Europe, South America · 90 Days · 45 Moments · January 2019

20 April 2019

Gestern ging es mit der Fähre von Morro de Sao Paulo wieder zurück nach Salvador. Dort haben wir nun 2 Tage lang die Stadt erkundet, die vor allem mit ihren bunten Häusern und traumhaften Terrassen brillierten. Am letzten Abend nahmen wir mit einem Pisco Sour und wunderbarem Hafenblick Abschied. Jetzt sitzen wir am Flughafen und treten die Rückreise an... Morgen Abend sind wir wieder daheim. Euch allen wünschen wir frohe Ostern!

14 April 2019

Nachtrag zu unserem geilen Flug - nun ein paar Bilder hierzu. Und nochmal ein paar Bilder von unserem Hotel Vila dos Orixas!

12 April 2019

Salvador - Morro de Sao Paulo Mit dem Schiff ging es heute morgen auf die Insel Tinhare, wo wir die nächste Woche beim Baden und Relaxen verbringen werden. Unser Bungalow befindet sich mitten in Palmen am Strand. Überall huschen Krebse und Eidechsen rum. Der 4. Strand ist traumhaft und vor allem ruhig, was wir nun auch genießen werden. Am Tag lassen wir uns eine Massage geben und Abends gegrillten Fisch mit einer guten Flasche Rotwein. Ideal zum ausklingen.

11 April 2019

In der früh um 05:45 Uhr ging es mit dem Taxi zum Flughafen und der Marathon begang. Zwischen den Flügen nach Brasilien gaben wir uns den Starbucks Gelüste hin. Abends um 23:30 Uhr kamen wir in Salvador an unserem Hotel Cruz do Pascal an. Auf der Straße war noch einiges los und so genossen wir noch einen Absacker an der Eckkneipe.

10 April 2019

Motorradverladung Iquique : Man glaubt es kaum, aber die Tour ist schon zu Ende. Nach 7383 km brachten wir die Motorräder in den Hafen und starteten die Verladung. D. h. wieder Batterie abklemmen, Tank leeren (wir fuhren mit dem letzten Tropfen hin) und ab in den Container. Nach gut 3 Std. war alles drin und wir verblomten mit gemischten Gefühlen den Container. Die Erlebnisse und Erinnerungen wurden abends beim Grillen nochmals zum Besten gegeben. Ausserdem fand die große Verabschiedung statt, sicher ist aber, dass wir den ein oder anderen wieder treffen und auch ein paar gemeinsame Kilometer zurück legen werden.

9 April 2019

Ruhetag Iquique : Der Morgen begrüßte uns mit einem schönen Sonnenaufgang. Ideale Bedingungen für unser heutiges Vorhaben - wir gehen Gleitschirmfliegen! Fritz, Ulrike, Markus und ich wurden abgeholt und hoch nach Alto Hospitzio zum Startplatz gebracht. Dann ging alles ganz schnell, Anzug an, Gurt an, Selfistick in die Hand und run, run, run, run. Und schon war man in der Luft. 20 Minuten schwebten wir 650 m über der Stadt und landeten anschließend am Strand zwischen den Hochhäusern, einfach geil. (Die Bilder aus der Luft werden nachgereicht, wenn wir sie haben.)

8 April 2019

23. Etappe: Arica - Iquique (340 km) Nach Arica gab es erneut Sandsteinfiguren mitten in der Wüste, allerdings ohne Bedeutungen, da es sich hier um Kunst handelt. An einer Kontrollstelle der Polizei wollten sie uns abzocken. Wir sahen nur eine handgeschriebene Liste und der chilenische Polizist fing mit "monero" an, als Markus ihm den Dienstausweis zeigte und sich über die Bekanntschaft des Kollegen freute. Da wollte dieser nichts mehr von uns und bat uns wieder aus seinem Büro hinaus. Iquique liegt zwischen Meer und Sanddünen, wo wir uns morgen zum Gleitschirmfliegen aufmachen, da die Kulisse geradezu einladend ist. Unser Hostal liegt am Berg, mit schönen Blick aufs Meer. Übermorgen werden die Motorräder verladen, deshalb haben wir sie heute nochmals vom Sand und Dreck gereinigt. Und siehe da, vermutlich aufgrund der wärmeren Temperaturen, das Display von Markus Motorrad kehrte wieder zurück.

7 April 2019

22. Etappe: Moquegua - Arica (Chile) - 290 km Unsere letzte Etappe in Peru führt uns die Wüste entlang der Pazifikküste bis zur chilenischen Grenze. Nach nur 2 Std. inkl. div. Formulare und öffnen aller Taschen und dem kompl. Begleitfahrzeug konnten wir nach Chile einreisen. Dabei ist strengstens verboten Lebensmittel einzuführen inkl. eingesetzter Spürhunde. In Arica haben wir unsere deponierte Zeltausrüstung ein letztesmal aufgebaut.

6 April 2019

21. Etappe: Ariquipa - Moquegua (230 km) Am Abend wurde noch ein Pisco Sour Kurs für Freiwillige organisiert. Das ist der traditionelle Cocktail hier. Das war notwendig da die kommende Etappe eine einöde Wüstenlandschaft war. Immer geradeaus nichts außer Sand und ab und zu Autoreifen. Am Abend gab's dafür Backhendl satt. Aus bekannten Gründen nicht für Markus.

5 April 2019

20. Etappe: Chivay - Canon del Colca - Arequipa (290 km) Nach einer kurzen Nacht starteten wir zum Canon del Colca, wo Kondore ihre Kreise drehen. Die gewaltige Schlucht offenbarte großartige landschaftliche Blicke, u. a. auf mehrere Vulkane. Die peruanischen Pässe liegen in der Regel über 4000 m und umgeben von 5- 6Tausender. Der Sabancaya (5976 m) wartete mit Rauchfahne auf. Über den Abra Patapampa (4878 m) fuhren wir auf der Hochebene entlang, bis sich die Straße nach Ariquipa runterschlängelte. Der Plaza de Armas zählt seit 2000 zum Weltkulturerbe. Im Hintergrund kann man einen schneebedeckten 6000er sehen. Wir befinden uns wieder auf dem Rückweg nach Chile und kommen ab morgen wieder in niedrigere Höhen.

4 April 2019

19. Etappe: Cusco - Chivay (480 km) Heute stand eine Gewaltetappe bevor, deshalb sind wir um 7 Uhr los. Bis Yauri hatten wir Straße und lief alles gut. Dann war Schotterpiste 80 km angesagt. Trotz Wegbeschreibung haben wir uns verfranzt und mussten durch eine Miene und einen Flußlauf in der Markus seine Maschine versenkte. Nach langem hin und her haben wir die Maschine wieder in Gang gebracht. Leider sind dabei die gesamten Anzeigeinstrumente inkl. Licht ausgefallen. Nun ging es 40 km zurück, außenrum über eine Umgehung und über einen Schotterpass (4900 m). Unter Zeitdruck versuchten wir die Unterkunft zu erreichen. Markus Maschine ohne Licht 70 km in der Dunkelheit mit nassen Füßen über den Pass war die Hölle. Wie sich herausstellte haben auch die Anderen nicht den richtigen Weg gefunden. Abends nach heißer Dusche, ein paar Bier und Sabine mit gegrilltem Meerschweinchen war die Stimmung wieder besser.

3 April 2019

Ruhetag auf Machu Picchu (2400 m) Um 6.00 Uhr wurden wir in Cusco mit dem Bus abgeholt. Nach 1,5 Std. sind wir in Ollantaytambo auf einen Zug mit Glasdach umgestiegen. Nach einer 2stündigen Fahrt durch das Urubambatal, neben dem gleichnamigen Fluss kamen wir im Ort Aguas Calientes an. Von dort kamen wir mit einem weiteren Bus auf atemberaubender Bergschotterstrecke über 14 Kehren am Abhang entlang an der heiligen Stätte der Inkas an. Erst im Jahre 1911 wurde die Stätte offiziell von Hiram Bingham eher zufällig entdeckt. Es gibt mehrere Theorien über die Existenz der Stadt, wovon keine wissenschaftlich belegt sind. Belegt ist dass die Stätte bereits verlassen war bevor die Spanier im Land einfielen. Diese aber nie gefunden wurde weil nur wenige Bauern von der versteckten Existenz wussten. Am Ende kamen wir in der Nacht auf dem gleichen Weg und 500 Euro weniger wieder in Cusco an. Aber ein rundum gelungener Tag mit einer atemberaubender Kulisse die man gesehen haben muss.

2 April 2019

Ruhetag in Cusco Die 3. größte Stadt Peru' s mit fast 350.000 EW. ist das touristische Zentrum und Einstiegtor zum Machu Picchu und ehemaliges Herz des Inkareiches. Unser Hotel Saphi befindet sich fußläufig vom historischen Zentrum und dem Plaza der Armas. Hier kann man sehr gut Alpaka Kleidung kaufen. Wir starteten den morgen mit einem Starbucksbesuch (Kaffee ist hier i.d.R. Aufbrühpulver und ungenießbar) Den restlichen Tag haben wir mit Shoppen / Mitbringsel kaufen und der Organisation des morgigen Ausfluges zum Machu Picchu genutzt. Abends gab es Alpaka gegrillt. Sabine versuchte erfolglos Meerschweinchen zu bekommen.

1 April 2019

18. Etappe: Puno - Cusco (440 km) Kurz nach Puno machten wir einen Abstecher nach Sullustani. Dort befinden sich Inka- Grabtürme und alte Bauernhäuser. Durch ein Tor gelangt man in dem Innenhof, darum herum befinden sich die Häuser mit den verschiedenen Räumlichkeiten. Alles ist von einer Steinmauer umzäunt. Davor und darinnen befinden sich Vicunas, Lamas und Alpakas. Auf dem Paso Abra la Kaya (4312m) wurden wieder Waren angeboten. Im Hintergrund sieht man die schneebedeckten Berge. Morgen werden wir Cusco zu Fuß erkunden, was nach den vielen Tagen auf dem Motorrad eine Wohltat sein wird. Ein paar kleine Reparaturen müssen leider auch durchgeführt werden. An Markus Motorrad ist der Kühlerschutz und die Halterung des Rücklichtes abgebrochen. 3. Ave Maria für Panzerband und Kabelbinder.

31 March 2019

17. Etappe: Copacabana - Puno (Peru) - 160 km Am Titicacasee wachen die Götter Sol y Luna und stehen imposant Strand der Copacabana. Die Grenzabwicklung lief erst zäh, da die Peruaner die Kfz-Versicherung nicht anerkennen wollten. Als dieses kleine Detail geklärt war, waren 2 Std. rum und wir reisten in Peru ein. Die Fahrt nach Puno verlief durch Agrarland am See entlang. Gegen 14:00 Uhr starteten wir einen Ausflug zu den Uros, die auf schwimmenden Schilfinseln leben. Der Titicacasee gehört 50% zu Peru und 50% Bolivien und ist mit 3800m der höchste und mit 8500km² der größte schaffbare See der Welt. Interessant sind die hiesigen Fortbewegungsmittel, der Anden-Express, die gigantischen Schilfboote oder die Tuk-Tuks, (ähnlich wie eine Ape) die jeder individuelle nach seiner Fasson gestaltet.

30 March 2019

16. Etappe: Corico - Copacabana am Titicacasee (260 km) Wieder zurück müssten wir uns erneut durch La Paz quälen. Entschädigt wurden wir durch die wundervolle Landschaft am Titicacasee. Wir mussten mit einer wackeligen Fähre mit Außenborder auf das andere Ufer übersetzen wo das echte Copacabana (nicht in Brasilien) liegt. In den kleinen Fischlokalen am Hafen gab es phantastischen Fisch (überwiegend Forellen).

29 March 2019

Ruhetag Corico Einen sonnigen Tag in unserer Anlage mit Pool und Hängematte. Wir schlafen in einem offenen Bambushaus mit eigener warmen Dusche und Toilette direkt im Dschungel. Fauna und Flora sind unbeschreiblich.

28 March 2019

15. Etappe: Ayo Ayo - Corico (190 km) Nach 2 stündigen abgasgeträngtem Stop and Go durch La Paz fuhren wir über den Cumbre Pass (4700 m) zum Einstieg des berühmten Carmino de la Muerte - einst gefährlichsten Straße der Welt. Die Straße ist schmal, mit Wasserfällen und führt mit steinigen Geröll direkt am Abhang entlang. Bei 3,5 m Breite ist es unvorstellbar, dass sich dort Busse und Lastwagen begegnen. Hier herrscht Linksverkehr, das der Fahrer genau die Außenkante sieht. Erst 2004 entstand eine Umgehungsstraße sodass sich die Situation entschärfte. Allerdings waren wir ziemlich geschafft, nachdem kurz zuvor ein kleiner Erdrutsch die Straße versperrte und wir mit den Motorrädern drüber mussten. Schweißgebadet kamen wir in Corico an. Allerdings hatten wir noch eine extrem steile und matschige Anfahrt zu unserem wunderschön, idyllischen Hostal Sol y Luna im bolivianischen Dschungel vor uns, die für einige aus der Gruppe nicht ohne Sturz abging.

27 March 2019

14. Etappe: Putre - Ayo Ayo (Bolivien) (290 km) Gestern Abend haben wir Alpaka gegessen, schmeckte wie Rind. Der Rest hing noch in der Küchenkammer. Letzte Nacht gab es ein Erdbeben, was wir jedoch verschlafen haben. Das kommt anscheinend öfters vor. In der Früh haben wir noch von Jürgen eine Extra Portion Benzin bekommen, da das Tankstellennetz in Bolivien nicht gut ist. An der Grenze haben wir bereits nach 2 Std. den Grenzübertritt geschafft, was für hiesige Verhältnisse ziemlich gut ist. Bolivien ist völlig anders als Chile, das Land ist ärmer und die Vegetation ist anders. In Chile ist meist Wüstengegend, hier ist es überwiegend kalt auf der 4000 m Hochebene (Altiplano). Hier wechselt das Wetter sehr schnell, ist jedoch grün und (oftmals) nass. Immerwieder kreuzen Lamas, die hier Vicunar heißen, unseren Weg. Bereits an der Grenze hatten wir unseren ersten Regen. Ayo Ayo ist ein Ort der aus einer Straße und ein paar Häusern besteht, unter anderem auch unser Hotel (4100m).
14. Etappe: Putre - Ayo Ayo (Bolivien) (290 km) Gestern Abend haben wir Alpaka gegessen, schmeckte wie Rind. Der Rest hing noch in der Küchenkammer. Letzte Nacht gab es ein Erdbeben, was wir jedoch verschlafen haben. Das kommt anscheinend öfters vor. In der Früh haben wir noch von Jürgen eine Extra Portion Benzin bekommen, da das Tankstellennetz in Bolivien nicht gut ist. An der Grenze haben wir bereits nach 2 Std. den Grenzübertritt geschafft, was für hiesige Verhältnisse ziemlich gut ist. Bolivien ist völlig anders als Chile, das Land ist ärmer und die Vegetation ist anders. In Chile ist meist Wüstengegend, hier ist es überwiegend kalt auf der 4000 m Hochebene (Altiplano). Hier wechselt das Wetter sehr schnell, ist jedoch grün und (oftmals) nass. Immerwieder kreuzen Lamas, die hier Vicunar heißen, unseren Weg. Bereits an der Grenze hatten wir unseren ersten Regen. Ayo Ayo ist ein Ort der aus einer Straße und ein paar Häusern besteht, unter anderem auch unser Hotel (4100m).

26 March 2019

13. Etappe: Arica - Putre - 160 km Heute war die Strecke kurz, aber mit enormer Höhe. Vom Meeresspiegel rauf auf 3600 m. Die Straße schlängelte sich stetig steil bergauf. Ab 2500 m fing plötzlich die Vegetation an und die kahlen Berge wurden grün und Blumen und Kakteen blühten. Zwei Aussteiger haben sich auf 3100 m das Cafe de Altura aufgebaut. Dort tranken wir Cocatee zum aklimatisieren. Nach vielen weiteren Kurven kamen wir in dem kleinen Dorf Putre an, mit dem Vulkan Taapaca (5775m) im Hintergrund. Nach Bolivien sind es von hier nur noch knapp 60 km. Die dünne Luft macht uns zu schaffen. Ab heute haben wir nur noch Hostels, da bei den zukünftigen Etappen es nachts zu kalt wird. Das Zelt haben wir in Arica zurückgelassen, da wir auf dem Heimweg dort wieder vorbeikommen.

25 March 2019

12. Etappe: Dünencamp - Villa Frontera (Arica) (460 km) Heute hieß es "Strecke machen". Nach einem innerchilenischen Zollpunkt, der ohne Probleme ablief, ging es überwiegend gerade aus durch die Wüste hoch nach Arica. Unterwegs sahen wir Bildnisse am Berghang die sich dort seit vielen Jahren befinden. Arica ist nicht sehenswert, der Campingplatz war sehr minimalistisch. 2 Duschen mit kalten Wasser und 1 Toilette, aber der fantastische chillenische Rotwein lässt vieles leichter ertragen. In Arica gab es 2014 ein Erdbeben mit einer Stärke von 8,2 auf der Richterskala. Es starben nur! 5-6 Personen und es wurden nur ca. 150 Häuser total zerstört. Die Chillenen sind weltweit berühmt für ihren erdbebensicheren Häuserbau. Erst wird ein Stahlkonstrukt erstellt und darum wird das Haus gebaut.

24 March 2019

11. Ertappe: San Pedro de Atacama - Dünencamp 70 km nördlich von Tocabilla Die Tour durch die Wüste zur Küste war lang, heiß und überwiegend geradeaus. Vorbei an Kupferminen und Stromtrassen kommen wir am Strand an. Die Stromtrassen liefern den Strom für die Kupferminen von der Küste in die Wüste. Das gewonnen Gestein wird mit Schwefelsäure versetzt und über Strom (Kathode und Anode) Kupfer gewonnen, was nicht sehr umweltfreundlich ist. Aufgrund dieser Belastung sind ganze Landstriche nicht mehr bewohnbar. In Topcabilla aßen wir frischen Fisch und fuhren weiter zu unserem Dünenkamp am Meer. Romantisch genossen wir mit einem Gläschen Wein den Sonnenuntergang.

23 March 2019

10. Etappe: San Pedro de Atacama - Geiseres del Tatio - San Pedro de Atacama Heute starten wir eine Tagestour zu einem Geysir ( del Tatio) auf 4600m Höhe, um uns nochmals an die Höhe zu gewöhnen, da wir in Bolivien auf über 4000 m übernachten werden. Die Tour war anspruchsvoll auf Schotter-, Stein- und Sandpisten, dass wir gut ins Schwitzen kamen. Aber auch hier wurden wir von der unbeschreiblichen Landschaft belohnt. Schneebedeckte Vulkangipfel, Alpakas, Flamingos und natürlich die Geiseres. Hier nahmen wir in der heißen Thermalquelle ein ausgiebiges Bad.

22 March 2019

9. Etappe: Mano de Desierto nach San Pedro de Atacama Heute legten wir über 500 km durch die Wüste zurück. Und zu unserem Unglück mussten wir 50 km zurück, denn die auf der Karte angezeigte Tankstelle gab es nicht und die Nächste wäre über 400 km entfernt. Mit den letzten Tropfen sind wir in San Pedro de Atacama (2500 m Höhe) angekommen. Ein kleines Holzschild im Ort weist auf die einzige Tankstelle im Umkreis von 400 km hin. Das ist eine wünderschöne Oase im 3 Ländereck von Chile, Argentinien und Bolivien. Viele Touristen und Aussteiger. Angebl. sind die Hälfte der Bewohner Hunde. Wir haben einen schönen Bungalow (Hostel Eden de Atacama) bezogen. Umgeben von vielen 5 bis 6 Tausender Berge. Unten Salzwüste, der Salat de Atacama, mind. 40 Grad und in der Ferne die Berge mit Schnee. Tolle Kulisse. Es gibt hier viele aktive Vulkane. Der letzte ist 2015 ausgebrochen.
9. Etappe: Mano del Desierto nach San Pedro de Atacama Heute legten wir über 500 km durch die Wüste zurück. Und zu unserem Unglück mussten wir 50 km zurück, denn die auf der Karte angezeigte Tankstelle gab es nicht und die Nächste wäre über 400 km entfernt. Mit den letzten Tropfen sind wir in San Pedro de Atacama (2500 m Höhe) angekommen. Das ist eine wünderschöne Oase im 3 Ländereck von Chile, Argentinien und Bolivien. Viele Touristen und Aussteiger. Angebl. sind die Hälfte der Bewohner Hunde. Wir haben einen schönen Bungalow (Hostel Eden de Atacama) bezogen. Umgeben von vielen 5 bis 6 Tausender Berge. Unten Salzwüste, der Salat de Atacama, mind. 40 Grad und in der Ferne die Berge mit Schnee. Tolle Kulisse. Es gibt hier viele aktive Vulkane. Der letzte ist 2015 ausgebrochen.

21 March 2019

8. Etappe: Pan de Azucar zum Wüstencamp Mano del Desierto Vom Meer aus ging es meist nur gerade aus durch die Wüste. Leider konnten wir das derzeit größte Observatorium (ESA mit einem 28m großem Spiegel) nicht besichtigen. Nur Samstags gibt es Führungen. Das Highlight des Tages ist die berühmte 7m hohe Hand in der Wüste, wo wir unser Nachtcamp aufgeschlagen haben. Auf die Toilette geht man mit einer Schaufel. Die Motorradstiefel werden über die Spiegel gesteckt und ohne Stirnlampe geht man Nachts nicht raus. Abends ist die Zeit der Skorpione. Natürlich wieder Sonnenuntergang und ein unglaublicher Sternenhimmel.

20 March 2019

Ruhetag in Pan de Azucar Wir haben unser Zelt in einen goldenen Bungalow eingetauscht. Die Bootstour hat alle Versprechen gehalten. Wir haben Delfine, Pinguine, Robben und Pelikane zu hauf gesehen. Abends wurde frischer Congrio (phon. ) gegrillt und bei Sonnenuntergang gegessen.

18 March 2019

7 Etappe: Nationalpark Tres Cruse - Nationalpark Pan de Azucar Die Nacht verbrachten wir in der Atacamawüste bei Lagerfeuer und Sternenhimmel. Unbeschreiblich schön! Am Morgen brachen wir zur Laguna Santa Rosa auf und meisterten unsere ersten Sandstrecken, leider nicht "umfallfrei". Als wir dachten, dass das anstrengend Ste hinter uns wäre hatte ich, Sabine, einen Platten. Der wurde auf 3200 Meter, 35 Grad Wüstensonne und 1 Stunde ausgebaut und repariert. Nach weiteren 150 Kilometern Schotter stellten wir fest, das ich einen Kettenspanner verloren und der andere verbogen war. Also wieder ran an das Werkzeug und fertig war das Profesorium. Nun hoffen wir Mal, das wir mit den Reparaturen durch sind 😉
6.Etappe: Nat. Park Llanos de Challe - Nat. Park Nevado Tres Cruces Sind sehr früh alleine los um in der nächsten Großstadt Copiapo das Federbein (Simmering undicht, Gabel saut) von Sabines Motorrad zu reparieren. Ersatzteile hatten wir clevererweise dabei. Nach vier Stunden und 100 Euro weniger habe wir das Motorrad wiederbekommen. Wir haben die Zeit genutzt und uns die Stadt angeschaut und ein super Rindersteak für 5 Euro gegessen. Copiapo ist nur 45 km entfernt von dem Grubenunglück 2010, wo 33 Menschen erst 2 Monate später gerettet werden konnten. Am Abend sind wir zu den anderen hinzugestoßen und Zelten wieder wild in der Wüste. Dank Jürgen und Sergej von Explo Tours hatten wir wieder ein super Abendessen inkl. Wein. Da wir erst spät ankamen, brauchten wir beim Auf-und Abbau nicht helfen.

17 March 2019

5. Etappe : Vincuna - Nationalpark Llanos de Challe Wir sind über einen Bergpass auf einer verfestigten Salzstraße zum Pazifik gefahren. Dort Zelten wir in den Dünen. Gemeinsames geselliges Abendessen mit Sonnenuntergang und hohem Rotweinkonsum. 13 Flaschen!!!. Dank unserer zwei Ärzte in der Gruppe werden ersten Blessuren fachmännisch betreut. Erste Diagnose : Großer blauer Fleck - das Bein bleibt dran.

16 March 2019

Paso Agua Negra - 4779 m Heute waren wir auf dem Paso Agua Negra und die Luft wurde von Meter zu Meter dünner. Der Pass ist ein Übergang von Chile nach Argentinien und ist unbeschreiblich fantastisch vom wechselndem Farbenspiel der Berge. Sogar die Passkontrolle lief reibungslos und ohne Probleme ab und war auf 10 Minuten erledigt. Die nächsten Tage werden wir in der Atacamawüste unterwegs sein und keinen Empfang haben, daher müsst ihr auf unsere Berichte ein wenig warten. Die Allgäuer sind eine super Truppe, daher haben wir beschlossen mit den Jungs weiterzuleiten fahren.

15 March 2019

Die Tour verlief zur Hälfte auf Piste und super kurvigen Straßen zu unserem Zeltplatz in Vicuna. Den Abend verbrachten wir auf einem Observatorium, wo viel über die Sternenkunde erzählt wurde. Hier entstand auch das genialen Bild vom Mond am 15.03. über dem Elqui-Tal.

14 March 2019

Die erste Nacht verbrachten wir in Pichidangui und brachten unsere ersten 70 Offroadkilometer hinter uns. Wir fuhren zusammen mit 4 lustigen Allgäuern, die alle eingefleischte Endurofahrer sind und schon viel die Welt auf zwei Rädern bereisten. Der nächste Tag lief holprig an. Markus verbrachte die Nacht auf dem Klo und Helmuts Batterie war leer, die gleich 2x fremdgestartet werden musste. Dann war Fritzs selbstgebastelte Motorradkofferaufhängung locker und hing nur noch an einer Schraube. Später verlor Wim seinen Koffer, da der auf der Schotterposte zu sehr gebeutelt wurde. Letzten Endes küsste die Lola (Sabines Motorrad) noch den Sand und der Blinker musste getappt werden. Allerdings kamen alle gesund in Guanaqueros an.

12 March 2019

Heute nach langer Wartezeit und vielen Formalitäten haben wir am späten Nachmittag die Maschinen aus dem Zollhafen bekommen. Die Batterie angeklemmt, Tank etwas befüllt und der spannende Moment wenn die Maschine anspringt. Ja geschafft. Letzte Instruktionen, Tipps und Absprachen. Ab morgen wollen wir los.

11 March 2019

Am Montag sind wir mit dem Bus nach Vina del Mar gefahren und haben den ersten Badetag des Jahres genossen. 27 Grad. Auch die Pelikane genießen hier die Sonne. Ab morgen gehen die Zollmodalitäten los

9 March 2019

Sind mit dem Bus von Santiago nach Valparaiso gefahren und haben unsere Unterkunft direkt neben dem österreichischem Konsulat bezogen. Wir verbringen hier noch ein paar Tage und erobern die Stadt, bis wir unsere Motorräder am Dienstag aus dem Container bekommen. Haben hier ein paar aus unserer Gruppe kennengelernt - ein lustiger Haufen, die mit dem Motorrad schon viel die Welt bereist haben. Einer war 2 Monate in Patagonien und Feuerland unterwegs und schließt sich uns in Richtung Norden an. Valparaiso liegt steil auf 48 Hügeln, die mit Standseilbahnen oder Aufzügen erreicht werden können. Durch vergangene Erdbeben sind viele Häuser zerstört, andere werden bunt bemalt und künstlerisch gestaltet. Abends beim Fisch- und Steakessen haben wir die Skyline von einer Dachterrasse aus genossen.

8 March 2019

Heute ging es mit der Gondel hinauf zum Cerro San Cristobal (880m), wo die Statue der Madonna schützend seine Hände über Santiago hält. Mit dem Funicular, einer Standseilbahn ging es wieder hinunter in das Künstler- und Ausgehviertel Bellavista. In Santiago gibt es viele freilaufende Hunde, die jedoch von den Einheimischen sehr geliebt werden, daher wurden in den öffentlichen Parks Hundenhütten aufgestellt. Die Hunde haben sich an die Stadt angepasst. Sie bleiben an Rotampeln stehen und fahren sogar Bus. Und nun an alle Mädels: Alles Gute zum Weltfrauentag! 😘 Wir haben heute erleben dürfen, wie ca. 50 000 chillenische Frauen für ihre Rechte einstehen und demonstrieren (mit Trommeln, bengalischen Feuer und Polizisten mit Schutzausrüstung und Wasserwerfern!) Sogar deutsche Protestplakate sind hier zu finden. An jeder Ecke steigt eine Party und vor unserem Fenster tobt der Bär.

7 March 2019

Nach 21 Stunden Flug über Amsterdam und Paris sind wir in Santiago angekommen. Der Anflug über die Anden war schon beachtlich. Lassen die ersten Eindrücke bei 30 Grad auf uns wirken.

24 January 2019

24.01.2019, 11.00 Uhr, Feldkirchen Spedition Kühne & Nagel. Jetzt wird es ernst. Nach 3 Std. haben wir unsere 14 Maschinen inkl. Gepäck in den Container gepackt. Am 11.03. werden wir sie in Valparaiso/Chile hoffentlich wiedersehen.

21 January 2019

Bald geht's los. Die letzten Vorbereitungen sind erledigt. Die Maschinen sind auf dem Hänger und am Donnerstag beginnt in Feldkirchen die Verladung in den Container.