United States of America · 5 Days · 6 Moments · November 2016

The Mississippi River Queens


14 November 2016

Am letzen Tag ging es in das World War ll Museum. Das größte in ganz Amerika! Ein riesiger Komplex von Gebäuden, die alte Panzer, Autos und Flieger ausstellen. Jede kleinste Schlacht ist aufgeführt, es gibt viele Ausstellungsstücke und tolle, detailreiche Beschreibungen zu Einzelschicksalen. In der Ausstellung steckt wirklich viel Mühe. Palmen und Dschungel in der Vietnam Zone, Tannen und Schnee im Wald auf dem Weg nach Berlin. Toll gemacht! Dazu: vieeeele Veteranen, die teilweise im Rollstuhl vor die Leinwände geschoben worden. Viel Stolz. Darauf, Nazi Deutschland und China gerettet zu haben. Die demokratische Retter- Nation zu sein. Die Welt befreit zu haben. Egal, was es kostete. Die Art und weise, wie der Krieg in diesem Land dargestellt wird, erinnert fast an die Propaganda von damals. Und sicher würden all die Veterans sofort wieder losziehen..

13 November 2016

Auf eine der Plantagen in Louisiana haben wir es auch geschafft. Dafür musste ein Auto und Begleitung her. Coralie aus Neuseeland, eine unserer Zimmernachbarinnen, war dabei! Unser Ziel: Houmas House. Die damals größte Plantage im ganzen State. Benannt wurde das Haus beim Bau im 17. Jahrhundert nach dem indianischen Volk, das die Region bewohnte. Jahrelang wurde hier erfolgreich Zuckerrohr angebaut und in die ganz Welt verschifft. Vor 30 Jahren kaufte ein reicher Geschäftsmann das kaputte Anwesen auf und stattete es mit gesammelten Antiquitäten der Zeit aus. Alles sollte aussehen wie damals. Das Projekt ist auf jeden Fall gelungen!

12 November 2016

Abends ging es dann regelmäßig in das French Quarter von New Orleans. Einfach die Hauptstraße mit einem der Streetcars runter und schön findet man sich zwischen Geschäften, Bars und Restaurant, die die typische Küche anbieten. Lecker Jambalaya (ein afrikanisches Reisgericht) Po Boys (Sandwiches) und leckere Nachspeisen. Müssten wir natürlich probieren und waren begeistert! Einen hochzeits Umzug haben wir beobachtet, Kutschen am Jackson Square und aus jeder Richtung und jeder Bar spielt einem Jazz hinterher. Und zwar vom Feinsten! 🎷🎤
Gewohnt haben wir in einem ganz wunderbaren, alternativen Hostel in der Nähe des French Quarter. Abgesehen von der Organisation (übers Wochenende maßlos überbucht) eines der schönsten Hostel die ich bisher gesehen habe. Interessante (und merkwürdige) Menschen aus Finnland, Amerika, Kanada und unsere lieblings Bekanntschaften aus Neuseeland. Die hauseigene Katze hat sich von allen Gästen Krauleinheiten abgeholt, es gab eine eigene Küche und leckeres Frühstück! ☀️

10 November 2016

Erste Eindrücke aus New Orleans! New Orleans ist mit 343.829 Einwohnern die größte Stadt im Bundesstaat Louisiana in den Vereinigten Staaten. Sie ist ein Industriezentrum mit einem bedeutenden Hafen am Mississippi. Die Stadt ist bekannt für ihre lokale kreolische Küche und ihre historische Altstadt (French Quarter), in der sich zahlreiche Gebäude im spanischen und französischen Kolonialstil befinden. Außerdem gilt New Orleans als die „Wiege des Jazz“. Bis heute ist New Orleans auch für seine kreolische und seine Voodoo-Kultur bekannt, die mit dem Sklavenhandel aus Afrika nach Amerika gekommen war. Ebenso bekannt ist die Stadt für ihre vielfältigen Musikrichtungen.