Europe, Africa · 23 Days · 22 Moments · August 2018

4 Mädels, 3 Wochen, 2 ⛺️, 1 🚘-Südliches Afri


10 September 2018

Mit einem üppigen Frühstück in der Mall haben wir unseren Sonntag begonnen. Danach haben wir zum letzten Mal unsere Backpacker gepackt und uns auf den Weg zum Flughafen gemacht. Unser geliebtes Auto haben wir mit 6.000km mehr auf dem Tacho, aber in einem super Zustand abgegeben. Dank unseres Verhandlungsgeschicks haben wir es dann am AirFrance Schalter geschafft, uns noch einmal umbuchen zu lassen und die Wartezeit in Paris wieder von 11 auf 4 Stunden zu verkürzen. Während des Flugs nach Paris haben wir alle etwas Schlaf nachgeholt und heute morgen am Flughafen kam der Kniffelbecher wieder zum Einsatz. Mittags mussten Feli, Meli und ich uns schweren Herzens von Johanna trennen, die am anderen Terminal ihren Flug nach Berlin antritt. Wir lassen den Urlaub bis zum Boarding noch einmal Revue passieren und sind noch überwältigt von den vielen Erlebnissen und Eindrücken, die wir mit nach Hause nehmen. Wir hatten eine super Zeit in Afrika und sind uns sicher,dass es nicht das letzte Mal war

9 September 2018

Und da war er schon - unser letzter Tag im Kinderheim und somit war uns leider auch bewusst, dass sich unser Urlaub dem Ende zuneigt! Wir verbrachten den Tag mit einer kleinen Tour durch das Township Ikageng. Es hat uns das Herz zerbrochen, zu sehen wie viele Menschen in purer Armut leben. Für uns war es eine bewegende Fahrt, die uns zum nachdenken brachte. Für unseren letzten Abend hatten Meli und ich uns überlegt, dass es zum letzten Mal in unseren damaligen Lieblingsclub "Katlego" gehen sollte. Wir waren natürlich wieder DIE Attraktion - 4 weiße Mädels fallen in einem Townshipclub natürlich mehr als auf! Wir alle haben den letzten Abend sehr genossen. So, jetzt sind unsere 3 Wochen Erlebnisurlaub fast um. Diese sind so reibungslos und ohne jegliche Katastrophen verlaufen, dass wir etwas skeptisch waren- irgendwo gab es einen Haken. Und da war er auch- KLM meldete Flugverspätung! Wir dürfen unsere letzten 10 Stunden in Paris verbringen! Aber die schaffen wir jetzt auch noch.

7 September 2018

Nachdem wir gestern unsere längste Strecke des Urlaubs gefahren sind (1100km) sind wir endlich im Kinderheim angekommen. Nachdem wir ausgeschlafen haben, sind wir erstmal wie üblich in die Mall gefahren und haben bisschen gebummelt. Danach ging es ab zur Lions Farm - ein Highlight! Die Farm hatte ein 3 Wochen altes Löwenbaby da, welches wir auf dem Arm halten und streicheln konnten. Dann wurde Britney erstmal einen ordentlichen Waschgang unterzogen, um hoffentlich die Kaution für die Karre wieder zu bekommen. Den Nachmittag haben wir dann im Kinderheim verbracht. Zum Glück haben wir noch einige Gesichter wieder erkannt und den Mittag mit Ihnen gespielt. Auch Jo-Jo und Lena wurden von allen herzlich empfangen. Nun lassen wir den Abend im Buren Studentenviertel mit Cocktails ausklingen.

5 September 2018

Der letzte Tag im Camp Hobas startete brisant. Wir waren auf drei Tage ohne Supermarkt nicht vorbereitet und dementsprechend war unser Essensvorrat rar. Feli und Lena stiefelten morgens los und versuchten Nachschlag zu besorgen -ohne Erfolg. Währenddessen wurden wir an unserem Platz von einem großen Baboon überfallen. Wir rannten, doch letztendlich mussten wir unser letztes Brot opfern. Gefrustet mussten wir ein teures und sehr bescheidenes Frühstück im Camp Restaurant einnehmen. (Ein paar Brotscheiben fürs Mittag haben wir uns noch dazu stibitzt.) Den Tag haben wir dann in Ai-Ais bei den heissen Quellen verbracht. Eine weitere Enttäuschung. Die Quelle war zwar warm aber auch sehr klein. Wir haben es uns dann am Pool gemütlich gemacht und die mehr oder weniger vorgeröteten Körper weiter gebruzelt. Abends gab es wieder einmal Burger für alle. Morgen gehts zum letzten Stop nach Potchefstroom. Bis dahin eine frostige Nacht!

4 September 2018

Den gestrigen Abend haben wir mit unserem Lieblingsbier und einigen Runden Kniffel ausklingen lassen. Meli und Feli haben Kniffel nach ihre Premiere direkt für sich entdeckt. Heute morgen ging es ganz entspannt los zum fish river canyon. Da haben wir während eines Rundwegs ordentlich mecker wegen der schuhwahl von deutschen super-touristen bekommen. Der Blick war allerdings mit jedem Schuh unglaublich! Wieder zurück am Camp haben wir am Pool in der Sonne gebrutzelt, was sich nicht für alle als geeignet herausstellt... Nach dem Abendessen werden bestimmt noch ein paar Kniffel Duelle ausgefochten 😊

3 September 2018

Heute machten wir uns auf den Weg zum Fish River Canyon und da diese Route ziemlich anspruchsvoll zu sein scheint, wollten wir uns so früh wie möglich auf den Weg machen- wir waren natürlich die ersten am Gate (deutsche Pünktlichkeit lässt grüßen!) Vor uns lagen 500 km Schotterpiste, die wir Dank rasenden Fahrerinnen (Lena war nicht am Steuer) in Rekordzeit von 7 Stunden geschafft haben! Das Highlight unserer Fahrt war der Leopard, der unseren Weg kreuzte. Wir, aber auch der Leopard waren ziemlich baff und so blieb uns ein wenig Zeit, dieses atemberaubende Tier zu bestaunen. Nach überstandener Fahrt hatten wir unserer Camp endlich erreicht. Da unsere Britney die letzten Tage ziemlich gelitten hat, haben wir spontan ein Car wash veranstaltet. Dazu waren ein paar alte Socken, die im Auto rumflogen (von wem auch immer) ziemlich hilfreich. Nun können wir uns mit unserer Britney endlich wieder sehen lassen! Morgen starten wir unsere erste Tour durch den Fish River Canyon!

2 September 2018

Der Barmann mit dem wir den Abend verbracht haben, dachte wir schaffen es nicht. Aber wir waren trotz des langen Abends zum Sonnenaufgang auf der Dunes 45. Nachdem sich unsere Lungen von dem Sprint in der Kälte auf die Düne erholt hatten, haben wir in unserer Britney (Auto) gefrühstückt. Wir mussten leider Britney auf dem Parkplatz stehen lassen, da sie kein 4X4 ist. Manchmal ist es auch gut ein Mädchen zu sein. Nachdem wir unseren Charme haben spielen lassen, durften wir umsonst bis nach Soussuvlei fahren. Dort angekommen wollten wir natürlich den Big Daddy besteigen. Auf dem Weg nach oben wurden wir von einem fürsorglichen Papa belehrt, dass wir auch Sonnencreme benötigen. Die Aussicht war atemberaubend - die Sandpanade die wir hierfür in Kauf nehmen mussten, hat sich allemal gelohnt. Danach haben wir noch Sossuvlei selber und das Deadvlei besichtigt. Nach einer genüsslich warmen Dusche und einem Abendessem im Camp sind wir früh in unserem Zelt eingeschlummert.

1 September 2018

Mit Bäuchen voller Müsli und anderen Leckereien machen wir uns in der Karre auf nach Sesriem. Dafür mussten wir den Namib Naukluft Park durchqueren. Wir wählten die Panoramaroute vorbei an beeindruckenden Aussichten. Angekommen auf dem Campingplatz haben wir uns auf den Weg zu unserem Platz gemacht. Die Reise dauerte nicht lange -nach 30 Metern steckten wir fest. Welcher altbekannte Fahrer hat wohl diesmal die höchste Düne gewählt? Leider haben wir es diesmal nur Dank fremder Hilfe geschafft, aber so waren wir zumindest schon auf dem Campingplatz bekannt. Angekommen am Platz haben wir unser Zelt aufgeschlagen. Nach einem ausgiebigen Duschgang in der hübschen Keramikabteilung haben wir eifrig nach kleinen Stöckchen fürs abendliche Lagerfeuer gesucht. Nach der Frage nach einem topf an der Rezeption wurden wir deutlichst darauf hingewiesen, dass dies illegal sei (Arschärger). Stattdessen haben wir dann Burger, Bier und 1,2 Kurzen mit dem Barteam ausklingen lassen.

31 August 2018

Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück sind wir noch einmal durch die Stadt geschlendert und haben ein paar Himba (Ureinwohner) Stände abgeklappert. Auch in der Kälte präsentieren die Himbas ihren Busen! Zurück im Hostel haben wir endlich unsere Wäsche gewaschen. Da unsere Krams-Käufer Meli und Johanna noch nicht genug hatten, sind die beiden auf eine zweite Runde in die Stadt aufgebrochen. Feli und ich haben in der Zeit die heiße Dusche und etwas Ruhe genossen. Meli und Johanna haben während ihrer Erkundungstour am Nachmittag das beste Lokal der Stadt entdeckt und uns direkt den besten Tisch gesichert. Morgen brechen wir auf in die Wüst und anschließend zum Fisch River Canyon. Das bedeutet mal wieder Zelte aufbauen und wahrscheinlich kein Internet mehr 🖐

30 August 2018

Mit einer Menge Alkohol und einem Dutzend anderer Locals haben wir den Abend verbracht. Heute Morgen haben wir verschiedene Craft Center in Windhoek besucht und ordentlich handgefertigten Krams geshoppt. Danach sind wir nach Swakopmund aufgebrochen. Großes Kino: Lena hat ihre erste Fahrt ohne Polizei Mekker überstanden. Hier in Swakopmund haben wir einen sehr schönen und sauberen Backpacker. Wir haben uns auf Anhieb so wohl hier gefühlt dass wir gerne noch eine weitere Nacht hier bleiben und noch weiter die Meeresluft hier schnuppern wollen. Bei einem Walk am Strand haben wir Ulli kennengelernt (ein deutscher Opa Bauer in Namibia mit eigenem Willen). Auf Empfehlung von ihm sind wir ins Landhaus essen gegangen und haben ein Dutzend Bier getrunken. Es war mal wieder sehr schmackhaft. Später hat uns der nette Ulli mit seiner Anwesenheit bereichert und uns seine Lebensweisheiten gelehrt. Den restlichen Abend planen wir nun die nächsten Tage unserer Reise.

29 August 2018

Heute ging es ab nach Namibia. Unser Navi hatte 9 Stunden vorher gesagt, aber wir kleine Raser haben es in 8 Stunden mit Pause und Grenzübergang geschafft. Zum Glück war keine Polizeikontrolle! In Windhoek angekommen wurden wir durch unser Hostel geführt: einer von uns sollte in der Abstellkammer schlafen. Aber wir teilen uns lieber ein Bett. Hier in Namibia fühlen wir uns einbisschen wie in Deutschland - Deutsche Straßennamen und das völlige Kontrastprogramm zu den letzten Tagen im Bush - hier gibt es auf einmal alles! Wir haben uns im Joes Beerhouse ein reichhaltiges Essen gegönnt. Steaks für 10€ - sowas kennt man aus Deutschland nicht! Jetzt lassen wir den Abend im Backpacker mit den anderen Reisenden ausklingen :)

27 August 2018

Auf unserer Insel hatten wir ein selbstgeschaufeltes Loch als Klo, in das wir im Falle des großen Geschäfts 💩 Erde darüber schaufeln mussten. Gestern Abend haben wir auf unserem Mokoro Trip im Sonnenuntergang Hippos im Delta beobachtet. In der Nacht konnten wir Nashörner und Elefanten ganz nah an unserem Zelt hören, was für eine unruhige Nacht sorgte. Heute morgen um 6:30 ging es los auf einen Bush Walk. Wir waren mit Sandalen und signalfarbenen Jacken natürlich bestens dafür ausgerüstet. Auf dem fast 5 stündigen Walk, in dem wir fast 17 km zu Fuß hinterlegten, konnten wir ein paar Tiere sehen (Elefanten, Wasserantilopen, Zebras, Giraffen, Gnu,...). Danach haben wir unser Zelt abgebaut und sind mit dem Boot zurückgefahren. Resultat des Tages: wir waren noch nie so dreckig, unsere Füße tun weh und wir haben alle Sonnenbrand! Den restlichen Abend haben wir mit Burgern im Backpacker ausklingen lassen, nachdem wir völlig verhungert ankamen. Morgen geht es ab nach Namibia 🇳🇦
Um kurz vor 8 ging es mit unserem Speedboot los zu unserem Mokoro Trip. Ein Mokoro ist ein ausgehölter Baumstamm, um es mal für alle verständlich zu machen. Wir waren sehr erleichtert dass auch andere Deutsche dabei waren - dann kann es doch gar nicht so gefährlich sein :) An der Bootsstation angekommen, haben wir es uns in unseren Mokoros mehr oder weniger„gemütlich“ gemacht. Auf der 2 Stündigen Tour haben wir schon die ersten Krokodile gesehen :). Auf unserer einsamen Insel angekommen, haben wir mal wieder unsere Zelte aufgeschlagen. Mit einsam meinen wir wirklich einsam - wir waren die einzigen mit unseren beiden Guides, Elefanten und Nashörnern. Was ein Abendteuer!

26 August 2018

Heute Morgen haben wir uns um 6 Uhr auf die Socken gemacht - Zelte zusammengepackt, wiederholt das peanutbutter Brot geschmiert und los gings! Unser Ziel für heute: Maun- Okavangodelta! Unser Highlight heute: Lena und die Verkehrsregeln! Der kleine Raser war unterwegs, der Tacho zeigte 31km/h zu viel an! Unser Fazit: Lena darf nicht mehr ans Steuer. Spaß beseite, wir hatten heute eine ziemlich aufregende Fahrt und haben in unserer ersten Woche unsere 2.000 km geschafft! Wir sind jetzt in unserem traumhaften Backpacker angekommen und lassen den Abend (mal wieder mit Savannah) ausklingen! Morgen machen wir eine Bootstour auf dem Okavangodelta mit Übernachtung auf einer einsamen Insel - das wird sicher aufregend! Die 3 Schisser neben mir haben totalen Respekt und ziemlich Angst vor der Tour! Aber wir sind uns sicher, dass wird mit Abstand das Beste was wir je gesehen haben!

25 August 2018

Unser Plan war es heute einmal auszuschlafen. Gekreuzt wurde dieser durch das Gackern der Hühner auf dem Gelände. Den Tag haben wir mit einem ausgiebigen Eierfrühstück gestartet. Danach sind wir wieder aufgebrochen zu den Victoriafällen - dieses Mal von der Simbabwe Seite. Je näher man den Fällen kommt, desto lauter hört man das Donnern der Wasserfälle und spürt den Wassernebel auf der Haut. Auch diese Seite war wieder sehr beeindruckend- besonders der Danger Point. Auf dieser Höhe konnte man die Aussicht ohne Absperrung „genießen“- was in Deutschland unmöglich gewesen wäre. Doch nicht nur die Victoriafälle waren eine Attraktion- auch wir. Gefühlt an jeder Ecke wurden wir von den Einheimischen gefragt, ob sie Fotos von und mit uns machen können. Mal sehen wann wir in Simbabwe wohl bekannt werden :). Den restlichen Tag haben wir am Pool entspannt um uns für die morgige Reise in Richtung Okavango Delta vorzubereiten.

24 August 2018

Heute Morgen sind wir aufgebrochen zum Grenzübergang Zimbabwe, vor dem wir größten Respekt hatten. Dort angekommen haben sich unsere Wege getrennt. Unser Driver Feli musste zu einer anderen Schlange als der Rest. Nach fast 2 Stunden kam sie dann glücklicherweise wohlbehalten zur Gruppe zurück. 50$ per Visa und 50$ in Cash für das Auto zahlen zu müssen kam uns zwar merkwürdig vor, aber alle Diskussionen waren ohne Erfolg. Obwohl dann noch die ein oder andere Reisegruppe vorgelassen wurde, haben wir nach über 4 Stunden unser Visum bekommen. Im Backpacker angekommen sind wir los zu unserem Highlight- den Victoria Falls. Und diese haben uns überwältigt. Wir kamen aus dem Stauen gar nicht mehr raus und waren restlos begeistert! Der lange Weg nach Zimbabwe hat sich jetzt schon mehr als gelohnt! Heute haben wir uns die Vic Falls von Zambia aus angeschaut und morgen erkunden wir die Vic Falls in Zimbabwe. Ein kühles Bier hat unseren Tag perfekt abgerundet! Heute Abend geht es wieder ab ins ⛺️

23 August 2018

Heute morgen hieß es unser Lager abzubauen. Nach unserem üblichen Frühstück (Toast mit Avo und Peanutbutter) machten wir uns auf den Weg nach Kasane. Schon auf dem Weg konnten wir wieder einige Tiere sehen. Am Backpacker angekommen wollten wir auf eigene Faust eine Safari durch den Chobe Nationalpark machen - doch wir sind mit unserem Auto nicht reingekommen. Trotz der Lehrstunde der Polizei hat Lena wiederholt ein Stoppschild übersehen. Wieder einmal haben wir Ärger deswegen bekommen. Dann haben wir eine geführte Tour gemacht - definitiv die richtige Entscheidung. Wir konnten viele Elefanten, Giraffen, Hippos, Impalas und Löwen - unser absolutes Highlight sehen. Anschließend haben wir den Abend bei Nando mit Burgern und einem Lagerfeuer im Backpacker ausklingen lassen. Morgen gehts ab nach Simbabwe zu den Victoriafällen- wir freuen uns!

21 August 2018

Unsere erste Nacht im Camp haben wir durchgefroren und ausgehungert überstanden. Spektakulär war es, die Elefanten auch noch nachts so nah an unserem Camp zu sehen und zu hören. Bei gefühlten - 20 grad wurden wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang um 6:00 geweckt und konnten den Sonnenaufgang aus unserem Zelt beobachten. Nach kurzer Absprache mit unserem Ranger, haben wir uns auf den Weg zu einer ungeführten Safari in den Salzpfannen ohne Navi und ohne Karten gemacht. Eins wissen wir nun: die Investition in unsere Karre ist Gold wert - sie lässt uns nie im Stich. Nachdem wir Zebras, Springböcke, Pelikane, Büffel, Strausse und diverse Vogelarten gesehen haben, blieb unsere Karre das erste Mal im Sand stecken. Ohne zu zögern sind die anderen aus dem Wagen gestiegen um die Karre aus dem Sand zu drücken -erfolgreich. Manchmal brauch die n Schubs. Nach einem traditionellen Mittagssnack bei Choppies ging es zurück zum Camp an den Pool. Zum Abend haben wir uns das Camp-eigene Buffet gegönnt und
Was die Deutschen zur Korruption in Botswana beitragen: Polizei dein Freund und Helfer- nicht in unserem Fall und nicht in Botswana! Wichtig zu wissen, haltet immer schon 10 Meter vor dem Stoppschild und diskutiert besser nicht mit der botswanischen Polizei- denn das kann gefährlich werden... und teuer! Mit 1000 Pula weniger in unserem Reisegepäck und einem ordentlichen Tritt aufs Gaspedal machen wir uns nun auf den Weg zum Elefanten Camp. Nach Hunderten Kilometer geradeaus wurden wir nach zahlreichen Kühen und Ziegen ungeduldig! Denn wir wollten endlich wilde Tiere sehen! Kurz vor dem Ziel liefen die ersten Elefanten am Straßenrand und über die Straße. Getoppt wurde das noch von Giraffen! Am elefantencamp angekommen haben wir unser Camp aufgeschlagen, 🥑 Toast gegessen und Elefanten am Wasserloch mit einem Kühlen Savannah beobachtet. Die Elefanten waren bis 2 Meter vor uns! Unglaublich!

20 August 2018

„I stopped you and you passed me“ Nach unserer ersten Nacht in Afrika sind wir auf den Straßen Johannesburgs auf der Suche nach Frühstück gewesen. Gefunden haben wir einen cornershop in dem wir Toast, Avos, peanutbutter und Bananen. Danach sind wir mit dem Auto zur Mall gefahren um auf den Aussichtsturm zu steigen. Dort angekommen hat sich eine Frau unserer Hilflosigkeit angenommen und uns sicher durch die Mall geführt. Der Weg nach Botswana lief zunächst gut. Bis uns ein Polizist angehalten hat und uns mit den oben genannten Worten begrüßt hat. Da die Straße gesperrt war, mussten wir einen Umweg über schotterpisten mit max. 30 km/h Richtung Grenzübergang nehmen. Diese gefühlt unendlich lange Fahrt wurde von einem dutzend Buren immer wieder unterbrochen. Unser erster Grenzübergang verlief problemlos. Am Guesthouse angekommen sind wir nett von der Gastmutter empfangen worden. Scheinbar so sehr, dass sie uns am Abend gerne zum Essen begleiten und von uns eingeladen werden wollte -

19 August 2018

Endlich sind wir in Amsterdam gelandet, trotz sportlicher Umstiegszeit von 40 Minuten haben wir es dann doch geschafft Jo-Jo einzusammeln und in den Flieger Richtung Johannesburg zu steigen. Nach bazarähnlichen Verhandlungen haben wir es auch endlich geschafft in einer Reihe zu sitzen! Der 10 stündige Flug wurde durch reichlich Weinvorrat erträglich! Trotz viel Aufregung vor der bevorstehenden Reise haben wir ein paar Stunden ruhen können. In Johannesburg gelandet, konnten wir leicht einreisen und haben unseren Stempel bekommen! Als wir unsere 6 Gepäckstücke endlich hatten, standen wir noch vor der Herausforderung den Mietwagen abzuholen. Dort der erste Schock: die Autovermietung wollte 25.000 Rand „Sicherheit“ auf der Kreditkarte einfrieren - das hätte aber unseren Rahmen gesprengt. Nach einigen Verhandlungen und Diskussionen haben wir uns dann doch auf ein all in Paket geeinigt. Endlich hatten wir unseren Toyota und konnten in unseren Lieblingsbackpacker in Johannesburg aufbrechen.
Komisches Gefühl nach über 3 Jahren wieder in ein Land zu fliegen, das schon einmal für eine gewisse Zeit zu Hause war. Los geht‘s! Mit einem kurzen Stopp in Amsterdam, bei dem wir Jo-Jo einsammeln, geht es direkt nach Johannesburg. Dort angekommen holen wir hoffentlich unseren Toyota RAV 4 ab und Feli fährt uns ins Hostel. Wir hoffen, wir können den Abend mit einem kühlen Savannah ausklingen lassen! Bis dann!