Italy · 12 Days · 29 Moments · August 2017

Thomi's Journi nach Italy


9 September 2017

Vielleicht wichtigste Erkenntnisse: - Es muss Spass machen. Wenn's zu mühsam wird und keine anderen Folgen hat, kann man Pläne auch ändern. - Organisation (und v.a. auch Aufpassen auf alles) allein ist mir über längere Zeit sehr anstrengend; zu zweit oder in einer kleinen Gruppe ist das viel einfacher. - Veloreisen auch mit eigenem Gepäck sind gut machbar, aber nur bei hohem Schönwetterrisiko, sonst braucht es zuviel Gepäck (für 3-4 Std. am Abend reicht zB. eine "Abend-Garderobe" und Velokleider auswaschen ist täglich problemlos möglich). - Velofahren mit Gepäck geht gut - das zusätzliche Gewicht stabilisiert und man gewöhnt sich rasch. - Italien ist ein tolles Reiseland. Kultur, Landschaft, Städte und für mich v.a. auch Essen und Trinken sind einmalig. - Die Strassen und der Verkehr im Süden Italiens sind nur knapp Velo-tauglich. Velowege existieren nicht; Aufpassen auf Verkehr und Strassen zustand ist viel anstrengender als normal.
Heute Rückfahrt mit dem Zug. Ich kann all mein Gepäck tragen: mein Bike ist verpackt: - in einem Sack die beiden Räder (Bremsscheiben demontiert) und so mit der Gepäckschlange organisiert, dass ich es über der Schulter tragen kann - Rahmen mit demontierter und an die Querstange getappter Lenkstange, Kette an den Rahmen getappt, Lenksäule gedreht, demontierter Gepäckträger an den Rahmen getappt, vorderes Kettenblatt mit Extra-Sack geschützt und alles in 2 Säcke gepackt und mit Tape gut gesichert. Das lässt sich einhändig tragen und abstellen oder ev. sogar ins Gepäckfach legen. - Einiges wie Bremsscheiben, Velotäschli mit Werkzeug, Sattel, Pumpe und auch die Front-(Foto-)Tasche ist in den roten Satteltaschen versorgt. - Auch alle Kleider und Sonstiges hat sich gut in den Taschen versorgen lassen, die sich bewährt haben. Ich hatte alles Nötige dabei ohne etwas zuviel mitgenommen zu haben. Velojäggli und Pulli, die ich nur am wrsten Tag in Schuls brauchte, brauchten am meisten Platz.
Beim Nachtessen in der Pizzeris gings dann italienisch laut zu und her. Warum ist also das Ende schon erreicht? - körperliche Limite erreicht? (Sitzprobleme) - genug vom Alleinsein - beim Fahren, aber auch beim Einkaufen und Hotelsuchen musste ich mich immer sehr organisieren (abschliessen, wichtiges mitnehmen); zu zweit ist das einfacher - immer schwierigere Strassen- und Verkehrsverhältnisse (je südlicher) - weniger Abwechslung (Meer entlang...) - und aufkommender Sturm für 2 Tage (bräuchte eh eine Pause) Das feine Essen hätte mind. einen der obigen Punkte kompensiert. So waren es halt alle zusammen ein Bisschen! Aber toll war es - und ich komm wieder nach Italien!

8 September 2017

Ja, jetzt nachdem ich den Entscheid zur Beendigung gefällt hatte, hatte ich einen ganzen Tag zum Organisieren: - Hotel verlängern (mit Zimmereechsel) kein Problem - Zugbilket kaufen: in Nettuno konnte die Frau am Schalter weder ein internationales Billet verkaufen noch wusste sie etwas über den Velotransport - das müsse ich in einem Reisebüro machen. Da die das auch nicht machten, versuchte ich es am Billet-Automat; der gab mir mal ein Ticket bis Mailand; Zürich stand such zur Auswahl - aber dann stürzte der Automat ab und wiederholte die laute Taschendieb-Warnung. Am Abend ging dann sogar der Rest über Sbb-App ind Sbb-Homepage... - Veloverpacken, da weder FrecciaRossa noch Ecn nach Zürich Veloverlad anbieten. In vier Läden organisierte ich Schraubenschlüssel (für Demontage Pedalen), grosse Abfallsäcke und Klebeband. Gemütlich genoss ich dann in einer Bar einen Apéro. Wieder im Hotel dann gefühlte 2 Std. Demontage und Verpackung - dann doch noch 2 Std in der Strandanlage des Hotels

7 September 2017

Neben Herausforderung/Stolz gibg es mind. noch einen Grund für die Fortsetzung - das Essen. Habe herrlich im St. Tropez gegessen (nur Fisch / direkt am Meer). Man hst mir sigar ausdrücklich von 3 Gängen abgeraten - das sei zuviel. Als gemischte Meeresantipasti gab es die ganze Karte - inkl. ca. 25 cozze. Und die Primi-Auswahl über 2 Seiten brauchte auch den Kellner für die Auswahl: Calamarata con Cernia e Pecorino werde ich auch versuchen nachzukochen! Danach (zum ersten Mal, obwohl ich das ja gerne habe) einen Amaro! Ich versuch mal in 2 Tagen bis Sa-Abend nach Napoli zu kommen und entscheide unterwegs wie/wohin weiter. Da das Wetter So + Mo schlecht angesagt ist, muss ich mir eh "Massnahmen" einfallen lassen.....
Beim flachen Radeln stellt sich so ein Flow ein - auch wenn ich dauernd Verkehr, Schilder und (v. a. auch) Strassenbelag und Löcher und Aufbrüche (zB. von Wurzeln) beobachte. Ich überlege, was ich überhaupt mache: - Sport / Ausdauer trainieren / Körperbewusstsein stärken? - Etwas beweisen? Mir? Wem sonst? - Italien erleben oder eher erfahren? - Das Alleinsein und Unabhängigsein testen, erfahren oder geniessen? - Gelegenheit nutzen, etwas Verrücktes (italienisch heisst das: fuori di testa) zu tun Irgendwie spielten wahrscheinlich alle Punkte eine Rolle. Seit einigen Tagen und v. a. heute zeigen sich aber auch Schwierigkeiten - banale und unerwartete): - Schmerzen an einer Stelle beim Sitzen (jeden Tag eher stärker) - Langeweile: jetzt geht es dem Meer entlang zum km abspuhlen - Verkehr: von hier aus muss ich alles auf der Strasse fahren. Der durchschnittliche Strassenzustand wird schlechter (mehr Löcher etc.) - Alleinsein finde ich immer blöder - auch die 5-7 Std. auf dem Velo allein
Do, 7.9. 140 km - 6:30 - 460 hm (obwohl alles eben...) von Tarquinia im schönen Hotel über Civitavecchia, Fiumicino, Lido di Ostia nach Anzio. Heute Morgen nach 16 km habe ich den 1000sten km meiner Reise gefahren - irgendwo kurz vor Civitavecchia (Bild 1). Einige km später bin ich dann endlich wirklich am Meer im Zentrum von Civitavecchia und lass mich fotografieren (Bild 2). Der Verkehr ist viel weniger schlimm als erwartet - aber alles auf der Strasse. Dies wird jetzt weiter so sein. Ws zieht sich, bis ich um 1 am Flughafen Fiumicino vorbeifahre (5 km tutschgerader Veloweg!). Endlich dann in Ostia angekommen, gönne ich mir eine halbe Stunde Pause und einen Zitronendrink und ein Wasser. Die restlichen 2 Stunden am Nachmittag sind streng, auch wenn ich deutlich über 20 fahren kann. Und beim Sitzen schmerzt seit Tagen eine Stelle - von anfang an. Um 5 bin ich dann in einem der vorsus studierten Hotels in Anzio mit kleinem Balkon aufs Meer hinaus - wunderschön aber mit Autolärm.

6 September 2017

Mi 6.9. 68 km - 3:10 h - 285 hm Rund um den Lago Bolsena - Marta - Tuscanía - Tarquinia Ein Erholungstag: nicht viel km, wenig Höhendifferenzen, mehr runter als hoch, wenig Verkehr, gute Strassen, schönes Hotel, Massagen, Velo-Unterhalt. Eigentlich wie geplant auch erfüllt. Um 1 bin ich schon im wunderschönen "Resort Valle del Marta", kann mein Bike mit dem Schlauch waschen, habe mich zur Massage angemeldet und geniesse das Bad. Es ist niemand da - es seien aber die meisten der (nur) 13 Zimmer besetzt. Voll Betrieb ist von Juni bis Ende August. Ab dieser Woche ist die Küche am Abend schon geschlossen und so gehe ich dann in die Stadt. Von dort aus sehe ich dann sicher auch das nur 4 km entfernte Meer - endlich (das Bild ist nochmals vom Bolsena-See). Morgen wirds dann intensiver - mit massiertem Körper und gereingtem Bike wird aber der 1000. km gefahren - vielleicht auch der 1100. Heute zeigt mein Compi nach 10 Tagen nämlich 984 km. Es wird auch Verkehr haben rund um Rom. Ja nu.

5 September 2017

Di 5.9. 74 km - 4:40 - 1093 hm. Chiusi - Orvieto - Bolsena Da Chiusi der wichtigste Fundort etruskischer Sachen ist, besuchte ich das Museum und lernte viel über dieses Volk. Dann gings aber doch per Bike weiter - tw. Entlang der Hochgeschwindigkeitszüge. Obwohl Zug und Autobahn da durchgehen, ist es füg andere Fahrzeuge ein wildes Auf-und-Ab. Und da Orvieto auf einem Hügel liegt (und nur der oberste Teil mit Rolltreppen erschlossen ist) war ich erdt um 13:30 und mit Stossen dort / aber Stadt und Dom sind einmalig so das es sich gelohnt hat. Der Weg zum Lago Bolsena (Bild) bedeutete 400 m Höhenunterschied- am heissen Nachmittag. Die Taschen schienen schon den ganzen Tag schwer wei Blei. Dank angenehmer Steigung und 3 Foto- und Trinkhalten war auch das in knapp einer Stunde geschafft. Leider auf dieser Strecke unter vollem aber auch rücksichtsvollem Verkehr. Zum Glück war die Tagesstrecke kurz geplant - die Egalisierung der Tageshöchstmeter aber doch eine Überraschung...

4 September 2017

Ich hatte Respekt vor dem heutigen Tag weil ein Anstieg bevorstand und weil ich weit fsjren wollte, weil erst in Chiusi Hotels zu Auswahl standen. Überhaupt habe ich Mir jetzt überlegt, wohin ich fahre und schon mal Hotels mit noch Platz gesucht. Ich bin dann am Nachmittag hingegahren und hab gefragt. So war ich flexibel- hatte aber auch das Risiko, dass voll ist. Der Anstieg war dann harmlos, 150 m und dann konstant auf der östlichen Talseite durch Olivenhaine und Reben. 40 km gingen "föiegend vorbei" und so hab ich mich mit dem Besuch von Arezzo belohnt - eindrücklich, aber etwa 1 und 1/2 h gebraucht inkl. Stop in einer Bar. Der Arno ist kein grosser Fluss mehr. Und die folgende Ebene von Arezzo bis Chiusi (alles auf 255-260 müM über 60 km) läuft nur immer moch nach Nord, weil Kanäle gebaut wurden. Offenbar gab es seit dem 10. Jh. tektonische Verschiebungen und es wäre heute anders (muss ich mal noch nachlesen).
(Fortsetzung Mo 4.9.) 117 km - 5:55 - 706 hm. Figline - Arezzo - Chiusi Man hat es gut gemeint und einen Veloweg gemacht über 60 km (siehe Foto). Aber das Kies war so tief, dass ich kaum vorwärts kam. Auf der schön geteerten Strasse nebensn kam ich mit weniger Aufwand rascher voran - aber halt mit etwas Verkehr. Nach 30 km wieder zurück um den Lago di Moltepulciano zu sehen. Er ist im Moment aber fast trocken... Ja nu, müde angekommen in herzigem B&B und zu Fuss in die Stadt zum NE - wieder topp....

3 September 2017

Bild vom Sarazzenen-Spiel heute hier in Figline Valdarno. Mann mit Speer (=Ritter) auf von Mannschaftskollegen gestossenem Wagen muss einen aufgehängten Ring treffen. 4 Quartiere stellen Mannschaften, Zeitüberschreitung, nicht Treffen, Ring Treffen aber nicht aufspiessen, gibt je Strafpunkte....
3.9. 88 km - 5:00 h - 725 hm - Pistoia-Prato-Florenz-Figline Valdarno Ich erhoffte mir eine ruhige Sonntagsfahrt - aber es kam anders. Ich habe keine detaillierte Wegbeschreibung mehr und Veloweg-Täfeli habe ich keine gesehen - ausser hie und da innerorts - dann oft aber mit harten Abgrenzungen (fährt kein Auto drüber, aber wenn der Biker es zu spät sieht, dann kann der auch nicht rein) und mit Ecken und Stopp-Signalen bei jeder Kreuzung. Zum Glück hat auf dem PhonemApp mögliche Bikewege. Bis und quer durch Prato war dss gut. Später ging ich aber im Industrequartier (wie wäre der Verkehr dort unter der Woche?) und in kleinen Dörfern vor Florenz vor lauter auf dem App nicht gekennzeichneten Einwegstrassen fast verloren. Vor Florenz dann aner am Arno toller Veloweg und nachher sogar quer durch Florenz ging alles gut. Um 12 dann kurz im Zentrum für 8 € ein Cola und ein Prussien einen Stopp gemacht. Lustig, dass der Weg im App über die berühmte Brücke führt.
Bei der Ausfahrt aus Florenz flussaufwärts habe ich von weitem die Mühle (Hotel im Frühling) gesehen. Dann kam die Überraschung: es ging bergauf und ging fast eine Stunde (300 hm und 10 km). Bei San Donato in Collina gings dann wieder runter. Die Autobahn überwindet das locker mit Brücken und Tunnels - aber mit dem Bike (und mit Gepäck)..... Dem San Donato war ich dankbar. Ich beschloss im Valdarno ein Hotel zu suchen und erst morgen Arezzo zu erreichen. Hotelsuche eher schwierig - am Schluss stand ich vor dem Tor und sah es nicht - war aber überzeugt, dass es hier sein musste. Muss mich etwas besser vorbereiten. Jetzt ruhe ich am Pool des schönen Hotels Villa Casagrande (Stil wie Mulino Firenze - Preis aber nur 90 €) in Figline Valdarno aus und geh später ins Zentrum.

2 September 2017

2.9. 94 km - 5:30 - 1208 hm - von Zocca hinunter nach Vergeto, wieder steigend über Suviana und dann wieder runter nach Pistoia Heute war der strengste Tag. Von Zocca viel auf und ab bis zur rasanten Talfahrt. Jetzt gehts von 200 m wieder bergauf. Die Hauptstrasse "Porrettana" benutze ich nur kurz um wieder in eine alte Parallelstrasse zu nützen - aber da ist ein Teil weggeschwemmt worden, mühsam schleppe ich mein beladenes Bike über Steine und Gestrüpp. Eine Reparatur lohnt sich vielleicht nicht - die alte Strasse braucht niemand... Überhaupt fehlen jetzt alle Velotäfeli. Bei Riola (mit je einer ganz modernen und einer stilistisch zusammen gewürfelten Kirche) biege ich ab in ein kaum befahrenes Tal. Dank auf und ab wird die Höhendifferenz bis oben (auf 890 m - erstaunlicherweise namenlos!) nicht nur 640 sondern 1000 m. Ich bin geschaffg - und musste auch 3 oder 4 mal stossen...
Die Aussicht (Bild 1) ist aber eindrücklich unf die Talfahrt rasant. Auf etwa 300 m wirds wieder bewohnt und ich sehe die ersten Olivenbäume. Ich bin rasch in Pistoia. Es beginnt zu regnen und ich schütze Material mit Wetterschutz und mich mit Regenjacke - bis alles montiert ist, hört es schon wieder auf (wie schon etwa 4 mal vor dem Pass). Endlich ein Hotel gefunden. Nach Dusche Stadtrundgang bis ich endlich zm halb 8 in eine Trattoris kann - jf südlicher je später- das sollte ich eigentlich wissen. Ich belohne mich mit feinem NE und gehe früh ins Hotel zurück.

1 September 2017

Nach Vignola startet der Anstieg. Zuerst gönne ich mir auf einer Parkbank eine Viertelstunde Power-Nap. Der Anstieg wäre ohne Gepäck gut machbar. An 4 Stellen stosse ich 5 Minuten und mache auch sonst einige Pausen. Dazwischen ist es nur leicht steigend. Um ( bin icv in Zocca, wo ich im ersten gleich fündig werde (Aussicht Bild 2 auf 760 müM nach 87 km). Nach Wäsche. kaufe ich ein (nur Flüssiges für Morgen), trinke in einer Bar ein, mache einige Fotos und gehe im Hotel essen. Ich habe Hunger!
1.9. 87 km - 5:45 - 913 hm - über Modena - Vignola bis Zocca (1. Appenin-Höhe) Da es in der Nacht regnete und alles nass ist, starte ich erst um 9. Es ist trocken und (noch) bedeckt. Ich fahre zurück zum fast trockenen Fluss Secchia. Bald kreuze ich die Hochgeschwindigkeitszugstrecke (was für ein Wort...; Bild 1). Ich quere Modena auf perfekten Velowegen und folgf bis Vignola einer neuen Bikeroute auf altem Zug-Terrain. Überhaupt habe ich erstaunlich viele separate Velowege (+80%?), sonst Wege neben der Strasse und höchstens 5% auf meist wenig befahrten Stassen. (strade mediamente trafficato).

31 August 2017

31.8. 132 km - 6:40 - 196 hm - über Mantova bis Carpi (Po-Ebene) Heute Ist es am Morgen bewölkt und es regnet etwa 4x ganz leicht, so dass ich für dif Fototasche unf den Rucksack immer wieder Regendchutz montiere. Dank Rückenwind bin ich aber zügig unterwegs. Ich folge dem Gardasee-Ausfluss Mincio (Bild 1) bis Mantua (alte schöne Stadt mit heute Markt am See mit sogar Seerosen, Bild 2). Bald bin ich am Po (Bild 3) und in San Benedetto del Po (Bild 3 mit wichtigem Kloster). Jetzt wirds schöner und heisser. An einem Kanal funde ich im Schatten eine Bank und ruhe fast eine Stunde. Entlang dem Fluss Secchia (Bild 5, Zufluss aus snderer Richtung in den Po - seit Monaten zuwenig Regen) fahre ich weiter und muss dann mal Umweg fahren wegen Bauarbeiten am Bikeweg und am Damm. Die App Phonemaps bewährt sich sehr heute. Da das im Führer angegebene Hotel nicht mehr existiert, fahre ich bis in die Alte Kleinstdt Carpi kurz vor Modena. Hier finde ich das kleine **Albergo da Giorgio.

30 August 2017

30.8. 102 km - 5:45 - 480 hm - Trento bis Peschiera del Garda Heute wieder lange dem immer breiter werdenden Etsch gefolgt - bis Rivoli Veronese, wo wir nach knackigem kurzem Anstieg endlich ein offenes Restaurant gefunden haben. Aucb wenn Frsnk etwas bremste, hatten wir bis da um 1 schon 75 km. Nachher gings wieder flott weiter und das Gos-App Phonemaps hat sich erstmals als Navi bewährt. So fanden wir über Nebenstrassen bald den Gardasee und dann auch das heutige Etappenziel Peschiera del Garda Nach Abschied von Frank Hotelbezug ***Greenpark, Schwumm im Pool, Weg studiert von morgen und kurze Stadtbesichtigung mit NE. Um 21 Uhr auf dem Weg ins Hotel bei 30^ fast mehr geschwitzt als beim Biken...

29 August 2017

29.8. 96 km - 5:15 - 442 Lana - Trento Fahrt mit Frank Schubert dem Etsch entlang bis vor Bozen, dort über Girlan auf dem Überetsch nach Kaltern mit Stop auf dem schönen Dorfplatz mit Kaffee und Einkauf ME auf dem Bauernmarkt. Weiterfahrt durch Tramin und dann wieder weiter lang dem Etsch entlang. Bei Hitze und Gegenwind machen wir zweimal Pause und kommen nach ca. 96 km um gegen 16:30 in Trento an. Wir müssen zuerst Getränke kaufen, bevor wir übers Touristoffice ein Hotel suchen und die geplante Weiterfahrt aufgeben. Das 2*Hotel Venezia ist direkt am Domplatz. Vor dem NE besichtigen wir den Dom. Früh und müde gehen wir schlafen. Und: zum Glück funktioniert der Velocompi nach 1 1/2 h und kleiner Reparatur wieder...

28 August 2017

28.8. 127 km - 6:30 - 950 hm - Scuol-Lana (Reschen - Vinschgau) Zug nach Scuol - dort überrascht mich am Bahnhof Herbert Baumann (der in Sent und Lissabon und Zürich wohnt). Rasche Fahrt nach Martina hinunter (mit 3 oder 4 Baustellen nach Rutschen und einmal sogar Umleitung). Nach Martina die Norbertshöhe hoch (350 Höhenmeter bei angenehmer gleichmässiger Steigung von ca. 5%) unx dann über Nauders zum Reschenpass (nochmals angenehme 200 m). Auf der Westseite vom Reschensee auf eigenem Fahrradweg herrlich weiter und dann mal richtig Mittagessen. Mit kurzen Startschwierigkeiten dann weiter rasant talwärts bis Glurns. Dort bei leichtem Regen kurz gehalten und dann weiter durch Apfelplantagen unf dem Etsch entlang auf der schönen separaten Veloweg. Um gut 5 Uhr in Lana dann übers Touristenbüro das Hotel Eichhof gefunden. Beim feinen Nachtessen dann mit dem Deutschen Frank geplaudert der von Donauwörth nach Verona fährt. Früh ins Bett.