Germany · 3 Days · 20 Moments · August 2016

Tom Warnke

Kurzurlaub im Müllerthal (Luxembourg)


27 August 2016

Leider hab ich es über Nacht mit dem Magen bekommen, so dass ich heute nur einen kleinen Abstecher nach Larochette machen konnte. Schnell für 1,10€/Liter getankt und dann den Blick auf die Ruinen der Haupt- und Vorburg "Fels" geworfen.

26 August 2016

Letztes Ziel für Heute: Der Ort Esch an der Sauer. Irgendwie scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Ein gelungener Abschluss. Erledigt aber zufrieden geht es mit dem Auto Zurück durch eine malerische Landschaft.
Genug relaxt! Leider ist es zum wandern heute wirklich zu heiß, zumindest für die Route, die ich gewählt habe. Kompromiss: Das Auto. Erstes Ziel: Die Staumauer von Esch-sur-Sûre. Hier wird das Trinkwasser für die Region gewonnen.
Psst! Wem es an der eigentlichen Badestelle zu voll oder zu sonnig wird, der sollte weiter in den Wald ziehen. An der Spitze erwartet ihn ein versteckter, steiniger Zugang zum Wasser.
Angekommen: Halb Zwölf, die Sonne knallt, das Thermometer zeigt bereits 32 Grad. Die Badestelle liegt zwischen Wald und Felsen, die Aussicht ist wunderschön, auch ist hier noch nicht so viel los. Und die Wassertemperatur ist genau richtig! Dann mal rein ins Wasser.
Mein erstes Ziel für heute: Ein Ausläufer des Obersauer Stausees. Schon auf dem ca 2km kurzem Weg sorgt dieser Ausblick für Vorfreude.
Schon die Fahrt mit dem Auto von meiner Unterkunft nach Burfelt hat sich gelohnt: Es ging durch kleine verschlafene Dörfer über verschlungene Serpentinen vorbei an malerischen Felsformationen. Nach 45 Minuten erreichte ich einen kleinen Wanderparkplatz, von dem aus ein Waldweg zur angepeilten Badestelle führt.
Bis zu 35 Grad sollen es heute werden. Also Badehose eingepackt, gleich geht es auf Richtung Insenborn, den Obersauer Stausee erkunden.

25 August 2016

Das "B&B White Pearl" bei Nacht (http://www.white-pearl.lu)
Was für ein Tag! 17,2km durchs Müllerthal. Ausgangspunkt war der traumhafte Schiessentümpel mit einer Brücke wie aus einer anderen Zeit. Von dort ging es hinein in den Wald, vorbei an wunderschönen Felsfformationen, über urige Pfade und steinerne Stufen, entlang an kleinen Bächen bis zur Heringer Burgruine. Die Eindrücke waren unglaublich und ich erwischte mich immer wieder dabei, wie ich einfach nur dastand und versuchte alles in mich aufzusaugen: Die Waldluft, die Aussicht, warme und kalte Felsen, weiches Moos, die Geräusche des Waldes - Nichts, was man auf Fotos oder Videos festhalten könnte. Ein toller Tag!
5,47km habe ich hinter mir, 10,2km liegen noch vor mir. Irgendwie komme ich langsamer vor ran, als gedacht, aber es gibt sooo viel zu sehen. Jetzt erstmal etwas essen und ein kleines Nickerchen, dann geht es weiter!
Nach einem wundervollen Frühstück mit einem viel zu starken Kaffee, ist die erste Tour geplant: Ausgehend vom Schiessentümpel geht es 18 km durchs Müllerthal zur Ruine der Heringer Raubritterburg. Mal gucken, ob ich mir da nicht zu viel vorgenommen habe. Motiviert bin ich auf jeden Fall!

24 August 2016

Noch ein Gläschen Wein und die milde Abendluft genießen und dann ab ins Bett.
...okay, dass mit dem "in den Teich springen" war doch keine so gute Idee: Kurzzeitiger Herzstillstand, verursacht durch Kälteschock. Schnell reinflitzen und was überziehen...
Wieder in der Herberge: Ganz rechts ist mein Zimmer. Und in den Teich werde ich gleich rein hüpfen.
Erste kleine Wanderung erfolgreich überstanden. Einfach drauf los und gleich die Räuberhöhle und den Adlerhorst erkundet. Nichts für schwache Nerven: Mal muss man krabbeln, mal klettern, dann ist es so eng, dass man den Bauch einziehen muss oder so dunkel, dass man seine Taschenlampe rausholen muss. Ein kurzer Ausflug, der sich aber gelohnt hat.
Erstes Ziel erreicht: Der Adlerhorst. Wunderschöner Ausblick, leider zu früh, um den Sonnenuntergang zu genießen.
Gerade bei 35 Grad im "B&B White Perl" angekommen und herzlichst von Franklin empfangen worden. Ich schmeiße jetzt meine ganze Wanderplanung über Bord, denn ich habe gerade einen Haufen Geheimtipps und eine super Karte bekommen. Das Haus ist total gemütlich, durch die Pasivbauweise ist es angenehm kühl. Wachs-Ei, Kaffee und ein Smoothy sind für 08:30 Uhr bestellt. Jetzt erstmal kurz entspannen und dann die Umgebung erkunden. Hier ist alles voller Wald und Felsen.
Kurze Pause bei 32 Grad: 445 km geschafft, 160 km liegen noch vor mir, angepeilte Ankunftszeit: 16 Uhr
Pünktlicher Start um 09:15 Uhr bei 20 Grad. Jetzt Mittagspause und das Thermometer ist bereits auf 28 Grad geklettert.