Brazil, Chile · 24 Days · 39 Moments · December 2018

Unsere Reise nach und durch Chile


11 January 2019

10 January 2019

10.01.2019 Der letzte Tag für uns in Chile! Nach einem eher dürftigen Frühstück starteten wir unsere Erkundungstour. Wir wühlten uns durch die verstopften Straßen und Fußwegen. In mitten der Stadt fanden wir eine kleine und wunderschöne Oase in der Betonwüste. Santa Lucia. Ein 70 Meter hoher Berg, grün Bewachsen und mit altem Baumbestand. Nach dem "Aufstieg" flossen wir bereits dahin. Die Temperatur lag mittlerweile bei 31 Grad. Nach einer kleinen Erfrischungspause ging der Aufstieg weiter und wir erreichten eine Aussichtsplatform und hatten einen (grauenhaften) Ausblick auf ganz Santiago. Anschließend suchten wir einen Artesanal (Kunsthandwerk) Markt, um noch einige Mitbringsel für einige Lieben in der Heimat zu besorgen. Auf dem Rückweg kehrten wir in einem kleinen Imbiss (Diner) ein um erst einmal den kleinen Hunger zu besiegen. Im Hotel packten wir unsere Koffer, duschten und gingen zum letzten gemeinsamen Abendessen. Einige Piscos später gingen wir betrunken ins Bett.

9 January 2019

09.01.2019 Die letzten Tage unseres Urlaubs neigen sich tatsächlich dem Ende entgegen. Heute sind wir von La Serena nach Santiago de Chile gereist. Selbstverständlich mit dem Reisebus, allerdings ist anzumerken, sehr luxuriös. Clubsessel artige Sitze, breit und wirklich gut gepolstert, sowie eine ordentliche Liegeposition. Beinfreiheit, so lässt es sich bequem und ordentlich reisen. 475 km (in knapp 6 Stunden) für schlappe 17€. In Santiago angekommen überkam uns sofort ein Kulturschock. Was für eine Stadt. Hässlich, runter gekommen, dreckig, stickig und laut. Nach einer kleinen verschnauf Pause auf unserem Hotelzimmer überkam uns der Hunger und wir machten uns auf den Weg nach was essbaren. Auf der Plaza de Alma fanden wir wonach wir suchten. Selbstverständlich stoßten wir, wie die letzten Wochen üblich, mit einem Pisco an, assen und schauten uns den Trubel auf der Plaza an. Beschwingt fanden wir den Weg zurück ins Hotel.

8 January 2019

08.01.2019 Unser heutiges Tagesziel war die Stadt Vicuna (65 km östlich von La Serena) gelegen im Valle del Elqui. Schon relativ früh nach der Stadtgrenze wurde es trockener und bergiger. Nach einiger Zeit erreichten wir das verschlafene Dörfchen El Molle gelegen an dem Rio Elqui. Nach einem Stündchen ging es dann weiter und wir erreichten den Stausee Embalse Puclaro, in dem der Rio Elqui für die Bauern (Wein /Pisco/Zitronen und einiges mehr) gestaunt wird und zur Bewässerung genutzt wird. Nach einer Besichtingstour ging die Fahrt weiter und schließlich erreichten wir Vicuna. Kaum angekommen wurden wir von Damen belagert, die uns die Zukunft vorhersagen wollten oder einfach nur bettelten und nicht auf angenehme Art und Weise. Was unseren Aufenthalt nicht grade versüßte. Also brachen wir den Stadtbummel ab und fuhren einwenig genervt wieder ab. Schade.

7 January 2019

Wir wollten einige Dinge für Gideon's weiteren Aufenthalt in Chile klären, allerdings mahlen die Behörden hier in Chile noch langsamer als in Deutschland. Auch der Umweg mit der deutschen Botschaft hatte sich zerschlagen, da sie unter der angegebenen Adresse (Recherche im Internet) gar nicht erst existierte. Nun gut, ab zum Strand! Nach einigen Versuchen, den Strand zu finden beschlossen wir, in einem kleinem Restaurant uns erst einmal zu stärken. Nachdem wir satt waren ging die Suche nach einem geeigneten Strandaufgang weiter. Dies lief erstaunlicher Weise ohne weitere Probleme. Sachen aus und Badehose an und ab in den Pazifik, das war das Ziel. Und ich kann jetzt sagen (auch wenn es keine Beweisbilder gibt) ich war drinne! Wenn auch nicht lange, es war Sau kalt. Sich in der Sonne aufwärmen war mittlerweile nicht mehr möglich, da es sich immer mehr Zuzug. Also fuhren wir in die Stadt und assen in einem kleinen und netten Café (abseits der Fußgängerzone) lecker! Kuchen und Kaffee.

6 January 2019

06.01.2019 Unser heutige Trip ging nach Ollave & Valle Del Encanto (Tal des Zaubers). In Ollva schlenderten wir durch die Einkaufsstraße bis wir zu der Plaza kamen und durch ein Sonntahskonzert (alles nur Blasinstrumente) begrüßt wurden. Nach unserem kurzen Aufenthalt ging unsere Reise weiter nach Valle del Encanto. Inka werden hier vermutet, sicher ist nur, dass die Molle Indianer hier in diesem Tal gelebt haben. Alles mehr als nur beeindruckend. Wie den Bildern zu entnehmen ist, ist das Klima warm, trocken und windig. Wir gingen spazieren und später kletterten wir über (teilweise) riesige Felsbrocken. Fanden (nicht als erste) viele Steine mit Löchern (auch hier ist nicht bekannt, für welchen Zweck) und viele Malereien auf den Felsen. Auch die Natur beeindruckte, das karge Landschaft so wunderschön sein kann. Später fanden wir einen kleinen Bach und machten im Schatten einer Uralten Trauerweide Rast. Wieder ein unvergesslicher Tag. Gute Nacht La Serena.

5 January 2019

05.01.2019 Gestern starteten wir um 13.15 Uhr in Temuco, selbstverständlich wieder mit dem Reisebus. Unser Ziel: La Serena, weitere 1285 km nördlich. Auf gings. Ankunft Santiago de Chile nach 680 km und 22.40 Uhr (planmäßig 22 Uhr). Buswechel und geplante Abfahrt 23 Uhr. Diese reichte grade mal für eine illigale Zigarette am Bahnsteig und ein flotter Toilettengang. Und die Reise ging weiter. Nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht und einigen Filmen (Unterhaltungsprogramm an Bord), kamen wir fünf völlig erschöpft und übernächtigt um 5.30 Uhr in La Serena an. Einen kurzen Kaffee am Busbahnhof und wir schoben mit unserem Gepäck los. Selbstverständlich verliefen wir uns und unsere Ankunft im Apartment verzögerte sich stark und benötigter Hilfe eines Taxifahrer. Nach einem kleinen Schläfchen ging es frisch geduscht in die Altstadt. Wunderschöne Gebäude im kolonial Stiel. Unsere Blick vom Balkon bietet den Blick auf den typische Baustiel klein, teilweise Bund und mit Wellblechdach.

4 January 2019

04.01.2019 Wir sind wieder in Richtung Norden unterwegs. 1158 km Fahrt liegen vor uns. Von Temuco nach Santiago de Chile. 680 km und ca. 7, 5 Stunden Busfahrt. Nach einem kleinen Stop (ca. 1 Stunde) geht es dann 478 km weiter nördlich nach La Serena. Wenn alles gut läuft sind wir Ortszeit Chile morgen früh 7 Uhr dort.

3 January 2019

Unser kurzer Aufenthalt in Temuco nutzen wir fünf für einen Ausflug in den Nationalpark Conguillío. Ca. 105 km und entfernt ging die Reise stadtauswärts. Durch kleine Dörfer und irgendwann total verlassen und menschenleer fuhren wir durch einen wunderschönen Wald stätig leicht bergauf. Es wurde steiniger und schöner. Plötzlich lag der Blick zum Vulkan Llaima frei und wunderschön vor uns. Araukarien soweit das Auge reichte. Eine schöner als die andere. Unsere Rucksäcke mit trinken und Proviant gefüllt ging es bergauf und bergab. Geröll der getrockneten Lava und die kleinwüchsigen stacheligen Sträucher machten uns den Weg. nicht immer einfach, aber wir haben es geschafft. In einem erkalten Lava Spalte machten wir Rast und genossen die menschenleere Landschaft.

2 January 2019

Ein letzter Blick auf die Vulkane Osorno und Calbuco und das Abenteuer Chile geht weiter. Wie auch die meisten Menschen hier in Chile reisen, so reisen wir auch. Mit dem Bus, Reisebus. Preiswert (unglaubliche 8.90 € pro Person) und (dafür) recht komfortabel. Ziel : die Stadt Temuco 460 km nördlich von Puerto Montt. Nach knapp 4.5 Std. Fahrt kamen wir alle erstaunlich erholt an und nach einer kurzen Taxifahrt erreichten wir unser Apartment für die nächsten 2 Tage. Gehen gleich ein bisschen die nähere Umgebung erkunden. Nachtrag : 22.30 Uhr waren nur kurz noch was Essen. Dann doch alle etwas müde. Gute Nacht.

1 January 2019

01.01.2019 Heute gibt es nichts spannendes zu berichten. Haben unsere sieben Sachen gepackt, denn heute war unser letzter Tag im Süden von Chile. Am späten Nachmittag waren wir zum Abschiedsessen bei Sabine und Horst eingeladen. Nun geht es morgen Richtung Norden. Wir sind weiterhin gespannt.

31 December 2018

31.12.18 Das Wetter war miserabel, Dauerregen, sehr winding, trübe und kalt. Abgekürzt einfach ekelhaft. Zum Nachmittag kamen Ilva und Kai zum Kaffee trinken und um die letzten Weihnachtskekse zu vertilgen (Danke Kathrin für die selbst gebackenen 😘). Dann kamen die ersten Neujahr Glückwunsche aus Deutschland, ein echt merkwürdiges Gefühl. Schließlich saßen Torsten und ich hier noch Jogginghosen, denn wir wurden erst kurz nach 21 Uhr an unserer Cabana abgeholt ( Ortszeit Deutschland 1 Uhr nachts). Wir fuhren zu siebt (ohne Sabine, die stark erkältet war) nach Puerto Montt. Ziel war ein schönes Hotel direkt am Meer liegend. Dort im 10. Stock im Restaurant angekommen erwartet uns ein wirklich köstliches 3 Gänge Menü und ein unverbaubarer Blick aufs Meer. In Chile ist es verboten, private Raketen etc. zu zünden. Kurz vor Mitternacht gingen wir auf die Dachterrasse und genossen ein fantastisches Feuerwerk das von drei Schiffen aus gezündet wurden. Frohes neues Jahr und Willkommen in 2019.

30 December 2018

30.12.2018 Heute haben wir einen kleinen Ausflug zu den Stromschnellen Saltos de Petrohué gemacht. Die mitten des Parque Nacional Vicente Pérez Rosales liegen. Ohne Kai, der krankheitsbedingt heute ausviel. Sicherlich touristisch erschlossen, dennoch beeindruckend. Türkis klares Wasser, so schön und so gefährlich. Anschließend bogen wir in einem Wanderweg ein, in den angrenzenden naturbelassen Wald. Nach der kleinen Wanderung fuhren wir ca 5km weiter und kamen nach Petrohué. Dort liegt der Ursprungssee der Stromschnellen. Leider spielte heute das Wetter nicht so mit, es war ziemlich bedeckt und trübe und die Wolken hingen tief. So dass der See nur teilweise das türkise Wasser preis gab. Am Lavastrand gingen wir noch ein wenig spazieren und traten dann die Rückfahrt an. Die Zeit verfliegt und der Tag ist irgendwie schnell vorbei. Man verbringt seine Zeit mit An- und Abreise und dennoch genießt man die Landschaft, die an einem vorbeizeiht.

29 December 2018

29.12.2018 Unseren 1. Hochzeitstag haben wir am Abend mit den Georges im Club de Yates verbracht. Dieses Restaurant liegt auf einem Steg, so dass man so zusagen in mitten auf dem Meer ist und dementsprechend eine fantastische Aussicht auf die beleuchtete Stadt Puerto Montt hat. Es gab Krebs, Muscheln, Krabben und selbstverständlich auch Fisch. Alles fang frisch und Mega lecker. Selbst ich, als nicht Fischliebhaber muß zugeben, lecker. Nicht immer nur Forelle, Scholle etc. Sicherlich gab es auch den ein oder anderen Pisco Soure so dass Torsten und ich gut beschwingt nach Hause kamen und gut schlafen konnten.
29.12.2018 Heute reisten wir 100 Jahre in die Vergangenheit. Diese Prachtvolle Holzvilla (800 m2 Wohnfläche!) gehörten enge Freunde von Sabine und Horst (Kai's Eltern). Hier scheint die Zeit einfach stehen geblieben zu sein. Teilweise renovierungsbedürftig, aber wirklich wunderschön. Diese Villa wird nur noch von einer Haushälterin bewohnt und so gut es eben geht instand gehalten. Zurück in der Gegenwart ging es dann nach Puerto Varas, dem niedlichen Fischerdorf am größten See Chiles, Llanquihue. Ihr erinnert euch sicher.

28 December 2018

28.12.2018 Heute haben wir es mal wieder ruhig angehen lassen. Wir wollten heute nur kurz in die Stadt, um uns Bargeld zu besorgen. Was das hier in Chile bedeutet war uns nicht ganz klar. Unsere Cabana liegt zwar nur 8 km vom Stadtkern entfernt, allerdings sind die Straßenverhältnisse und der Verkehr nicht zu unterschätzen. Gesagt, getan auf gings. Die Fahrt, inkl. der roten Ampelphasen und Stillstand, dauerte ca 30 Minuten. Parken ist nur in Parkhäusern möglich, da es kaum öffentliche Parkmöglichkeiten gibt. Egal. "Schnell" zur Bank, zurück zum Parkhaus und Richtung Heimat. Ich schätze für die Aktion bräuchte man mindestens 1 1/2 Stunden minimum. Wow! Bei der Rückfahrt hielten wir in Angelmo. Entlang der Hauptstraße ein bunter Markt, wo allerlei einheimisches, aber auch wirklich viel Plunder angeboten und verkauft wird. Was wirklich beeindruckend und interessant war, war der Fischmarkt. Wo so manche Fischart, Muscheln und anderes Meeresgetier, teilweise noch lebendig angeboten wurde.

27 December 2018

27.12 2018 1/2 Unser heutiges Tagesziel klar vor Augen und Terrasse, lag 66 km und 1,5 Std. von unserer Cabana entfernt. Wir wurden pünktlich um 11 Uhr abgeholt und die Fahrt begann in Richtung Osorno. Der Panamericana folgten wir bis Puerto Vagas. Ein wunderschönes kleines Städtchen direkt gelegen am Llanquihue See (der größte See Chiles, 1 ½ größer als der Bodensee). Immer dem See folgend kamen wir unserem Ziel immer näher. Dann begann der Aufstieg bzw. fahrt zum Vulkan Osorno. Serpentinen wiesen uns den Weg bergauf. Oben auf 1270 Metern angekommen wurden wir von Wolken und Sonne begrüßt, allerdings war vom schneebedeckten Osorno nichts zu entdecken. Wir erkundeten die Mondlandschaft und ließen uns in dem Café nieder und siehe da, kurze Zeit später ließ sich der Vulkan komplett blicken.
2/2 Die Abfahrt vom Vulkan ging ebenfalls schwerfällig, aber Horst hat es ohne Probleme gemeistert. Auf einer kleinen Plattform sahen wir zwei Magellan Füchse, die Touristen anscheinend schätzen wegen ihrer Köstlichkeiten in ihrem Reiseproviant. Sie hatten zwar Respekt vor dem Menschen, allerdings kaum Scheu. Auch uns plakate nun der der Hunger und wir kehrten in einer rustikalen und irgendwie auch modern Lodge zum Essen ein. Eine wirklich nette Bedienung, reichhaltiges Essen und der Pisco Soure schmeckte. Ein toller Ausflug neigte sich würdig dem Ende.

26 December 2018

26.12.2018 Heute waren wir erneut in Osorno. Für uns nicht wirklich spannendes, aber Ilva (Torstens Schwester) hat heute ihren halben Hektar Land offiziell an Anja beim Notar verkauft und beglaubigen lassen. Viele Unterschriften mit vielen wichtig aussehenden Stempeln. Wir haben derweil die Stadt erkundet und ich musste mir einen neuen Koffer anschaffen. Meiner hat leider schon den Hinflug nicht überlebt, aber es war alles vorhanden und ich vermisse nichts. Immerhin. Sobald die Farbe auf der Urkunde getrocknet war, fuhren wir zu Anjas Gärtnerei. Viele bekannte und unbekannte Pflanzen in vielen Farben und Düften. Freuen uns schon auf den morgigen Ausflug... später mehr dazu 😉

25 December 2018

25.12.2018 Nach einer erholsamen Nacht gab es heute gegen 11 Uhr ein reichhaltiges Frühstück (ohne Sekt, der kam später). Gemütlich und entspannt begann also der Tag. Gegen 13 Uhr erkundeten wir alle gemeinsam die, und jetzt obacht, 26 Hektar Land (ehemals 49 Hektar). Bis hin zur Steilküste und zum Steinstrand. Herrlich. Dann ging es zurück und es wurden einige Sektflaschen geöffnet und es wurde ein schöner und wieder beschwingter Nachmittag.

24 December 2018

24.12.18 Heiligabend haben wir bei Kai's Eltern auf ihrem Anwesen verbringen dürfen. UNGLAUBLICH schön! Anderes Land, andere Sitten. Auf Wunsch der Familie ging es gemeinsam um 20 Uhr in die lutheranische Kirche nach Puerto Montt. Interessant auf spanisch und teils auf deutsch. Zuhause angekommen wurden das vorbereitete Essen gekocht und aufgewärmt. Gegessen wurde dann (doch schon) gegen 23 Uhr. Wir haben gesungen, getrunken und zwischen durch ging es zu wie bei: Weihnachten bei Hoppenstedts - Loriot. Absolutes Chaos und Durcheinander, nur das explodierte Atomkraftwerk fehlte. Was für ein Spaß. Um 3 Uhr morgens ging es beschwingt und müde ins Bett.
Frohe Weihnachten

23 December 2018

23.12.2018 Heute ging es ins 120 km entfernte Osorno, um uns dort mit Kai's Schwester Anja zu treffen. Von dort aus ging es zum Puyehue National Park. Unser Ziel der 804 höhere gelegene Lago Paradiso. Es ging in inmitten von teilweisen über 600 Jahre alten Bäumen einen kleinen Pfand bergauf. Nach ca. 2,5 Stunden und 3,2 Kilometern Marsch kamen wir recht erschöpft am Largo Paradiso an. Für die Anstrengungen wurden wir mehr als belohnt. Ein riesiger und menschenleeren Bergsee tat sich vor uns auf. Schuhe und Socken aus und rein kalte nass. Kai, Ilva, Gideon (nach reichlichen Überlegungen) und Anja stürzten sich in die Fluten. Nach einer ausreichender Erholungspause von 2 Studen, begann der Abstieg. Torsten und ich erreichten reichlich erschöpft, aber stolz, daß rettende Auto von Anja. Danach ging es zurück nach Osorno, schnell noch für die nächsten Tage eingekauft und den Bärenhunger gestillt. Es hat dann doch alles "etwas" länger gedauert, als gedacht.

22 December 2018

22.12.2018 Heute ging es zu unserem ersten Ausflug unserer Reise. Horst (der Vater unseres Schwagers Kai) hatte diesen Ausflug für uns geplant und organisiert. Unser Trip startete um 8 Uhr an unserem Stützpunkt. Es ging erst Richtung Puerto Montt und dann immer entlang am Fuße der Anden. Ein sattes Grün begleitete uns mit bewachsenen Felsen bis nach Caleta La Arena. Dort angekommen ging unsere Reise mit einem Boot weiter. Nach einiger Zeit trafen wir auf ein unberührtes Stück auf dieser Erde, sowie auf Robben, Haubentaucher, Pelikane, Pinguine und vielen anderen Vögeln, die ich mir nicht alle mehr merken konnte. Es war überwältigend. Nach knapp zwei stündiger Fahrt legten wir glücklich und tiefst zufrieden wieder in Caleta La Arena an. Auf der Rückfahrt hielten wir an einem kleinen und sehr gemütlichen Café und aßen unsere ersten Empanadas. Jeweils gefüllt mit frischen Muscheln, Krabben und Kräuter und gebratenen Hackfleisch.

21 December 2018

21.04.2018 Heute haben wir es ruhig angehen lassen. Waren wir mit unserem Neffen Gideon die Hafen Stadt Puerto Montt erkunden. Keine wirklich schöne Stadt. Laut, voll und wenig Bund, eher trist. Aber lecker gegessen: Pizza mit Pulpo (Krake/Oktopus ) & Pesto. Torsten ist gefahren und hat sich tapfer dem chilenischen Verkehr gestellt, mit Erfolg!
21.12.2018 Cabañas Miradores del Panitao Hier nun unsere Unterkunft für die nächsten knapp 14 Tage. Übrigens, wer das letzte Bild nicht erkannt hat, das ist unsere Toaster 😉.

20 December 2018

20.12.2018 Wir sind endlich da, wo wir hin wollten. Was für ein Ritt. Aber auch fix und fertig!! Haben uns häuslich eingerichtet. Jetzt noch was kleines Essen, duschen und dann rechtzeitig ins Bett. Übrigens, in Deutschland seid ihr uns 4 Stunden voraus.
Will euch ja nicht neidisch machen, aber strahlender Sonnenschein bei 25 Grad.
Sind gut in Sao Paulo nach 8935 Km Luftreise angekommen . Natürlich verspätet, dank des spätes Abflüges. Total abgehetzt und schwitzen jetzt wie die Frettchen, aber wir sitzen jetzt in der Maschine nach Santiago de Chile.

19 December 2018

Startklar. In wenigen Minuten scheint es los zu gehen.
Abflugzeit ist nicht mehr zu halten. Kein Boarding, nichts bewegt sich am Schalter. Mal sehen, wann es los geht.
Unsere letzte Zigarette für die nächsten 12 Stunden.
Auf geht's zum ersten Start
Dann warten wir mal auf unseren ersten Flieger unserer Reise.
Ankunft Hamburg Airport
Hamburg Hauptbahnhof
Abfahrt ab Sprötze.