South America, North America · 128 Days · 43 Moments · January 2019

América del Sur


4 June 2019

Von Machu Picchu ging es wieder zurück nach Cusco, von dort nach Lima und da nahmen wir dann einen Nachtbus nach Huaraz. Der Ort liegt ziemlich hoch, direkt am Fuße des Parque Nacional Huascarán, der den höchsten Berg Perus bzw. einen der höchsten Südamerikas beherbergt. Am ersten Tag kamen wir ein bisschen in der Stadt an und erholten uns von der Reise und am nächsten Tag machten wir dann eine Tour in den Nationalpark. Wir wanderten zur sogenannten Laguna 69, einem Gletschersee auf 4600m Höhe. Die Wanderung durch Täler und über Berge war wirklich wunderschön, wenn auch ganz schön anstrengend, besonders wegen der Höhe. Aber es hat sich wirklich gelohnt. Die Lagune mit ihrem türkisblauen, milchigen Wasser war beeindruckend genauso wie die schneebedeckten Gipfel im Hintergrund. Nach knapp 2 Stunden wohlverdienter Pause begann dann wieder der Abstieg. Abends fielen wir totmüde ins Bett, und den nächsten Tag verbrachten wir in einer Bäckerei mit Kuchen essen und Karten spielen :D

1 June 2019

Per Van und anschließender 2-stündiger Wanderung durch idyllische Berge ging es in den 9 Stunden entfernten, überfüllten Ort Aguas Calientes. Der Ort hat mehr Touris als Einwohner, ist jedoch durch die steilen Berge drumherum und die zwei Flüssen im Ort schöner als wir dachten. Am nächsten Tag ging es dann hoch auf den Berg. Trotz verwirrender Wegbeschilderung im Inneren suchten wir uns 3Std lang unsere eigene Route durch die Gassen und gut erhaltenen Ruinen. Es war zwar sehr voll, aber trotzdem gab es auch ruhige Plätze, um den wunderbaren Ausblick rundherum zu genießen. Vorallem von ganz oben sah die Stätte und ihre Umgebung super beeindruckend. Trotz viel Aufwand waren wir am Ende froh dort gewesen zu sein, denn es ist ein sehenswerter und einzigartiger Ort. Leider wurden die neuen Regelungen (3std Besuchszeit, „nur“ 3000 Gäste, keine Lebensmittel und Plastiktüten) nicht eingehalten. Da zweifelt man, ob die Regeln zum Schutz aufgestellt wurden oder nur zum Schein für die Kritiker.

28 May 2019

Weiter gings in die Touristenhochburg Cusco. Cusco ist eine sehr schöne Kolonialstadt mit vielen kleinen Gassen und gemütlichen Parks und Plätzen. Die Tage dort organisierten wir viel von unserer Weiterreise und im Ausgleich dafür chillten wir auch viel. Ein bisschen unternahmen wir trotzdem, unter anderem gingen wir auf den Mercado dort und besuchten auch einen alten Inkatempel mitten in der Stadt, der auch ganz interessant war. Unser eigentliches Highlight stand aber noch an: der Besuch der Inkastätte Machu Picchu.

26 May 2019

Von Arequipa ging es nach Puno weiter. Puno ist eine unschöne Hafenstadt am 3800m hochgelegenen Titicacasee. Uns erwarteten bei der Ankunft ganze ein Grad Celsius, nachts sogar unter Null... Den Ankunftstag verbrachten wir im Stadtzentrum und genossen das übertrieben günstige Eis dort. Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug zu den Uros Inseln und zur Insel Taquile auf dem Titicacasee. Die Uros leben auf ihren über 150 selbst gebauten Schilfinseln, welche bis zu drei Meter dick sind. Außerdem bauen sie noch eigene Boote und Hütten aus Schilf. Alle 20 Tage muss eine neue Schilfschicht aufgebaut werden, sonst gehen die Inseln unter. Lebensdauer ca. 35 Jahre. Auf der Insel Taquile bekamen wir dann Einblicke in die nächste Kultur, die für die strickenden Männer bekannt ist. Frau und Mann stricken z.B. einen gemeinsamen Gürtel zur Ehefestigung und je nach Kleidung erkannt man den sozialen Status. Der Einblick der Kulturen war interessant, jedoch lebt einiges wohl nur noch für die Touris.

22 May 2019

Arequipa ist umgeben von den Anden. Von unserer Dachterasse aus hatte man einen tollen Blick auf die umliegenden Berge, darunter den fast 6000m hohen, schneebedeckten Vulkan El Misti. Wir haben auch einen Tagesausflug in die Berge gemacht, zum sogennanten Colca Canyon. Die Tour startete um 3:00 morgens...mit einem Van ging es ins Valle del Colca. Dort war es um 6 Uhr morgens bitterkalt, 1 Grad nur...ganz drauf vorbereitet waren wir leider nicht. Aber iwann kam dann die Sonne raus und als wir am ersten Aussichtspunkt in den Bergen angekommen waren, wurde es wärmer. Hier sahen wir zahlreiche Kondore, die über unseren Köpfen hinweg gleiteten, das war cool. Später ging es noch höher, auf fast 5000m. Hier hatte man einen krassen Blick auf die umliegenden Vulkane und kuriosen Landschaften, aber man spürte die dünne Luft. Gegen 14 Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg, wo wir noch auf eine Alpaca Herde trafen. Wir fanden die Tour eig. sehr schön, wenn auch viel zu touristisch und voll.

19 May 2019

Abgesehen von 13 Stunden Lärmbeschallung durch ätzende und idiotische Filme, ging die lange Busfahrt nach Lima wirklich fit. An unserem Ankunftstag schlenderten wir dann nur noch über einen großen Mercado, wo es viele Stoffe, Tücher und sonstige Souvenirs gab und kochten abends. Außerdem unterhielten wir uns recht lange mit unserem Zimmermitbewohner, wecher aus Brasilien kam und uns einige interessante Sachen über sein Land erzählte. Am nächsten Tag erkundeten wir dann etwas die Altstadt Limas und waren überrascht wie schön die Stadt sein konnte, zuvor hatte man eher negatives von hier gehört... Den letzten Tag verbrachten wir dann damit, an der Stadtpromenade entlang zu schlendern und unsere Weiterreise zu organisieren, denn morgen geht es weiter in den Süden Perus, nach Arequipa.

15 May 2019

Chachapoyas ist ein schöner, entspannter Ort mitten in den Bergen. Der Himmel ist gefühlt immer strahlend blau und man schlendert einfach gerne durch die Straßen und Gassen. Allerdings hatten wir auch recht viel Programm an den drei Tagen, die wir dort waren. Am Donnerstag machten wir gemeinsam mit Franka und Valentin eine geführte Tagestour zur prä-inka Stätte Kuélap. Dieser Ort wurde hoch oben auf einem Berg, über 1400 Jahre von den Chachapoyas („Wolkenmenschen“) erbaut. Es war beeindruckend wieviel noch erhalten war, aber auch schön zu sehen, wieviel die Natur sich über die Zeit schon zurück geholt hatte! Abends verabschiedeten wir dann noch Franka&Valentin, welche am nächsten Tag früh Richtung Amazonas aufbrachen. Wir hingegen besuchten am nächsten Tag dann den Gocta Wasserfall, einer der größten Südamerikas. Die Wanderung dorthin war sehr schön. Abends kamen wir wieder in Chachapoyas an, und am nächsten Tag ging es dann für ganze 24h in den Bus, nach Lima, die Haupstadt Perus.

14 May 2019

Teilweise herrschte eine agressive Stimmung und Steine flogen. Lustig war die Situation schon lange nicht mehr. In die nächst größere Stadt schafften wir es nur mit der Hilfe des alten Mannes und einem hilfsbereiten, peruanischen Paar. Nach 5 Stunden waren wir dann in Puira, hebten dort endlich Geld ab und trafen zwei andere Deutsche, welche in der gleichen, schwierigen Situation steckten wie wir. Denn ab Puira fuhr auch kein weiterer Bus. Also mieteten wir uns mit John, dem alten Mann, ins gleiche Hostel ein wie sie. Am nächsten Morgen fuhren die Busse endlich wieder und um 9 Uhr morgens kamen wir in Chiclayo an, wo wir eigentlich gestern Morgen schon sein sollten... Dort verbrachten wir den Tag mit Franka und Valentin (den Deutschen aus Puira), und nach vielen Stunden des Wartens, nahmen wir um 21 Uhr dann einen Bus und kamen gegen 7:30 endlich in Chachapoyas, unserem Endziel an. Zwar mit 24h Verspätung und sehr vielen Strapazen, aber wir waren froh heile angekommen zu sein.

13 May 2019

Die Busfahrt nach Perú (Chiclayo) verlief zunächst reibungslos. Wir überquerten die Grenze, bekamen unser Visa ohne Probleme und bemerkten mal wieder was für eine priviligierte Stellung wir haben: Hunderte von venezulanischen Flüchtlingen warteten an der Grenze auf ihre Weiterreise und ein besseres Leben. Das für Wochen oder Monate und wir benötigen vllt 10min für eine Grenzüberquerung... Nachdem wir auf der Weiterreise, eine erste Straßensperre kurz vorher noch umfahren konnten, war um 5Uhr dann Schluss. Mitten im nirgendwo standen wir. Die Straße wurde mit Baumstämmen blockiert, um 9 Uhr sollte alles wieder frei sein, dann um 12 und irgendwann um 2 in der Nacht oder später. Wir hatten nur $10 in Bar, wechselten die zu peruanischen Soles und machten uns gemeinsam mit einem alten Mann aus unserem Bus ins Ungewisse auf. Man sagte, wir müssen nur eine Sperre überqueren und dann einen Bus nehmen. Leider wurden daraus 7 Straßenblockaden, einige TukTuks, viel Laufen, 2 Taxen.

8 May 2019

Unsere letzte Station in Ecuador: Von Montañita aus ging es nach Cuenca, die 3. größte Stadt des Landes. Nach einer anstrengenden Fahrt durch die Berge, mussten wir den Tag danach erstmal chillen. Außerdem organisierten wir die Weiterreise nach Perú. Die nächsten Tage checkten wir die tolle Stadt aus. Nette Altstadt, cooler Fluss und entspannter Park sowie Kochen in der guten Hostelküche machten unsere Tage aus. Am letzten Tag trafen wir uns noch mit Nele, unserer Bekanntschaft aus Quito und Mindo bevor es mit dem Nachtbus nach Perú ging. Was uns auf der Fahrt dorthin erwarten sollte, ahnten wir noch in keinster Art und Weise.

4 May 2019

Nun ging es mal wieder an die Küste. In das als „Partyort“ bekannte Montañita. Wir nutzten endlich mal wieder unser Zelt und mieteten uns für 4 Nächte auf nem recht abgefuckten Campingplatz ein. Es waren nette Leute dort, aber auch sehr kuriose, und irgendwer hat mir im Laufe der Tage auch meine Schuhe geklaut... Unsere Tage bestanden aus Ausschlafen, Wetter genießen, sowie Strand, Meer und tolle Sonnenuntergänge bestaunen. Am Samstagabend waren wir im Ort unterwegs, der komplett überfüllt war mit einigen Touris, aber eig. mit noch mehr Ecuadorianern, die einen Wochenendtrip oder Urlaub machten. Ansonsten bestand der Ort aus Bars, fancy Restaurants und Clubs. Wir gönnten uns an dem Abend erstmal ein leckere und günstige Pizza (denn westliches Essen war hier mega billig), tranken dann in einer chilligen Strandbar Cocktails und genossen den restlichen Abend am Strand. Insgesamt war es eine coole Erfahrung diese Seite von Ecuador kennenzulernen, aber Montañita ist eindeutig kein Muss!

29 April 2019

Baños: Da wollte man mal in Ruhe ausschlafen, wird man um 7 Uhr von Bauarbeiten im Hostel geweckt. Zu unserem Glück wurde uns angeboten die Unterkunft zu wechseln. In der neuen Unterkunft hatten wir ein privates Zimmer mit eigenem Bad, einem nicen Balkon und es gab ne tolle Gemeinsschaftsküche, die wir die nächsten Tage voll ausnutzten. In den fünf Tagen Baños haben wir nicht all zu viel unternommen. Wir ließen uns von der entspannten Stimmung treiben, chillten im Park, aufm Balkon oder liefen über Märkte und durchquerten die Gassen. An einem Tag wanderten wir auf einen Berg zu einem Aussichtspunkt, an einem anderen sind wir mit dem Bus zu dem fetten Wasserfall „Pailón del Diablo“ gefahren. Weitere Highlight waren ein geiler, selbstgemachter Nudelauflauf und fette Empanadas, gefüllt mit Schoki und Banane. Also alles in einem waren die Tage hier super entspannt, wir haben die Atmosphäre im Ort genossen und gerne viel gechillt.

28 April 2019

... nach Otavalo. Die Stadt liegt wie Mindo auch im Norden des Landes, direkt am Highway nach Kolumbien. Am Samstag besuchten wir einen der größten Handwerksmärkte in Südamerika. Massig Stände voll mit Waren der indigenen Bevölkerung. Auch nach 4h hatten wir immer noch nicht alles gesehen. Am Sonntag ging es dann mit 4 anderen aus dem Hostel zum Lago Cuicocha. Wir umliefen den wunderschönen Kratersee. Das ganze dauerte 5h und man stieg bis auf 3900 Höhenmeter, anstrengend. Am nächsten Morgen stand dann schon wieder die nächsten Busfahrten nach Baños de Santa Agua an.

25 April 2019

Nach einer Woche Quito ging es dann ins zwei Stunden entfernte Mindo. Der Ort liegt in einem Tal, umgeben von tropischem Wald. Als wir ankamen, wurden wir mit dem für die Zeit typischen Dauerregen begrüßt und auch die nächsten Tage regnete es immer ab Nachmittags. Wir trafen im Bus außerdem eine Freiwillige wieder, die wir aus Quito bereits kannten und verbrachten den nächsten Tag mit ihr. Wir erkundeten die Ruta de las Cascadas mit ihr, sahen dort sechs Wasserfälle und gingen später noch in einen botanischen Garten, wo man viele Blumen und Kolibris bestaunen konnte. Am Abend machten wir dann gemütlich Pfannekuchen, auf unserer Dachterasse. Am Donnerstag machten Jonathan und ich dann ne Zipline Rundtour und schwebten hoch über dem Wald. Das war schon ziemlich cool, aber am Ende wartete noch ein Free Fall auf uns. Sich im freien Fall 10 Meter einen Felsen runter zu stürzen ist nochmal aufregender. Aber es war ein cooler Adrenalin Kick. Am nächsten Tag ging es dann schon wieder weiter...

17 April 2019

Nach den Galápagos Inseln ging es für uns per Nachtbus nach Quito, Ecuadors Hauptstadt. Wir hatten Glück und waren zu Semana Santa, also Ostern dort. Somit war die historische Altstadt unglaublich belebt und es fanden viele interessante Prozessionen statt, so wie die La Procesión de la Luz, an der wir teilnahmen. Außerdem waren viele der großen Kirchen umsonst. Am Karfreitag gingen wir, gemeinsam mit zwei sehr netten Jungs aus unserem Hostel, auf den Berg El Panecillo, von wo man einen tollen Ausblick über die ganze Stadt hatte. Außerdem wirkten die Straßen der Altstadt lila gefärbt, durch die farbigen Kutten der Prozessionsteilnehmer. Nach drei Nächten in der Altstadt ging es für drei weitere Nächte in die Neustadt. Dort besuchten wir Museen, Märkte und entspannten in den zahlreichen Parks. Ansonsten chillten wir auch viel im Hostel, denn es regnete jeden Tag mehrere Stunden. Wir fanden Quito und die Leute, die wir dort kennenlernten sehr nett, aber sehnen uns schon wieder nach Sonne.

13 April 2019

-> Nach der anstrengenden Wanderung auf und um den Vulkan Sierra Negra, entspannten wir den Nachmittag und Abend ein bisschen. Bevor es an den Strand ging, besuchten wir noch eine Lagune in der Hoffnung Flamingos zu sehen. Wir hatten Glück: 5 Flamingos waren dort versammelt und fraßen eifrig Algen. Danach badeten wir im sanften Wasser und genossen den schönen Sonnenuntergang. Ein toller Tag. Am letzten Tag auf der Insel Isabela machten wir noch eine längere Fahrradtour. Wir radelten zur Mauer der Tränen, eine von Häftlingen erbaute Steinmauer. Entlang des Weges erkundeten wir noch zwei weitere Strände, ein Aussichtspunkt, und eine Lagune. Alles nicht mega spektakulär aber doch ganz schön. Um 15 Uhr gings mit dem Speedboot nach Santa Cruz zurück. Die letzten zwei Tage dort unternahmen wir nicht mehr allzu viel. Chillten, gingen an den Strand und am letzten Abend lecker Fisch essen. Die Zeit auf den Galápagos Inseln war aufregend, einzigartig und noch eindrucksvoller als erwartet.

10 April 2019

Auf der dritten und letzten Insel unserer Galápagos-Zeit erkundeten wir am Anreisetag das Dorf Puerto Villamil und den anliegenden weitläufigen Strand. Auf der größten Insel der Provinz-Galápagos leben ca. 2200 Einheimische, 97% der Fläche ist Nationalpark. Am zweiten Tag gönnten wir uns eine Schnorcheltour zu den „Las Túneles“, eine Unter und-Überwasserfelsformation. Wir sahen unsere bisher größten Haie (denken so um 2m), etliche Wasserschildkröten, Seelöwen, Seepferdchen, viel interessante Fische sowie Vögel. Während des zweiten Schnorchelgangs entdeckten wir Pinguine, leider nur auf dem Land. Mega coole, kleine Viecher. Die Tour war ein voller Erfolg! Am Nachmittag liehen wir uns Fahrräder und erforschten die Umgebung. Am nächsten Morgen wanderten wir auf den Sierra Negra Vulkan. Der Krater ist in sich zusammen gefallen und erreicht somit eine Länge von 10km. Krasser Anblick. Die Lavalandschaft war atemberaubend. Auf der Insel gibt es noch 5 weitere aktive Vulkane. ->weiter gehts

6 April 2019

Nach einer entspannten Bootsfahrt von 2h, erreichten wir Santa Cruz. Am Ankunftstag durchquerten wir die touristischere kleine Stadt Puerto Ayora und chillten an einer entspannten ruhigen Lagune, ein kleines Paradies mitten in der Stadt. Die "Tortuga Bay" lud uns am nächsten Tag dazu ein, einen ganz entspannten Strandtag zu verbringen. Wir schnorchelten mit Haien und Rochen und genossen den Schatten am heißen Strand. Am Montag sind wir ins Highland gefahren und sind zur "Rancho el Chato" gewandert. Dort haben wir Schildkröten in der Natur bewundert und sind durch zwei coole Lavatunnel gelaufen. Das Wassertaxi brachte uns am nächsten Morgen dann zu der mit Wasser gefüllten Felsschlucht "Las Grietas". Durch ein guten Tipp konnten wir den Massen entkommen, indem wir über Steine gekrakselt sind und dann eine Schlucht ganz für uns hatten. Am Abend entspannten wir mal wieder an der Lagune "Las Ninfas". Am nächsten Morgen nahmen wir dann ein weiteres Boot zur nächsten Insel "Isabela".

3 April 2019

Unser erster Stopp auf den Galapagos war die Insel San Christóbal. Nach regnerischer Ankunft erreichten wir das Airbnb von Bella und Andrés, sie versüßten uns durch ihre herzliche Art die kommenden Tage. Später besuchten wir das historische Museum und checkten das Dorf ab. Wir hatten u.a. erste Begegnungen mit Seelöwen und Pelikanen. Am zweiten Tag ging es ins Hochland. Wir besuchten den Kratersee „el junco“, einen wunderschönen Strand sowie ein Schildkrötenreservat. Sehr cool. An unserem letzten Tag gönnten wir uns eine Rundtour um die Insel. Es war unglaublich: Wir schnorchelten mit Rochen, Meeresschildkröten, Haien, Seelöwen und vielen anderen Fischen, relaxten am Strand und beobachteten viele nur hier lebende Tiere, darunter die ganzen Tölpel. Als wir auf dem Weg zur letzten Station waren, dem Kicker Rock, schwommen Massen an Delfinen neben uns her. Ein unglaublicher Tag mit vielen Highlights und niemals vergessenen Bildern. Am nächsten Morgen ging es mit dem Boot nach Santa Cruz

2 April 2019

Etwas Zeit ist vergangen und wir sind mittlerweile seit 11 Tagen in Ecuador. Vom Landeflughafen in Esmeraldas ging es direkt für eine Woche in den Küstenort Mompiche. Die Tage dort waren einfach nur entspannt. Man hat gemütlich bei tropischen Regenschauern im Zelt gechillt, ist Schwimmen gegangen, hat Karten gezockt und frische Jugos oder Batidas getrunken. Unsere Unterkunft war toll, das Wetter trotz Regenzeit echt gut und die Zeit ist wie verflogen. Letzten Freitag ging es dann aber weiter und zwar in die 2. größte Stadt Ecuadors, Guayaquil. Hier haben wir die Tage eig. nur in Shoppingmalls verbracht, da es dort klimatisiert war und wir einige Erledigungen machen mussten, bevor es morgen für 2 Wochen endlich auf die Galapagos Inseln geht! Unsere Rucksäcke sind vollgepackt mit Nudeln, Reis, Tütensuppen und Konserven...die Galapagos Inseln sind nämlich richtig teuer und deshalb statten wir uns lieber hier mit Lebensmitteln aus. Wir sind gespannt was uns dort erwartet und freuen uns!

23 March 2019

Mompiche

19 March 2019

Cali ist die dritt größte Stadt Kolumbiens mit 2,4 Millionen Einwohnern und eine der ältesten Amerikas. Sie wird auch Hauptstadt des Salsas genannt und ist einer der 10 gefährlichsten Städte der Welt. Wir haben nicht viel gemacht, gekocht und gechillt. Am Mittwoch Abend sind wir zum Plaza del Perro, um nach Salsa Bars und Discos Ausschau zu halten. Leider waren wir nicht erfolgreich. Wir versackten in einer Bar. Donnerstag Abend klapperten wir drei bekannte Salsa Discos ab, leider alle fast leer. Nach einem Stopp in einem Kiosk hatten wir noch die Hoffnung am Plaza del Perro heute doch mal volle Bars und Clubs zu finden. Fehlanzeige. Wir setzten uns noch auf einen Absacker in eine Bar. Dort lernten wir drei Kolumbianer kennen, die uns die kolumbianischen Getränke nochmal etwas näher brachten und uns auf einen typischen kolumbianischen Abend einluden. Also saufen, reden, tanzen bis tief in die Nacht. Cali, nicht interessant am Tag, dafür umso besser in der Nacht.

18 March 2019

Unsere weitere Reise nach Ecuador gestaltete sich schwieriger als erwartet. Nach der Tatacoa Wüste wollten wir eigentlich über Neiva nach Popayán und von dort weiter bis zur Grenze. Aufgrund von Protesten und vielen Überfällen der Indígenas auf der Strecke nach Popayán gab es keine Busverbindung. Man sagte uns, wir sollen über Cali nach Popayán fahren, das würde klappen. Nach einer 11std Nachtfahrt nach Cali suchten wir eine Verbindung nach Popayán. Leider Fehlanzeige, auch von Cali gab es keine Busse zur Grenze. Die Begründung, die gleiche wie in Neiva. Proteste. Straßensperren. Überfälle. Abgefuckt von den letzten 24h überlegten wir, wie es weitergeht. Angekommen in der Stadt, die wir eigentlich nicht besuchen wollten, entschieden wir uns nach 3h Recherche und einer Polizeikontrolle, dafür einen Flug in vier Tagen zu nehmen und die Zeit bis dann in Cali zu chillen. Wir waren mit der Entscheidung zwar nicht glücklich, aber eine andere Wahl hatten wir auch nicht.

16 March 2019

Nachdem wir zwei Tage in Bogotá verbracht haben, machten wir uns in Richtung Süden auf. Unser Ziel: die Tatacoa Wüste. Bevor wir dort angelangten, hielten wir uns noch einen Tag in der anliegenden Stadt Neiva auf. Unspektakulär. Die Wüste befindet sich ca. 40km von Neiva, ist 330km² groß und teilt sich in die graue (Bild 5) und rote Wüste (Bild 1-3) auf. Der Name "Tatacoa" kommt von einer ursprünglich in der Wüste heimischen, aber inzwischen ausgerotteten Schlangenart. Am ersten Tag wanderten wir durch die graue Wüste. Wir schlugen uns unseren eigenen Weg durch die hügelige Umgebung. Trotz der Hitze hat es uns viel Spaß gemacht. In der Nacht wollten wir dann den Sternenhimmel angucken. Leider machten uns die Wolken und der Mond nen Strich durch die Rechnung, trotzdem war der Abend schön. Am nächsten Morgen gingen wir früh in die rote Wüste. Die trockenen roten Hügel und die karge Landschaft beeindruckte uns sehr. Eine ganz neue spannende Landschaft, die uns in Erinnerung bleiben wird.

11 March 2019

Am nächsten Tag, dem Tag der Abreise, ging es morgens noch einmal raus. Wieder fuhren wir stundenlang durch dichten Dschungel. Lernten viel über Pflanzen, aßen tropische Beeren, tranken Wasser, welches aus dem Inneren von Lianen tropft und sahen endlich auch vom Nahen kleine Äffchen in den Bäumen. Nach dem Mittagessen ging es dann mit einem anderen Boot zurück Richtung Leticia. Aber auch diese Fahrt hielt nochmal Überraschungen für uns bereit. Wir begegneten einem sehr aktiven Faultier, sahen eine Gruppe von bestimmt 10-15 Affen in den Bäumen rumspringen und trafen zu guter Letzt noch eine fette Schlange, die im Baum rumchillte. Der perfekte Abschluss von unserer Tour! Zurück in Leticia versuchten wir unsere Erfahrungen zu verarbeiten und waren uns einig, dass die letzten Tage hier im Amazonas das bis jetzt aufregenste und Tollste war, was wir hier in Kolumbien erleben durften. Wir werden uns immer gerne daran zurück erinnern und hoffen eines Tages nochmal wieder kommen zu können!

10 March 2019

Später stand noch eine Nachttour an, um Kaimane zu entdecken. Diese Tour war mit Abstand die Beste! Im Stockdunklen ging es in einem kleinen Boot und mit unseren Guides José und Nico in den dichten, überfluteten „Selva“. Alle paar Meter musste man den Kopf einziehen, um nicht von einem Ast oder einer Liane getroffen zu werden. Man hörte die Tropfen eines leichten Regens, das Quarken von Fröschen und weitere Tiergeräusche. Außerdem fing José dann auch wirklich mit bloßen Händen(!!!) einen Baby Kaiman. Ihn anzufassen und aus der Nähe zu betrachten war der Wahnsinn, aber er wurde dann auch schnell wieder ins Wasser gelassen. Später, zurück in der Lodge fielen wir dann totmüde ins Bett. Am nächsten Morgen machten wir wieder eine Tour ins Dickicht, wo wir Taranteln, Skorpione und andere Insekten sahen! Nachmittags ging es zum Piranha fischen. Zwar fischten wir nur kleine Exemplare (die meisten wurden zum Glück wieder frei gelassen), trotzdem flößten uns ihre kleinen Reißzähne Respekt ein.

9 March 2019

Nach 1 1/2 Tagen Leticia, in denen wir zu Fuß nach Brasilien rüber gegangen sind :D, ging unsere Amzonastour los. Wir wurden zum Hafen gebracht und fuhren von dort aus mit einem Schnellboot in Richtung Dschungel. Auf dem Weg kreuzten wir dann den richtigen Amazonasfluss, der im Vergleich zu seinen Nebenflüssen, nochmal ne ordentliche Schippe größer war, fast schon wirkte er eher wie ein See. Von dort aus stiegen wir in ein anderes Boot um, mit dem wir dann durch die kleineren Seitenarme schipperten. Schon diese Erfahrung beeindruckte uns! Nach einer Stunde kamen wir an unserer Unterkunft an: einem recht schicken Holzbau, der auf langen Stelzen im Wasser stand. Nach einem leckeren Fischmittagessen ging es zur ersten Tour los. Gemeinsam mit unseren Guides Nico und Mike schipperten wir auf etwas offenerem Gewässer rum und entdeckten dabei sogar Amazonasdelfine, das war toll! Danach sah man sich noch den Sonnenuntergang an und um 18 Uhr ging es zum Abendessen zurück in die Lodge!

7 March 2019

Nach Galerazamba ging es in den tiefen Süden Kolumbiens: in den Amazonasdschungel! Von Cartagena aus flogen wir nach Bogotá und von dort direkt nach Leticia. Die „Amazonasstadt“, liegt am Länderdreieck zu Brasilien und Peru. Der Ort ist ansonsten von der Zivilisation abgekapselt. Aufgrund des Dschungels kann man nur per Flugzeug dorthin gelangen und zu einer nächsten größeren Stadt, entweder Iquitos in Peru oder Manaus in Brasilien, gelangt man nur durch eine 4 bis 5-tägige Bootsfahrt. Aber in Leticia gibt es trotzdem alles was man braucht! Wir waren überrrascht von der Größe und Modernität der Stadt. Außerdem war es auch nicht so touristisch wie erwartet, nur die zahlreichen Amazonasagenturen ließen den Tourismus erahnen. Die Stadt mit ihrem tropisch-schwülen Wetter hat uns also gut gefallen. Ein Highlight war vorallem der Plaza de Santander, wo sich jeden Abend tausende(!) von Papageien versammelten und einen ohrenbetäubenden Lärm machten, das war toll mitzuerleben!

4 March 2019

In Barranquilla ist der zweit größte Karneval der Welt, in Kolumbien zählt er zum nationalen Kulturerbe. Über eine Millionen Menschen besuchen den 4 Tage langen Karneval jedes Jahr. Wir haben von Galerazamba aus einen Tagesausflug gemacht. Die Stadt war im Ausnahmezustand, man merkte, dass alle Verkehrsunternehmen mit den Massen an Touristen überfordert waren. Um ein Uhr bewegten wir uns zur großen Parade und schnappten uns günstige Plätze an der Straße. Kurz vor zwei kam der Zug dann bei uns an. In bunten Kostümen tanzten Menschen in jedem Alter und von lauter Musik begleitet an uns vorbei. Manche waren enthusiastischer als andere, insgesamt konnte man aber sehen wie alle den Karneval genossen und von der Stimmung mitgerissen wurden. Die erste Stunde war sehr interessant und unterhaltsam, dann wurde es aber immer langweiliger für uns. Um 16:30 Uhr gings nach Galerazamba zurück. Der Karneval war cool und eine Erfahrung wert, der Tagestrip hat uns aber locker gereicht.

3 March 2019

Galerazamba: Nach noch zwei entspannten Tagen in Palomino, darunter Sophias Geburtstag, sind wir nach Galerazamba. Eine Frau hatte uns in Cartagena ein paar tage zuvor, zu sich nach Hause eingeladen. Galerazamba liegt zwischen den zwei großen Städten Cartagena und Barranquilla, direkt am Meer. Der Ort ist noch nicht von Touristen erobert. Das auch nicht ohne Grund: Sandstraßen, nur manchmal Strom sowie Wassermangel und Armut sind die größten Probleme im kleinen Ort. Das Haus war sehr heruntergekommen: Die Wände blätterten ab, im Boden waren Löcher und es gab keinen Wasseranschluss und keine Türen. Wir erhielten einen ganz anderen Eindruck von Kolumbien. Unser vorheriger Eindruck war immer, dass alles recht weit entwickelt ist, dass Wasser und Stromversorgung Standard wären. Man könnte den Ort schon fast mit Taveta in Kenya gleichsetzen. An einem Tag hatten wir gar kein Wasser, so konnte man das Klo nicht abspülen und wir hatten kein Wasser zum Trinken, man trinkt dort eh sehr wenig.
Die Frau, Liliana und ihre zwei Kinder Luis und Sara nahmen uns super freundlich auf und wir unterhielten uns sehr viel. Ja, Liliana kann Englisch, Mangelware in Kolumbien :) Liliana ist die offenste und lustigste Person, die wir in Kolumbien getroffen haben. Themen wie Sex, Beziehungen und ihr letzter Besuch: ein Isländer, der der Hare Krishna Gruppe angehört waren die häufigsten Themen. Sie hat eine eigene Foundation um Kindern zu helfen, und das obwohl sie selbst untere Mittelschicht ist. Ihr Ziel ist es in jedem Ort drei Häuser zu bauen und dann zieht sie weiter. Wer mehr über Ihre Foundation erfahren will kann im Internet "Provide Boquilla" suchen. Wir hatten dort eine unglaublich interessante und erlebnisreiche Zeit. Mit der Familie zusammen zu wohnen hat uns nochmal eine komplett neue, überraschende Sicht auf das Leben hier in Kolumbien gegeben und wir werden Liliana und die tollen Gespräche mit ihr niemals vergessen.

1 March 2019

Der Park Tyrona, der die schönsten Strände Kolumbiens haben soll, eröffnete am 1.03 nach einem Monat Ruhepause. Wir ergriffen die Chance einen Tag vorbeizugucken. Leider waren wir da nicht die einzigen. Nach einer Std anstehen an der Kasse und teureren Preisen als erwartet ging es los. Wir wanderten 2std durch den Wald und liefen entlang sehr schöner Strände. Am Ende sind wir dann am Herzstück des Parks angekommen. El Cabo, zwei wunderschöne Buchten, wo man endlich mal ohne starke Strömung schwimmen kann. Wir waren recht früh unterwegs, also war es noch leer. Nachdem wir uns ausgeruht und abgekühlt hatten, wollten wir dann ins anliegende Restaurante essen gehen, leider war es überfüllt, also eher nichts essen. Auch die zwei nun vollen Strände waren nicht mehr einladend, sodass wir uns auf den Rückweg machten. Leider war es eine 2std Massenwanderung, da der Park um 17 Uhr bereits schließt. Es war ein schöner Tag und die Erwartungen wurden erfüllt: bis jetzt schönsten Strände Kolumbien.

24 February 2019

Nächste Station: das kleine Palomino. Ein Dorf, direkt an der Karibikküste 3h nördlich von Santa Marta. Wir verweilen hier nun seit 5 Tagen. Unsere Unterkunft ist endlich wieder unser Zelt und das direkt am Strand. Der Campingplatz ist recht rustikal, ohne Toiletten, mit einer provisorischen Dusche, einem Grill als Küche und keinem Strom. Da der Besitzer des Landes großes vorhat, musste der Campingplatz auf ein 200m entferntes Gelände ausweichen. Wir erleben den langsamen Prozess des Neuaufbaus mit, jeden Tag kommt etwas Neues dazu. Nur auf die Toiletten warten wir vergebens. Unsere Tage sehen hier recht gleich aus: Morgens Toast mit Avocado, dann auf unserer Bank chillen, ins Wasser gehen, richtung Nachmittag ins Dorf laufen, was zu essen besorgen und abends am Feuer sitzen, Stockbrot machen und sich unterhalten. Wir haben hier drei Deutsche kennengelernt mit denen wir viel unternehmen/abhängen. Durch sie und die geile Lage des Campings haben wir eine entspannte und schöne Zeit hier

21 February 2019

Irgendwann musste es allerdings doch weiter weitergehen. Am Bus Terminal half uns eine sehr nette Kolumbianerin die richtigen Tickets zu kaufen und lud uns dann auch noch dazu ein, sie jederzeit bei sich Zuhause zu besuchen. Mal schauen ob wir das iwie noch verwirklichen können. Dann ging es los, ca. 4 Stunden nach Santa Marta. Abends sind wir vom Hostel aus noch einmal in die Stadt gelaufen und haben dort was gegessen. Am nächsten Tag haben wir uns den Ort genauer angeschaut. Das Touri-Viertel ist wie immer voll mit Bars und Restaurants. Der Hafen und der Strand sind nicht wirklich schön, trotzdem haben wir uns eine Abkühlung im Meer gegönnt, waren ja immerhin auch um die 33 Grad... Dann haben wir dort noch den Sonnenuntergang angeschaut, ein paar Bierchen an der Strandpromenade getrunken und waren später auch noch in einer Bar Cocktails trinken. Vom nächsten und auch schon letzen Tag hier gibt es nicht wirklich viel zu erzählen, außer dass wir uns abends geile Burritos gemacht haben

16 February 2019

Cartagena, ein beliebtes Urlaubsziel für jeden, hat ca. 1 Millionen Einwohner und liegt direkt am karibischen Meer. Nach einer entspannten Bootsfahrt von Capurganá und einer 9std Busfahrt sind wir abends angekommen. Die nächsten Tage haben wir uns einen entspannten gemacht. Wir hatten ein tolles Hostel (das beste bis jetzt). Ein Doppelzimmer mit Balkon konnten wir unser eigen nennen, eine Dachterrasse mit Blick auf die ganze Stadt versüßte uns jeden Abend. Eine endlich gute, saubere Küche sorgte für leckeres Essen. So ließen wir unsere Seelen baumeln, verbrachten lange Nächte auf dem Dach, kochten und genossen eine Unterkunft nicht im Backpackerzentrum, sondern außerhalb der Tourigegend. Wir wagten uns ein paar Mal in den Stadtkern. Die nette Altstadt ist umgeben von einem 11 Kilometer langen Schutzwall, der früher vor Piratenplünderungen schützte. Schöne bunte Häuser, große Kirchen und kleine Parks umgeben von der Mauer ließen sich bei Nacht am Besten bewundern So vergingen 5 Tage

15 February 2019

Am letzten Tag, ja leider, sind wir durch den Dschungel nach Panama gelaufen. An der Grenze kam man easy rüber nach La Miel. Auch ein kleiner Ort, der aber in einer Bucht liegt. Man sagte uns der Strand sei traumhaft. Dort angekommen entdeckten wir auf jeden Fall einen schönen Strand mit tollem farbigen Wasser. Jedoch war auch hier wie in vielen anderen Orten Müll ein großes Problem. Verdreckter Strand und dreckiges Wasser mit vielen Algen an manchen Stellen verunschönerten den Strand. Leider nicht ganz so traumhaft wie erhofft. Am Abend machten wir uns daran unser Restgeld zu zählen, wir hofften uns noch eine Nacht gönnen zu können. Es gibt keinen ATM im Ort. Leider zerschlugen sich unsere Pläne, die Bootstouren waren einfach viel teuerer als erwartet. Somit musste es am Samstag wieder zurück nach Necocli in die Zivilisation gehen. Capurganá ein toller Ort mit Macken und ganz viel Potenzial. Toller Strand, toller Dschungel, viel Müll, hässlicher Ortskern.

14 February 2019

So jetzt zu Capurganá: Das kleine Örtchen liegt ohne jede Straßenverbindung zu anderen Orten im Westen Kolumbiens, direkt an der Grenze zu Panama. Es ist von Dschungel und vom karibischen Meer umgeben. Es waren durchgehend schwüle über 30 Grad, meist bewölkt und die See war recht unruhig. Trockenzeit. In dem Ort leben ca. 1300 Einheimische plus X- an Touristen, als wir da waren recht wenige. Jetzt zu unserem aktionsreichen Programm: Von den ersten zwei Tagen gibt es nicht groß was zu erzählen: Wir versuchten unsere Magenprobleme in den Griff zu bekommen, blieben zwei Tage im Bett und aßen zwischendurch Reis. Was ein erträumter Start an so einem Ort. Am dritten Tag haben wir es endlich geschafft den Strand abzuchecken und ins Wasser zu gehen. Traumhaft. Das Wasser hatte eine starke Strömung und war gefühlt 24 Grad warm. Mehr als ein kleiner Spaziergang entlang der Küste und chillen am Strand ist aus dem Tag auch nicht geworden.

12 February 2019

... nach einem gefühlt endlosen Horrortrip im kleinen Küstenort Necocli angekommen, ging es uns beiden nicht gut. 5:30 Uhr. Irgendetwas hat uns die Mägen verdorben und die schwüle Luft bereitete uns Kopfschmerzen. Naja, nichtsdestotrotz ging die Reise noch weiter. Wir mussten zum Hafen, um dort Tickets für ein Speedboot nach Capurganá zu besorgen. 7:00 Uhr. Bei den Preisen für die Fahrt fielen wir fast hinten über. 45€ für eine 1,5h Fahrt (für die 9std Bus zahlten wir das Gleiche), dazu kam noch 50cent für jedes kg-Übergewicht des Rucksacks (10kg waren erlaubt) und eine Hafengebühr. Total abgefuckt von den ganzen gezahlten Beträgen, warteten wir auf das Speedboot. 7:30 uhr. Um 8.30 Uhr gings endlich los. Jedes harte Aufkommen des Bootes war für mich wie ein Schlag ins Gesicht, Kopfschmerzen, und für Sophia ein Schlag in den Bauch, Bauchschmerzen. Angekommen in Capurganá begrüßte uns ein unschöner Hafenbereich. 11:00Uhr.

9 February 2019

Guatapé, sowie Salento ein beliebter Reiseort für Einheimische, wimmelte nur so von Medellínern. Viele Reiche lassen sich an den Seen rund um Guatapé mit einem fetten Haus nieder und verbringen die Wochenenden um oder auf dem Wasser. Am Samstag haben wir nicht mehr viel gemacht, als ein bisschen durch das volle und bunte Örtchen zu laufen und was zu essen. Am Sonntag waren wir ein bisschen aktiver. Wir sind durch die Gassen geschlendert, haben uns die schönen zócalos (Fußleisten) der farbigen Häuser angeguckt, das street food ausgecheckt und haben im Anschluss noch einen längeren Spaziergang ins Grüne unternommen, bevor es wieder ans chillen und Billard spielen zurück zum Hostel ging. Am Montag sind wir zum Piedra del Peñol, einem berühmten Felsen, gelaufen. Von dort aus hat man eine tolle Sicht auf die umliegenden Seen. Leider war es an dem Tag recht bewölkt und diesig. Um 5:40 Uhr ging es dann auch schon wieder zurück nach Medellín, um den Nachtbus nach Necocli zu nehmen...

6 February 2019

Von Salento aus ging es in den letzten Tagen mit dem Reisebus nach Medellín. Die Fahrt war wortwörtlich zum Kotzen...aber nach fast 9 Stunden sowie tausend Kurven und Baustellen hatten wir es dann geschafft. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Die ach so gefährliche Stadt, hat sich uns beiden von seiner Besten Seite gezeigt. Unglaublich modern, entspannt und schön! Vorallem natürlich im Touri Viertel El Poblado. Dort befinden sich bfast alle Hostels der Stadt und es reiht sich eine Bar an die nächste, weswegen abends da auch eine mega gute und ausgelassene Stimmung herrscht. Aber auch der Botanische Garten, der Plaza de Botero mit den Bronzestatuen, oder die Schwebebahn über den Comunas waren sehr cool. Dort hat man mal einen Blick in ein „normales“ Viertel der Stadt erhaschen können. Alles in einem haben wir unsere Zeit in dieser Großstadt sehr genossen. Heute ging es dann weiter nach Guatapé, ein kleines Örtchen zwei Stunden entfernt von Medellín.

3 February 2019

Nach Villa de Leyva sind wir über Bogotá mit einem Nachtbus nach Salento gefahren. Der Ort liegt im sogenannten „Kaffeedreieck“, also der Gegend in Kolumbien wo ziemlich viele Kaffeeplantagen sind. So eine haben wir dort auch besucht. Es war super interessant, zu sehen wie Kaffee angebaut und geröstet wird, zumal die Farm noch komplett bio ist, An einem anderen Tag waren wir im Valle de Cocora. In dem Tal kann man super wandern gehen, unter anderem auch in einem Nebelwald, der einen schon ziemlich an einen tropischen Dschungel erinnert hat. Am Ende der Tour kam man an den Wachspalmen vorbei, für die der Ort eigentlich bekannt ist. Sie waren nicht mega spektakulär aber sahen in der Landschaft schon ganz beeindruckend aus. Am Ende des Tages waren wir ziemlich fertig, aber die Reise nach Salento hat sich schon alleine dafür wirklich gelohnt!

31 January 2019

Am 31.01. sind wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Villa de Leyva gefahren, eine kleine Kolonialstadt in der Nähe Bogotás. In den zwei Tagen haben wir uns die weißen Gassen angeguckt, den Markt ausgecheckt und auf dem Campingplatz gechillt. Wir waren die einzigen Camper dort. Am Wochenede überschwemmten die richen Bogotáner die Stadt, trotzdem war es ein nicer Place to be. Jonathan

28 January 2019

Jonathan und ich sind jetzt schon seit ca. 12 Tagen in Kolumbien. Bis eben konnten wir uns immernoch nicht entscheiden ob wir einen Blog machen wollen oder nicht. Aber wir fangen jetzt einfach an und gucken mal wie kontinuierlich wir das weiter führen werden... In unserer Zeit hier haben wir schon mega viel erlebt. Von den ganzen Orten hier gibt es jetzt kleine Rückblicke, da wir nicht alles nochmal genau aufschreiben wollen. Also fangen wir in Bogotá an. In der Hauptstadt Kolumbiens sind wir am 28.01 angekommen. Die drei Tage dort haben wir als eine Art Eingewöhnung gesehen. Auch vom Klima her, immerhin liegt die Stadt auf 2500 Metern Höhe und es war ganz schön warm, im Vergleich zu Bielefeld. In den Tagen dort haben wir zu Fuß die Stadt erkundet, Museen besucht (die teilweise nicht so interessant waren), sind auf den Monserrate (3152m) hoch gelaufen, und haben erste Erfahrungen mit dem kolumbianischen Essen gemacht #suppe #reis #fleisch Alles in einem waren es sehr viele Eindrücke!