Germany, Namibia · 23 Days · 73 Moments · August 2017

Unsere Namibia Rundreise


23 September 2017

Rückflug von Frankfurt nach Basel. In Frankfurt komme ich auf die Schnapsidee, beim Zugang zum Gate durch die Passkontrolle zu gehen. Wahrscheinlich hat mich das Automated Border Control magisch angezogen. Dummerweise können wir aus diesem Grund nochmals die ganze Sicherheitsprozesur über uns ergehen lassen. Glücklicherweise habe ich viel Umsteigezeit einberechnet. Auch der Hals der Holz-Giraffe hat den Rückflug bis jetzt gut überstanden.
Rückflug von Doha nach Frankfurt. Wir können etwa 5 Stunden schlafen.

22 September 2017

Der Flug von Windhoek nach Doha ist mit 9 Stunde recht lang. Glücklicherweise ist das Angebot des Entertainement Systems wie üblich bei Qatar auf dem neusten Stand. Da wir am Nachmittag abfliegen, funktioniert es auch nicht mit dem Schlafen.
Rückflug von Windhoek nach Doha. Da ich dachte, dass es Amaruru nur hier gibt, habe ich für Theres im Duty Free zwei Flaschen gekauft. Unterdessen weiss, ich das man ihn auch im Coop haben kann :-) Immerhin ist er fast doppelt so teuer .. Die gut eingepackte Holz-Giraffe und die beiden Perlhühner, die wir im Alten Deutschen Fort im Etosha Park gekauft haben, nehme ich zur Sicherheit mit ins Flugzeug und lasse sie nicht im Koffer.

21 September 2017

Autofakten Gefahrene Kilometer: 6996 km Anzahl gefahrene Stunden: 81:30 h Anzahl gefahrene Stunden pro Tag: 3 h Durchschnittliche Geschwindigkeit: 58km / h Durchschnittlicher Dieselverbrauch: 8.6 l / 100 km Dieselkosten: 6778 N$ ( ca. 450 CHF) Dazu haben wir den linken vorderen Reifen wechseln müssen und zwischen Swakopmund und Twyfelfontein das hintere Nummernschild verloren oder es ist uns gestohlen worden. Bei dem Zustand der Strassen da oben, tippe ich eher auf ersteres.
Abendessen im Nice - Namibia Institut of Culinaric Education, der Hotelfachschule von Namibia. Das Essen war fein und zum ersten Mal haben wir Namibischen Wein getrunken.
Monte Bello Guesthouse. Die ursprüngliche Idee, hier noch ein wenig zu relaxen, fällt ins fehlende Wasser. Seit unserer Ankunft bringen es die Bautrupps nicht fertig, die Wasserleitung zu reparieren. Es gibt zwar immer wieder einmal ein wenig Wasser, aber nur in der Nacht und bis 7 Uhr, dann beginnen die Bautrupps wieder mit der Graberei. Wenn wir Glück haben, können wir noch vor dem Heimflug duschen. Langsam wird es Zeit, dass wir nach Hause kommen.
Namibia Staatsmuseum. Von Nordkorea gesponsert und gebaut - und genau so propagandistisch kommt das Ganze rüber. Es wird eigentlich nur der heroische Kampf der SWAPO glorifiziert und das sehr einseitig. Aber es hat auch interessante Themen im Museum. Unter den Einheimischen geht der Witz, dass das Museum wie eine Kaffeemaschine aussieht und ihr erster Präsident,  Sam Nujoma, die Gebrauchsanleitung in der Hand hält.

20 September 2017

Das beste Restaurant in Windhoek - Stellenbosch Wine & Bar. Das bisher beste Rindsfilet in Namibia, das wir gegessen haben und dazu einen sehr guten Cabernet Sauvignon getrunken.

19 September 2017

Abendessen in Joe's Beerhouse. Sehr touristisch, aber dennoch ein Muss. Im Innern sieht es aus, wie in einem Ramschladen, aber es passt und das Essen ist lecker.
Weitere Impressionen unserer spannenden Passfahrt.
Von Omaruru nach Windhoek über den Bosua Pass: 20% Gefälle, daher für Lastwagen und Caravans verboten. Auf der fast 200 km langen Strecke treffen wir auf diverse Tiere, darunter Paviane und Giraffen. Wir fahren den ganzen Weg praktisch alleine.

18 September 2017

Feines Abendessen im Camp. Es gibt Eland vom Grill mit Kartoffelstock und Zebra-Eintopf mit Gemüse und Reis.
Vom Elefantenkopf gehts weiter zu den Spitzkoppenbergen mit dem Matterhorn von Namibia.
Tagesausflug zum Elefantenkopf und zu den Bull Balls. Sehr eindrückliche Steinformationen.
Jetzt fahre ich seit 35 Jahren Auto und meinen ersten Alkoholtest muss ich in Namibia machen - Morgens um halb Zehn

17 September 2017

Unsere Unterkunft im Omaruru, die Onduruqea Guestfarm. Das Essen ist der Hammer. Der Sohn des Gastgebers hat Kudu auf dem Feuer gegrillt. Dazu gibt es selber gemachte Spätzli. Ja, die Gastgeber sind Schwaben und stammen ursprünglich aus dem Schwarzwald in der Nähe von Schweningen.
Abfahrt Richtung Onduruqea Guestfarm in Omaruru. Unterwegs machen wir bei der AfriCat Foundation halt.

16 September 2017

2. Abend in der Waterberg Guestfarm. Heute hat es viel mehr Leute hier als gestern. Das Essen ist wieder köstlich gewesen ( Kudu, Chicken, Mais und Reis).
Ein weiterer blutroter Sonnenuntergang in der Waterberg Guestfarm.
Die Farm erlaubt dank der Form der Zäune den Durchgang für das freilebende Wild, hier "Game" genannt. Dadurch erhalten die zahlreichen Leoparden und Geparden genügend Beutetiere und lassen die Kühe in Ruhe, da sie wegen ihrer Größe schwieriger zu schlagen sind. Die Kälber werden in speziell geschützten Bereichen gehalten und bewacht, bis sie gross genug bzw. zu gross für den Leoparden sind.
Besichtigen der 42000 Hektaren grossen Farm. Sie wird durch 300 km Strassen erschlossen und hat über 500 km Viehzäune. Die Farm beherbergt im Schnitt 1500 Rinder und 40 Pferde, die während der Regenzeit als Fortbewegungsmittel eingesetzt werden.

15 September 2017

1. Abend in der Waterberg Guestfarm in Okosonhomingo. Das Abendessen nahmen wir zusammen mit den Besitzern Harry und Sonja ein. Es gab unter anderem Warzen - Schwein - Schnitzel.
Beim allerletzten Wasserloch kurz vor dem Ausgang haben wir unseren viel gesuchten Leoparden doch noch gefunden. Gemütlich auf einem Ast dösend betrachte er das Theater, das um ihn gemacht wurde. Daneben gab es noch Geier und Giraffen zu bewundern.

14 September 2017

Night Drive im Etosha National Park. Schon während der Fahrt treffen wir Tiere, die wir am Tag nie sehen würden: Wüstenspringmäuse, Hasen, Eulen und tonnenweise Mäuse. Am Wasserloch sehen wir dann mithilfe des Rotlichtscheinwerfers Spitz- und Breitmaulnashörner, Hyänen, Schakale, Karakas. Dabei werden wir von unzähligen anderen Augenpaaren beobachtet, die im Rotlicht funkeln und die zu weit weg sind zum erkennen. Leider lässt das schwache Licht keine Fotos zu, aber das spielt keine Rolle, das Erlebnis ist dennoch einmalig.
Sunset im Okoshicamp. Das Camp hat bei der Bar einen kleineren Pool mit Liegestühlen. Trotz der hohen Temperaturen von über 30 Grad ist das Wasser extrem kühl. Die Angestellten des Camp sind zurückhaltend aber freundlich. Man merkt allerdings, dass es sich um ein staatlich betriebenes Camp handelt und die Leute ihren Lohn erhalten, ob das Camp gut arbeitet oder nicht. Das Essen schmeckt lecker und ist kräftig gewürzt. Auf den Fisch haben wir allerdings bewusst verzichtet, da das Meer sehr weit weg ist und die Kühlmöglichkeiten beschränkt sind. Am zweiten Tag will es der Zufall, dass wir das ganze Camp für uns haben.
Etosha Park - dritter Tag - langsam kennen wir die Hotpots - Höhepunkt heute sind die Hyänen gewesen. Elefanten am baden und Ausflug in das alte deutsche Fort
Der riesige See entpuppt sich bei näherer Betrachtung als öde Lehm- und Steinwüste. Trotzdem findet man dort verschiedene Tiere.

13 September 2017

Okoshicamp. Es wird betrieben vom NWR (Namibia Wildlife Ressort), einer staatlichen Gesellschaft. Die Chalet haben keine Klima- Anlage und sind entsprechend warm, aber in der Nacht kühlt es sich recht ab und man kann angenehm schlafen. Die Chalet sind zeltähnlich gebaut, haben Dusche und Badewanne und viele Fenster mit Sicht auf das "Meer" bzw. das Sand- und Steinmeer. Als Gag gibt es eine zusätzliche Aussendusche.
Etosha National Park, der zweite Tag. Viele viele Elefanten, Giraffen und Zebras. Leider findet Theres trotz intensiver Suche keine Geparden. Ihnen ist es wahrscheinlich wie uns zu warm um sich draußen zu bewegen. Bei dem dichten Gras sieht man von der Straße höchstens 10-20 Meter weit.

12 September 2017

Okutala Etosha Lodge, die zweite Nacht.
1. Ausflugstag im Etosha National Park - Trotz intensiver Ausschau von Theres noch keine Löwen, Geparden oder Leoparden gesichtet.

11 September 2017

Sunset in der Okutala Etosha Lodge.
In der Okutala Etosha Lodge.
Zwischenhalt in Outjo. Die ersten Springbock-Burger im unserem Leben.
Unterwegs zur Okutala Etosha Lodge.

10 September 2017

Impressionen von der Twyfelfontain Country Lodge.
Burned Mountains und Orgel Pipes. Sehr schöne Felsen-Formationen.
Petrified Forrest (Fake Version). Aber das Navi führte uns dahin. Der offizielle Eingang ist 30 km weiter hinten. Betrachten wir die 100 N$ als Entwicklungshilfe.
Die Wüste lebt, man muss nur hinschauen.
Felszeichnungen in Twyfelfontain "zweifelhafte Quelle". Gemäß unserer Führerin sind die zwischen 2000 und 6000 Jahre alt.

9 September 2017

Am Abend vor dem Zimmer in der Lodge. Eigentlich hat es einen schönen Sternenhimmel, den man aber nur sieht, wenn man ca. 200 Meter von den Bungalows weggeht, damit das Restlicht nicht stört.
Abendessen in der Lodge. Bei vielen Besuchern wird leider immer ein Buffet aufgetischt, was von den Wartezeiten her gut ist, das Essen ist dann aber immer lauwarm. Dafür hat der Rotwein Zimmertemperatur, also etwa 23 Grad. Nach der brachialen Behandlung mit Eiswasser ist er dann aber doch genießbar.
Der Caruso von Twyfelfontein. Viele Vögel sind in der Lodge zu finden, teilweise werden sie von den Gästen gefüttert und verlieren ihre natürliche Scheu. Aus diesem Grund ist der ganze Essbereich mit Vogelnetzen versehen.
Twyfelfontein Country Lodge, direkt unter einem u-förmigen Felsen gelegen. Sie passt sich von Baustil und Farbe perfekt an die gegebene Landschaft an.
Unterwegs zur Twyfelfontein Country Lodge. Es soll hier Bergelefanten geben, die haben sich bei den heissen Temperaturen aber einen schattigen Platz gesucht und lassen sich nicht blicken.
Cape Cross - Heimat von cs. 60000 Robben. Es stinkt zwar wirklich fürchterlich, aber es ist den Besuch wert. Es dauert allerdings dann eine Wille, bis der Geschmack wieder vollständig aus der Lüftung des Autos verschwunden ist.
Das berühmteste Wrack von Namibia. Der Parkplatz ist umringt von fliegenden Händlern. Wie man sieht, haben wir einen der 300 Nebeltage von Swakopmund erwischt.

8 September 2017

Am Strand von Swakopmund können wir vor und während dem Essen den Sonnenuntergang bewundern. Zum Essen gibt es im "The Tug" zuerst panierte und frittierte Muscheln, danach eine Meeresfrüchte - Platte mit köstlichen Garnelen in verschiedenen Grossen und Fisch.
Die Innenstadt von Swakopmund, in welchem es gemäss unserem Wüstenguide an 300 Tagen im Jahr Nebel hat, der sich dann gegen den Mittag auflöst. Neben einigen alten Originalgebäuden, wie der alten Kaserne, wo nun eine Jugendherberge ist, hat es einige Nachbauten, die gemäß Vorlagen aus der deutschen Kolonialzeit erstellt worden sind. Speziell an dieser Stadt sind die sehr breiten Strassen, die meist 4-spurig geführt sind.
Living Dessert Ausflug in die Namib - Wunderbarer Ausflug in die Wüste. Wir haben dort die "little five" gesehen: Schlange, Chamäleon, Eidechse, Geko und Spinne

7 September 2017

Abendenessen im Ocean Cellar am Strand von Swakopmund. Es gibt feinen frisch gefangenen Kabeljau und zur Abwechslung keinen Malva-Pudding.
Die Salzpfannen als Heimat von Kormoranen, Flamingos und anderen Vögeln. Bis zu den Pelikanen trauen wir uns nicht, da der angegebene 4x4 Weg viel Steckenbleib-Potential hat.
Besichtigen der Salzgewinnungsanlagen per Auto. Das Salz wird in grossen Pfannen gewonnen, in welche das Meerwasser gepumpt wird, damit es dort langsam verdunstet und die Salz-Sand Schlacke ausgebaggert und weiterbearbeitet werden kann. Das Salz wird, wie praktisch alle Produkte nach Südafrika geliefert.
Unser Guesthaus in Swakopmund - Sehr stilvoll eingerichtet mit einer freundlichen Betreuung.
Vom Agama River Camp geht es weiter nach Swakopmund via Walvis Bay.

6 September 2017

Sunset in unserem Agama River Camp auf über 1000 Meter über dem Meeresspiegel.
Agama River Camp

5 September 2017

Der Weg zum Agama River Camp - Schotterstrassen bis zum Abwinken

4 September 2017

Unsere Aussicht von der Lodge aus - Die Tiere besuchen das Wasserloch scheinbar nach einem festgelegten Zeitplan.
Bei den von Hand aufgezogenen Geparden. Wir dürfen sogar beim Füttern dabei sein.
Ankunft in der Lapa Lange Lodge. Wir bekommen das beste Chalet direkt am Wasserloch.
Reifen wechseln in der Steinwüste von Harpad Dam. Das erste Mal seit beinahe 30 Jahren, dass ich sowas machen muss.

3 September 2017

Am südlichen Wendekreis

2 September 2017

Unsere erste Unterkunft, das Villa Moringa Guesthouse in Windhoek. Die Einfahrt ist für ungeübte Hilux-Fahrer eine kleine Herausforderung.
Übernahme unsere Autos für die nächsten 3 Wochen - statt Dacia Duster einen Toyota Hilux - Was für ein Schlachschiff - Aber macht Spass beim Fahren, obwohl ich noch ein wenig Mühe mit dem Linksfahren habe und dem dadurch rechts angebrachten Blinkerhebel. Bei jedem Abbiegen schalte ich zuerst den Scheibenwischer ein 😜
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - wir müssen sehr Geduldig sein.
Von Doha weiter mit Quatar Airways nach Windhoek. Leider reicht die Umsteigzeit nicht zum Shoppen.

1 September 2017

Frankfurt Flughafen - Mit Quatar Airways nach Doha.
Basel Euroairport - Lufthansa Flug hat 35 Minuten Verspätung.
Nach einem mehr oder weniger ausgiebigen Frühstück machen wir uns am 1.9.2017 Richtung Busstation auf, um anschliessend mit dem Zug auf Basel und dann mit dem Bus zum Flughafen zu fahren. Theres will wie gewohnt das Ticket über die SBB App bestellen. Doch die ansonsten zuverlässige App will einfach nichts von einer Bestellung wissen. Da wir langsam in Zeitnot geraten, entschliessen wir uns, das Ticket in Aarau zu kaufen und schwarz Bus zu fahren. In Aarau erhalten wir freundliche Unterstützung von einer SBB Mitarbeiterin. Die Hilfe ist so gross, dass wir mit zwei Tickets auf Basel fahren, obwohl ich ein GA habe. Irgendwie ist das mit den 2 Bestellungen im ganzen Trubel untergegangen. Immerhin ist das Ticket ein Jahr lang gültig.

31 August 2017

Dem ist dann wirklich so und da ich kein anderes Telefon mehr habe, muss ich meine Coiffeuse nach dem Telefon fragen. Bei der Lufthansa werden aus der 3 Minuten Wartezeit dann nur 10 Minuten. Dann sagt mir der gute Herr, dass ich das nicht bei der Lufthansa bestellen muss, sondern bei der Swiss, da sie das Ticket ausgestellt haben. Leicht angesäuert nehme ich Kontakt mit der Swiss-Hotline auf und der geneigte Leser merkt es sofort, dort schickt man mich wieder zur Lufthansa. Ich versuche so ruhig wie möglich zu erklären, was der Herr von der Lufthansa soeben gesagt hat und AUSNAHMSWEISE bekomme ich die Bestellung von der Swiss ausgeführt.
"Drum prüfe, wer einen Flug online bestellt" Beim CheckIn des Zubringerfluges von Basel nach Frankfurt stelle ich mit Entsetzen fest, dass ich bei der Online-Bestellung vergessen habe, 2 Gepäckstücke hinzuzufügen. Natürlich sollte das Nachbestellen ja online kein Problem sein. Also schnell auf die Swiss Internetseite und 2 Gepäckstücke dazu nehmen. Doch leider geht das nicht, weil der Flug von der Swiss kommt, aber von der Lufthansa ausgeführt wird. Es geht nur über den telefonischen Weg. Also wähle ich mich in die Swiss-Hotline. "Ihre geschätzte Wartezeit beträgt 4 Minuten" - 35 Minuten später sagt mir die nette Dame am Telefon, dass ich die Gepäckstücke nur bei der Lufthansa bestellen kann, da diese den Flug durchführen. Also weiter zur Hotline der Lufthansa. Da sehe ich deren Nummer 0900 xxx xxx, ich ahne Böses. Mein vom Bund gesponsertes Mobilephone hat sicher den 900er Nummernkreis gesperrt.