Europe, Asia · 34 Days · 67 Moments · November 2018

Southeastasia 34


15 December 2018

Vielen vielen Dank für eure Gesellschaft auf meiner Reise. Ihr habt die 34 Tage einzigartig gemacht! Kop tchai dalai! Thank you! Obrigado! Gracias! Danke! Merci! Bedanken!
Die allerletzte Etappe. Und ein Novum: meine erste Fahrt mit dem Katamaran über den Bodensee. Der Schweizer Zug war pünktlich, so dass mein Plan mit dem Katamaran tatsächlich geklappt hat. Obwohl es soooooo kalt ist freu ich mich auf daheim :-)
Driving home for Christmas. Scheisse ist das kalt hier! #dieweltverbessern #einkaffeebecherweniger
Der wunderbare Vorteil des Nachtflugs: keiner will mit. Reihe um Reihe bleibt leer, und warum mich auf zwei Sitze zwängen wenn ich drei haben kann? Mir soll's recht sein. Könnte entspannt werden! #tschüssjetlag

14 December 2018

Die Wartezeit in Abu Dhabi verbringt sich am entspanntesten mit einem Cider und dem Klassiker der VAE Gulf League Al Wasl vs Kalba im Irish Pub. Cheers!
Frühstück auf malayisch Schon letztes Mal in Singapur (noch gar nicht so lange her) bin ich auf diesen Leckerbissen zum Frühstück gestoßen. Pochierte Eier mit Soyasauce und Toast mit Kokosnussmarmelade. Komische Kombination? Allerdings, aber es schmeckt! Der Lonely Planet empfiehlt Ya Kun Kaya Toast, direkt hier um die Ecke in Chinatown als beste Adresse für das typische Frühstück. Mir war's dann im Vergleich doch etwas zu süß, dafür war der Toast sehr lecker! Jetzt geht's zum Flughafen und dann mit kurzem Zwischenstopp in Abu Dhabi nach Zürich. Schön war's! Und die nächste Reise kommt bestimmt! Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub! #traveladdicted #wannistendlichwiederurlaub

13 December 2018

Chinatown Jetzt bin ich also wirklich beim letzten Stopp angekommen und direkt nach der Ankunft im Capsule Pod Hostel (38 Upper Cross Street) bin ich nochmal ins chinesische Viertel eingetaucht. Die Auswahl an Möglichkeiten etwas zu essen zu finden ist riesig, es gab dann eine Spezialität: Hainanese Chicken mit Reis 🐔 Morgen war es das dann, Tag 33 bricht an, die Heimreise ruft. Dann sind fast fünf Wochen in Südostasien rum. Die Zeit verfliegt! Ich hab so viel erlebt, das muss sich dann zu Hause erst mal setzen...
Zum Ende des Trips genieße ich noch etwas das Flashpacker-Jetset-Leben... 24 Stunden Bangkok, 30 Stunden Singapur, Abu Dhabi, Zürich, Markdorf... What a Lifestyle!?! 😂😎 Ich geb zu, so war das nicht geplant, aber klingt doch nicht soooo verkehrt? Heute mittag will ich mich nochmal in eins der schönsten und interessantesten Viertel von Singapur stürzen: Chinatown. Ich freu mich schon auf das Abendessen im Hawker :-) #flashpacker #jetsetlifestyle

12 December 2018

Vibes Ich hatte den Begriff "Vibes" glaub das ein oder andere Mal verwendet. Was hat es damit auf sich? Manchmal betritt jemand den Raum, das Slowboat oder einen Bus und die Stimmung kippt. Ich war die meiste Zeit in sehr geselligen Runden unterwegs, entspannte Stimmung, tolle Gespräche und und und... Gott sei Dank ist es nicht allzu oft vorgekommen das sich die Vibes verändert haben, einmal im Hostel in Nong Khiaw, auf dem Boot zurück nach Nong Khiaw und in der Q-Bar... Dreimal dürft ihr raten. Richtig, in Nong Khiaw ;-) Ich fand die Stadt ja sehr cool. Sehr entspannt. Kein Grund schlechte Laune zu haben oder zickig zu sein. Oder wie in der Q-Bar die gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Glücklicherweise waren es Einzelfälle die halt mal vorkommen. Und wir reisen... Wo wenn nicht da kann man mal zwei Gänge runterschalten?
One Night in Bangkok Um dem Stress mit dem öffentlichen Nahverkehr hier aus dem Weg zu gehen hab ich mir ein Zimmer im Orchid Resort gebucht. Mit dem Shuttle geht's in 15 Minuten zum Terminal, optimal für den Stopover. Gleich nebenan ist ein Nightmarket, und zwar keiner der touristischen sondern einer für Locals. Autenthisch und angenehm wenn es nicht nur Handwerk und Sachen zum mitbringen gibt. Auch das Essen war sehr lecker, der Abend ist noch jung und vielleicht geh ich nochmal ne Runde essen ;-)
Wenn's Mal wieder länger dauert... Beim Zwischenstopp in Pakse wurde erst mal die ATR 72 fachmännisch vom Lao Airlines Personal repariert. Ein beruhigendes Gefühl... Nicht! Mit zwei Stunden Verzögerung ging es dann weiter Richtung Bangkok. Einreise. Rucksack suchen. Pick Up suchen. Ab ins Orchid Resort am Pool chillen und überlegen was ich morgen und übermorgen in Singapur machen könnte...
Schon wieder früh aufstehen. Mr Noyi hat mich versetzt dafür wurde ich von einem anderen TukTuk Fahrer zum Airport gebracht. Zwischenzeitlich hatte ich kurz das Gefühl das der Laote in mir arg gemütlich unterwegs ist und es am Flughafen knapp werden könnte. Aber auf eines kann man sich hier verlassen: please don't rush! Heute stehen sogar zwei Flüge an. Lao Airlines fliegt über Pakse nach Bangkok wo ich gegen 11 Uhr vom Shuttle erwartet werde. Die Fahrt zum Flughafen war ziemlich abenteuerlich, es waren mal wieder mehr Schlaglöcher als Straße vorhanden. Und es fasziniert mich jedes mal auf's Neue wieviel die klapprigen TukTuks aushalten und wie gut die Fahrer damit umgehen können.

11 December 2018

Ich war grad noch auf dem Nachtmarkt einen Happen essen. Leckeres Pad Thai, dazu einen Shake wie es sich gehört. Auf dem Rückweg wurde ich von ein paar Locals noch auf "ein Bier" eingeladen. Das sind also diese berühmt berüchtigten Schnelltrinkerrunden. Vier Gläser auf den Tisch, Eiswürfel rein und sobald das Glas ansatzweise leer ist wird nachgeschenkt. Das wird normalerweise solange gemacht bis alle unter'm Tisch liegen oder in meinem Fall, bis der Falang aufsteht, nochmal eine Flasche holt und sich freundlich verabschiedet. Morgen früh klingelt der Wecker, gepackt ist auch noch nicht und ich hatte auch den dringenden Verdacht daß die Jungs mir noch eine ihrer Schwestern schmackhaft machen wollten ;-)
Homeoffice Meine Tage sind gezählt. Morgen läuft mein Visum aus und schon am Freitag wartet der Flieger für den Rückflug ins ungemütlich kalte Deutschland. Ich muss sagen, ich bin durch mit Sightseeing und im Sala Thongyon lässt es sich prima aushalten. Ich teile meine Reiseerfahrungen gerne mit anderen deswegen versuche ich immer soviele Bewertungen von Hotels und Sehenswürdigkeiten zu schreiben wie es geht. Und das ist heute auch meine Tagesbeschäftigung...

10 December 2018

Heute war ich zu Gast in der Panyathip International School. Mark, den ich in Malaysia kennengelernt hab, ist Lehrer an der Schule und hat mich gefragt ob ich seinen Schülern (7.-10. Klasse) etwas über Erste Hilfe erzählen könne. Ich hab spontan zugesagt um meiner Reise ein weiteres Highlight hinzuzufügen. Nach vier Wochen in diesem faszinierenden Land war es an der Zeit etwas zurückzugeben. Die Kids waren am Anfang noch etwas zurückhaltend aber mit der Zeit waren sie mit viel Eifer bei der Sache als wir die stabile Seitenlage und das Anlegen von Verbänden geübt haben. Und auch George, das Reanimations-Phantom kam zum Einsatz. Für mich war es eine spannende und erfüllende Aufgabe. Vielleicht war es nicht das letzte Mal. Danke an alle die diese tolle Erfahrung möglich gemacht haben! Kop tchai dalai Students, thank you Mark!

9 December 2018

Happy Places Den ersten Abend in Savanakhet lasse ich am Mekong Ufer mit einem Beerlao Hoppy ausklingen. Es ist so wunderbar entspannt, die Mutter aller Flüsse zieht gemächlich vorbei, auf der anderen Seite wartet Thailand, die Sonne geht langsam unter und im Hintergrund düdelt thailändischer Schnulz-Pop. Ein paar Fledermäuse sind schon auf der Jagd und von fern leuchtet der Buddha und weist den Weg... Langsam neigt sich meine Zeit in Laos dem Ende entgegen, Zeit etwas nachzudenken und die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Am Mittwoch werde ich dann nach Bangkok weiterreisen und am Donnerstag nach Singapur fliegen um meinen Rückflug zu erwischen.
Das Schild zum Guesthouse übersehe ich natürlich aber die Chefin ist telefonisch erreichbar und lotst mir den Weg in die Seitenstraße. Kop tchai dalai! Sie begrüßt mich freundlich und zeigt mir den Bungalow und meint nur "sleep now, paperwork tomorrow!" Das Sala Thongyon ist ein Traum, genau das richtige Guesthouse um die Reise ausklingen zu lassen. Vielen Dank für die Gastfreundschaft. Hier in Savanakhet werd ich nachher Mark treffen mit dem ich mir in Malaysia mal ein Dorm geteilt habe. Morgen werde ich dann seine Schule hier besuchen und den Kids etwas über Erste Hilfe erzählen. Ich bin echt aufgeregt...
Endlich... Der grüne Bus (hab ich schon mal erwähnt daß ich eine leichte Abneigung gegen grüne Busse hab?) hat es dann irgendwann im Dunkeln nach Thakekk geschafft wo uns die meisten Touristen verlassen haben. Ich hab sehr kurz mit dem Gedanken gespielt über Nacht dort zu bleiben und die restliche Strecke am Sonntag in Angriff zu nehmen. Idee verworfen, ich will nicht nochmal umziehen. Die zweieinhalb Stunden bis zur Abzweigung nach Savanakhet verschlaf ich größtenteils. Der Bus will noch weiter nach Pakse und wir (Anna aus Spanien und ihre Freundin) müssen in ein Songthao (Laster mit Bänken) umsteigen um die letzten 25 Kilometer zu fahren. Warum auch nicht? Anna spricht fließend deutsch und wir können uns spät abends noch etwas austauschen und den Fußweg durch die zweitgrößte Stadt in Laos planen. 2,2 Kilometer auf einer bolzengeraden verlassenen Straße die von den Straßenköter-Gangs bewacht wird. Das Alphatier ist jetzt aber da: "wuff!"

8 December 2018

Zweiter Boxenstopp... Still 186km to go...
Boxenstopp Laotische Straße vs Grüner Bus: 1-0 Nach fast fünf Stunden Gerumpel über die Straße Nummer 13 holpert es plötzlich mehr als gewohnt... Unser Bus hat eine Panne. Zeit für eine Bierpause an der Tankstelle während die Crew versucht den Bus wieder flott zu bekommen. Nach Savanakhet ist es noch ein ordentliches Stück, mal schauen wann ich ankomm.
Vientiane - Savanakhet "Thakekk?" - "nee, Savanakhet please." So begann die Fahrt in den Süden. Mein gestern gekauftes Ticket war falsch ausgestellt wie sich auf dem Weg zum Busterminal herausstellen sollte. Macht nix, kann man ja klären und ändern. Ein paar Deutsche sind auch mit unterwegs. Am Busbahnhof steht unser grüner Flitzer schon bereit, turmhoch beladen mit Teppichen. Neben den Rucksäcken werden ein paar Roller transportiert und im Gang werden kurzerhand noch mehrere LKW Reifen verstaut. Busfahren hier ist eine Art laotisches Tetris. Wo noch Platz ist wird etwas verstaut. Bis Savanakhet sollten es ca. sieben bis acht Stunden sein. Bevor es aber wirklich losgeht stürmen fliegende Händler den Bus und wollen Wasser, Süßigkeiten, Brote und Bücher verkaufen. #thetransporter

7 December 2018

Oudomxai - Vientiane Vom freundlichen Hotelmitarbeiter wurde ich das kurze Stück zum lokalen Airport kutschiert. Da die beiden Flüge in die Hauptstadt kurz hintereinander starten war es im kleinen Terminal schon sehr geschäftig. Kurz gewartet und mein Gepäck war versorgt und ich Besitzer einer Bordkarte. Heute bin ich mit Lao Skyway unterwegs gewesen und durfte zum ersten Mal in einem chinesischen Flieger, Modell MA60 Platz nehmen. Wird schon schiefgehen. Zurück in Vientiane ist es merklich wärmer als in den Bergen. Den Bus nach Savanakhet hab ich dann in einem Guesthouse in der Nähe gebucht. Um 9 Uhr soll ein TukTuk kommen, gegen Abend sollten wir dann die zweitgrößte Stadt in Laos erreichen.
Nong Khiaw Viewpoint (2) Vielleicht war der Hike auf den Berg auch nur so anstrengend weil jemand unbedingt seine ganze Kamera-Ausrüstung hoch schleifen musste. Aber es lohnt sich dann halt schon.

6 December 2018

Oudomxai Eine Stadt die der Lonely Planet mit den Attributen "viele chinesische LKW Fahrer, Prostituierte und Sowjet-Bauten" beschreibt scheint ein wahres Highlight zu sein. Immerhin solle man hier das echte Laos zu spüren bekommen. Was auch immer das ist... Kurzum: ich habe immer noch keine genaue Vorstellung von Sowjet-Bauten und die chinesischen LKW Fahrer mit ihren Schrottkarren haben den Minivan schon das ein ums andere Mal aufgehalten in den Bergen. Die Stadt ist staubig, nicht besonders schön und etwas zu essen finden stellt sich als ungewohnt schwierig heraus. Dank meiner herausragenden Laotisch-Kenntnissen und mit Händen und Füßen schaffe ich es das man mir eine Pho/Suppe hinstellt. Mittlerweile hab ich auch Skills entwickelt um aus einer einfachen Brühe eine feurige Suppe zu kreieren. Darum brauch ich zum Nachtisch ein, zwei Beerlao. Zu Ehren der ruppigen LKW Fahrer aus der Dose. Zum Wohl!
Travel Day Nong Khiaw - Oudomxai Nach dem reichhaltigen Frühstück (2 Croissants) in der Family Bakery hab ich mich zu Fuss aufgemacht zum Busbahnhof um meinen Bus nach Oudomxai zu erwischen. Notiz an mich: weniger Gepäck Mann! Zwei Kilometer waren nicht dramatisch, aber nächstes mal muss ein Rucksack reichen! Der Minivan für 50.000 Kip fährt irgendwann (laotisch für pünktlich) los, 14 Personen inklusive Baby und Fahrer machen sich auf die dreieinhalb stündige Fahrt in die Provinz. Gemächlichst schleicht die koreanische Mistgurke über Gebirgspässe die bei der Tour de France locker in die Haute Categorie zählen würden. Auf dem Gipfel bekommt der Hyundai erstmal eine große Portion kaltes Wasser auf den geschundenen Motor und der Fahrer ein Mittagessen. Weiter geht's und ich bin froh das keiner kotzt und ich nix im Magen hab. Nochmal 130 Kilometer weiter nach Luang Namtha? Ohne mich! Oudomxai ist nur ein kurzes Intermezzo auf dem Weg nach Süden...

5 December 2018

Music was my first Love Stunden im Minivan oder ein ruhiger Moment in der Hängematte mit Blick auf den Nam Ou sind mit Musik schöner. Und deswegen gibt's auch wieder eine kleine Playlist: Guns'n Roses - Welcome to the Jungle Mein Pumpup-Song wenn es zum Trekking geht Playing for Change - One Love Sensationelle Band die den Klassiker neu interpretiert Florence+the Machine - We all have a hunger Sehr neu aus Spanien mit tiefgründigem Text und gutem Beat Manu Chao - Clandestino Ein Klassiker der auf der Travel-Playlist nicht fehlen darf Job2do - Khanlang Gai Thai-Reggae für entspannte Stunden in der Hängematte George Ezra - Shotgun Einer dieser Gutelaune-Tracks für die holprigen Fahrten im Minivan Dazu kommen noch einige Songs die mir meine Mitreisenden empfohlen haben, von portugiesischem Crossover bis französischem HipHop war fast alles dabei. Ich bin immer wieder gespannt was es neues zu hören gibt!

4 December 2018

Nong Khiaw Viewpoint Hike Heute morgen sind wir von Muang Ngoi mit dem Boot zurück nach Nong Khiaw gefahren (eine Stunde, schlechte Vibes, 25.000 Kip). Daantje hat uns Richtung Thailand verlassen und Felice ist noch eine Nacht im kleinen Dorf geblieben. Nong Khiaw ist ein echter Kulturschock im Vergleich zum superentspannten Muang Ngoi. Mittagessen hatten wir beim Inder nebenan, danach haben wir uns zum Viewpoint aufgemacht. Eine Stunde und zehn Minuten bergauf über Stock und Stein (literally) und auch Valentin weiß jetzt das der Schweinehund keine verrückte Kreuzung aus Schwein und Hund ist! Die Aussicht auf Nong Khiaw und die Umgebung macht die Anstrengung vergessen. Wow! 360 Grad Karstberge und ein toller Sonnenuntergang! Zurück ging's im Dunkeln und das kalte Beerlao hab ich mir heute echt verdient. Cornel ist den Berg rauf als ob es kein Morgen mehr gibt, da merkt man dann das er halt 18 Jahre jünger ist als ich... Morgen geht's je nach Laune nochmal auf einen flachen Hike.

3 December 2018

Dschungel Trekking (2) Noch ein paar Bilder aus dem Dschungel.
Happy Birthday! Um Mitternacht durften wir gemeinsam mit unserem neuen Freund Valentin seinen Geburtstag feiern. In Muang Ngoy eine Party zu organisieren ist natürlich etwas schwierig, aber unser Organisationskomitee hat alles dafür getan das der Geburtstag etwas besonderes wird. Cornel und ich haben Valentin mit ein paar Bier abgelenkt und die Mädels haben Lao Lao (extra aus dem Nachbardorf gebracht worden), ein Bambus-Trinkbecher und ein Armband besorgt. Ein Oreo musste als Kuchen herhalten und die Überraschung war geglückt! Dir nochmals alles gute zum Geburtstag mein Freund! Bleib wie du bist, trage deinen Humor und die Wanderlust in die Welt!!! A la votre mon ami!

1 December 2018

Vor dem Mittagessen (Gebratene Nudeln mit Gemüse und Ei im Bananenblatt) mussten wir nochmal ein bisschen hiken um das Ziel - einen Wasserfall zu erreichen. Der Weg hat sich gelohnt, der perfekte Platz zum Mittagessen! Vom Dorf aus haben wir uns mit dem Kayak auf den Rückweg nach Nong Khiaw aufgemacht. Nach zwei Stunden waren wir schnitzelfertig am Ziel. Wieder einmal war die Trekkingtour eines der absoluten Highlights auf Reisen. Nirgends anders kommt man so Nahe an die Natur. Unser Guide Kung war sehr geduldig mit uns und hat viele Sachen erklärt und uns auch viel über das Leben in laotischen Dörfern erzählt. Kung ist eigentlich Englisch Lehrer und war für ein Jahr als Mönch im Tempel. Sehr aufschlussreich was da für Erzählungen daraus resultieren... Jetzt muss ich erstmal die Batterien wieder aufladen, ein paar Bilder bearbeiten und mein analoges Reisetagebuch weiterschreiben. Dafür geht's gleich nach Muang Ngoi, eine Stunde flussaufwärts von hier.

30 November 2018

Dschungel Trekking Der Weg in den Norden von Laos ist unweigerlich mit einer Trekkingtour verbunden. Alte Zweckgemeinschafts-Seilschaften reißen nicht und so sind wir aktuell multinational zu sechst unterwegs. Touranbieter gibt es im kleinen Nong Khiaw genug, nach etwas Recherche sind wir mit Mr. Mang einig geworden und er hat uns ein tolles Programm zusammengestellt: Mit dem Boot eine Stunde den Fluss aufwärts, Trekking durch unterschiedliche Landschaften, Mittagessen in einem kleinen Dorf, gegen Abend waren wir auf traditionelle Art fischen. Übernachtet haben wir in einem kleinen Dorf am Fluss wo wir herzlich empfangen wurden. Das Dorf ist bekannt für seine Webereien. Nach dem Trekking und einigen Lao Lao schläft es sich übrigens hervorragend! Den zweiten Tag haben wir mit Sticky-Reis und Kürbisgemüse gestartet. Auf der anderen Flussseite beginnt unser einstündiger Dschungeltrek. Der Nebel hängt noch in den Baumkronen während wir mit den Blutegeln kämpfen.
Guten Morgen! Hier in Nong Khiaw beginnt der Tag äußerst gemütlich. Der Nebel kämpft sich langsam durch das Tal und der kleine Ort erwacht. Wir werden die nächsten zwei Tage rund um Nong Khiaw wandern, Kayak fahren und die Natur genießen. #welcometothejungle

29 November 2018

Hilfe! - Rettung naht! Einer der größten anzunehmenden "Unfälle" ist mir passiert. Ich hab mein Ladegerät für die Kamera-Akkus verloren. Irgendwo. Aufgefallen ist es erst vorgestern als ich einen leeren Akku laden wollte. Professionelle Hilfe wird es vermutlich erst wieder in Vientiane geben. Hier im Norden sollte es das ein oder andere Motiv geben, mit leeren Akkus eher schwierig. :-/ Heute sind wir in Nong Khiaw angekommen und nachdem wir ein Hostel gefunden haben wollten wir was essen. Im Inder auf der anderen Seite der Brücke waren auch Robert und Ulli. Robert besitzt eine Nikon D850. Unter Nikonianern hilft man sich und so darf ich vor dem zweitägigen Trek durch den Dschungel sein Ladegerät nutzen. Danke Robert! Du bist die Rettung!!! #teamnikon

28 November 2018

Gespräche Sobald man einen anderen Traveller trifft unterhält man sich ja gelegentlich. Um es direkt auf den Punkt zu bringen: mir gehen diese Konversationen mittlerweile gehörig auf den Zeiger. Da sich ja in aller Regel kurzfristige Zweckgemeinschaften bilden drehen sich die Themen immer um den aktuellen Ort, wo hin man will, wie lange man unterwegs ist und was man schon alles tolles erlebt hat. Ja, ich erzähle euch auch allen gerne was ich so tue, aber in diesen Gesprächen fehlt es zu 99% an Tiefgang. Wie oft habe ich erst Stunden später erfahren wie jemand heisst. Man fragt einfach nicht danach. Und ja, ich erwische mich auch öfters dabei. Scheint wohl dazu zu gehören. Erfreulich ist dann wenn man Menschen trifft mit denen man sich nicht nur über die Reisen unterhalten kann (tut man am Rande und man lernt dabei auch...), sondern auch über wirklich wichtige Dinge die in der Welt vor sich gehen. Warum sollte man zum Beispiel nicht eine Stunde in Deutsch-Englisch-Spanischem [...]
[...] Kauderwelsch darüber unterhalten ob man lieber mit einem Bären oder einem Tiger kämpfen sollte. Fragen über Fragen die es zu beantworten gilt. Denn zum x-sten Male zu hören wie toll Chiang Mai ist ermüdet mit der Zeit.
Man kann sich an den Bildern vom Tad Khuang Xi Wasserfall eigentlich nicht sattsehen, oder? ;-)
Tad Khuang Xi Wasserfall In Luang Prabang gehört der Besuch des Tad Khuang Xi zum Pflichtprogramm! Mit dem Roller ist man nach etwa 40 Minuten bequem am Eingang. Das Wetter war heute morgen noch etwas bewölkt, die Sonne kam aber im Verlauf des Vormittags Gott sei Dank noch raus. Da war die Abkühlung in einem der Pools genau das richtige!

27 November 2018

Those were the days... Dieses Bild hatten wir schonmal. Ziemlich genau vier Jahre ist es mittlerweile her das ich das erste Mal in Asien unterwegs war. Nach zwei Tagen auf dem Slowboat haben Joe, Nico, Carolin und ich Luang Prabang unsicher gemacht und unsere erste große Entdeckung waren die Fruit Shakes mit Lao Lao. Da konnte ich heute natürlich nicht widerstehen! Und eines hat sich hier nicht verändert: die tollen Shakes mit dem gewissen Etwas :-)
Vang Vieng Es ist wieder Zeit zum weiterziehen, obwohl ich es in Vang Vieng schon noch ein paar Tage aushalten könnte. Warum? Um Vang Vieng gibt es viel Natur und nahezu ein unendliches Angebot an Outdoor Aktivitäten wie Kayak, Tubing, Mountainbike, Buggy Touren und und und. Da VV immer noch einer der beiden größten Traveller Hotspots in Laos ist sind auch dementsprechend viele Menschen unterwegs, manche netter, manche eher nervig (Pubcrawl Teilnehmer oder diese Woo-Girls...) Gott sei Dank muss ich das nicht mehr haben und kann die Tage genießen. Die Bilder sprechen glaub für sich. Gut erholt und sehr zufrieden geht's nach dem Frühstück (Reis, Spiegelei, Banane) etwas weiter nach Norden. Mal schauen was in Luang Prabang wartet und wie sich der Ort in den letzten vier Jahren verändert hat. Ob ich dann noch weiter nördlich reisen werde sehen wir dann... Eins nach dem anderen und ganz wichtig: Please don't rush!

26 November 2018

Blue Lagoons Nachdem ich mich spontan entschieden hab nochmal einen Tag in Vang Vieng zu bleiben haben Alba und ich heute einen Ausflug zu den Blauen Lagunen gemacht. Die Blue Lagoon 5 ist am Ende des Tals und es führt nur eine 10 Kilometer lange Dirtroad an diesen tollen Ort. Wir waren die einzigen Touristen und haben die Ruhe genossen. An der Blue Lagoon 3 war etwas mehr los, aber der kleine Wasserpark ist immer einen Besuch wert, auch wegen dem exzellenten Restaurant. Morgen geht's dann noch ein Stück in den Norden.

24 November 2018

Motorbike Tour Gegenüber vom Hostel haben wir uns heute morgen einen Roller gemietet um die Gegend zu erkunden. Erstmal sind wir zu einer Höhle gefahren um uns da ein bisschen umzuschauen und im Naturpool zu baden. Sehr cool in die Höhle zu schwimmen. Anschließend ging's über Stock und Stein zur Blue Lagoon 3. Wir haben eine naturbelassene Lagune erwartet. Stattdessen geht man für 10.000 Kip ins Freibad. Es gibt aber eine Swing-Schaukel und eine Zipline, Tubes und sogar Kayaks mit denen man durch den Pool paddeln kann. Es war nicht so gut besucht wie die Lagune direkt bei Vang Vieng, gar nicht mal schlecht. Unser drittes Ziel war der Nham Xay Lookout. 350 Höhenmeter müssen überwunden werden aber der Blick auf die Karstfelsen und der Sonnenuntergang entlohnen für jede Strapaze! Oben wurde gerade noch eine weitere Aussichtsplattform gebaut die wir dann auch gleich als Erste einweihen durften. Im Moskitohagel sind wir im Dunkeln heimgecruist und gönnen uns jetzt ein Beerlao! Cheers!
LocusMap Eine echt liebgewonnene App für unterwegs ist LocusMap geworden. In den Karten, die es praktischerweise kostenlos zum download gibt, enthalten fast jeden Trampelpfad, Aussichtspunkte, Höhlen, Geschäfte und alles was man auf Reisen eben braucht. Die Entfernungen werden auch offline angezeigt, mit Datenverbindung funktioniert auch die Navigation. Erstaunt hat mich wie detailliert die Karten sind! Da kann Googlemaps lange nicht mithalten. Wenn man in die Karte zoomt erscheinen die Angaben übrigens auch in Englisch und Deutsch, nicht nur in der Landessprache (viertes Bild). Für Leute die oft draussen unterwegs sind kann ich LocusMap nur empfehlen!!!

23 November 2018

Wow!!! Super spontan haben wir heute Abend eine Fahrt im Heißluftballon gebucht. Hat es sich gelohnt 80€ auszugeben wenn ein Bier grad mal etwas mehr als einen Euro kostet? Jaaaaaaa! Und ob es sich gelohnt hat! Die Aussicht auf Vang Vieng ist einzigartig! Mehr Bilder von der Kamera werden noch folgen. Ein riesen Dank an Marie! Zu zweit lässt sich die Höhenangst gleich besser aushalten - so schlimm war es aber gar nicht ;-)

22 November 2018

Vang Vieng Gleich nach dem wir (Marie, die ich im Kong Keo getroffen hab und ich) im Hostel angekommen sind haben wir uns auf den Weg gemacht um etwas zu essen. An einem Sandwichstand sind wir fündig geworden. Gut gestärkt haben wir uns etwas in der Stadt umgesehen und viele Bars und Touranbieter entdeckt - morgen werden wir in die Elephant Cave fahren und mit dem Kayak zurück paddeln. Tubing und eine Motorrollertour sind auch noch geplant. Es gibt viel zu tun in Vang Vieng. Deswegen sind auch viel mehr Traveller in der Stadt als noch in Phonsavan. Jeden Abend gibt es eine Walking Street mit handgemachten Mitbringseln, Shirts und viel zu essen. Nach dem langen Tag ist es jetzt aber Zeit für's Stockbett. Es war nichts anderes zu finden als ein Dorm, aber ausser Carlos, der vorher auch mit dabei war, ist niemand da. Wenn das so bleibt waren die 3 Euro pro Nacht keine schlechte Investition ;-)
Transfertag: Phonsavan - Vang Vieng Pünktlich um 8.30 Uhr ging's mit dem Minivan und sieben Mitreisenden Richtung Vang Vieng. Eigentlich ist die Strecke nicht so weit (ca. 200km) aber die Straßenverhältnisse und die vielen Berge die überwunden werden müssen verlangsamen die Fahrt. Unterwegs haben wir ein paar Mal angehalten um Pakete einzusammeln und in kleinen Dörfern abzugeben. Nach knapp 5 1/2 Stunden haben wir unser Ziel erreicht und den Rest hat ein TukTuk erledigt. Auf jeden Fall sieht man vom Land und den Leuten mehr wenn es gemütlich mit dem Minivan über die engen Straßen geht anstatt etwas bequemer mit dem Flieger.
Guten Morgen, "Und wenn die Hähne kräh'n erst dann möcht ich nach Hause geh'n"... Oder eben aufstehen um mit dem Minivan nach Vang Vieng zu reisen. Frühstück gibt's von der Bäckerei (Banh my und zwei Brownies für 9.000 Kip!) und einen Kaffee im Kong Keo. Die Kids machen sich für die Schule bereit und werden vom Opa gefahren. In der Stadt sind die Mönche unterwegs um ihre täglichen Almosen einzusammeln. Im Gegensatz zu Luang Prabang nimmt das hier seinen Lauf und findet kaum touristische Beachtung. Hier in Phonsavan ist eben noch nicht der ganz große Touristenstrom angekommen.

21 November 2018

Tham Piu Cave Am 24.11.1969 wurde hier durch die US Luftwaffe eines der grausamsten, feigesten und unbekanntesten Kriegsverbrechen verübt. Die Bewohner der umliegenden Dörfer haben sich in der Höhle (sechs Kilometer nördlich von Muang Kham) versteckt um den täglichen Bombenangriffen zu entgehen. Zwei Kampfjets der Amerikaner haben die Höhle mit Raketen angegriffen, wohl wissend dass es sich um ein rein ziviles Ziel handelt. 374 meist Ältere, Kinder und Frauen die nicht auf den Feldern beim arbeiten waren verloren ihr Leben. Die Angehörigen konnten wegen der enormen Zerstörung und der Hitze erst vier Tage später nach den Opfern suchen. Die Leichen wurden in der Tham Piu Höhle beerdigt. Die Steinhaufen stehen symbolisch für eine Stupa und erinnern an die unschuldigen Opfer. Am Eingang wurde ein Informationszentrum und eine Gedenkstätte errichtet und jedes Jahr findet ein großes Fest statt um zu erinnern.
Plain of Jars (3) Noch mehr Bilder von den Stätten 2 und 3 die wir nach dem Gewitter am Nachmittag besucht haben. Um zur dritten Fundstätte zu kommen muss man ein paar Meter durch Reisfelder wandern. Die Krüge auf Site 2 liegen auf zwei gegenüber liegenden Hügeln.

20 November 2018

Kulinarisches Gestern Abend war ich nochmal im Restaurant Simmaly an der Hauptstraße. Das Restaurant wird auch im Lonely Planet empfohlen und nach dem ersten Besuch am Sonntag nach der Plain of Jars Tour wollte ich noch mal hin. Funfact: es gab eine gänzlich andere Speisekarte. Lonely Planet empfiehlt Pork with Ginger, ich hatte beim ersten mal Pork süß/sauer was auch sehr lecker war. Auf der neuen Speisekarte wurden auch etwas ausgefallenere Speisen angeboten wie Frosch und die lokale Spezialität fermentierte Schwalben. Da muss man ja zuschlagen. Für 80.000 Kip werden etwa 10-15 Schwalben vom Grill serviert. Die Geschmacksexplosion blieb dann aber aus, die Vögel sind knusprig und schmecken nach den beigefügten Gewürzen und Kräutern. Fazit: kann man mal probieren, die Wiederholung des Experiments ist nahezu ausgeschlossen. Die laotische Küche gibt noch andere leckere Rezepte her! Die Vögel gibt's hier übrigens massenweise ;-)
Plain of Jars (2) Nochmal ein paar Bilder aus der Ebene der Tonkrüge. Das zweite Bild zeigt den größten gefundenen Krug mit fast 6.000 Kilo Gewicht und einer Höhe von über 2,50 Meter. Die Hmong haben in ihren traditionellen Kleidern ein paar Bilder bei schönstem Wetter gemacht, in das Photoshooting mussten wir natürlich gleich miteinsteigen. Ich liebe die Farben und die schön verzierten Kleider.

19 November 2018

Hmong Village Unsere Gruppe ist etwas geschrumpft, ohne holländische Fröhlichkeit ging es erstmal in ein Dorf der Hmong. Wir haben mit Kong das Dorfleben etwas erkundet. Die Volksgruppe lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft und Viehzucht. In der Nähe des Dorfes gingen im geheimen Krieg viele Flugzeugtanks nieder, da der Verkauf des Metalls verboten ist haben die Hmong das Material für alles mögliche umfunktioniert. Deswegen hat das Dorf auch den Beinamen "Bomb Village". Dank Kong wissen wir nun einiges über die soziokulturellen Eigenheiten der Hmong. Das meiste würde bei uns (leider) nicht funktionieren. Während des Besuchs haben wir auch eine mindestens 115 Jahre alte Dame kennengelernt, "so genau weiß das aber keiner" sagt Kong. Auch mit den Jüngsten haben wir etwas Zeit verbracht. Beindruckt hat mich die herzliche Art der Locals und wie man mit wenig sehr glücklich sein kann.
Alleinreisen Der ein oder andere fragt sich, oder mich direkt warum ich alleine reise und ob das nicht gefährlich, langweilig oder mühsam ist. Zunächst mal hat es in den meisten Fällen organisatorische Gründe. Der Urlaub muss grad zusammen passen und dann sollte man sich noch auf ein Reiseland einigen. Erstaunlicherweise wird die Frage des Warums hier unterwegs nie gestellt. Eher geht es darum ob man die alleinige Entscheidungsgewalt und die Verantwortung für die Reise teilen möchte oder eben nicht. Und so sitzen dann mehrere Individuen im Minivan zu den Plain of Jars und freuen sich über kurzfristige Bekanntschaften. Manchmal trifft man sich öfters, wie Inge aus Holland und Charles aus Irland die sich schon in Nordthailand getroffen haben und gestern wieder vereint waren. Sozusagen ist man hier eine große, bunt zusammengewürfelte Zweckgemeinschaft die sich von Zeit zu Zeit die Verantwortung teilt. Safe Travels my friends!

18 November 2018

Plain of Jars (1) Heute haben wir mit Kong die Ebene der Tonkrüge in der Nähe von Phonsavan besucht. Für was genau die Krüge aus Sandstein gemacht wurden weiss keiner so genau... (1) für Whiskey (obvious, warum sollte man sonst den Song "Whiskey in the Jar" singen???) (2) als eine Art Särge (weniger wahrscheinlich, weil nur in einem von 1.999 Krügen menschliche Knochen gefunden wurden und die Herstellung eines Kruges etwa drei Monate dauert, was macht man drei Monate mit einem Toten im Haus?) (3) für Opfergaben (Kong's Theorie, das macht bei genauerer Betrachtung auch am meisten Sinn) Die Tour startete im örtlichen Museum mit vielen Informationen auch zum geheimen Krieg hier, die Informationen werden immer unfassbarer je länger man sich mit dem Thema beschäftigt. Zwischendurch sind wir noch in ein Photoshooting eines taiwanesischen Smartphone Herstellers gestolpert. Ich bin aber leider immer noch Besitzer des Modells aus Finnland.
Regenschauer Kurz bevor wir nach dem Mittagessen zur Site 2 der Plain of Jars aufbrechen wollten beginnt es zu regnen. Kong sagt "das ist nur ein kurzer Schauer", sprachs, dann knallt ein paar hundert Meter weiter der erste Blitz in die Erde gefolgt von einem Donnerschlag. Seit einer knappen Stunde hat der Himmel alle Schleusen geöffnet und zwischendurch hagelt es sogar. Wir warten und genießen die laotische Gastfreundschaft...

17 November 2018

Nachdem der Flieger dann irgendwann mal gestartet ist sind wir nach kurzem Flug schon in Phonsavan gelandet. Am Flughafen kommt jeden Tag nur einmal ein Flugzeug aus der Hauptstadt an, dementsprechend war großer Bahnhof im und vor dem kleinen Terminal. Genau so hab ich mir den Trip in die Provinz vorgestellt.
Ein Tag in Laos - zwischen den Extremen Heute ist wieder ein Travelday. Ziel ist Phonsavan im Osten des Landes. Der Bus schafft die Strecke in etwa 10 Stunden wenn nix dazwischen kommt. Lao Airlines offeriert die Verbindung in die Provinz mit einer halben Stunde Flugzeit. Nach dem Frühstück hab ich erst noch schnell den Roller weggebracht. Im Family Café hab ich dann die Wartezeit mit Tagebuch schreiben und einer netten Unterhaltung mit dem Kellner überbrückt. Der sprach astrein englisch und hat meine bisherigen Erkenntnisse bestätigt. Für 15.000 Kip bin ich mit dem Bus an den Airport gefahren, da gab's sogar WiFi. Seither sitze ich hier rum und warte das es endlich losgeht. Das Boarding startet demnächst, über eine Stunde nach dem geplanten Abflug. Stört hier aber keinen groß. Das ist eben Laos. Es gab auch keine Info zur Verspätung. Da es vor allem die Laoten kaum kratzt scheint es Gewohnheit zu sein. Bis demnächst in Phonsavan!

16 November 2018

Mission accomplished - Länderpunkt 🇱🇦 Da ist der erste Länderpunkt in der Saison 2018/2019. Die Südostasien Meisterschaft ist wieder in vollem Gange und wie der Zufall es so wollte gastierte Myanmar heute im Nationalstadion von Laos. Ganz allein war ich mit der Idee nicht das Spiel zu schauen, zahlreiche Falangs haben sich auf den weiten Weg (16 Kilometer) gemacht um den ersten Sieg der Laoten zu sehen. Nach dem Führungstreffer in der 15ten Minute sah es auch lange Zeit gut für die Gastgeber aus, schon in der ersten Hälfte gab's mehrere gute Konterchancen die jedoch kläglich vergeben wurden. Für den Favoriten war kein Durchkommen durch die laotische Viererkette die auch mal zur Sechserkette (!!!) wurde. Mit dem Halbzeitpfiff der glückliche Ausgleich vor ca 1.294 Fans und Ernst Middendorp. Auch in der zweiten Hälfte waren die Laoten am Drücker aber wie so oft rächt sich die schlechte Chancenverwertung und so kam Myanmar zum 3:1 Auswärtssieg... Und ich zum Länderpunkt 😁
Da ist das Ding! Der Falang mischt sich unter das motorisierte Volk :-)
Kurze Pause. Eigentlich besteht meine morgendliche Beschäftigung daraus einen fahrbaren Untersatz zu finden um später zum Nationalstadion zu fahren. Scheint freitags nicht so einfach zu sein, bisher war die Suche erfolglos. Zur Not steht vor dem Hotel noch ein etwas überteuertes TukTuk. Leider ist auch im beschaulichen Laos der Trend angekommen neue Stadien auf die grüne Wiese außerhalb des Stadtzentrums zu bauen. Das Nationalstadion liegt unentspannte 16 Kilometer außerhalb und wurde 2009 für die Südostasien-Spiele eröffnet. Das alte Stadion liegt in Sicht- und Laufweite vom Hotel und würde auch einiges hermachen. Vorgestern bin ich auf dem Heimweg kurz vorbeigegangen und hab einen Blick auf das Training der Nationalmannschaft geworfen. Um beim Fussball zu bleiben: schaun' mer mal...

15 November 2018

(zuerst den unteren Text lesen!) Insbesondere für Kinder und Bauern stellen die nicht detonierten Streubomben eine Gefahr dar. Die "Bombies" sind etwa so groß wie Orangen, haben aber eine gewaltige Sprengkraft. Die Zahl der Toten nimmt zwar jährlich ab, aber jede Explosion ist eine zuviel! Zahlreiche Organisationen beteiligen sich an der Beseitigung der Blindgänger (UXOs) und an präventiven Maßnahmen in Schulen. Das COPE Visitor Centre liegt auf dem Gelände einer Reha-Einrichtung. Immer wieder sieht man auch Kleinkinder an Krücken auf dem Gelände. Ein beklemmender Anblick. Gut dass die vielen Bäume auf dem weitläufigen Gelände zum kurz verweilen einladen. Ein paar ruhige Momente schaden nach dem Besuch sicher nicht.
COPE Visitor Centre Die Organisation unterstützt Opfer von Blindgängern in Laos und bildet Personal aus welches hochmoderne, kostenfreie Prothesen herstellt. Viele der rund 20.000 Opfer seit Ende des geheimen Krieges haben sich mangels Alternativen eigene Prothesen angefertigt. Diese werden in der Ausstellung gezeigt, ebenso wie die Hilfsmaßnahmen von COPE (www.copelaos.org) In einem Höhlenkino welches einem Bunker nachempfunden ist werden verschiedene Filme gezeigt. Zu was eine "zivilisierte" Nation in der Lage ist kann man sich kaum vorstellen. Die Videos in denen Zeitzeugen aus dem Krieg, den die USA gegen Laos von 1964-1973 führten, zu Wort kommen haben mich entsetzt und erschüttert. In Laos wurden von der US Air Force mehr Bomben abgeworfen als über Deutschland und Japan während dem zweiten Weltkrieg. Der Krieg wurde jahrelang geheim gehalten. Ein Hohn das sich die USA erst in der Obama-Präsidentschaft finanziell an der Blindgänger-Beseitigung beteiligte.
Es wird bunt! Auf dem Rückweg vom COPE Center (dazu kommt noch was...) hab ich dringend etwas Abwechslung und Farbe gebraucht. Da kam der Wat Si Muang gerade recht. Der Tempel wird von den Einheimischen besucht, dementsprechend gibt's wenige Schilder und Erklärungen in einer mir geläufigen Sprache - immerhin "hallo" und "Danke" geht schon auf laotisch. Jeden Tag eine Vokabel! Der Tempel soll einer der schönsten hier in Vientiane sein, das unterschreib ich sofort! Auf den Bänken im Schatten kann man es sich wunderbar bequem machen und etwas zur Ruhe kommen. Nicht das jemand in Laos vermutlich je in Hektik ausgebrochen wäre ;-) heute war es auch wieder ordentlich warm - 34°C hat Google heute mittag behauptet - da beschränkte sich das weitere Sightseeing auf diverse klimatisierte Cafés. Kaffee geht immer und der laotische steht dem Nachbarn aus Vietnam in fast nichts nach.

14 November 2018

Einen hab' ich heute noch ;-) Der Sonnenuntergang am Mekong war spektakulär! So stellt man sich doch einen perfekten Abend in Südostasien vor. Die Sonne geht langsam unter und ein Fischer fährt mit seinem Langboot genau da ins Bild. Man hätte es kaum besser planen können. Die Sonne geht hier immer schon vor 18 Uhr unter, danach bin ich noch kurz über den Nachtmarkt geschlendert und war dann in einem exzellenten Gartenrestaurant Abendessen: Papaya Salat und Ban Lao, eine Suppe mit Fleisch und vielen gesunden Zutaten. Morgen geht es dann wieder zeitig raus, ich hab mir vorgenommen am Vormittag das COPE Center zu besuchen.
Der erste Weg heute morgen nach dem Frühstück führte zum Patuxai Monument. Eigentlich sollte aus der Zementspende der US and A der Flughafen ausgebaut werden. Ein Nachbau des Arc de Triomphe steht der Stadt deutlich besser, also steht jetzt eine laotische Version des Triumphbogens am Ende der Rue Lane Xang. Sympathisch! Für 3000 Kip darf man den Ausblick aus dem siebten Stock geniessen. Viel zu sehen gibt's ja nicht muss man sagen. 3000 Kip sind übrigens ca. 30 Cent... Im Inneren des Turms sind zwei Souvenirshops, ziemlich abgefahren, aber den Platz optimal ausgenutzt. Auf dem Weg zum anderen Ende der Hauptstraße liegen noch der Wat Sisaket, eine Art Tempel Museum, der Wat Phra Kaew (sehenswert!!), der Präsidentenpalast und die Talat Sao Mall, eines der hässlichsten Gebäude das ich bisher gesehen hab. Zur Belohnung und Stärkung gibt's einen Flat White vom Bolaven Plateau und einen Bananenshake.

13 November 2018

Nach drei Flügen ist es endlich geschafft! Ich bin gut in Vientiane angekommen. Nach einem Nickerchen im Hotel (Family Boutique Hotel 👍👍) hab ich mich am späten Nachmittag zur ersten Erkundung aufgemacht. Der erste Weg führte zum Mekongufer wo auch ein Nachtmarkt stattfindet. Zwischendurch musste ich mich natürlich stärken und nach einem Baguette (ein wahres Geschmackserlebnis) und ein paar Köstlichkeiten vom Grill war ich rechtzeitig zum Sonnenuntergang nach dem kurzen Regenschauer nochmals am Mekong. Mit einem Beerlao lasse ich den Abend bei angenehmen 30°C ausklingen. Nach dem langen Tag genau das richtige Tempo. Im Hintergrund läuft asiatischer Popschnulzenschlager und im Fluss melden sich Frösche und Scharen von Mücken lautstark zu Wort. Die nächsten Tage werde ich dann Vientiane etwas genauer betrachten. Ich bin sehr gespannt wie Laos sich seit dem letzten Mal vor vier Jahren verändert hat.
Guten Morgen! Nicht mit dem Drehflügelflugzeug ging's über die Nacht nach Siam. Etihad hat das recht komfortabel mit der Triple7 erledigt. Jetzt ist es nur noch knapp eine Stunde Flug zum ersten Ziel - Vientiane. Ich bin schon sehr gespannt was in der laotischen Hauptstadt auf mich wartet. Die Zeit bis zum Boarding werde ich jetzt erst mal in der Bangkok Airways Lounge verbringen. Sawadee!

12 November 2018

Same Same but different Willkommen zurück im Journi. Nach ein paar Tagen Erholung zu Hause geht's jetzt weiter. Erstes Zwischenziel auf dem Weg nach Laos ist Abu Dhabi. Irgendwie verrückt, erst am Donnerstag bin ich nahezu die selbe Route geflogen. Verstehen muss man es nicht warum ein zusätzlicher Flug günstiger war, aber jetzt ist es so und ich komm in den Genuss im Dreamliner von Etihad zu reisen. Durchaus komfortabel!