United States of America · 18 Days · 55 Moments · July 2013

16 August 2013

Sawgrass Mills Mall 45 Minuten Autofahrt nach Fort Lauderdale. 20 Minuten Irrfahrt auf dem Florida Turnpike: I-95, I-595 E, 826 E – da soll sich mal einer auskennen. 4 Stunden Shopping in der Sawgrass Mills Mall (mit mehr als 350 Geschäften).
Jerry’s Famous Deli Im Jerry’s Famous Deli verschlingen wir eine gute Nachspeise: gute Shakes, Cakes mit ganz viel Schlagobers. So wie wir es mögen.
Surfcomber Hotel Hier beleuchtet die Sonne die pastellfarbenen, Art-Deco Hausfassaden, Salsa Musik tönt aus den Geschäften, Gläser klirren und Menschen lachen. “Miami Beach” ist Floridas “Party Town”. Nach dem Einchecken in unserem Hotel – dem “Surfcomber Hotel”, einem Hotel im Art-Deco Stil bei dem jedoch nur die Fassade Art-Deco ist ( das Hotel wurde erst nach dem zweiten Weltkrieg erbaut) -, schmeißen wir uns ins Stadtleben.

15 August 2013

Dolphine Research Center Wir lernen Jax & Kibby kennen. Wer das sind, fragt ihr euch? Zwei neue Freunde, die wir im Dolphine Research Center in Marathon getroffen haben. Auf einem Dock mit Jax’s & Kibby’s Trainer hatten wir 30 Minuten Zeit um ein bisschen mit unseren neuen Freunden zu spielen: wir spielen Frisbee werfen. Jax hat Freude daran mich mit Wasser zu bespritzen. Sie kichern mit uns. Simulieren einen Hai. Wir streicheln ihren Rücken. Und trainieren Vorwärts- und Rückwärtssaltos mit ihnen. Zum Schluss werden wir mit einem Flossen-winken veabschiedet. Das war ein Erlebnis der besonderen Art.
White Sand Inn Auf einem dieser Keys, Grassy Key, steht ein kleines rosa-türkises Häuschen, direkt am Meer. Vor der Tür stehen zwei hölzerne Liegestühle unter einer Palme im Sand. Willkommen in unserer heutigen Bleibe – im White Sand Inn.
Key Lime Pie Factory Unseren Tag ließen wir bei einer guten und typischen “Key Lime Pie” ausklingen. Wir sitzen bei immer noch warmen Temperaturen auf einem Bänkchen vor dem Key Lime Pie Outlet, blicken auf die Straßen von Key West und wissen was Ernest Hemingway meinte als er schrieb:“Das ist der beste Fleck auf der Erde, der mir je irgendwo untergekommen ist.”
Sloppy Joe’s Bar Uns plagte schon ein großer, mega großer Hunger und wo lässt es sich besser einkehren als in jener Bar in der bereits Ernest Hemingway gerne den Tag beschloss: Sloppy Joe’s Bar. Hemingway erwarb 1931 ein wunderschönes im Kolonialstil errichtetes Haus auf Key West. In diesem Haus schrieb er vormittags seine Werke, während er abends in seiner Stammbar einkehrte. Bei guten Sandwiches genossen auch wir die Livemusik und ließen unseren Tag Revue passieren.
Key West In Key West versickert der Oversea Highway zwischen Holz-Villen mit grün umwucherten Veranden und pastellfarbener Bahamas-Architektur. Cayo Huesco -” die Knocheninsel”, wie die Insel von den ersten Spaniern genannt wurde, war früher ein berühmtes Piratennest und ein wichtiger Hafen für die “Conchs”, von den Bahamas zugewanderte Inselbewohner. Wir machen zuerst einen Abstecher zum Southernmost Point. Eine überdimensionale bunte Boje markiert den südlichsten Punkt der kontinentalen USA. Von hier aus sind es nur mehr 144 km/90 Meilen bis nach Kuba!
Bahia Honda Key Unmittelbar hinter der Brücke grüßt ein Stück Bilderbuch Karibik: Vögel, Mangrovenwälder, Palmen und ein schöner weißer Sandstrand mit Zugang zum türkisen Meer. Genau dort breiten wir unser Badetuch aus und genießen ein paar Stunden Strandatmosphäre.
Seven Mile Bridge Die Seven Mile Bridge, eine 11,2 km lange Brücke vebindet den Vaca Key mit dem Bahia Honda Key. Unmittelbar hinter der Brücke grüßt ein Stück Bilderbuch Karibik: Vögel, Mangrovenwälder, Palmen und ein schöner weißer Sandstrand mit Zugang zum türkisen Meer.
Tarpon füttern bei Robbie's Pier Seitdem vor fast 20 Jahren ein mitleidiger Ladenbesitzer hier einen verletzten Tarpon, eine Fischart die bis zu 3 Meter lang wird, gesundpflegte und durchfütterte, warten hier täglich 80 bis 100 dieser bis zu 100kg schweren Fische. Wie kleine U-Boote lauern sie unter der Wasseroberfläche und warten auf Futter. Das wollen wir ihnen natürlich nicht vorenthalten also füttern wir die gierigen Monster mit Heringen. Nicht ohne ihnen ein paar Sprünge und Wasserplatscher zu entlocken.
Florida Keys Entlang des Highways Nr. 1 führte uns unser Weg zuerst zu den “Upper Keys”. Dazu zählen die im Norden der Inselketten gelegen Inseln Key Largo, Tavernier und Islamorada.

14 August 2013

Mahogany Hammock Trail Wir verlassen das Auto und wollen die Tour entlang des Steges durch einen Dschungel aus Mahagony Bäumen starten. Angekommen bei der Wegbeschreibung hören wir sie, sehen sie aber nicht. Wir wissen aber sie sind da. Um uns herum. Überall. Ganze Wolken aus Mosquitos. Nach wenigen Meter spüren wir die ersten Stiche – trotz schnellen Bewegungen und der Verwendung eines Insektensprays folgen uns die kleinen Vampire auf Schritt und Tritt. Genug Wildnis für heute. Genug Tiere für heute.
Flamingo 60km hinter dem Parkeingang liegt Flamingo. Alles was hier einmal war wurde nach den vergangenen Wirbelstürmen noch nicht wieder aufgebaut – damals war Flamingo ein Fischerhafen mit auf Stelzen stehenden Häusern. Heute scheint hier weniger los zu sein, als es vor hundert Jahren der Fall war. Nur ein paar Abenteurer lassen ihre Kajaks ins Wasser um sich der Wildnis zu stellen.
Anhinga Trail & Gumbo Limbo Trail Der 800m lange Trail beginnt auf betonierten Gehwegen. Entspannt schlendern wir dahin – eingezäunt von Sumpfgebieten. Schon nach wenigen Metern regt sich breits Besuch in den Riedgräsern zu unserer rechten: ein Babyalligator – in etwa 50cm lang. Ganz ruhig und starr sitzt er im Schatten der Mangrovenbäume. Wir sind fasziniert von diesen kleinen Krokos. Wir wandern den Pfad weiter und begegneten weiteren Everglade-Bewohnern: Florida-Weichschildkröten, Schlangen, und weiteren kleinen Krokos.

13 August 2013

Clam Pass County Park Für 8 Dollar Park- und Parkgebühr begannen wir dann unsere Nachmittagsgestaltung: Umgeben von dichten Mangrovenwäldern geht ein langer Plankenweg ins die Wildnis. Ein Blick nach links, rechts und nach vorne: rote Mangroven stehen in rot schimmernden Salzwassern und strecken ihre Wurzeln nach allen Seiten aus. Dazwischen Schlingpflanzen, die von den Bäumen hängen und Vögeln und Insekten Unterkunft bieten. Mit einem “Golfbuggy”-Shuttle werden wir den langen Weg zum Ende des Steg geführt.
Doubletree Suites by Hilton Unser Hotel, das Doubletree Suites by Hilton, passt gut in die Umgebung. Nobel und hochwertig. Unsere “Suite” kann mit zuhause mithalten – zumindest was die Anzahl an Fernseher angeht.
Naples Bei unserer Ankunft in der Stadt verirren wir uns im Schachbrettmuster der protzigen Straßen: Riesenvillen, teure Autos, Luxuskaufhäuser. Hier ist das Geld zuhause. Naples ist vorallem als Winterdomizil sehr beliebt: Greta Garbo und Hedy Lamarr hatten unter anderen hier ihre Häuser.

12 August 2013

Bowman’s Beach Durch einen kleinen Duschungel, über Plankenpfade, kamen wir schließlich an den Strand von Bowman’s Beach. Am Strand – mit dem Mond im Rücken und dem Sonnenuntergang am Horizont – picknickten wir.
Bubble Room Captiva Island – die kleinere Nachbarinsel von Sanibel Island: 5 Kilometer lang, kaum 1 Kilometer breit. Was es hier zu sehen gibt außer Strand, Palmen und Meer? Den Bubble Room. Ein Restaurant der besonderen Art: bunt, leuchtend, verrückt und verspielt. Wir sitzen in der Honeymoon-Ecke, über uns ein bunt leuchtender Luster, überall Lichterketten, alte Fotos, Discokugeln, Spielzeug an den Wänden. Unsere Kellnerin Kaitlin servierte uns Cola aus Marmeladengläsern, ein T-Bone Steak und tagesfrischen geräucherten Lachs. Als Nachspeise gab es eine “white Christmas”-Cake “to go”.
Shell Hunting Nach unserer Ankunft machen wir gleich einmal das was man auf dieser wunderschönen Insel nicht auslassen darf: einen ausgedehnten Strandspaziergang und das berühmten “Shell Hunting”. Was wie Sand aussieht sind wenn man genauer hinsieht alles Muscheln: große, kleine, weiße, rote, braune, spitze, runde. Das warme Meer umspült unsere Füße und schwemmt immer Meer Muscheln an. Mit gesenktem Blick spazieren wir entlang des ewig weiten, weißen Strandes. Menschen? Vereinzelt ein paar.
Island Inn Unser Hotelzimmer ist ein kleines, romantisches weißes Zimmer mit Blick auf den Strand und den Golf von Mexico – weiße Möbel, Holzventilator, Vorhänge mit Blumenmustern.
Sanibel Island Auf Sanibel Island, einstmals ein berühmter Piratenunterschlupf, ist kein Haus höher als die Palmen. Kein Schilderwald, keine Neonreklamen- einzig und allein natürliche Schönheiten lenken ab.

11 August 2013

Universal Studios 120 Dollar pro Person kostet der Pass für die Universal Studios und die Island of Adventures. Viel Geld- aber auch viel Spaß!

10 August 2013

Premium Outlet Center Orlando “Zufälligerweise” gibt es auch hier in Orlando ein rieiges Outletcenter – Vans, Converse, Forever 21, Pac Sun, Tilly’s. Bis 23 Uhr haben hier die Geschäfte geöffnet. Um 22 Uhr wissen nicht mehr wo wir schon überall waren geschweige denn wo wir uns gerade befinden noch wo unser Auto steht. Zeit ins Hotel zurückzufahren.
Orlando Orlando ist für viele ein amerikanisches Märchen: vom Landstädtchen in 35 Jahren zur Geldmaschine. Fährt man durch die Straßen und blickt aus den Fenstern sieht man wo die “Mäuse” zu finden sind: Bürohäuser, Arztpraxen, Fast Food Ketten, Hoteltürme, eingezäunte und gepflegte Apartmentanlagen. Mit unserer neuen Kutsche – in die gut und gerne 8 Personen passen – geht es also ins Zentrum. Das sogenannte Zentrum ist in 5 Minuten abgewandert: An der Orange Avenue, der Hauptgeschäftsstraße, spazierten wir vorbei an modernen Bürokomplexen aber auch an kleinen, älteren Wohnhäusern. Vorbei an der postmodernen Cityhall und der First National Bank.
Sizzler’s Da unser Hotelzimmer erst ab 16 Uhr bereit stand, hieß es wieder “Zeit rumkriegen” – und wie geht das besser als bei einem guten Mittagessen bei Sizzler’s. Sizzler’s kennen wir schon aus L.A. und bereits dort haben wir uns in die “Endless-Salatbar” verliebt. Diese Liebe loderte hier wieder auf.

9 August 2013

Mit dem Flieger nach Florida Wir fahren direkt zum Newark Airport in New Jersey von wo unser Flieger direkt nach Orlando geht. Flugzeit ca. 3 Stunden.
Hotel Newark, Nähe Airport Wer ein Hotel in der Nähe des Flughafens sucht: unser Hotel, in der Nähe vom Newark Airport: Das Ramada Plaza. Direkt neben einem Gefängnis gelegen - Ausblick: beängstigend. Nähe zum Flughafen: praktisch.

8 August 2013

Stoltzfus Farm Restaurant Noch viel faszinierter sind wir als wir im “Stoltzfus Farm Restaurant” sitzen. Ein All-you-can-eat Restaurant der anderen Art: alles ist selbstgemacht, selbstgeerntet und aus Amish Anbau. Auf unserem Tisch stehen als Vorspeisen: selbstgemachtes Brot, Apfelbutter, Apfelmus, Chow-Chow Gemüsesalat. Als Hauptspeisen: Hendl, Braten, selbstgemachte Würstel, Erdäfpel-Brot-Püree, Mais, Fisolen, glasierte Süßkartoffeln. Als Dessert: Apfel- und Kirschkuchen mit cremigem Vanilleeis. Wir kommen aus dem schwärmen gar nicht mehr heraus. So ein gutes, schmackhaften und natürlichen Essen hatten wir im Land der “Coca-Cola Kultur” noch nie.
Best Western Intercourse Passendes Hotel zur Armish Lebensweise: sehr traditionell mit unglaublich gutem Frühstück. Übrigens: Ich liebe Oatmeal. Bagels, Haferschleim und Muffins. Was will man mehr? :)
Intercourse Um 16 Uhr rollen wir ein, in Dutch Country. Weiße Bauernhöfe, schlanke Silos, Felder zu unserer linken, Kühe zu unserer rechten Seite. Auf der entgegenkommenden Straßenseite keine Autos sondern Kutschen. Und damit wissen wir, dass wir unser Ziel bald erreicht haben: das Städchen “Intercourse”. Bekannt geworden durch den Film “Der einzige Zeuge” mit Harrison Ford und durch seinen außergewöhnlichen und ganz Amish-untypischen Namen (“Intercourse” = Geschlechtsverkehr). Intercourse gehört zu den typischen Amish-Dörfern.

7 August 2013

Feuerwerk bei den Fällen In den Abendstunden leuchten die Fällen in verschiedenen Regenbogenfarben und sind auch so schön anzusehen. Um 22 Uhr dann das Highlight, und ein gutes Ende für unseren Aufenthalt bei den Niagarafällen: ein riesiges Feuerwerk über den Wasserfällen.
Maid of the Mist Tour Unten angekommen starteten wir die Bootstour “Maid of the Mist” – die uns ganz in die Nähe der Wasserfälle bringen soll: Eintrittskarten kaufen, blaue Ponchos anziehen und los geht’s. Wer sich jetzt, ähnlich wie wir zu Beginn, denkt, wozu die Ponchos, so nass kann das ja gar nicht sein, den wollen wir jetzt des besseren belehren. Bei den amerikanischen Fällen spürten wir ein angenehmens Nieseln und ein bisschen Wind, bei den kanadischen Fällen dachten wir, wir befinden uns mitten in einem stürmenden, wütenden Sturm. Der Regen klatschte uns ins Gesicht. In die Richtung der Wasserfälle zu schauen war fast unmöglich.

6 August 2013

Niagara Fälle Wir erwarteten Natur pur, Wasserfälle, stille Idylle. Ein paar Meter reichten um uns zu desillusionieren: Um unser Motel herum gruppieren sich Gruselkabinette, Eisgeschäfte, Wachsfigurenmuseen, Fast Food Ketten, Spielkasinos. Alles blinkt und ist laut. Überall sind massenhaft Menschen. Und wir mitten darin. Die Fälle sind beeindruckend: die amerikanischen Fälle, sind wie der Name schon sagt auf der amerikanischen Seite und werden durch eine 300m lange Abbruchkante gebildet. Etwa 10% der Wassermassen des Flusses stürzen sich hier in die Tiefe.

5 August 2013

Lee Premium Outlet Center Bereits um 12 Uhr Mittag erreichten wir unseren geplanten Zwischenstopp: das Lee Premium Outlet Center. Unser Plan: zuerst im Food Court unsere Nerven mit einem guten Subway Sandwich stärken um dann von Geschäft zu Geschäft zu ziehen.
Utica Wir fuhren nach “Utica”. Einer kleinen, unscheinbaren und nicht besonders schönen Kleinstadt an der Route 90. Was es hier gibt: ein Super Motel 8 mit WiFi, einen Pizza Hut (übrigens: Die 70er Jahre haben angerufen und wollen ihre Einrichtung und die altersmäßig dazupassende Bedienung zurück!), heruntergekommene Häuser und fast ausschließlich alte Leute. Die Stadt kann nur durch die vielen zugewanderten Bosnier ihren Bevölkerungsstand aufrecht erhalten.

4 August 2013

Freedom Trail Mit der Green Line fuhren wir zur anderen „Red Line“ – der roten Linie die sich durch die ganze Stadt zieht: der Freedom Trail. Unübersehbar markiert diese Linie die Originalschauplätze der Entstehungsgeschichte der USA – wie in einem Freilichtmuseum. Mitten durch das pochende Herz der Stadt spazieren wir also der roten Linie am Boden entlang. Vorbei am State House, wo das Parlament tagt, zahlreichen Kirchen und alten Friedhöfen, zum Old State House, Bostons ältestem öffentlichen Gebäude bis hin zum Quincy Market. Einmal verlieren wir die Linie. Alle Blicke auf den Boden – mit gesenkten Haupte marschieren wir herum bis wir sie entdecken.

3 August 2013

Cape Cod Unser Ziel: Cape Cod – soweit wir kommen. Cape Cod ist für Neuengländer so etwas wie Sylt für Deutsche: sonnig, unbeschwert, maritim – mit seinen 500km Stränden und Dünen ist dieser Küstenzipfel das Topferienziel in Massachusetts. Wir fuhren entlang der 6a Scenic Route durch kleine Ortschaften, an jedem Haus eine amerikanische Flagge, gepflegte Gärten, entlang von kleinen Seen und Tümpel, Wiesen und kleinen Wäldchen.
Whale Watching Vielmehr wollen wir heute Fische sehen. Große Fische um nicht zu sagen RIESEN Fische. (Anmerkung der Redaktion: ja, genauer genommen sind es keine Fische sondern Säugetiere. Mit leeren Magen aber großen Erwartungen besteigen wir also die “Captain John & Son IV” und stechen in See. Lange Jeans, Westen und Sonnebrillen schützen uns einerseits vor der Sonne, andererseits vor dem Fahrtwind. Hinter uns wird der Hafen von Plymouth immer kleiner, eine entfernte Landzuge immer größer: Cape Cod. Nach über einer Stunde blicken wir auf das in der Sonne schimmernde Wasser und entdecken: den ersten Wal unserer Whale Watching Tour.

2 August 2013

Lobster Hut Fish & Chips und eine Fisherman’s Platter mit Muscheln, Shrimps & Fisch – typisch amerikanisch: alles frittiert und mit Pommes. Trotzdem: gut wars!
Mayflower II Ein Säulentempel am Hafen schützt jenen Stein, auf dem die Pilgerväter, die Pilgrims, angebliche amerikanischen Boden betraten. Und daneben findet man auch gleich den Nachbau des ursprünglichen Schiffes, die “Mayflower II”. Diese kleine Hafenstadt hat Charm, finden wir.
Plymouth Plymouth ist eine 46 000 Einwohner große Stadt – zwar nicht mehr am Boden von Cape Cod, aber von dort gut erreichbar. In dieser Küstenstadt nahm im Dezember 1629 die Geschichte Neuenglands ihren Anfang. Nach einer zweimonatigen Reise gingen nämlich genau an dieser Stelle 102 Emigranten an Land. Mit ihrem Schiff, der “Mayflower” verließen sie ihre Heimat England um über dem Nordatlanik zu segeln und ein neues Leben in religiöser Freiheit zu beginnen.

1 August 2013

Abercrombie & Fitch Abercrombie & Fitch. Im unscheinbaren Gebäude an der 5th Avenue sieht man bereits eine Menschentraube und leider auch eine Menschenschlange. Wir sind das Warten ja bereits gewohnt, immerhin hatten wir gestern genug Übung beim Empire State Building, also stellten wir uns hinten an und warteten ab. Wofür: um ins Geschäft zu kommen und das berühmt, berüchtigte Foto zu bekommen. Und wir haben es bekommen. Leider gab es den Herren nicht gratis dazu.

31 July 2013

Sonic Drive-In Fast Food auf Rollschuhe - mit Burger, Pommes und allem drum und dran :) Try it!
Baseball Match im NY Yankees Stadion New York Yankees vs Baltimore Orioles – das Baseball Match im NY Yankees Stadion in der Bronx. Schon in der Metro zeigte sich die Menschenmenge die sich ihren Weg zum Stadion bahnten. Blau-weiße Kappen, Shirt, Fahnen – soweit das Auge reicht. Und wir: kauften uns natürlich auch Yankee Kappen und den berühmten “Finger”. Ausgestattet mit Burger, Fries/Pommes und Coke und im perfekten Fan-Style ging’s zu unseren Plätzen. Von 13 Uhr bis 17 Uhr dauert das Match. In der prallen Sonne waren wir froh über unsere neu erworbenen Kappen und über jede noch so kleine Wolke. Trotzdem: dieses Gefühl im Stadion war einmalig. Sicher 50.000 Menschen feuerten die Mannschaften an.
Empire State Building Das Empire State Building überragt alle anderen Gebäude in Midtown, aber erst seit dem Einsturz der Twin Towers 2001. Der Auftrag vom Finanzier, dem Vizepräsidenten von General Motors, mit einem senkrecht aufgestellten Bleistift in der Hand: “Bill, wie hoch kannst du sowas bauen, ohne dass es umfällt?” Hoch genug, nämlich 448 Meter. Die Aussichtsplattform am Empire State Building. Bei Sonnenuntergang soll der Ausblick ganz besonders schön sein. War es dann zwar auch, aber noch schöner wäre es gewesen wenn wir nicht fast 2 Stunden gewartet hätten, 5 Räume mit Menschenschlangen durch durchwandert wären, 6 Stockwerke zu Fuß zurücklegt hätten.

30 July 2013

Applebee's Und dann kam der Punkt an dem wir nicht mehr anders konnten: Essen musste her. Mit der Metro gings also wieder zum Times Square, direkt zu “Applebee’s”. Steak & Shrimps, Chicken Parmesan und Spinach & Shrimp Salad. Leckerst!
SoHo SoHo, trägt auch den Beinamen “Cast Iron City”. Der Grund: hier sind mehr Gusseisenbauten als im Rest der Stadt erhalten geblieben. In diesen alten Gebäuden befinden sich heute meist Galerien und auch auf der Straße reihen sich die Kunststände aneinander.
Freiheitsstatue Durch den Battery Park hindurch gings zur Staten Island Ferry Station. Mit der Gratis-Fähre hat man einen guten Blick auf die Freiheitsstatue, das wahre Symbol New Yorks. Trotz der Distanz zur Statue, einem Präsent von Frankreich, erhaschten wir einen guten Blick auf die “big green lady”. Die 46,08 m hohe Dame wirkte jedoch ziemlich klein und unscheinbar. 1 Stunde Fahrzeit, hin und retour.
Lower Manhattan Weiter zum zweiten Punkt auf unserer Tagesordnung: dem Financial District in Lower Manhattan. Hier reiht sich ein Wolkenkratzer an den nächsten. Nur zwei fehlen und hinterlassen ein riesen Loch: die Twin Towers. Beim Ground Zero stehen Kräne und lassen langsam aber doch das Memorial Denkmel entstehen. Wir marschierten weiter. Unsere Füße waren schon müde und so legten wir einen Zwischenstopp ein. Nach einem kurzen Abstecher in die Wall Street, die übrigens echt kurz und mickrig ist, ging es dann weiter.
Gray’s Papaya Auf zum Sherman Square. Dort kehrten wir bei “Gray’s Papaya” ein – dem besten Hot Dog Imbiss in New York. Selbst spanische und japanische Medien empfehlen diesen Imbiss. Und er verdient definitiv das Prädikat “sehr empfehlenwert”.
Central Park Der Central Park. Eine grüne Oase in Mitten von Manhattan, ein riesiges Rechteck, doppelt so groß wie Monaco. Der Park wurde 1876 eröffnet, nach 16 Jahren Bauzeit, und ist seither das Erholungszentrum der New Yorker. Heute war er auch unser Erholungszentrum: wir spazierten entlang der zahlreichen Spazierwege in Richtung “The Lake”. Auf unserem Weg begegneten uns freche Eichhörnchen, rasende Rollerbladefahrer und joggende Sportfanatiker. Zur musikalischen Untermalung gab es Straßenmusiker. Am großen See borgten wir uns ein kleines Ruderboot aus und genossen den Ausblick: die Bäume, die Skyline, die Wasseschildkröten die sich sonnten.
Apple Flagship Store Als bekennende Mac-Liebhaber konnten wir uns den Anblick der neuen Mac Books Pro, iPads & Co natürlich nicht entgehen lassen.
Super 8 Motel NJ Weniger ansehnlich dafür aber äußerst praktisch: das Super 8 Motel in North Bergen/New Jersey. Mit dem Bus, den man direkt vor der Tür anhält, kommt man in ca. 15 Minuten direkt in die City. Die Zimmer sind sauber & haben alles was man für einen Städtetrip braucht. Das Motel “Frühstückbuffet” begeisterte uns: Waffeln, Toast, Ei, Donuts, Cornflakes, Orangensaft und Kaffee. Alles was unser Touristen-Herz begehrt.