Germany, Bulgaria · 8 Days · 12 Moments · October 2017

Abenteuer in Bulgarien


9 October 2017

Wir sind wieder daheim. Die letzte Woche war sehr spannend und vielseitig. Vor allem ohne unsere Gastfamilie hätten wir niemals so viel von Bulgarien und der Kultur erleben können. Den traditionellen Tanz Horo beherrschen wir nun schon mal für den nächsten Bulgarienurlaub. 😎

8 October 2017

Heute ging es nach Sozopol, einer kleinen Stadt südlich von Burgas. Besonders gefallen haben uns die kleinen Gassen und die höher gelegene Strandpromenade. Zudem gibt es hier viele Feigen und Granatapfelbäume. Ultimatives Highlight war aber, dass wir sogar Delfine gesehen haben (die leider zu schnell für unsere Handykamera waren). Am Ende des Tages heißt es leider Abschied von Seçilay, Seçkin und Müzeyyen nehmen, unser Nachtbus zurück nach Sofia steht an.
Da das Thema Essen bei der Reise einfach zu wichtig war und uns 5 Extrakilos bringen wird, hier ein Post nur dazu. Das bulgarische Essen ist vor allem super frisch. Wichtige Bestandteile sind Fleisch, Kartoffeln, Käse und Bohnen, insgesamt also recht deftig. Als Snack zwischendurch werden Nüsse und Sonnenblumenkerne o.Ä. gegessen. Aber auch süße Nachspeisen gehören dazu. Getrunken wird viel Rotwein und Rakia. Vor allem bei unserer Gastgeberfamilie haben wir noch vieles probieren können, da sie uns quasi minütlich Essen vor die Nase stellten. Wir können dann wohl heimrollen :)

7 October 2017

Eines der ältesten Dörfer Bulgariens ist Zheravna, ca. 100km westlich von Burgas. Dort gibt es auch ein Museum, in dem gezeigt wird wie die Leute dort früher gelebt haben. Wir hatten leider etwas Pech mit dem Wetter, dafür wurde uns noch gezeigt wie in Bulgarien Kaffee in Sand gemacht wird! 😋
Heute sind wir in Burgas angekommen, der viertgrößten Stadt in Bulgarien. Hier treffen wir Secilay und ihre Familie, die türkisch-bulgarisch sind. Wir haben einen Ausflug nach Nessebar und an den Goldstrand gemacht, lokal gegessen und noch ein super süßes Willkommensgeschenk mit regionalen Produkten bekommen.

5 October 2017

Heute haben wir einen Tagesausflug zum Rila Kloster gemacht. Dafür mussten wir von Sofia einen Bus nehmen, der ca. 11€ hin und zurück kostet und mit dem man 2,5 Stunden unterwegs ist. Die orthodoxe Klosterkirche sowie das Gelände sind kostenfrei, es gibt aber noch Museen, für die Eintritt verlangt wird. Nachdem wir alles angeschaut (und fotografiert) hatten, haben wir noch Shopska Salat im Restaurant gegessen, mit wunderschönem Blick auf den grün bewachsenen Berg, auf dem das Kloster erbaut wurde.
In Sofia gibt es allerhand kurioses. Zum Beispiel die Knieläden, deren Sortiment mit einem Kiosk zu vergleichen ist und bei denen man wie der Name schon sagt in die Hocke gehen muss, um mit dem Verkäufer zu reden. Außerdem gibt es vereinzelt Häuschen an Straßenecken, von denen aus der Verkehr (Ampelschaltung) manuell geregelt werden kann. In Sofia ist der Schnaps Rakia sehr beliebt und in zahlreichen Varianten erhältlich. Da er ziemlich stark ist, haben wir uns gestern für einen Spezialcocktail entschieden :)

4 October 2017

Heute haben wir im “Made in Blue“ leckeren Kuchen gegessen (Forest berries cheesecake und Matcha-Tarte). Ich hatte dazu noch eine hausgemachte Limonade. Das Bistro ist super süß eingerichtet und liegt in einer ruhigen Nebenstraße zwischen dem Nationalen Kulturpalast und der Alexander-Nevski-Kathedrale.

3 October 2017

Eine der Top-Sehenswürdigkeiten in Sofia: Die Alexander-Nevski-Kathedrale. Wir haben sie schon vom Flugzeug aus gesehen. Eine beeindruckende Kirche, die zu Ehren der Soldaten, die von 1877-1878 für die Freiheit Bulgariens vom Osmanischen Reich gekämpft haben, errichtet wurde. Im Innenbereich waren leider keine Fotos erlaubt, er ist in dunklen Farben und Gold gestaltet.
Eine kleine Auswahl unserer heutigen Sofia-Tour: Die Löwenbrücke. Der archäologische Komplex Serdika aus römischer Zeit, der erst 2010 bei U-Bahn-Arbeiten entdeckt wurde und heute auch in die U-Bahn-Station integriert ist. Die heißen Mineralquellen, an denen sich jeder (auch Verena) sein Trinkwasser holen kann. Und natürlich unser Abendessen. Hokkaido mit Kirchererbsen, Linsen und Gemüse gefüllt. Generell ist das Essen hier super frisch und lecker. Zu meinem Leidwesen gibt es viel traditionelles mit Fleisch, aber es findet sich immer etwas. Am besten gefällt uns an Sofia die Atmosphäre. Am besten mit shabby-chic oder positivem Ostblockcharme zu beschreiben. Teile der Stadt sind etwas schäbig, da wohl das Geld für Sanierungen fehlt. Auf der anderen Seite ist die Stadt sehr grün, mit vielen Parkanlagen, Wasser, einer Mischung aus allen Religionen (Kirche, Synagoge und Moschee in direkter Umgebung), wenig Touristen und günstigen Preisen (immer gut für Studenten). 😋

2 October 2017

Auf dem Weg zum Hotel hatten wir noch einen super Ausblick auf die Landebahn. Mit der relativ neuen Ubahn kommt man anschließend für ca. 80 Cent direkt ins Stadtzentrum. Wir übernachten im süßen Bon Bon Hotel und genießen noch unser erstes bulgarisches Essen in einem kleinen Restaurant abseits des Trubels. Morgen geht es zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Sofia!
Unser Urlaub startet am Albrecht-Dürer--Flughafen in Nürnberg. Das Ziel: Die bulgarische Hauptstadt Sofia. Natürlich fliegen wir nur mit ausreichend Proviant!