Myanmar, Thailand, Laos · 25 Days · 33 Moments · October 2017

Stephan 's Abenteuer in Südostasien


11 November 2017

...Dschungel gefahren. Ich habe mir bereits auf der Karte angeschaut wo ich ungefähr übernachten will. Also habe ich die Richtung mal eingeschlagen und wurde von einer traumhaft schönen Hangstraße überrascht. Dort gab es in jedem kleinen Dorf ein paar einfache Bungalows mit Blick ins Tal. Nach ein paar von diesen Dingern habe ich dann auch ein günstiges Zimmer für die Nacht bekommen. Gleich bezahlt und am nächsten Tag den Schlüssel einfach stecken gelassen. Am nächsten Tag dann wieder Richtung Mekong weiter die kleine Straße entlang. Ein Panoramaausblick reiht sich an den anderen und nichts los! So konnte ich immer wieder mal anhalten und die wunderschöne Landschaft mitten auf der Straße festhalten. Nach einer Kaffeepause am Ufer des Mekongs habe ich dann meine Route zurück nach Chiang Rai ausgecheckt. Nach weiteren zwei Stunden Fahrt war ich um halb drei wieder in Chiang Rai, wo ich mich dann bereits auf meine Einreise nach Laos vorbereitet habe. Jetzt sitze ich im Bus zur Grenze.
...easy. Der Bus nach Chiang Rai ging dann auch in einer dreiviertel Stunde. Auf dem Weg wurden wir an mehreren Checkpoints von der Polizei kontrolliert und durchsucht. Für mich hat sich allerdings keiner interessiert. Ich hab ja Kohle im Gegensatz zu den Burmesen. In Chiang Rai habe ich sofort eine günstige Unterkunft gefunden und mir gleich einen Roller gemietet, mit dem ich in den nächsten Tagen meine Tour durch den Norden absolviert habe. Den Nachmittag hatte ich allerdings noch Zeit die nähere Gegend zu erkunden: Ziel war der moderne (Baubeginn 1997) White Temple. Sehr cooles Teil. Am nächsten Morgen dann drauf auf den Roller, den großen Rucksack schnell am Verleih abgegeben und nur mit dem Nötigsten losgefahren. Übernachten wollte ich irgendwo in den Bergen. Ich bin zuerst wieder hoch an die laotische Grenze und dort habe ich dann gleich den “Großen Fluss“ entdeckt. Sehr beeindruckend. Auf dem Weg dann an der Straße mal günstig gegessen und sonst einfach zwischen Bergen und...
Mit der Propellermaschine bin ich dann in einer Stunde nach Tachilek geflogen. Dort angekommen haben wir uns gefragt, wo wir denn unser Gepäck herbekommen: draußen vor dem Flughafen, von Jungs, die die Karren einfach von der Landebahn runterziehen. Alles manuell. Sehr witzig. Ich habe mir dann ein Taxi gesucht, welches mich zu einer Unterkunft gefahren hat. Nach dem Einchecken, durfte ich das Fahrrad vom Besitzer kostenlos nehmen und bin einfach mal los. Am Ende der Straße hat mich allerdings die Polizei nett wieder zurück geschickt. Anscheinend alles Sperrgebiet um Tachilek. Bezahlt wurde in Tachilek bereits mit Baht, sodass ich Schwierigkeiten hatte, meine letzten Kyat loszubekommen. Am Ende habe ich kurz vor dem Grenzübergang einfach meine 8300 Kyat einem Mönch gespendet und wurde dafür mit einem Gebet bedacht. Grenzübergang klappte problemlos, trotz der sprachlichen Barrieren. Auf der anderen Seite kurz ein paar Baht abgehoben und aufs tuktuk zur Busstation. Wie immer alles sehr...
...also ging es nächsten Morgen los, allerdings war schnell klar, dass da Kohle im Spiel ist, sodass wir den ganzen Vormittag in den kleinen Dörfern zum Shoppen angehalten haben, war aber ok, ich bin in der Zeit einfach immer rumgeschländert und hab mir alles angesehen. Nachmittags waren wir dann in einer Pagode auf dem See und haben zum Schluss noch ein altes Kloster, welches komplett aus Holz war, besichtigt. Wunderschön. Danach ging das Boot zu ihrem Hotel, mitten auf dem See! Wir haben aber schon vorher geklärt, dass Maumau (der Guide) auch nicht dort sondern Nyaung Shwe übernachtet, weil die Zimmer auf dem See unglaublich teuer sind. Zuhause angekommen wollte ich es einfach wissen: Zimmer kostet 70 €, ich glaube sogar pP! Das war dann doch etwas viel. Joe hat mir dann gleich noch gesagt, dass er sich schon um einen Transport zum Flughafen gekümmert hat und ich statt 30 kkyat, 20 kkyat zahlen muss. Super Typ. Am nächsten Tag habe ich mir noch die Shanrobe gekauft, dann Flughafen

8 November 2017

... ich mich gleich nach einem Boot für die Rückfahrt nach Nyaung Shwe umgesehen habe. Der Fahrer ließ sich partout nicht von seinen 20 kkyat herunterhandeln sodass ich in Ermangelung Alternativen den Preis akzeptieren musste. Mukke ins Ohr und los ging die Fahrt. War wieder absolut traumhaft. Nach 1,5 h bin ich wieder am Hotel angekommen. Jetzt wollte ich dann aber doch noch mal die traditionelle Massage erleben, sodass ich mit dem Bike zu der Empfehlung des Reiseführers gefahren bin. Allerdings war das ein Fail, da sie für den Rest des Tages schon ausgebucht waren. Also wieder zurück...Auf einmal sehe ich auf der Straße eine riesige Gruppe mit Rikschas (?) Auf mich zu radeln: Die Franken sind wieder da! Ute hat mich gleich gefragt, ob ich am nächsten Tag mit ihnen die Bootstour über den Inle machen will, for free natürlich. Abfahrt halb acht in der früh. So hab ich gleich einen deutschsprachigen Guide mit dazu bekommen, witzige Sache...
...um auf der anderen Seite zurückzuradeln. Die Bootsfahrt war natürlich gleich ein Traum. Durch schwimmende Schilfe, Fischer, die einbeinig hinten auf ihrem Boot stehen und mit dem anderen Bein rudern...Auf der anderen Seite angekommen bin ich dann noch einmal etwa 1,5 h geradelt und habe zwischenzeitlich ein kleines Rennen mit zwei Kids abgehalten. Den Rest des nachmittags habe ich mich dann entspannt in meinem Hotel mit Pool aufgehalten. Am nächsten Tag in der früh habe ich mir dann erst mal ein neues, billigeres Zimmer gesucht und bin bei Pyi Guesthouse für $10 untergekommen. Joe, der Besitzer war gleich super freundlich, hat mir einen Tee angeboten und mir gesagt, dass ich nach Nampan radeln soll, wo an diesem Tag der täglich wechselnde Markt zu sehen ist. Entfernung: 30 km einfach. Also bin ich gleich wieder los, und bin die hügelige Strecke in der prallen Sonne abgefahren. Dort angekommen, konnte ich leider nur noch den Abbau anschauen. Aber ich war eh relativ platt, sodass...

4 November 2017

... mehr Menschen auf das Gelände strömten wurde uns langsam unwohl: was würde passieren, wenn einer von den selbst gebauten Ballons mit seinen ganzen Raketen beim Start abstürzt? Daher sind wir erst mal in einen abgesperrten Bereich und haben uns dort ein Bier gekauft. Aber es wurde mit der Zeit immer voller und voller sodass immer mehr Menschen von hinten drückten aber vorne nichts mehr weiter ging. Langsam fingen die Leute an über die Absperrungen zu klettern und uns wurde etwas mulmig. Also sind wir weiter, ein bisschen noch rumgelaufen, und anschließend mit einem Bier zurück zum Pickup. Wir hatten genug von dem Trubel. Nach einer langen Rückreise (2 h) bei der wir von der Ferne immer noch die aufsteigenden Ballons und den Vollmond bestaunen konnten, bin Ich erschöpft um halb drei ins Bett gefallen. Am nächsten Tag bin ich trotzdem zeitig raus, hab mich aufs Fahrrad geschwungen und ab zum See. Nach etwa einer Stunde radeln hab ich mich dann vom Boot über den See setzen lassen...
...befüllt und am Ende waren wir ne lustige Truppe, die sich sofort super verstandenen hat. Auch die Engländer, mit denen ich in Hsipaw schon trekken war waren witzigerweise wieder an Bord. Als wir nach über zwei Stunden am Festival angekommen waren, ging es bis zum Parkplatz nur noch im Schritttempo voran. Also sind wir hoch aufs Dach des Pickups und haben uns hin und wieder mit Bier versorgt. Am Parkplatz sind die Franzosen gleich alleine los, der Rest hat sich zusammen auf den Weg gemacht. Allerdings wurde uns schnell klar, dass bei diesen Menschenmassen die Gruppe sich schnell verlieren wird. Wir sind dann erst mal was essen gegangen und haben uns danach durch das Gelände gekämpft. Ein Ballon war weit und breit nicht zu sehen. Also haben wir uns erst mal den Fahrgeschäften gewidmet und gerade als wir auf einer riesigen Schaukel saßen, ging der erste Ballon nach oben gefolgt von einem gewaltigen Feuerwerk aus seinem Korb. Als wir uns weiter durch die Menschen quetschten und immer...
Nachdem ich ja eigentlich von Kalaw aus wandern wollte, hat an meinem ersten Morgen eine böse Überraschung auf mich gewartet: mir war Hundeelend, Bauchschmerzen und komplett schlapp. Schnell war mir klar, das mit dem Trekking wird nichts. Daher habe ich mich dazu entschieden, mich in Kalaw im Bett auszukurieren und mich mit der Reiseapotheke selbst behandelt - mit Erfolg! Schon nach einer Nacht war ich deutlich besser drauf, sodass ich am nächsten Tag mit dem Bus nach Naung Shwe aufgebrochen bin, wo bereits mein Hotel mit Pool auf mich wartete. Dort angekommen, hat mich die Frau an der Rezeption gleich gefragt, ob ich abends nach Taunggyi fahren will, um am Vollmondfestival teilzunehmen. Erst war ich noch etwas lustlos, aber was soll's, man erlebt das wohl nur einmal also bin ich um die Ecke und hab mir einen Platz auf dem Pickup reserviert. Ich wurde dort abends auch gleich herzlich von zwei Österreichern und eine hier lebenden Französin begrüßt. Nach und nach wurde der Bus weiter...

30 October 2017

... Büffel bekommen! Am Wasserfall war die Wanderung fast beendet, wir haben unsere versprochene Shan Nudelsuppe bekommen, unsere geschunden Füße im Wasser gekühlt und wurden anschließend nach zehn Minuten Spaziergang mit dem Tuktuk zurück zu Mr. Charles gefahren. Dort haben wir uns bei unserem Führer bedankt, ihm ein kräftiges Trinkgeld gegeben, mit dem Hinweis, dass er sich in der Schule anstrengen soll. Nach der wohl verdienten Dusche bin ich noch kurz essen, von wo aus ich diesen langen Text schreibe. Morgen geht es dann mit dem Sleeping Bus um halb fünf nachmittags für 14 h nach Kalaw von wo aus ich vorraussichtlich die knapp 60 km zu Fuß in drei Tagen zum Inle See laufen werde.
... durch dichten Dschungel sehnten sich zum Schluss alle nach unserem 70 Einwohner zählenden Bergdorf wo unsere Übernachtungsmöglichkeit bereits auf uns wartete. Dort angekommen wurden wir wie in allen Dörfern mit Tee begrüßt, haben uns unter einer kleinen Wasserstelle geduscht und anschließend unser reichhaltiges Abendessen genossen. Am Lagerfeuer haben wir uns dann unser Bier gegönnt und sind vollkommen ausgepowert um zehn in unser Quartier verschwunden, einer Matratze mit Fliegennetz. Nach unruhigem Schlaf haben wir viel gefrühstückt und uns wieder auf den Weg gemacht. Gleich zu Beginn sind wir wieder ne knappe Stunde den Berg hoch, sodass der Kreislauf gleich wieder in Schwung gebracht wurde und das frische Shirt sofort wieder durchgeschwitzt war. Danach wieder kurz runter und sofort wieder ne Stunde den Berg hoch. Am Schluss haben wir uns durch dicht bewachsene Feldwege zu unserem wohl verdienten Wasserfall gekämpft. Zwischendrin hat Ami tatsächlich noch sein Bild auf dem...
...vorgesehen waren. Die Gruppe war sehr cool, vor allem Ami (???) aus Israel war super witzig. Gleich zu Beginn hat er gesagt, dass er unbedingt ein Bild auf einem Büffel braucht, damit er in seinen Blog schreiben kann: 4 weeks on a Buffalo through Myanmar. Auch so hat er die ganze Zeit witzige Sprüche gebracht. Deswegen muss ich da doch etwas ausholen. Erst hat unserem Guide mehrere Regeln beigebracht was seine Antworten auf Fragen sein müssen. "Have you been to Bagan already?-Not YET...“. (Erste Regel: immer mit not yet antworten). “...but WHEN (zweite Regel: not IF(!)) I will enjoy the tempels“. Das Ganze wurde dann den ganzen Tag auf alle Fragen angewendet, auch als er gefragt wurde ob er Präsident von Myanmar ist. Antwort war dann natürlich: not yet. Die aufgestellten Regeln haben uns einige witzige Gespräche beschert. Bei unserer Wanderung ging es sehr viel hoch und runter, sodass sich bald Nachzügler gebildet haben aber war trotzdem in Ordnung. Nach den letzten Anstiegen...
... als ich vertraute Klänge der Heimat vernommen habe: Mittelfranken. Zuerst noch zu zweit, später dann sechzehn Leute im Alter meiner Eltern, die mich sofort zu ihnen an den Tisch gesetzt haben. Die waren ganz erstaunt, dass ich das alles alleine mache, selbst haben sie sich natürlich alles von einem Reisebüro planen lassen. Waren aber sehr witzig und so habe wir zusammen ein paar Bier getrunken und wir haben festgestellt, dass wir uns vllt am inle see über den Weg laufen könnten. Um zehn haben sich dann alle verabschiedet und ich habe mich auf die kommenden Trekkingtage vorbereitet. Um acht Uhr am nächsten Tag ging es dann los: acht Leute, zwei deutsche Mädels, zwei Israelis und zwei Engländer, ich und Pyu, unser 19 jähriger Guide, der sehr gutes Englisch gesprochen hat. Nachdem wir uns vorgestellt hatten ging es gleich los. Zuerst durch Hispaw und dann wurde es relativ schnell bergig. Der erste Tag war mit 8 h wandern angesetzt, wobei zwischendurch Pausen in den Dörfern...
Mittlerweile bin ich in Hsipaw angekommen, wobei ich in Pyin U Lwin einen Zwischenstopp eingelegt habe. Dort habe ich nur die Stadt angeschaut und habe mich gegen den Wasserfall entschieden. Das war mir keine zweite Nacht wert. Von dort aus habe ich in der früh die Bimmelbahn genommen und zwar in Ermangelung freier Plätze in der ersten, die zweite Klasse. Für die knapp 150 km nach Hsipaw habe ich lockere 8 h gebraucht, allerdings schlängelt sich die Bahn durch die Berglandschaft, sodass man die ganze Zeit die wunderschöne Landschaft bestaunen konnte. Am Bahnhof angekommen war gleich ein Pickup von Mr Charles zu finden der mich zu eben jener Unterkunft gefahren hat. Mr Charles war nicht nur meine Unterkunft sondern gleichzeitig das Organisationsbüro für mein geplantes Trekking durch die Umgebung von Hsipaw. Ich habe auch gleich eine zweitägige Tour mit Übernachtung im Bergdorf für den nächsten Tag gebucht. Abends war ich dann draußen gesessen zum Bier trinken...

26 October 2017

...shit. Da sind Tomaten, Teeblätter und die verrückten Nüsse aus Bali/Lombok drin. Sehr lecker. Ansonsten sitze ich gerade mit einem Bier im Garten, gerade noch mit einem Typen aus Rom gelabert, der sich als Guide angeboten hat wenn ich mal in Rom bin. Werde jetzt dann noch duschen, meinen scheiß packen und dann geht es morgen um halb sieben in der früh nach Pyin U Lwin, wo ich nur eine Nacht bleiben werde und mir die Wasserfälle um die Ecke anschaue. Danach geht es mit dem Zug nach Hsipaw wo dann zwei Tage Trekking angesagt ist. Nach vier Tagen in Bagan wird es auch Zeit wieder ein bisschen weiterzureisen.
Neu Bagan gefahren, wo ich mir dann ein Zimmer besorgt habe, für $18 im Bagan Central Hotel. Super groß mit schönem Garten, sehr chillig. Dort habe ich mich erst mal für sechs Stunden aufs Ohr gehauen und danach einen escooter für zwei Tage geholt und gleich noch ne Runde gedreht. Abends habe ich mir ein Bier aufgemacht und wurde gleich von zwei Mädels gefragt, ob ich mich mit zu ihnen setzen will. Kess war aus Neuseeland, Sarah aus Kanada. Da hab ich dann erst mal ein neues Kartenspiel kennengelernt: Scoba (???). Abends haben wir uns dann mit zwei Leuten aus Deutschland und Frankreich getroffen und zusammen gegessen. Die nächsten zwei Tage bin ich dann immer gegen Mittag los und bin mit dem Roller durch die Tempel gefahren. Richtig geil. Abends hab ich dann gelesen oder mit den anderen Bier getrunken. Heute hab ich einfach mal garnichts gemacht. Bisschen gelesen, mich mit Melanie und Manuel unterhalten, und das Hotel nur fürs Essen verlassen. Muss auch mal sein. Tealeafsalad ist der..
So, nachdem ich schon lange nichts mehr geschrieben habe, jetzt einen etwas längeren Text. Ich bin seit letztem Montag in Bagan, der Tempelstadt. Ich bin nach elf Stunden Busfahrt um vier Uhr in der früh an der Busstation angekommen, schlafen konnte ich kaum auch wenn ich sehe viel Platz im Bus hatte. Was macht man natürlich wenn man um vier Uhr morgens ohne Schlaf ankommt: Den Sonnenaufgang über Bagan anschauen. Also bin ich mit einem Belgier, den ich im Bus kennen gelernt habe, in ein Taxi gestiegen und losgefahren gen Tempel. Dort sind wir um halb fünf angekommen, 1,5 h vor Sonnenaufgang. Zu Beginn waren wir noch alleine auf dem Tempel aber bald wurde es sehr voll, u.a. eine Gruppe deutscher, die eine Stunde lang nur Müll gelabert haben. Der Sonnenaufgang selbst war dann der Wahnsinn. Zuerst war es komplett dunkel, und mit der Zeit tauchten immer mehr Tempel in der Nähe und in der Ferne auf. So hatte man sofort den ersten Eindruck wie Bagan so aussieht. Anschließend sind wir nach...

25 October 2017

22 October 2017

Heute morgen hat mich nach dem Frühstück pünktlich mein Fahrer abgeholt. Kurz zur Busstation um meinen Rucksack zu parken, und anschließend hat mich sein 21 jähriger Sohn zum ersten Tempel gefahren. Der konnte auch wesentlich besser Englisch als sein Dad. Ich hab ihm dort meinen Reiseführer in die Hand gedrückt, er hat sich die Tempel auf der Karte angeschaut und mich anschließend zu jedem einzelnen hingefahren. Und das waren viele Tempel. Beim drittletzten ging es dann steile Stufen bis ganz nach oben was aber mit einem wunderbaren Ausblick über ganz Bago belohnt wurde. Auf dem Runterweg habe ich schon leichte Kämpfe in den Beinen bekommen. Nach dem letzten Tempel war ich noch kurz essen, hab meinen Fahrer eingeladen und bin zwei Stunden zu früh an der Busstation. Nicht so tragisch, ich trinke gemütlich einen leckeren Eiskaffee, sitze an der Straße und schau mir den verrückten Verkehr an. In Bagan werde ich mir mal was gönnen. Pool muss in jedem Fall sein.

21 October 2017

... Bier und ein paar Gimmicks gekauft. Heute Abend chill ich einfach mal, lese ein bisschen und drücke auf dem Handy rum. Für morgen früh habe ich bereits einen Fahrer, der mich bis zu meiner Abreise durch die Stadt fährt.
Heute morgen bin ich vom Goldenen Felsen nach Bago aufgebrochen, wo ich entgegen der Planung nur eine Nacht bleibe, da ich einen Bus nach Bagan bekommen habe, der morgen Abend um 17:30 losfährt und für die Strecke ca. 9 h brauchen wird. Ich komme also mitten in der Nacht an aber es wird sich schon jemand um mich kümmern. Wie sagt der Richard: “Es wartet überall ein Engel der einem hilft“. Ich war deshalb vorsichtshalber noch einmal kurz auf der Bank um auch zahlungskräftig zu sein. Anschließend wollte ich eigentlich nur Bier kaufen und habe deshalb meinen Motorbikefahrer nach einem “Supermarket“ gefragt. Er hat das allerdings falsch verstanden und mich stattdessen in ein lokales Kaufhaus gefahren. Der Klassiker. Schon mal da dachte ich mir, ich könnte gleich mal ein Longyi kaufen, der traditionelle Rock der Burmesen. Gesagt, getan. Für knapp 3,50 € kann man nichts falsch machen. Danach habe ich dann einfach beim nächsten richtigen Supermarkt gesagt, dass ich halten will und mir mein...

20 October 2017

... war der Ausblick beeindruckend. In der Ferne konnte man das Meer sehen, drumherum eine bergige Dschungellandschaft. Den Rest kann man mit Worten kaum beschreiben. Von dem Ort geht eine ganz besondere Stimmung aus und so war der Spaziergang oben sehr ergreifend. In Gedanken bin ich über den großen Platz und um den Goldenen Felsen geschlendert, habe wieder den Elefanten und die Buddhas mit Wasser übergossen, mich kurz zu den betenden Menschen vor dem Goldenen Felsen gesetzt und die Landschaft genossen. Runter bin ich anschließend mit dem Pick-up gefahren. Sehr eng und unbequem aber da muss man durch. Sechs Leute auf eine Bank, acht Bänke, macht 48 Menschen zusammengepfercht auf einem kleinen Lkw. Nach der verrückten Abfahrt musste ich noch 2000 kyat löhnen und bin vollkommen K.O. im Hotel sofort unter die Dusche gesprungen.
Der Goldene Felsen. Das war mit Abstand der anstrengendste Tag bis jetzt. Um 4:30 Uhr aufgestanden, um 6:30 Uhr mit dem Bus losgefahren und sogar früher als erwartet, um 10:15 Uhr, am Basislager angekommen. Hotel schon vom Bus aus gesehen und deshalb gleich gefunden. Ich habe mich sofort Richtung Goldener Felsen zu Fuß auf den Weg gemacht. Allerdings war mir schnell klar, dass das heute eine harte Nummer wird. Brennende Sonne, schwül, der Aufstieg war sofort hart. Ich habe mich trotzdem gut zwei Stunden durchgekämpft, am letzten Anstieg, 4 km vor dem Ziel ging nichts mehr. Daher war ich froh, als mich ein Lkw-Fahrer auf seinen Truck gewunken hat, das Angebot hab ich dankend angenommen. Ich war komplett bis auf die Unterhose nassgeschwitzt. Das war zudem eine sehr gute Entscheidung, da es ab dem Zeitpunkt nur noch steil bergauf ging. Oben angekommen habe ich mich bedankt und mich auf den Weg gemacht die restlichen Meter bis zum Goldenen Felsen zu meistern. Bereits auf dem Weg dorthin...

19 October 2017

Ich bin heute morgen etwas verspätet aufgestanden, aber das war ok, weil es eh den ganzen Vormittag viel geregnet hat. Da ich bis jetzt noch kein richtig birmanisches Essen hatte, habe ich mal im Reiseführer geschaut was denn so empfohlen wird. Praktischerweise war die Empfehlung direkt um die Ecke, also habe ich mich dorthin auf den Weg gemacht. Vor Ort konnte ich, wie immer, nichts lesen, sodass ich einfach auf das Schweinecurry gezeigt habe. Dazu musste ich mir noch eine Gemüsebeilage aussuchen. Ich habe mich für Sprossen mit Tofu entschieden. Bekommen habe ich allerdings noch vieles mehr, unter anderem eine Suppe in der ein Fischkkopf geschwommen hat. Die und das Gemüse habe ich weggelassen. Der Rest war sehr gut. Danach bin ich in die Sule Pagode, wo ich erfahren habe, dass ich Elefant bin. Daher habe ich einem Buddha und einem Elefanten Wasser drübergeschüttet. Gibt ein gutes Karma. Danach noch schnell eine Kippe dem Engel Myanmars geopfert und wieder zurück ins Hostel gegangen.

18 October 2017

Ich bin heute früh nach den drei Bier gestern Abend irgendwie trotzdem verkatert aufgewacht. Das Frühstück ging deshalb und wegen der Zeitverschiebung kaum runter. Vormittags war es sehr regnerisch, deshalb bin ich erst gegen halb zwölf in Richtung Shwedagon Pagode losgelaufen. Nach leichter Verwirrung habe ich dann auch den richtigen Weg gefunden. Die Pagode ist riesig und beeindruckend. Vor lauter Gold um mich rum musste ich mir gleich wieder die Sonnenbrille aufsetzen. Als ich mich kurz hingesetzt habe, wollten drei Schüler ein bisschen ihr Englisch üben und so haben wir uns ne Viertel Stunde unterhalten. Im Anschluss bin ich wieder runtergestiegen und bin über lange Holzbrücken über den Kandawgyi See gelaufen. Wäre keine Brücke für Carina. Auf dem Rückweg hat es nochmal richtig geregnet aber mir wurde sofort ein Stuhl unter einem Dach angeboten. Außerdem habe ich an einer Ampel einfach eine Box mit essen von zwei Frauen bekommen. Anscheinend habe ich hungrig ausgesehen...

17 October 2017

Test ob den auch die Tagebuch app richtig funktioniert. Heute nach langer Anreise über Doha und Bangkok in Yangon, der Hauptstadt Myanmars angekommen. Vom Flughafen bin ich mit einem Taxifahrer gefahren, der mir die ersten Worte Birmanisch beigebracht hat und mit dem ich zusammen ein paar Chartlieder geträllert habe. Erstes Essen war sehr gut wenn auch etwas ungewöhnlich.