Europe · 28 Days · 41 Moments · July 2017

Interrail 2017 - Cisalpina


27 August 2017

Wir sind auf dem Weg nach Hause - gute 2.5 Stunden trennen uns noch vom heimatlichen Bett. Es war eine wirklich tolle Reise! 😊😊😊😊😊 Allen, die uns hier gefolgt sind, ein großes Dankeschön! đŸ€—đŸ€—

26 August 2017

Unser heutiges Etappenziel ist Basel. (Nach wie vor eine unserer absoluten Favoriten!) ❀ Damit sind wir allerdings auch der Heimat mĂ€chtig nĂ€her gekommen...... Wir genießen den Tag schwimmend im Rhein, beim Bummeln durch die Stadt und abends im Restaurant Pinar. Ein Satz noch zur Eisenbahn in der Schweiz: nach wie vor spielen die schweizerischen Bahngesellschaften in einer komplett anderen Liga was Perfektion und Kundenfreundlichkeit angeht. VerspĂ€tungen von mehr als 3 Minuten werden bereits als Entschuldigungsgrund bedauert. ZugausfĂ€lle oder Ähnliches sind uns nirgendwo passiert. Man kann einfach nur neidisch sich freuen.....
Wir sind in Feldkirch angekommen und fahren weiter in Richtung ZĂŒrich - Basel. 🍀

25 August 2017

Es naht der Abschied von Slowenien, wir genießen die sonnige Abendstimmung in Ljubljana. Um 21:10 wird uns der Schlafwagen im EN415 zum nĂ€chsten Ziel bringen.
Wir gehen in den Untergrund! Genauer in die Ơkocjanske jame - die Höhlen von Ơkocjan. Ein fantastisches Erlebnis......

24 August 2017

Nach dem WohlfĂŒhl-Programm vom Feinsten haben wir die Zeit bis zum Abendessen noch einmal in Hrastovle (mit den ZĂŒgen auf der Koper-Rampe) verbracht. Daher gibt es jetzt noch einmal einen Nachschlag fĂŒr die Eisenbahnfreunde. đŸ›€ Ein Wort zum Betriebsprogramm dieser Bahnlinie: da die Strecke mit bis zu 27 Promille Steigung relativ steil ist, werden fast alle schweren GĂŒterzĂŒge mit zwei Loks gefahren. Teilweise in Doppeltraktion und teilweise mit Schiebelok. Das macht die Sache fĂŒr Fans natĂŒrlich ungeheuer interessant.....
Heute ist Wellness-Tag.... ⛱ Wir sind mitten in den Salinen von Sečovlje - einem Naturpark mit einer FlĂ€che von 6,5 kmÂČ in der NĂ€he des Ortes Seča. Der nördliche Teil der Salinen heißt Lera, der sĂŒdliche Fortanigge. Lera wird heute noch zur Erhaltung der traditionellen Salzgewinnung in geringerem Umfang und nach wie vor ohne Einsatz von Maschinen bewirtschaftet. Es sind die nach den Salinen von Strunjan nördlichsten noch aktiven Salinen im Mittelmeerraum. Sie sind jĂ€hrlich 4 Monate in Betrieb, vom 24. April bis zum 25. August. Das gewonnene Salz wird dann in PortoroĆŸ in der 1858 erbauten Salzlagerhalle Magazen grando zwischengelagert und verpackt. Und hier befindet sich Lepa Vida - unsere Badeoase fĂŒr heute.

23 August 2017

Jetzt schlĂ€gt die Stunde der Eisenbahn-Fans: Zu den eindrĂŒcklichsten Gebirgsbahnen in Europa zĂ€hlt die sogenannte Köper-Rampe, die den grĂ¶ĂŸten Hafen Sloweniens mit dem Hinterland verbindet und gleich auf den ersten Kilometern ĂŒber 400 Höhenmeter zum Karst hinauf gewinnen muss. Daraus resultiert eine spektakulĂ€re Strecken- und BetriebsfĂŒhrung.
Hinter diesen massiven Mauern befindet sich ein Juwel fĂŒr kulturgeschichtlich Interessierte: die Fresken in der Wehrkirche von Hrastovlje. Die Kirche wurde im 12. und 13. Jahrhundert errichtet. Im 16. Jahrhundert wurde sie mit einer Wehrmauer als Schutz gegen TĂŒrken und Uskoken umgeben. Das Innere der Kirche ist mit mittelalterlichen Bauernfresken ausgemalt, die 1949 entdeckt und freigelegt wurden. Sie zeigen Szenen aus dem Alten Testament (Schöpfungsgeschichte) und Darstellungen aus dem Leben Jesu. Daneben werden die Heiligen Drei Könige, weitere Heilige und örtliche Honoratioren dargestellt. Bekannt ist die Kirche vor allem fĂŒr ihr Totentanz-Fresko des istrischen Malers Johannes aus Kastav (1490). Unter ihm befindet sich eine Inschrift in glagolitischer Schrift. (Aus Wikipedia)
Heute starten wir an der slowenischen Riviera. Hier ist Piran ein wunderbares StĂ€dtchen mit viel mediterranem Flair. Der berĂŒhmteste Sohn der Stadt ist der Musiker Giuseppe Tartini, der am nach ihm benannten zentralen Platz etwas verkniffen das Treiben um sich herum beobachtet.

22 August 2017

Sehr nahe bei Sezana liegt Lipica - fĂŒr Pferdefreunde ein wichtiger Name fĂŒr ein GestĂŒt und fĂŒr uns das Ziel des spĂ€ten Nachmittags. Es ist wirklich eine beeindruckende Parklandschaft!
FĂŒr unsere Etappen in Slowenien haben wir einen multimodalen Ansatz gewĂ€hlt - also Bahn & Auto. (Nicht das wir der SZ nicht vertrauen, aber es stehen Ziele auf dem Plan, die leider keinen Bahnhof haben) Ergo haben wir heute den Autozug genutzt und unsere 'Windschutzscheiben-Perspektive' deutlich erweitert. 😎
Es wird Zeit sich aus Bled zu verabschieden. Wir verlassen das Zelt im Garden Village und machen uns auf den Weg nach Sezana.

21 August 2017

Eine besondere Köstlichkeit in Bled ist seine gleichnamige Cremeschnitte - auch auf Slowenisch Kremschnita. Gibt's nur in Bled......😋😋😋

20 August 2017

Nach dem fulminanten FrĂŒhstĂŒck (vieles kommt aus dem eigenen Garten) haben wir uns auf die Umrundung des Sees bzw. die Überfahrt zur Insel mittendrin mit Muskelkraft gemacht. Allerdings hatten diese nette Idee noch weitere (gefĂŒhlt) 50.000. 😼 Ein reges Treiben und viel Geduld wĂ€ren die 'Hashtags' des Tages. 🙃

19 August 2017

Unser Quartier in Bled fĂŒr die nĂ€chsten NĂ€chte: Ein (fest aufgebautes) Zelt an einem kleinen Bach. Unter uns schwimmen Forellen und in nĂ€herer Umgebung quaken die Enten. 🩆🩆🩆
Zu den Bijous von Ljubljana gehört das Eisenbahnmuseum der slowenischen Eisenbahn - Slovenske Ćœeleznice. Einzigartig ist es vor allem deswegen, weil es in einem ehemaligen Originaldepot mit der OriginalatmosphĂ€re aufgebaut ist. Schwerpunkte der Sammlung sind Dampfloks und Stellwerkstechnik.
Die slowenische Hauptstadt Ljubljana besticht durch eine wundervolle AtmosphĂ€re und viele sehr charmante HĂ€user und Gassen. Insbesondere die Altstadt entlang der Ljubljanica ist ein Highlight! Wer es noch nicht kennen sollte, dem sei ein Besuch wĂ€rmstens empfohlen. 👍
Dobro jutro in Slovenia! Wir sind soeben in Jesenice eingetroffen und rollen weiter in Richtung Ljubljana. đŸ€—

18 August 2017

Die Schweiz ist das Land der Bahnen und der Berge - na klar! Aber genauso ist sie auch das Land der Seen! Das wurde uns heute noch einmal zugstark vor Augen gefĂŒhrt: Auf dem Weg nach ZĂŒrich fuhren wir erst auf dem (schon bekannten) Brienzer See, dann mit dem Interlaken-Luzern-Express entlang des Lungernsees und des Sarner Sees. In Luzern gab es direkt am VierwaldstĂ€tter See ein super leckeres Eis. Weiter dann mit dem Voralpen-Express (mit Blick auf den Lauerzer See) bis zum ZĂŒrichsee bei PfĂ€ffikon. Jetzt sitzen wir im Bistro und warten auf den EuroNight nach..... (wird morgen verraten) 😜 Übrigens sind wir in Begleitung von unseren beiden Maskottchen Lilly (das Wölfchen) und Tadje (das BĂ€rchen)

17 August 2017

Heute war ein eher fauler Tag: zuerst erkundenden wir die nĂ€here Umgebung unseres Feriendomizils. Am Nachmittag ging es noch einmal auf den Brienzer See: der Dampfer 'Lötschberg' brachte uns stilvoll nach Brienz. Bei heißem Hochsommerwetter eine gute Wahl...... (Hinweis: alle Kursschiffe auf dem Thuner- und Brienzer See können mit einem gĂŒltigen Interrail-Ticket uneingeschrĂ€nkt benutzt werden!)

16 August 2017

Der heutige Tag entwickelte sich zu einer Frage des Blickwinkels. Heute morgen machten wir uns auf den Weg zum Niesen. Das ist ein Berg, der mit 2362 Metern zu den eher niedrigen hier zĂ€hlt, der aber auf Grund seiner Lage eine unglaubliche Rundumsicht bietet. Alles vor unserem Auge kam uns plötzlich klein und fast unscheinbar vor. Selbst die beiden Seen (Brienzer See und Thuner See) wirkten wie kleine PfĂŒtzen. Am Nachmittag wechselten wir die Perspektive und saßen auf dem Oberdeck eines dort fahrenden Schiffs. Und alles schien wieder ganz 'normal' - und der Niesen von unten? Ein monströser Berg! Aber seht selbst......

15 August 2017

Im Angesicht des Dreigestirn: Eiger (mit seiner Nordwand) - Mönch - Jungfrau. Das sind die zentralen Gipfel im Berner Oberland. Nirgendwo kommt so bequem in die alpine Eiswelt wie hier. Und da das seit den 1900er nicht geheim blieb, ist man hier nie allein... 😉 Trotzdem lohnt sich die Tour! Wir haben es mit der Wanderung MĂ€nnlichen nach Kleine Scheidegg gut sein lassen, denn die bietet ein tolles Bergpanorama und geht nicht zu sehr in die Knochen. (Hinweis: Die Jungfrau-Region ist zwar mit einem perfekten Netz mit Bergbahnen erschlossen - das Interrail-Ticket gilt aber Nicht! Weiterhelfen können hier die netten BĂ€hnlerInnen am Schalter.)

14 August 2017

Wer sich einen Blick in die schweizerische Kultur- und Lebensgeschichte (vor allem auf dem Land) leisten möchte, dem kann das Schweizerische Freilichtmuseum Ballenberg wĂ€rmsten empfohlen werden! 👍😊 Und wer einfach nur einen Tag in einer alpinen Landschaft genießen möchte, wird auch nicht unglĂŒcklich werden.

13 August 2017

Auf der RĂŒckfahrt bekamen wir noch ein absolutes Bijou fĂŒr Technikfans zu fassen: Den Raddampfer 'Lötschberg' von 1914. 😊
Das Programm fĂŒr heute: die Giessbach-FĂ€lle am Brienzer See. Nach dem FrĂŒhstĂŒck ging es dann mit Zug und Schiff in den Tag. Die Giessbach-FĂ€lle stĂŒrzen in 14 Kaskaden ĂŒber insgesamt mehr als 500 Meter zu Tal, daher kann man nicht alles in einem Panorama sehen. Aber der Weg entlang ist auch so einfach klasse!

12 August 2017

Heute ging es schon sehr zeitig zum Bahnhof: Die Reise von Arles in die Schweizer Alpen nach Wilderswil bildet das Tagesprogramm. Von Arles ĂŒber Lyon bis Genf begleitete uns immer wieder die Rhone. Jetzt sind wir kurz vor dem Ziel und genießen die Aussichten..... Insgesamt war die Performance der SNCF durchwachsen: einerseits top moderne TGV mit 320 km/h, andererseits ZugausfĂ€lle, VerspĂ€tungen von ĂŒber 60 Minuten, eher schlechte Information und komplett verdreckte ZĂŒge. Das Personal, sofern vorhanden, war durchaus freundlich. Eine sehr befremdliche Erfahrung: eine Ticketkontrolle hat nur ein einziges Mal stattgefunden. Scheinbar braucht die SNCF keine Fahrgeldeinnahmen. 😳

11 August 2017

Heute Nachmittag waren wir bei den Alychampes, einem Necropol (GrĂ€berallee) aus römischer bzw. frĂŒhchristlicher Zeit. Die AtmosphĂ€re ist völlig entschleunigt, manches in der nie fertig gewordenen Kirche erinnert an die Grafik bei Adventure-Spielen (Lara Croft lĂ€sst grĂŒĂŸen) 😉
Baden wie die Römer kann man in den Thermen des Constantin zwar nicht mehr, aber der Einblick in die römische Badetechnik ist sehr eindrucksvoll.

10 August 2017

Nach dem Sightseeing folgte eine Ruhepause und dann ein Picknick an der Rhone. So gestÀrkt haben wir noch eine kleine Runde durch die Stadt gedreht.
Kultur pur und ganz viel Geschichte - das bietet Arles. Vor ĂŒber 2000 Jahren eine römische Metropole in Gallien, mit einer Arena fĂŒr ĂŒber 25.000 Besucher und einem großen Hafen mit Anschluss an's Mittelmeer, ist es heute eine wunderschöne Kleinstadt mit einer tollen AtmosphĂ€re und zahllosen SehenswĂŒrdigkeiten. So z.B. das Kloster St. Trophime.

9 August 2017

Wir haben es doch heute noch geschafft: das Ankommen in Arles. Die SNCF war heute nicht gut drauf.😕 Aber unser Quartier ist super, die Pizzeria topp und wir sind alle - und freuen uns auf Morgen.
Wir sind auf dem Weg nach Arles gestrandet! đŸ˜±Eine VerspĂ€tung des planmĂ€ĂŸigen Zuges ab Avignon und eine kleine Unachtsamkeit bei der Wahl des alternativen Zuges und plopp....falsche Richtung! Wenigstens gibt es gleich eine neue Chance.....

8 August 2017

Nach einem opulenten Mahl sind wir durch das nĂ€chtliche Sete zu unserem Hotel flaniert. Bon Nuit! 😮
Sete, von fast allen Seiten vom Wasser umgeben, gilt als Venezia Okzitaniens. So haben wir heute das Sightseeing auf's Wasser, genauer in ein Elektroboot verlegen können. Zahlreiche Klapp- und DrehbrĂŒcken werden passiert, und bei den kleinen DurchlĂ€ssen heißt es Kopfeinziehen. 😉 Das steuern des Bootes ging viel besser, als anfĂ€nglich befĂŒrchtet, aber zu einem KapitĂ€nspatent ist es noch ein weiter Weg.

7 August 2017

Die erste (und lĂ€ngste) Etappe ist vollbracht: Wir sind mit 30 Minuten VerspĂ€tung in Sete eingetroffen. Eigentlich hat alles perfekt geklappt, nur der letzte TGV hatte kurz vor dem Ziel ein technisches Problem, daher mussten wir auf der letzten Meile den Zugteil wechseln.... đŸ‘šđŸ»â€âœˆïž
Nach Ankunft in Berlin Hbf. hatten wir 1.5 Stunden Pause. Bei Salat und leckeren GetrĂ€nken verging das wie im Flug. Danach dann zu unserem Nachtquartier: dem ÖBB Nightjet 471 nach Basel. 😮😮😮 Wir genießen das FrĂŒhstĂŒck....

6 August 2017

Es geht los: IC1920 wird uns jetzt nach Berlin bringen. Der Zug ist (wie Sonntags nicht selten) gut gefĂŒllt, aber nicht ĂŒbervoll. ÜbermĂ€ĂŸig sommerlich ist es mit knapp 20 Grad nicht gerade.

3 August 2017

Der Countdown lĂ€uft. Heute war der letzte Tag im BĂŒro, es ist alles eingerichtet, dass die Kollegen die Aufgaben ĂŒbernehmen können. Wir sitzen draußen und planen die weitere Vorbereitung und ausnahmsweise ist das Wetter auch heute Abend wirklich einmal sommerlich.

30 July 2017

Noch eine Woche, und es geht wieder los: mit Interail durch Europa. Zumindest durch Teile von Europa.... Verschiedene Ziele in den Alpen und sĂŒdlich der Alpen stehen auf dem Programm. Lasst euch ĂŒberraschen. Wer sich fĂŒr das Fahrplanbuch interessiert, schaue bitte auf http://www.europeanrailtimetable.eu