Europe, Asia · 82 Days · 82 Moments · March 2018

Südost-/Ost-Asien 2018


23 May 2018

Wir sind wieder zurück in Kölle! Bei der Aufnahme handelt es sich um ein Symbolfoto zur Aufmerksamkeitserhaschung. ;-)
In 58 unglaublich tollen Tagen, die spannend und entspannend waren, gibt es auch einiges an Statistik, die wir auf dem Rückflug in aller Ruhe zusammenstellen konnten. Besuchte Länder: 9 (inkl. Zwischenlandungen) Anzahl der Hotels: 19 Gelaufene Strecke: 320,8 km, 5,6 km pro Tag Schritte (Nicole): 560.132 Zusammen also über 1 Mio. Schritte Fleißigster Tag: 7. Mai (11,5 km) Faulster Tag: 11. April (940 Meter) Flug-Meilen: 19.349 Flug-Kilometer: 31.152

22 May 2018

Es geht nach Hause...
Unser Flieger geht heute Abend erst um 23:35 Uhr, wir können den letzten Tag also noch für etwas Sightseeing nutzen. Also quer durch die Stadt zum Zoo, denn da startet die Seilbahn in die Berge zu den Teeplantagen. Unser erstes Problem: Die Seilbahn hat den Betrieb für eine Woche ausgesetzt. Wir schnappen uns den Italiener, der ebenfalls auf den Ersatzverkehr-Bus wartet, und fahren per Taxi zu den Plantagen. Unser zweites Problem ist unsere etwas falsche Vorstellung von einer Teeplantage. Zwar wird hier Tee angebaut, aber in sehr kleinem Maßstab, vielmehr für den erweiterten Eigenbedarf. Und so saßen wir in einer Teestube mit einer tollen Aussicht eines Kleinstbauerns und tranken seinen Tee. Und schon ging es wieder zurück. Die gewonnene Zeit nutzten wir für einen kurzen Besuch im Zoo bei Pandas, Koalas und Orang-Utans. Vielleicht kann man auch den Namen eines Koalas auf dem Schild erkennen.

21 May 2018

Unter Taiwan brodelt es. Dadurch gibt es auf der ganzen Insel heiße Quellen, in denen man baden kann. Wir haben uns auf den Weg nach zu den heißen Quellen von Beitou gemacht, welche in der Nähe von Taipeh liegen. Erste Hürde war die strenge Kleiderordnung des Thermalbads: 7 Euro für eine modische Badehose mussten wir neben dem kleinen Eintrittsgeld investieren um das Bad betreten zu dürfen (Nicoles Badeanzug war in Ordnung). Das heißeste Becken hatte eine Temperatur von knapp 50 Grad Celsius - eindeutig zu heiß für einen längeren Aufenthalt. Diese Thermen sind sehr kommunikativ: Mann sitzt zusammen (und eine Handvoll Frauen) und unterhält sich und macht Späßchen. Entspannt, aber auch etwas geschafft nach einigen Wechselbädern, machten wir uns mit der (oberirdischen) U-Bahn auf ans Meer - na ja, zumindest könnte man das Meer von Tamsui aus sehen. Tamsui ist eine kleine Stadt vor den Toren Taipehs und bietet den Großstädtern ein wenig Urlaubsgefühl nach einer kurzen Anreise.

20 May 2018

Ein Tag am Meer gibt es in unserer Unterkunft in Taipeh nicht, aber dafür einen Pool auf der Dachterrasse mit Blick auf das 101 und den Rest der Stadt. So kann man den Tag ganz gut beginnen - und auch verbringen. Nach einem sehr leckeren, aber verspäteten Mittagessen (oder sehr frühem Abendessen?) ging es zur Raohe St. zum Bummeln auf dem Nachtmarkt und zur Regenbogenbrücke. Alles in allem ein sehr entspannter Tag.

19 May 2018

Nicoles neueste Errungenschaft ist rund 10 Zentimeter groß, spielt via Bluetooth Musik ab und tanzt dazu. Glücklicherweise ist die Gebrauchsanweisung auf Deutsch - vermutlich von Meister Joda persönlich verfasst - , so dass wir den kleinen Kerl auch perfekt bedienen können, nachdem wir seine „Paarungsbereitschaft“ hergestellt haben (siehe Anleitung). Neben Musik ist er auch als Freisprecheinrichtung zu verwenden. Wer Nicole demnächst anruft und sie hört scheinbar grundlos nicht auf zu lachen, weiß jetzt schonmal warum...
Nach einem halben Tag am Pool in Kenting, einer Nacht in Kaohsiung mit sehr leckerem Essen vom Grill und einer Fahrt mit dem Taiwan-High-Speed-Zug, sind wir heute in Taipeh angekommen. Nach einem kurzen Intermezzo beim Running-Sushi-Laden und der Besorgung der wichtigsten Frühstückszutaten für unser Appartement, ging es zum Shilin-Nachtmarkt. Der Markt ist eine Empfehlung der Rezeptionistin aus Tokio („There are many bags to buy !“), aber auch in jeder Taipeh-Highlights-Liste zu finden. Bei dem Markt handelt es sich nicht nur um einen Night-Market mit den üblichen Ständen (Fressen, Tiere-Angeln, mit täuschend echt aussehenden Luftpistolen und -gewehren auf Ballons schießen, Nilpferden die Zähne kaputt-werfen), sondern vielmehr um ein ganzes Stadtviertel, dass abends geöffnet ist - und dank der zu einer gewissen Spielsucht neigenden Taiwanern auch gut besucht ist.

18 May 2018

Wenn man einen Urlaub am Pool und/oder Strand verbringt, gibt es viel Entspannung, aber wenig zu berichten. So war es auch die letzten Tage bei uns in unser kleinen Oase im Süden Taiwans: Der Fotoapparat war sicher im Safe verstaut. Unsere eigentlich recht noble Herberge hat sich ein zweites Standbein geschaffen und nimmt unter der Woche Schülerreisegruppen auf. Jeden Abend fahren über ein Dutzend Reisebusse vor (an einem Abend haben wir 20 Busse gezählt) und die Abschlussklassen der Highschool strömen in das Hotel. Sechzehnjährige! Geschätzt 400 und mehr! Und erstaunlicherweise geht das ruhig und geordnet vonstatten. Ansonsten nimmt man die Massen kaum war. Weder am Frühstücksbüffet noch am Pool. Nur beim abendlichen Flanieren über die Kenting Road begegnet man den großen Gruppen.

17 May 2018

Die beiden letzten Unterkünfte sind gebucht: Morgen werden wir nach einem Tag am Pool das entspannte Kenting Richtung Kaohsiung verlassen, dort übernachten und weiter Richtung Taipeh fahren. Im Umland von Taipeh gibt es noch ein paar kleine Highlights die auf uns warten, bevor es auf den Heimweg geht. Kaum zu fassen, dass es nächste Woche Dienstag schon wieder nach Hause geht...

15 May 2018

Happy X-Mas in Taiwan!? Wir wissen noch nicht warum, aber scheinbar hat unser Hotel einen engen Bezug zu Weihnachten. Anfangs irritierte uns die nächtliche Beleuchtung ein wenig, die uns stark an einen Christbaum erinnert hat. Vielleicht ein Zufall. Dann wurden wir auf die Rentier-Dekoration aufmerksam. Vielleicht sind es keine Rentiere, sondern Rehe (die sich in Taiwan ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen). Als wir gestern Werbung für ein Weihnachtsfestival entdeckt haben, waren wir sprachlos. Haben die Taiwaner Weihnachten mit Sylvester gleichgesetzt und feiern jetzt am chinesischen Neujahr Weihnachten? Wir wissen es nicht. Aber man muss ja nicht alles auf dieser Welt verstehen...

14 May 2018

Das Frühstück am nächsten Tag in unseren noblen Unterkunft zeigte uns, dass wir in einem kinderfreundlichen Hotel in Taiwan gelandet sind. Das gigantische Frühstücksbüffet offeriert alles, was die chinesische Küche zu bieten hat, sogar deutsche Butter. Ansonsten das übliche Bild: Regelmäßig stößt jemand gegen unseren Tisch, es wird gedrängelt und hektisch das Buffet geplündert - und die Kinder sind kaum besser als ihre Eltern. Der Pool war am Vortag überfüllt und alle Liegen besetzt. Wir haben uns innerlich schon auf einen Handtuchkrieg um die besten Liegeplätze eingestellt. Aber dann die große Überraschung: Das Wochenende war vorbei und es herrschte gähnende Leere am Pool. Nur drei Schweizer tummelten sich am Pool, mit denen wir uns zum Abendessen verabredet haben. So fuhren wir abends nach Hengshun und haben sensationell lecker gegessen.

13 May 2018

Der Kenting-Nationalpark liegt an der Südspitze der Hauptinsel Taiwans und ist unser nächstes Ziel. Neben der Natur gibt es hier richtiges Strand-Feeling. Nach den auch anstrengenden letzten Wochen in großen Städten und kleinen Zimmern haben wir uns ein chices Hotel rausgesucht (es hat sogar irgendeinen Preis gewonnen) und uns ein klein wenig Luxus gegönnt. Dort angekommen gab es ein Upgrade: ein noch größeres Zimmer mit Balkon und aufgrund eines olfaktorischen Problems (es roch muffig) später sogar ein Zimmer mit Meerblick - was will man mehr? Die hilfsbereiten Mitarbeiter in dem Hotel tragen alle Hawaii-Hemden und es wird sanfte Aloha-Musik im Hintergrund angespielt. Fantastisch! Abends erlebten wir eine Überraschung: Ein Gang über die Hauptstraße von Ken Ding (= Kenting) offenbarte uns, dass wir nicht in einer verschlafenen Gegend gelandet waren, sondern dass es etliche Restaurants und Straßenimbisse auf dem Nachtmarkt gibt. Also alles bestens bei uns.

12 May 2018

Eine Tomate zählt in Taiwan als Obst, daher ist es nicht verwunderlich, dass wir zu unserer süßen Nachspeise Tomate gereicht bekommen. Das Essen Taiwans (das Land des „stinky tofus“) genießt in Expertenkreisen höchste Achtung. Für uns ist es eher eine Herausforderung. Umso glücklicher waren wir gestern Abend, als wir ein spanisch-lateinamerikanisches Restaurant entdeckt haben. Die bolivianische Eigentümerin hat auf ihrer bunten Karte auch deutsche Spezialitäten stehen: Mozzarella-Sticks. Unseren heutigen Tagesschwerpunkt haben wir in den Bereich Shopping gelegt. In den 17-stöckigen Kaufhäusern wird einiges geboten, Schnäppchen kann man allerdings nicht immer erwartet. Der Tuntex-Sky-Tower ist eines der höchsten Gebäude der Welt (laut Wikipedia auf Platz 23) und bis zur Fertigstellung des 101 in Taipeh das höchste Gebäude in Taiwan. Er bietet einen netten Ausblick über die Stadt. Morgen geht es per Bus weiter in den Kenting-Nationalpark zu Sonne, Strand und Meer.

11 May 2018

Nachdem die 2,8 Mio. Einwohner große Stadt Taichung eher wie ein langweiliges Provinznest daher kam, ging es heute nach Koahsiung, ebenfalls 2,8 Mio. Einwohner. Und siehe da, es gibt hier tatsächlich urbanes Leben. Zwar gibt es hier auch einige sensationell leere Daddelbuden, aber auch die zweitschönste Metro-Station der Welt - wer auch immer solche Rankings erstellt. Sehr begeistert sind wir von dem Pier 2 Art Center: Das ehemalige Hafengelände wurde kulturellen Zwecken zugeführt. Ein Konzept das optisch überzeugt. Unbedingt empfehlenswert!

10 May 2018

Heute Abend haben wir uns in das pulsierende Nachtleben der Metropole Taichung gestürzt: Wir waren auf einem Nachtmarkt, nachdem wir vorher einen entspannten Bubble-Tea (im 600 ml-Krug) getrunken haben. Neben diversen Fressbuden und Handyhüllen-Verkaufsständen bietet der Nachtmarkt vor allem Glücksspiel für Groß und Klein an. Ringewerfen, Mini-Flipper und Entenschießen für Kleinkinder, Pistolenschießen, Dartpfeilewerfen und das allseits beliebte Fische-/Gambas-Angeln sind die Renner. Aber natürlich darf - wie bei jeder anständigen Dorfkirmes - der Autoscooter nicht fehlen.
Heute ging es per Bus zum Sonne Mond-See. Das erste Mal ging es in Taiwan raus aus der Stadt in die Natur. Der Sonne-Mond-See ist ein wunderschöner See, der allerdings touristisch zu gut erschlossen ist - und hier und dort auch mit Hotelbunkern zugebaut ist. Zum Kulturzentrum der Ureinwohner haben wir es leider nicht mehr geschafft. Dort gab es einen Freefall-Tower und eine Achterbahn. Ein tolles Leben hatten die... An einem besonders schönen Aussichtspunkt mit Blick über den See posierte Nicole. Für ein zweites Foto hat es leider nicht mehr gereicht, als eine chinesische Reisegruppe die Stelle ebenfalls entdeckt hatte. Mit chinesischen Reisegruppen sollte man sich nicht anlegen, denn da sind alle Skrupel längst beiseite gelegt und es wird mit vollem Körpereinsatz um gute Fotostandorte gekämpft. Vermutlich geht es den Engländern bei dem Kampf um Liegen am Pool auch so: „Die Deutschen verstehen keinen Spaß, wenn es um ihren Platz an der Sonne geht!“. Und wir wissen ja wozu das führt.

9 May 2018

Taichung, so heißt die Stadt in der wir heute nach einer rund zweistündigen Fahrt angekommen sind. Noch nie gehört? Ging uns auch so. Taichung hat 2,7 Mio. Einwohner, was man allerdings nicht merkt. Es sieht eher provinziell aus. Dass aktuell der Hauptbahnhof umgebaut wird, macht das Erscheinungsbild nicht besser, es schreit uns entgegen: „Seid Ihr wirklich sicher, dass Ihr hier aussteigen wollt?“. Taichung ist aber auch der Ausgangspunkt für einen Ausflug zum Sonne-Mond-See; ein See, der so schön sein soll wie sein Name. Und das ist unser Ziel.

8 May 2018

Das Bild der Deutschen im Ausland ist immer wieder spannend und deckt sich nicht immer mit der eigenen Wahrnehmung. Auf unserer Reise haben wir Auswanderer aus Deutschland getroffen, die Kneipen und Unterkünfte gegründet haben und so ihr Deutschland in die Welt tragen. Spannender sind „Made in Germany“-Produkte, die wir in Deutschland noch nie gesehen haben. Uns war nicht bewusst, dass bspw. Kaffeefiltertüten ein typisches Exportprodukt sind. Es gibt deutsche Restaurants, deren Inhaber scheinbar noch nie in Deutschland waren oder von dort vor sehr, sehr langer Zeit weggezogen sind. Deutsches Bier darf natürlich auch auf dem Sky-Building in Osaka nicht fehlen - natürlich die Perle aus dem Siegerland. In Japan stehen die Deutschen hoch im Kurs und in Taiwan werden wir wegen unserer Wurst-Kultur bewundert, allerdings ausschließlich für Frankfurter-/Wiener-Würstchen. Na ja, in Taiwan werden voller Stolz auch britische und US-Amerikanische-Produkte im Supermarkt angepriesen...

6 May 2018

Die Free-Walking-Tour am Vormittag sollte uns einen Einblick in das historische und heutige Taiwan geben. Nachdem die ersten Highlights eine kleine Eisdiele, eine Kaffeerösterei, eine verwaiste Gasse und ein Teegeschäft waren, befürchteten wir hier ein kulturelles Desaster. Ganz so schlimm wurde es dann doch nicht: Wir besuchten einen Tempel. Den Abschluss bildete die kolossale Gedenkstätte für den umstrittenen „Gründer“ Taiwans (eigentlich versteht sich Taiwan als China und stellt die Exilregierung), der mindestens ein Massaker an den Taiwanern verübte. Am Nachmittag sind wir zu dem Highlight Taipehs gefahren: dem 101 (one-o-one). Das aktuell zweithöchste Gebäude der Welt ist beeindruckend und überragt sämtliche Gebäude der Stadt um Längen. Von der Aussichtsplattform kann man die gesamte Stadt sehen - blöderweise sieht man dann die Top-Sehenswürdigkeit nicht (das 101). Das weitaus bessere Panorama bietet daher der treppenreiche Elefanten-Berg, mit Blick auf die Stadt UND das 101.
Nachdem wir spät in der Nacht in unserer Unterkunft angekommen sind, hat uns der Wecker heute morgen aus unseren Träumen gerissen, damit wir das Frühstück nicht verpassen. Als das Frühstück aufgetischt wurde, wussten wir, warum wir nachts bei unserer Ankunft gefragt wurden, ob wir Vegetarier sind... Bei unserem Spaziergang durch den schwer geschützten Friedenspark brachte uns ein Taiwaner (?) den „Stone Foot Path“ näher - nachdem ein erster Taiwaner uns erklärt hatte, dass das ohne Schuhe viel zu gefährlich ist, wie ja auf der Tafel (auf Chinesisch) erklärt wird. Man müsse nur einige Zeit stehen, dann steht man sehr komfortabel. Scheinbar klappt das mit europäischen Füßen nicht so gut. Abends streiften wir noch über den Nachtmarkt Ninxia, auf dem es allerlei Köstlichkeiten gibt. Das müssen wir später noch austesten. Der Gang über Fußgängerampeln wird mit animierten grünen Männchen begleitet, die gegen Ende der Grünperiode schneller werden, so dass auch die Leute beschleunigen.

5 May 2018

...und einen „Plan“ für und von Taiwan haben wir dank der ultra-freundlichen Rezeptionistin in unserem Tokio-Hotel jetzt auch ;-)
Ein letztes Sushi bevor wir den Flieger besteigen: So sieht unser Abschied von Japan aus, bevor es weiter nach Taiwan geht. Wir hatten zwei unglaublich tolle, aber auch intensive Wochen hier. Ein paar Fotos reichen wir noch nach - versprochen. Wir kommen gerne wieder!
Unser Flug von Tokio nach Taipeh geht erst am späten Abend, das heißt, wir können noch alles nachholen, was wir in den letzten zwei Wochen eventuell verpasst haben. Nachdem wir alle Must-Do- und Highlight-Listen im Internet durchstöbert haben, wussten wir, dass wir eigentlich alles „Wichtige“ abgehakt haben. Gefühlt ist das allerdings nicht so: Irgendetwas Großartiges haben wir doch übersehen? Es gibt so viel zu entdecken, dass wir auch nach einem Monat oder einem Jahr mit dem selben Gefühl gefahren wären. Die Eindrücke müssen sich wohl erstmal bei uns setzen. Im Hotel haben wir aber trotzdem nicht auf unseren Abflug gewartet und sind ein letztes Mal kreuz und quer durch die Stadt gefahren. Wir haben ein religiöses Fest in der Nähe des Tokio-Towers gesehen (sieht aus wie der Eiffelturm im FC-Look) und haben das höchste Gebäude Japans, den Sky-Tree, besucht. Schwer bepackt auf dem Weg zum Flughafen, sind wir noch einer Prozession begegnet. Was für ein Abschied.

4 May 2018

Bevor morgen Abend unser Flieger geht, haben wir uns nochmal durch Tokio treiben lassen. In Shibuja haben wir uns die Kreuzung angesehen, die als Sinnbild für das überfüllte Tokio steht: Jeder Journalist benutzt Fotos oder Videos von dieser Kreuzung, wenn er die Größe und Enge der Metropole greifbar machen will. Wir haben auch den Moment festgehalten, kurz bevor die Fußgängerampeln auf Grün umschalten. Shibuja und die nördlich die angrenzenden Stadtteile gelten als modisches Experimentierquartier. Beeindruckt hat uns auf der Straße Takeshita Dori - ebenfalls total überfüllt - die Mode von AC/DC, einem Geschäft, das wahrscheinlich nichts mit der gleichnamigen Band zu tun hat - zumindest hoffen wir das.

2 May 2018

Wir sind nicht nur gefühlt verdammt weit weg von Deutschland. An unserem letzten Tag in Osaka haben wir neben dem Glico-Man ein weiteres Maskottchen kennengelernt, welches Süßigkeiten an den Mann bringt, einen Hello Kitty-Parkplatz entdeckt und waren in dem Viertel um den ehemaligen Luna Park essen. Obwohl der Luna Park vor etlichen Jahrzehnten abgebrannt ist, haben die Restaurants das Konzept Vergnügungspark übernommen und so läuft man an Restaurants im Schiffs-Look und einem originalen 68er VW-Bus vorbei. Das computerspielbesgeisterte Japan bietet Räume zum Daddeln an - mit Schlaf- und Duschmöglichkeit. Unser Dinner-Lokal forderte uns heraus, indem es die App für die Essensbestellung nur auf japanisch anbietet. Auch diese Hürde meisterten wir mit Bravour. Morgen geht es wieder zurück nach Tokio.
Pachinko-Spielhallen erfreuen sich in Japan großer Beliebtheit. Die Automaten werden mit kleinen Metallkugeln bespielt, die die Spieler hundertfach in die Automaten werden. Bei dem Betreten der Halle wird man von einem ohrenbetäubend Lärm erschlagen, den die unzähligen Spielautomaten erzeugen. Da Glücksspiel um Geld in Japan verboten ist, erhält man als Gewinn zunächst weitere Kügelchen. Die Kügelchen lassen sich in der Spielhalle in anderen Waren umtauschen, wie beispielsweise kleine Goldbarren. Um an Geld zu kommen, muss der Spieler die Spielhalle verlassen und mit seinen Gewinnen eine Art Wechselstube aufsuchen. Diese hat natürlich nichts mit der Spielhalle zu tun. Auf der Internetseite der Spielhalle wird die Prozedur natürlich nicht beschrieben: Es gibt lediglich den Hinweis, dass man andere Spieler fragen soll, wie man an das Geld kommt. Soviel zu japanischen Verboten...
Der Schrecken der japanischen Küche hat einen Namen: FUGU. Der hoch-toxische Kugelfisch gilt in Japan als Spezialität. Das Gift soll innerhalb von fünf Minuten tödlich sein. Bei den alten Samurai galt ein Tod durch Fugu-Gift als sinnlos und es gab keine Hinterbliebenen-Versorgung. Und diesem Wagnis haben wir uns heute gestellt. Wir haben unserem Tour-Guide vertraut, der uns gesagt hat, dass die Handvoll von Japanern, die jedes Jahr an einer Fugu-Vergiftung sterben, Hobbyköche sind, die keine Ahnung von der richtigen Zubereitung haben. Als wir den Fugu bei der tattrigen alten Daten bestellt hatten, kamen uns jedoch erste Zweifel: Ist das der Profi, der den Fisch sicher zubereiten kann? Der Fisch selbst schmeckte relativ unspektakulär. Es geht den Japanern wohl eher um den Nervenkitzel. Als wir die fünf Minuten nach dem Snack überstanden hatten, waren wir aber schon ein wenig erleichtert.

1 May 2018

Mittlerweile haben wir herausgefunden, dass Glico Knabbergebäck herstellt - aber vermutlich auch noch mehr. Nach dem Glico-Man haben wir uns heute andere Sehenswürdigkeiten angesehen: Die Burg von Osaka und das Sky Building. Beeindruckend ist die hoch über der Stadt thronende Burg von Osaka, die auch heute noch etliche Hochhäuser höhenmäßig überragt. Die Besucherplattform des Sky Building ist auf der 41. Etage und bietet auch nachts einen spektakulären Blick über die Stadt (gestärkt haben wir uns vorher am Sushi-Karussell). Das Sky Building - und auch die umliegende Bebauung an der Osaka Station - setzen das Thema Raumfahrt als städtebaulichen Leitfaden um. Die Architektur ist futuristisch, daher kann man das ja auch mal so machen.

30 April 2018

Was soll man von einer Stadt halten, bei der eine der Top-Sehenswürdigkeiten ein Reklameschild ist (Glico)? Wir wissen es nicht, aber als wir in Osaka angekommen sind, wir die ersten Leute in dem In-Viertel rund um die Dotonbori-Brücke um die Mittagszeit Bier trinkend angetroffen haben und im Hotel ein Flyer für Bier-Zen auslag, haben wir uns gedacht, dass wir hier nicht ganz verkehrt sind. Ansonsten sind die Straßen unglaublich voll. Überall sind endlose Schlagen vor irgendwelchen Fastfood-Restaurants. Abends ging es in ein Yakiniku-Restaurant: Jeder Tisch hat einen eigenen Gasgrill, man bestellt rohes Fleisch und ist selbst der Grillmeister. Zu dem All-you-can-eat haben wir uns auch noch die Getränke-Flat gegönnt. Es gab auch das legendäre Wagyu-Rind, was bis auf die Herkunft identisch mit dem legendären Kōbe-Rind ist. Ein Gaumenschmaus! Am Ende des Tages war uns aber klar: Wir wissen zwar nicht was Glico ist, aber wir lieben den Glico-Man.

29 April 2018

An unserem letzten Tag in Kyōto besichtigen wir die große Zen-Tempelanlage Daitoku-ji. Die ganze Stadt ist picke-packe voll mit Touristen. Nach einer echt italienischen Pizza (das musste einfach mal sein) waren wir gestärkt für den Kiyomizu-dera-Tempel, der aufgrund seiner Berglage eine schöne Aussicht auf die Stadt bietet - und ein schönes Plätzchen für den Sonnenuntergang ist. Der Tag endete in einer Sushi-Bar, an der wir mindestens eine halbe Stunde angestanden haben, was hier aber ganz normal ist. Wir haben uns auch an den rohen Oktopus/Squid herangetraut, der erstaunlich lecker war. Morgen geht‘s weiter Richtung Osaka, der zweitgrößten Stadt Japans (nicht zu verwechseln mit Osako - aber das Thema blenden wir jetzt besser mal aus).

28 April 2018

Das Tageshighlight heute war die Goldene Pagode (Kinkaku-ji). Im Gegensatz zur nicht silberfarbenen Silbernen Pagode ist die Goldene Pagode tatsächlich golden. Natürlich ist auch dieses Highlight überlaufen, da ja auch die Japaner am Wochenende gerne Sightseeing betreiben. Richtig voll wird es in der kommenden Woche, die die Japaner mit dem Anglizismus Golden Week bezeichnen. Alle haben eine Woche frei und nutzen diese Zeit für Reisen durch das Land. In Japan, so berichtet uns eine nette Japanerin im Bus, gibt es immer Ferien für alle: Schüler und die arbeitende Bevölkerung haben annähernd die gleichen Schul-/Arbeitszeiten (von 9 bis 5) und auch die gleichen „Ferien“. Die Japanerin war fast entsetzt wie wenig Zeit Schüler in Deutschland in der Schule verbringen. Vorab waren wir noch im Nord-Osten Kyōtos in der Natur unterwegs und haben festgestellt, dass alle Fotos von Bambus-Wäldern nachbearbeitet sind und Bambus gar nicht neongrün ist. Machen wir dann auch so.
Don Quijote - das verrückteste Einkaufszentrum der Welt? Betritt man eine der Don Quijote-Filialen in Japan wird man mit einer geballten Reizüberflutung konfrontiert: Das Geschäft nimmt gerne mehrere Etagen in Anspruch, ist bis auf den letzten Quadratmeter zugestellt, immer überfüllt, schrill-bunt dekoriert und an allen Ecken laufen lautstarke Werbefilmchen. Es gibt kein erkennbares Konzept. Regale stehen nebeneinander, deren Inhalte nichts miteinander zu tun haben (scheinen?). In Tokio sind wir über eine Filiale mit einer Erotikabteilung gestolpert. In Kyōto haben wir ein selbstgebasteltes Pappschild entdeckt, auf dem „Rolex“ stand. Und tatsächlich: es wurden in einem unspektakulären Glaskasten Rolex-Uhren für tausende von Euro angeboten - direkt neben den Omega-Uhren. Da es hier auch günstige Getränke und Sandwiches gibt, werden wir auch weiterhin hier vorbeikommen.

27 April 2018

Der zweite Teil unseres Kulturprogramms führte uns heute zur Silbernen Pagode. Unglaublich schön ist vor allem der Zen-Garten um die Pagode, die schönste Gartenanlage, die wir je gesehen haben. Idyllischer und entspannter geht es nicht. Unglaublich beeindruckend. Die silberne Pagode wurde übrigens nie ganz fertig gestellt und ist gar nicht silbern.
Heute starten wir unser großes Kulturprogramm in Kyōto. Wir besuchten den Fushimi-Inari-Schrein und die 1.000 Torii am heiligen Berg Inari. Die Zahl 1.000 ist nicht wörtlich zu nehmen, sondern sie ist als „sehr viele“ zu verstehen - es sind tatsächlich deutlich mehr, so dass man fast durch einen Tunnel geht. Und was Torii sind, könnt Ihr den Fotos entnehmen.

26 April 2018

Der Stadtteil Gion zeigt Kyōto und Japan von seiner traditionellen Seite. Durch schmale Gassen zwischen alten, kleinen Häusern wähnt man sich weit in der Vergangenheit. Leider ist Gion kein Geheimtipp und so strömen wir mit den Touristenmassen durch die Stadt. Spannend ist es aber trotzdem. Vor allem wenn eine chinesische Reisegruppe eine Geisha entdecken entstehen tumultartigen Szenen.
Im Vergleich zu Tokio ist Kyōto winzig. Es ist trotz der Masse an Kulturgütern überschaubar und weniger stressig. Damit man doch ein wenig Großstadtgefühl bekommt, hat sich die Administration ein komplett unübersichtliches Metro- und Bussystem einfallen lassen. Chapeau! Ein wenig überraschend war dann der Nishiki-Markt: Hier wird an hunderten von Verkaufsständen alles erdenkliche an Lebensmitteln angeboten. Hier gibt es sogar einen Möbus-Laden (in ganz Japan gibt es nur vier davon), dem bekannten Kleidungshersteller aus Deutschland. Ein kleiner Tempel mittendrin lässt einen kurz aufgrund der Symbolik erschaudern.
Tuff, tuff, tuff, wir fahren mit der Eisenbahn. Genauer gesagt mit dem legendären Shinkansen von Tokio nach Kyōto. Viel anders als unser ICE ist er aber eigentlich auch nicht, nur pünktlich auf die Minute, etwas komfortabler und ewig lang. Mit Höchstgeschwindigkeit rauschen wir am Mt. Fuji, Yokohama und anderen Orten vorbei.

25 April 2018

Ein kurzer Trip nach Ueno führt uns zu den Ständen rund um Ameyoko. Das angebotene Sortiment (und vor allem die Art der Verkaufsstände) lässt uns eher an Kambodscha denken - nur dass in Ueno die Originalware (zu Originalpreisen) angeboten wird. Gruselig war es in einem Spielzeugladen, in dem wirklich alles blinkte, sich bewegte, nervtötende Töne von sich gibt und/oder in schrillen Videos beworben wird. Nach dem Schrecken gab es erstmal ein Bier. Bei dem Bier erinnerte wir uns an die Feinkostabteilung des Ameyoko Plaza in Nihombashi, wo wir nachmittags waren.
Dass ein Fischmarkt früh am Morgen seine Tore aufmacht, war uns klar. Als wir am frühen Mittag am größten Fischmarkt der Welt, dem Tsukiji-Markt, vor verschlossenen Türen standen („Today is holiday“) waren wir dann doch verwundert. Zum Glück hatte der äußere Fischmarkt geöffnet - und da gibt es unzählige kleine Essensbüdchen an denen so ziemlich alles aus dem Meer Stammende in allen erdenklichen Zubereitungsarten angeboten wird. Wir haben unseren kulinarischen Rundgang mit plattgepressten, panierten und in einer Art Waffeleisenpresse gebackenen Tintenfischoblaten gestartet. Es folgten gegrillte Jakobsmuscheln, roher Fisch, Fischomelette und Sushi. Für den Rest des Tages hatten wir erstaunlicherweise keinen Hunger mehr.
Let‘s talk about sex, baby... Eine Free-Walking-Tour durch den Rotlichtbezirk in Shinjuku beantwortete einige Fragen, die wir vorher nicht hatten. Offiziell ist Prostitution in Japan verboten, erlaubt sind jedoch Hostess-Clubs - und zwar für Männer und Frauen. Das ganze Vergnügungsviertel ist voller Plakate und riesigen Bildschirmen, die hierfür Werbung machen. Sind Damen in knappen Schulmädchenuniformen noch einigermaßen klar zuzuordnen, ist es bei den männlichen Hostessen etwas schwieriger: Man hat den Eindruck, dass Japaner die größte Boygroup-Szene der Welt haben. Falls es dann doch über die offizielle Hostess-Leistung (nette Unterhaltung) hinaus gehen sollte, wird zum Beispiel eins der unzähligen Love-Hotels (Stundenhotels) aufgesucht - die auch bei normalen Paaren in Japan sehr beliebt sind. Die Zimmer in den Love-Hotels haben meist ein bestimmtes „Motto“, welche anhand von Bildern meist vor dem Hotel angepriesen werden.

24 April 2018

Tokio bietet für jeden Geschmack das passende Café. Für Katzenliebhaber werden Katzencafés angeboten, in denen man mit den Kätzchen schmusen kann - praktisch, wenn man keinen Platz für ein eigenes Tier hat. Es gibt auch Igel-, Papageien-, Schlangen- und sogar Pinguin-Cafés. Das hat uns neugierig gemacht und wir waren heute in einem Eulen-Café. Es gab kalte und heiße Getränke, allerdings glich das Café eher einer Tierhandlung und weniger einem Gastronomiebetrieb. An einer artgerechten Haltung zweifeln wir allerdings gehörig.
TOKIO ist einfach gigantisch, überfordernd, nicht fassbar. Es ist die Größe, die Andersartigkeit. An allen Ecken strömen neue Eindrücke auf uns ein. Auf den Speisekarten helfen teilweise nicht mal die Fotos weiter um sich vorzustellen, was es gibt - oder die Essennachbildungen aus Wachs. Im Supermarkt findet man nicht ein neues Produkt, das ungewöhnlich wirkt, sondern dort sind Regale voller Produkte, die wir nicht immer klar definieren können. Hier wird sogar die Toilettenbenutzung zu einem neuen Erlebnis ;-) Bei den ganzen Eindrücken ist unser Blog ein wenig zu kurz gekommen. Das holen wir jetzt nach - aber alles mit der Ruhe.

22 April 2018

Die Toilette in unserer Unterkunft in Tokio bringt uns an unsere Grenzen. Blöderweise ist die Bedienungsanleitung japanisch. Also heißt es ausprobieren... Die Springbrunnen-Funktion haben wir schon entdeckt, auch die Höhe der Fontäne können wir steuern. Aber wie kann man die beheizte Klobrille ausschalten?

21 April 2018

Unsere Stippvisite in Singapur ist auch schon wieder vorbei. Das Pinnacle@Duxton ist nach unserem Reisehandbuch das weltweit größte Gebäude des öffentlich geförderten Wohnungsbaus. Die Dachterrasse ist für kleines Geld auch für Besucher geöffnet und bietet einen tollen Blick auf die Stadt. Eine Fußmassage am Flughafen und schon sagen wir Tschööö Singapur und morgen früh heißt es konnichiwa Tokio!

20 April 2018

Nachdem wir gestern Abend in Singapur angekommen sind und ein Gute-Nacht-Bier getrunken haben ist heute unser erster richtiger Tag in Singapur. Leider ist unser erster Tag in Singapur leicht verregnet und wir mussten sogar vor einem Schauer in die nächste, unfassbar teure Kneipe flüchten. Einen Eindruck von der Stadt haben wir aber trotzdem gewinnen können: Singapur ist eine unglaublich moderne und aufgeräumte Stadt. Die Sauberkeit hat sich die Stadt, die gleichzeitig ein Staat ist, auch mit drakonischen Strafen für allerlei Kleinkram erkämpft. An einigen Ecken gibt es aber noch das alte, mit Nostalgie behaftete Singapur, allerdings in aufgeräumter Version: In Little India oder Chinatown stehen noch etliche kleine Häuschen. Als der nächste Schauer nicht enden wollte, haben wir unsere Besichtigung von der Theke aus fortgesetzt ;-)
Drei Bier, dreizig Euro. Kann man mal machen. Das ist Singapur. Aber besser als im Regen zu stehen ;-)

19 April 2018

„Betreten der Rasenfläche verboten!“ hört sich aus deutscher Sicht nachvollziehbar an. Andere Länder, andere Verbote: In Singapur dürfen keine Kaugummis eingeführt werden (Waffen und Elefanten ebenfalls nicht). In Malakka gilt ein stadtweites Rauchverbot. Es gibt aber einige Raucherlaubniszonen. Toilette nicht abgespült? Kostet in Singapur 90 Euro. Mit eingeschaltetem Licht am Fahrzeug darf man in Kambodscha nicht fahren. Und wie wir gerade erfahren durften, ist es nicht erlaubt mit Zigaretten nach Singapur einzureisen.
Die örtlichen Rikschafahrer lieben es ihr Bike aufzupimpen. Vor allem die Hello-Kitty-Variante scheint hier sehr beliebt zu sein. Mit dröhnender Musik kurven sie durch die Altstadt und sobald die Dämmerung einsetzt, wird die schrille LED-Beleuchtung eingeschaltet. Hier ein kleines Best-of.

18 April 2018

Malakka - Eine Stadt mit einer bewegten Vergangenheit. Einst als kleines Piratennest an der Meeresenge zwischen dem heutigen Malaysia und Indonesien gegründet, erlebte Malakka seine Blütezeit unter den Portugiesen. Es folgten unter anderem die Niederländer, Chinesen und Briten. So kunterbunt wie die Vergangenheit ist auch die gemütliche kleine Stadt. Viele kleine Geschäfte, Restaurants, Cafés und Bars drängen sich in der Altstadt dicht an dicht. Und auch ein Mister Universum scheint aus dieser schönen Stadt zu kommen. Ich hoffe für ihn (und auch für die Jury), dass er nicht so ausgesehen hat wie sein Denkmal. Morgen geht’s weiter Richtung Singapur.

17 April 2018

Nachdem es gestern doch ein wenig spät geworden ist, begann unser Tag etwas langsamer. In der Bar, in der wir am Vorabend saßen, gab es anfangs keine besonders gute Musik, bis wir die sensationelle Möglichkeit von YouDJ kennengelernt haben: Per Handy können die Musikwünsche vom Tisch aus abgegeben werden, die dann auch sofort gespielt werden. Ab diesem Zeitpunkt saßen wir in der Kneipe mit der besten Musik. Nach dem langsamen Start sind wir doch noch in die Gänge gekommen: Nach einem für deutsche Verhältnisse scharfen Essen (für die malaysische Köchin ohne jede Schärfe) waren wir gestärkt für die Shoppingtour durch den Central Market in Chinatown. Auf dem Weg zu der Luna Skybar entdeckten wir einen indischen Tempel. Die Luna Skybar ist eine Dachterrassenbar (wie der Name ja vermuten lässt) auf dem Pacific Regency Hotel. Und schon endete der Tag im 34. Stockwerk bei einem kühlen Bier und einer Pizza Diavolo.
Tag Nummer zwei in KL, wie Kuala Lumpur hier genannt wird. Die Petronas-Towers sind das Wahrzeichen der Stadt. Mit rund 450 m Höhe galten sie 1999 für einige Jahre als höchstes Gebäude der Welt. Eine tolle Aussicht auf die beiden Türme - und den Rest der Stadt - hat man vom KL-Tower. Die Aussichtsplattform ist zwar „nur“ auf einer Höhe von rund 300 m, der Turm steht aber auf einem Berg. Unsere Unterkunft ist eigentlich ein imposantes Gebäude, in dieser Stadt geht es aber eher unter (der gelbe Pfeil zeigt unsere Suite). Ein Rundgang durch das malayische Viertel Kampung Baru ist das Kontrastprogramm zu der Glitzermetropole KL: Die Mitten in der Stadt gelegene Enklave hat einen fast dörflichen Charme. Im Viertel Bukit Bintang reiht sich ein kleines Restaurant an das nächste. Wir haben uns für die Barbecue-Variante auf der Straße Jalan Alor entschieden: Die frischen Spieße wählt man aus, sie werden direkt auf der Straße gegrillt und serviert. Sehr lecker!

16 April 2018

Gestern Abend sind wir in Kuala Lumpur angekommen. Unsere 83 qm große Suite liegt im 26. Stock und hat einen atemberaubenden Ausblick. Die Petronas Towers liegen in unmittelbarer Nähe. Nach dem leckeren Running-Sushi im Food-Court der Petronas Towers sind wir gestern Abend im Pub nebenan noch auf zwei Absackerbierchen gewesen. Für die Hopfenschorlen haben wir doppelt so viel bezahlt wie vorher für das Essen (inklusive Softdrinks)... Wir sind gespannt was uns die Stadt heute zu bieten hat.

14 April 2018

Happy new year! In Kambodscha feiern die Khmer gerade ihr dreitägiges Neujahrsfest (14.-16.4.). Und wir sind mittendrin. Tagsüber heißt es jetzt also relaxen am Pool und abends geht’s op Jöck. Ein schöner Abschluss für unseren Kambodscha-Aufenthalt, denn morgen geht es mit dem Flieger - und Julia - nach Kuala Lumpur.

12 April 2018

Spayhiti in Sihanoukville- Manchmal hat man mit der Auswahl seiner Unterkunft einfach ganz viel Glück: Frühstück gibt es auf der Terrasse am Fluss, dann schnell an den Privatstrand. Oder doch lieber an den Pool? Nimmt man den Snack zu Mittag am Fluss oder doch lieber direkt am Meer ein? Wer die Wahl hat, hat die Qual... Abends geht es am Strand zum Essen, in einem richtig leckeren Restaurant, direkt neben unserer Unterkunft: Frische Meeresfrüchte vom Feinsten. Wow! Nee, wat is dat schööön he! Die Fahrt hierhin - mit einem vollgepackten Minibus von Kampot nach Sihanoukville - war allerdings nicht so entspannt. Ab und zu vermisst man dann doch die KVB ein bisschen;-) Schade, dass in einigen wenigen Jahren hier alles voller chinesischer Massentouristen sein wird. Die Anfänge in Form von riesigen Hotelrohbauten sieht man leider schon überall...

10 April 2018

So, Sport haben wir jetzt auch gemacht! Und ein weiteres Freibier beim Ankor-Gewinnspiel gewonnen.
Eine Cooking Class ist eine Win-Win-Situation: Wir helfen ein wenig in der Küche und das Essen wird an andere Gäste veräußert. Einen Teil durften wir aber natürlich auch selber essen. Sehr entspannt wurden wir heute morgen um halb neun am Hotel mit einem dicken SUV abgeholt - unsere erste Fahrt in Kambodscha in einem PKW. Auf dem örtlichen Markt haben wir alle notwendigen Zutaten eingekauft und festgestellt, dass wir bisher überall Touristenpreise gezahlt haben. Zwischen Schweineköpfen und noch lebenden Fischen gab es für uns eine kleine Biologienachhilfestunde über uns komplett unbekannte Gemüsesorten. Nach einem kleinen Espresso-Stopp ging es weit auf‘s Land zu der Pfefferfarm La Plantation - inklusive der obligatorischen Besichtigung der Farm. Das Kochen hat Spaß gemacht, leider werden wir die meisten Zutaten in Deutschland nur schwer bekommen. Mit einer Ausnahme: Als geheime Ingredienz werden Suppenwürfel von Knorr verwendet.

9 April 2018

Glühwürmchentour ohne Glühwürmchen - Ein besonderes Erlebnis sollen die Glühwürmchentouren in Kampot sein. Mit einem Schiff wird man flussaufwärts gefahren, um dort die kleinen Insekten zu sehen. Rund 75 unterschiedliche leuchtende Tierarten soll es hier geben. Versüßt wird die Fahrt - wie sollte es auch anders sein - mit zwei Freibierchen. An diesem Naturspektakel mussten wir natürlich teilnehmen! Wir haben das begehrteste Boot ausgewählt (bei den anderen gab es nur ein Freibier), obwohl am Vortag nach unserer Recherche kaum jemand an dieser Fahrt teilgenommen hatte. Auffällig viele Kambodschaner waren an Bord, die neben mitgebrachten kambodschanischen Getränken („This Heineken is from Cambodia. It tastes better than the Heineken from Vietnam!“) und Essen auch eine Stereoanlage mitgebracht und die aktuellen Hits angespielt haben. Irgendwie mochten uns ein paar Jungs, gaben uns ein Bier aus und integrierten uns in ihre Feierlichkeiten. Nur die Glühwürmchen haben wir nicht gesehen.
Legenden über Kampot Über Kampot gibt es einige Infos, die auf den ersten Blick etwas kurios wirken. Eine unserer Quellen ist der Kampot Survival Guide (kampotsurvivalguide.com). 1. In einer hiesigen Kneipe gibt es das kälteste Bier in Kambodscha. 2. Kampot ist größer als London (bezogen auf die Bevölkerungszahl wie auch auf die Fläche). 3. In Kampot wurde Backgammon erfunden. 4. Kampot produziert den besten Pfeffer der Welt. Ob es sich nun um Fakten oder um alternative Fakten handelt haben wir nicht klären können. Vielleicht haben die vielen Aussteiger hier einfach zu viel Zeit und Phantasie...

7 April 2018

Straßenverkehr in Kambodscha - ein Leben jenseits der StVO 1. Licht am Fahrzeug ist keine Pflicht - auch nachts nicht. Man sieht auch sicherheitsbewusste Moped-Fahrer mit Taschenlampen in der Hand. 2. Der Stärkere hat Recht. 3. Entgegengesetzt durch Einbahnstraßen zu fahren ist in Ordnung, so lange man ganz links fährt. 4. Eine rote Ampel ist als Empfehlung zu verstehen. 5. Ein Zebrastreifen ist bedeutungslos. 6. Für Touristen sind tlw. Polizisten mit einer Art Laserschwert am Straßenrand postiert, die eine sichere Straßenüberquerung garantieren sollen. 7. Was auf ein Motorrad passt, darf transportiert werden. 8. Um das Maximale aus seinem Tuk-Tuk herauszuholen, sollte der Fahrer sein optimales Gewicht halten (und stets kontrollierten). 9. Es gilt die transportierten Waren im Blick haben. Daher empfiehlt es sich hierfür speziell geschultes Personal an Bord zu haben. 10. Das Tankstellennetz ist um eine Art Tankstellenbüdchen erweitert: Sprit in Plastikflaschen.
Während unserer Zeit in Kep sind wir in der Khmer House Bungalow-Anlage untergekommen. Etwas außerhalb gelegen, dafür aber sehr entspannt wohnen wir mitten in der Natur. Zum Essen sind wir heute ans Meer gefahren und haben fast alleine direkt am Meer gegessen. Sonnenuntergang inklusive!
Geht doch dahin wo der Pfeffer wächst! Haben wir gemacht. Auf Sothy‘s Pepper Farm. Was uns nicht bewusst war, dass in Kep und Kampot einer der besten Pfeffer der Welt angebaut wird. Alles in Handarbeit. Und wir wissen jetzt, dass roter, grüner, schwarzer und weißer Pfeffer von der gleichen Pflanze stammen. Wer kann das schon von sich behaupten?
Traumhaftschöne Strände und Landschaften - so sieht es hier aus. Leider nicht überall. Überwiegend wird die Natur eher mit den Füßen getreten. Aber vermutlich ist hier ein kleiner Müllberg im Vorgarten nicht so wichtig, wenn man nicht weiß woher die nächste Mahlzeit kommt...

6 April 2018

Rabbit Island heißt so, weil die Insel die Form eines Kaninchens haben soll (wofür unsere Phantasie scheinbar nicht ausreicht). Mit einem Boot ist man von Kep aus innerhalb einer halben Stunde dort. Außer einem traumhaft schönen Strand und einigen Restaurants, die das Essen direkt am Strand servieren, gibt es hier nicht viel. Moment, was braucht man denn mehr?! Wir hatten einen sehr entspannten Tag am Strand.

5 April 2018

Ein wenig erschöpft sind wir heute in Kep angekommen: nach unserer einigermaßen entspannten Fahrt mit dem Nachtbus, einem knapp zweistündigen Stopp in Sihanoukville und einer rund zweistündigen Fahrt mit einem kambodschanischen Busfahrer aus dem Bilderbuch der Stereotypen (fuhr mehr auf der Spur des Gegenverkehrs als auf der eigenen, die Hupe war im Dauerbetrieb, regelmäßig wollte er noch Leute vom Straßenrand mitnehmen, um noch etwas dazu zu verdienen). Kep ist eine Küstenstadt in der Nähe zu Vietnam, welche in Kambodscha für seine Krebsspezialitäten berühmt ist. Nach der Ankunft in unserer Bungalow-Anlage Khmer House haben wir uns gleich auf dem Weg zum Crab Market gemacht, einen leckeren Tintenfisch am Spieß vom Grill gesnakt und uns anschließend eines der vielen Krebsrestaurant ausgesucht. Da saßen wir dann relativ verzweifelt mit unseren Tierchen und haben probiert irgendwie satt zu werden. In dem Kampf haben wir fast den Sonnenuntergang am Meer verpasst, aber nur fast.

4 April 2018

Einmal quer durch Kambodscha - fast ein Katzensprung, denn von Siem Reap bis Sihanoukville sind es nur etwas mehr als 300 km. Die Entfernung von Köln an die niederländische Nordseeküste ist ähnlich groß. Mit dem Bus sind es allerdings geschmeidige 9,5 Stunden. Wir wagen es mit dem Nachtbus von Giant Ibis Transport. Ob wir die richtige Wahl getroffen haben, werden wir morgen früh wissen...

3 April 2018

Heute früh war die große Runde durch die Tempelanlage von Ankor angesagt. Der Name bezieht sich auf die Länge der mit dem Tuk-Tuk zurückgelegten Strecke. Da weniger und kleinere Tempel besichtigt werden, waren wir bereits zu Mittag wieder zurück im Hotel und konnten ein erfrischendes Bad im Pool nehmen. Die Alternativen zur Entdeckung der Tempelanlagen sind vielseitig: Reisebusse, Tuk-Tuks, Fahrräder, Heißluftballons, Helikopter, E-Bikes und sogar der Ritt auf Elefanten werden angeboten. Ob letzteres nicht vielleicht doch eher Tierquälerei ist, bleibt offen. Zum Sonnenuntergang sind wir zum Tempel Pre Rup per Tuk-Tuk gefahren. Dutzende von Hobby-Fotografen versuchten sich am Traumbild. Aber eigentlich hätte man es auch einfach nur genießen können. Ein paar Versuche haben wir aber auch gestartet ;-) Ein leckeres Essen (die Menükarten sind etwas dicker, da jedes Essen mit einem Foto abgebildet ist) und ein entspanntes Tagesabschlussbier auf der Pub Street gehört natürlich dazu.

2 April 2018

Nach dem anstrengenden Tag in Ankor, war heute Entspannung angesagt. Gestern Abend ist es auch feucht-fröhlich geworden als wir uns mit Freunden von Julia auf der Pub Street getroffen haben. Ein weiterer Grund für einen entspannten Tag. Ein wenig Bummeln, eine Massage und ein sehr leckeres Essen im Haven, einem Restaurant, das Heimkindern und anderen benachteiligten Jugendlichen eine Ausbildung verschafft - selten schmeckt Helfen so gut. In einem Restaurant mit ähnlichem Konzept waren wir auch in Phnom Penh essen, dem Romdeng. Hier noch die Links für Interessierte: http://www.havencambodia.com/en/welcome/ http://tree-alliance.org/our-restaurants/romdeng.php?mm=or&sm=rd

1 April 2018

Ankor What? - „Früh aufstehen, es gibt was zu sehen“ hieß heute unser Motto. Auf kaum zu fassenden 400 qkm verteilen sich die Tempel von Ankor. Die Agglomeration gilt als größte Tempelanlage der Welt. Also rauf auf‘s Tuk Tuk und die kleine Rundfahrt (1 Tag) konnte beginnen. Die Anlage wird nicht nur von unserem Tuk Tuk befahren, sondern es herrscht reger Verkehr. Die Massen an Besuchern müssen nicht nur bewegt werden, sondern auch verpflegt: Es gibt zahlreiche Restaurants, Garküchen, Souvenirläden, Getränkestände , buddhistische Tempel und WC-Anlagen. Die Tempel von Ankor sind einfach atemberaubend. Man fühlt sich immer ein wenig wie Indiana Jones auf der Suche nach einem verborgen Schatz - man muss sich nur die vielen anderen Touristen wegdenken. Die Vollendung stellt Ankor Wat dar. Einige Tempel, wie zum Beispiel Ta Prohm, sind noch heute von Bäumen bewachsen (Ta Prohm diente als Filmkulisse für Lara Craft). Übermorgen werden wir dann die große Rundfahrt in Angriff nehmen.

31 March 2018

Siem Reap - Bei einer rund sechsstündigen Busfahrt haben wir heute einen Eindruck von dem Leben außerhalb der Städte gewonnen und sind gut in Siem Reap angekommen, der Stadt in der Nähe der Tempel von Ankor. Nach dieser anstrengenden Fahrt haben wir uns erstmal ein wenig Entspannung gegönnt und unsere Füße verwöhnen lassen - und ein Gratis-Bier gab es auch dazu. Wer weiß, was der entscheidende Pluspunkt war ;-) Auf ein Absackerbierchen mussten wir natürlich noch kurz bei der Pub Street vorbei. Es ist bei einem Bier geblieben. Ehrlich ;-) Morgen früh geht es dann mit Dem Tuk Tuk Richtung Ankor Wat.

30 March 2018

Heiligenverehrung ist in vielen Kulturen tief verwurzelt. Ob man nun einen Zimmermann am Kreuz oder einen Typen mit Schnörres und Bierbauch verehrt ist von außen auf den ersten Blick nur schwer nachvollziehbar. So ging es uns auch. Der Tanz um das goldene Kalb ist hier zudem nicht so verpönt wie in unserem Kulturkreis - und Taubenfütterer werden in Kölle meist vorwurfsvoll angesehen. Den Königspalast haben wir uns auch angesehen, aber leider hatte der König keine Zeit für uns...

29 March 2018

Romdeng - Unser erstes Essen im Königreich Cambodia beginnt gleich mit einem Klassiker der kambodschanischen Küche: der Vogelspinne. Ansonsten war das Essen aber sehr lecker.
Phnom Penh - Unsere ersten Eindrücke von Kambodscha.
Wo man besser nicht essen sollte - Teil 1: Das Bild zeigt die Spüle einer Garküche. Man beachte den ausgewachsenen und gut genährten Kameraden links im Bild. Es hat ja schon den ein oder anderen gegeben, der es vom Tellerwäscher zum Millionär gebracht hat - hier ist zumindest noch Potential nach oben.

28 March 2018

Gut im Hotel in Phnom Penh angekommen. Hier bleibt kein Wunsch unerfüllt. Sogar hauseigene Flip-Flops werden hier gestellt - und aus ökologischen Gründen von Hotelgast zu Hotelgast weitervererbt. Kleiner Nachtrag: Ansonsten muss man sagen, dass wir ein sehr feines Hotel erwischt haben: Mit Dachterrasse und Khmer Music auf Position 1 der TV-ÜBERTRAGUNG-Fernbedienung- ein Sender der 24 Stunden am Tag kambodschanische Karaoke-Musik spielt.
Zurück auf dem harten Boden der Realität - zurück in der Economy-Klasse ;-)

27 March 2018

So lässt es sich fliegen: Zur Begrüßung gibt es einen Champagner - natürlich im Glas am Platz serviert. Anschließend ein kurzer Besuch an der Bar um sich einen Longdrink mixen zu lassen. Da wir nicht am Platz sitzen, wird unsere Bestellung für unser Essen direkt an der Bar aufgenommen. Unsere Wahl fällt auf das 3-Gänge-Menü mit zart geschnittenen Kalbsfiletscheiben, garniert mit Senfkörnern und Reis, als Vorspeise, einem gegrillten Rinderfilet bzw. den Prawn machbous als Hauptgang und einer Donauwelle als Nachspeise. Natürlich auf Porzellan serviert und ein Gang nach dem anderen. Dazu einen Wein a la carte. Perfekt! Von dem Essen beschwert wird der Sitz in die Horizontale gefahren um ein kleines Nickerchen zu halten. Und die „Horizontale“ ist hier nicht sprichwörtlich zu verstehen.
Jetzt fliegen wir tatsächlich mit dem vielleicht größten Flugzeug der Welt, dem A380, und trotzdem ist es überbucht. Unser Glück: Wir fliegen jetzt Business-Class! Wir gehen dann gleich mal an die Bar ;-)
Reisen mit Stil - und einer Flasche Rotkäppchen.
Es geht los. Im Zug ins verbotene Dorf.

24 March 2018

Hier nochmal unsere Reisroute :-)

3 March 2018

Die Flüge sind gebucht :-)