Vietnam · 25 Days · 29 Moments · February 2018

Weltenbummel Vietnam


26 February 2018

Am 26.02.18 kamen wir nach sechs Stunden Fahrt in Ho Chi Minh City an. HCMC, auch bekannt unter dem Namen Saigon, ist die "inoffizielle" Hauptstadt der Vietnamesen. Erst nach dem Vietnamkrieg und der Wiedervereinigung von Nord und Südvietnam, bekam Saigon den Namen des kommunistischen Führers Ho Chi Minh. Da wir überhaupt keine Lust auf Großstadt hatten und HCMC mit 7,5 Millionen Einwohner wahrhaftig eine Wucht ist, blieben wir nur zwei Tage um die Überfahrt nach Kambodscha zu planen. Jüli brauchte eine Leggins, also stürzten wir uns in das Großstadt Getummel und sahen uns die riesigen Wolkenkratzer an. Zum Glück befindet sich unser Hostel in einem versteckten Hinterhof, fernab des Metropolenlärms. Hier vergisst man schnell, dass man sich in einer Großstadt befindet, die Pflanzen der angrenzenden Bewohner tragen stark dazu bei. Jüli entdeckt sogar zwei kleine Pilze in einem Pflanzenkübel. *FREU FREU* 🍄🍄🍄 Übrigens gehts jetzt mit der nächsten Journi in Kambodscha weiter ☺

24 February 2018

An manchen Stellen zwingt uns der Fairy Stream bis zum Oberschenkel tief ins Wasser, doch wir lassen uns nicht davon beeindrucken und wateten weiter. Bei ungefähr 38°Grad nicht mal das schlechteste. 😁 Am Ende des einstündigen Pfades befindet sich ein kleiner Wasser Fall, an dem der Bach entspringt. Hier drehten wir um und genossen nochmal die wunderschönen Farbkompositionen des Weges. Schee war's!
Nach der immensen Hitze in der Roten Wüste, freuten wir uns auf den nass kühlen "Fairy Stream". Der Fairy Stream ist eine Art Bach der von einer Quelle ausgehend ungefähr 1-2 Kilometer durch skurile Felsformationen führt. Durch die Farben und Formen kommt man sich ein wenig vor wie auf dem Mond, oder dem Grand Canyon in klein. Mit etwas Phantasie kann man sich leicht tatsächlich vorstellen, wie hier in den wunderschön geformten Felsen, Feen leben könnten. Der Fairy Stream macht seinem Namen alle Ehre. 😍
Nach einem ruhigen Tag am Strand, stiegen wir am 24.02 mal wieder auf den Drahtessel und erkundeten die berühmten roten Sanddünen von Mui Ne. Nach 30 Minuten Fahrzeit kamen wir völlig verschwitzt an unserem Ziel an und staunten nicht schlecht über die "little Sahara" mitten in Vietnam. Wie in der richtigen Wüste zeichnet der Wind Formen in den Sand und bläst uns den Sand um die Ohren (und in alle erdenklichen Löcher). 😂 Für Saharabesucher sicherlich halb so beeindruckend, sind wir, die noch nie eine Wüste gesehen haben, trotzdem total beeindruckt! Und sind wir ehrlich, wo in der Welt sieht man denn bitte Sanddünen in Kombination mit Reishüten? 🤗

22 February 2018

Unser nächster Stop war die kleine Küstenstadt Mui Ne im Süden. Die Busfahrt war zur Abwechslung zur letzten Zeit, durch und durch entspannt. Wir merkten bei jedem Stop, weiter gen Süden, wie es wärmer und wärmer wurde. In Mui Ne fanden wir unser Guest-house auf Anhieb, da der Ort aus sage und schreibe genau einer Straße besteht. Das Duy-An können wir euch übrigens wärmstens empfehlen, eine Oase der Ruhe und der Entspannung. Nach dem Einchecken, statteten wir erstmal dem zwei Minuten entfernten Strand einen Besuch ab. Auf dem ersten Bild seht ihr die typischen kleinen Boote der Fischer, wahnsinnig schön anzuschauen! :)

21 February 2018

Um unser Bild von Nah Trang zu verbessern, mussten wir hier unbedingt eine gute Erfahrung machen. Deshalb entschieden wir uns an unserem letzten Tag, den 30 km entfernten Strand "Bai Dai" zu erkunden. Die Rollerfahrt dorthin war der Horror, da die Vietnamesen wie Wahnsinnige fahren, doch als wir die Küstenstraße zu unserem Zielort erreichen, ist alles wie vergessen. Schon hier wird uns die Schönheit des Ortes bewusst. 🏖🏖🏖 Wir konnten es kaum glauben, gerade 30 Minuten von der mega überlaufenen City enfernt, kommen wir hier an einen komplett einsamen wunderschönen weißen Strand an. Wir hatten unser Paradies gefunden. Das Wasser ist komplett klar und türkis, wir gingen schwimmen und sonnten uns. So verging die Zeit an diesem magischen Ort wie im Flug. Beim Rückweg blicken wir noch einmal zurück und freuten uns, dass wir doch noch eine positive Erinnerung aus Nha Trang mit nehmen würden. 🤗

20 February 2018

An unserem zweiten Tag in Nha Trang wurde uns erstmal bewusst, dass wir hier in einer Touri-Hochburg der Superlative gelandet sind. Die Hotelresorts lieferten sich ein Rennen, welches als erstes an die Wolken stößt. Überall penetrant unfreundliche Einheimische die einen über den Tisch ziehen wollten und seltsamerweise sind so gut wie nur Russen unterwegs. Wir wissen nicht, was es mit Nha Trang auf sich hat, den bisher haben wir in Vietnam keinen einzigen russischen Tourist gesehen, und hier fühlt es sich an, wie in klein Russland, inklusive Pelzgeschäften und Schaschlik-Grills und Schicki-Micki Chickas. 🤔 Wir spazierten ein wenig durch die Stadt, vorbei an Restaurants, die Kröten, Aale sowie allerlei Getier anbieten. Außerdem wird hier auf offener Straße Kaffee geröstet und während wir uns der meditativen Wirkung des Rösters hingaben, fiel sogar ein Blatt hinein. 😂 Nha Trang Nha Trang, du gefällst uns nicht...

19 February 2018

Zu unserem nächsten Ziel fuhren wir am 19.02. erst nachmittags los. Durch das vietnamesische Neujahr, auch Mondneujahr genannt, das irgendwie seit dem 10.02 gefeirt wird, sind alle anderen Verbindungen ausgebucht und auch der Preis der Fahrt ist gesalzen. Deshalb kommen wir in Nha Trang um 4.30 Uhr in der Nacht an. Völlig verschlafen, lassen wir uns von zwei Motorrad Taxis zu unserem Hostel bringen. Die wollten dann plötzlich 15€ für eine Strecke die ungefähr 1€ wert war. Wir haben versucht dem entgegen zu wirken und konnten nach langem Handeln und Feilschen den Preis auf 7€ runter handeln. Wenn wir nicht so verschlafen gewesen wären, wären wir erst garnicht auf die Motorrad Taxis aufgestiegen, da diese bekannt für ihre Abzocke Methoden sind. Ein Moment der Unachtsamkeit...Nachdem der Ärger verraucht war, stellten wir unsere Rucksäcke am noch schlafenden Hostel ab und nutzten die frühe Stunde um uns erstmal den Sonnenaufgang am Meer anzuschauen. 🤗🤗🤗

18 February 2018

Hoi An gestaltete sich für uns die nächsten Tage eher unspektakulär, da wir Lust hatten, einfach mal nichts zu tun, ausser den lieben langen Tag am Strand zu liegen! Gesagt, getan...dafür gab's dann prompt auch einen kleinen Sonnenbrand. 😁

16 February 2018

In Hue übernachteten wir in einem billigen Hostel. Nach einer kurzen Nacht, fuhren wir am nächsten Tag für 5€ ins sechs Stunden entfernte Hoi An. Hoi An bildet die Klimagrenze vom kalten Norden Vietnam' s hin zum tropischen Süden. Wir sind guter Dinge, da wir uns freuen endlich mal an einen richtigen Strand zu kommen. Dementsprechend schnell ging die Busfahrt rum. Das Meer begrüßte uns unerwartet stürmisch, so nutzten wir die Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang am Strand entlang. 👣👣👣

15 February 2018

Weitere Impressionen der alten Kaiserhauptstadt Hue's...
Die Zitadelle von Huế war ab 1804 die frühere Residenz der Kaiser der vietnamesischen Nguyễn-Dynastie in der damaligen Hauptstadt. Die Zitadelle enthält einen Kaiserpalast nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt in Peking und ist heute ein UNESCO-Welterbe. Der genaue Standort wurde mittels Geomantie ermittelt. Tausende von Arbeitern errichteten um eine nahezu quadratische Grundfläche einen 10 km langen Erdwall, der von einem mehr als 20 m breiten Wassergraben umgeben ist. Atemberaubend! 😮

14 February 2018

Am 14.02. fuhren wir gegen acht Uhr aus dem nebelverhangenem Sapa los, um dann sechs Stunden später wieder in Hanoi anzukommen. Hier hatten wir einen Zwischenaufenthalt von weiteren fünf Stunden, die wir mit Essen gehen und Kaffee trinken füllten. Gegen 20 Uhr ging es dann weiter- unsere erste Zugfahrt in Vietnam. 🤗 Der Wiedervereinigungsexpress verbindet gesamt Vietnam miteinander. Von Hanoi bis zum 1800km entfernten Ho Chi Minh City (früher Saigon) fährt er unermüdlich, mit einer Gesamtfahrzeit von 44 Stunden. Unser Ziel ist Hue, die ehemalige Kaiserstadt, das circa 13 Zugstunden entfernt lag. Erst am nächsten morgen, also am 15.02 gegen neun Uhr kommen wir in Hue an. Zu dem Zeitpunkt waren wir schon 25 Stunden unterwegs. Ohne Schlaf und völlig übermüdet torkeln wir Richtung Zitadelle um die Spuren der Hauptstadt des Nguyen-Königshauses, der letzten großen Königsdynastie Vietnams, zu erkunden.

13 February 2018

Doch tatsächlich, wer hätte das gedacht, Sapa zeigt sich am letzten Abend die letzte halbe Stunde doch noch gnädig. Endlich konnten wir sehen, wo es uns eigentlich hin verschlagen hat. 😀 "Wie da steht ein Haus? Wow guck mal da ist ja ein Berg! Hey da ist ja ein riesiges Betonstadion mit einem riesen Bildschirm und im Hintergrund ne Kirche!".... 30 Minuten später war der Spaß dann wieder vorbei und von der einen auf die andere Sekunde war alles wieder voller Nebel verhangen. Bei 5°Grad ohne Heizung (aber immerhin hatten wir Heizdecken) sind wir garnicht so traurig Sapa morgen wieder zu verlassen. Auch wenn es uns ein wenig wurmt, dass wir weder Wandern noch sonst irgendwas tun konnten, naja so ist das mit dem Reisen, es klappt nicht immer alles so wie man sich das vorstellt.

11 February 2018

Nach dem sich Jüli von ihrer Erkältung erholt hatte, machten wir uns am 11.02 auf den Weg in die "Alpen Vietnams". Die Region Sapa liegt am nördlichsten Zipfel von Vietnam, direkt der Grenze zu China. In diese Region reisen Einheimische des ganzen Landes hin, um mit Schnee in Berührung zu kommen. Als wir in Sapa ankamen, fühlten wir uns wie im (falschen?) Horror-Film. Auf den Bildern die wir über Sapa gesehen hatten, sahen wir wunderschöne Berglandschaften, saftige grüne Reisfelder und Bergvölker des Hmong-Stammes...Wir sahen jedoch Garnichts. 🙈🙈🙈 Sapa alias Ghost Town wollte uns einfach nicht seine Schönheit zeigen. Unsere fürs Bergsteigen geplanten Tage verbrachten wir im Nebel, anstatt auf den Fansipan zu steigen. Zwar hätten wir es auf den Fansipan geschafft, aber bei dem Wetter nur mit der Gondel und da unsere Ziel der Weg und das erklimmen des Berges war und nicht einfach nur hochfahren, ergaben wir uns dem Nebel und versuchten mit heißen Glühwein das Beste daraus zu machen.

8 February 2018

Am 07.02 kamen wir abends, nach unserem 3 Tagestrip in der Halong Bucht, wieder in Hanoi an. Da Jüli eine leichte Erkältung hat, gingen wir die Tage langsam an und ruhten uns viel aus. In dieser Zeit besuchten wir die Gegend rund um den Hoan- Kiem-See und die Altstadt. Auf dem zweiten Bild seht ihr die Kinder Hanois, noch an der Waffe ausgebildet, wie verrückt... 😮 Am letzten Tag vor der Abreise statteten wir dem berühmten Wasserpuppentheater einen Besuch ab. Wir empfehlen wirklich jedem, sollte die Möglichkeit vorhanden sein, einen Besuch. Unglaublich toll gemacht und mit traditioneller Vietnamesischer Musik untermalt. Obwohl wir nichts verstehen, sind wir hin und weg...morgen heisst es dann schon weiterreisen, aus unserem geliebten Hanoi in den kalten Norden nach Sapa. Wir wollen den höchsten Berg Indochinas (3143m) bezwingen! 🙄

7 February 2018

Nach einer Übernachtung auf der Cat Ba Insel, wurden wir früh morgens (7.00 Uhr ahhh blöder Pauschal Tourismus!) abgeholt um zurück auf unserem Boot gefahren zu werden. Nach dieser Tour ist uns definitv klar: wir werden nie mehr eine Pauschalreise buchen und unsere Reise lieber wieder selber durchplanen. Aber dafür werden die Bilder der Halong Bucht in unserem Gedächtnis bleiben. Auf dem vierten Bild seht ihr ein Fischkutter, dessen massiven Flutlichter dafür da sind, die nachtaktiven Oktopuse zu fangen, die vom Licht angezogen werden. Der letzte Programmpunkt war dann noch die Teilnahme eines Frühlingsrollen Kurses . Uns wurde beigebracht wie Frühlingsrollen aus Reispapier gedreht werden. Jüli war furchtbar stolz auf ihre "erste eigen gedrehte Frühlingsrolle". Danach fuhren wir insgesamt über eine Stunde durch das surreal wirkende Gestein zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour.

6 February 2018

Unser absolutes Highlight der gesamten Tour durch die Halong Bucht, war der Besuch auf "Monkey Island." Die Insel, die für ihre freilaufenden Affen bekannt ist, verzauberte uns sofort mit ihrer Schönheit. Wir erklimmen zuerst den riesigen Karstfelsen und klettern mit vollem Körper Einsatz auf die Spitze. Von hier hatten wir einen atemberaubendem Blick über die Insel. Nach dem Abstieg genoßen wir den Strand und schauten uns die Affen an. Kurz bevor wir die wunderschöne Insel verlassen, wird eine Mitreisende von einem der kleinen Rackern gebissen. Leider vergessen des einige Touristen des öfteren, dass Affen wilde Tiere sind und keine gezüchteten Kuscheltiere.🙈🙉🙊🐒🐵
Ohhh du erbarmungsloser Pauschal-Tourismus, Frühstück um 6:45 ist definitiv zu früh, so hatten wir uns das nicht vorgestellt.😣 Gegen 8:00 machten wir uns mit unserem kleinen Beiboot auf und besuchten eine Perlenfarm.Dort wurden uns unterschiedliche Muschelarten gezeigt die weiße, rosa und schwarze Perlen von sich geben. Wir wurden in Qualitätsmerkmalen wie Glanz und Größe der Perlen unterrichtet und bestaunten den Aufbau einer Mupfel. Später besuchten wir noch einen Fischer, der sein Haus auf einer schwimmenden Plattform aus Styropor errichtet hatte. Jüli's Highlight war hier definitiv nicht der Fischer, sondern seine vier kleinen Hundewelpen. 🐶🐶🐶

5 February 2018

Den nächsten Halt machten wir auf der Ti Top Insel. Benannt wurde sie nach dem sowjetischen Astronaut Gherman Stepanovich Titov, der als zweiter Menschen der Welt die Erdumlaufbahn bestreitete und als vierter Menschen der Erde den Weltraum betrat. Im kommunistischen Vietnam ist er ein gefeierter Held und Ho Chi Minh persönlich ließ veranlassen, dass die kleine Insel nach ihm benannt wurde. Highlight der Insel Ti Top ist der kleine Strand und eine Aussichtsplattform auf der Bergspitze, die über einen steilen Aufstieg zu erreichen ist. Von der Bergspitze hat man einen wunderschönen Panoramablick auf die Halong Bucht, die 400 Stufen Aufstieg hatten sich also gelohnt. 🤗 Leider hatten wir hier nur 45 Minuten Zeit, bevor es wieder auf unser Boot zurück ging. Wir merken jede Minute mehr, das pauschale Gruppenreisen nichts für uns sind, da wir einfach gerne unabhängig Orte erkunden. Der erste Tag neigte sich dem Ende zu und wir übernachteten in unserer eigenen Kajüte.
Den ersten Stop mit unseren Boot machten wir bei der Höhle "Sung Sot". Sie ist eine der größten und eindrucksvollsten Höhlen der Halong Bucht und bekam ihren Namen, der übersetzt "Überraschungshöhle" heißt, von ihren erstaunten französischen Entdeckern. Vom Boot aus führen 50 Stufen hinauf zum Höhleneingang. Von dort aus geht es weiter durch 3 zunehmend größer werdende Höhlen, die mit einer Vielzahl Stalaktiten und Stalagmiten ausgeschmückt sind. Die um 1901 entdeckte Höhle, beeindruckt uns aber vielmehr von aussen, da der Höhlen Eingang von weiter Entfernung einem Geheimversteck ala James Bond gleicht.😎😎😎
Zum ersten mal auf unserer Reise wagten wir uns an eine komplett durch organisierte Tour durch die Halong Bucht. Diese beginnt mit der Abholung um 7.00 Uhr in unserem Hotel in Hanoi, kurz noch was gefrühstückt und los geht's. Vier Stunden später fanden wir uns am Hafen der Halong Bucht wieder, vor uns 3 Tage und zwei Nächte organisierter Urlaub. Wir sind gespannt. 😀 Die Halong-Bucht ist ein circa 1500 Quadratkilometer großes Gewässer im Golf von Tonkin. Die Bucht beheimatet fast 2000 Kalkfelsen und Inseln, die überwiegend unbewohnt sind. Einige Felsen ragen einige hundert Meter aus dem Wasser. Die UNESCO erklärte die Bucht 1994 sogar zum Weltkulturerbe. Ihr Name leitet sich von von „Vinh Ha Long“ ab, was soviel bedeutet wie „Bucht des untertauchenden Drachen“. Laut einer Legende sollen die Felsformationen durch einen in den Bergen lebenden Drachen entstanden sein. Das Fabeltier habe mit seinem Schwanz Vertiefungen in die Erde gezogen, die dann vom Meer überflutet worden seien.

4 February 2018

Und weiter geht's zum Literaturtempel, was für ein vollgepackter Tag...auf dem Weg dorthin hören wir aufeinmal laute Musik und entdecken in einer ausgestorbenen Gasse ein Haufen Vietnamesen, die (um 1Uhr mittags wohlgemerkt) dem Tanze und dem Alkohol fröhnen- wir wähnen uns in guter Gesellschaft! 😊 Als wir näher kommen, mittlerweile läuft Bonny M- Rasputin, alle tanzen und schwingen die kommunistischen Fahnen, werden wir lautstark dazu verleitet, Schnaps mit zu trinken, außerdem werden wir mit Essen gefüttert und alle wollen Bilder machen. So fühlt man sich wohl. 🤗 Drei Schnäpse später wollen wir dann weiterziehen. Jedoch nicht ohne davor Nüsse und Pepsi geschenkt zu bekommen. Wir lieben Vietnam schon jetzt.😁 Am Literaturtempel angekommen treffen wir auf viele fröhliche Schulklassen, die gerade ihren Abschluss feiern. Auf den Bildern seht ihr die symbolische Verwandlung von Schülern zu jungen Erwachsenen. Toll das wir eher zufällig Zeugen der Zeremonie wurden. 🎓🎓🎓
Die Einsäulenpagode (vietnamesisch Chùa Một Cột) oder auch „Ein-Pfahl-Pagode“ genannt, ist eine der ältesten Pagoden in Hanoi. Sie ist wegen ihrer außergewöhnlichen Bauweise ein Wahrzeichen der Stadt. Ursprünglich 1049 von König Lý Thái Tông als 3 m langer Holztempel auf einem Baumstamm erbaut, steht die Rekonstruktion der Pagode heute auf einem Betonsockel, der aus dem künstlich angelegten See ragt. Der Legende nach erschien dem kinderlosen König Lý Thái Tông im Traum die auf einer Lotusblüte sitzende Göttin der Barmherzigkeit, Guanyin, und überreichte ihm einen Sohn. Als er kurze Zeit später tatsächlich Vater von Lý Nhật Tôn (späterer Herrschername Lý Thánh Tông) wurde, ließ er diese Pagode aus Dank in Form einer Lotusblüte erbauen. Desweiteren seht ihr eins der vielen Kriegerdenkmäler die es in ganz Hanoi zu bestaunen gibt.
Nach der Zitadelle wollten wir den Gebeinen von Onkel Ho einen Besuch abstatten, doch leider hatte das Ho Chi Minh Mausoleum geschlossen, so konnten wir es leider nur von aussen bestaunen. Schade, aber immerhin hatte das Ho Chi Minh Museum offen, so besuchten wir eben das. Das Museum ist super modern, und man kriegt über drei Etagen alle Informationen, wer Ho Chi Minh war, über die Revolution, den Vietnamkrieg sowie den Zeitgeist Vietnams vom Ende des zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart. Auf Ho Chi Minh' s Person einzugehen, würde jetzt leider den Rahmen sprengen, aber schaut euch Dokus etc. über ihn an, oder lest was über ihn, super faszinierende Gestalt und nebenbei immernoch Nationalheld Nr.1! 🇻🇳🇻🇳🇻🇳
An unseren zweiten Tag in Hanoi widmeten wir uns der Kultur und der Geschichte des Landes. Zuerst besuchten wir die Thăng Long Zitadelle, dass Tor zur alten Kaiserstadt, die ca. 1850 von den Franzosen im blutigen Kampf um Hanoi gestürmt wurde. Heute kann man im Bogen des Tores der Zitadelle, in Stein eingeritzte französische Botschaften lesen. Beim erkunden der Stadt entdecken wir den Wohnsitz des Präsidenten. Auf dem Weg dorthin, sehen wir immer wieder Rollerfahrer die Kumquatbäume transportieren. Dies gehört zu den Vorbereitungen des Tet Fest, das vietnamesische Neujahr, welches in der Wichtigkeit unserem Weihnachtsfest gleich kommt. ACHTUNG! Das letzte Bild ist nichts für schwache Nerven, denn in China Essen sie Hunde, in Vietnam auch. Probiert haben wir (noch) nicht... 😉

3 February 2018

Im Altstadtviertel sind viele Menschen unterwegs, es wirkt wie ein totales Durcheinander, es brodelt, dampft und pulsiert überall. Die Straßen auf denen sich ein Großteil des Lebens abspielt, sind ein Labyrinth aus Ständen, Geschäften und angebotenen Waren. Als Tourist muss man sich an das Gewusel erstmal gewöhnen und wer denkt er kann die Straße erst überqueren, wenn kein Auto oder Roller fährt, wird es nicht über die Straße schaffen. Da scheint der Weg an den Gleisen entlang deutlich entspannter. Der Wiedervereinigungsexpress fährt einem Nadelöhr gleichend, durch die Wohnhausschluchten und verbindet Hanoi mit dem 1800km entfernten Ho Chi Minh Stadt, dass entspricht einer Strecke von Oslo bis nach Genua. Abends gönnen wir uns in einer der Bierhallen noch ein frischgebrautes vietnamesisches Lagerbier. Es läuft Fußball: Bayern München gegen Mainz. Wir schauen das Spiel bis zum Ende und freuen uns, wie die Einheimischen mit dem deutschen Fußballmanschaften mitfiebern. ⚽️⚽️⚽️⚽️🎉🎉🎉
Am ersten Tag in Hanoi, schauten wir uns in unserem Viertel der Altstadt um. In dem wuseligen Treiben finden sich immer wieder spannende Läden und Verkaufsstände, wir kommen aus dem schauen kaum noch heraus 😀😀😀😀 Mitten im Getümmel entdecken wir tatsächlich ein Plakat von Modern Talking.Thomas Anders mit Band wird wohl im März hier spielen. Verrückt! Später, nach einer traditionellen Suppe Pho, müßen wir die Toilette des Restaurant nutzen. Wir fühlen uns wie Harry Potter, der sein Zimmer unter einer Treppe hat, da sich das Restaurantklo ebenfalls unter einer schmalen Treppe befindet. Max hat Schwierigkeiten überhaupt in die Kammer des Schreckens hinein zu passen 😄😄😄

2 February 2018

Gerade mal eine Stunde und zehn Minuten sind wir am 02.02.18 mit dem Flieger von Vientiane nach Hanoi unterwegs. Diesmal befindet sich unser Zimmer im 8 Stock über den Dächern der Stadt. Ziemlich schick sieht es hier drin aus. Mit 7,1 Millionen Einwohnern ist Hanoi die zweitgrößte Stadt Vietnams und wir merken allein an der Geräuschkulisse den extremen Unterschied zu Vientiane. 👂😃