Germany, Thailand · 15 Days · 48 Moments · September 2017

Vany & Alex in Thailand


25 September 2017

Nachdem ich sie von den Katzen wegziehen konnte, ging es dann endlich zum Pool. Vany hatte aber so ihre lieben Schwierigkeiten mit dem Liegen. Sie hatte gestern nämlich gemeint, sie müsse sich in der letzten Bude auf Koh Tao trotz meiner Einwände noch einen Massage geben lassen. Das Ergebnis: massive Rücken- und Nackenschmerzen. Der klassische Eisteeeffekt halt - macht sie jetzt wohl nicht mehr. Am Abend sind wir dann in Fisherman's Village nochmal richtig lecker Thai essen gegangen und gönnten uns unsere letzte Mango mit Sticky Rice. Allerdings mussten wir den armen Standbesitzer noch runterhandeln, da wir partout keine Gebühren mehr fürs Geldabheben zahlen wollten.😂 Damit endet nun auch unser Urlaub und dieser Blog. Morgen um 06:30 Uhr werden wir vom Taxi abgeholt; dann geht es zurück gen Minga.
Nach der Ankunft in unserer letzten Bleibe, machte sich Vany direkt daran, den Safe - erstmalig - einzuräumen, weil wir gleich an den Pool wollten, um noch ein bisschen frische Luft aufzuschnappen. Natürlich beachtete sie die beigelegte Anleitung überhaupt nicht und nach 30 Sekunden kam: "Der geht nicht mehr auf!" Ich frage sie also, ob sie den Code vorher neu eingestellt hatte. Natürlich nicht 🙈. Sie habe den Code eingeben und zugedreht. Also standen wir jetzt vor einem verschlossenen Safe, der alle unsere Wertsachen enthielt und auf den Code unserer Vorgänger hörte. Gut, dass die Rezeption einen Schlüssel für den Safe hat. Am Nachmittag wurde unsere Terrasse dann zum Katzenspielplatz umfunktioniert - irgendwie müssen die gerochen haben, dass sich in der Hütte mit Vany die Oberkatzentante befindet. Damit hatte meine Liebste natürlich ihre helle Freude und wir jetzt 100 neue Katzenbilder.
Also wurde in einer Hauruck Aktion um 7 Uhr morgens die Fähre auf vormittags umgebucht und - oh Schreck - den Roller mussten wir vor der Abfahrt um 8.00 ja auch noch zurück geben 🙈. Da Alex nicht unbedingt in fahrreifem Zustand war, blieb diese Aufgabe also an mir hängen 😁. Wie gerne hätte ich Video Footage von dieser affenwilden Fahrt... Wie eine Irre schoss ich um die Ecken, da ich a) das kack Billig-Mofa null im Griff hatte und b) bereits nach der ersten Abbiegung die Orientierung verloren hatte. In Kombi mit meinem Schlafoutfit und dem Calimero Helm also bestimmt ein filmreifer Auftritt 😂🙈. Aber am Ende ist dann doch alles gut gegangen. Vor Betreten der Fähre besorgten wir noch eine neue Packung Reisetabletten - zusätzliche Übelkeit konnten wir absolut nicht gebrauchen. Aber nicht nur, dass wir die Überfahrt durch diese spuckfrei überstanden (im Gegensatz zu manch anderem Fahrgast 🤢), knockten uns die Tabletten auch sonst so dermaßen aus, dass wir den restlichen Tag verschlief
Heute war er nun viel zu früh schon da, unser letzter Urlaubstag. Gestern hatten wir bereits die Fähre zurück nach Koh Samui für 15.00 gebucht und wollten zuvor noch die restlichen Aussichtspunkte auf Koh Tao mit dem Roller abklappern (da hatten wir uns auch schon eine sensationelle Kiste organisiert, die beim Gas geben jedes Mal fast starb und deren Lenker wackelte wie ein Kuhschwanz - aaaber war dafür 1€ billiger 😌☝️). Hat aber alles nicht sein sollen, da Alex' Magen bereits früh morgens äußerst eindrücklich klar machte, dass wir uns für heute nichts vorzunehmen bräuchten (ironischerweise nach dem einzigen Tag ohne Tai Essen - Als Abwechslung hatte es Italienisch gegeben, diesen Magen verstehe nochmal einer... 🙄). Da wir uns sofort panisch an unseren unfreiwillig langen Aufenthalt auf Gilli Trawangan erinnert fühlten, wollten wir nur noch eins: so schnell wie möglich von dieser Insel runter.
Letzter Urlaubstag - Koh Samui

24 September 2017

Kleiner Zusatz noch zu unserer Dschungelfeeling Hütte: Im Informationsblatt des Hotels stand, dass es auf dem Gelände Schlangen geben kann, die allerdings absolut ungefährlich sind. Außerdem ist es möglich, dass Geckos und Spinnen in die Hütten kommen, die allerdings die Mücken - eine echte Plage hier - und Kakerlaken fressen. Seit sie das allerdings gelesen hat, ist Vany wie ein Soufflee im Ofen. Beim kleinsten Raschler geht sie ein. Eigentlich ist eine Fortbewegung auf der Insel nahezu unmöglich 🙈 Jeden Abend muss ich auch nochmals kontrollieren, ob wirklich alles - inkl. Mückennetz - luftdicht verschlossen ist. 😂
Wie aus der Fotoserie bereits hervorgeht, unternahmen wir an Tag 2 in Koh Tao einen Schnorchelausflug. Neben uns fanden sich noch zwei Großgruppen auf dem Boot wieder, das so gar nicht dem entsprach, was uns verkauft wurde. Auch diese hatten aufgrund ihres engen Reiseplans keine andere Wahl, den Ausflug an diesem Tag zu machen, denn das Wetter war eher bescheiden. Einer der Guides der beiden Gruppen hatte zum Glück eine Reisetablette dabei, andernfalls wäre Vany neben drei anderen Mädels bereits nach der ersten Bucht über der Reling gehangen. So schaukelten wir also von Bucht zu Bucht und waren froh, wenn wir ins warme Wasser konnten, denn auf dem Boot war es aufgrund des Regens und Windes schon echt kalt. Insgesamt hatten wir trotz des Wetters ein paar echt schöne Schnorchelspots. Außerdem hatten wir echt Glück, dass wir auf der schönen Insel Nang Yuan "fast" alleine waren und hier das Wetter dann sogar etwas mitgespielt hat.
Schnorchelausflug Koh Tao

23 September 2017

Auf Koh Tao angekommen erwartete uns bestes...Fritz-Walter-Wetter⛈. Das war insofern etwas unglücklich, als das heute der einzige Tag gewesen wäre, an dem wir wirklich die Insel erkunden hätten können. Nichtsdestotrotz haben wir uns einen Roller geliehen und "schwammen" so unseres Weges über die Insel. Aufgrund des eher sand- und schotterlastigen Bodens, war das am Ende ein ganz schönes gematsche. Hin und wieder stellten wir unseren Roller auch ab und liefen ein Stück, aber wehe es ging bergab. Dann durfte ich meine liebste tragen, da sie sich heute den Zeh aufgeschlagen hatte. Ganze im Stile des "Dinner for one" stolperte sie jeden morgen über einen kunstvoll eingelassenen Fels im Santhiya auf Phangan (s. Fotos unten). Heute war es dann soweit: sie tat sich tatsächlich einmal weh - der Stein hatte "sich über Nacht bestimmt ein paar Millimeter bewegt" - und musste erst einmal verarztet werden. Heute Abend waren wir noch in "The Gallery" essen - war sehr lecker (danke für den Tipp T&M).
Heute ging es mit der Lomprayah Fähre weiter zur nächsten und letzten Insel, Koh Tao. Bereits gestern organisierten wir uns hierfür einen Taxi Transfer im Dorf nebenan (da das Hotel selbst Riechsalz-Preise aufrief 😵). Den günstigsten Preis konnten wir in einem Laden aushandeln, in welchem jeder Marketing Experte seine reinste Freude gehabt hätte. "Handsome sandwiches" prangte bunt neben einer Nahaufnahme des Laden-Inhabers (oberkörperfrei und mit schwarzem wallenden Haar). Außerdem warb der Laden mit "handsome gasoline", "handsome laundry" und allerlei anderen zusammenhangslosen Dienstleistungen 🤷‍♀️😂. Ein Foto haben wir zur bildlichen Untermalung unten mal mit eingefügt 😁. Im Nachhinein kann man sich aber nicht beklagen - überpünktlich holte uns der Thai mit Wallemähne am Hotel ab und auch sein Taxi konnte sich sehen lassen. Handsome eben 😉. Dass die anderen Fahrgäste weniger als halb so viel wie wir bezahlten lassen wir jetzt mal unkommentiert 😏.
Ankunft in Koh Tao

21 September 2017

Nachdem ich bereits zu Beginn des Berges Fledermäuse fliegen sah, wies ich meine Freundin an, bei jeglichen Vorkommnissen bloß still- und sich an mir festzuhalten, damit wir nicht ins schlingern kommen. So tuckerten wir dann also unseres Weges. Auf dem Gipfel angekommen, gesellte sich dann noch etwas Nebel zu dieser bereits sehr angenehm Nasskalten-Fahrt, sodass ich mir zwischenzeitlich dachte/sagte: "Are you f****** kidding me". Die Fahrt an sich verlief aber ereignislos, auch von der Traktion ging das aufgrund langsamer Kurvengeschwindigkeiten ganz gut - die Thais fuhren ja schließlich auch noch mit (Anstrengend für die Augen war es irgendwann aber trotzdem). Meine größte Sorge war jedoch, dass meine Freundin sich hinter mir irgendwann in die Hose macht - es war ja "soooo dunkel". Nach ca. 40-minütiger Fahrt kamen wir dann vollkommen durchweicht wieder in unserem Hotel an. Vielleicht kann ich mir das für einen Führerschein ja als Nacht-, Regen- und Überlandfahrt anrechnen lassen.
Natürlich durften wir die Gerichte im Anschluss noch essen und alles, was übrig blieb wurde zum Mitnehmen verpackt. Davon können wir uns gefühlt das nächste Jahr über ernähren.😂 (War aber lecker) Mein Curry ist etwas scharf geraten - als ich beim Kochen den ersten Löffel probierte, schossen mir direkt die Tränen in die Augen. Auch nach der Entschärfung durch die Kokosmilch kam man immer noch ordentlich ins Schwitzen.😅 Nachdem wir nun alle gesättigt waren, ging es an den Heimweg. Wir hatten für unseren Weg die Dunkelheit bereits als Herausforderung ausgemacht, aber zumindest festgestellt, dass es auf den Bergstraßen Laternen gab. Nun kam allerdings noch der Platzregen des Nachmittages hinzu. Nachdem es aber aufgehört hatte als wir losfuhren, entschieden wir uns den Weg langsam zu fahren. Die Lichter anzuschalten, fanden die Thais allerdings total überflüssig. Also befuhren wir mit 10 km/h in absoluter Dunkelheit bei wieder einsetzendem Nieselregen den Berg.
Während wir dorthin fuhren, begann es bereits leicht zu tröpfeln. Kaum waren wir zurück und hatten unsere Schürzen angezogen, ging es dann so richtig los - es regnete, als gäbe es kein morgen mehr. Zum Glück fand der Kurs überdacht statt. 😅 Mit uns nahm noch ein anderes deutsches Pärchen am Kochkurs teil. Er war gelernter Koch und hatte sich ausgerechnet die gleichen Gerichte ausgesucht wie ich, sodass ich mich immer schön mit ihm messen durfte 😏 Nachdem nach unserer Vorspeise bereits nahezu die komplette Zeit des Kurses verstrichen war, wurde bei den restlichen Gerichten ordentlich auf die Tube gedrückt - teilweise hatten wir keine Ahnung mehr, was wir taten. 😂 Ingesamt war es schon cool, das einmal gemacht zu haben, die Gestaltung des Kurses bietet aber noch "Room for Improvement". Dann wüsste ich vielleicht noch, was ich am Ende gekocht habe. 🙈
Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen des Kochkurses, den wir hier geplant hatten - oder waren es doch die Thailändischen Straßenverhältnisse? Unsere Serpentinenstraße hat gestern ihr erstes Opfer gefordert, seit wir auf Phangan sind. Auf unserem Weg nach Thongsala, dem Hauptort auf Phangan, bildete sich vor uns eine riesige Autoschlange. Wir wunderten uns zunächst, dass der Polizeiroller einfach, ohne Notiz zu nehmen, daran vorbeifuhr. Nach der Kurve wurde uns aber dann klar weshalb: in einem Steilstück lag ein LKW quer, die ganze Straße versperrend. Er muss wohl gekippt und das Steilstück heruntergerutscht sein - kein schöner Anblick. Den Fahrer konnten wir allerdings nicht mehr sehen. Nun zurück zum Kochkurs: Nachdem wir unser Menü gewählt hatten (Spring Rolls, Pad Thai & Massaman Curry (V), Sweet and Sour Pork & Panang Curry (A), Mango mit Sticky Rice), ging es mit dem Fahrrad zunächst auf den Markt, um die Zutaten zu kaufen.
Thai Kochkurs bei Oy

20 September 2017

Generell gibt es hier wunderschöne und super unterschiedliche Strände: Vom Malibu Beach, mit seinem butterweichen weißen Sand, bis hin zur Angel Bay, wo viele kleine Bäumchen aus dem Meer sprießen. Dort entdeckten wir außerdem eine stark gebogene Palme, die sich als ideales Fotomotiv erwies. Außerdem bescherte sie uns trotz ihrer geringen Höhe beinahe einen Arzt Besuch, da Alex leichtfüßig wie ein Büffel von ihr hinuntersprang 🙄 Um einen Tipp von Timon und Marita - die Bluerama Skybar - zu erreichen, wagten wir uns wieder mal an eine Berganfahrt. Was Alex kann, kann ich schon lange, tönte ich noch, bevor wir eine halbe Minute später am Abhang hingen und mit gezogener Bremse rückwärts absteigen mussten, weil der Roller die Steigung mit 2 Passagieren beim besten Willen nicht packte. Die Aussicht oben war aber wieder gigantisch. (Leider ordnete der Herr Stohr danach strikten Fahrerwechsel an 😏 - Unverständlich... 😂)
Nachdem wir heute unser Frühstück mit Meerblick genossen hatten (natürlich sind wir die 50m nicht gelaufen, sondern haben uns vom Hotelshuttle holen lassen 😎), kletterten wir über die Steinformation am Strand hinüber ins angrenzende Dorf (die Klettertour ist fast die einzige Verbindung zum Rest der Insel). Hier liehen wir uns wieder mal einen Roller und düsten quer durch und rund um die Insel. Die Serpentinen, die uns auf und ab durchs Inland führten, hätten meinem Papa sicher den ein oder anderen Juchzer entlockt und sein Motorradherz höher schlagen lassen 😉 Eins der Highlights war sicherlich die Coral Bay - Wunderschöne Bucht und kein Schwein da. Kein Schwein? Doch, und zwar wortwörtlich: Eine riesige Wildsau, die wohl zur Beach-Bar des Strands gehört und gemächlich zwischen Strand und Bar auf und abspaziert. Sachen gibt's, die gibt's gar nicht...
Quer durch & rund um Koh Phangan

19 September 2017

Nachdem die letzten beiden Einträge bisher eher informativ gestaltet waren, möchte ich euch eine kleine Anekdote nicht vorenthalten. Die Wasser- und Abflussrohre in diesem Teil der Insel sind sehr dünn. Dadurch würde jegliche Form des Papiers im Abfluss sofort für eine Verstopfung sorgen - ergo kein Klopapier in der Toilette erlaubt. Vany - als alte Dschungelkönigin - packt das natürlich überhaupt nicht und möchte das Klo eigentlich am liebsten überhaupt nicht mehr betreten. Es sei ja unmenschlich, das Papier in den Mülleimer zu werfen - der nur zwei Mal am Tag geleert wird 😉. Ich glaube es wird lustig, sollte ich sie tatsächlich mal mit nach Costa Rica bekommen. 😅
Heute sind wir mit dem Speedboot nach Phangan übergesetzt und es war zum ersten Mal wirklich brachial heiß. Gestern Abend haben wir noch herausgefunden, dass unser Hotel nur schwer zu erreichen ist und kaum ein Taxi dorthin fährt - eigentlich hat das Hotel ein eigenes Speedboot samt Anlegestelle, dass die Leute aus Koh Samui holt. Panisch haben wir dann noch einen Pick-up für heute organisiert, der uns allerdings erst eine Stunde nach Ankunft abholen konnte - dann haben wir halt noch schön etwas gegessen. Der Weg zum Hotel war dann tatsächlich etwas abenteuerlich, aber, dank eines neuseeländischen Ehepaars in unserem Shuttle, auch super witzig. Das Hotel selbst ist einfach gigantisch. Es erstreckt sich über 18 Hektar Dschungelberglandschaft mit einer eigenen kleinen Bucht. Aufgrund der vielen Berge und "großen" Distanzen, gibt es eigene Taxis, um sich im Hotel fortzubewegen. Die Zimmer und Hütten sind alle rustikal aus Holz gestaltet und geben einem so ein richtiges Duschungelfeeling.
Santhiya Resort Koh Phangan
Ein fröhliches Grüß Gott liebe Follower. Gestern verbrachten wir unseren letzten Tag in Samui und trafen uns am Abend noch mit Chris, einem ehemaligen Studienkollegen von mir, und seiner Freundin Alex, die wir schon in Australien kennenlernen durften. Beide wohnen auch seit 5 Monaten in München, aber wir haben es dennoch nie geschafft uns zu treffen - dann müssen wir das eben in Thailand machen. Wir haben dann zusammen in einer kleinen Klitsche am AdW - aber direkt am Meer - gegessen und hatten einen echt witzigen Abend.

17 September 2017

Heute war mal ein etwas unspektakulärer Tag, auch mal ganz schön :) Morgens kümmerten wir uns erstmal um die Mofa Panne - gegen schlappe 5 EUR konnten wir den Roller abholen und den Reifen wechseln lassen. Dann gönnten wir uns eine Massage mit Meerblick (Danke an den Tipp mit dem Vormittagsrabatt im Cyan Spa, Timon, du alter Schwabe 😜). Weiter ging es mit dem Roller die verbleibenden Küstenabschnitte im Norden / Osten abklappern. Wir stoppten u.a. bei den bekanntesten Tempeln und im Jungle Club (Tipp von Bernd und Sabrina) - diesen erreichten wir schweißgebadet, nachdem der Anfahrtsweg teilweise gefühlt mit einer 80-Grad-Steigung den Berg hinaufführte. Der Ausblick hat aber alles belohnt. Zurück ging es dann via einem gekennzeichneten "Abschneider", welcher nur schlappe 15 Minuten länger dauerte als der Standard Weg 😂. Den Abend verbrachten wir in Chaweng, der größten Stadt auf Samui. Kann man mal machen, müssen wir aber nicht nochmal hin - Ballermann lässt grüßen 🙈.
Imressions of the day :)
Den krönenden Abschluss des Tages bildete dann ein Reifenplatzer bei voller Fahrt, sodass wir unsere Roller abstellen mussten und den Rest des 3km langen Weges zu Fuß zum Hotel zurücklaufen mussten. Glücklicherweise konnte ich den rutschenden Roller noch im Gleichgewicht halten und sofort an manövrieren, sonst hätten wir nun ein paar Kratzer mehr.😅 Ein freundlicher Mitarbeiter des Hotels fuhr mich dann nochmals zurück zum Roller, sodass ich ihn auf einen 7eleven Parkplatz schieben konnte, da die zuständige Dame erst morgen wieder da ist - er meinte das sei sicherer. Danach hatte ich aber zumindest wieder eine Dusche nötig. 😂 Hoffentlich steht der Roller also morgen noch da und wir können unseren Reifen wechseln lassen. Ich bin auf jeden Fall jetzt fix und alle und gönne meinen Augen jetzt eine Pause. Gute Nacht 🌜✨
Nach ca. 45 min Klettertour - wir mussten teilweise tatsächlich per Seil an einer Wand hoch klettern - erreichten wir vollkommen durchgeschwitzt einen wunderschönen Ausblick. Wir wissen zwar nicht, ob das "Wasserfall 2" war, aber es war cool. Danach mussten wir das Ganze aber wieder nach unten klettern. Schlauerweise hatten wir unsere Wasserflasche im Helmfach des Rollers gelassen, dafür aber die Helme mitgenommen - wir dachten ja es geht nicht weit. Damit wir nun beide Hände freihaben konnten, zogen wir also, halb dehydriert, unsere Helme zum Abstieg an (ja wir sahen aus wie die letzten Spackos 👷🏼). Unten angekommen war es dann auch schon dunkel und wir wirklich vollkommen nass, sodass wir unsere restliche Tagesplanung ad Acta legten und direkt (ca. 40 min) ins Hotel zurückfuhren. Nach einer herrlichen Dusche gingen wir "nur" noch ins nächstgelegene gute Restaurant (immerhin Platz 3 auf Tripadv.).
Da wir unseren Schweiß nun fürs Erste los waren, fuhren wir gestärkt zu "Wasserfall 2" weiter. Nachdem der Erste so easy zu erreichen war, dachten wir uns, dass der Zweite jetzt noch ein kleines Add-On wird. Pustekuchen. Vom Parkplatz weg ging es zunächst einen Schotterweg zu auf und ab, bis wir einen kleinen Platz erreichten, den wir zunächst für den Ort des Wasserfalls hielten. Da die Beschilderung eher nicht den, als Deutscher erwarteten, Standards entspricht, hatten wir eigentlich nie wirklich eine Ahnung, wann und wo der Wasserfall tatsächlich kommt. Der Platz zeigte sich dann recht schnell, als Beginn eines doch recht anspruchsvollen Aufstiegs. Auch hier fällte jegliche Warnung zur Schwierigkeit und Länge der Strecke. Das zeigte sich dann recht schnell auf dem Weg, auf dem uns zahlreiche tote Flip-Flops begegneten.
Nachdem wir den Westen der Insel abgeklappert hatten, hieß es erst- und - ich nehme es vorweg - einmalig: Fahrertausch. Vany hätte uns zu Beginn fast vom Roller geschmissen und fuhr frei nach dem Motto: "Ruhe bewahren, Sicherheit ausstrahlen." - nicht. 😉 Letztendlich hat sich das aber nach einer kurzen Zeit eingependelt und sie brachte uns sicher zu "Wasserfall 1". Nachdem sie danach aber noch nassgeschwitzter war als zuvor - falls das bei der Luftfeuchtigkeit überhaupt ging -, entschied sie sich dafür, den Rest des Tages doch mir zu überlassen. "Wasserfall 1" war problemlos, direkt mit dem Roller zu erreichen. Der etwas zwielichtige Parkplatz kostete 20 THB - verschmerzen wir. Begrüßt wurden wir allerdings erstmal sehr freundlich mit den Worten "No lock!" - also kein Lenkradschloss einlegen. Die Begründung war, dass die den Roller möglicherweise nochmals verschieben müssten - naja der Parkplatz war fast leer aber gut. An "Wasserfall 1" genehmigten wir uns dann erstmal ein schönes Bad

16 September 2017

Seit gestern sind wir nun auf Koh Samui. Nach der Ankunft haben wir ein bisschen das schöne Hotel direkt am Meer genossen und sind abends zum Nightmarket nach Fisherman's village gefahren. Neben vielen Ständen mit gefälschter Markenware und Souvenirs gab es auch eine ganze Straße mit leckeren thailändischen Essensständen (für ca 3,30€ speisten wir hier zu zweit vorzüglich). Heute haben wir uns dann einen Scooter ausgeliehen, mit dem wir die Insel erkundeten. Unser Plan war, einmal die gesamte Insel abzuklappern und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Pustekuchen, mussten wir einsehen, als wir bei Dämmerung noch in einer Steilwand auf der exakt gegenüberliegenden Inselseite unseres Hotels hingen. Aber der Reihe nach. Zunächst lief ja alles ganz nach Plan - wir tuckerten im Linksverkehr zunächst den Norden und Westen der Insel ab und hielten hin und wieder an schönen Stränden oder für ein kühles Getränk. Die Planung wurde erst durch den Übeltäter "Wasserfall 2" zerstört.
Mit dem Roller rund um Koh Samui

15 September 2017

Koh Samui - Meeresblick vom Hotel und 1. Abend in Fisherman's Village

14 September 2017

Einen Floating Market zu sehen war definitiv mal interessant! Man merkte jedoch, dass dieser hier viel Show für die Touristen darstellte. Wir hatten zuvor bereits im Internet gelesen, dass der Markt fest in touristischer Hand liegt, waren aber dann doch etwas überrascht, dass sich das sowohl auf die Besucher als auch die verkauften Güter zu beziehen schien. Einzig beim Essen konnte man den Flair des Marktes etwas spüren - dieses wurde direkt von den kleinen schwimmenden Bötchen gekauft. Da wir jedoch unbedingt noch einen solchen Markt sehen wollten und die kleineren, einheimischeren Märkte nur am Wochenende stattfinden, war der Ausflug definitiv gelungen. Ich wollte es mir eigentlich verkneifen, aber es war definitiv gut, dass Vany kein eigenes Bargeld dabei hatte. Ansonsten wären jetzt alle Stände leergekauft, weil ihr alle Leute so leid taten. 😅 Am Abend genossen wir dann noch einen Cocktail in der bekanntesten Skybar Bangkoks, einen leckeren Shibuya Honey Toast und waren shoppen.
Den Vormittag, welchen wir gestern verpennt hatten, machten wir heute mehr als wett - um 5:50 ging der Wecker, da wir frühmorgens die schwimmenden Märkte außerhalb von Bangkok besuchten. Das wahre Highlight war aber die Fahrt dorthin mit unserem Kamikaze Kleinbus Fahrer - Wie um Himmels Willen kann das Tag für Tag gut gehen? 😱 Die kompletten 1,5 Stunden Fahrt war ich damit beschäftigt meinen rechten Fuß unter Kontrolle zu bekommen, der bei jeder Kreuzung erneut auf die imaginäre Bremse drückte. Ein Highlight war sicherlich, als der Fahrer für ein paar hundert Meter außerhalb der Straßenbegrenzung fuhr (um die wichtigen Viertelsekunden zu sparen), vorne dann wieder einscherte und dann über drei Spuren rüber zog, um abzubiegen. Andere Male fuhren wir spontan auf der Gegenfahrbahn und sahen uns schon an der Kühlerhaube des Gegenverkehrs kleben. Ich glaube für die Führerscheinzulassung in Bangkok braucht man mindestens einige Jahre GTA Erfahrung und eine Stuntman Ausbildung 😅
Blick über Bangkok von der goldenen Kuppel des Lebua State Towers, bekannt aus dem Hangover Film
Damnoen Saduak Floating markets
Nachdem wir, wie bereits erwähnt, zuvor das Touriboot nutzten, dachten wir, sind wir diesmal cleverer und nehmen das Boot der Thais. Das Drittel des Preises merkte man aber schnell: Beim ersten Boot fiel, nach einem Anleinversuch bei voller Geschwindigkeit - das Seil riss selbstverständlich -, der Motor aus. Das zweite Boot fuhr dann - nach mehrmaligen, gescheiterten Versuchen, das Erste an Land zu ziehen, einfach mit der doppelten Ladung (Das Umsteigen fand wohlgemerkt in der Mitte des Flusses statt und auf dem zweiten Boot gab es anschließend keinen Nanometer Freiraum mehr). Nachdem zwischenzeitlich das Wasser ins Boot einfloss und der Motor klang, als ob er jeden Moment explodieren könnte, waren wir froh, dass die wir unser Ziel nicht schwimmend erreichen mussten. Nach einem "kurzen" Aufenthalt im Hotel aßen wir dann noch das beste Pad Thai der Stadt - der Schlange nach zu schließen, hat sich das wohl rumgesprochen - und schlenderten im Anschluss noch durch Chinatown.
Ihr könnt euch vorstellen, wie groß das Geschimpfe war, als es dann auch noch zu schütten begann. 😰 Nachdem wir "endlich" alle Tempel besichtigt hatten und sie sich mehrmals beschwerte, dass ich meinen Aufgaben (Immer etwas zu Essen dabeizuhaben, Anm. d. Red.) nicht nachkommen würde, bekam meine Liebste dann schließlich ihr Essen. Wie falsch ich nur lag, zu denken, dass es jetzt wieder rund läuft. Nach dem Essen setze die Müdigkeit ein und das Gejammere ging von vorne los - wehe dem, der ihren Tagesrhythmus durcheinander bringt. Also ging es statt nach Chinatown direkt mit dem Boot zurück Richtung Hotel.
Den Fotos nach zu schließen, fand Vany auch wirklich ALLES sehr faszinierend: Wir haben nun gefühlt 100 Fotos von jedem Mosaiksteinchen der Tempel, jedem Blatt am Baum, dem Pförtner der in der Nase popelt usw. Ganz wichtig waren insbesondere die kleinen Glöckchen im Wat Arun - von diesen haben wir nun Fotos in jeder erdenklichen Perspektive und die erste Fähre zur Flussüberquerung verpasst. Im Anschluss hatten wir dann so unsere lieben Schwierigkeiten, den Eingang zum Grand Palace zu finden. Aufgrund der anstehenden Beerdigung des Thailändischen Königs waren hier nämlich ringsherum Straßensperren, Bauarbeiten und ein Trauerzug der Marine. Außerdem durfte ich mir - wie auf dem Foto zu sehen - auch noch ein schönes Überhöschen kaufen - Elefant war schon immer mein Stil. Im Grand Palace ging dann die Stimmung langsam bergab - Vany bekam Hunger😱 Wie einige von euch ja wissen, bedeutet das keinen Spaß. Plötzlich war alles nur noch doof und die Leute liefen Gefahr, verprügelt zu werden.

13 September 2017

Sa-wat-dii, khráp! Anders als meine Liebste proklamiert, ist mein Thai nämlich ganz hervorragend. Der Tag heute war zunächst geprägt von einem klassischen Spätstart - unser Wecker klingelte zwar um 9, das wurde aber eiskalt ignoriert. Nachdem wir das halbe Frühstück verschlafen hatten, drückten wir uns das halbe Buffet noch innerhalb kürzester Zeit zwischen die Backen - ganz im schwäbischen Stile; schließlich hatten wir ja auch dafür gezahlt. Anschließend ging es dann - es war mittlerweile eigentlich schon Mittagszeit - zum ersten Tempel. Aufgrund des nun entstandenen Zeitdrucks durch die Schließzeiten der Tempel mussten wir unseren Wegplan etwas ändern: wir nahmen nun die Schiffsroute. Wie das der gute deutsche Touri so macht, nahmen wir natürlich das Boot auf dem in fett "Tourist Boat" stand (dazu aber später mehr). Die Tempelanlagen waren alle sehr faszinierend - vor allem die Feinheit der Arbeit fand ich sehr beeindruckend.
Der heutige Tag war geprägt von extremen Wetterverhältnissen: Erst war es so heiss und schwül, dass man sogar im Gesicht schwitzte, danach begann es zu schütten wie aus Eimern (Regenschirme der generell kleingewachsenen Thais öffnen sich dummerweise auf ähnlicher Höhe wie unsere Nasen / Augen / sonstige Gesichtsabschnitte, was zu dem ein oder anderen Fluchen unsererseits führte). Auf dem Programm standen die drei bekanntesten Tempel Bangkoks, der Wat Arun, Wat Pho und der Grand Palace und abends ein Besuch in Chinatown und beim gemunkelten besten Pad Thai (leckeres Gericht mit Reisnudeln) Thailands. Alex, der alte Streberbolzen, hat ein paar Phrasen der Thai Sprache auswendig gelernt, die er den Einheimischen nun wo er kann um die Ohren haut. Meist stiftet das zwar eher Verwirrung oder erntet irritierte Blicke, aber man tut ja bekanntlich was man kann 😄
Chinatown & Bestes Pad Thai im Thipsamai
Tempel Sightseeing

12 September 2017

Nachdem wir mit dem Boot unterwegs waren, dachte ich mir, sei es eine gute Idee, meinen Bauch auf eine ordentliche Feuerprobe zu stellen und bestellte mir ein ordentliches Thaicurry. Die Erkenntnis des Tages: Er wächst mit seinen Herausforderungen! 😉 Vany bestellte sich Muscheln oder besser gesagt, eine ordentliche Portion Knoblauch mit Muschelgeschmack. Für mich steht also heute Nacht direkt die nächste Herausforderung an - eine Nasenklammer habe ich nämlich nicht 😷
Nachdem wir den ersten Teil des Tages überstanden hatten, wollten wir, bevor es zum Abendessen geht, noch kurz/schnell ins Hotel zurück, um uns auszuruhen - ihr erkennt die Parallele zu unten? Nachdem wir beide im Sitzen eingeschlafen waren, begann das Abendprogramm etwas später als erwartet - aber immerhin haben wir es trotzdem noch geschafft nach draußen zu gehen. Mit einem Bootsshuttle steuerten wir die Asiatique Riverside an, einem ehemaligen internationalen Handelshafen, der nun als Mall bzw. Nachtmarkt mit Restaurantmeile fungiert. Vor Ort angekommen waren wir etwas überwältigt von der tatsächlichen Auswahl. Da Entscheidungsfreude an diesem Tag nicht zu unseren Stärken zählte, durchquerten wir den Nachtmarkt zweimal, bevor wir uns entschieden hatten, wo wir essen wollten.
Puh, jetzt haben wir den ersten Tag in Bangkok hinter uns - Man, tun uns die Füße weh... Aaaber, wie der talentierte Kopfrechner unter euch sicherlich feststellen kann, haben wir trotz Nacht im Flieger und 5 Stunden Zeitverschiebung bis 23.00 durchgehalten. Nach unserer Ankunft hatten wir zunächst mit dem Skytrain und dann zu Fuß mit Rollkoffern über rumpelige Straßen unser Hotel angesteuert. Der Müdigkeit haben wir nicht nachgegeben, sondern direkt wieder raus in die schwüle Hitze. Im Food Court der Luxus Mall Siam Paragon wollten wir dann schnell etwas zu Mittag essen. "Schnell" war gut gesagt - nach einer halben Stunde waren wir wieder am Ausgangspunkt angekommen. Wie soll man sich bei dieser riesigen Auswahl denn entscheiden, vor allem wenn einem bei der Hälfte der Gerichte nicht mal klar ist, was man da genau vor sich hat? Nach Bestaunen der pompösen Mall ging es zu Fuß noch zum und durch den Lumphini Park, dem "Central Park" von Bangkok.
Bangkok Tag 1

11 September 2017

Mit einer zünftigen Brotzeit am Viktualienmarkt verabschieden wir uns vom schönen Minga - jetzt gehts gleich direkt weiter zum Flughafen, wo wir dann über Amsterdam zu unserem ersten Stop Bangkok fliegen 🛫