Germany, Austria, Slovenia · 11 Days · 18 Moments · August 2017

Alpencross Bayrischzell - Grado 2017


26 August 2017

Hier noch für die Statistikfreunde: Tag 1 Bayrischzell Kirchberg 69km, 1700 Hm Tag 2 Kirchberg Fusch 79km, 1355 Hm Tag 3 Fusch Heiligenblut 41 km, 1833 Hm Tag 4 Heiligenblut Millstatt 98 km, 611 Hm Tag 5 Millstatt Arnoldstein 80 km, 1343 Hm Tag 6 Arnoldstein Soca 60km, 1874 Hm Tag 7 Soca Kobarid 43 km, 1188 Hm Tag 8 Kobarid Cividale 40km, 1566 Hm Tag 9 Cividale Grado 68 km, 167 Hm Macht zusammen - laut Chrissi, der ist Banker, muss also stimmen - 578 km, 11637 Hm
Und was macht man so am freien Tag in Grado? Natürlich eine Radtour durch die Lagunen... Landschaftlich recht schön aber knallheiss landen wir nach ca 30 km an einem Naturstrand bei Monfalcone (ganz nett und vor allem leer) mit Blick auf den Hafen von Triest (so mittel). Beim Versuch zu baden stehe ich nach 500m immer noch nur bis zu den Knien im Wasser und gebe auf. Ich glaub die Adria und ich werden keine großen Freunde mehr 🤔 Die Rückfahrt verläuft auf demselben Weg nur noch heißer, also gibt's zur Stärkung ne kühle Cola in einem Restaurant am Weg. Zurück in Grado wird ein letztes Mal die Wäsche gewaschen, morgen geht's zurück!

25 August 2017

Hier noch ein paar Eindrücke aus Grado. Ist für einen Adriaort eigentlich sogar noch ganz hübsch finde ich. Wenn man grad vom Alpencross kommt aber eher ein Kulturschock...
Geschafft! Heute ging es nur noch 60km bis Grado. Das erwähnenswerte Höhenprofil sollte auf einem Foto ersichtlich sein 😎. Gestartet sind wir "klassisch" mit einer geschlossenen Straße auf der auch wirklich kein Durchkommen war. Mittagessen in einem Cafe der Ultras Udine, wir haben schon ein glückliches Händchen... Ansonsten sind noch erwähnenswert der Ort Palmanova, der ganze Ort ist angelegt wie ein Stern und die Zufahrt durch die Lagune nach Grado, fahrtechnisch war aber nichts mehr dabei. Jetzt noch 1,5 Tage chillen, dann geht's zurück nach Salzburg und von dort wieder radeln nach Waging 🙄

24 August 2017

Die letzte Bergetappe hatte es nochmal ordentlich in sich, war aber DAS Highlight der Tour. Start in Kobarid auf 200m. Dann recht steile 14% auf Teer bis Livek (700m), danach dann wieder steinige Piste und die letzten 200 Hm auf einem schönen, nicht zu steilen Trail bis zum Matajur, ca 1550m. Die Hütte oben hatte leider geschlossen, wir hatten aber eh vorsorglich ein Vesper mitgenommen. Die Abfahrt hatte alle Facetten und kann man nur als 13km langen Sahnetrail bezeichnen. Erst geht's recht felsig aber nicht zu steil runter bis auf ca 800m. Einige Schiebepassagen sind dabei, aber immer nur sehr kurz. Dann nochmal Gegenanstieg auf ca 1000m. Danach ein cooler Waldtrail, der erst sauschnell und später wieder etwas technisch wird. Hier hat's auch viel Kopfkino, da man die ganze Zeit sehr nah am Abgrund fährt. Am Ende kommen wir vor lauter Flow etwas vom Track ab, macht aber nix, wir müssen eh noch die Unterkunft suchen

23 August 2017

Heute ging es zunächst das Socatal runter bis Zaga. Von hier dann eine Passstraße Richtung Italien, die eigentlich komplett gesperrt war... Auf ca 600m Abzweig auf eine Schotterpiste mit ordentlich Steinen, der wir bis zum Berg Stol folgen. So langsam kostet das Hochkurbeln die letzten Reserven bei mir, Chrissi scheint immer noch taufrisch. Oben treffen wir eine andere MTB-Gruppe und ein paar aufdringliche Kühe. Die Abfahrt ist anfangs easy mit grandiosen Ausblicken, wird aber stetig steiler und steiniger. Eigentlich sollte man auf ca halber Höhe den Wanderweg verlassen, wir finden diesen Abzweig trotz längerer Suche leider nicht, also weiter auf dem Wanderweg. Es wird immer ruppiger, Chrissi schiebt nur noch, ich eiere den Berg runter, bis ich einmal laufend über den Lenker absteigen muss. Riesenlärm und - tataa - die Bremsscheibe ist verbogen, sonst ist aber nix passiert. In Kobarid angekommen sehen wir gleich einen Bikeladen, wo ich mir ne neue Scheibe im Laden einbauen darf 😁

22 August 2017

Heute ging es von Arnoldstein erstmal rauf aufs Dreiländereck. Der Gipfel heißt Pec/ Ofen je nach Land. Wie gewohnt verläuft die komplette Auffahrt auf für Räder gesperrten Wegen. Komisch komisch. Oben gibt's ne schöne Aussicht aber auch viele Touris da eine Gondel hinfährt. Die Abfahrt startet eigentlich mit einem Spitzkehrendownhill, natürlich für Räder gesperrt... Wir halten uns dran und biegen später auf den Trail ab, der ausgesprochen schön Richtung Kranjska Gora führt. Hier Rast an einem Flussbett, dann geht's weiter zum Vrsic-Pass mit seinen 50 Kopfsteinpflasterkehren. Nochmal 800 Hm, aber die Aussicht ist toll. Die Abfahrt erfolgt, wie gewohnt, auf der Straße, später gibt's ein Stück Trail das den Namen Wurzelteppich verdient hat. Trotzdem schön 🙄 Im Socatal gäbs eigentlich nen Wanderweg, für Räder gesperrt... Wir fahren ein Stück Straße und steigen später in den Weg ein. Leider ein sehr sinnvolles Verbot, der Weg ist zu 90% unfahrbar, also auf die Strasse und ab nach Soca

21 August 2017

Heute geht es gleich mal mit ein paar Bonusmeilen los: kurzer Abstecher nach Spittal um ein Handy zu kaufen. Diesmal ein spritzwassergeschütztes... Danach über die Südseite des Sees Richtung Arnoldstein. An der Südseite gibt's angeblich einen schönen Trail, nur leider für Räder gesperrt, wir halten uns mal dran. Im weiteren Verlauf umrunden wir den Dobratsch und kommen gefühlt an weiteren 10 Fahrradverbotsschildern vorbei. Das kann eigentlich nicht alles ernst gemeint sein. Hier gibt's dann tatsächlich auch eine schöne aber sehr nasse und ausgewaschene Trailabfahrt, juhu wurde auch Zeit! In Arnoldstein haben wir eine Luxusunterkunft inklusive Massagesessel, genau das richtige für mich 😎

20 August 2017

Die Ankunft in Millstatt lässt mich kurz innerlich jubeln, da die Läden hier sonntags offen haben. Problem nur: Es gibt keinen Handyladen... Das Quartier selber beschert uns noch ein paar unerwartete Höhenmeter, hat aber einen sensationellen Blick auf den See. Als allerletztes Highlight des Tages bietet uns der Wirt an etwas für uns zu grillen, da er eh mit Bekannten grillen wollte. War sehr lecker, vielleicht sogar besser als auf einem Feuerwehrfest.
Tag 4 startet mit diversen erfolglosen Handywiederbelebungsversuchen. Auf die Frage an die Vermieterin ob man denn am Sonntag irgendwo ein Ersatzhandy bekommen könnte gibt es ein mitleidiges aber kategorisches nein. Die Fahrt selber ist eher unspektakulär und fällt unter das Motto Strecke machen, bis Millstatt sind es fast 100km. Wir rollen die meiste Zeit flussabwärts dahin, nur unterbrochen durch teilweise recht eigenartige Streckenführung mit eigentlich unnötigen Gegenanstiegen. Chrissi erzählt noch dass er gerne auf ein Feuerwehrfest zum Essen gehen würde, da es dort immer gute Grillsachen gibt, und just treffen wir während der Fahrt auf mindestens drei solcher Feste. Da das aber überhaupt nicht meine Welt ist, erbarmt sich Chrissi und wir kehren woanders ein... nämlich in der runtergekommensten Kneipe auf der ganzen Strecke. Naja Essen war ok und der Wirt wusste immerhin dass der Club heute spielt ;-)

19 August 2017

Die Abfahrt würde eigtl. 2 vermutlich schöne Trails beinhalten, die aber eher einem Gebirgsbach gleichen, heute also mal wieder ohne Trails, dafür mit heftigen Windböen. In Heiligenblut finden wir das Quartier nicht auf Anhieb und es fängt das Donnern an. Ich nehme also mein Handy zu Hilfe und wir finden auch das Quartier vor dem nächsten Regenguss. Mein Handy hat leider mit dieser heroischen Tat sein Leben komplett ausgehaucht, ich vermute mal ein kleiner Wasserschaden, so dass der Titel Glocknerkönig recht teuer erkauft wurde. Heiligenblut wirkt im Übrigen sehr schön, auch wenn der Großglockner sich uns nicht präsentieren wollte.
Tag 3 startet mit der Frage fahren oder nicht. Beim Frühstück schüttet es noch aus Eimern. Das Regenradar meldet aber eine Trockenphase und danach leichten Regen, wir entscheiden uns also fürs fahren. Die Trockenphase begleitet uns immerhin bis zur Mautstelle Ferleiten auf ca. 1200m. Danach setzt der leider nicht ganz so leichte Regen ein, der uns ab hier ca weitere 3 Stunden Auffahrt begleiten wird. Völlig durchnässt (ich zumindest, Chrissis Sachen sind angeblich dicht geblieben) kommen wir am Hochtor auf 2500m an und machen erstmal eine ca 2 stündige Pause zum Trocknen und Aufwärmen. Das Essen hier oben ist übrigens erstaunlich günstig, nur falls mal jemand in der Gegend ist...

18 August 2017

So schaut's in Fusch bei schönem Wetter aus...
Tag 2: Wir steigern uns fahrtechnisch. Schöne Auffahrt an einem Gebirgsbach mit moderater Steigung Richtung Stangenjoch. Ab 1400 HM wird's ein recht felsiger Trail mit ein paar Schiebepassagen. Chrissi fand's saugut, ich fühle mich etwas kraftlos, musste etwas kämpfen. Die Abfahrt war diesmal immerhin Schotter, nur eine Wegsperre wegen Steinschlags gab es wieder. Diesmal haben wir das Schild aber lieber Mal übersehen, hätte sonst wieder ein paar Extra-HM bedeutet. Mittagspause in einer Radraststätte und gleich Mal ein paar Franken aus Neustadt/Aisch getroffen, die Welt ist klein 😎. Noch 50km bis zum Ziel in Fusch, aber hauptsächlich flach. Inzwischen sind wir in Fusch angekommen, die Reststrecke fällt in die Kategorie fad. Kraft hat's trotzdem gekostet, da wir immer voll in der ☀️ fuhren. Naja morgen soll's regnen, da würden wir uns die Sonne bestimmt zurück wünschen.

17 August 2017

Wilder Kaiser: Tatsächlich ziemlich wild hier. Heerscharen von Menschen. An jeder Gondel, und davon gibt's reichlich, ein Riesenremmidemmi. Naja, Augen zu und durch. Die Auffahrt fordert Körner, da sie schön in der Sonne verläuft, dafür ist die Abfahrt dann mal wieder weitestgehend auf Teer. Naja, soll ja noch besser werden. In Kirchberg sind wir in einem Selfcheckin-Hotel direkt am Bahnhof, d.h. kein Personal. Die Räder stehen schön exponiert davor. Ob das Mal gut geht?!?
Tag 1. Wir starten sehr entspannt mit einem Schotter/ Teermix meist bergab bis Kufstein, Flo hätte seine größte Freude 😎. Die Hälfte der Kilometer in einer Stunde, das wird bestimmt easy 🤔. Kurz nach Kufstein kommen dann leider die ersten Höhenmeter in Form eines Dampfhammers. 500 Hm gefühlt bei konstanten 20%. Oben angekommen gleich die nächste Überraschung: Unser Weg ist wegen Forstarbeiten gesperrt... Also Alternative suchen, die nochmal ein paar HM mehr bedeutet. Dafür gibt es einen Recht spaßigen S1 Trail bergab, der vermutlich für Mtbs gesperrt ist, wir sind ja in Tirol 🤔. Mittagspause in Söll bei Schnitzel mit Kartoffelsalat und Getränk für 4€. Jetzt kann der finale Anstieg für heute ins Wilde Kaiser-Gebiet kommen.

16 August 2017

Erste Unterkunft und gleich ein kostenloses Upgrade 😎
Anfahrt nach Bayrischzell mit der Bahn. Erste Überraschung: Die Nummern unserer Reservierung gibt es alle nicht. Naja, zum Glück ist der Zug Recht leer. Ansonsten aber problemlose Anfahrt mit nur 10 Minuten Verspätung.