Europe, Asia, Africa · 14 Days · 39 Moments · September 2017

Sylvia und die Gorillas im Nebel


29 September 2017

Freitag Mittag. Einige Flugstunden später, knappe 5h in Amsterdam (wir waren deutlich früher angekommen, als geplant), einem Einkaufsbummel im Duty free (Tanqueray im Angebot - kann man immer gebrauchen) und nach einer heißen Dusche ist die Reise nun offiziell beendet. Jetzt entspannen und Sonntag nach Nürnberg. Ich danke meinen treuen 4 Followern und freue mich auf die nächste Reise! 😗😗😗

28 September 2017

Auto packen, und Schnüffelhunde gehen über sämtliche Taschen. Alles wieder rein, zum Abflug fahren, alles wieder raus. Am Eingang dann erste Durchleuchtungskontrolle. Alles aus, Schuhe aus, Gürtel ab, durchgegangen, alles wieder dran, rein zum einchecken. Durch die 2. Durchleuchtungskontrolle, Schuhe wieder aus, Gürtel wieder ab. Alles wieder angebretzelt und hier sitze ich jetzt. Noch ein paar Stunden und der Alltag hat mich wieder. Aber meine schönen Gorillas habe ich bei mir in meinem Kopf! Und Fotos und Filme, die ich mir bestimmt noch ganz oft ansehen werde, weil es so wunderschön war!!!! ❤
Nach einem schönen letzten gemeinsamen Abendessen sind wir heute nach Kigali gefahren. Anfangs sitzt mir der Wein von gestern Abend noch im Nacken, geht dann aber. Kigali ist eine wuselige und zum Teil chaotische Stadt, Verkehrsregeln scheint es hier nicht zu geben. Oder es hält sich keiner dran. Witzigerweise halten sich alle an die Helmpflicht. Und es gibt in Ruanda keine Plastiktüten. Dafür aber Feinstaub. Und Grobstaub auch. Wir besuchen die Genozidgedenkstätte. Das ist in etwa so bedrückend wie damals das Kriegsmuseum in Saigon. Die Menschen sind hier auf barbarischste Art abgeschlachtet worden, über 1 Million und das ist echt noch nicht lange her. Zwischendrin muss man echt die Tränen runterschlucken. Zu was Menschen fähig sein können.....😟 Am Ende müssen wir uns sogar ein bisschen beeilen, denn wir müssen noch was essen und zum Flughafen. Und in Kigali ist Verkehr! Klappt aber alles. Die Kontrollen am Flughafen sind streng. Schon bei der Einfahrt müssen wir alles aus dem
Der Hang ist nicht so steil wie in Uganda, und es gibt einen Pfad, es muss nicht erst einer ins Dickicht geschlagen werden. Der Boden ist lehmig und zum Teil sehr rutschig. Bis auf ca. 3000m geht es hoch. Ganz in der Nähe ist auch Dian Fosseys Wirkungsstätte und Grab. Um uns herum bauen sich dicke Wolken auf und es grummelt ganz schön. Aber noch ist alles gut und wir scheinen in einem Sonnenloch zu sein. Dann sind wir da. Es ist soooooo wundervoll!!!! Die Gorillas liegen auf einer relativ offenen Stelle, nicht so im Unterholz versteckt und genießen die Sonne. Ganz nah kommen wir ran, manchmal ist es echt nur 1m! Sogar an den Silberrücken. Es ist so schön, dass es mir die Tränen in die Augen treibt. 😁🤗 Nach einer Stunde machen wir uns auf den Rückweg. Erst als wir fast schon am Auto sind, fängt es langsam an zu regnen. Der Gorillagott hat es gut mit uns gemeint.
Mittwoch. Ich hatte schon vor einigen Tagen, schon vor dem Gorilla Tracking in Uganda, überlegt, in Ruanda doch lieber nochmal das Gorilla Tracking zu machen... vorausgesetzt es gibt noch Permits. Julius hat es versucht und es hat einige Tage gedauert, bis ich wusste, ob es klappt. Ich fahre also nicht zu den Meerkatzen, sondern gehe nochmal Gorillas gucken. Habe ein Permit bekommen. Wir versammeln uns auch zunächst gruppenweise und bekommen eine Art Einweisung, und stiefeln dann los. Die Gegend hier in Ruanda ist doch etwas anders als der impenetrable Forest in Uganda. Viel offener irgendwie. Ich bin komplett regentauglich gekleidet. Regenhose an, Regenjacke dabei. Im Auto einen Rucksack mit trockener Wechselkleidung. Laut Internet soll es ab 9 regnen und gewittern. 😩 noch ist es aber trocken. Sogar etwas sonnig! Es geht zunächst an Feldern vorbei - hier sehen wir ein Chamäleon - Richtung Wald. Immer bergauf.

26 September 2017

Gemeinschaft vor und auch wir müssen uns vorstellen. Es wird gesungen und getanzt, eine über 90 jährige Omma ist die beste, die gibt echt alles! Wir bekommen sogar noch ein kleines Buch mit Batwa-Legenden geschenkt und verabschieden uns von den lustigen kleinen Leuten, nachdem wir natürlich auch einen Haufen Fotos geschossen haben.... Dann geht es Richtung Ruanda. An der Grenze die üblichen Formalitäten, für afrikanische Verhältnisse eigentlich ziemlich unchaotisch. Die Straßenseite wird gewechselt von links nach rechts, das Auto und der Rechtslenker bleibt. Wir beziehen unser Quartier. Draußen regnet es mal wieder. Hier ist irgendwie immer morgends schön und nachmittags fängt es an zu regnen. Hab's endlich durchschaut!!! Ich muss jetzt gleich mal meine tägliche Chinin-Prophylaxe zu mir nehmen. Also Gin Tonic. Natürlich rein zu medizinischen Zwecken! 😙
zwangschristianisiert wurden und zu sesshaften Bauern gemacht wurden. Er zeigt uns alle möglichen Heilpflanzen und den heiligen Baum ihrer damaligen Hauptgöttin. Dann gehen wir ins Dorf zurück, wo die restliche Dorfgemeinschaft schon Gewehr bei Fuß steht. Zunächst gehen wir in Brians Kneipe. Ein kleines Loch mit einer kleinen Bar. Es gibt selbstgemachte Krapfen und selbstgemachtes Bier, eine wie Erbrochenes (schuldigung) anmutende Plörre in einem blauen Plastikpott. Ich probier mal..... naja. Lecker ist anders. Aber so schlimm wie gedacht isses auch nicht. Der Krapfen ist lecker. Ich spül mit einem echten Bier aus Brians Sortiment nach. Schnaps wäre wohl noch besser gewesen, zum desinfizieren.... Wer weiß, was die für Wasser für die Plörre benutzen und dieser Eimer..... naja. Draussen bekommen wir dann gezeigt, wie man Feuer macht und wie man mit Pfeil und Bogen schiesst. Ich versuche es auch mal. Habe ja schliesslich gerade Zielwasser getrunken. Am Ende stellen sich noch einige der
Letzter Tag in Uganda heute! Wir fahren den Weg, den wir gestern gekommen sind zum Teil wieder zurück, wieder hoch auf über 2000 Meter. Heute besuchen wir einen Eingeborenenstamm, die Batwa Pygmäen. Was uns wohl erwartet? Ein bisschen Angst haben wir.... dass es entweder peinlich wird (Weisse, die sich wie im Zoo ein Hotten-Totten-Theater ansehen und "ohhhh" und "ahhhh" rufen und Fotos von diesen lustigen kleinen Leuten schießen) oder dass wir möglicherweise als Fleischbeilage in einem großen Kessel überm Feuer gekocht werden. In einem etwas abgerissenen Dorf werden wir von zum Teil auch etwas abgerissenen Leuten doch sehr freundlich willkommen geheißen. Ich hatte irgendwie mit traditioneller Kleidung gerechnet. Es ist eher so ne Mischung aus Kleidersammlung und selbst gebastelt. Einer der Batwa nimmt uns mit auf einen Waldspaziergang und erzählt uns, wie dieses im Wald lebende und jagende Nomadenvölkchen gelebt hatte, bevor sie aus den Wäldern vertrieben wurden,

25 September 2017

Durchnässt, wie wir sind, haben aber die meisten keine Lust mehr auf Bötchen fahren. Also bleiben nur noch Sümmel und ich und natürlich Julius. Wir nehmen uns ein Bierchen mit und tuckern mit einer schwimmenden Bierbank über den See. Es gibt massenhaft Kormorane, die zu Hunderten auf ihren Bäumen sitzen und in den See kacken, andere Wasservögel und auch Pelikane. Die hocken auch in den Baumkronen. Wusste ich auch nicht, kannte die nur am Strand. Meine nassen Klamotten (die von gestern und von heute) liegen im Zimmer verteilt (hier trocknet ja mal nix!!!!), es ist sone Art Zeltbungalow, und ich lausche den Nachtkonzerten der Seebewohner. Der liegt direkt vor der Tür. Vögel, Zikaden und Frösche dürfen mich jetzt in den Schlaf singen!
Es geht weiter Richtung Süden am Bwindi Forest vorbei Richtung Ruanda. Die Straße schlängelt sich lindwurmgleich durch die Landschaft, zunächst auf etwa 2500m hoch, dann wieder runter. Die Landschaft ändert sich von undurchdringlichem Wald zu Kulturlandschaft. Viele viele Felder an steilen Hängen säumen den Weg. In einem Ort halten wir an einer Post. Gerade da regnet es wieder in Strömen. Das Wetter hier ist sprunghaft.... alle Menschen auf der Straße knubbeln sich vor dem Posteingang und stellen sich dort unter dem kleinen Dach unter. Ich komme fast nicht rein! Aber die Karten sind unterwegs! Als wir unsere Unterkunft am Mutandasee erreichen, giesst es wieder wie aus Kübeln und da es keine Anstalten macht, aufzuhören, rennen wir das Stück vom Auto zum Hotel. Zack. Wieder klatschnass! 😂 Aber wir bekommen Tee zur Begrüßung und freuen uns auf unsere Sundowner Bootsfahrt. Tatsächlich beruhigt sich das Wetter wieder. Sprunghaft, wie gesagt.
Montag, 25.9., meine Mama hat heute Geburtstag! Also erstmal meine liebsten Glückwünsche nach Hause!!!!!!! ❤ Am Morgen treffen wir uns wie üblich zum Frühstück, die Gewitterziege verlässt daraufhin demonstrativ den Speisesaal. Biddeschön. Man kann sich das Leben auch echt schwer machen. Gestern erzählten uns noch die 2 anderen deutschen, dass sie eine Engländerin sei, und ihre Eltern wohl im Krieg von Deutschen ermordet worden seien. Ok. Das Trauma scheint tief zu sitzen. Die AfD wurde bei der gestrigen Bundestagswahl 3.-stärkste Kraft und hat in Sachsen sogar 27% erreicht. Herzlichen Glückwunsch Deutschland. Egal. Frühstückspolitik erledigt. Wir fahren wieder weiter. Zunächst genau da hin, wo wir gestern zu den Gorillas gefahren sind. Heute dafür bei strahlendem Sonnenschein.... ach und wie waren wohl die einzigen, die das Unwetter gestern abbekommen haben. Weder die anderen deutschen, noch Sabine und Andreas hatten Regen. Aber war ja trotzdem ganz amüsant....

24 September 2017

Die Gorillas finden den Regen auch doof. Stoisch nehmen sie eine Buddahaltung ein. Die kleinen suchen Schutz bei dem Mamas. Das ist echt so goldig. Unsere Stunde ist schnell vorbei und wir müssen den Rückweg antreten. Es plästert wie aus Eimern mittlerweile und dann fängt es auch noch an zu hageln. Wir sind pitschenass. Trotz Regenkleigung. Der Aufstieg ist mühsam, aber passt, wir haben ja Hilfe. Ich erreiche als zweite wieder die Straße. Nach dem Oppa. 🤔 Ein dickes fettes Grinsen klebt uns allen im Gesicht, trotz der Anstrengung und der Nässe. Unsere Lunchpakete verteilen wir an die Träger. Wir bekommen eine Urkunde und machen Fotos und fahrrn dann glücklich zurück. Die heiße Dusche und das Bier haben wir uns redlich verdient!
Die 2 Typen hacken mit ihren Macheten Wege frei, die es vorher noch nicht gab. Es geht immer nur steil begab, tief in den Wald hinein. Scheisse, das müssen wir auch irgendwann wieder hoch!!!! Wir laufen so etwa eine Stunde, dann heißt es plötzlich Stöcke weglegen, Kameras raus, wir sind da. Wir tun wie geheißen und gehen noch ein paar Meter weiter und da sind sie! Mitten drin im Gestrüpp sieht man sie hocken. Wahnsinn!!!!! Ganz nah kommen wir ran, die interessiert das gar nicht. Ein großer Silberrücken liegt da auf dem Bauch, überall hocken andere und fressen Blätter oder chillen einfach. Einige haben Babys, ein paar kleinere tollen in den Bäumen. Manche latschen weg. Wir schauen mal hier und mal dort und machen viele Bilder. Die sind ja so so so schön! ❤ Langsam fängt es irgendwie an zu tröpfeln. Erst a weng, dann immer mehr. Ich krame Regenjacke und -Hose heraus und zieh mir das Gedöns schnell über.
Dort warten auch schon einige einheimische, welche man als Träger engagieren kann. Es wurde dazu geraten, einerseits, weil es extrem mühsam sein kann, in diesemTerrain den Rucksack (und das Lunchpaket) zu tragen, andererseits, weil es der Community hilft und die Leute das Geld gut gebrauchen können. Also ich heuere einen Träger an und bekomme Evelyn, eine süße und schüchterne Maus, und merke bereits auf den ersten Metern, dass das eine gute Investition war. Denn neben der Straße geht es steil in die Tiefe. Über einen Pfad, der eigentlich keiner ist. Evelyn trägt nicht nur meinen Rucksack (und das Lunchpaket), sondern hilft mir auch sicher über knifflige Passagen hinweg. Die anderen hatten auch jeder einen. Die olle Vettel ist übrigens nicht mehr aufgetaucht. Also wir sind mit insgesamt 15 Leuten unterwegs. 6 Touris plus die Träger, ein Ranger, 2 ..... so Typen mit dicken Macheten und Gewehren. Wir gehen weiter.
Wir 5 - Sümmel und Britta und Klaus und Monika und ich plus einem alten Herren (77, wie sich herausstellt) und die olle Gewitterziege von vorhin. Oje. Jetzt muss sie wohl mit Deutschen laufen! Als wir dieses kleine Rondell betreten, verlässt die Olle demonstrativ das Feld. Langsam finden wir das Theater richtig amüsant. Die versucht Anschluss an eine andere Gruppe zu finden, stößt dort offensichtlich auch wieder auf deutsche und verlässt auch diese Gruppe laut fluchend und schmeisst ihren Wanderstock in die Ecke. 😂😂😂 Wir lernen Stephen kennen, unseren Ranger, der uns nochmal die wichtigsten Dinge erklärt. Wir werden zur Oruzogo-Gruppe gehen. Eine große Familie mit 19 Mitgliedern, 3 Silberrücken und viele Babys. Ahhhhh!!!! Die Aufregung steigt. Wir müssen noch ein Stück mit dem Auto fahren bis zum "Einstieg" in den Wald. Den "impenetrable Forest", den undurchdringlichen Wald.
Das Frühstück ist auf 05:15 angesetzt. Gestern Abend wurden schon die Frühstücksbestellungen geordert, trotzdem warten wir fast ne halbe Stunde auf unsere Eier. Ausserdem bekommen wir jeder ein Lunchpaket, das ist Pflicht zum Gorilla-Tracking (richtig, nicht Trekking! Wir müssen ja suchen!). Julius fällt uns ca. 1,5 bis 2h in die Berge, vorbei an Feldern mit Tee und Banane, auf etwa 2000 Höhenmeter, wo insgesamt etwa 30 Touris in Trekkingklamotten drauf warten, zu den Affen zu kommen. Alle fein mit Socken in den Schuhen und Lunchpaketen. Das erste Briefing für alle - eine ältere Dame (die bei uns in der Lodge wohnt und anscheinend allein unterwegs ist) steht etwas abseits und wird freundlich gebeten, sich doch zu den anderen zu stellen. Da bellt die los, sie bleibe da stehen, denn sie werde nicht bei deutschen stehen! (!!!) Aha. Alle schauen etwas komisch, unter den 30 Leuten sind deutsche, ja, aber auch viele andere. Nach dem grossen Briefing werden die Gruppen eingeteilt.
Gesten Abend habe ich mich fast noch selbst aus dem Rennen genommen... ich habe mir ordentlich die Murmel gestoßen an der Scheiss-Savetür. Naja. Hab mich dann vor dem Abendessen noch in die obligatorische No Bite Wolke eingenebelt und bin dann raus und auf dem Weg streiche ich so über meine Rübe und denke - ui, kleines Hörnchen. Und hab die Flosse voller Blut. Also jetzt nicht so schlimm, dass ich mein Nahtbesteck hätte rausholen müssen, aber Blut. Aber ich habe überlebt. Abends im Bett musste ich mich nochmal mit no bite übergiessen, denn ich hörte Mückengesummse INNERHALB des Moskitonetzes. Das Viech blieb aber unsichtbar also blieb nur die Chemiekeule zur Abwehr. Um 04:45 klingelte mein Handywecker. Gorillatag!!!! 😀

23 September 2017

gekauft, die sie sich selbst nach Hause schickt. Ich hab irgendwie nix so richtig gefunden... vielleicht ja morgen. Also. Die vollgestaubten Koffer aus dem Auto sind im Zimmer, das Abendessen terminiert. Andreas und Sabine machen morgen von hier aus das Trekking, der Rest muss noch 1,5h fahren und dann losstiefeln. Drückt alle fest die Daumen, dass wir sie finden!!!!! To be continued.
Unterwegs gab's dann wieder einige Tiere an der Straße zu sehen. Adler und Antilopen, Elefanten und ganz in der Ferne einen Löwenkopp im Gras. Man merkt, dass ein Löwe in der Nähe ist, wenn alle Antilopen wie festgefroren stehen und ALLE in die selbe Richtung starren. Im Ishasha Sektor haben wir auf die berühmten kletternden Baumlöwen gehofft. Heute ist aber wohl chillen nicht auf dem Baum sondern eher versteckt im hohen Gras angesagt. Jedenfalls haben wir keine gefunden. Und auch alle anderen, die wir gesprochen haben, nicht. Sei's drum. Jetzt bin ich wie gesagt in der tollen Lodge mit Blick auf die Berge. Nach dem Mittags-Snack ist Klaus der erste im Shop. Seine Vorliebe für Safari-Kleidung und Lodge-Merchandise-Hemden treibt ihn unaufhaltsam da rein. Ist auch fündig geworden. Genau wie in der Lodge gestern, wo wir Mittag gegessen hatten. Monika hat ein Yogamattenunterlegtuch erstanden (mit Zebras drauf, die es hier gar nicht gibt!!!!). Britta hat sich eine Postkarte
VIRUNGA!!!! Wir sind da! Das Highlight! Die Gorillas!!!! Aber erstmal zurück zu gestern Abend. Wir haben in unserer Lodge noch eine Showeinlage bekommen. Eine einheimische Gruppe hat am Feuer für uns gesungen und getanzt.... Gott sei Dank mussten wir nicht mitmachen 😂😂 Heute konnten wir quasi ausschlafen, wir sind erst um halb neun losgefahren. Vorher war noch große Aufregung, denn in Andreas' und Sabines Zimmer war eine Schlange! So eine grüne und ziemlich ängstliche kleine Schlange, die sich eigentlich verpissen wollte aber keinen Ausweg fand und garstig gefaucht hat. Leider hat das arme Tier den Morgen nicht überlebt. Ein langer Holzstock, geschwungen von einem Einheimischen, machte der kleinen Schlange den Garaus. Fand ich doof. Hätten sie auch einfach frei lassen können. Wahrscheinlich hatten die Angst, dass die jemanden beißen würde. War wohl giftig. Wenn auch nicht so giftig, dass ein Mensch dran streben würde. Also. Schlange kapott.

22 September 2017

Kein Erdbeben heute Nacht! 😜 Wir haben wieder Safari gemacht. Südhalbkugel! Im Queen Elisabeth Nationalpark, mit aufgestelltem Dach, wie sich dat jehört. Aber so richtig wollten sich die Viecher heute nicht zeigen. Wir haben aus der Ferne einen Löwen gesehen, der latschte da so rum und sah ziemlich abgerissen aus. Habe Fotos, aber selbst mit zoom ist er nicht gut zu sehen. Ein paar Kob-Antilopen und Vögelchen, aber leider nichts spektakuläres. Man wird verwöhnter.... Mittag gab's in einer Lodge und dann haben wir noch eine ganz coole Bootsfahrt auf dem Kazingakanal gemacht. Da gab's mehr Tiere. Wahrscheinlich haben wir aus dem Auto keine gesehen, weil die alle am Pool rumgelümmelt haben. Da war jedenfalls ordentlich was los. Büffel en Mass, Elefanten, Warzenschweine, Hippos, alle möglichen Vögel.... von klitzekleinen Eistaucherchen bis zu fetten Marabus. Zurück an unserer Lodge hab ich mich auch noch in die letzten Sonnenstrahlen des Tages gesetzt mit einem Sundownerbierchen.

21 September 2017

Der Rest ist langweilig. Wir essen was zu Mittag und fahren zu unserer heutigen Unterkunft, wo wir die nächsten 2 Nächte bleiben. Da bin ich jetzt. Vor dem Abendessen werden wir noch einen Drink an der Bar nehmen. Also in dem Sinne! Bis später und Prösterchen!
Socken gestopft (Ameisenalarm) und losgestiefelt. Durch Matsch und über Holzstege an Tümpeln und Waldgebieten vorbei. Wir sehen alles mögliche auf unserer Tour. Am Ende decken sich einige noch im Souvenirshop ein. Auf dem weiteren Weg geht es plötzlich nicht weiter. Einige Fahrzeuge stehen auf der Straße und eine Menschentraube versammelt sich um etwas zunächst nicht näher identifizierbares. Wir steigen auch aus und gehen mal gucken. Es ist ein dicker Baum direkt quer über die Straße gefallen. Kein Durchkommen. THW oder Feuerwehr? Ge' bitte! Nicht hier! Erstmal großes Palaver... wir selbst sind für die Leute dort mindestens genauso interessant wie der umgefallene Baum und werden eifrig fotografiert. 3 Frauen mit blonden Haaren auf einmal!!! Wir ziehen gleich und fotografieren zurück. Finden alle lustig 🙃. Dann kommt ein Typ aufm Moped mit Kettensäge und zerlegt den Stamm fachmännisch in handliche Stücke, welche ratzfatz zur Seite gerollt werden. Weg wieder frei.
Die letzte Nacht war seltsam.... Ich lieg so selig schlummernd unter meinem Moskitonetz - trotz Netz und No Bite hab ich trotzdem schon einige fies juckende Stiche - da merke ich, dass ich auf's Klo muss. OK, ist an sich jetzt noch nicht so seltsam. Zurück im Bett geht draußen ein Riesen Radau los. Sämtliche Hunde im Umfeld (und das sind viele) stimmen gleichzeitig in ein Mega Gebell und Geheul ein und hören auch nicht mehr auf. Im Gegenteil, es wird immer mehr. Ich überlege schon, ob ich mir meine Stöpsel suche, da gibt es plötzlich ein Gerappel und Gewackel, als wenn jemand die Bude abreisst. So 3 Sekunden, dann ist Ruhe. Auch die Hunde sind wieder stumm. Es war ein Erdbeben. Ist hier glaube ich üblich, bin ja schliesslich am Rift Valley. Nun denn. Ist alles heile geblieben. Wir fahren heute zu den Bigodi Wetlands. Das ist ein Sumpfgebiet und Heimat einiger Tiere, wie allen möglichen Vögeln und verschiedenen Affen. Und Brutstätte für fieses Insektengetier. Also Buxe in die

20 September 2017

ersten Schuhe. War mal in Deutschland, aber wir haben noch nicht herausbekommen, was er da genau gemacht hat. Dann sind da Andreas und Sabine. Die Hippies der Gruppe sozusagen. So Mitte 50, seit Februar in der Weltgeschichte unterwegs, haben sich 1 Jahr Auszeit genommen, und waren schon in Mittel - und Südamerika und werden noch weiter reisen nach Asien. Ganz lässig unterwegs. Britta und Ulrich, oder Sümelmann, wie sie ihn nennt. Beide auch so Mitte 50, aus Rostock. Er ist etwas kautzig und hat einen furztrockenen lustigen Humor, sie ist sehr gesellig und super lieb. Haben eine behinderte, mittlerweile erwachsene Tochter. Und Klaus und Monika, um die 60 aus Stuttgart. Klaus ist Anästhesist und Monika Intensivschwester. Reisen wohl viel und gerne. Klaus ist immer Tip Top im Safaristyle mit kakifarbenen Outfits unterwegs, wovon die Hemden auch gerne mal das Logo eines Safaricamps schmückt. Beide echt auch sehr angenehm und nett. Alles in allem eine gute Truppe! 😙
Also wir sind gestern nicht im Unwetter umgekommen. Wir sind auch nicht von Löwen gefressen worden oder von Büffeln zertrampelt. Ein großer Truck kam und hat uns einfach rausgezogen. Gott sei Dank, denn sämtliche Versuche unsererseits waren nicht von Erfolg und führten am Ende nur dazu, dass sich das Auto noch mehr eingrub. Abenteuer. Ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet, dass wir so schnell Hilfe bekämen.... hatte uns schon in der Karre übernachten sehen.... Heute, Mittwoch, war ein reiner Fahrtag. Etwas über 300 km über zum Teil gruseligste Äcker von Murchison nach Fort Portal. Siehe hierzu meine Fotoreihe "Impressionen vom Strassenrand" Ich stelle nun mal die Mitreisenden vor.... und fange an mit Julius. Unser Fahrer und Guide. 2 Meter lang und dünn, hätte er einen karierten Umgang, würde er als Massai durchgehen. Sagt auch immer, er sei einer, ich weiß aber noch nicht, ob er das nur sagt, oder ob er echt einer ist. Ruhig und entspannt isser. Und hatte mit 17 erst seine

19 September 2017

So! Neuer Tag, es ist Dienstag glaube ich.... heute ist ein klassischer Safaritag. Früh geht es los. 05:30 Frühstück, dann los Richtung Fähre auf das andere Flussufer. Die Sonne scheint von einem wolkenlosen Himmel auf uns herab. Wir stellen das Dach auf und fahren durch die Wildnis. Von hügelig-grasbewachsen und baumreich bis trocken-flach und weit ist alles dabei. Und wie es sich gehört für ne Safari sehen wir die üblichen afrikanischen Gesellen... verschiedene Antilopen in allen möglichen Formen und Farben, Giraffen, Sawannenaffen, Pumbas, Elefanten, einen Löwen sogar.... Der Leopard der Blödmann, hat sich nicht gezeigt. Wir waren gerade auf dem Weg zurück zur Fähre, ein Gewitter braute sich ebenso zusammen, da kam Julius auf die Idee zu drehen..... So. Da sind wir jetzt. Wir haben uns komplett festgefahren.... Der Regen hat uns auch erreicht. Die Rettung ist gerufen, braucht aber etwas. Eine gute Gelegenheit, diese illustre Dokumentation fortzusetzen. Also.... 😮
Krokos groß und Krokos klein, Kingfischer, Seeadler, Hippos, ne Giraffe, Wasserböcke, Warzenschweine, Comodowarane - nee Cormorane, Bienenfresser und wat weiss ich. Flankiert werden wir von einer Gewitterwand, die uns motivtechnisch einen schönen Hintergrund bietet, uns aber sonst in Ruhe lässt. Ein lecker Nile Beer aufm Nil... So kann man es doch aushalten. Die Lodge ist sehr geil. Ich beziehe mein Zelt (siehe Bild, das spart die Beschreibung) und der Abend klingt aus am Lagerfeuer mit Gin Tonic.
Irgendwann müssen wir uns wieder losreißen und gehen zurück. Wir sehen aus wie frisch aus dem Dschungelcamp. Dreckig und verschwitzt. Nach etwa 4h kommen wir zurück zum Auto. Das war ein Highlight und es sollte nicht das letzte bleiben. Der Tag ist noch nicht vorbei. Wir fahren zu den Murchison Falls. Oben zu dem Gipfel sozusagen. Dort gibbet ein Lunchpaket, die Sonne bretzelt ordentlich - also nochmal den Schweiß mit Sonnencreme und No Bite angereichert. Es folgt eine kleine Wanderung. Immer an den Fällen entlang, erst noch ein Stück ganz nach oben und dann ganz runter. Die Bilder, die ich im Vorfeld gesehen hatte, kommen bei weitem nicht an das Original ran. Wie eine Walze schiesst das Wasser durch eine enge Schlucht, die Sonne macht in der Gischt einen Regenbogen und die Ufer liegen malerisch am Rand. Bä!!! Schäbig!!!! Unten angekommen besteigen wir ein Boot, was uns über den Nil zu unserer Lodge schippert. So 2-2,5h entlang an grünen Ufern mit allerlei Getier....

18 September 2017

Wir entern den Wald. Über Trampelpfade geht es immer tiefer hinein, der Guide lauscht auf verräterische Chimp-Geschrei. Aber die Viecher sind stumm. Wir laufen immer weiter. Nix. So langsam kommt schon der Gedanke auf, wir könnten vielleicht echt Pech haben und die nicht finden. Dann plötzlich hören wir sie. Das Tempo wird deutlich angezogen und wir jagen dem Geschrei nach. Immer weiter und tiefer ins Gestrüpp. Runter vom Pfad und voll rein in den Urwald. Über Wurzeln und durch Lianen, durch Schlingpflanzen und Äste, welche ein Eigenleben zu haben scheinen und es nur drauf absehen, einen heimtückisch festzuhalten und zu Fall zu bringen. Klaus haut es tatsächlich einmal hin. Wir entdecken ein Fell und jagen ihm nach. Die Viecher haben allerdings einen gewissen Mobilitätsvorteil. Die Würgepflanzen scheinen denen nicht viel auszumachen. Wir stolpern nicht gerade leise hinterher. Am Ende lohnt sich die Mühe aber und wir finden einen ganzen Clan! Sooo schön!!!
Heute war ein ganz ganz gaaaaaanz toller Tag!!!! In der Nacht hat es geregnet. Ich glaube die ganze Zeit. Am Morgen sah man aber schon die Sonne! Um 6 gab's Frühstück, um 7 sind wir los. Entlang einer roten Schotterpiste sehen wir haufenweise Schulkinder in verschiedenen Uniformen an der Straße. Mit Krawatte, aber ohne Schuhe, und alle haben uns fröhlich zugewunken. Wir fahren zum Murchison Nationalpark, dem Größten in Uganda. Die Schulkinder werden abgelöst von anderen illustren Wegbegleitern. Pavianen. Zu Hauf hocken die auf und neben der Straße und lassen sich zu unserer großen Freude bereitwillig auf Foto bannen. Unser Ziel ist der Budongo Forest. Dort gibt es wild lebende Schimpansen. Alle nochmal Pipi machen und den Rucksack mit No bite, Wasser und Regenkleidung (man weiss ja nie) bestücken. Aktuell scheint jedoch die Sonne und ich fühle mich nach Costa Rica zurück versetzt mit dieser leckeren Mixtur aus Schweiß, Sonnencreme und No Bite auf der Haut.

17 September 2017

irgendwie nicht mehr bei mir ist. Gestern bin ich noch MIT ihm aus dem Flugzeug raus, danach verliert sich seine Spur. Im Hotelzimmer war nix mehr, das hatte ich kontrolliert. Nun denn. Ich habe endlich mal geduscht und ein Bierchen getrunken und Abend gegessen und nun bin ich im Bett. Irgendwas fiept ganz nervig, ich werde jetzt meine Stöpsel in die Ohren packen und SCHLAFEN! Und von Einhörnern träumen....
Danach ging es durch Kampala raus und wir fuhren zum Ziwa Rhino Sactuary, einer Art Wildzuchtstation für Nashörner, die hier eigentlich schon ausgestorben sind. Wir, also unsere Gruppe und noch 3 andere komische Trullas stiefelten brav im Gänsemarsch den Guides hinterher durch hohes Gras und zwischen Bäumen hindurch auf der Suche nach Einhörnern 🦄... und dann sahen wir eine Nashornmama mit ihrem kleinen Nashornbaby, was wohl noch nicht mal 1 Monat alt war. Voll süß!!! Die zwei, und das kleine insbesondere, versteckten sich leider mitunter etwas im Gestrüpp, aber egal. Insgesamt haben wir 8 gefunden, was glaube ich eine ziemlich gute Ausbeute ist. Warm war es auch. Es gab noch ein kleines Mittagessen und einige Blicke auf anderes Getier wie kleine Äffchen oder ein Warzenschwein. Im Bus bin ich dann doch das ein oder andere mal eingenickt, habe mich erwischt, wie ich da mit offenem Maul in meinem Sitz hänge.... naja. Unterwegs ist mir dann aufgefallen, dass mein Reisekissen
Puh! Ich habe es tatsächlich irgendwann geschafft. Nach 3 gelandet, dann die üblichen Formalitäten zur Einreise und raus. Draußen vor der Flughafentür eine Menschentraube an Abholern.Tausend Schilder, die in den nächtlichen Himmel gereckt werden. Und für mich war auch einer dabei. Jott sei Dank!!! Ich wurschtel in meinem Zimmer noch so grob die Klamotten für den nächsten Tag hervor und lege mich für ganze 2 Stunden nochmal hin. Der Wecker klingelt um 7. Argh. Heute morgen habe ich dann beim Frühstück die anderen kennengelernt und die scheinen soweit alle ganz in Ordnung zu sein. Einzelheiten zu den Exemplaren schreibe ich dann, wenn ich sie etwas besser studiert habe. 😉 Der Wagen wird standesgemäß bis auf das Dach bepackt und unsere Reise beginnt. Also bis Kampala erstmal, denn ich habe in meinem drösigen Kopp vergessen, am Flughafen Geld zu ziehen. Aber die anderen brauchten auch noch, also nit so schlimm.

16 September 2017

Et jeht voran. In Istanbul a weng die Zeit Tot geschlagen und mir dann mein wohlverdientes Reisebier gegönnt. Zu absoluten Wiesnpreisen.... nee noch schlimmer! Oane Maaß wor des fei net! Ne halbe und dafür hab ich 9 (9!!!!!!!) € gelatzt! Pfffff! Der Flieger ist recht klein jetzt für die weite Strecke. Eben das war ein großer 330er. Jetzt sone mini 737. Es setzte sich auch irgendwie keiner hin am Anfang, alle wuselten hin und her, einer versuchte einen riesen Koffer in das Gepäckfach zu pröffen, was rein anatomisch nicht gehen konnte. Er war hartnäckig. Bis eine Sterwardess das Ding woanders hin brachte. Ich habe mich eingepackt gegen diese kalte Klimaanlagenluft und versuche jetzt mal ein bisschen zu schlafen. ..... 💤💤💤
Unterlagen) und rufe das Hotel an. Eine kleine Sylvi hockt am Gate, Zettel um sich herum verteilt und schreit gewitteromamäßig in ihr Handy, um einer Dame am anderen Ende in Afrika zu erklären, dass sie nicht wie erwartet, sondern später, also mitten in finsterer Nacht ankommt. Und wissen will, ob die jemand abholen kommt. Das ganze begleitet von der üblichen Geräuschkulisse eines Flughafens, dem Knacken und Knistern der Handyverbindung und einer etwa 10sekündigen Verzögerung. Hätte ich gerne aufgenommen!!! Ich glaube jedoch, es kommt mich jemand abholen. Man wird sehen. Julius hat sich dann auch gemeldet, er werde was organisieren. Damit sich nicht am Ende ein ganzes Empfangskomittee am Flughafen einfindet, hab ich ihm noch geschrieben, was ich mit der Hoteldame am Telefon besprochen hatte. Ich bin selbst ganz gespannt! So. Hocke jetzt also im Flieger Richtung Istanbul. Die Reise hat begonnen!!!!! 😀
Reisetag!!!!! Ich habe zwar nicht lange, aber doch sehr gut geschlafen! Um 5 ging der Wecker... der Koffer ist gestern noch ordentlich zusammengepackt worden, kleines Frühstück und ein Käffchen und das Abenteuer Uganda und Ruanda kann beginnen! Am Flughafen - meinen suchenden Blick auf die Anzeigentafel gerichtet - brauche ich einen Moment, um das gelesene zu verarbeiten. Da steht ANNULIERT! Ähhhhhh was?????? Ja. Die Dame am Schalter hat aber schon eine Lösung. Ich wurde bereits von KLM umgebucht. Mit Turkish Airlines über Istanbul, Ankunft in Entebbe dann Viertel vor 3 inne Nacht. 😓... Ok. Wat willse machen! Also erstmal warten, bis die Türken die Schalter öffnen. Ich versuche die "Notfallnummer" von taruk anzurufen, schließlich muss mich ja jemand am Flughafen abholen. Nix. Mailbox. Ich sage mein Sprüchlein auf und hoffe, jemand hört das irgendwann ab. Am Gate dann weitere Kommunikationsversuche. Am Ende schreibe ich unserem Guide Julius (Nummer war in den

15 September 2017

Ah ja. Jetzt waren die Zeichen um. Mal sehen, was passiert, wenn ich einfach ne neue Notiz öffne. Vielleicht mache ich die Reise doch noch öffentlich wollte ich schreiben. Muss ich noch checken. Also später mehr. 🤓
So.... es ist Freitag, ich sitze im Zug nach Hause, nach Düsseldorf. Die Hoffnung, heute mal früh Feierabend zu machen.... naja. Für eine Platzreservierung im Zug hat's leider auch nicht mehr gereicht... aber ich habe Glück und noch ein freies Plätzchen gefunden. Und jetzt probiere ich mal diese neumodische App aus und schreibe meine ersten Zeilen. Am Ende habe ich hoffentlich ein schönes Reisetagebuch. Ich sehe gerade, die Anzahl der Zeichen ist begrenzt?! Ist ja schonmal Scheisse! Und Fahrbier hab ich auch keins. Argh! Heute Abend wird dann noch zusammengepackt, Tom hat schon angekündigt, es gibt Spaghetti Bollo, und morgen früh geht die Reise dann richtig los. Über Amsterdam und Kigali nach Entebbe. Ich bin müde vom arbeiten, habe ein bisschen Angst, mich zu erkälten (dann darf man nicht zu den Gorillas), etwas nervös und neugierig, auf das Land und die Tiere und auch auf die Mitreisenden, aber ich freue mich, wieder auf Reisen zu sein!!! Vielleicht mache ich die Reise doch no