbit. Das Filmset liegt irgendwo zwischen hunderten Feldern und ist nur über eine gebuchte Tour zugänglich. Also mussten wir zum Check-In und wurden von dort mit einem Bus noch weiter in die Pampa gebracht. Am Set angekommen wurde uns dann von unserem Guide einiges erzählt, was ich allerdings nicht wirklich verstanden habe weil ich nie der Hobbit und nicht wirklich Herr der Ringe (glaube nur den ersten) geschaut habe. Dafür fand ich die Hobbit Häuser ganz cool 😄 Größtenteils ist tatsächliches alles echt, sogar das Gemüse in den Gärten. Allerdings wurde erst für der Hobbit das Styropor durch richtige Materialien ersetzt. Am Ende der Tour gab es dann noch ein kostenloses alkoholisches Erfrischungsgetränk 👍 Im Nachhinein kann man sagen das es recht interessant war das alles mal zu sehen, allerdings keine 84$ wert doch trotzdem würde ich es weiterempfehlen 😄

2 September 2018

Noch 14 Tage dann geht es los. Heute habe ich meine Route geplant, hat eigentlich fast alles dabei was man so landschaftlich erleben kann. Zuerst geht es zum Mt. Ruapehu drei Tage Ski fahren, danach weiter nach Hawera von dort die West Küste rauf, wo ich an etlichen Surf Stränden vorbeikomme und auch sehr wahrscheinlich mal einen Surfkurs belegen werde, nach Raglan um dort eine dreistündige Rafting Tour mache, wo ich unteranderem durch eine Höhle fahre in der man Glühwürmchen sieht. Von Raglan aus geht es nach Hamilton und zurück nach Tauranga zu Russell und Susanna um die geliehenen Ski Sachen zurückzubringen. Von dort fahre ich dann Richtung Südinsel entlang der Ostküste und Klapper noch ein paar Städte ab. Auf dem Trip hoffe ich viel über die Māori‘s zu lernen. Werde auch eine 7km lange Wanderung machen die in einem Māori Dorf mündet. Und dann geht es von Wellington mit der Fähre zur Südinsel. Hänge mal ein Bild an, so ungefähr sieht die Route aus.

26 August 2018

Mein Geburtstag habe ich mit Susanna, Russell und Campbell gefeiert. Eigentlich wollte ich die beiden auf eine Pizza eingeladen, dann sagte Susanna aber sie macht mir ein Kiwi Geburtstagsessen. Also hat sie für mich gekocht und sogar extra ein Kuchen gebacken. War alles super lecker und schön nicht alleine meinen Geburtstag feiern zu müssen.
Nach 14 Tagen hört ihr auch mal wieder was von mir 😄 ist allerdings nicht viel passiert. Letzte Woche Sonntag habe ich einen kleinen Trip gemacht, morgens um 5 Uhr los um pünktlich zum Sonnenaufgang am Strand zu sein und dann weiter zu den Tarawera Falls und zum Lake Tarawera. War eine lange Wanderung vom Wasserfall zum See, 2 Stunden ein Weg. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt. Wir mussten zunächst in Karawau ein Ticket kaufen und dann noch ca 30 Minuten über eine unbefestigte Straße fahren. Sehr spannend wenn man es nicht gewohnt ist 😄 Der Fußweg zu denn Wasserfall und See ging quer durch den Busch und über Stock und Stein. Auf dem Weg haben wir Mini-Kängurus gesehen sogenannte Wallabies, allerdings wussten wir das zu diesem Zeitpunkt nicht und hofften das es keine Baby Kängurus sind und nicht die Mutter gleich vor uns steht 😄 Das Wasser von dem Fluss/See/Wasserfall ist Glasklar, man soll es wohl auch trinken können...
Das besondere an dem Wasserfall ist, dass der Fluss irgendwann unterirdisch ist und als Wasserfall aus dem Berg rauskommt. Deswegen darf man auch teilweise nicht in den Fluss, da die Gefahr besteht in die Löcher zu fallen. Auf dem Rückweg wollten wir eigentlich noch Rotorua mitnehmen, aber wir waren so müde das wir entschieden zurück zu fahren. Diese Woche habe ich dann 60 Stunden gearbeitet. 5 Tage von 5-17 Uhr. Heist 4 Uhr aufstehen... war nicht ganz so geil aber dafür muss ich nicht ganz so lange arbeiten und kann in ca 3 Wochen anfangen zu reisen. Sonst ist nichts besonderes passiert. Werde euch dann auf dem laufenden halten wie es mir geht, weil viel werde ich nicht machen Auser arbeiten und schlafen 😄

13 August 2018

Es gibt zwei Aufgaben aber man macht immer nur eine. Wir sind quasi 3 Teams als ein ganzes, 2 Leute sind Gabelstapler Fahrer (dazu gehöre ich schon mal nicht), 2 machen Säcke auf und 2 machen Säcke zu. Als erste habe ich die Säcke aufgemacht, das sind halt leere Säcke entweder 500kg oder 1000kg Fassungsvermögen und werden dann an die Gabel vom Gabelstapler gehängt. Das wars. Der Fahrer fährt dann mit dem Sack unter einem Trichter und befüllt den Sack entsprechend dem Gewicht. Dann werden die Säcke auf Paletten gestellt und hier beginnt die andere Aufgabe. Der Inhalt, ist eine Art Granulat, muss glatt gemacht und die Ecken schön ausgefüllt werden und dann wird der Sack zugebunden. Das ist meine Arbeit die nächsten 4 Wochen. Nicht sehr aufregen, aber man lernt Leute kennen und verdient mit wenig Aufwand sein Geld. Jetzt habe ich genug geschrieben... bis dahin und habt ne schöne Woche :)
... und er fragte auch sofort „where are you from“ und wir voller stolz „from Germany“ worauf hin er nur Antwort „ah cool ich auch“. Toll noch ein deutscher 🙄 aber immerhin arbeiten wir nicht mit dem zusammen, sondern mit einem Holländer also müssen wir englisch sprechen, was uns mal gut tut :) Habe ich mal gesagt das ich nie 45 Stunden oder mehr arbeiten werde? Vielleicht. Arbeite ich jetzt 50 Stunden, mit der Option Samstag 5 Stunden zu arbeiten und dann in der Woche 55 Stunden arbeite? Ja. Startet meine Arbeit in 14 Tagen um 5 Uhr, also noch eine Stunde eher und mache ich somit 55 oder 60 Stunden in der Woche? Auch ja. Ich muss aber auch dazu sagen, dass 1 1/2 Stunden Pause ist, aber 60 Minuten davon bezahlt sind. Also 10,5 Stunden bin ich dort, habe 1 1/2 Stunden Pause und bekomme 10 Stunden bezahlt:) Vorteil an der ganzen Geschichte, meine Arbeit ist super einfach und das Geld ist schnell verdient.
Und ich Ihnen von meinem Schlamassel erzählen konnte. Susanna hat gelacht so wie ihr es jetzt wahrscheinlich tut 😄 aber beide waren super zufrieden mit meiner Arbeit und dankbar das sie mal 4 Tage für sich hatten. Naja die vier Tage sind vorbei und ich kehre in meinen „Alltag“ zurück. Ich habe gemerkt wie schnell sich Dinge ändern können. Letzte Woche habe ich euch noch erzählt das ich eventuell einen Job auf einer Kiwi Plantage bekomme. Daraus wurde leider nichts, also habe ich den Job von meiner Vermittlung am Samstag angenommen. Heute morgen musste ich einen Drogentest machen, der selbstverständlich negativ war, falls jemand etwas anderes denkt, und dann ging es los. Ich arbeite jetzt bei einem Unternehmen die Dünger herstellen oder nur Verpacken. Tippe eher drauf das die es nur Verpacken. Dort angekommen mussten wir wieder einen Test über die Sicherheit machen, ist ganz normal. Dann war da ein andere Backpacker, Pascal und ich uns gefreut endlich jemanden kennen zu lernen...
... mit dem Quad ihr Auto von der Wiese zu ziehen. Hat auch ganz gut funktioniert. Wir beide waren sehr erleichtert, ich konnte weiter Unkraut vernichten, und sie konnte weiter putzen und hat mir gleichzeitig auch noch geholfen. Diese Erleichterung hielt nur kurz an, denn dann kam das nächste Problem. Sie musste den Weg zurück fahren, einen kurzen aber recht steilen Weg der relativ uneben ist. Sie kam ungefähr bis zur hälfte und dann nicht weiter. Ich beobachte wie sie es immer und immer wieder versuchte aber es einfach nicht funktionieren wollte. Ich fuhr zu ihr, und sie sagte „ich lasse das hier stehen, mein Mann kommt in einer Stunde und zieht mich hoch“. Und das alles wegen mir weil ich 2 Minuten nicht nachgedacht habe... Der morgen war einfach der Horror. Die anderen beiden Tage verliefen reibungslos und es kehrte ein wenig Routine ein und somit die Langeweile. Ich habe mich super gefreut als Susanna und Russell wieder da waren,
... ihre Reifen drehen durch. Nun steckte nicht nur ich mit meinem Quad plus Anhänger fest, sonder auch noch sie! Wir haben dann hin und her überleget, einiges ausprobiert bis Sie auf die geniale Idee kam den Anhänger abzukoppeln und einfach rumzudrehen. Gesagt, getan. Wir den Anhänger abgekoppelt und mit viel Kraft gedreht bekommen. Einziges Problem: wir standen Knöcheltief im Matsch. Kein Problem für mich, ich hatte hohe Schuhe. Nur ein Problem für die Putzfrau, Sie trug sneakers. Für mich wurde es immer peinlicher. Erst stecke ich im Schlamm fest, dann steckt das Auto der Putzfrau auf der „Wiese“ fest und jetzt steht sie auch noch knöcheltief im Schlamm. Kurzerhand schmiss sie die Schuhe dann einfach weg und stand barfuß im Schlamm. Immerhin funktionierte ihre grandiose und gleichzeitig so simple Idee und ich konnte den Anhänger dann in die andere Richtung rausziehen. Wir beide waren happy aber da war ja noch ihr Auto. Also haben wir den Spieß umgedreht und ich habe versucht...
...“ ich hatte die Hoffnung ich könnte einfach mit Gefühl rausfahren. Ich habe es schon gefühlte 1000 Mal in irgendwelchen Videos gesehen, dass das die schlechteste Idee ist. Naja egal dachte ich, und habe es probiert. Was dann geschah muss ich glaube ich niemand erzählen 😄 Ich bin dann auf die Suche nach Holz oder ähnlichen Dingen, die ich unter das Quad und Anhänger legen kann, gegangen und wurde fündig. Wellblech. Es funktioniert relativ gut, aber nicht gut genug um den Anhänger raus zu ziehen. Dann nahte meine Rettung. Die Putzfrau. Sie hat mich schon eine Weile beobachtet wie ich am verzweifeln war. Sie kam mit ihrem Auto runter gefahren und sagte ich ziehe dich raus. Sie setzt ihr Auto vor mein Quad und wir beide geben Gas. Nix passiert. Toll dachten wir beide und mussten uns etwas Neues überlegen. Sie kam dann auf die Idee mich rückwärts aus dem Schlamm zu ziehen, ich fand die Idee gut und wir wollten es gleich ausprobieren. Sie steigt in ihr Auto, gibt Gas und...
Vier Tage als Farmer und die alleinige Verantwortung für 4 Schweine, 10 Baby Schweine, 12 Kühe, 2 Hunde und für das besprühen von Unkraut, ohne die ganze Wiese zu vernichten, ist vorbei. Der erste Tag war noch recht aufregend, ich habe viel darüber nachgedacht ob ich alles richtig machen, ob die Schweine vor allem das Mama Schwein genug fressen bekommen haben, ob die Hund wohl auf mich hören, ob ich den Unkrautvernichter richtig mische, ob der Motor vom Sprayer ohne Probleme läuft und es war schon ein wenig unheimlich auf einer so großen Fläche alleine zu sein. Aber es lief alles glatt. Voller Optimismus startete ich in den zweiten Tag, doch wurde schnell von den Tücken einer Farm eingeholt. Ich war mit dem Quad plus Anhänger auf dem Weg zu einer Weide um dort das Unkraut zu vernichten, und dann geschah es, ich blieb im Matsch stecken 🤦🏼‍♂️ Den Tag davor kam ich noch durch, jetzt nicht mehr. Dann viel mir ein „scheiße du bist 150kg schwere weil dein Tank mit dem Unkrautvernichter vo

9 August 2018

Ich bin jetzt ein Farmer 😄 Susanna und Russel (denen gehört die Farm auf der ich schlafe) machen spontan von Donnerstag - Sonntag eine Trip an die Ostküste, und haben mich gebeten hier die Stellung zu halten. Heist um genau zu sein: 4 Schweine füttern, 12 Kühe füttern und jeden Tag durchzählen und auf zwei Hunde aufpassen. Gestern hat Susanna mir einen Crash Kurs gegeben in How to be a Farmer und heute hatte ich dann die Verantwortung. Ich schätze ich habe das gut hinbekommen, zumindestens wird keiner verhungern! 😄 Morgens und Nachmittags besprühe ich Unkraut mit Unkrautvernichtungsmittel, habe bereits einiges geschafft aber bin denke erst bei der Hälfte, also habe noch einiges vor mir. So ca. 450 Liter... Damit ich nicht so viel laufen muss, darf ich Quad fahren. Das mache ich zum ersten Mal und da das scheinbar nicht reicht, muss ich auch noch mit Anhänger fahren😄 alles sehr spannend, aber ich gebe mein beste 💪 ...
... und habe direkt Lob geerntet. Susanna sagt ich wäre ein Naturtalent im rückwärts fahren mit einen Anhänger. Hm ich schätze es ist einfach nur Anfänger Glück gewesen. Zu fressen bekommen die Tiere hier übrings kiwis. Die guten von Zespri, waren alle zu schlecht für den Export (siehe Bild). Schmecken tun sie trotzdem 😄 Abends ist es ein wenig langweilig, weil einfach niemand hier ist mit den man reden könnte. Aber immerhin habe ich meine geile Dusche, die ist dann abends recht entspannend 😄 Trifft sich ganz gut das ich seit Mittwoch frei habe und nicht auf dem Bau arbeiten muss. Eventuell Wechsel ich den Job, Pflanze dann Kiwi Bäume!😄 Ich halte euch auf dem laufenden über mein Farmleben und ob ich einen neuen Job bekomme. Viele Grüße Farmer Jo 👩‍🌾

4 August 2018

Diese Woche waren wir in Katikati auf einer Baustelle, diesmal wird es eine Bibliothek die am 21.08 eröffnet wird, also so gut wie fertig. Deswegen war meine Woche auch nicht so spannend. Montag, Dienstag und Mittwoch mussten wir fast nur putzen, am Donnerstag kam dann die harte Arbeit. Wir mussten den Beton wieder rausnehmen. Das zerbrechen war nicht so schwierig, aber das Gewicht der Steine war echt hoch 😄 haben auch recht lange dafür gebraucht, aber der Bauleiter war mit unserer Arbeit sehr zufrieden. Die Steine sollten wir dann zum Container schleppen, der allerdings voll war. Also haben wir die Steine einfach daneben gelegt. Da haben wir schon den Spaß gemacht das wir die bestimmt noch irgendwann wegwerfen müssen.... ja so kam es auch, am nächsten morgen war der Container leer und wir wussten was und blüht. Nach 2 Stunden hatten wir die Hälfte geschafft und danach aufgegeben weil die Steine immer schwere wurden. Brad (Bauleiter) fand es nicht so lustig....
... und hat irgendetwas auf englisch genuschelt. (Ach er spricht übrings deutsch) Dann musste er ein wenig „angeben“ und hat versucht die Steine alleine in den Container zu werfen, hat sich aber nach drei Steinen Hilfe geholt und zusammen haben sie nach zwei Stapeln aufgegeben. Das hat und ein wenig beruhigt. Heute mussten wir dann auch wieder arbeiten, diesmal in Tauranga aber nur 3 Stunden ein wenig aufräumen. Nächste Woche geht es noch zwei vielleicht drei Tage nach Katikati und dann mal sehen was unser nächste Job sein wird. Ansonsten gibts nicht besonderes zu berichten. Habe abends immer ein Empfangskomitee von Schafen, muss sie dann leider immer bitten aufzustehen 😄 Das Wetter ist seit heute schlecht, bewölkt und eigentlich durchgehen am Regnen. Und das die nächste Tage, also gibt es dementsprechend keine wirklichen Pläne. Auf der Farm auf der ich schlafe, die haben gestern Baby Schweine bekommen, sind ganz weich 😬 Ich werde mich melden wenn es etwas Neues gibt 👋🏻

29 July 2018

2. Woche Neuseeland - 1. Woche Tauranga 6 km von der Baustelle habe ich eine kleine Farm gefunden auf der ich schlafen kann, super nette Besitzer. Die beiden sind 30 Jahre alt und haben eine Sohn. Bei denen kann ich Samstag arbeiten, für 1 1/2 Stunden arbeiten bekomme ich eine Nacht gratis. Das habe ich dann gestern (Samstag) gemacht. 4 1/2 Stunden musste ich Unkraut vernichten, war bisschen langweilig, aber habe dadurch 30$ gespart. Gestern haben die beiden mir dann noch ein kleinen Unterschlupf aufgebaut, damit ich da drunter kochen und essen kann und es nicht so windig ist. Ansonsten habe ich eine warme Dusche und Toilette (zwar nur Dixi Klo aber besser als nix). Alles sehr einfach gehalten, aber ich mag es.

27 July 2018

2. Woche Neuseeland - 1. Woche Tauranga In Tauranga angekommen, bin ich direkt mit Pascal zum Labour Hire Office um nach einen Job zu fragen. Nach 3 Stunden warten, mussten wir zurück kommen um die erfreuliche Nachricht zu erhalten das wir eine Job haben können - auf dem Bau. Am nächsten Tag ging es dann auch direkt los. Dort Angekommen mussten wir erst ein mal ein paar Sicherheitsvorschriften unterschreiben und dann wurde uns die Baustelle gezeigt. Das wird ein Einkaufszentrum mit einem Kino. Wir wurden im Kino eingesetzt und mussten dort ein paar Rigips Platten schleppen, Müll wegbringen und solch schwere Betonpfeiler (oder so etwas in der Art) schleppen. War ein wenig anstrengend aber gibt schlimmeres.

23 July 2018

Guten Morgen Deutschland, Die ersten beiden Nächte im Auto waren sehr kalt, aber man übersteht es wenn man sich dick anzieht. Ich schlafe zurzeit auf einem Campingplatz außerhalb von Auckland, im Ambury Park. Hier gibts nicht viel außer gefühlt 500 Schafen 😄 und zwei Enten die mein Brot wollen😄 Die Sanitären Anlagen sind... naja sagen wir sie lassen zu wünschen übrig. Immerhin gibt es eine Warme Dusche. Ansonsten gibt es hier überall so BBQ, die sind echt top. Heute war ich kurz in der Stadt, in einem Warehouse, dort gibt es wirklich ALLES. Kleidung, Schminke, Campingausrüstung, Elektronik, Bettwäsche, Lebensmittel und und und. Danach war ich noch auf dem Mangere Domain und jetzt sitze ich in der Bibliothek um meinen Laptop aufzuladen und um Wlan zu haben. Morgen werde ich dann in Richtung Bay of Plenty aufbrechen um dort zu arbeiten. Hoffe werde etwas finden.

20 July 2018

Das meine lieben Freunde ist mein neuer Partner. Das gute Stück habe ich nach 5 hatten Verhandlungsminuten für 3000$ geschossen 😎 Er wurde 1996 geboren und irgendwann Gandalf getauft. Der gute hat schon 240.000km runter, aber schnurrt wie ein Kätzchen. Ab morgen werde ich dann mit Gandalf Neuseeland erkunden, und hoffe das wir 6 Wunderschöne Monate ohne Streitigkeiten haben 😄 Für Gandalf musste ich 4 km zum Mt Eden laufen, von dem man einen Wunderschönen Ausblick auf Auckland hat, und 4 km zurück. Heute am Tag der Übergabe musste ich wieder 4 km zu ihm laufen... ich bin froh das ich jetzt Gandalf besitze, weil ich Muskelkater in den Beinen habe 😄 Gandalf und ich wünschen euch ein schönes Wochenende, ihr werdet von uns hören ✌🏻
Nun sind es 4 Tage in einem anderen Land. So langsam komme ich hier klar. Die ersten zwei Tage waren brutal wegen meinem Jetlag. Nach meiner Ankunft habe ich dann auch erst mal 13 Stunden geschlafen. Auch wenn ich immer noch sehr früh wach werde (so 4/5 Uhr) wird es von Tag zu Tag besser. Am Mittwoch hatte ich meine Orientation bei meiner Reiseagentur und Donnerstag einen Termin bei der Bank, danach habe ich mir ein wenig Auckland angeguckt. Im Grunde ist Auckland eine ganz normale Großstadt, viel Verkehr, viele Menschen und alle im Stress. Der einzige Unterschied, die fangen alle hier erst so ab 9.00 Uhr an zu arbeiten. Vielleicht auch ein Grund warum Neuseeländer so unheimlich freundlich sind 😄 ...

19 July 2018

Gestern war ich mit Pascal (Zimmerkollege) im Domain Park, wir wollten eigentlich nur kurz mal an die frische Luft, am Ende waren wir 3 Stunden unterwegs. Dort gab es einen Botanischen Garten und viel grüne Wiese, neben den Fußballfeld kamen dann noch 4 weitere Fußballfelder und 5 Rugbyfelder. Selten so eine Riesen Grünfläche gesehen. Der Ausblick ist vom angrenzenden Auckland War Memorial Museum. Leider hat es geregnet, aber der Ausblick war trotzdem super. Heute werde ich mich dann mal nach einem Auto und Job umschauen, um raus aus Auckland zu kommen. Ich stehe jetzt gleich auf, euch wünsche ich eine Gute Nacht :) Bis dahin 👋🏻

17 July 2018

Hallo vom anderen Ende der Welt 👋🏻 Nach 32 Stunden bin ich endlich in Auckland angekommen. Müde und erschöpft vom Flug habe ich mich in den Bus gesetzt und bin zu meinem Hostel gefahren. Dort angekommen musste ich noch 1 1/2 Stunden warten. Währenddessen haben super freundliche Neuseeländer die Rezeption abgerissen 🙈 Ich bin mit einem Deutschen aus Berlin und einen Waliser auf einem Zimmer. Jetzt Ruhe ich mich erst mal ein wenig aus und dann mal schauen was die kommenden Tage so bringen. Bis dahin 👋🏻

9 July 2018

Noch 6 Tage dann geht es endlich los. 7 Monate am anderen Ende der Welt. 18.115 km von Zuhause entfernt. Ich werde euch hier auf dem laufenden halten und (hoffentlich) regelmäßig Bilder hochladen.