Germany, China · 10 Days · 12 Moments · October 2017

Tobias's Tour durch Shanghai, China


9 November 2017

Final day. Einmal noch durch Meetings kämpfen, dazwischen ist noch eine Feuerübung, bei der man alle Kollegen zu Gesicht bekommt und dann geht's auch schon wieder Richtung Flughafen. Der Maglev a.k.a Transrapid ist allerdings aufgrund irgendwelcher Sicherheitsgeschichten auf 300 km/h beschränkt, enttäuschend 😎

8 November 2017

Vorletzter Tag. Arbeitstechnisch gab es heute einige Erkenntnisse, die gesteckten Ziele werden wir trotzdem nicht erreichen. Abends dann noch ein gemeinsames Dinner.

7 November 2017

Nach dem Abenteuerwochende war erstmal etwas Ruhe angesagt. Am Montag habe ich das erste mal Zeit gehabt das Gym zu Nutzen. Laufen auf dem Laufband ist aber eher nix für mich. Heute dann mal noch Downtown anschauen, da war ich dieses Mal auch noch gar nicht. Hat sich auch wenig verändert außer dass es fast keine aufdringlichen Straßenverkäufer mehr gibt.

6 November 2017

Die Rückfahrt gestaltet sich leider auch wieder als Abenteuer. Kaum sind wir aus HuangShan raus gibt's schon den Unfall. Diesmal können wir zwar weiterfahren, es müssen aber noch diverse Telefonate und Polizeibesuche durchgeführt werden. Nach einigen Verfahrern kommen wir dann um 22 Uhr in Hangzhou an und machen uns gleich auf Ticketsuche für den Zug. Der erste Schalter hat geschlossen also suchen wir bis ca 22.30 den Bahnhof nach offenen Schaltern ab. Es gibt leider keinen und der letzte Zug nach Shanghai fährt um 22.50. Kurzzeitig kommt Panik auf bis Johnny auf die Idee kommt beim Securirycheck zu fragen ob wir einfach so mit können. Und tatsächlich, wir müssen versprechen Tickets im Zug zu kaufen, ansonsten aber kein Problem. Das Zug fahren selber ist äußerst komfortabel und schnell. Nach 45 Minuten sind wir schon da, mit dem Auto war dieselbe Strecke eher 2 Stunden. Vermutlich wäre das von Anfang an die bessere Alternative für dieses verrückte Wochenende gewesen.

5 November 2017

Heute ging's dann endlich auf den Berg hoch. Wir starten um 7.30 und sind anfangs ziemlich alleine unterwegs. Der Weg selber ist kein Wanderweg wie bei uns sondern besteht zu 95 % aus Stufen, die teilweise ziemlich steil & eng angelegt sind. Landschaftlich schon schön, so richtiges Wanderfeeling kommt bei mir aber nicht auf. Oben angekommen trifft man auf Heerscharen von Touristen, die alle mit der Gondel hochfahren. Ausrüstungstechnisch sieht man wirklich alles nur keine Bergausrüstung. Ab hier schiebt sich dann quasi ein Knäuel Menschen jeweils in beide Richtungen, wobei niemand aufeinander Rücksicht nimmt. Sobald man von der Gondel Weg ist wird's etwas besser, an normale Wandergeschwindigkrit ist trotzdem nicht zu denken. Nach 7 Stunden erreichen wir dann wieder unser Auto und machen uns auf die Rückreise. Da sich die Reparatur von Johnnys Auto verzögert müssen wir das Mietauto zurückgeben und ab Hangzhou mit dem Zug fahren. Es bleibt also spannend...
Die Heiße Quelle hat sich eher als komplettes Thermalbad entpuppt, war trotzdem ganz nett. Besonderes Highlight war ein Becken in dem Fische einem tote Hautpartikel wegknabbern. Danach noch kurz durchs chinesische TV gezappt. Es gibt eine Show wie DSDS nur für Gedichte hier 😉

4 November 2017

Heute ging es per Mietwagen weiter Richtung HuangShan, zuerst musste allerdings noch ausgiebig gefrühstückt werden, mit diversen Grillspezialitäten. Tatsächliche Abfahrt dann gegen 11 so dass wir um ca 14 Uhr ankamen. Johnny wollte nach dem Einchecken dann noch los auf eine 20km Wanderung, meine Warnungen haben ihn nicht überzeugt, zum Glück aber die von einem Guide im Hotel. Also ging es heute nur zu Fuss ins etwas tiefer gelegene Dorf, etwas Shoppen und Essen. Landschaftlich schon ganz schön hier, allerdings auch Horden von chinesischen Touristen. Als Europäer fällt man schon recht auf, bin auf so einigen Fotos gelandet. Abends ruft noch eine heiße Quelle im Hotel, ich bin gespannt ☺

3 November 2017

Der Arbeitstag verlief weitestgehend unspektakulär mit ein paar so genannten Brown Bag Sessions. Mittags gab es dann Frosch zu essen, war leider entgegen der Annahme recht trocken... Abends Abfahrt mit Johnny & Alexander Richtung Yellow Mountain mit Johnnys Auto. Die chinesische Fahrkultur ist wirklich interessant, auf freien Strecken ziemlich defensiv, sobald es eng wird wird um jeden Meter gekämpft. Und so kam was kommen musste: kleiner Auffahrunfall bei Hangzhou, der uns an der Weiterfahrt hinderte. Zum Glück nur ein Blechschaden. Die Versicherung zahlt interessanterweise das Hotel in Hangzhou - das Beste am Platz, es gibt auch Stundenzimmer - aber nicht das Ersatzauto. Mal sehen wie es weitergeht...

2 November 2017

Arbeitstechnisch heute keine Besonderheiten. Abends Kurzbesuch bei Alexander zu Hause, danach Kicken 😁. Allgemein gestaltet sich das Geld ausgeben extrem schwer. Die Kollegen wollen eh immer zahlen und in vielen Läden kann man mit Cash gar nicht mehr zahlen. Ali Pay heißt das Zauberwort.

1 November 2017

Heute gab es vormittags ein weiteres Planungsmeeting, nachmittags einen Ausflug auf die Cemat in Shanghai. Hätte ich auch nicht erwartet dass ich einmal um die Welt fliegen muss um es mal auf diese Messe zu schaffen 😎. In Summe ganz interessant aber auch sehr ähnliche Stände von allen Intralogistikanbietern. Lustige Sidefacts: - Es gibt extrem viele Plakate mit freudschen Verschreibern - Man braucht zu Fuss ziemlich genau 30 Minuten von einer Seite zur anderen in diesem Megatransportterminal

31 October 2017

Angekommen im Büro starten wir gleich mit einem Planungsmeeting für die kommenden 2 Wochen was uns den ganzen Tag beschäftigt. Mittags gehen wir ein Restaurant das ca 20 Minuten entfernt ist. Interessanterweise läuft man die komplette Zeit innerhalb des Hongqiao Gebäudes. Das ist ein Riesentransportkomplex, der Bahnhof, Flughäfen und alle anderen Transportmöglichkeiten verbindet. Auf dem Rückweg erwarten uns auf einmal lauter Sichergeitssperren, die vor allem Zeit kosten aber wenig Sicherheit bringen, da zwar alle Geräte schön piepen aber ansonsten beim Piepen nichts gemacht wird. Der Grund ist ein Besuch des Präsidenten. Scheint ja eine Promireide zu werden 😎. Am Ende des Tages zeigt mir Johnny noch den Weg zum Hotel. Sind nur 15 Minuten Fußweg, ebenfalls komplett innerhalb des Gebäudes und mit weiteren Sicherheitsschleusen. Bin mal gespannt ob ich während des Aufenthalts aus diesem Megagebäude herauskomme. Von Zimmer hat man direkten Blick auf das Rollfeld, ziemlich schräg und laut.
Die Anreise nach Shanghai startet mit einer Visite des FC Bayern, die gerade auf dem Weg zu einem CL Spiel sind. Der Flug selber ist ein typischer Holzklasseflug. 11 Stunden von denen ich maximal 30 Minuten schlafe. Die Einreise in China erfolgt problemlos und ich werde von Johnny per Auto zum Büro abgeholt. Hier sieht man schon eine Veränderung. Er f hat einen schicken weißen BMW und fährt eigentlich alles mit dem Auto. Beim ersten Besuch sind wir viel Ubahn gefahren, das fällt wohl diesmal aus. Da die Firma am anderen Flughäfen sitzt, müssen mir einmal komplett durch die Stadt. Die Fährt selber kann man am Besten als ein großer Stau beschreiben.