Germany · 3 Days · 13 Moments · January 2019

Volker's Urlaub in Bad Sachsa, Germany


17 January 2019

Zum Abschluss geht's noch in die Bodetal-Therme in Thale.

16 January 2019

Heute Abend geht's noch mit der HarzCard ins Erlebnisbad Salztal Paradies.
Mk
Jetzt geht es mit dem Förderkorb noch einmal tief unter die Erde. Das untertägige Schaubergwerk, welches 1991 eröffnet wurde, unterscheidet sich außer der Spezifik unseres Bergbauzweiges dadurch, dass die Besucher mit einer originalen Schachtförderanlage 283 m tief in den Schacht einfahren können. Mit einer Grubenbahn geht es dann über 1000 m in ein Abbaufeld des 19. Jahrhunderts, wo anhand von Schauobjekten die Abbauentwicklung von den Anfängen bis zur Neuzeit vorgeführt und erläutert wird. Das Betreiben verschiedener bergmännischer Druckluftgeräte veranschaulicht die enorme Belastung, welcher der Bergmann ausgesetzt war. Die extrem niedrigen Abbaue von 40 bzw. 80 cm lassen die schwere körperliche Arbeit der Bergleute nachvollziehen. Den Abschluss der Führung bildet die Besichtigung eines Hauptgrubenlüfters.
Heute geht's unter Tage. Zuerst in den Rabensteiner Stollen, ein früheres Steinkohlenbergwerk. Geschichte Mit dem Steinkohlenbergbau im Rabensteiner Stollen begann Anfang des 18. Jahrhunderts ein außergewöhnliches Kapitel der Harzer Bergbaugeschichte. In der von Erzbergbau geprägten Region zählt dieses Steinkohlenvorkommen bis heute zu einer geologischen Besonderheit. Bis dahin waren es hauptsächlich Erzvorkommen, die mit hohen Silber- und Bleianteilen für eine große wirtschaftliche und politische Bedeutung des Harzer Bergbaus sorgten. Auch wenn dem Steinkohlenbergbau im Harz eine größere Bedeutung versagt blieb, so dokumentiert gerade dieses lokale Vorkommen eindrucksvoll die Vielfältigkeit der Harzer Bodenschätze. 1737 – 1880 Das Kohlenflöz am Rabenstein wurde im Jahr 1737 erschürft, der Abbau war jedoch von Anfang an mit Problemen behaftet. Besitzstreitigkeiten, geringes Vorkommen sowie schlechte Qualität der Kohle verhinderten einen gewinnbringenden Bergwerksbetrieb.
Dennoch entwickelte sich hauptsächlich für den Eigenbedarf der Bevölkerung ein reger Abbaubetrieb, der mit einigen Unterbrechungen zunächst bis Ende des 19. Jahrhunderts andauerte. 1921 – 1924 Mit umfangreichen Investitionen in neue Technik wurde 1921 der Steinkohlenbergbau wieder aufgenommen, aber bereits nach wenigen Jahren als unrentabel wieder eingestellt. 1946 – 1949 Der letzte Abbau der Steinkohle erfolgte schließlich nach dem 2. Weltkrieg. Die Kohle diente hauptsächlich der regionalen Bevölkerung als notdürftige Brennstoffversorgung. Heute Seit 1981 ist der Rabensteiner Stollen als Besucherbergwerk zugänglich. Die letzten Reste des Steinkohlenvorkommens sind noch vorhanden, lohnen aber keinen weiteren Abbau.

15 January 2019

Da die Harzer Schmalspurbahn leider nicht bis zum Brocken fuhr, sind wir bis Schierke gefahren.

14 January 2019

Unser kleiner Spaziergang durch Bad Sachsa mit einer Überraschung für Marion.