Europe, North America · 15 Days · 20 Moments · June 2018

Tobias's Tour durch United States of America


16 June 2018

Wieder zu Hause.

15 June 2018

Ein letzter Tag in Vegas.

14 June 2018

Nach einem entspannten Frühstück bin ich heute die letzten drei Stunden nach Las Vegas gefahren und dort -nach zähem Verkehr um Vegas - am frühen Nachmittag angekommen. Etwas ausgeruht und dann ging es direkt raus in die Sin City. Und Vegas ist wirklich grell, bunt und irgendwie etwas unwirklich. Wie ein zu groß geratener Freizeitpark. Die gute Nachricht: ich habe bisher noch nicht mein ganzes Vermögen verspielt.

13 June 2018

Nach dem Angels‘ Landing - unbeschreiblich - ging es nachmittags noch zum Bryce Canyon. Und am frühen Abend dann zur Unterkunft, endlich duschen und was essen. Morgen wird ausgeschlafen und dann geht es die letzten ca. 3 Roadtrip- Stunden nach Las Vegas.
Angels‘ Landing!

12 June 2018

Ganz früh aufgestanden heute. Lange Fahrt zum Monument Valley, welche sich aber wirklich lohnt. Die Felsformationen mitten in der Steppe sind bereits von Weitem zu erkennen. Danach ging es zur Horseshoe Bend, einer U-förmigen Kurve des Colarado Rivers. Die ist vor allem eins: hoch. Da es keine Absicherung gibt, bleibt man lieber ein Stück vom Rand weg. Nachmittags dann noch eine Tour durch den Antelope Canyon, welcher durch das einfallende Sonnenlicht mit seinem Farbenspiel beeindruckt. Apropos hoch: morgen werde ich noch früher aufstehen und zum Zion National Park fahren. Unzählige YouTube Videos habe ich dort schon vom Angels Landing gesehen, den ich machen möchte: eine ca. 4 Stunde lange Wanderroute, die auf dem letzten Drittel auf einem schmalen Plateau zwischen dem Abgrund links und rechts hindurchführt, gesichert durch Halteseile. Der Ausblick soll dafür aber spektakulär sein.

11 June 2018

Heute über die Route 66 zum Grand Canyon. Der Sonnenuntergang dort ist einmalig.

10 June 2018

Heute morgen bin ich noch zum Griffith Observatory gefahren, von wo aus man einen guten Blick auf Downtown Los Angeles hat. Danach ging es über den Joshua Tree National Park nach Lake Havasu City. Auf der Fahrt zum Park wird die Landschaft dann immer wüstenartiger. Der Nationalpark selbst ist dann bereits mitten in der Wüste. Da er zudem sehr groß ist, konnte ich letztlich nur durchfahren und hier und da Fotos machen. Danach ging es noch relativ lange weiter zum heutigen Ziel, Lake Havasu City. Bereits auf der Fahrt stieg das Thermometer stetig an, es sind jetzt 38 Grad. Morgen geht es dann weitere 3 Stunden zum Grand Canyon. Allgemein werden die nächsten Tage noch einmal sehr anstrengend, viel fahren und einige Nationalparks stehen auf dem Programm.

9 June 2018

L.A.!

8 June 2018

Weiter geht es von Monterey nach Los Angeles. Eigentlich wollte ich den Pacific Coast Highway nehmen, direkt an der Küste entlang. Der ist aber in der Mitte gesperrt. Da der Highway aber zu den schönsten Küstenstraßen der Welt gehören soll, fahre ich ihn trotzdem. Es ist tatsächlich wunderschön. Nach 2 Stunden Hinfahrt muss ich wegen der Sperrung dann umdrehen und wieder 2 Stunden zurückfahren. Dann geht es über die Inlandsstraße fast 6 Stunden nach Los Angeles, wo ich erst um 8 Uhr abends ankomme. Wer Roadtrip will, bekommt Roadtrip. Aufgrund der späten Ankunft ist mein LA Aufenthalt auf einen Tag zusammengeschrumpft. Ich werde deswegen morgen eine Hopp on-Hopp off Tour buchen, um möglichst viel von der Stadt sehen zu können. Außerdem kann ich dann das Auto stehen lassen, die Parkkosten in LA sind wohl ziemlich hoch. Am Sonntag geht es dann weitere 5 Stunden Autofahrt über den Joshua Tree National Park nach Flagstaff.

7 June 2018

Heute Santa Cruz und Monterey. In Santa Cruz ist vor allem der Freizeitpark direkt am Strand erwähnenswert. Das kannte ich bisher nur von Santa Monica, aber hier war es mir neu. Monterey ist ein eher verschlafenes Hafenstädtchen und bietet unter anderem eine schöne Seepromenade und einige nette Restaurants.

6 June 2018

Yosemite National Park. Heute kein Text, ich bin immer noch sprachlos.

5 June 2018

Roadtrip upcoming. Heute bin ich zurück zum Flughafen gefahren, um den Mietwagen abzuholen. Danach ging es noch kurz einkaufen und dann raus auf die Straße. Eigentlich wollte ich bis zum Yosemite National Park fahren. Da dieser jedoch 2 Stunden vom Hotel entfernt ist und ich dann mit heute und morgen zwei Mal die Strecke zurücklegen müsste, fahre ich direkt zum Hotel. Als ich mittags um 1 ankomme, ist das Zimmer schon fertig. Und es ist vor allem eins: heiß. Deswegen und um dem Sonnenbrand noch ein wenig Erholung zu geben, gehe ich noch kurz einkaufen und relaxe nachmittags auf dem Hotelzimmer. Morgen geht es dann früh Richtung Yosemite.

4 June 2018

...(2). Abends dann das Highlight: eine Bootstour zur ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz. Mir wurde empfohlen, die Abend-Tour zu nehmen, und tatsächlich ist diese superschön: bereits auf der Anfahrt sticht das Hauptgebäude des Gefängnisses in der Abendsonne besonders hervor. Hinzu kommt, dass wir das letzte Boot sind und nicht mehr so viele Touristen herumlaufen. Als sich der allgemeine Ansturm gelegt und sich alles aufgeteilt hat, ist man dann tatsächlich auch mal ganz allein in einem Zellentrakt und kann die Stimmung auf sich wirken lassen. In der untergehenden Abendsonne wirken die Innenstadt und die Golden Gate Bridge fast noch faszinierender als bei Tageslicht. Bei Anbruch der Dunkelheit geht es zurück aufs Festland. Totmüde und überwältigt von Eindrücken falle ich ins Bett. San Francisco ist unglaublich.
Letzter Tag in SFO. Früh morgens mache ich mich auf den Weg zum Alamo Square, um die Painted Ladies, eine Gruppe bunt angemalter Häuser zu bestaunen. Diese selbst sind jetzt eher nicht so der Renner, aber sie bilden zusammen mit der dahinterliegenden Stadt in der Morgensonne eine unfassbare Kulisse. Dann geht es weiter zur Lombard Street, einer in Serpentinen verlaufenden, steilen Straße mit gut gepflegten Parkflächen dazwischen. Ich laufe (!) dann weiter zum Ufer, Gebauer zum Pier 39. Dort gibt es eine Seelöwenkolonie von mittlerweile über 400 Tieren, direkt am Hafen. Diese haben sich in den 70er Jahren dort angesiedelt und bis heute weiß niemand, warum. Sie waren einfach von einem auf den anderen Tag da. Ich laufe (!) dann weiter zum Palace of Fine Arts, einem im römischen Stil gehaltenen Naherholungsgebiet, quasi mitten in der Stadt. Apropos laufen: gestern 30 und heute 28 km. So langsam ist es dann doch genug..(1)...

3 June 2018

(2)... Und weil das natürlich nicht stimmte, habe ich auch noch Sonnenbrand. Deshalb heißt es heute früher einschlafen und regenerieren. Morgen lasse ich es dann auch etwas ruhiger und mit mehr Sonnencreme angehen und abends steht dann die Alcatraz Cruise an.
Heute der erste volle Tag in SFO. Zuerst gehe ich zur Uferpromenade, es ist ein wunderschöner, wolkenloser Tag. Danach fahre ich mit dem Bus zum Presidio, einem parkähnlichen Gebiet in der Nähe der Golden Gate Bridge. Nachdem ich den Hügel hinunter gewandert bin, esse ich erst einmal auf dem „Presidio Picnic“, einem Food Truck Festival Mittag. Das hatte mir gestern auch die Lyft Fahrerin empfohlen. Dann geht es weiter zur und auf die Golden Gate Bridge, die sich auch heute ohne Nebel zeigt. Und das Wahrzeichen San Franciscos ist tatsächlich wunderschön. Ich fahre kurz zurück zum Hotel und laufe dann noch nach Chinatown und zum Coit Tower. Apropos laufen: San Francisco ist unglaublich hügelig, es geht immer wieder steile Straßen hoch und runter. Das Handy zeigt am Ende des Tages 30 gelaufene Kilometer an. Auch deswegen bin ich schon um 18 Uhr zurück im Hotel. Außerdem dachte ich (natürlich) mal wieder, ich müsste keine Sonnencreme verwenden (1)...

2 June 2018

(2) Das Abendlicht lässt die Golden Gate noch einmal klar hervorkommen und die dahinterliegenden Hügel kreieren ein irres Schattenspiel. Trotz Jet Lag bleibe ich noch bis 9 Uhr abends dort. In Miami sagte mir eine Arbeitskollegin mal, Sie würde sofort alles hinwerfen, wenn Sie einen Job in San Francisco bekommen würde. Und tatsächlich ist San Francisco trotz seiner Größe keine typische amerikanische Großstadt, sondern eher europäisch geprägt und auch im Zentrum eher ruhig. Nur eines fällt auf: SFO hat wie andere US Städte auch, aber ganz besonders ein Obdachlosenproblem. Jeder 3,4 Mensch auf der Straße ist hier ein Obdachloser, auch im Innenstadtbereich. Ich hole mir noch ein vietnamesisches Takeaway fürs Hotel und schlafe dann relativ schnell ein.
San Francisco! Nach einem Flug mit nur wenig Schlaf landen wir pünktlich um kurz vor 15 Uhr auf dem San Francisco International Airport. Nachdem die Immigration dann doch etwas über eine Stunde in Anspruch nimmt, fahre ich mit dem Zug zum Hotel und bin dort gegen 6 Uhr abends. Obwohl ich wirklich, wirklich müde bin, wird nur kurz ausgepackt und geduscht. Denn es ist ein wunderschöner, sonniger Tag und der San Francisco-typische Nebel, den Sie hier Karl nennen, zeigt sich heute nicht. Ich nehme mir ein Lyft nach Fishermen‘s Wharf, dem alten Fischereihafen. San Francisco ist sehr hügelig. Als wir über einen der Hügel fahren, liegt plötzlich die Bucht mit der Gefägnisinsel Alcatraz zu unseren Füßen. Ich bitte die Lyft-Fahrerin, mich gleich hier rauszulassen, um Fotos machen zu können. Zwei mal sagt Sie mir, wie glücklich ich sein kann, dass Alcatraz heute so gut zu sehen ist. Von der Bay aus beobachte ich dann noch den Sonnenuntergang mit der Golden Gate Bridge im Hintergrund (1).
Off again...