Europe, Asia · 15 Days · 30 Moments · March 2018

Unser Abenteuer in Sri Lanka


7 April 2018

Nach 2 Wochen Sri Lanka verabschieden wir uns nun mit folgendem Fazit: Sri Lanka ist ein wunderschönes, grünes kleines Land mit unglaublich netten Menschen. Zu keinem Zeitpunkt habe ich mich als Alleinreisende mit Kind unsicher gefühlt. Die Menschen hier begegnen einem offen, herzlich, haben immer ein Lächeln übrig und freuen sich wenn man dieses erwidert. Der Verkehr ist charmant chaotisch und es ist überraschend wie lange man tatsächlich für die oftmals kurzen Distanzen am Ende braucht. Auch wenn es sicherlich kein reiches Land ist, so scheinen doch die Meisten einer Arbeit nachzugehen und ein zu Hause zu haben. Nicht ein einziges Mal wurden wir angebettelt. Sri Lanka ist vor allem auch für Kinder spannend zu bereisen, es gibt so viele Tiere zu sehen, so viel Natur und auch die Tempelanlagen sind aufregend. Die Singhalesen lieben Kinder! Wir hatten einen durchweg tollen Urlaub, sind froh uns für dieses charmante Land im indischen Ozean entschieden zu haben und sagen: „Ayubowan!

4 April 2018

Die Rundreise ist schon vorbei und wir sind in unserem Hotel in Kalutara angekommen. Das Hotel schön und eine typische All Inklusive Anlage. Für uns ein absoluter Kulturschock. Hier findet man die typischen Verkäufer am Strand, die deutlich penetranter auf Touristenfang gehen. Wir haben aber schon kurz nach dem Sonnenaufgang eine Runde am Meer gedreht, da war es noch ganz still und wunderschön. Wir werden die letzten zwei Tage mit Nichtstun verplempern und noch das wundervolle Wetter genießen.

3 April 2018

5:45 Uhr werden wir mit dem Jeep am Hotel abgeholt und fahren zum Yala Nationalpark. Etliche Jeeps rollen in die selbe Richtung. Noch vor dem Eingang sehen wir bereits eine Rotte Wildschweine, die um einiges zierlicher sind als die europäischen Wildschweine. Der Fahrer gibt wirklich sein Bestes und wir holpern von links mach rechts und wieder zurück. Leider hatten wir heute kein Glück und alle Leoparden haben sich versteckt. Schön war es aber trotzdem. Wir haben ein ziemlich großes und ein kleines Krokodil gesehen, Wasserbüffel, Affen, Rehe und eine kleine Gruppe Elefanten, die sich aber im Unterholz versteckt haben. Um 11:00 Uhr machen wir uns auf unsere lange Fahrt in das letzte Hotel. Dort bleiben wir 3 Nächte und werden einfach nur faul sein, am Pool und im indischen Ozean relaxen.

2 April 2018

Wir haben bei einer einheimischen Familie übernachtet, die auch 2 Kinder in Maxs Alter hat, so dass er ein bisschen Fußball spielen konnte. Nach einem Frühstück mit Rotis und mit Kokos gefüllten Pancakes sind wir auf die Lipton Tee Plantage gefahren. Bis auf 2100m hoch. Da war es tatsächlich recht kühl, bzw. angenehm. Wir haben die Pflückerinnen beobachtet und konnten beim Wiegen zusehen. In 8 Std. pflückt eine Arbeiterin ca. 18kg. Eine ziemliche Leistung. Spaßig war vor allem die Fahrt mit dem Tuktuk durch die Kurven. Max durfte sogar auch ans Steuer. Jetzt möchte er Tuktukfahrer werden. Im Hochland sieht man nochmal ein anderes Sri Lanka. Hier sprechen die Menschen kaum englisch und da wo wir waren, gab es kaum Touristen. Auf unserem Weg in die Südprovinz sind wir an Ella vorbeigekommen. Eine wahnsinnig tolle Natur, aber es waren Unmengen Touristen dort.

1 April 2018

Um 11:15 Uhr mit ein wenig Verspätung, aber immer noch pünktlicher als in Deutschland, verlassen wir Hatton mit dem Zug Richtung Haputale. 3.Klasse mit Touristen und Einheimischen. Es ist super spannend, wir halten den Kopf aus dem Fenster, machen Wuhuuu wenn wir durch einen Tunnel fahren und essen Rotis und Samosas die im Zug verkauft werden. Sehr lecker, sagt sogar Max. Vorbei an Teeplantagen und winzigen Orten kämpft sich der Zug ins Hochland. Es ist tatsächlich ziemlich kühl und Wolkenverhangen. Wir unterhalten uns mit ein paar Lokals. Die erste Stunde ist ziemlich spaßig aber dann ziehen sich die 4 Stunden Zugfahrt doch gewaltig und Max schläft auf meinem Schoß ein. Aber trotzdem ein schönes Erlebnis und war ich doch am Anfang skeptisch nur in der 3ten Klasse zu reisen so war es doch super.
Frohe Ostern aus dem Dschungel in Sri Lanka 🐰

31 March 2018

Langsam kommen wir in der Natur an. Nur die vielen Mücken nerven, unser Spray beeindruckt wenig. Hier sind kaum Gäste und das Tollste ist, wir sind wirklich mitten in der Natur. Beim Baden im Fluss ist sogar eine kleine Schlange an uns vorbei geschwommen, auf dem Weg im Wald haben wir eine Manguste gesehen, die aber schnell geflüchtet ist und beim Rafting schwamm ein ziemlich großer Varan (Bild 7) im Wasser. Die unzähligen Vögel hören wir, sehen sie aber nicht. Im Zimmer können wir beobachten wie Baumameisen die Krümel von Max davon tragen. Allerdings kommt es auch vor, dass das Wasser in der Dusche aufeinmal weg ist, wenn man mit shampoonierten Haaren dort steht, dann heißt es erstmal warten. Das Schönste ist aber endlich mal ohne Internet zu sein! Ich kann komplett abschalten. Wir schnitzen, malen, spielen, rätseln. Dann kommen sie ... eine multinationale Horde Kinder. Max reiht sich sofort ein und auch ich Geselle mich zu den Erwachsenen. Perfect Finish
Der Osterhase hat Max tatsächlich im Dschungel gefunden. Da er sich hier nicht so gut auskennt, hat er die von seiner langen Anreise zerknautschten Geschenke auf dem Balkon abgestellt. Nach dem Frühstück geht es los. Tuktuks transportieren hier auch Schlauchboote. An der Einstiegstelle erklärt man uns die Kommandos: forward, backward, hold the rope, sit down und natürlich relax. Dann geht es los. 5km, 5 Stromschnellen davon 3 kleine und 2 größere. Wow! Das war sooo cool! Max hatte einen Riesenspass und wir haben in den Stromschnellen vor Freude gejuchzt! Das ist aber wirklich nur was für Kinder die keine Angst vor Wasser haben und Action lieben, es geht nämlich schon ziemlich wild zu. Wir halten direkt an der Unterkunft, Max ist total euphorisch und voller Adrenalin: „Mama, das war soooooo cool!“ Ohja, das war es!

30 March 2018

Wir befinden uns auf dem Weg ins Hochland und sehen die ersten Teeplantagen. Die Orte werden kleiner. An der Hauptstraße ist das Headquater, wir checken ein und dann geht es den holprigen Weg über wackelige Stegbrücken immer weiter Richtung Fluss den wir bereits hören. Das zur Unterkunft gehörende Restaurant liegt direkt am Fluss. Malerisch. Dann geht es auf zu unserer Zeltunterkunft. Ich bin so perplex das ich nichts sagen kann und wir erstmal einziehen. Schnell merke ich aber, dass das für Europäer nicht nutzbar ist. Wir gehen also erstmal zum Fluss und Max lebt schon im Abenteurt. Mir lässt das schmuddelige Zelt keine Ruhe, so gebe ich mir einen Ruck und spreche den Manager an. Der ist total nett und arrangiert uns ein Zimmer mit Blick auf den Fluss und einer Terrasse. Ich bin so erleichtert. Ich liebe die Natur, aber das hatte mit Zelten nichts zu tun
Nach einem gemütlichen Frühstück, machen wir uns auf zum Markt nach Kandy. Da morgen Feiertag ist, ist das Treiben gewaltig. Die Eindrücke und Gerüche sind überwältigend, vor allem in der Beef Area. Dort halten wir es nicht lange aus denn es riecht schon sehr gewöhnungsbedürftig, fleischig. Wie überall werden wir stets freundlich begrüßt und angelächelt. Zu keinem Zeitpunkt ist man aufdringlich. Max wickelt sogar sein Kaufgeschäft selber ab. Ich liebe Märkte und das wuselige Treiben, das Obst und Gemüse ist unglaublich frisch. Danach schlendern wir noch durch die vollen Straßen zum Kandy City Center, eine Mall. Es ist witzig zu beobachten wie manche Singhalesen zum ersten Mal Rolltreppe fahren. Wir essen ein Eis, relativ teuer für hiesige Verhältnisse aber lecker. Auf dem Dach gibt es sogar eine kleine Achterbahn, da darf Max natürlich fahren. Da wir erstmal genügend Tempel gesehen haben, verzichten wir auf den Kandy Tempel und fahren direkt zu unserem Dschungel-Campingabenteuer.

29 March 2018

Vom Hotel sind wir noch zu Fuß zum Sei Dalada Maligawa oder auch dem Temple of the Tooth gelaufen. Eine für Buddhisten außerordentlich heilige Stätte. Die Zeremonie in der man den Zahn sehen kann findet nur 3x am Tag statt. Rasika hat uns natürlich die Zeit genannt und so konnten wir das Spektakel verfolgen. Neben den Touristen waren unglaublich viele Gläubige dort. Die Zeremonie selber ist schwierig zu beschreiben denn ich habe tatsächlich nicht alles verstanden, aber es war dennoch schön anzusehen. Der Zahn befindet sich in einer kleinen Stupa aus purem Gold und es werden Lotusblüten und Jasmiblüten dargebracht. Der Tempel an sich ist wirklich schön und in jedem Fall lohnenswert anzusehen. Zur Zeremonie ist es natürlich sehr voll. Im Anschluss haben wir noch stilecht bei PizzaHut gegessen, es muss ja nicht immer Curry sein. Max war darüber so glücklich und uns hat eine Pizza schon lange nicht mehr so gut geschmeckt. Da es bereits dunkel war sind wir mit dem Tuktuk zurück ins Hotel.
Auf unserer Fahrt nach Kandy haben wir noch in einer der unzähligen „Herbal Gardens“ halt gemacht. Absoluter Nepp und eine Touristenfalle. Dort gibt es scheinbar eine Pflanze und ein Mittel gegen jedwede Krankheit. Man schmiert mir eine Creme auf die Haut die aus der Kurkumawurzel hergestellt worden sein soll und Haare dauerhaft für mind. 8 Monate entfernen soll. Die Creme war allerdings schneeweiß war und roch wie Veet Enthaarungscreme. Nach meiner kritischen Anmerkung erklärte man mir es seien ähnliche Bestandteile drin! Ja klaro 😉. Zu jeder Pflanze wurde etwas erklärt und dann wollte man natürlich noch die überteuerten Mittelchen verkaufen. Als der zunächst nette junge Mann merkte, an mir nicht so viel zu verdienen, wurde er relativ schnell unwirsch und begleitete uns zum Ausgang. Das war definitiv Zeitverschwendung und eine reine Verkaufsveranstaltung. Gute Gewürze bekommt man auf jedem lokalem Markt für einen besseren Preis. Endlich auf nach Kandy.
Wieder um 8:30 Uhr geht es los, direkt nach Sigiriya oder auch Lions Rock. Als wir ihn da so über der Landschaft thronen sehen, haben wir ziemlichen Respekt dort nun bei geschmeidigen 34 Grad hinauf zu steigen. Aber dafür sind wir ja schließlich hergekommen. Eine nicht enden wollende Menschenkette schlängelt sich die Stufen, den riesigen Felsen hinauf. Man muss den in den Felsen geschlagenen Stufen und Metallstegen schon Vertrauen entgegenbringen, denn es ist ziemlich hoch. Höhenangst darf man auch nicht haben. Wir schaffen es zügig und ziehen es in einem durch. 962 Stufen haben wir gezählt. Später erzählt uns Rasika es seien genau 1200 Stufen, wir glauben die haben gemogelt! Aber das ist unwichtig, denn es ist ein schönes Gefühl ganz oben zu stehen und die Aussicht zu genießen. Sri Lanka ist so grün und sieht teilweise so unberührt aus. Sigiriya ist zwar sehr touristisch aber dennoch lohnenswert, aber beim nächsten Mal würde ich den Aufstieg deutlich früher beginnen. Trotzdem super.

28 March 2018

Was für ein Erlebnis! Um 14:00 Uhr brechen wir vom Hotel auf zur Elefantensafari ins Naturschutzgebiet Minneriya. Wir haben einen Jeep ganz für uns alleine und mit 80km/h unangeschnallt durch den Verkehr in Sri Lanka zu heizen ist schon an sich ein kleines Abenteuer. Am Eingang des Reservat stehen unzähliger Jeeps. Rasika erzählt das es in der Hochsaison noch etliche mehr sind. Tatsächlich verteilen sich die Jeeps erstmal ganz unauffällig und wir entdecken Affen, einen Adler, eine Eule, weitere Vögel und der Fahrer will sogar ein Krokodil gesehen haben. Trotz festem Blick in die Richtung seines Zeigefingers entdecken Max & ich nichts, sagen aber „Ah“ „Oh“, damit er endlich weiterer fährt. Dann kommen wir auf weites Grasland und sehen sie schon aus der Ferne. Es hält uns nicht mehr im Sitz. Unzählige Elefanten. Das ist so toll! Wir fahren über eine Std. hin und her und beobachten die großen Tiere, die sich durch uns nicht stören lassen! Was für ein Erlebnis uns fehlen die Worte!
Wir besuchen den Höhlentempel von Dambulla und sind wie immer recht früh unterwegs. Es ist bereits unfassbar heiß und an den ganzen Bussen erkennen wir schon, dass es sich hier um eine sehr beliebte Touristenattraktion handelt. Wir erklimmen 405 ziemlich steile Stufen und überholen den ein oder anderen älteren Touristen. Für Fußkranke ist das sicher nichts. Max und mir läuft der Schweiß in Tropfen runter. Oben angekommen reihen wir uns in die Menschenschlange ein und wandern von Höhlenraum zu Höhlenraum. Es ist sicherlich eine unglaublich tolle Sehenswürdigkeit, aber die Touristenmassen zerstören das eigentliche Flair dieser Tempelanlage. Ich hatte mir die „Höhlen“ auch ein bisschen anders vorgestellt. Wir halten noch am Großmarkt von Dambulla. Dort sind wir wieder die einzigen Touristen. Das wilde Treiben und gehupe der LKWs ist schon beeindruckend. Heute ist es einfach viel zu heiß 36 Grad, also verziehen wir uns in den Hotelpool und warten auf den Start der Elefantensafari.

27 March 2018

Den späten Nachmittag kommen wir im Hotel Thilanka Resort & Spa an und springen ohne Umwege in den erfrischendem Pool, direkt neben Reisfeldern. Hier wachsen Mangobäume, die Nachmittagssonne läd zum Faulenzen ein. Und endlich, ein paar deutsche Kinder mit denen Max spielen kann. Insgesamt einfach perfekt.
Nachdem die Wasservorräte wieder aufgestockt sind, geht es nach Ritigala. Es sind Ruinen einer alten Buddhistischen Kultur die sich im Dschungel befinden. Wir sind immer noch vor den Besucherströmen und die meiste Zeit ganz alleine. Für uns waren die Ruinen eigentlich nebensächlich, viel spannender war der teilweise sehr kraxelige Aufstieg im Dschungel. Max hat sich gefühlt wie Indiana Jones. Von weitem haben wir Affen gehört, etliche Vogelarten. Ein paar ziemlich große Spinnen, Käfer und einen Salamander konnten wir auch entdecken. Uns hingegen haben dann die Moskitos entdeckt. Wow, das war toll und es kam richtiges Abenteuerfeeling auf. Absolut Sehenswert für uns.
Der Tag beginnt um 8:00 Uhr mit einem Continental Breakfast. Der Fahrer ist super pünktlich und die Fahrt nach Mihintale, geht schnell. Wir sind eine der ersten Besucher und es ist noch herrlich still, so dass man die Eindrücke der Tempelanlage genießen kann. Bis zur weißen Stupa zählen wir 473 Stufen (erheben aber keinen Anspruch auf Richtigkeit). Es ist bereits morgens so heiß, dass wir beide ziemlich ins schwitzen geraten und unser Wasservorrat schnell schwindet, aber man wird für jeden einzelnen Schweißtropfen belohnt. Der Ausblick ist grandios und der weiße Buddha thront über der Anlage. Wer noch Energie hat sollte den etwas kniffeligen Aufstieg auf den Felsen wagen. Gerade Barfuß ein kleines Abenteuer. Danach wollen wir uns ein wenig stärken. 2 Sekunden nicht aufgepasst und ein Hutaffe, davon gibt es dort unzählige, klaut uns die gesamte Tüte mit Süßkram und flüchtet auf einen Baum. Diese fiesen, hinterlistigen Affen 🐒.

26 March 2018

Natürlich haben wir in der Natur auch jede Menge Tiere entdeckt. 2 verschieden Arten von Affen, einen Varan, einen Tukan, eine unzählbare Anzahl von Hunden, Hühner und Kühe die hier wirklich überall herum laufen und abends kommen die ganzen kleinen Geckos aus ihren Verstecken.
Was für ein tolles Erlebnis. Wir sind mit dem Fahrrad durch die alten Tempelanlagen von Anuradhapura gefahren. Die riesigen Buddha Statuen und die Stupas sind schon sehr beeindruckend. Es waren kaum Menschen unterwegs, was vielleicht auch an dem plötzlichen monsunartigen Regen gelegen haben kann. Innerhalb von 5 Minuten waren wir nass bis auf die Haut. Aber es sind ja dicke, fette warme Tropfen. Auch wenn uns der Guide abgeraten hat mit dem Rad zu fahren, war es die richtige Entscheidung es trotzdem zu tun. Wir haben so viel gesehen und konnten die 50qkm große Anlage viel besser erkunden. Selbst Max war begeistert von den riesigen Buddhastatuen und den Stupas. Zwischendurch hat uns noch eine Horde Hunde verfolgt, aber wir konnten sie abwimmeln. Es gibt hier schon ganz schön räudige Exemplare. Einfach klasse, davon werden wir sicher noch lange sprechen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück holt uns Rasika pünktlich um 8:30 Uhr am Hotel ab. Wir steigen in den super bequemen Minivan und jeder hat seinen eigenen Sitz. Das wird nun für die nächsten Tage unser Transportmittel sein. Die Fahrt nach Anuradhapura dauert ein paar Stunden und so haben wir genügend Zeit uns ein wenig anzufreunden. Rasika ist sehr nett, ich glaube das wird eine angenehme Zeit. Auf der Fahrt kommen wir durch viele kleine Ortschaften, fahren vorbei an Reisfeldern und Kokosnussplantagen. Wir machen erstmal in dem kleinen schnuckeligen Hotel Mittagspause, denn es ist viel zu heiß um jetzt die ganzen Tempelanlagen zu erkunden. Wir wollten das eigentlich mit dem Fahrrad machen, aber Rasiki hat uns davon abgeraten. It‘s too difficult. Ich werde aber ersteinmal darauf bestehen. Um 15:00 Uhr holt uns Rasiki ab, is dahin freuen wir uns über jedes Lüftchen auf dem Balkon.

25 March 2018

Nun wird es Zeit endlich zum Indischen Ozean zu gehen. und so machen wir uns direkt nach der Rückkehr auf den Weg. Die Hotelhündin Milli begleitet uns. Als wir die Füße ins Meer halten sind wir beide erstaunt wie warm das Wasser ist. Der Sand ist ganz fein zwischen den Zehen und reicht von ockergelb bis schwarz. Neben etlichen Muscheln haben wir auch noch eine Kokosnuss aus den Wellen geborgen. Die warme Brise, die nicht mehr ganz so kräftige Nachmittagssonne und der salzige Geruch schaffen eine schöne Atmosphäre. Ich könnte Max stundenlang beobachten wie er im Sand spielt. Wir sind die einzigen Touristen. Ein paar junge Singhalesen tollen in den doch ziemlich hohen Wellen und ein Stück entfernt wird scheinbar das Abendessen geangelt. Nach einiger Zeit machen wir uns aber auf den Weg zurück, natürlich nicht ohne die fette Kokosnussbeute. Morgen werden wir abgeholt und starten unsere Rundreise. Die Koffer sind also schon wieder gepackt. Das war ein sehr schöner Tag!
Der Fahrer nimmt eine kleine Abkürzung, er nannte es „Jungle Road“ zurück zum Hotel. Aber eigentlich wollte er nur kurz bei sich zu Hause vorbei um etwas abzuliefern. Es war aber holperig, witzig und das Tuktuk hat gerade so den Weg entlang gepasst. Wir haben sogar einen Varan gesehen (Bild 4, falls jemand suchen möchte) und das zu Hause des Fahrers. Der wohnte tatsächlich mitten im „Dschungel“ mit Hühnern, Puten und einem Hund. Er war ein bisschen stolz uns sein Heim zu zeigen und so taten wir natürlich unglaublich begeistert. Max konnte nicht ganz glauben, dass das wirklich ein zu Hause war. Insgesamt ein sehr gelungener kleiner Ausflug.
Nachdem nun wirklich genug gefaulenzt ist, machen wir uns mit dem Tuktuk auf den Weg nach Negombo. Eigentlich sollten die Tuktuks, Nöötnööts heißen, denn es wird wirklich ständig gehupt. Zu Begrüßung, zur Warnung zum Ausdruck des Ärgers und manchmal auch einfach nur zur Freude. Tuktuk fahren ist super und man kann auf dem Weg schon so viele Eindrücke sammeln. Nicht nur Max ist begeistert. In Negombo ist es ziemlich chaotisch, laut und schwül-stinkig, aber es hat doch irgendwie Charme und gefällt uns beiden. Max hat für 4€ ein Spiderman T-Shirt abgegriffen und ich für 10€ zwei typisch asiatische Hosen. Die Verhandlung war ziemlich hart und da Max nichts verstanden hat, hat er zwischendurch immer etwas vorsichtig meine Hand genommen. Dafür das der Verkäufer erst 30€ wollte sind 10€ ein gutes Ergebnis. Wir schlendern noch ein wenig umher, kaufen für 50ct frischen O- und Annanassaft und lassen uns zurück fahren.

24 March 2018

Wir waren sooo faul heute. Aber mach der langen Anreise haben wir uns das auch verdient. An das schwül-heiße Klima muss man sich aber auch erst gewöhnen. Die erste Unterkunft ist perfekt. Klein, individuell aber trotzdem richtig chick. In einer Hängematte unter Palmen kann man aber auch so herrlich die Zeit vertrödeln. Bei dem schwül-heißen Wetter sind die Ambitionen sich zu bewegen aber auch eher gering. Nach der anstrengenden Anreise genau das Richtige! Es gibt hier 3 Hotelhunde. Theo, Eddy und Milli. Eddy hat uns heute schon begleitet und auch ein paar Streicheleinheiten von Max abgegriffen. So ist der ganze Tag im Nu verfolgen. Auch wenn Max extrem müde ist und die Laune oft nur einen Hauch davon entfernt ist zu kippen, war es der perfekte Ankunftstag. Das Abendessen war richtig, lecker und richtig scharf. Eine schweißtreibende Angelegenheit! Max war nicht ganz so begeistert. Wir lassen den Abend noch auf der Veranda von unserem Bungalow ausklingen.
Endlich angekommen! Ich bin zu müde um etwas zu schreiben, aber das hole ich später nach! Es ist traumhaft! Der erste Eindruck von Sri Lanka ist unglaublich schön!
Game Over!
Wir sind mit ein bisschen Verspätung in Dubai gelandet und sofort beim Aussteigen fühlt man die schwüle Wärme und das um 1:00 Uhr nachts. Natürlich mussten wir einmal quer durch den Flughafen von Gate A nach C, haben es aber ohne zu hetzten 10 min. vor Boardingbeginn geschafft. Puh! Max ist ein bisschen müde, aber die Stimmung ist nach wie vor gut und er macht das richtig toll! Nachdem wir auf der ersten Etappe nonstop gespielt und Filme geguckt haben versuchen wir nun ein bisschen Schlaf zu bekommen! Dafür ist uns der Gott der Sitzplätze nun gnädig gestimmt denn die kleine Hanna sitzt die meiste Zeit bei ihrer Mama auf dem Schoß! Nach dem stinkenden Asiaten und der sich übergebenden Frau in der Reihe vor uns auf dem letzten Flug, war uns das Schicksal auch noch eine Kleinigkeit schuldig. Die Stofftierelefantenpopulation hat sich dank Emirates bereits vervielfacht 🐘! Wir sehen das als gutes Zeichen ganz viele Elefanten zu sehen.

23 March 2018

Endlich ist es soweit, unser Abenteuer beginnt! Den Check In und die Sicherheitskontrolle passieren wir trotz der beginnenden Osterferien zügig. Nun vertrödeln wir noch ein wenig die Zeit bis wir unseren Flug nach Dubai und von dort nach Colombo antreten. Wir verabschieden uns also aus dem kalten, regnerischen Deutschland. Mit mehr als 40min. Verspätung heben wir ab und sehen über den Wolken endlich zum ersten Mal die Sonne. Auf dem Sitzplatz angekommen, zieht Max als erstes seine Schuhe aus und macht sich mit dem Bordentertainment vertraut. Man sollte sich stets wie zu Hause fühlen. Unser Plan mit dem freien Sitzplatz ist leider nicht aufgegangen und der schmale Asiat neben mir hat vermutlich eine Wagenladung Knoblauch gegessen aber dafür braucht er nur wenig Platz. Der Pilot scheint wieder Zeit gut machen zu müssen denn die Flugzeit hat sich bereits auf 6Std. verkürzt. Aber eigentlich ist es gut auszuhalten. Wo sonst kann man beim Essen schon Videospiele spielen.