Europe · 15 Days · 21 Moments · July 2017

Stefanie's und Judith's Abenteuer in Europa


1 August 2017

31 July 2017

Es ist unfassbar, aber heute war der letzte ganze Tag unserer Reise!! Und was es für ein wunderbarer Abschluss war! Zuerst sind wir zum Castell de Montjuïc rauf spaziert, wo wir den atemberaubenden 360 Grad Ausblick auf Stadt und Hafen genossen haben. Danach ging es ganz tourimäßig mit der Schwebebahn, die erst mal gefunden werden muss, zum Hafen, wo wir ENDLICH paella gegessen haben. Als besonderes Highlight wurde darauf ein bisschen Hummer serviert! Natürlich dürfte auch ein bisschen shopping nicht fehlen und am Abend führte uns Julia in ein weiteres unglaubliches Lokal, wo wir mit Tapas (speziell erwähnenswert war Schweineschwanz mit foir gras) und Wermut auf einen wahnsinnig gelungen Urlaub vollgestopft mit großartigem Essen, wunderschöner Architektur und neuen Eindrücken angestoßen haben.

30 July 2017

Was für ein perfekter Sonntag war das heute! Zuerst mal haben wir wunderbar ausgeschlafen - und ja, wirklich geschlafen, ganz im Gegensatz zur ersten Nacht. Und dann haben wir uns mit Julia getroffen und sind mit ihr 50 min Richtung Frankreich zum Strand gefahren. Dort haben wir Sonne, Meer und das süße Nichtstun in vollen Zügen genossen. Tiefenentspannt und etwas ausgetrocknet, weil wir recht wenig Wasser mitgehabt haben, sind wir in unser Apartment zurückgekehrt, haben uns hübsch gemacht, denn es war endlich so weit: Die geilsten Nachos der Welt warteten auf uns 😍 Mit Guacamole, Sour Cream, Käse, Bohnen und allem, was das Herz sonst noch begehen könnte! Davor noch ein paar Tapas und der Tag war perfekt! Nach dem reichhaltigen Dinner sind wir noch ganz brav zu Fuß nach Hause, nur um zufrieden und glücklich ins Bett zu fallen.

29 July 2017

Was für ein Tag! Zuerst haben wir zu dritt die Sagrada Familia bewundert, die uns mit ihren hellen und warmen Farben von Anfang an verzaubert hat. Besonders Gaudi mit seiner bahnbrechenden Art die Statik mit verknüpften Seilen auszurechnen und seine Orientierung an der Natur als verbindende Basis hat uns speziell fasziniert. Danach ist unsere persönliche Barcelona - Expertin Julia wieder zu uns gestoßen und hat uns ihre Lieblingsorte gezeigt. So hatten wir eine wunderbare Abwechslung von besonders schönen Cafés, Kirchen und kleinen Shops. Am Abend führte Julia unsere schmerzenden Füße in ein unscheinbares aber sagenhaftes Tapas Lokal, wo wir aus dem Staunen und Stöhnen über die Geschmacksexplosionen gar nicht mehr rauskamen. Abgeschlossen wurde der Tag mit Cocktails in einer gut gefüllten Bar, sodass unsere müden Augen zumindest einen kleinen Einblick in das Nachtleben von Barcelona bekamen.
Und wir haben tatsächlich den letzten Stop unserer Reise erreicht... Einmal noch haben wir fein im "The mill" gefrühstückt und nachdem die Wäsche am Wäscheständer auf der Straße tatsächlich ganz gut getrocknet ist, sind wir - natürlich mit einer Stunde Verspätung - im Flieger nach Barcelona gesessen. Unglaublich angenehmer Nebeneffekt: Julia hat uns am Placa Catalunya abgeholt, ist mit uns zur Wohnung, zum Supermarkt, hat uns ihr Büro gezeigt und ist dann mit uns richtig, wirklich RICHTIG fein Essen gegangen! Quasi unsere ganz private Reiseführerin mit perfektem Sinn für Insidertipps 😊. Zurück in unserem Loft mit Dachterrasse sind wir müde ins Bett gefallen - jede in ihrem EIGENEN Zimmer, nur eine Sache zieht sich mit beängstigender Konsequenz durch die gesamte Reise: das Klotürdesaster. Hier ist zwar alles fancy, aber eben wirklich alles, und so gibt's hier zwischen Bad/Klo und Wohnzimmer nur eine nette Schiebetür mit durchsichtigem Netz...

28 July 2017

27 July 2017

Auch heute hat uns Lissabon freudig mit strahlend blauem Himmel begrüßt. Nach einem Frühstück mit der eigenwillig schmeckenden Chorizo Wurst bei Anna und Judith, die wie ein Stein im Magen liegt, ging es los Richtung Belem, dem Kulturviertel. Zuerst haben wir ein Einkaufszentrum besucht, das aus einer alten Fabrik umfunktioniert wurde und danach haben wir mit Turm und Kloster zumindest von außen den Kulturteil unseres Programms abgearbeitet. Mit den originalen pasteis de natas haben wir dann auch die süße Seite von Lissabon genossen. Mit einem Jodler am Mini-Motorrad-Taxi ging es dann wieder zurück zum Zentrum, wo wir dann ein wunderbares Abendessen genießen durften, was gleichzeitig auch Judith's Geburtstagsessen zwei Monate später war. Man muss dazu sagen, dass wir heute den Tag der inkompetenten Kellner hatten, die zwar durch Charme glänzten, sobald es ums Zahlen ging aber abwesend waren. Nach einem Fado - live - Ausklang haben wir den letzten Lissabonabend abgeschlossen.
Neue Stadt, neue Leute. Gestern in der Nacht ist Anna zu uns gestoßen und endlich können wir die Stadt zu dritt erkunden. Und Lissabon ist eine großartige Stadt! Ein Händchen haben wir ja tatsächlich für geniale Frühstückslokale! Gestärkt mit Porridge und belegtem Toast haben wir uns auf die Suche nach der alten Straßenbahn gemacht. Gefunden und Sitzplatz ergattert - und erkannt, dass man den Kopf bei den engen Gassen und der recht ruppigen Fahrweise besser IM Waggon lassen sollte. Die Burg haben wir nur von außen betrachtet, dafür die bisher feinsten warmen Pastéis de Nata verspeist. Dann ging's weiter über die unzähligen Hügel bergauf und bergab in den Vierteln Baixo und Alto Bairro, durch Einkaufsstraßen und schmale Gässlein, mit der Erkenntnis, dass bei diesem fantastischen Wetter ein Sonnenhut für gewisse Hauttypen absolut von Vorteil wäre. Nach einer kleinen Siesta gab's noch Tapas, diese waren neben Wein und Gin und vielen auf- und anregenden Gesprächen aber eher nebensächlich.

26 July 2017

Nachdem wir lachend und etwas vom Verdauungsschnaps beeinflusst schon um zehn Uhr schlafen gegangen sind, haben wir eine Nacht überlebt,wo Menschen unter unserem Fenster die Party ihres Lebens erlebt haben und andere in allen uns umgebenden Zimmern eine Möbelverschiebeaktion starteten. Am nächsten Tag haben wir nach dem grausligsten Kaffee unseres Lebens einige Stunden entspannt in einer von den genialsten Marketing-Omis vertriebenen Häuschen am Strand verbracht. Obwohl Judith vor der Busabfahrt eine halbe Stunde vor Stress die Abfahrt zu verpassen nicht sitzen konnte, haben wir die Fahrt gut überstanden und sind super in Lissabon angekommen, wo eine wunderschöne Wohnung auf uns gewartet hat und wir uns mit der dazu gestoßenen und vom Jakobsweg inspirierten Anna nach langem Warten endlich den wohlverdienten Wein mit Tapas gegönnt haben. Jetzt freuen wir uns auf Lissabon zu dritt, wo der Aperolspritzer 5 Euro kostet und der Nachbarshund auch um halb eins seine Klappe nicht halten kann.

25 July 2017

24 July 2017

Seeehr früh hat der heutige Tag begonnen... Um 6:10 sind wir aus dem Haus, um 7:15 schon im Bus nach Nazaré gesessen. Dort sind wir um 11:15 auch angekommen und haben erstmal erkennen müssen, dass wir halt doch nicht in Kroatien sind: Der Wind war (und ist) sehr stark und kalt, das Meer lädt nicht zum Schwimmen ein. Unser "Porno-Hotel", wie Judith so schön sagt, ist ganz OK, recht hellhörig und nicht so geschmackvoll, wie man es gerne hätte, aber dafür am Strand. Und eben dort haben wir auch den ganzen Tag (eigentlich von 12 bis 17 Uhr, aber "ganzer Tag" klingt besser) verbracht - eingemietet in ein Strandhüttchen, das uns vor Wind und Sonne schützt. Um 18 Uhr hat uns der Hunger übermannt und wir haben sehr feinen Fisch gegessen - windgeschützt in einem Glasverbau - der dann mit typisch portugiesischem Digestif verdaut wurde. "Very strong - good luck" hat der Kellner unseres Vertrauens gemeint und uns für morgen ein Zetterl mit (nein, nicht seiner Nummer) einem noch stärkeren gegeben​.

23 July 2017

Heute war leider nicht unser bester Tag. Das Pancake Frühstück war zwar großartig, danach ist es aber eher bergab gegangen... Wir hatten den großen Plan, zuerst zum Haus der Musik und dann zum von Anna hochgelobten Strand zu fahren. Das Haus der Musik ist einfach ein unförmiger Betonklotz und die nächste Führung wäre erst vier Stunden nach unserem Besuch buchbar gewesen. Ein besonderer Wermutstropfen: Gestern hätten Manhattan Transfer gesungen, heute nur das Sinfonie Orchester von Porto.... Wir sind also sehr schnell wieder weg in Richtung Strand, wo es uns den Sand in wirklich alle Körperöffnungen geblasen hat und von wo wir sehr schnell wieder geflüchtet sind - zum Surfen sicher nicht schlecht, zum Baden undenkbar. Nach dem fettigsten Essen der Erde (Francesinha ist Fleisch vermischt mit Fleisch zusammen mit Fleisch überbacken mit Käse in Sauce) sind wir umsonst zur Portweinverkostung gewandert, wo die neuen Schuhe Steffi den letzten Rest gaben... Morgen wirds besser.

22 July 2017

Was für ein entspannter erster Tag geht hier in Porto langsam zu Ende! Die Wohnung liegt sehr zentral, ist entzückend eingerichtet, aber unendlich hellhörig, was in der Nacht zu einer kurzfristigen Angst vor Einbrechern geführt hat. Auch klotürtechnisch steigern wir uns kontinuierlich: Die milchglasartige Schiebetür 50cm neben dem Bett haben wir nun durch eine "echte", die man allerdings nicht schließen kann, ersetzt. Nachdem uns unsere Hosts gestern spontan noch auf ein Getränk mitgenommen haben, bemalten sie unseren Stadtplan mit unzähligen Insidertipps der Stadt. Das besonders feine Frühstück mit Pancakes haben wir zb ihnen zu verdanken. Den restlichen Tag haben wir zwar absolut touristisch verbracht, das Schlendern durch die Gässchen und Fotografieren der beeindruckenden Bauten hat uns die Stadt aber auf eine ganz besonders angenehme Weise nähergebracht. Gespeist wird heute in einem neuen Feinschmeckerlokal der Stadt, in dem wir gestern bereits ein Gläschen Wein getrunken haben.
Nachdem uns unser Taxifahrer nach dem letzten Ausflug in die Stadt gestresst vom Hotel abgeholt hat, mussten wir in Amsterdam mal auf unseren ersten verspäteten Flieger warten. Wir dachten das war's dann mit unguten Reiseunterbrechungen-haha, falsch gedacht... Im regnerischen Birmingham hat der Bus, der uns vom Flugzeug zum Flughafen bringen sollte, aus unerfindlichen Gründen eine Slalomfahrt durch das ganze Flughafenareal geboten, nur um uns am Ende neben unser Flugzeug zu einer Stiege zu führen. Auch die Strecke zum Gate kann nur mit einem Slalom beschrieben werden, weil die Engländer offensichtlich in ihrem Baustil etwas gegen gerade und logische Wege haben. Am Gate standen 1 Std vor Abfahrt schon ca 100 Leute in der Schlange, obwohl vom Boarding noch lang kein Anzeichen zu sehen war. Wir haben uns entspannt hingesetzt, nur um durch tausende Kinder beim Spielplatz (???), die eine derartige Geräuschkulisse erzeugten, zum Schluss​ zu kommen, dass kinderlos die wahre Art zu reisen ist.

21 July 2017

Bald geht's los - über Birmingham nach Porto 🛩☀
Los ging's heute beim Albert Cuyp Markt, dort gibt es querbeet von Obst bis Schmuck einfach alles - 2 Paar Ohrringe für 5 Euro, Preis-Leistung stimmt 😍 Funfact Nr. 1: Im Vondelpark ist öffentlicher Sex legal, grillen jedoch verboten. Weil der gute Fleischgeruch ja auch wirklich zu störend ist... Funfact Nr. 2: Selbst unmöglich schnulzige Hörbücher können spannend werden, wenn man 2h vor dem Anne Frank Haus wartet. Außerdem haben wir dabei 1/10 der Tarte verbrannt. Mindestens. In den Abendstunden hat uns Teresa ins älteste Gewerbe der Welt eingeführt. Im Rotlichtviertel werden aber noch ganz andere Dinge - zb geschälte Bananen - eingeführt. Nur die Kanarienvögel hat man aus Tierschutzgründen verboten. Funfact Nr. 3: Die Grachten haben keinen Zaun, damit die Leute im Fall einer Panik hineinstürzen können. Die tatsächlich hübschen Damen legen ihr verdientes Geld (am Wochenende​ pro Tag ca 1500€) in Schönheits-OPs an und für 2€ haben wir einem gelangweilten Paar 2 min beim Sex zugesehen.

19 July 2017

Viiiel zu früh mussten wir heute aufstehen, weil unsere Bustour schon um 9.00 startete. Wir können berichten: Die Windmühlen drehen sich noch und der Windmüller krieg ein Zehntel - Cent pro Umdrehung, gereifter Gouda schmeckt köstlich, Holzschuhe sind überraschend bequem und bei der Produktion bläst der Schuster das Wasser aus dem Holz (wir habens gesehen und eigenartig aber faszinierend gefunden), das Fischerdorf im Norden von Amsterdam macht Lust auf die Konobe, wenn man in Amsterdam weniger als 35.000 Euro im Jahr verdient, darf man im Armenviertel eine max 50m2 Wohnung um 700 Euro mieten und es gibt sogar ein Kaffeehaus in einer Kirche, wo weiterhin jeden Sonntag Messen abgehalten wurden. Nach der Tour waren wir völlig fertig, Judith hat sich unter großer Aufregung eine Lederjacke gekauft und danach hatten wir großartiges indisches Essen gefolgt von einem Joint umringt von offensichtlichen Ketten-Konsumenten auf einer Terrasse am Wasser. Jetzt gemütliches Ausklingen bei vokal total

18 July 2017

Tolle Stadt! Tatsächlich fühlen wir uns schon ein bisschen zuhause... Warum? Zuerst mal sind da die unheimlich bequemen Betten im Hotel. Und das tolle Frühstück. Dann sind wir mit der Straßenbahn zum Dam gefahren - ja, gut, ca. 20-25 min, aber immerhin ohne umzusteigen. Einen Spaziergang und einen Käse-to-go später haben wir uns das Van Gogh Museum angeschaut. Erkenntnis: Seine Sonnenblumen sind lang nicht sein beeindruckendstes Gemälde und sein Ohr hat er doch tatsächlich einer Prostituierten gegeben. Nach einer kleinen Stärkung ging's zu Wasser weiter, die Grachtenrundfahrt war fein, nicht nur der Aussicht wegen, sondern auch, weil wir endlich mal sitzen konnten...Cocktails und Burger haben unseren ersten Tag in dieser wunderbaren Stadt abgerundet, außerdem die Erkenntnis, dass es hier unglaublich schöne Kleider gibt (15kg Koffer adé) und wir angesichts der vollen Tische in unserem und den traurigen Kellnern im Nachbarlokal definitiv das richtige Restaurant gewählt haben.

17 July 2017

Angekommen im Citiez Hotel Amsterdam. Und was für ein Abenteuer die ersten Stunden hier beinhalteten - nachdem Steffi wegen blöden Austrian Airlines Snacks alle Klos des Flughafens besichtigen wollte, hat unser Taxifahrer auf unser Hotel nur mit der schockierten Frage "but that's not in the center, you know that right?" reagiert. Dann sind wir drei mal (!!!) um den Block gefahren - der Taxler hat schon verzweifelt seinen Taxameter ausgeschaltet und konnte es mit seinem Ego nicht vereinbaren, uns nicht direkt zum Hotel zu bringen. Wir sind schon mit den schlimmsten Befürchtungen in den (wirklich heruntergekommen) Häuserblock hineingegangen, aber siehe da: das Hotel ist modern und wunderschön und die Bim fahrt direkt vor der Haustüre weg. Steffi kann grinsend ihr Weckerl genießen und der erste Tag wird somit als erfolgreich gewertet
Boarding time 😊 Auf geht's von Graz nach Amsterdam 🛩
Was für ein toller Start in den Urlaub 😎