Cambodia · 77 Days · 147 Moments · September 2016

Julia Spurk

Wir sind dann mal weg...


18 November 2016

Während des ersten Fluges konnte ich ein wenig schlafen, aber hauptsächlich habe ich einen Film nach dem Anderen geschaut. In Dubai angekommen hatten wir zwei Stunden Aufenthalt und konnten sogar den Sonnenaufgang sehen. Der zweite Flug war ähnlich und je näher wir nach Hause kamen, desto aufgeregter waren wir, denn es wusste ja keiner, dass wir schon heimkommen🙊 Außer Michels Eltern, die aber jetzt noch selbst in Urlaub geflogen sind. Seine Schwester wusste auch Bescheid und sie hat sich sogar extra frei genommen, um uns am Bahnhof abzuholen.

17 November 2016

Unser letztes Abendessen, ich traute mich heute zum ersten Mal, wieder normal zu essen und wir gönnten uns ein Curry mit Reis, Phad Thai, ein sehr leckeres Nudelgericht und Michel noch ein halbes Hähnchen, was wir er sagte super zart war. Zurück im Hostel schrieb ich schnell noch die ein oder andere Postkarte und nach dem Duschen ging es schon auf zum Flughafen.
Unser letzter Tag in Asien. Um 2.00 Uhr nachts geht unser Flugzeug. Wir standen früh auf um uns ein leckeres Frühstück in einem netten Café zu gönnen. Danach gingen wir von Mall zu Mall und kauften noch ein paar Sachen für zuhause ein. Danach fuhren wir nach Chinatown um uns Jasmintee zu kaufen. Auf dem Weg dorthin sahen wir etliche Männer und Frauen, die neben der Straße sitzen, um alte Münzen oder sonstiges zu verkaufen. Wir gingen ein letztes Mal zur Massage, diesmal eine Rücken- und Nackenmassage. Meine Massage war sehr schmerzhaft, ich hatte zwei Tage danach noch Schmerzen in den Muskeln, aber es war alles wieder locker👌🏽

16 November 2016

Unsere Sachen sind gepackt und unser Taxi holte uns um 8 Uhr am Hostel ab. Wir fliegen nach Bangkok zurück, wo wir in zwei Tagen, in das Flugzeug nach Hause einsteigen werde . Anders als geplant fliegen wir 9 Tage früher nach Hause. Geplant war eigentlich noch in den Süden Myanmars zu fliegen, aber weit unten braucht man ein weiteres Visum und man findet kaum Unterkünfte. Und nachdem wir krank waren, wollten wir einfach nach Hause. Wir haben also unseren Flug umgebucht und keinem was erzählt! Wir flogen nach Bangkok und bezogen da unser Lieblingshostel direkt neben der Station des Aiportlinks. Wir verbrachten den Tag damit von Mall zu Mall zu rennen und leckeres Essen zu genießen. Der perfekte Abschluss des Tages war die Thaimassage und zwar eine traditionelle Massage, die eher einem Besuch beim Osteopathen glich, aber es war wunderbar. Nach dem Abendessen gönnten wir uns sogar noch eine Fußmassage😍 Man beachte das Schild auf dem ersten Foto😂

15 November 2016

Wir haben den restlichen Tag bis zum Abend damit verbracht, in der Stadt herumzulaufen. Da der Supermond am Abend zuvor zu sehen war, war in dem Viertel unseres Hostels sowas wie ein Festival. Ein riesiger Teil der Straße war für Essenstände, Kleiderstände, Riesenräder uvm. gesperrt. Wir trafen uns am Abend nochmal mit Moritz, der Schweizer, den wir bei der Wanderung kennenlernten. Wir gingen Indisch essen. Ich konnte allerdings nichts essen, da ich am Mittag schon mit Michel beim Inder war und mein Magen das Essen nicht vertragen hatte, mir war also nicht so gut! Danach gingen wir noch stundenlang in ein Café und quatschten über dies und das. Wir verabschiedeten uns und gingen zurück ins Hostel zum packen. Morgen früh geht's an den Flughafen.
Mit dem Nachtbus fahren wir also nach Yangon. Als wir den Bus am Abend betraten sah er so bequem aus, leider saßen wir ganz hinten, sodass unsere Sitze - als Einzige - nicht nach hinten geklappt werden konnten🙄 die Nacht war relativ unbequem, unruhig und kurz. Am Busbahnhof angekommen mussten wir uns ein Taxi ins Hostel nehmen und das war um sechs Uhr morgens noch zu. Zum Glück kam gerade eine Frau auf den Balkon und ich bat sie an der Rezeption Bescheid zu geben, dass jemand vor der Tür wartet. Und wurde aufgemacht und gesagt, wir sollen es uns auf der Couch bequem machen😩 Um 9 Uhr wurden wir erlöst und durften in unsere Betten und haben bis 13 Uhr geschlafen.

14 November 2016

Ein Haufen Busse standen davor und ebensoviele Touris stürmten die enge Treppe hinauf. Wir genossen zusammen unseren letzten Abend und sahen der Sonne beim untergehen und dem Mond beim aufgehen zu. Es war perfekt, ein perfekter Abschluss! Floriaan fliegt in 2 Tagen früher als erwartet nach Hause, seine Oma liegt im Sterben und wir fahren mit dem Nachtbus zurück nach Yangon. Von da aus geht unser nächster Flug...
Die Fahrt war lustig, die Mädels bekamen das mit dem Fahren und dem vielen Sand oder mal riesen Pfützen und Matsch nicht so hin und fielen mehrmals hin. Wir hatten alle eine Menge Spaß dabei und keiner verletzte sich. Michel und ich fuhren am Nachmittag nochmal ein wenig ins Hostel, wir waren noch nicht richtig fit. Am Abend trafen wir uns zum Sonnenuntergang und zum Aufgang des "Supermondes" nochmal am Tempel, diesmal war im Gegensatz zu morgens die Hölle los!
Wir verbrachten noch ein wenig Zeit auf dem Tempel und genossen den Moment 😍 Wir fuhren zurück zum Hostel frühstückten und machten uns ein bisschen später auf den Weg, Bagan anzuschauen. Wir fuhren zu verschiedenen Tempeln und in kleine Dörfer. Die Straßen die wir fuhren waren sehr unterschiedlich, je mehr man ins Landesinnere gelangte desto sandiger wurden die Straßen, obwohl es weit und breit kein Meer gibt! Generell war es in Bagan sehr sehr staubig, nach einem halben Tag auf dem Roller waren Kleider und man selbst völlig verdreckt!
Wir schafften es tatsächlich aufzustehen, mieteten uns ein E-Bike-nein das ist kein Fahrrad mit Unterstützung, sondern ein Roller der mit Strom fährt-und fuhren mitten in der finsteren Nacht zum Tempel. Schon auf dem Weg zum Tempel konnten wir den "Supermond" sehen, er war wunderschön und so riesig! Am Tempel angekommen trafen wir die Mädels aus Holland wieder, die mittlerweile auch in Bagan angekommen waren und schauten gemeinsam den Sonnenaufgang! Die Aussicht war atemberaubend schön und passend zum Sonnenaufgang starteten die vielen Heißluftballons, was ein sehr schönes Bild abgab.

13 November 2016

Im Hostel angekommen gingen Michel und ich was essen und Floriaan legte sich hin. Danach wollten wir auch wir uns hinlegen und keine halbe Stunden später, hatte ich Schüttelfrost, dann Fieber und Durchfall und mir war soo schlecht! In der Nacht ging es Michel genauso schlecht! Wir schleppten uns durch den restlichen Tag und die Nacht, aber am Morgen war es immer noch nicht so richtig gut. Wir blieben sehr lange im Zimmer und erst am Mittag gingen wir raus und versuchten was zu essen... Wir verbrachten des restlichen Tag im Zimmer schliefen immer mal wieder ein und fühlten uns sehr schlapp. Fieber hatten wir allerdings nicht mehr. Floriaan kam abends zurück und zeigte uns tolle Bilder, wir wollten den nächsten morgen gemeinsam zum Sonnenaufgang fahren!

12 November 2016

Der nächste Tag und eine Busfahrt stand bevor, ob Floriaan mitkommen kann, steht in den Sternen, er hat die ganze Nacht gebrochen und hatte Durchfall und ein wenig Fieber. Er entschloss sich dann aber doch mitzukommen. Die Busfahrt war mal wieder schlimm, die Busfahrer hier haben ihren Führerschein wohl im Lotto gewonnen, Roller, Autos und LKWs werden überholt, wir sprangen auf und ab bei der schnellen Geschwindigkeit. Zwischendrin stoppte der Bus und sprang nicht mehr an, aber zum Glück hatten die Männer einen Werkzeugkasten dabei und reparierten den Bus wieder. Und nach 3 Stunden fahrt, war der Fahrer so gnädig eine kleine Pause einzulegen. Alle stürmten auf die Toilette.

11 November 2016

Danach setzten wir uns mit dem Laptop auf unser Rooftop und schauten live die Hochzeit meiner Cousine an, bei der wir leider nicht dabei sein konnten😭 Da wir aber alles live gesehn haben, fühlten wir uns für einen kurzen Moment so, als wären wir doch dabei! Doch als wir dann später die Bilder von der Feier geschickt bekommen haben, bereuten wir so sehr, an dem für die Beiden so besonderen Tag, gefehlt zu haben😔 Am Abend kümmerten wir uns noch um unsere Wäsche, gingen essen und packten unseren Rucksack. Morgen gehts mit dem Bus nach Bagan, die Stadt der tausend Tempel und Pagoden.
Der goldenen Buddha ein dem Tempel war früher mal ein ganz normaler goldenerer Buddha, man kann sich Blattgold kaufen und es an ihn kleben, das bringt Glück. Über die Jahre wurde so viel Gold daran geklebt, dass er eine 5-8cm dicke Blattgoldschicht, die aussieht, wie kleine Beulen, hat. Wir kauften jeder ein Päckchen und wollten zum Buddha gehen, man musste durch einen Security Check, dann las Michel, dass es Frauen nicht erlaubt ist, reinzugehen. Ich habe davon öfter schon gehört, aber es hat mich doch sehr geärgert 😒 Naja nicht zu ändern! Wir fuhren danach zurück zum Hostel und gingen mal etwas essen.
Also los geht's, wir haben auch den Weg zurück geschafft, die Reifen fast völlig im Matsch versunken, meine Angst zu fallen blieb, aber wir haben Tränen gelacht. Wir hatten es geschafft und kamen auf eine weniger matschige Straße, aber Floriaan kam nicht. Fünf Minuten später kam er dann doch, er hatte seine Flipflops wieder. Dann kam ein Einheimischer und sagte "water, water" und führte uns zu einer Familie mit einem Brunnen, wir durften uns unsere Schuhe, Beine und Füße sauber machen mit frischen Brunnenwasser, ein super Gefühl! Und so ging es zurück in die Stadt, wo wir in den Tempel mit dem goldenen Buddha gingen. Vorher fuhren wir noch zu eine sehr berühmten Holzbrücke, die älteste Holzbrücke der Welt.
Florians Reifen waren schon mehr als halb im Schlamm verschwunden und wir saßen zu zweit drauf🙈Floriaan fiel fast hin und verlor dabei seine Flipflops im tiefen Matsch, wir konnten alle nur noch lachen, auch Michel musste, um nicht umzufallen ab und zu mit den Füßen aushelfen und natürlich waren sie jetzt voller Schlamm. Unsere beide waren übersäht mit Schlammspritzern, die Roller sahen aus...Die Einheimischen schauten uns schmunzelnd zu und zeigten, wir müssen immer weiter fahren. Dann kam eine Stelle, die nicht so matschig war und wir hielten an, um dann festzustellen, dass wir am Ende waren, ein Fluss und wir nur mit einem Boot übersetzen könnten. Das Boot so wurde uns am Hostel erzählt, fährt aber nur 1 mal täglich, um 9.00 Uhr morgens, es war schon 12.00 Uhr 🙊 Verdammt wir müssen den ganzen Weg nochmal zurück 😆
Man zeigte uns wo wir herfahren sollten, Floriaan fuhr vor und der Weg war sehr schmal und matschig. Der Weg führte nun auf einen noch größeren noch matschigeren Weg, man sah gar nicht, wo man lang fahren sollte und das mit dem Roller😳 Ich sagte zu Michel dass ich absteige und ein Stück laufe, sonst landen wir beide im Matsch und er kam durch. Ich zwängte mich am Rand entlang, hielt mich am Zaun fest und dann rutschte ich mit dem rechten Fuß in den Matsch, na toll🙄 ich steig wieder auf und die Straße wurde noch schlimmer. Jetzt war uns auch klar, warum hier alle nur noch Gummistiefel anhatten, Floriaan für wieder vor und wir versuchten das Gleichgewicht zu halten, dass Michel nicht mit den Füßen in den tiefen Matsch steigen muss. Wir fuhren und schlitterten hin und her, ich hatte solche Angst umzufallen.
Am nächsten Tag mieteten wir einen Roller Und fuhren früh am Morgen los. Wir fuhren weit abseits von der Stadt und kamen durch ganz viele kleine Dörfer. Rund um die Dörfer waren sehr viele alte Pagoden zu sehen und auch ein halb eingestürzten großes Haus. Die Menschen in den Dörfern leben sehr einfach, meist in Bambushütten, Schweine, Kühe, Pferde und natürlich Hunde und Katzen liegen überall auf den Straßen herum. Viele der Bambushütten sind zweistöckig und im oberen Teil, lebt die Familie, das war auch gut so, denn es hatte die letzten Nächte oft sehr viel geregnet und hier auf dem Land konnte man deutlich die Auswirkungen davon sehen, die meisten hatten Wasser im Haus stehen. Wir fuhren also mit den Rollern durch die Dörfer und wollten zurück fahren zu einem berühmten Tempel in der Stadt.

10 November 2016

Heute morgen wurden wir nach dem Frühstück abgeholt und verabschiedeten die Mädels, mit der Belgierin tauschte ich noch die Nummer aus, bevor wir in den Bus stiegen. In einem Minibus saßen wir dann zu zehnt auf dem Weg nach Mandalay. Mit mehreren Stopps, für was auch immer, fuhren wir wild durch das schöne Land. Sogar ein Mönch stieg später noch dazu. Wir waren insgesamt sechs Touristen und vier Einheimische, denen die Fahrt gar nicht gut bekam. Ich hatte sogar das Glück neben einer zu sitzen, die sich ständig übergeben musste 😩 und ich bin da sehr empfindlich was das angeht, zum Glück war ein kleiner Gang, somit ein wenig Abstand zwischen uns. Nachdem wir endlich im Hotel angekommen waren, machten wir uns einen gemütlichen Abend. Es gab hier eine Waschmaschine und man durfte umsonst waschen, wir geben unsere Kleider normalerweise zum Waschen immer ab, sie aber selbst zu waschen und zu trocknen, fühlte sich fast ein bisschen wie zuhause an😊

9 November 2016

Wir fuhren zurück, so eine Bootsfahrt in der prallen Sonne ist schon anstrengend und auch die ganzen Informationen machen müde. Wir verabschiedeten Lino, für ihn geht's weiter und bald wieder zurück nach Hause. Im Hotel zurück packten wir unsere Sachen denn morgen gehts nach Mandalay.
Weiter ging es zur einer Weberei, auch hier wurden wir rund geführt uns sahen wie die Frauen Stoffe weben. Der nächste Stopp war eine Zigarrenfabrik, in der alles von Hand gerollt wird und zum Schluss fuhren wir in ein Dorf der Longnecks. Longnecks sind Frauen die ihre Hälse mit Metallringen strecken. Eine sehr ungesunde Tradition und nicht schön, davon wollten wir auch kein Foto machen. Wir konnten die schweren Metallringe, die sie um ihren Hals tragen, damit die Schultern nach unten gedrückt und somit alles verschoben wird, heben und diese waren verdammt schwer. Sie sahen so unglücklich aus. Es war eine alte Frau, die uns erzählte, dass sie die Ringe schon seit 22 Jahren trägt und zwei junge Mädchen. Es war schlimm, wie im Zoo.
Und wieder hieß es früh aufstehen... 7:30 Treffpunkt an der Ablegestelle. Wir fuhren zuerst ziemlich lang, anderthalb Stunden, auf dem Nussschalenboot zu einem Markt. Das war allerdings nur ein Markt, auf dem Land, nicht auf Booten wie wir dachten, also waren wir nach fünf Minuten wieder zurück auf dem Boot. Wir sahen unterwegs die Fischermänner, die einbeinig fischen. Die nächste Station, wir wurden an Land freundlich von einer Frau empfangen, die uns in ihr Haus führte, dort saß ihre Großmutter die mindestens 150 Jahre alt gewesen sein muss😉 Sie zeigte uns, wie sie mit einer Drehscheibe aus Ton, Schüsseln und Gefäße herstellt. Wir bekamen von der Oma einen Tee serviert und wir kauften uns eine kleine Tonschüssel als Andenken.

8 November 2016

Am nächsten Tag liehen wir uns ein Fahrrad in unserem Hotel aus, um die Gegend zu erkunden. Wir trafen uns mit Lino in einem Café und verbrachten mit ihm den Tag. Nach einem Besuch in einem Kloster, fuhren wir zum Lunch und treffen die Mädels, die endlich ausgeschlafen hatten, auch sie bedauerten, dass wir uns nicht verabschieden konnten und ich fragte sie, ob sie Nummern ausgetauscht hatten, hatten sie👌🏽so waren wir zum Abendessen alle gemeinsam verabredet. Danach fuhren wir in die Berge zu einer Weinprobe. Leider war der Wein nicht so lecker, dafür hatten wir einen grandiosen Blick auf den See. Am Abend trafen wir uns wieder alle zusammen zum Dinner und gingen später noch etwas Trinken. Es hieß wieder Abschied nehmen. Vielleicht treffen wir die Schweizer in Mandalay wieder, wenn sie noch da sind, wenn wir kommen. Wir kamen spät ins Bett und für den nächsten Tag hatten wir eine Bootstour mit Lino gebucht. Fotos von dem Abend müssen wir uns noch zuschicken lassen..

7 November 2016

Ich dachte, die fahren uns bestimmt zu einer Fähre, aber nein. Zu sechst saßen wir auf Holzstühlen hintereinander gereiht auf dem kleinen Boot, dass einer Nussschale ähnelte und fuhren in der starken Mittagssonne zu unserem Zielort. Wir fuhren in zwei Gruppen und am Festland angekommen, war keiner mehr da, wir konnten uns nicht verabschieden😔 Die Mädels, die im anderen Boot waren, sind im gleichen Hotel wir wir, doch die Schweizer waren fort. Zum Glück waren die Franzosen und der Spanier bei uns im Boot und mit ihnen wollten wir uns zum Abendessen verabreden. Am Abend saßen wir mit Lino, dem Spanier im Restaurant, vom Rest hatten wir bisher nichts gehört...
Es ging sehr viel Bergab und wie auch am ersten Tag mussten wir sehr viele matschige und rutschige Passagen meistern, da war viel Konzentration gefragt. Trotz der manchmal wirklich extrem lehmig rutschigen Stellen, ist zum Glück keiner im Matsch gelandet, außer unsere Schuhe. Unsere Gruppe harmonierte sehr gut miteinander und am dritten und letzten Tag merkte man schon sehr, wer sich gerne mit wem unterhält, wer gleiche Interessen hat. Wir erreichten gegen Mittag unseren Zielort Inle Lake, endlich, denn die pralle Sonne knallte uns auf den Kopf! Alles in allem war es doch sehr locker und wir hatten einen riesen Spaß zusammen! Jetzt nur noch ins Hotel duschen und relaxen! Vorher mussten wir aber noch mit dem Boot den See durchqueren. Eine Stunde Bootsfahrt hieß es und schon auf dem Weg zum Lunch sahen wir kleine Boote im Wasser schwimmen.
Wir kamen an der Schule an und baten die Lehrerin die Stifte zu verteilen, wir wollten das nicht selbst tun, um zu vermeiden, dass die Kinder dann vielleicht irgendwann bei den ganzen Touristen betteln. Sie nahmen die Stifte an und reagierten unterschiedlich, einige lächelten uns zu, Andere schauten skeptisch drein oder aber der Stift verschwand direkt in der Schultasche. Fünf Klassen unterschiedlichen Alters sind in nur einem Klassenzimmer untergebracht. Und alle setzen sich, nachdem sie gemeinsam eine Zeit lang auf den Bänken stehend minutenlang ein Lied sangen. Dann stehen die Lehrer vor ihrer "Klasse", um ihnen die verschiedensten Sachen beizubringen, alles in einem Raum. Mary erklärte uns, dass die Kinder sich sehr gut konzentrieren können, da sie mit so vielen in der Klasse sitzen müssen, um zu lernen. Eine Gabe, die bei unseren Schulkindern heutzutage selten ist.
Nach der kurzen Nacht, auf eben denselben luxuriösen Matratzen,merkten wir unsere Glieder doch schon sehr. Da wir die einzigen waren die keine Flasche Rum am Abend geleert haben, ging es uns hervorragend, einigen der Anderen steckte die kurze Nacht allerdings in den Knochen. Einer der Franzosen hatte am Tag zuvor schon starke Knieschmerzen, so wurde er mit dem Roller gefahren. Gott sei dank war es heute nur eine Halbtagestour. Auch dieser Tag war wunderschön. Wir bekamen vor dem Trek einen Tipp von den zwei Engländerinnen aus Yangon, dass wir an Schulen vorbeikommen werden und die Kinder manchmal noch nicht mal einen Stift zum Schreiben haben. Für uns kaum vorstellbar, wir leben so im Konsumüberfluss, dass wir über einen Stift nicht mal nachdenken. Wir besorgten also vorher in Yangon einen großen Pack Stifte, für uns waren es 5€, aber für die Kinder war es kaum zu glauben, als die Lehrerin rundging und jedem Kind einen Stift schenkte.

6 November 2016

Wir sahen Kinder lachen und weinen und Jahrhunderte alte Bäume. Mitten im Wald erreichten wir eine Lichtung und wurden überwältigt von dem Anblick eines jahrhundertealten Tempels. Sichtlich k.o. erreichten wir unsere zweite Herberge. Wir saßen noch lange am Lagerfeuer und tranken Bier und Rum aus Myanmar...🙈.
Der zweite Tag begann sehr früh: Frühstücken, packen und los geht's. Die Nacht war erstaunlich gut, so gut man eben nach einer Wanderung auf ca. fünf Zentimeter dicken "Matratzen" schlafen kann. Auch das Frühstück war gut und genügend. Der Weg war sehr schön wir wanderten sieben Stunden lang durch Täler, Wiesen, Wälder und Dörfer. Wir streiften Chili-, Blumenkohl-, Raps- und Wasserspinat-Plantagen und sahen unterwegs, ungelogen, tausende von Spinnen. Alle paar Meter sah man welche am Wegesrand, um Bäume herum waren hunderte zu sehen oder manchmal mussten wir darunter durchlaufen.

5 November 2016

Wir bewanderten sogar für ein paar Kilometer die Bahngleisen. Kurz bevor der Zug unsere Weiche erreichte, waren wir schon wieder runter. Gegen späten Nachmittag trafen wir an unserer ersten Unterkunft in einem kleinen Dorf ein. Es war sehr schön und ruhig, weit weg von allem. Nur eine große Tonne mit Wasser zum Duschen und eine Squattoilette😉. Das Essen, dass uns von der Gastfamilie serviert wurde war unglaublich lecker! Am Abend saßen wir noch mit ein paar Bier zusammen und die Männer des Dorfes machten traditionelle Musik. Zuerst wippten wir nur ein wenig im Takt mit, dann stellten wir uns dazu und klatschten im Takt und schlussendlich tanzten wir alle zusammen. Sogar die Kinder machten Musik und die Frauen tanzten mit. Nach unserem kleinen Konzert zogen sie durch das Dorf, um Spenden für das Dorfkloster zu sammeln. Danach ging es schlafen, denn um 6.30 Uhr gibt es schon Frühstück.
Morgens um acht ging es los Richtung Inle Lake. Wir wanderten hoch in die Berge. Das Wetter war sehr bewölkt und ab und an tropfte es, wir waren aber froh, dass es nicht so heiß war wie die letzten Tage. Unsere Truppe war recht bunt gemischt: Zwei Schweizer, drei Holländerinnen, eine Belgierin, zwei Franzosen und ein Spanier und wir drei. Mal sehen wie das passt die nächsten Tage, auf Anhieb wirkten alle sehr sympathisch. Wobei wir die drei Mädels schon vorher in Yangon kennengelernt hatten. Während des Wanderns lernten wir einander kennen und tauschten uns über Gott und die Welt aus. Jeder sprach mal mit Jedem und wir waren eine echt tolle Truppe. Auch unsere beides Guides Mary und Zo waren super nett. Unsere Lunchpause genossen wir zwischen Mandarinen- und Orangenplantagen und bekamen reichlich und super leckeres Essen serviert.

4 November 2016

Am letzten Abend hieß es wieder Rucksack packen. Unsere großen Rucksäcke werden schon zur unserer Unterkunft am See gebracht. Wir laufen die drei Tage nur mit unseren kleinen Rucksäcken, mal gespannt wie das wird...
Wir entschieden uns für einen drei Tages Trek zum Inle Lake. Bis dahin hatten wir aber noch zwei Tage Zeit. Wir verbrachten die Zeit in der Stadt, auf dem Markt, auf unserem tollen Rooftop😁 Und nach dem Dinner ging es ging in eine gemütliche Kneipe mit nur drei Getränken und nur Kerzenschein.

3 November 2016

Auf nach Kalaw mit dem Anschlusszug. Dieser war echt marode, aber naja läuft ja noch. Die Strecke war wirklich wunderschön. Wir fuhren durch die Berge, vorbei an den Edelsteinminen Myanmars, an winzigen Bergdörfern und dem ewigem Dschungel. Auf der Fahrt lernten wir eine einheimische Familie kennen. Wir unterhielten uns mit Händen und Füßen. Diese Menschen sind so unfassbar Gastfreundlich, der Zug stoppte immer an kleinen Dörfern. Dort besorgte der Mann uns jedesmal etwas anderes zu essen. Obwohl wir es nicht wollten, bestand er darauf, dass wir es probierten und es waren allerlei Köstlichkeiten dabei.
Immer wieder kann man bei jedem Stopp direkt durch das Fenster etwas zu essen oder zu snacken kaufen. Endlich angekommen in Kalaw nach 22 Stunden Zugfahrt. Als erstes checkten wir in unserem Hotel ein und gingen alle duschen, das war bitter nötig. Die nächsten 2 Tage hieß es relaxen und unsere Reise weiter planen.

2 November 2016

Die Fahrt war anfangs noch richtig angenehm, später wurde es aber richtig heiß in unserem Abteil und es gab einige Moskitos🙈. Nach 12 Stunden fahrt kamen wir schweißgebadet in Thazi um 5 Uhr morgens an. 2 Stunden hieß es am Bahnhof warten...wir bekamen recht schnell Gesellschaft von einem Local, der sehr interessiert war. Wir boten ihm eine Banane an, diese ließ er schnell in seiner Jacke verschwinden, das gleiche tat er auch mit einem Reiscake dem wie ihm schenkten, es war zum wegschreien😂. Floriaan spendierte ihm noch einen Kaffee. Er hörte garnicht mehr auf zu grinsen. Aber etwas komisch war er schon...zu guter letzt zeigte er auf Julias Armband und wollte es aufknoten, denn das wollte er anscheinend auch haben😳 🙈Später erfuhren wir von einer Frau am Bahnhof das er wohl nicht mehr alle Sinne beisammen hat. Lustig war es trotzdem. Um 7 Uhr ging es endlich weiter.
Der letzte Tag in Yangon brach an, frühstücken, Zugtickets kaufen und essen besorgen für die Fahrt. Alles im allem fühlte das unseren halben Tag aus. Gegen 16 Uhr ging es zum Bahnhof. Zug suchen einsteigen und unsere eigene 4er Kabine beziehen. Am Fenster verkaufte uns ein kleine Mädchen noch 3 Bier. Und los ging die Fahrt.
Ein neuer Tag brach an und um 8 gings zum Frühstück. Floriaan hatte in Bangkok sein Handy verloren und so machten wir uns auf die Suche nach einem Neuen. Yangon ist voll von Läden und Händler die neue und gebrauchte Handys verkauften. Wir kundeten erst mal die Angebote aus. Am Nachmittag wollten wir mit dem Circle Train die Stadt umrunden. Zwei Engländerinnen schlossen sich uns an. Angekommen am Bahnhof fragten wir uns durch zum Schalter und kauften 5 Tickets. Wir mussten uns zum richtigen Zug durchfragen, denn alles hier ist in Burmesisch beschriftet, selbst Zahlen kann man nicht lesen. Und los ging die wilde Fahrt, dachten wir...
Mit Schnittgeschwindigkeit fuhren wir durch die Gegend und es war so brühtend heiß. Zu guter letzt saßen wir wohl im falschen Zug denn wir fuhren am dem Circle vorbei. Hmm okay mal abwarten was passiert. Irgendwo stoppte der Zug und fuhr nun rückwärts Zurück...🙄 Nach gefühlten 2 Stunden für 14 km 🙈 Irgendwo stiegen wir aus, denn wir wollten vor Sonnenuntergang an der großen goldenen Pagode sein. Ein Taxi musste her. Nach kurzem verhandeln gings auch wieder los. Die Große Pagode war atemberaubend schön! Wir umrundete sie und lernten ein paar Mönche aus Thailand und Myanmar kennen. Nach Sonnenuntergang fuhren wir nach Chinatown zum Abendessen.

31 October 2016

Endlich wieder halbwegs ausschlafen, Um 9 halb 10 gings zum Frühstück. Eier Bananen und Toast vollkommen okay👍. Wir checkten aus und machten uns auf den Weg zu unserem neuen Hostel, in dem wir am Abend Flo wieder treffen. Julia blieb dort, sie war doch recht erschöpft. Ich ging erstmal in die Stadt um was zu essen. Ich erkundete 2 Stunden lang Yangon. Erschöpft kehrte ich zurück. Später gingen wir gemeinsam essen und ruhten uns im Hostel aus. Am späten Abend kam Floriaan im Hostel an. Sichtlich erschöpft nach seiner langen Anreise, zum Glück haben wir ihm was zu essen mitgebracht.
Es waren sehr krasse erste Eindrücke. Es war sehr schwül und heiß. Überall wo man hinsah Dreck, Schmutz, Müll. Der Boden war übersäht mit roten Flecken. Streunende Hunde, Obdachlose Menschen. Doch jedes Gesicht das man ansah schenkte uns ein Lächeln! Wir leben in einer völlig anderen Welt... Wir fanden einen kleinen Straßenstand unter einer Brücke. Kurz entschlossen setzten wir uns und suchten uns was leckeres zu essen aus. Ich nahm Reis mit Chickencurry, Gemüse und Fisch. Julia nahm Reis mit Gemüse. Wir wurden sehr interessiert beobachtet.
Wir suchten uns ein Taxi zu unserem Hostel. Es fiel mir direkt auf, dieses anders sein der Menschen. Niemand bedrängte uns wie in anderen Ländern, man fragte höflich. Nach kurzem verhandeln fuhren wir los Richtung Stadt. Alle Autos hier fahren mit Gas, da der Sprit so teuer ist. Die Regierung hatte vor ein paar Jahren den Sprit um das 10fache erhöht! Motorräder sind auch verboten. Angekommen am Hostel erschlug uns die Hitze! Wir wurden sehr freundlich empfangen. Was uns auffiel, die meisten Menschen tragen eine gelbliche Paste im Gesicht. Diese hat was mit ihrer Tradition und Hautpflege zu tun. Am späten Abend machten wir uns auf in die Stadt, denn wie immer hatten wir Hunger und ganz klar wir wollten das Localfood ausprobieren!

30 October 2016

Und es ging weiter! Wieder sind schon einige Tage vergangen. Viel gesehen viel erlebt, Menschen kennengelernt und verabschiedet... Wir liegen gerade in einem Nachtzug im ehemaligen Burma und ich schreibe unseren Blog weiter. Unbeschreiblich dieses Gefühl der Freiheit und Sorglosigkeit...könnte es doch immer so sein! Nach einem langen Tag kamen wir in Yangon am Flughafen an. Trotz der langen Anreise, des langen Aufenthalts in Bangkok ging es uns erstaunlich gut. Ich glaube wir haben uns schon dran gewöhnt so lange zu reisen oder war es doch die riesige Vorfreude auf das mystische Land. Man hört so vieles von Myanmar, vom ewigen Lachen, der Freundlichkeit der Menschen und natürlich von seiner Geschichte....Endlich dort❤️️
Um 7.00 Uhr zu Frühstücken ist gar nicht meine Zeit, wir verabschiedeten uns von Floriaan, er kommt einen Tag später, da dann der Flug für ihn günstiger ist. Um 8.00 Uhr waren wir schon unterwegs zur Busstation. Unterwegs liefen wir über dem Markt der Einheimischen und sahen Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und vieles mehr... Eine Stunde später sitzen wir bei einem Kaffee am Flughafen und schreiben die letzten Tage unseres Blogs weiter, vorher war dafür einfach keine Zeit😉 Unser Flug ging um 11.40 Uhr nach Bangkok, von da aus geht es um 19 Uhr nach Myanmar. Vorher heißt es aber noch den Flughafen wechseln. Wir melden uns dann aus Myanmar🙏🏽

29 October 2016

Vier Busse, eine Fähre und etliche Stunden später kamen wir in Hanoi an-wir lieben diese Stadt! Es ist zwar viel los, aber trotzdem gibt es so viele Bäume und ruhige Orte mittendrin. Wir liefen das letzte kurze Stück zum Hostel und checkten erst mal ein. Danach aßen wir wieder ein leckeres Baguette und tranken Kaffee. Plötzlich liefen wir mitten auf der Straße wieder Anton, dem Schweden über den Weg und im Schlepptau hatte er den Kanadier, den wir damals mit ihm gemeinsam kennenlernten. Wir verabredeten uns für den Abend auf ein Bier und gingen zurück zum Hostel, wo wir mit Floriaan verabredet waren. Mit ihm zusammen fliegen wir nach Myanmar. Unser letzter Abend in Vietnam-zum letzten Mal die unglaublich leckere Suppe essen und das frische Bier genießen. Wir hatten einen schönen letzten Abend mit Bekannten und Unbekannten Gesichtern.
Die Besitzerin gab dem Affen Chips und er versuchte sie zu essen, doch er konnte nichts abbeißen. Wir hatten noch ein paar Bananen und eine davon brachte ich dem Affen, sofort ließ er die Chips fallen und sprang ihm Käfig umher und schrie. Er nahm die Banane direkt aus meiner Hand und genoss sie sichtlich, immer wieder gab er Laute von sich und schleckte sich die Finger ab. Nun war es an der Zeit sich von Anna zu verschieden, sie blieb noch ein paar Tage und wir lernten beim Klettern nette Leute kennen, mit denen sich noch ein paar Tage verbringt. Einer nach dem anderen wurden wir zum Bus gebracht. Der war so voll, dass Michel auf dem Notsitz vorne und ich auf einem Plastikstuhl neben ihm, direkt neben dem Fahrer saßen. Hatte allerdings den Vorteil, dass wir einen tollen letzten Blick auf die Insel hatten.
Der letzte Abend mit Anna und jeder Tag war so vollgepackt, dass wir abends wie ein Stein ins Bett fielen und wir morgens immer früh raus mussten. Aber wir hatten eine richtig tolle Zeit zusammen. Wir gingen zum letzten Mal zum Markt und aßen wir jeden Abend die Nudelsuppe. Die Frau wusste schon beim 2. Mal wer was bestellen will. Ich glaube da kommen nicht so viele Touristen hin😉 Für den Rest des Abends gingen wir in ein Kaffee und quatschten. Doch um 24 Uhr war es doch Zeit ins Bett zu gehen. Die Nacht war, wie die letzten auch kurz. Wir frühstückten ein letzten Mal zusammen. Im Hostel sitzt man zum Frühstücken draußen und im Garten stehen zwei Käfige, in dem Einen sitzt ein kleiner Babyaffe, in dem Anderen ein großer Greifvogel. Beide taten uns so leid, solche Tiere gehören nicht in einen Käfig!

28 October 2016

Am Strand sammelte Anna bunte Muscheln, welche die wir noch nie zuvor gesehen haben und ich Steine. Die Felsformationen und die Stille auf dem Meer war wirklich atemberaubend. Das mit dem Kajakfahren ist gar nicht so einfach, da ist echtes Teamwork gefragt, aber es hat doch sehr schnell geklappt und hat uns wirklich viel Spaß gemacht. Auf dem Boot lernten wir viele nette Leute kennen und fuhren während des Sonnenuntergangs zurück zum Hafen.
Entweder man hat einen guten Standplatz und dreht sich um zum springen oder aber man drückt sich fest vom Fels ab und springt rückwärts. Diese Erfahrung war unbeschreiblich, es floss eine Menge Adrenalin, aber es machte richtig viel Spaß! Michel kletterte natürlich viel höher als ich, aber ich bin ja auch ein kleiner Schisser🙊 Danach fuhren wir mit unserer kleinen Gruppe von acht Leuten zurück zum großen Boot und es gab Lunch. Nach einer Pause ging es dann ein Stück weiter raus und ab in die Kajaks. In zweier Pärchen fuhren wir durch kleine Höhlen, in versteckte Buchten und wir Badeten an einem kleinen Strand mitten in nirgendwo.
Früh klingelte der Wecker und schon saßen wir beim Frühstück. Pünktlich um 8.15 Uhr waren wir an der Agentur und warteten mit anderen auf den Bus, der uns zum Pier bringen sollte. Wir stiegen ins große Boot ein und los ging es raus aufs Meer. In der Halongbucht gibt es lauter aus dem Wasser ragende riesige Felsen, der Anblick war gigantisch! Außerdem leben weit draußen auf dem Meer sehr viele Familien, die dort eine Fischfarm betreiben. Nach 30 Minuten fahrt wurden wir auf kleinere Boote verteilt, je nachdem, was man gebucht hat. Wir machten zuerst "Deep water solo": mit dem kleinen Boot wird man an den Felsen gefahren und klettert eine vorgegebene Route nach oben. Sobald man sicher am Fels hängt fährt das Boot sofort weg, danach klettert man entweder bis die Route zu Ende ist, das kann je nachdem 5-21m sein oder man klettert soweit wie es der Kopf zulässt, danach muss man springen.

27 October 2016

Über das Grundstück einer Familie gelangten wir zu dem Fels und den mehr als 60 Routen. Wir blieben bis kurz vor Sonnenuntergang und kletterten mehrere Routen. Bei der Miete des Equipments war ein Lunch enthalten und den genossen wir sehr nach unserer Kletterei. Das Essen wurde frisch für uns zubereitet und war soooo köstlich. Im dunkeln fuhren wir zurück in unser Hostel, duschten und machten uns auf in die Stadt. Wir tranken Fruchtshakes, Kaffee und aßen später unsere Lieblingssuppe😍 Am Hostel übten Anna und ich noch ein bisschen Roller fahren, unser neues Hostel liegt nämlich in einer ruhigen Nebenstraße und wenn dort abends zwei Roller in einer viertel Stunde fahren ist das schon viel. Es war wieder herrlich zu fahren und es klappte sehr gut, ich fuhr so eine viertel Stunde immer die ganze Straße auf und ab, es war toll❤️ Spät kamen wir ins Bett, morgen heißt es früh aufstehen, denn wir haben eine Tour gebucht...
Nach dem Frühstück checkten wir aus und dann saß da plötzlich Anton, der Schwede, den wir vor ein paar Tagen in Hanoi kennenlernten-was ein Zufall! Wir quatschten ein bisschen, dann müssten wir los. So liefen wir ein Stück und mieteten uns dann einen Roller, um damit zum Fels zu kommen. Wir bezogen das neue Hostel, leider war das 3er Zimmer, das wir am Abend fandenschon weg und so zogen wir in ein Dormroom, also ein Zimmer mit mehreren Betten😉 Ganz wie die Locals, fuhren wir zu dritt auf dem Roller, holten unser Equipment ab und los ging es zum Fels. Nach 20 Minuten kamen wir an und der Fels und die Natur waren unbeschreiblich schön.

26 October 2016

Auf der Insel angekommen checkten wir ein und schauten uns ein wenig die Gegend an. Wir gingen zum einer Ausflugs-Agentur, um uns zu informieren, was wir die nächsten drei Tage machen könnten. Wir hatten einen ungefähren Plan und liehen uns dort für den nächsten Tag Kletterequipment und für den darauffolgenden Tag buchten wir eine Tour-dazu später mehr... Nachdem wir die richtige Größe für unsere Kletterschuhe gefunden hatten und einen kurzen Skill-Check absolvierten, fanden wir zum Abendessen die beste Suppe auf der Insel! Auf dem Tisch lag allerlei Fleisch, Hühnerfüße, Organe und es kostete mich Überwindung dort zu sitzen, doch eine vietnamesische Frau klopfte auf die Bank neben sich und wollte, dass wir uns zu ihr setzten. Dann schnitt die Frau vor mir Herz auf und briet es für Jemanden🙈 Für den nächsten Tag kauften wir noch einiges an Obst ein und dann gingen wir zum Hostel zurück. Wir überlegten uns, morgen in ein anderes Hostel umzuziehen und uns ein Zimmer zu dritt zu teilen.
Heute gings wieder zurück in den Norden in die Halong Bay. Es hieß früh aufstehen und zum Flughafen fahren. Im Flugzeug war auch ein frischgetrautes Ehepaar und es war ganz witzig, denn sie wurden dem ganzen Flugzeug vorgestellt und selbst der Kapitän kam kurz raus zum gratulieren und Fotos schießen. Es wurden Bilder gemacht und wir bekamen ein freies Wasser! Super nett! In Hai Phong angekommen führen wir mit einem Taxi in die Stadt Richtung Hafen. Wir hatten noch genügend Zeit und setzten uns erst mal wieder in ein Straßencafé um unseren Lieblingskaffee zu genießen. Hier trafen wir wie verabredet Anna, die wir ein paar Tage zuvor in Hue kennenlernten. Wir fanden uns recht schnell und machten uns gemeinsam mit dem Bus, Boot und wieder dem Bus auf den Weg auf die Insel Cat Ba...

25 October 2016

Also unser Fazit: die Stadt ist hübsch, wenn man will kann man sehr gut einkaufen, vor allem Schule, Taschen, Kleider aus echtem Leder und auch günstig. Aber es ist dennoch sehr touristisch. Ein bis Zwei Tage, mehr braucht man denke ich nicht. Vielleicht noch einen dritten für den Strand, da waren wir allerdings nicht! Es war außerdem sehr nervig, dass wir alle zwei Meter angesprochen wurden in den Lokalen was zu Essen oder zu Trinken, weil es Happy Hour ist.
Am nächsten Tag gab es ein wirklich leckeres Frühstücksbüffet. Man konnte soviel essen wie man wollte😉😁. Es gab Pancakes, Bananen, Brot, Marmelade (die wurde am Tag zuvor vom Personal des Hostels selbst gekocht) Baguette und Eier😍. So gönnten wir uns ein ausgiebiges Frühstück und saßen ein wenig mit Ines aus Stuttgart zusammen. Den Tag verbrachten wir in den Straßen von Hoi An, wir tranken unseren Lieblingskaffee in einem Straßenstand, schlenderten an der Promenade vorbei und gingen in ein kleines Restaurant frische Frühlingsrollen essen. Wir plauderten noch einwenig mit dem Besitzer über dies und das. Er lies uns noch 2 neue Varianten der Rollen probieren, die er bald auf die Karte nehmen wollte und wir bekamen sein Rezept für die Soße. Später machten wir uns dann auf den Weg zurück. Abends gingen wir zum Fluss und aßen mit Ines ein vietnamesisches BBQ. Leider überraschte uns später noch ein Regenschauer.
Nachtrag: 24.10. die Bilder haben wir heute zugeschickt bekommen. In unserer Anlage am Meer gab es auch Villen zu mieten. Zu diesen gehörte dieser Pool, in dem wir uns ab und zu ein Schwimmchen gönnten!

24 October 2016

...wurde er wohlauf auch abgeladen. Er musste natürlich nichts zahlen. Die Jungs taten mir schon leid, aber sie sollten auch keinen ohne Helm durch die Gegend fahren! Im ersten Moment waren wir schon ziemlich geschockt, aber jetzt, im Nachhinein können wir darüber lachen 🙈 Wir checkten erst mal ein und machten uns auf den Weg in die Stadt. In Hoi An ist jedes Haus gelb gestrichen, leider fing es schon an zu dämmern und wir sahen die Stadt erst mal nur bei Nacht. Was aber gar nicht schlimm war, denn überall hingen Lampions, an den Häusern, in den Bäumen, das sah bezaubernd aus! Wir aßen eine Nudelsuppe und danach ein Barbecue. Das war ganz witzig, denn man rollte sich die frischen Springrolls selbst und die dazu servierte Erdnusssoße war sehr sehr lecker😍Es ist mega touristisch und zum Teil auch kitschig. Wir schauen uns die Stadt morgen mal bei Tageslicht an und bilden uns dann eine weitere Meinung.
...Werkstatt. Dort erzählte er anscheinend was passiert war und seinem Tonfall und den Gesichtern, der anderen Jungs zu urteilen, sah es nicht so gut aus. Ich bekam einen Helm und wir fuhren zurück zur Agentur. Mir war ziemlich mulmig, ich dachte wir müssen jetzt bestimmt eine Strafe zahlen oder so, aber es war ja ihre Schuld, dass wir keine Helme hatten. Außerdem hatte Michel beide Handys und die Pässe, wir hatten nur unsere Rucksäcke und ein bisschen Obst geladen. An der Agentur erzählte er nochmals ganz nervös was passiert ist und dann wechselte der Fahrer und ich fuhr mit jemand Anderem weiter.. Michel saß auf einer Bank, die Polizei war immer noch beschäftigt und das Moped war auf einem Truck aufgeladen... Wir hielten an und Michel kam zu mir. Er meinte, mit ihm habe noch keiner gesprochen und ich sagte ihm, er soll ja nichts zahlen. Und dann fuhr ich schon weiter und wurde im Hostel abgeladen. Der Fahrer wollte nun Michel holen gehen und endlich eine gefühlte Ewigkeit später...
Es war im Preis inklusive, dass wir von der Agentur zu unserem Hostel ein paar Kilometer entfernt, in die Stadt gebracht werden. Wir fuhren mit einem Rollertaxi und so lud einer der Beiden unsere Rucksäcke und mich auf und Michel fuhr mit dem Anderen. Als wir ankamen, gaben wir unsere Helme allerdings ab, sodass wir jetzt ohne Helm unterwegs waren, es war ja nicht so weit.. An der 2. Kreuzung bogen wir rechts ab, Michel war mit seinem Fahrer ein paar hundert Meter vor uns und sie bogen zuerst ab. Als wir an die Kreuzung kamen, sagte mein Taxifahrer nur POLICE und drehte um, Michel und sein Fahrer wurden bereits angehalten. Die Polizisten sahen uns und mein Fahrer merkte das und so fuhr er in einem Tempo, ich bin froh, dass die Rucksäcke auf dem Tacho lagen und ich nicht sah wie schnell er fuhr, durch die Stadt. Seine Überholmanöver waren lebensmüde und wir fuhren schnell in eine Seitenstraße. Nach fünf Minuten Fahrt, fragte er dann mal, ob ich okay sei und wir hielten an einer ....
Los gings mit dem Roller von Hue nach Hoi An. Für die 131 km brauchten wir ca. vier Stunden! Wir bekamen von Floriaan und Katie noch ein paar Tipps für den Weg, denn sie waren die Strecke ein paar Tage zuvor selbst gefahren. Wir machten einen Stopp an dem Elephant Waterfall, von dem waren wirklich enttäuscht-Alles total touristisch! Wir sind sofort wieder gegangen und fuhren weiter. Auf der Fahrt fiel uns auf, dass es hier sehr viele christliche Kirchen gibt. Floriaan und Katie hatten uns nicht zu viel versprochen, der Weg über den Pass war wunderschön! Wir hielten zwischendurch noch für ein Sandwich und ein Kaffee an und um 16 Uhr erreichten wir die Agency, um unseren Roller abzugeben. Dann ist uns was passiert, im Nachhinein können wir darüber lachen, doch als es passierte, war uns beiden doch ganz mulmig😩
Auch den nächsten Tag verbrachten wir gemeinsam. Am Nachmittag hieß es Abschied nehmen von Anna und Oussama, Anna reist mit dem Bus Richtung Norden und Oussama fährt mit dem Motorrad, dass er sich hier gekauft hat über die Grenze nach Laos, um somit sein Visum hier zu verlängern. Auch wir reisen morgen weiter, Michel fuhr zusammen mit Floriaan in die Stadt, um einen Roller zu mieten. Mit dem fahren wir morgen über die angeblich atemberaubende Passstraße in das Städtchen Hoi An.
Die Katzenbabies waren 14 Tage alt und zuckersüß. Ab und zu durften wir sie kurz rausholen, die Mutter tolerierte das. Den Abend verbrachten wir gemütlich in unserer Unterkunft am Meer und plauderten mit Floriaan und Katie über dies und das! Am nächsten morgen hieß es packen... Unser Gepäck wurde, von der Agentur, die uns auch den Roller brachte, um 8 Uhr abgeholt und mit dem Bus nach Hoi An gebracht, sodass wir mit einem kleinen Rucksack fahren konnten. Unsere Nacht war nicht so erholsam, denn obwohl jeder ein eigenes Moskitonetz über dem Bett hat, hatten Michel und ich trotzdem einen im Bett, so waren wir stündlich wach, denn ihn zu fangen war unmöglich. Müde und mit mehreren Moskitostichen ging es auf, zum letzten Frühstück mit den Beiden. Wir verabschiedeten die Zwei und machten uns selbst auf den Weg.

22 October 2016

Zu uns gesellte sich Katie, aus England, sie reist im Moment mit Floriaan gemeinsam mit dem Motorrad durch Vietnam, Oussama, kommt aus Paris und reist für ein Jahr und Anna, aus Bayern verbringt ihren 4-wöchigen Urlaub in Vietnam. Sie treffen wir bald nochmal in der Halong Bay. Wir verbrachten alle gemeinsam den Tag am Strand, aßen zusammen und sammelten am Abend Holz, um ein Feuer am Strand zu machen. Dabei genossen wir leckeres Essen und Dosenbier am Lagerfeuer, direkt am Meer und den sternenklaren Himmel👌🏽.
Ja richtig, dachten wir, denn nach 400 m kam das nächste Schild, das den Weg zur Unterkunft anzeigte: 1,5 km rechts-na super! Man kann sich nichts Schöneres vorstellen, als nach 14 Stunden im Nachtbus, ohne Frühstück wohlgemerkt, 2 km durch die pralle Sonne bei ca. 30 Grad mit langer Hose und T-Shirt zu laufen. Endlich angekommen, "in the middle of nowhere" begrüßte uns Floriaan freudestrahlend. Ihn haben wir in Jogjakarta kennengelernt, ein Holländer, der in Neuseeland lebt. Unser Hostel war anders als erwartet eine einfach Strohhütte mit Etagenbetten aus Bambus und keine 30 Schritte entfernt, war der Strand❤️. Wir verlängerten erst mal noch eine weitere Nacht und genossen den Tag.
Die Nacht im Bus war kurz aber relativ okay, wie man sich die Nacht einen Bus halt vorstellt. An der Endstation angekommen wurden wir von ca. 15-20 Taxifahren "empfangen", nein "überfallen" trifft es eher, denn es war kaum möglich aus dem Bus auszusteigen. Wir nahmen unser Gepäck und wurden ein paar Minuten lang, zu Fuß von einem Taxifahrer verfolgt. Ganz klar, die möchten auch nur Geld verdienen, aber leider wird man hier fast immer übers Ohr gehauen. Es gibt hier nur zwei Taxiunternehmen, die MIT Taxameter fahren. Bei den restlichen Taxis handelt man einen Preis aus, der meist sehr überteuert ist und am Ende wollen sie doch mehr als vereinbart. Mit den richtigen Taxi führen wir dann zu unserer Unterkunft, direkt am Meer😍 Wir sahen ein Schild "400m links" und stoppten das Taxi, den Rest können wir auch laufen, dachten wir..

21 October 2016

Am nächsten morgen mussten wir früh raus, die Nacht war sehr kurz, aber nicht weil es direkt weiter ging, nein, unser Hostel hat unfassbare Frühstückszeiten 7.15-9.15 Uhr! Aber ansonsten war das Hostel gut, kein Partyhostel, wie beim letzten Mal, aber unglaubliche nette und hilfsbereite Mitarbeiter! Danach legten wir uns noch ein bisschen hin und checkten dann um 12.00 Uhr aus. Wir machten tagsüber nicht viel: Aßen an der Straße, kauften ein, tranken Kaffee, buchten Flüge und warteten bis wir am Abend abgeholt wurden, um zu unserem Bus zu fahren. Ein Nachtbus, der uns ins 600 km entfernte Hue fahren wird. Jeder hat einen einzelnen Schlafsitz, für mich ganz bequem, aber Michel tut mir jetzt schon leid, weil er viel zu groß für die vietnamesischen Sitze ist🙈.

20 October 2016

Nachdem wir das leckere Essen Hanois erneut genossen haben, gingen wir zu unserem Stammplatz, damit Michel sich ein paar Bier gönnen konnte. Aus Platzmangel setzte die "Wirtin" drei neue Gäste zu uns: Ein Typ aus Australien, der schon über ein Jahr hier in Vietnam lebt, ein Mädel aus Deutschland und ein Kanadier. Schnell kamen wir uns Gespräch und verbrachten den weiteren Abend in der Altstadt Hanois zusammen. Da unser Hostel um 24 Uhr, warum auch immer 😡 schließt, trennten sich unsere Wege leider um kurz vor 24 Uhr, jedoch tauschten wir unsere Kontaktdaten aus👍🏼. Da wir etwas spät an waren mussten wir zum Hostel laufen, aber so waren die Kalorien des Abends gleich abtrainiert😁 in unserem Zimmer lernten wir dann zwei Mädels aus Deutschland kennen und tauschten bis in die Nacht wertvolle Tipps aus.
Die Rückreise mit dem kleinen Bus aus Mai Chau war ähnlich verrückt, wie die Hinreise. Ein paar kleine Unterschiede könnten wir jedoch feststellen. Zuerst verschaffte uns der Fahrer mit seiner rasanten Fahrt und den lebensmüden Überholmanövern mehrere Nahtoderfahrungen. Außerdem schien auf unseren Bus DHL zu stehen, was wir wohl übersahen, ständig wurde was ein oder ausgeladen, sogar ein Roller kam mit! Eine der Kisten war scheinbar so schwer, dass sie sie nicht richtig einladen konnten, Michel half dann aus und hob die Kiste allein😂, naja die Männer sind hier sehr zierlich und klein. Aber die Natur war wieder wunderschön. Am Bahnhof von Hanoi angekommen sahen wir eine, uns bisher unbekannte Methode, Hühner und Gänse zu transportieren-seht selbst auf dem Bild🙈. Mit dem Public Bus geht's nun zurück zu einem neuen Hostel, das wir für eine Nacht gebucht haben.

19 October 2016

1200 Stufen später hatten wir hinter uns die kleine Stadt zu Füßen und vor uns eine grandiose Höhle. Der Aufstieg in der schwülen Hitze lohnte sich sehr! Zuhause angekommen beantragten wir endlich unser Visum für Myanmar, unser letzter Stopp. Die Hälfte der Zeit ist schon vergangen, wo ist sie nur hin? Aber all die Erfahrungen und Eindrücke, die wir sammelten und vor allem die Menschen, die wir kennenlernten machten unsere Reise, bis jetzt, zu etwas ganz Besonderem. Morgen geht es wieder zurück nach Hanoi und von da aus Richtung Süden....
Danach fuhren wir noch zu einem Viewpoint, von dem aus ganz Mai Chau zu sehen war. Ein bisschen weiter kamen wir über den schönen Pass, den wir auf der Hinfahrt schon überquert haben. Ich hatte leider geschlafen, konnte ihn dafür aber heute sehen. Zum Schluss fuhren wir noch zu einer Höhle direkt bei uns um die Ecke, wir parkten am Ende der Straße und für eine kleine Gebühr durften wir weitergehen. Die Treppenstufen waren ganz schön steil und schienen kein Ende zu nehmen.
Heute ging es nach dem leckeren Frühstück auf, mit unserem gemieteten Roller, die Gegend zu erkunden. Michel fährt hier ja immer und dafür bin ich ihm sehr dankbar, denn der Verkehr ist manchmal so verrückt, dass kann man sich kaum vorstellen. Hier ist sehr wenig Verkehr und in einer Nebenstraße wollte ich es dann auch mal probieren. Es hat mir sooooo viel Spaß gemacht😍, war aber gar nicht so einfach für mich. Jetzt bin ich Michel umso dankbarer, weil er es uns ermöglicht, dadurch so viel sehen zu können. Für ihn ist es ein Kinderspiel zu fahren und es macht ihm Spaß, also passt das alles schon😉. Wir fuhren zu einem großen See, auf dem ein paar Häuser zu sehen waren. Die "Straße" dorthin, war eher ein schlechter Feldweg, wir wurden völlig durchgeschüttelt😂. Ein Stück weiter bestaunten wir einen großen Wasserfall, der Weg dort runter war allerdings ganz schön rutschig.

18 October 2016

Um in die Stadt zu kommen muss man erst an schönen Reisfeldern vorbeigehen und dann erstreckt sie sich, so gut 1km lang auf beiden Seiten der Straße. Vollgepackt mit einer Menge Obst machten wir uns zurück zur Unterkunft. In der Stadt wollte bzw. konnte ich nichts essen. An den Straßenständen lag "Fleisch" das ich nicht identifizieren konnte und da hier in Vietnam Hund gegessen wird, war mir der Appetit vergangen😂 Generell esse ich hier kein Fleisch mehr, das schränkt in der Essensauswahl zwar ein wenig ein, aber das ist nicht schlimm!
Zwar war den Fahrern das nicht so recht, aber das Pärchen hatte ziemlich viele und schwere Sachen dabei und sie wollten die Frau so wohl auch nicht laufen lassen. Als wir von der Hauptstraße abbogen, war uns klar, warum sie nicht weiterfahren wollten: Die Straßen waren hier so eng, dass man kaum durchkam. Naja wir haben uns darüber gefreut😊 Nach den einchecken, haben wir uns schnell abgeduscht und sind dann auf in die "Stadt". Auf dem Weg dorthin konnten wir gerade noch die Sonne zwischen den schönen Bergen untergehen sehn, das sah traumhaft aus.
Nach gut 3 1/2 Stunden kamen wir in Mai Chau an. Die Fahrt dorthin war sehr beeindruckend. Zum Einen war es lustig zu sehen, wie der Busfahrer alle paar hundert Meter hupte und entweder noch jemand ein- oder ausstieg oder etwas ein- oder ausgeladen wurde. Zum Anderen war die Fahrt auch landschaftlich toll, nach und nach ließen wir die Stadt hinter uns und es wurde immer ländlicher und Berge waren zu sehen. In Asien ist es irgendwie ganz "normal" laut die Nase hochzuziehen und auch einfach alles irgendwo hinzuspucken. Eine Angewohnheit an die ich mich niemals gewöhnen werde! Solch einen Genossen hatten wir auch im Bus sitzen, nur das spucken ließ er weg. Das war nicht so prickelnd, aber so ist das hier nunmal. Seiner hochschwangeren Frau allerdings haben wir es zu verdanken, dass der Bus uns nicht schon an der Straße rauswarf, sondern uns fast vor unserem Hostel rausließ.
Heute morgen hieß es packen, auschecken und weiter geht's...ein freundlicher Local eines Reisebüros erklärte uns wie wir mit dem Public Bus zum Hauptbahnhof kommen, von wo wir sehr günstig, für umgerechnet 2,87€ unseren Bus nach Mai Chau nehmen wollen! Michel besorgte uns als Wegzehrung noch die berühmten Baguettes und los gings in die wilde, charmante Stadt. Wie uns der nette Mann erklärte, nahmen wir den Public Bus für 0,29€ zum 40 Minuten entfernten Busbahnhof, das Taxi hätte uns 8,20€ gekostet☝🏼️. Man muss sich nur mal drauf einlassen und sich nicht davor scheuen, die öffentlichen Verkehrsmittel auszuprobieren. So kann man eine Menge Geld sparen, um das wiederum direkt in leckeres Essen zu investieren😜 Wobei das auch sehr günstig ist, für ein Baguette zahlt man 1€ und ebenso für eine riesige Portion der Nudelsuppe. Eng zusammen gepfercht saßen wir nun im "Reisebus" und los ging die wilde Fahrt...
Wir entschieden uns gegen eine geführte Tour und auch gegen die schöne Landschaft Sapas, da wir gelesen haben, dass es dort sehr touristisch ist und man an jeder Ecke von Verkäufern verfolgt werden soll. Auf diesen Stress haben wir keine Lust also entschieden wir uns für die Stadt Mai Chau. Es ist sehr ländlich und soll landschaftlich Sapa in nichts nachstehen. Später gingen wir noch zu einem chinesischen Tempel mitten in der Stadt und hörten plötzlich kaum noch den sonst so lauten Verkehr. Zum Essen gingen wir wieder in die Altstadt und aßen leckere Nudelsuppe😍 Michel gönnte sich wieder ein paar Bier und dann ging es zurück zum Hostel. Auf dem Weg zurück kam uns ein Pärchen entgegen, wir bemerkten es beide zu spät, aber der Typ kommt auch aus Gresaubach - Saarländer trifft man wirklich überall😂

17 October 2016

Endlich mal wieder ausschlafen! Gegen 10 Uhr morgens erwachte ich recht ausgeruht, Julia wollte noch weiter schlafen ihr gings nicht so gut. Ich duschte und las noch eine gute Stunde und machte mich dann auf in die Stadt. In nem kleinen Straßen Café gönnte ich mir einen Local Kaffee und bekam noch einen grünen Tee dazu-köstlich. Es ist faszinierend den Menschen und dem chaotischen Verkehr zuzusehen. Nach dem zweiten Kaffee schlenderte ich einwenig durch die Straßen Hanois und bestellte mir noch ein vietnamesisches Sandwich, das zugegeben wirklich gut ist. Heute wollten wir erneut die Stadt erkunden und uns ein paar alte Tempel anschauen gehen und wie sollte es anders sein uns durch die Straßen futtern! Wir planten am Mittag noch unsere weitere Reise, da wir nur 15 Tage in Vietnam haben, informierten wir uns im Internet und lasen Blogs.

16 October 2016

Endlich angekommen in Vietnam, fuhren wir mit dem Public Bus nach Hanoi und nahmen ein Taxi an der Endstation zu unserem Hostel. Nach dem Einchecken ging es direkt in die quirligen Straßen Hanois. Uns faszinierte diese Stadt von der ersten Sekunde an. Trotz des höllischen Lärms, des chaotischen Verkehrs, der millionen Menschen und des Schmutzes, ist es doch die schönste Stadt in der wir bis jetzt waren! Wir suchten uns einen Straßenstand an dem es die berühmte Pho ga gab (Hühnernudelsuppe), für die Vietnam so bekannt ist. Den Mtittag verbrachten wir in der Stadt. Gegen Abend gingen wir zu dem großen Nachtmarkt in der Altstadt. Dort wurden unzählige Kleider und Speisen angeboten. Und ich probierte das Local Bier für (5000dong) 0,2€ pro Glas 😁 In den Straßen spielten Bands und Musiker, es war richtig gemütlich.

16 October 2016

Wieder einmal mussten wir früh raus unser Flug ging um 9.15 Uhr. Im Flugzeug hatten wir super Plätze mit viel Beinfreiheit. Der Flug dauerte 3 Stunden und wir bekamen sogar was zu Essen😍, was für "Billigairlines" eher ungewöhnlich ist.
Am nächsten Morgen schliefen wir alle erst mal laange aus. Leider kamen nur Maria und Melissa runter, Nina war krank-die Arme! Nach dem späten Frühstück gingen wir dann nur zu viert durch die Stadt, zu einem Markt der nur samstags stattfindet. Dort gab es allerlei Essen, Trinken und viele Kleider. Das Essen in Malaysia ist sehr indisch angehaucht, allerdings ist es dort, genauso wie in Indonesien leider total ungesund. Sich dort ausgewogen zu ernähren ist gar nicht so einfach, sie verwenden in ihrer Küche wahnsinnig viel Zucker und Fett. Alles mögliche wird frittiert🙄. Darum freuen wir uns umso mehr nach Vietnam zu kommen, da soll das Essen nämlich ähnlich wie in Thailand-vor allem auch gesünder sein. Wir saßen gemeinsam im Aufenthaltsraum und verbrachten so den letzten Abend mit den drei Mädels. Auch sie haben sich in unseren Reisebuch verewigt, der Abschied war für uns wieder einmal sehr traurig, aber auch sie werden wir Wiedersehen!

14 October 2016

Wieder klingelte sehr früh der Wecker, um 5.30 Uhr kam unser bestelltes Taxi und fuhr uns Vier zum Airport. Im Taxi verabschiedeten Michel und ich uns von Roger und Bastian. Sie hinterließen uns in unserem Reisebuch ein paar sehr nette Zeilen. So ein Abschied fällt einem doch schwer, wenn man so eine schöne Zeit miteinander verbracht hat. Die Chemie in unserer kleinen Reisegruppe passte irgendwie von Anfang an. Wir sind über den Abschied ja schon traurig, aber wir wissen ganz sicher, dass wir uns noch öfter sehen werden, das haben wir uns fest versprochen😊 Nun geht's ab in den Flieger und dann zu den Mädels, die schon in der Nacht nach Kuala Lumpur geflogen sind. Überraschung in Malaysia ist das Wetter viieeel besser🙄 Es schüttet wie aus Eimern! Jetzt geht's mit dem Zug und der Bahn ins Hostel erst mal ein bisschen ausruhen. Und dann schauen wir wo es weiter hingeht....

14 October 2016

Nach unserem Flug und der kurzen Nacht kamen wir müde im Hostel an-schlafen konnten wir allerdings nicht! Wir schauten nach Flügen nach Laos, eigentlich wollte ich gerne nach Vietnam, dafür brauch man aber ein Visum und da haben wir uns nicht drum gekümmert. Trotzdem lasen wir nach, wie das mit dem Visum für Vietnam ist und sahen dann, dass es vor kurzem eine Änderung bei der Einreise gibt und man für 15 Tage einreisen kann-ohne Visum. Sofort buchten wir einen Flug für Sonntag. Als die Mädels ausgeschlafen hatten gingen wir gemeinsam ein bisschen durch die Stadt und anschließend was essen. Wir fanden einen Straßenstand, an dem es Naanbrot gab, dazu gab es gegrilltes Hähnchen und drei leckere indische Soßen.
Rechts überholen, links überholen, einfach auf der Gegenfahrbahn fahren, obwohl uns Autos entgegen kommen oder so schnell durch Schlaglöcher fahren, dass man mit dem Kopf fast an das Autodach schlägt. Heilfroh diese 2 stündige Fahrt überlebt zu haben, setzen wir uns in den Zug und fuhren zur 280 km entfernten Stadt Surabaya. Am Bahnhof verabschiedeten die Jungs Bastian und Roger, die drei Mädels, die weiter zum Airport fuhren. Wir wünschten Maria, Nina und Melissa einen guten Flug, denn wir sehen sie morgen in Kuala Lumpur wieder. Wir machten uns zu viert auf den Weg in unser Hostel, um unsere letzte gemeinsame Nacht zu verbringen.
Die Nacht war sehr früh zu Ende, denn um 6.30 Uhr mussten wir uns schon auf den Weg zu unserer Fähre nach Java machen. Zwar haben wir schon ein Ticket, aber wenn das Boot voll ist, legt es ab, egal ob man ein Ticket hat oder nicht. Fünf Stunden Fahrt standen uns bevor und es war brütend heiß. Wir mieteten uns Matten und legten uns, wie die Einheimischen, aufs Deck, denn nochmal fünf Stunden auf den garten Plastikstühlen, wollte keiner von uns in Kauf nehmen. Gegen 12 Uhr legten wir am Hafen von Jepara an und suchten uns ein Taxi, das uns zur Trainstation nach Semerang brachte. Es ist uns immer wieder ein Rätsel, woher die Indonesier ihren Führerschein bekommen, die Fahrt war verrückt🙈

12 October 2016

Da für heute das Wetter ausnahmsweise sehr gut gemeldet war, haben wir am Vortag eine Schnorcheltour gebucht. Bei strahlendem Sonnenschein stiegen wir aufs Boot und machten uns auf zum ersten Schorchelspot. Wir waren eine Weile im Wasser, mache bekamen sogar einen Sonnenbrand. Wir sahen einige schöne Fische, unter anderem auch die schönen blauen Fische, die wir am Vorabend gegessen haben 🙊Wir schnorchelten zu einer einsamen Insel und bekamen da unseren Lunch, frischer Fisch. Plötzlich fing es stark an zu Regnen und zu Gewittern. Wir stellten uns alle unter einen kleinen Unterstand und befürchteten schon die Nacht auf der Insel verbringen zu müssen. Der Guide machte keine Anstalten zurückzufahren, aber dann fragten wir und er meinte "Okay." und wir fuhren zurück. Total durchgefroren kamen wir im "Hotel" an und duschten kalt😩. Am Abend planten wir alle unsere Weiterreise. Leider trennen sich unsere Wege bald, doch ein paar von uns reisen doch noch ein kleines Stück zusammen😊
Das Wetter passte nicht...am ersten Tag hat es geregnet, aber wir haben erst mal geschlafen. Am Abend sind wir dann zum Nachtmarkt und haben uns frischen Fisch Grillen lassen und wurden von vielen Katzen umzingelt. Am nächsten Tag wollten wir früh am Morgen zum Strand, leider regnete es bis zum Mittag. Die Straßen waren vom Regen richtig überflutet. Dann kam aber doch noch die Sonne raus und wir machten uns auf dem Weg zum Strand, der war leider ziemlich dreckig, also gingen wir nicht schwimmen. Wir liefen noch ein wenig über die Insel und schauten uns den wunderschönen Sonnenuntergang direkt am Meer an.
Gestern saßen wir alle zusammen und jeder überlegte für sich, wohin es denn nun weiter geht. Doch keiner wusste wohin er sollte. Man hörte gefühlte 1000 mal "oh guys, I don't know where i should go." Jeder von uns hatte eigentlich eine komplett andere Richtung geplant. Spontan entschieden wir uns dafür einfach zusammen nach Karimunjawa zu reisen-eine kleine paradiesische Insel! Gesagt getan. Am nächsten Tag sollte es Nachts mit dem Bus zum Hafen gehen und von dort aus mit der Fähre auf die Insel. Bei strömendem Regen kamen wir auf der Insel an und warteten bis wir dort abgeholt wurden, um zu unserem Hotel gebracht zu werden. Dort angekommen waren wir erstmal sprachlos, denn auf den Fotos sah es anders aus, als in der Realität.... Es war nicht so sauber, schimmelig und roch modrig. Naja machen wir das Beste draus-hoffen wir, dass das Wetter passt🙏🏽

11 October 2016

Hier die Bilder von der Insel

8 October 2016

In unserem Hostel lernten wir viele nette Leute kennen... Relativ schnell hat sich dann eine kleine Gruppe gebildet. Wir aßen, tranken, chillten zusammen oder erkundeten die Gegend. Das Wetter war die letzten Tage leider nicht so prickelnd und so haben wir an einem der Tage, die wir in Jogjakarta verbrachten, einen Silberkurs zusammen gemacht. Jeder konnte aus einem Stück Silber seinen eigenen Ring herstellen. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich bin mit meinem Ring überaus zufrieden 😍

6 October 2016

Wir entschieden uns endlich unsere großen Backpacks gegen kleinere zu tauschen, auf der Post erkundigten wir uns nach den Preisen unsere Rucksäcke zurück nach Deutschland zu schicken. 60€ kostete der Spaß dafür sind sie 3 Monate mit dem Schiff unterwegs. In der Nähe kauften wir uns zwei neue aber viel kleinere Backpacks für schlappe 1.000.000 Rupien 😉 ja wir sind Millionäre hier 😂 (umgerechnet 60€ für 2 Rucksäcke, lächerlich) Am Abend mussten wir früh ins Bett, da unsere Nacht sehr kurz war. Um 3:20 Uhr klingelte der Wecker, wir führen mit einem Holländer zusammen mit unseren Mopeds auf einen Berg zum Sonnenaufgang. Leider hatten wir sehr viel Nebel. Doch der hatte auch etwas mystisches. Später führen wir noch zu dem berühmten Borobudur Tempel, dieser interessierte mich sehr. Trotz der Unmengen an Menschen dort konnte ich doch ein paar schöne Bilder schießen. Auf dem Rückweg fuhren wir über Land zurück, die Landschaft war traumhaft. Uns begegneten viele lächelnde Gesichter.

3 October 2016

Nach ein paar Tagen schreiben wir mal wieder einen Blog. Einiges haben wir wieder erlebt, viel relaxt, super nette Leute kennen gelernt und und und... Nach unserer ersten Tour durch die Stadt, nach der wir echt platt waren, blieben wir abends im Hostel mit allen anderen und genossen das Gefühl frei zu sein. Man lernte schnell andere Traveller kennen und tauschte seine Erlebnisse aus. Die Tage gestalteten wir gemütlich, wir besichtigten das berühmte Water Castle mit dem Untergrund und relaxen zwei Tage nur im Hostel das super gemütlich ist.
Unser Taxi kam pünktlich um 7.15 Uhr und wir unterhielten uns sehr viel mit dem Fahrer, er stammt von der Insel, auf die wir heute fliegen und er gab uns ein paar tolle Tipps. In Java angekommen fuhren wir zuerst mit dem Zug zur Endstation und nahmen für den restlichen Weg ein Taxi zu unserem Hostel, dass wir für eine Nacht gebucht haben, es heißt Sae Sae. Das Hostel ist das Schönste, in dem wir bisher waren und wird von einem jungen Pärchen geführt. Sie waren super freundlich und wir bekamen viele hilfreiche Tipps rund um die Stadt Jogjakarta. Wir verlängerten sofort um ein paar weitere Tage und erkundeten, nachdem wir richtig angekommen waren zu Fuß die Stadt. Wir gingen auch zur Post und zu einem Outdoorgeschäft, um uns zu erkundigen, wir überlegen nämlich unsere Rucksäcke zurückzuschicken und uns Neue, kleinere zu kaufen und auch einiges an Material heimzuschicken... Am Abend spielten wir Karten im Hostel und lernten viele nette Leute kennen!

2 October 2016

Früh mussten wir wieder raus und führen mit unserem Roller zum Pier. Mit Essen und Wasser versorgt gingen wir an Board. Fünf Stunden fuhren wir mit der Autofähre rüber nach Bali und bezahlten für zwei Personen und unseren Roller nur umgerechnet 7,60€. Angekommen fuhren wir zu unserem Gandhi Hostel, wo wir unseren großen Rucksäcke stehen ließen, wir waren nämlich nur mit einem ganz kleinen Rucksack und einem Turnbeutel unterwegs. Wir packten unsere Rucksäcke und skypen noch ein wenig. Morgen gehts nach Java 🛫

1 October 2016

Wir fingen den Tag früh und sehr gemütlich an. Gegen acht Uhr bekamen wir ein leckeres Frühstück, bestehend aus einem Omlett für mich und einem Bananenpancake für Jule. Wir relaxten bis zum Mittag auf der Terrasse, tranken Kaffee und lasen in unseren Büchern weiter. Später führen wir zu einem coolen Strand den wir gestern schon begutachtet hatten. Dort war das Meer wirklich gigantisch in seiner Kraft. Lange hielten wir es dort aber nicht aus, denn wir haben beide langsam genug vom Strand und rumliegen. Wir freuen uns schon riesig auf Yogyakarta in Java, wo wir am Montag hinfliegen. Dies ist die kulturelle Hauptstadt Indonesiens und es gibt unglaublich viel zu sehen. Auf dem Weg vom Strand zurück, wurden wir dann noch von einem Gewitter überrascht. Klatschnass waren wir, bis wir wieder zu Hause waren 🙈😉. Den Rest vom Tag lasen wir und ging was Essen. Morgen gehts zurück nach Bali unseren Roller zurückbringen und am Tag drauf fliegen wir schon.

30 September 2016

Dann kamen wir an eine Stelle, wo ein paar mehr Affen waren. Man muss sich den Weg über die Berge sehr kurvig und steil vorstellen und wir hatten einen langsamen LKW vor uns. Aber erst als wir diesen überholt hatten, warf ich die Banane einer Gruppe von Affen zu, die sich direkt darauf stürzten! Einer von ihnen schaute zu mir, sah die Tüte auf meinem Schoß und wohl auch, dass da noch mehr Bananen drin waren und rannte uns in einem Affenzahn hinterher😂.Im Nachhinein lustig, aber der Affe war verdammt schnell, Michel gab Vollgas 😳.Er hat uns aber natürlich nicht eingeholt. Die dritte Banane hab ich dann einem kleinen Affen geworfen, der hat sich sehr gefreut.
Kurze Anekdote von unserer Fahrt heute : Heute sind wir vom Hafen über die Berge zur Unterkunft gefahren. Den Weg sind wir auch auf der Hinfahrt schon gefahren und da gibt's einen Haufen Affen und wir hatten Bananen dabei...Ich hab auf der Hinfahrt schon zu Michel gesagt, dass ich unbedingt mal wilde Affen mit Bananen füttern will. Dann hab ich Michel heute gesagt "Ich werf heute eine der Bananen den Affen, wenn ich welche sehe!"🙈 Dann hab ich in der Tüte drei gefunden, die etwas matschig waren. Michel war schon total empört, dass ich DREI Bananen werfen will, ich hab ihm dann aber gezeigt, dass sie wirklich matschig waren und ich hatte sein okay. Okay der erste Affe kam, ich warf die Banane und er verschwand damit im Dschungel.
Heute gings zurück nach Lombok, wir holten unseren Roller am Hafen ab und fuhren über die Insel in den Süden nach Kuta. Dort hatten wir zwei Nächte in einem Homestay reserviert. Bei unserer Ankunft wurden wir herzlich von den Besitzern empfangen. Wir saßen noch ein wenig zusammen und plauderten miteinander. Später machten wir uns auf, die Gegend zu erkunden. Auf dem Weg kamen wir an sehr schönen Stränden vorbei und an wunderschöner Natur. Wir ließen den Tag gemütlich ausklingen und machten uns Gedanken, um unsere weiteren Pläne.

29 September 2016

Der Tauchgang dauerte insgesamt 43 Minuten und wir waren 15 Meter tief, wobei es unter Wasser gar nicht so weit nach oben aussah. Die Riffe waren schön und gut erhalten, wir sahen viele schöne Fische, Moränen, Clownfische, einen Löwenfisch und noch vieles mehr. Das Tollste was wir gesehen haben und worüber wir uns am Meisten gefreut haben, waren zwei riesige Schildkröten😍! Mit der Einen sind wir ein Stück geschwommen und die 2. lag am Boden. Wir sind ganz langsam und vorsichtig zu ihr geschwommen und ich war keine 10 cm von ihr entfernt, das war unglaublich! Diese Erfahrung wollen wir beide nicht missen, es war wirklich unbeschreiblich schön!
Der Tauchlehrer kümmerte sich wirklich sehr gut um uns und ging sehr auf meine Ängste ein. Dann übten wir das Atmen mit der Maske, dazu ließen wir die Luft aus den Westen und schwebten langsam auf den Boden. Dann klappte es auch bei mir richtig gut und ich war sehr erleichtert. Wir übten, noch alle weiteren wichtigen Dinge und gingen dann raus aus dem Wasser, zurück in die Schule. Nach 1 Stunde Pause, ging es aufs Schiff, dort lernten wir noch einen netten Kölner kennen, der 6 Monate reisen wird. Wir hielten und machten uns fertig für unseren Tauchgang - ich war echt aufgeregt. Wir setzten uns auf den Rand des Bootes und ließen uns rückwärts ins Wasser fallen. Und dann ging es schon los.
Im Wasser mussten wir erst mal die Weste aufblasen und Schwebten so trotz der schweren Flasche und den Gewichten an der Wasseroberfläche. Die erste Übung fiel mir sehr schwer und ich bekam richtig Panik dabei: wir sollten mit dem Mundstück, durch das man atmet, ohne Maske untertauchen und nur mal das Atmen üben. Ich wollte immer durch die Nase atmen und bekam Wasser rein und dann kam die Panik. Michel meisterte die Übung sofort perfekt👌🏽. Ich dachte, dass ich den Tauchgang nicht machen kann, weil, wenn ich schon im flachen Wasser so eine Panik habe, wie soll das sein, wenn wir 12 Meter runter gehen?
Heute morgen mussten wir richtig früh raus, denn um 8.15 Uhr mussten wir schon an der Tauchschule sein. Also um 7.00 Uhr raus aus den Federn und zum Frühstücken. Als wir an der Tauchschule ankamen, wurden wir von dem Chef, einem sehr netten Franzosen, begrüßt. Gute 1 1/2 Stunden erklärte er uns die Basics des Tauschens in Englisch : die Zeichen, die man sich unter Wasser gibt, wie man sich bewegen soll, wie man atmet oder aber was man macht, wenn man Wasser in der Brille hat uvm. . Danach gingen wir zur Ausrüstung und er erklärte uns dort alles Wichtige, man muss an echt viel denken😳. Dann ging es rein in den Neopren, die Jacke mit der Flasche, Gewichtsgürtel anziehen und erste Übungen im flachen Wasser.

28 September 2016

Heute Abend fiel auf einmal das Licht aus, als wir auf der Terrasse saßen. Michel holte schnell seine Kamera, um Sternenfotos zu schießen. Bis die Kamera eingestellt war, ging das Licht wieder😕. Sterne auf Bildern einzufangen ist gar nicht so einfach, denn es darf so wenig Umgebungslicht wie möglich scheinen. Es ist auch besonders gut, wenn es schon sehr spät ist, am besten nach 24 Uhr, dann haben die Sterne ihr volle Leuchtkraft erreicht! Nun ja, das Licht war ja jetzt wieder an... Wir fragten den Chef an der Rezeption, wo es denn sehr dunkel auf der Insel sei. Er zeigte uns auf der Karte einen Ort und wir fuhren mit den Fahrrädern los. Leider war es nicht so dunkel wie erhofft, aber Michel hat richtig tolle Aufnahmen gemacht - schaut selbst😊
Wir mieteten uns Fahrräder in unserer Anlage und erkundeten die Insel! Wir fuhren fast einmal ganz herum, leider kam ein langer Abschnitt auf dem wir das Rad nur schieben konnten. Auch wenn es hier keine motorisierten Gefährte gibt, muss man allerdings immer Wachsam fahren, denn die Männer mit ihren Kutschen düsen hier ziemlich flott rum. Wie auf den anderen beiden Inseln gibt es hier keine Straßen, meistens fährt man über Lehmboden oder Sand. Diese Insel ist ja auch nur 15km2😉 Und morgen gehen wir tauchen, da wir beide noch nie tauchen waren, machen wir so einen Halbtageskurs mit einem Tauchgang. Wir freuen uns schon riesig😍 Ahja und die Papaya hab ich auch mal fotografiert 🙈
Heute morgen checkten wir nach dem Frühstück aus, liefen zum Pier und warteten bei einem Kaffee in einer Lounge am Meer auf unser Boot nach Gili Air. Die Boote sind hier immer brechend voll, sie sind allerdings auch nicht sehr groß. Als ich darin nach einem Platz Ausschau hielt, schaute ein älterer Einheimischer zu mir und klopfte auf den Platz neben sich und genau dahin setzte ich mich auch. Michel setze sich auf die andere Seite. Der Mann sah ziemlich klein aus zwischen uns und hatte ein herzerwärmendes Lächeln. Das Pärchen das uns gegenüber saß, fragte uns, ob wir eine Kamera dabei hätten, sie wollen ein Foto von uns machen. So entstand der Schnappschuss mit dem alten Mann. Auf der Insel angekommen liefen wir zu unserem Bungalow und wurden wie immer bisher auf unserer Reise sehr freundlich empfangen und begrüßt! Unser Bungalow ist wirklich toll😍 und das Bad ist draußen im Freien!

27 September 2016

Gegen frühen Abend machten wir uns auf den Weg zum anderen Ende der Insel, um am Strand den Sonnenuntergang zu bestaunen. Danach gingen wir in das gemütliche Restaurant in dem wir mittags aßen, dass direkt am Strand gelegen war. Dort chillten wir in einer coolen Bambuslounge, Michel bestellte sich einen fangfrischen Fisch und wir ließen den Abend ruhig ausklingen.
Heute morgen mussten wir früh raus, denn unser Schiff ging schon um 9:30 Uhr. Wir frühstückten, checkten aus und machten uns auf dem Weg zum Pier, wo wir unser Boot nach Gili Meno nahmen. Nach einer kurzen Fahrt waren wir da und wir liefen in der prallen Mittagshitze zu unserem Bungalow. Wir duschten uns kurz ab - mit Salzwasser🙄 und machten uns auf den Weg was Kleines zu Mittag zu essen. Wir fanden ein nettes Restaurant direkt am Meer gelegen und gingen danach weiter zum Strand. Dort liehen wir Schnorchel aus und machten uns daran die Unterwasserwelt zu erkunden. Leider gab es hier nicht so viel zu sehen ein paar schöne Fische und ein paar alte Drahtkörbe. Plötzlich tippte mir Michel auf die Schulter und zeigte mir ich solle mal nach draußen schauen: ich tauchte auf und wusste direkt was er meinte, auf der Nachbarinsel Lombok rauchte ein noch immer aktiver Vulkan!

26 September 2016

Unsere Bekanntschaften Esther und Chris im Hostel in Denpasar
Auf dem Markt gab es wieder Barbecue und diesmal hab ich daran gedacht ein Foto zu machen. Wir schlenderten noch ein bisschen über die Insel und gingen dann nach Hause um zu packen, denn morgen geht es weiter nach Gili Meno, die Kleinste der drei Inseln. Gute Nacht 😴
Heute morgen frühstückten wir in unserem Bungalow und aßen, wie die letzten Tage immer, eine riesige Papaya zusammen. Ich muss unbedingt mal daran denken ein Foto davon zu machen, wie groß die Dinger hier sind! Nach dem Frühstück mieteten wir uns ein Fahrrad -das ist hier so üblich- und fuhren damit zu einem sehr schönen Strand. Heute war es wirklich richtig heiß und das Wasser hatte Badewannen-Temperatur, dafür war es kristallklar☝🏼️Leider waren auch hier sehr viele Korallen und Steine, deshalb war es sehr schmerzhaft bis man mal im Wasser war, aber das ist jetzt wirklich jammern auf hohem Niveau😉. Am Nachmittag fuhren wir noch an einen zweiten Strand, da ging man nur über Pulversand ins Meer! Auch hier war das Wasser wahnsinnig klar. Nach einer kleinen Stärkung fuhren wir dann in eine Bar, um uns den Sonnenuntergang anzuschauen.
Mit unseren Roller sind wir nun weiter zum Hafen und stellten ihn dort gegen eine kleine Gebühr für ein paar Tage ab. Wir kauften uns ein Ticket und schipperten dann ca. 30 Minuten mit einem kleinen Boot vom Lombok nach Gili Travagan, die Größte der drei Gili Inseln. Dort bezogen wir erst mal unseren Bungalow und machten uns zu Fuß auf zum Strand, zum Schwimmen war es leider schon zu spät. Am Abend gingen wir auf den Nachtmarkt im Dorf, dort gab es Barbecue. Man bestellte sich zwei Spieße Fleisch, Fisch oder Gemüse und bekam diese frisch gegrillt. Dazu wurde ein Teller mit Reis serviert und man konnte sich drei verschiedenen Beilagen: Mais, Aubergine, Babyspinat usw. und Erdnusssoße und Chilisoße nehmen. Es war soooo lecker, das jeder von uns zwei Portionen verspeiste🙊 Leider haben wir ganz vergessen ein Foto davon zu schießen, um euch zuhause die Nase lang zu machen 😜
Mit einem alten Schiff voller Einheimischer waren wir nun 5 Stunden zu der Nachbarinsel Lombok unterwegs. Wir lernten dort einen netten Einheimischen der Insel kennen. Er kam gerade von seinem Urlaub aus der Schweiz, seine Verlobte lebt dort und erzählte uns, dass er in Lombok eine Surfschule hat. Vielleicht statten wir ihm auf dem Rückweg noch einen Besuch ab, weil surfen waren wir noch nie😉. Ach und seine Schweizer Schokolade, die er als Mitbringsel dabei hatte, teilte er mit uns😍. Vom Hafen aus mussten wir spät abends noch 50 Minuten zu unserer Unterkunft fahren. Dem starken Gewitter und dem Regen sind wir zum Glück noch entkommen, denn als wir auf der Fähre zum Anlegen warteten, hat es in Strömen geregnet. Wir übernachteten in einem Homestay, bei einer netten einheimischen Familie. Am Morgen frühstückten wir dort noch und zogen dann weiter zum Hafen. Beim Frühstück gesellte sich eine wunderschöne kleinen Katze zu uns, die wir am liebsten mit nach Hause nehmen wollten 😍
Am Hafen angekommen mussten wir, bevor wir unser Ticket kaufen konnten, einem Polizisten den Fahrzeugbrief und den internationalen Führerschein zeigen..Naja Michel (Michel fährt hier immer mit den Roller 😉) hat aber keinen internationalen Führerschein🙄 Der Polizist erklärte uns, dass wir in Denpasar einen kaufen können ODER "Wir helfen ihm, er hilft uns". So haben wir ihm 100000 indonesische Rupiah, umgerechnet 6,61€ gegeben und wir durften weiterfahren😉👌🏽. Er gab uns noch den Tipp, falls wir nochmal kontrolliert werden zu sagen, dass wir den Führerschein wohl verloren haben, weil wir ihn bei der letzten Kontrolle ja noch hatten🙈.
Am nächsten Morgen frühstückten wir gemütlich im Sonnenschein, während dessen kamen wir mit einem Mädel, das im selben Hostel wohnte, ins Gespräch. Esther, so hieß sie, ist aus Deutschland ausgewandert und wohnt seit dem auf den Philippinen. Wir tauschten Tipps und Erfahrungen aus und kurzer Hand noch unsere Kontaktdaten. Nach der kurzen Bekanntschaft ging's für uns auch schon los nach Padang Bai zum Hafen. Zum Hafen führen wir knappe 40 Minuten. Wir nehmen unseren Roller, den wir uns in Denpasar gemietet haben, mit nach Lombok und dort am Hafen bleibt er stehen, wenn wir auf die Gili-Inseln fahren. Auf den Gilis gibt es nämlich keine motorisierten Gefährte, es gibt auch keine geteerten Straßen, aber Fahrräder, Pferde und Kutschen😊

25 September 2016

Die Bilder gehören zum Eintrag ankommen auf Bali 😁 den Berg den man auf dem eingenebelt von Wolken sieht-das ist der höchste Berg Balis, der Gunung Agung, ein noch aktiver Vulkan.
Diese Bilder gehören zu dem Eintrag mit der Fährfahrt. Wegen der Zeit und dem Ort an dem die Bilder gemacht wurden verschiebt sich leider alles, deswegen hab ich sie einzeln hochgeladen😉

23 September 2016

Am nächsten Tag liehen wir uns einen Roller aus und waren auch in Denpasar mobil. Wir fuhren am Mittag zum Strand 1 1/2 Stunden- in der prallen Mittagshitze natürlich. Wir machten einen kurzen Stopp ein einem der klimatisierten Supermärkte und stärkten uns mit Bananen, Erdnüssen und kaltem Wasser. Am Strand angekommen waren wir überwältigt von dem Ausblick, den schroffen Klippen und den riesigen Wellen. Nicht umsonst war den Strand entlang eine Surfschule neben der anderen. Das "schwimmen gehen" gestaltete sich nicht so einfach, denn um ins Meer zu kommen, musste man über Steine und Korallen gehen, was sehr schmerzhaft war. Wir verbrachten ein paar gemütliche Stunden am Meer. Später am Abend fuhren wir zu einem nahegelegenen Tempel, der an einer Steilküste gelegen war. Dort erbot sich uns ein grandioser Ausblick und ein noch überwältigender Sonnenuntergang. Auf der Rückfahrt nach Denpasar kauften wir uns noch eine Riesen Papaya für um gerechnet 1,40€ Wahnsinn, sie wog 4 kg 😍.

22 September 2016

Sie hat uns sehr viel erzählt und uns überhaupt an allem teilhaben lassen. Jeden Tag opfern die Menschen hier ein wenig Essen, Geld, Tabak usw. und danken somit ihren Göttern. Die Bilder zeigen unser Haus, das Anwesen der Familie und uns mit unserer so lieben Gastmama😊
Wie jeden Morgen gesellte sich unsere Gastmama zu uns, um mit uns ein bisschen zu plaudern. Ich möchte an dieser Stelle sagen, dass es für uns eine wahnsinnig tolle Erfahrung war, direkt bei einer Familie zu leben... Man muss sich das so vorstellen: Auf dem Grundstück der Familie stehen mehrere Häuser und auch Tempel. Der Garten/die Außenanlage sind wie mit den Gebäuden verschlungen, alles geht ineinander über, denn die Menschen hier sind sehr naturverbunden. Zwei der Gebäude werden von der Familie an Gäste vermietet. Aber trotz, dass man ein eigenes Haus hat, lebt man doch mit ihnen gemeinsam dort! Außerdem ist es so, dass man hier in Großfamilien zusammenlebt! Ich denke nur so lernt man deren Glauben, Religion und Kultur erst so richtig kennen.
Wir haben verschlafen🙈 Es aber trotzdem noch geschafft zu packen und uns nach dem Frühstück auf den Weg zu den Reisterrassen zu machen. Die Fahrt dauerte nicht lange und schon waren wir da. Die Terrassen waren schon von der Straße aus zu sehen und die Größten, die wir bisher auf Bali gesehen haben. Um überhaupt reinzukommen mussten wir eine kleine donation "Spende" zahlen.. Für uns ist eine Spende eigentlich etwas was freiwilliges, aber naja die wollen ja auch nur Geld verdienen. Außerdem kümmern sie sich darum, dass die Wege für all die Touristen gut erhalten bleiben! Wir fuhren zurück, checkten aus, verabschiedeten uns von der Familie und stiegen in unser Taxi nach Denpasar. Im Hostel angekommen machten wir uns auf die Suche nach was leckerem zu Essen und fanden es in einem kleinem Warung(so nennt man hier die kleinen Restaurants der Einheimischen). Wir skypen mit unserer Familie und ließen den Tag gemütlich ausklingen😊
Unterwegs kamen wir noch an wirklich riesigen Bäumen und einem schönen Tempel vorbei. Solche Tempel sind hier überall auf der Insel zu sehen - Einer schöner als der Andere. Eigentlich wollten wir noch zu Reisterrassen fahren, dafür war es dann aber leider schon zu spät und wir haben uns fest vorgenommen dafür morgen früh aufzustehen...für Michel kein Problem, für mich schon eher🙄 Morgen geht es für uns weiter nach Denpasar, also müssen wir auch noch packen. Mal schauen, ob wir das alles so schaffen 🙈 Heute gab es Indisch zum Abendessen in einem gemütlichen kleinen Restaurant. Es war sehr lecker! Jetzt gehen wir früh schlafen, damit wir morgen früh rauskommen 😁

21 September 2016

Wir haben heute nach dem Frühstück recht lange auf unserer Terrasse relaxt, ein bisschen Fotokram erledigt und ein paar Videos geschaut. Als wir uns gerade auf den Weg machen wollten, sprach uns der "Opa" der Familie, bei der wir zuhause wohnen, an und fragte uns, ob wir "malen"/Kunst mögen. Er erklärte uns, dass er malt und uns kurz seine Bilder zeigen möchte. So führte er uns in eines der vielen Häuser, die auf dem Grundstück der Familie stehen und zeigte uns seine Kunstwerke. Er erzählte uns, das er die Bilder mit Wasserfarben malt. Uns haben sie sehr gut gefallen! Zwei davon lade ich hier mal hoch, zoomt sie mal ran, sie sind wirklich beeindruckend! Dann machten wir uns auf zu einem weiteren Wasserfall. Dieser war diesmal ganz in der Nähe und wirklich gigantisch😯 Leider war er sehr überlaufen, weshalb wir uns nur kurz dort abkühlten.

20 September 2016

Dort angekommen gingen wir erst einmal in das glasklare und eiskalte Wasser baden, es war richtig erfrischend! Wir schossen noch ein paar Bilder und machten uns schon bald wieder auf den Weg zurück. Leider erwischte uns ein Regenschauer und es wurde uns ziemlich kalt, wir waren froh als wir endlich wieder zuhause ankamen. Nach 120 Kilometern und guten drei Stunden Fahrzeit mit dem Roller hat uns doch ziemlich der Hintern weh getan 😓
Unsere "Gastmama" hat uns heute Morgen zum Frühstück zwei große Obstteller serviert😍 Wir plauderten noch ein wenig mit ihr und dann machten wir uns auf zu einem 60km entfernten Wasserfall! Unser Weg führte uns durch die Berge Balis und alles sah sehr mystisch aus, denn der Dschungel lag ganz im Nebel. Mitten in den Bergen haben wir dann festgestellt, dass wir einen Platten haben😱Kurzer Hand drehten wir um und fragten uns zur nächsten Werkstatt durch. Zu unserem Glück war eine kleine Werkstatt ganz in der Nähe, die von zwei Jungs geführt wurde. Das wechseln des Reifens dauerte noch keine 15 Minuten und danach konnten wir unseren Weg fortsetzen. Jule war von den unzähligen Affen am Straßenrand so abgelenkt, dass wir gar nicht bemerkten, dass wir eine Abzweigung verpasst haben! Somit verfehlten wir unsere eigentliches Ziel und landeten trotz alledem bei drei sehr schönen Wasserfällen!

19 September 2016

Mit vollem Bauch machten wir eine kleine Wanderung in der Nahe liegenden Natur und schauten uns Reisfelder an. Als es dunkel wurde, fuhren wir in eine benachbarte Stadt und schlenderten dort über einen Nachtmarkt, um die dortigen Spezialitäten zu kosten👌🏽

17 September 2016

Spät nachts kamen wir in Denpasar an, unser Flug war angenehm und wir kamen voller Vorfreude in Bali an. Mit nem Taxi ging es nach Ubud, wo wir zwei Tage ein Guestehouse gebucht hatten. Am nächsten Tag lief nicht so viel, morgens gingen wir in nem gemütlichen Café frühstücken, zurück in unserem Zimmer bekam Jule Kopfschmerzen, sie schlief den halben Tag. In der Zwischenzeit lieh ich mir nen Roller und erkundete Ubud. Was mir direkt negativ auffiel, war der wahnsinnige Verkehr und überall Staus. Tagsüber Roller zu fahren macht echt keinen Spaß. Am folgenden Tag wechselten wir unsere Unterkunft. Wir haben uns ein Bungalow bei Einheimischen gemietet, die uns herzensfreundlich empfangen haben. Am Mittag fuhren wir in ein echt cooles Restaurant (auch Warungs genannt). Die Idee dahinter: Man nimmt sich von dem Buffet soviel wie man möchte, zahlt das was man für richtig hält (es gibt Richtangaben) und spült sein Geschirr selbst ab. Im Prinzip ne geile Idee und lecker wars auch👍🏽

16 September 2016

Nach ein paar Stunden Schlaf im Guestehouse ging es die Stadt erkunden, wir fuhren nach Brickfields – Little India genannt. Dort suchten wir uns erstmal ein Restaurant, denn Reisen geht bei uns (Michel) durch den Magen 😉. Wir bestellten uns Chicken Tikka, Chicken Masala, Roti und Chapati, die beiden letzteren waren Brot, alles war unglaublich lecker. Gut genährt fuhren wir zum KLCC Park wo auch die Petronas Tower stehen. Dort angekommen überwältigte uns doch die Größe der beiden Gebäude, wir gingen in den Park zum Relaxen und machten ein paar Fotos. Am nächsten Morgen checkten wir schon wieder aus, denn abends ging unser Flug nach Denpasar (Bali). Wir schlenderten noch ein paar Stunden durch einen botanischen Garten und machten uns später zum Flughafen auf.
Bevor unser Bus nach Malaysia ging, futterten wir uns die Bäuche noch voll. Wir fuhren ca. 1 1/2h bis zu thailändischen Grenze, dort sprangen alle aus dem Bus, checkten aus Thailand aus und alle wieder in den Bus. Fünf Minuten später das gleiche Spiel an der Malaysischen Grenze, alle raus, Gepäck auch und Einchecken und weiter ging die Fahrt. Nach gut 9 Stunden Fahrzeit kamen wir endlich in Kuala Lumpur an. Währenddessen lernten wir noch einen Mitreisenden kennen, Adrian aus Hamburg. Kurzer Hand entschlossen wir noch etwas Zeit mit ihm am Bahnhof zu verbringen, wir quatschten ein wenig über seine und unsere Tour. Danach trennten sich unsere Wege wieder, er reist weiter nach Singapur und wir in unser Guestehouse. Nach ca. 26 Stunden sind wir endlich angekommen. Jetzt geht's erst mal Duschen, ins Bett schlafen und danach die Stadt erkunden.

15 September 2016

Am nächsten Morgen um 7 Uhr gings auf die Fähre zum Festland und von dort nach Hat Yai im Süden Thailands. Der Transferbus bis dort hin war so ne Sache, denn die Klimaanlage fiel auf der Fahrt aus, oder schaffte die Temperaturen nicht... Naja egal so saßen wir in unserem Bus schweißgebadet und fröhlich 5 Stunden bis Hat Yai 🙈 Dort angekommen warteten wir bis 19 Uhr, denn dann fuhr unser Nachtbus nach Malaysia. Ein kurzer Einwand, als wir in Hat Yai ankamen, merkten wir recht schnell, dass hier nicht viele Reisende durchkommen, alle Schilder waren nur in Thai geschrieben und wir wurden von allen sehr interessiert angeschaut, naja zwei weiße mit Rucksack und dazu noch tätowiert...😉

14 September 2016

Die letzten zwei Tage gestalten wir mit relaxen am Strand, Roller fahren, Futtern und Trainieren. Am letzten Abend gingen wir mit Eddi und seiner Frau noch zum Pier ein letztes Mal gemeinsam Essen, danach tätigten wir noch ein paar Einkäufe für die Fahrt nach Kuala Lumpur.
Nach unserem Abendessen haben wir uns dann die erste Fußmassage gegönnt und es war herrlich 😍 Schon während der Massage haben wir uns ein wenig mit einer der beiden Frauen unterhalten, denn sie konnte gut englisch sprechen. Sie fragte, woher wir kommen und wir staunten nicht schlecht, als sie ein paar deutsche Wörter sprach. Sie erzählte uns, dass sie Deutsch lernt, es aber wahnsinnig schwierig ist, weil sie nicht weiß, wie sie die Wörter aussprechen soll. Dann ging sie ihr Buch holen und wir übten ein wenig zusammen😊Ein paar andere Frauen aus dem Salon setzen sich zu uns und übten mit. Im Gegenzug lernten wir ein paar thailändische Wörter.☺️👌🏽

12 September 2016

10 Tage sind wir nun schon in Thailand, diese sind wieder viel zu schnell vorbeigezogen. Der Tag fing gemütlich mit unserem Frühstück auf der Terrasse an. Wir haben bis mittags auf der Terrasse gechillt und uns unsere Unterkünfte in Kuala Lumpur und in Bali gebucht, wir sind schon ganz gespannt, wie es dort wird und was uns Neues erwartet! Wir freuen uns riesig auf Malaysia und Indonesien! Wir haben einen neuen Fleck auf der Insel gefunden, den wir bis dahin noch nicht kannten. Eine schön angelegte Terrasse oben in den Bergen, von dort hat man eine wahnsinnig schöne Aussicht auf den Dschungel, das Meer und die Nachbarinsel Koh Samui - seht selbst😊 Für den Sonnenuntergang sind wir runter zum Meer, leider war es so bewölkt, dass man einfach nur merkte, dass es plötzlich dunkel wurde🙈

11 September 2016

Heute haben wir es recht ruhig angehen lassen! Wir waren an einem schönen Strand mit weißem Pulversand😍Die Fahrt dahin ist allerdings immer wie eine Achterbahnfahrt, denn Koh Phangan hat extrem steile und kurvige Straßen teilweise😰 Auf dem Weg dorthin, sehen wir auch immer die Affen am Straßenrand sitzen. Für um 17 Uhr hat Eddi uns zu sich eingeladen, ein Freund und eine Freundin von ihnen waren auch da. Die Männer haben den Fisch aus seinem Weiher gefangen und die Frauen haben uns lecker bekocht. Auf den Bildern seht ihr ja zum Teil, wie der Fisch zubereitet wurde😉 Es war wirklich sehr sehr lecker 👌🏽

10 September 2016

Heute bin ich erst mal mit Migräne aufgewacht-war nicht so geil! Zum Glück hab ich früh genug eine Tablette genommen, mich nochmal hingelegt und konnte dann um 13 Uhr aufstehen und es war fast nichts mehr zu spüren😊 Michel war so lieb und hat mir mein Frühstück gemacht und danach gings los. Wir haben unsere Wäsche in die Wäscherei gebracht, sind noch kurz bei Eddi vorbei gefahren und noch auf der Insel rumgedüst. Samstags ist immer ein Markt "Walking Street", da sind am Pier auf einer langen Straße überall Essens- und Kleiderstände aufgebaut, da haben wir uns gut den Bauch voll gehauen😜 Leider hab ich ganz vergessen davon ein Foto zu machen, aber es war sehr sehr lecker! 👌🏽 Wir haben noch Obst fürs Frühstück gebraucht, das haben wir uns in einem der vielen Obstläden gekauft, die hier bis 22 Uhr geöffnet haben. Michel war total im Glück, denn er liebt ja Bananen, also ist unser Bananen-Vorrat wieder aufgefüllt... Mal sehen wie lange er diesmal hält🐒

9 September 2016

Also ich weiß ja nicht ob es bei allen so klappt, aber außer die ersten 2/3 Einträge sind immer mehrere Bilder hochgeladen, die könnt ihr anklicken oder so zur Seite ziehen und dann alle schauen😉 Für die es es wussten gut 👌🏽
Der verlassene Strand... Heute waren wir an einem verlassenen Strand, den haben wir in unserem letzten Urlaub schon entdeckt. Es ist eine alte zerfallene Bungalow-Anlage an einen traumhaft schönen Strand. Seht selbst 😊 Wieso die Anlage leer steht ist uns ein Rätsel...wir waren jedenfalls ganz alleine, später kam dann noch ein Pärchen dazu, aber der Strand war ja groß genug für uns alle 😁

8 September 2016

Heute war es sehr bewölkt, also auch nicht so warm. Wir sind mit dem Roller über die Insel gefahren und haben dort gehalten, wo es uns gefallen hat! Später waren wir wieder mit Eddi und seiner Frau zum Essen verabredet👌🏽 Am Abend sind wir dann nochmal zum Meer um ein paar Fotos zu schießen! Grüße nach Deutschland an euch alle und vielen vielen Dank für die Glückwünsche 😊😍

7 September 2016

Heute waren wir am Strand "Than Sadet", es war nicht so viel los, da konnte man richtig gut entspannen😎 Am Abend waren wir dann mit Eddi und seiner Frau essen- koreanisches Barbecue😍 Das haben wir das letze mal schon probiert und es ist unfassbar lecker ❤️ Leider gibt es sowas bei uns zuhause nicht. Jetzt lassen wir den Abend noch gemütlich bei einem Film ausklingen😊
Nach der Busfahrt fuhren wir mit dem Katamaran nach Koh Phangan.. Gegen 12 Uhr sind wir endlich angekommen, wo unser Freund Eddi schon auf uns wartete. Zusammen fuhren wir zu unserer Unterkunft. Dort haben wir geduscht, uns umgezogen und wir fühlten uns wie neu geboren😍 In einem unserer Lieblingsläden waren wir lecker essen und haben uns bei unserer bekannten Puki unseren Roller gemietet. Endlich waren wir mobil. Dann sind wir erst mal einkaufen gegangen und haben unser Bungalow bezogen. Der Rest des Tages war gemütlich: ein bisschen ruhen, rumfahren, essen☝🏼️und abends waren wir das erste Mal am Meer 🌊 Später haben wir noch mit unserer Familie telefoniert und geskypt! Grüße an euch ALLE. Schön, dass uns jetzt so viele hier folgen, das freut uns sehr! 😊
Hier noch ein paar Bilder von unserem Zuhause! Hier bleiben wir jetzt erst einmal eine Woche! Die Geckos sind hier überall, auch im Haus, die fressen die ganzen blöden Stechmücken 😜 Jetzt geht's erst mal an den Strand zum Sonne tanken ...

5 September 2016

Am Nachmittag sind wir dann mit all unserem Gepäck zum Bahnhof gelaufen☝🏼️sonst wird man an jeder Ecke von einem Tuktuk-Fahrer schon fast lästig angesprochen und diesmal war keiner da🙄zum Glück gab es am Bahnhof duschen 👌🏽 Dann ging es in den Nachtzug. Um 19.30 Uhr ging die wilde Fahrt los. Wir fühlten uns ins 18 Jahrhundert zurückversetzt, es klapperte und schepperte überall🙈 Zwischendurch unterhielten wir uns immer mal wieder mit ein paar netten Mitreisenden! Dann gegen 21 Uhr klappte der Schaffner nach und nach die Betten aus und jeder zog sich in seine Schlafkoje zurück. An Schlaf war aber noch lange nicht zu denken, es war einfach unfassbar laut, ständig ging die Tür auf - wir hatten natürlich das Glück direkt an der Tür zu liegen. Nach Mitternacht sind wir dann doch endlich eingeschlafen! Mit über 1 Stunde Verspätung kamen wir dann morgens um 8 Uhr in Surat Thani an.
Heute morgen haben wir erst einmal ausgecheckt und uns dann ein Kaffee zum frühstücken gesucht! Uns wurde ein leckeres Frühstück in einem süßen Kaffee serviert.

4 September 2016

An unserem 2. Tag in Bangkok sind wir ein bisschen durch die Stadt geschlendert. Wir haben wieder köstlich an Straßenständen gegessen und haben in einem schönen Park ein bisschen entspannt...Dort konnten wir für einen Augenblick vergessen, dass wir in einer so großen Stadt sind. Am Nachmittag haben wir dann unsere Tickets für den Nachtzug nach Surat Thani gebucht, denn dann geht's endlich weiter...

3 September 2016

Wir sind gut in Bangkok angekommen! Mit dem Airport Link zur Skytrain und dann endlich am Hostel angekommen. Leider konnten wir erst um 15 Uhr einchecken, es war erst 11 Uhr 🙄 Aber unser Hostel hat einen tollen Aufenthaltsraum, da haben wir dann ein Schläfchen gehalten, aber vorher waren wir noch eine Suppe essen👌🏽😍
Die Anreise war lange aber endlich sind wir angekommen..

2 September 2016

Dubai 1. Stopp, bald geht's weiter nach Bangkok 😍