Australia, New Zealand · 21 Days · 27 Moments · November 2018

Teltow meets Neuseeland


8 December 2018

Fazit: Würden wir noch einmal Urlaub mit einem Camper machen? JA! Alle unsere Ängste und Befürchtungen(wir hatten Beide sehr unterschiedliche)waren umsonst.Wir hatten 3 Wochen Urlaub und haben extrem viel gesehen, erlebt und gelernt.NSL ist ein wunderschönes Reiseland.So haben wir gleich Zukunftspläne geschmiedet.In meinem nächsten Leben werde ich Merinoschaf,Jörn will so lange nicht warten,hofft auf den baldigen Lottogewinn,kauft ein Boot und wird die beiden Inseln noch einmal mit großer Freude umrunden. ABER,vielleicht kommen wir vorher noch einmal zurück,buchen Campinski und nehmen uns Zeit für die Nordinsel,die diesmal zu kurz kam. Wenn Jörn morgen mich im Flieger fragt:Was war dein schönstes Urlaubserlebnis! Muss ich antworten wie ein Kind:everything was nice. Und zum Schluss,ganz lieben Dank unserer virtuellen Reisegruppe.Wir hatten viel Spaß mit Eurer Begleitung. Das man sich über so einen neumodischen Kram wie „likes“ freuen kann, war auch eine ganz neue Erfahrung 😘

7 December 2018

Wir haben unser letztes Ziel erreicht, Auckland, die größte Stadt NSL mit 1,5 Mill. Einwohnern. Die Stadt wird wegen der Bevölkerungsdichte mit Berlin verglichen, jedoch sind hier weit aus mehr Menschen auf den Straßen. Auckland hat eine schöne Architektur, vermischt ist Altes mit Neuem. Um überhaupt einen Überblick zu bekommen, haben wir den Sky Tower mit einer Höhe von 328 m genutzt. Das war eine super Entscheidung, die Stadt von oben bietet ein wunderschönes Bild. Glasboden und vorbeikommende Bungee Springer sind gewöhnungsbedürftig. Campinski steht in seiner letzen Nacht auf Platz 1, ganz im Norden von Auckland mitten zwischen Einfamilienhäusern. Morgen fahren wir zur Übergabestation unsers Campers, haben dann 3700 km hinter uns (Planung lag bei 4000). Anschließend fliegen wir Auckland - Singapore - München - Berlin nach Hause.

6 December 2018

Unser Weg heute führte uns 200 km nach Rotorua. Nun sind wir etwa in der Mitte der Nordinsel. Das Ziel war heute das Wunderland der heißen Quellen. Die Route war 3 km entlang an 25 verschiedenen Kratern, heißen und kalten Seen. Gemerkt haben wir uns den Champagnerpool mit 75 Grad. Teilweise waren wir umhüllt von den Dämpfen. Die Farben entstehen durch verschiedene Elemente und Verbindungen. Gerochen haben wir hauptsächlich Schwefel. Rotorua, die dampfende Stadt ist ein ein nettes Städtchen, liegt wieder mal an einem schönen See und überall riecht es nach Schwefel. Fast zufällig haben wir noch das Dorf Whakarewarewa entdeckt. Hier leben Maoris und pflegen ihre alten Traditionen. Sie nutzen die Quellen in ihrem Dorf (teilweise über 100 Grad) als Energiequellen zum Kochen, für heilende Zwecke und zur Revitalisierung. Touristen dürfen täglich bis 17 Uhr an dem Leben der Ureinwohner Teil haben.

5 December 2018

Nach einer verregneten Nacht (es hat wie aus Eimern gegossen) haben wir wieder mal nach unseren Nachbarn geschaut. Wir waren im Wildlife Park und konnten die einheimischen Vögel ganz aus der Nähe betrachten. Endlich auch den Kiwi, der ganze Stolz der NSL. Er ist ein lustiger Geselle, leider nachtaktiv. Unser Weg führte uns dann 200 km weiter nach Napier, eine traumhaft schöne Stadt an der Ostküste mit südpazifischem Ambiente. Endloser Strand, die City im Art-Deco Stil und mediterranes Klima. Und Campinski steht heute direkt am Strand, MEERBLICK, soweit das Auge reicht. Für diesen schönen Platz verzichten wir erstmals auf den Luxus eines Campingplatzes und versorgen uns selbst. Heute werden also alle Hebel in diesem Auto in Bewegung gesetzt, die wir bisher nicht brauchten.

4 December 2018

Die Überfahrt wird als eine der schönsten auf der Welt beschrieben, das können wir jetzt nachvollziehen. Die Fähre (gleicht eher einem Kreuzfahrtschiff) schlängelt sich durch die Berge wie in einem Labyrinth. Nach 3,5 h haben wir Wellington, die Hauptstadt NSL erreicht. Erster Eindruck war der einer typischen Großstadt, reichlich Verkehr, keine Parkplätze für Camper und überall wuseliges Treiben. Spätestens auf dem Mount Victoria wird man eines Besseren belehrt, ein fantastischer Blick über die Stadt und den ganzen Hafen. Hier wurde der Film Herr der Ringe gedreht. Wellington ist bekannt für weltweite Filmpremieren wie auch Herr der Ringe und King Kong. Der Baum ist ein Chrismas Tree. In 2-3 Wochen sind alle Blüten auf gegangen und er hat pünktlich seinen roten Schmuck. Wir sind dann 130 km weiter gefahren um unseren morgigen Ziel etwas näher sein. Daher steht Campinski heute im Wald, vermutlich sagen sich hier nicht einmal die Füchse gute Nacht.

3 December 2018

Heute sind wir in Nelson schnell noch zum Wurstladen gefahren, haben einen ausgiebigen Strandspaziergang gemacht und dann ging es 190 km weiter nach Picton. Trotz Fährhafen ein wunderschöner Ort. Wir haben den ersten Wanderweg genommen, sind durch herrliche Wälder auf den Berg gekraxelt und wurden mit einem herrlichen Blick auf den Hafen belohnt. Auf den Straßen gibt es überall die Schilder Alkohol freie Zone. Ihr müsst aber kein Mitleid haben, Campinski’s Minibar hat stets die besten Weine im Angebot. Morgen um 8 Uhr sind wir auf der Fähre und steuern die Nordinsel an. Dann beginnt der dritte und letzte Teil unserer Reise. Das Wetter hat übrigens von kühlen Frühlingstemperaturen auf warme Sommertage gewechselt.

2 December 2018

Kaikoura,Giganten der Meere, wir waren gespannt. Haben alle Präventionsmaßnahmen gegen Seekrankheit getroffen. Die Wellen waren 2m hoch, der Katamaran wurde von einer Kapitänin gesteuert (darüber freut sich Jörn immer), es konnte los gehen. Mit etwa 50 km/h schaukelten wir über die Wellen. Es gab 5 Stops, die Kapitänin hielt dann ihr Echolot ins Wasser und hört den Wal auf mehrere km und steuert entsprechend das Boot in die Richtung. Wir hatten Pech, heute war ein Tag ohne Pottwale. Dafür sind wir fast erfrorenen, schätzten uns aber glücklich zu den 50% zu gehören, die ihr Tütchen nicht brauchen. Wir fuhren dann 240 km nach Nelson. Cappuccino Pause war in Blenheim unterm Weihnachtsbaum. Die beiden Städte haben die häufigsten Sonnentage und den geringsten Niederschlag hier in NSL. Wie soll es anders sein, überall also Weinberge (ohne Berg). Hier in Nelson in einem wunderschönen Park ist genau die Mitte von ganz Neuseeland.

1 December 2018

Unser Tag begann heute mit einem 3h Spaziergang an der Küste. Mittags waren wir mit 1-2 Pottwalen verabredet. Aber Krinelkes und das Wetter🤔...Es war so stürmisch, dass kein Boot raus fahren konnte. Also bleibt Campinski eine Nacht länger und wir starten morgen um 6.45 Uhr einen neuen Versuch. Hier in Kaikoura liegt die Chance bei 95% auch wirklich Pottwale zu sehen. Wir haben uns dann kurzfristig entschieden mal zu schauen, was bei Nachbars (20 km weiter) los ist. Die Robben haben gerade Junge und lagen uns zu 100 ten vor den Füßen. Wir sind bisher übrigens 2300 km gefahren, ich bin immer noch glücklicher Beifahrer und froh, dass ich diesen Platz nicht aufgeben muss. Unser Rückweg führte uns über den Supermarkt. Auf dem Bild ist nur mal die Abteilung Hundefutter/ Kühlung zu sehen. Nun könnt Ihr Euch selber ausmalen, wie alles andere aussieht. Abendessen gab es heute vor Campinski Nr.41 bei schöner Sonne und kühlem Wind.

30 November 2018

Heute sind wir unter getaucht. Das Thermalbad in Hanmer Springs bietet 15 verschiedene Pools mit Temperaturen von 33-42 Grad. Abkühlung gab es im Schwimmbecken bei 28 Grad. Mein Eintritt war 7 NZD preiswerter, mein erster Bonus seit 60+😊.Die Sanitäreinrichtungen sind mal wieder erwähnenswert oder kaum zu glauben. Zu allem Luxus gab es diesmal noch eine Schleuder für die nassen Badesachen. Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg und fuhren 130 km nach Kaikoura, ein kleine Stadt an der Ostseite, direkt am Pazifik. Hier haben wir morgen wieder einen wichtigen Termin.

29 November 2018

Nachdem heftiger Regen die ganze Nacht auf Campinski prasselte (klingt nicht halb so romantisch wie im Film) nahm der Morgen ein gutes Ende. Ich konnte mein Versprechen einlösen und von einem Teil meines Geburtstagsgeldes Jörn zum Helikopterflug einladen. Wir haben uns 2 Gletscher von oben angeschaut. Es war traumhaft schön. Anschließend sind wir 400 km gefahren, zuerst entlang an der Westküche mit Blick aufs Meer, später quer über die Insel Richtung Osten. Unseren Mittags Cappuccino gab es in Hokitika, einem verträumten Hafenort mit riesig langem Strand. Wir sind jetzt in Hanmer Springs. Hier ist morgen Wellness angesagt.

28 November 2018

Heute sind wir 300 km an die Westküste gefahren. Unser Ziel war der Franz Josef Gletscher. Bei der Fahrt durch die Berge leuchtete mal rechts ein blauer See und in der nächsten Kurve ist links der nächste See zu sehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass Beifahrer sein richtig Spaß machen kann. Unser erster Halt galt den Blue Pools. 30 min durch den Wald gewandert, eine Hängebrücke überschritten und plötzlich leuchtet es türkis. Unseren zweiten Stop machten wir mit einem kleinen Umweg an einer abgelegenen Bucht. Und kaum zu glauben, auf einmal waren 2 Brandenburger mit Seelöwen und Pinguinen allein am Strand. Es war unglaublich schön. Campinski steht heute im Gletscher Tal bei 24 Grad und Schnee bedeckten Bergen. Gleich neben uns haben wir das Tasmanische Meer und den Regenwald.

27 November 2018

Heute war unser Ziel Wanaka, ein Meisterwerk der Natur wird es auch genannt. Die 240 km vergingen mal wieder schnell, weil es jede Menge zu sehen gab. Unser Weg führte über einen Pass mit grandioser Aussicht auf die gefahrenen Straßen und das Tal. Natürlich,liegt auch dieser Ort an einem wunderschönen See, dem Lake Wanaka, viert größter See NSL. Wir haben einen ausgedehnten Spaziergang entlang des Sees gemacht und sind anschließend zur Puzzling World gelaufen. Besondere Herausforderung waren hier das Labyrinth und der gekippte Raum (alles war schief, so dass man sich teilweise fest halten musste).Der Rückweg zu unserem Campinski, diesmal direkt hinter den Weinreben, am Fuße des Berges war von einem tollen Sonnenuntergang begleitet.

26 November 2018

Inzwischen sind wir ca 1300 km gefahren. Heute war unser Ziel der Milford Sound. Er ist der Größte von 14 Fjorden. Wir hatten 120 km vor uns. Die Strecke war wunderschön. Riesige Berge, weite Wiesen, Wasser in allen Farben und unzählige Wasserfälle machten die Fahrt mal wieder sehr abwechslungsreich. In der Gegend regnet es 200 Tage im Jahr, das hat zur Folge, dass sehr viel Süßwasser auf dem Salzwasser schwimmt und damit wirkt das Wasser märchenhaft schön. Am Fjord stiegen wir in unser Boot. Wir hatten die Route „Begegnung“ gebucht und wurden sehr dicht an die Felsen herangefahren. So haben wir Robben und Pinguine ganz nah gesehen. Einmal parkte das Boot fast unter einem Wasserfall, so dass die Leute außen am Bug nass wurden. Mitten im Fjord wurden wir am Observatorium abgesetzt. Nun waren wir unter Wasser, nur durch Glasscheiben getrennt und haben den Fischen zugeschaut. Zum Abendessen gab es Würstchen mit Kartoffelsalat, aber auch Muscheln (Supermarkt) wäre eine Möglichkeit gewesen.

25 November 2018

Nach einer Fahrt von 140 km Richtung Südwesten sind wir im Fjordland Nationalpark angekommen, wird auch als das Ende der Welt bezeichnet. Der Ort heißt Te Anau und liegt direkt an einem 60 km langem See. Unser Ziel war heute die Glühwürmchen Höhle, zu erreichen mit einer 30 min Bootstour. Der Besuch der Höhle war ziemlich spektakulär. Die Glühwürmchen leuchten wie eine kleine LED. Ansonsten war es absolut dunkel und überall waren tosende Wasserfälle zu hören. Eine Bootsfahrt in der Höhle bei absoluter Dunkelheit gehörte auch dazu. Unseren Campingplatz haben wir bereits Mittags aufgesucht, bevor das Schild stand, sorry..... Diesmal bleiben wir 2 Nächte.

24 November 2018

Unser Termin heute ist wegen schlechtem Wetter ausgefallen, bei so tiefen Wolken fliegt kein Helicopter. Wir wollten die Gletscher von oben sehen und vor Euch schon mal Schnee anfassen. Wir machten uns auf den Weg nach Queenstown, sind 240 km Richtung Süden gefahren. Unterwegs machten wir Halt an der Kawarau Bridge. Auf den 43 m Bungee Sprung (teilweise mit dem Kopf ins Wasser) haben wir verzichtet. Die Strecke war gut zu fahren, beeindruckend waren die vielen Lupinen am Straßenrand, teilweise sind es ganze Felder und im Hintergrund leuchten die schneebedeckten Berge. Queenstown ist ein wunderschöner Ort, liegt am größtem See NSL. Mit dem Campingplatz hatten wir Glück, mitten in der Stadt, auf einem Berg mit Seeblick. Leider hat es heute geregnet, so müßt Ihr uns glauben, es ist noch viel schöner, als es auf den Bildern aussieht.

23 November 2018

Heute führte unser Weg von Akaroa in den Mount Cook Nationalpark, also 360 km von Ost nach West, quer über die Südinsel. Die Fahrt dauerte 5 h und alles ist anders als zuvor. Die Berge sind höher, das Wasser Türkis, die Schafe dunkler und die Brücken haben nur noch eine Autobreite. Am Ende des Highway waren wir in einem Museum und haben sehr viele Informationen über den Mount Cook (3750m) und die anderen 18 schneebedeckten Berggipfel erhalten Wir haben einen wunderschönen Campingplatz gefunden mit Sicht aufs Wasser und die verschneiten Berge. Der große Behälter auf dem Bild ist gefüllt mit Schafwolle. Hat jemand Interesse🧦🤣? Gestern hatten wir noch Enten vor unserem Campinski, heute sind es Hasen. Morgen um 10.30 Uhr haben wir einen wichtigen Termin–lasst Euch überraschen!

21 November 2018

Heute könnt Ihr mal in das Schlafzimmer von Campinski schauen.Ein Knopfdruck und das Bett ist an der Decke, sofort ist dann der Frühstückstisch gedeckt (ohne Knopfdruck). Heute war unser Ziel Chistchurch.Mit Susie sind wir Tram gefahren.Die Bahn kann vor– und zurück fahren. Man klappt seine Rückenlehne und sitzt immer in Fahrtrichtung.2011 war hier ein schweres Erdbeben, so langsam wird alles wieder aufgebaut. Ein weiters Ziel war heute Akaroa. Auf dem wunderschönen Weg sind uns zahlreiche zukünftige Merino Pullover begegnet.Auf dem Highway wird gehalten, wenn eine Entenfamilie die Straße überquert. Unser heutiger Campingplatz hat „See“Blick, so war es auch nicht schwer, bei bestem Ausblick zu essen.
Sind mit Emirates stressfrei in Christchurch/NSL gelandet. Für die Camper Übernahme bekamen wir ein Tablet, duften ein paar „knifflige“ Fragen beantworten, haben einen Wissenstest zu den Verkehrsregeln bestanden und schon ging es los. Souverän hat uns der Fahrer im Linksverkehr zum Supermarkt und anschließend zum Campingplatz gebracht. Die Fahrt diente allerdings nur der Übung, denn der Platz war voll. 6 km weiter fanden wir dann ein gemütliches Plätzchen (wifi, Küche, Waschmaschine, musterhafte Sanitäranlagen, Fernsehraum, Pool für Kinder und nur nette Menschen). Zum Abendbrot gab es Kiwi Burger.

20 November 2018

Wir verbrachten den heutigen Tag im Taronga Zoo.Die Anfahrt mit der Fähre zeigte noch einmal eine spektakuläre Sicht auf die Skyline von Sydney.Der Zoo ist eine fantastische Anlage, sehr gepflegt und sauber und alle Tiere sehen gesund und glücklich aus.

19 November 2018

Impressionen einer schönen Stadt. Sydney aus Brandenburger Sicht, ein Mix aus Walking und Hop on Hop off.

18 November 2018

8:45 Uhr sind wir in Tegel gestartet und 26 Stunden, ohne Zeitverschiebung, sind wir in Sydney gelandet. Auf dem Bild ist die obere Uhrzeit die deutsche Zeit und unten klein die Uhrzeit hier vor Ort.

17 November 2018

Die erste Sicherheitskontrolle ist absolviert. Die Koffer sind abgegeben und wir warten auf das Boarding nach Frankfurt.