Japan · 17 Days · 50 Moments · August 2017

Tōkyō - Kyōto - Ōsaka - Kōbe - Nara


3 September 2017

Gut gelandet und wieder auf dem Weg nach Neustadt. Im Flieger haben wir stilecht (hoffentlich nicht) das letzte Mal mit Stäbchen gegessen und noch ein Luftbild von Finnland ergattert.
Nachdem wir heute morgen extrem zeitig (4.50 Uhr) aufgestanden sind, und uns trotzdem sehr abgehetzt haben, weil Sophie den falschen Flughafen rausgesucht hatte, stehen wir mittlerweile am Kansai Airport 🛫🛩️🛬 Bis gleich

2 September 2017

Viel schöner war der Fluss nebenan!! Mit ein paar verknurzelten Bäumen, Sandbänken und den Bergen gleich dahinter😍 Nr. 9 ist heute mein absolutes Lieblingsbild💖
Eigentlich sollte unser letzter Tag heute ganz im Zeichen des berühmten Bambuswaldes in Kyōto stehen... Leider entpuppte dieser sich als Touri-Falle, sodass man fast nicht treten konnte😑 Hier trotzdem unsere schönsten Bilder 🎋🎋🎋🎋🎋🎋🎋🎋

1 September 2017

Liebe Mutti, das Gelbe sind keine getrockneten Bananenstückchen, wie ich zuerst gehofft hatte... Sondern Knoblauchscheiben😅 ABER: Last, but not least: Kōbe Beef in seiner natürlichen Umgebung🐄💖
Da man(-n und Frau) für Malls ja auch zu haben sind, haben in direkter Nachbarschaft die nächste ausfindig gemacht bzw. sind über sie gestolpert... Der Hafen und das Panorama tuen ihr Übriges dazu, dass wir Kōbe zur zweitschönsten Stadt unserer Reise küren (Gewinner ist Tōkyō) 🎊🎉🎈🗼🎡🏯⛩️
Vorletzter Tag in der Stadt, die keiner von uns beiden wegen ihrer Schönheit auf dem Schirm hatte: (eher wegen des Essens🐄😍) Kōbe👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻 Durch China Town 🏮🎎 durchgekämpft erwartet uns eine Mischung aus Sydney, Seattle und Miami. Sowas kann nur in einem Starbucks stilvoll genossen werden 😊🍪☕️⛱️

31 August 2017

An dieser Stelle sollte eigentlich ein Post bezüglich Sophies Kleiderkauf für die Silberhochzeit von Anne und Udo im Dezember erscheinen... Leider haben ihr Entscheidungswille in Kombination mit dem alternativen Verständnis Ōsakas einer Mall das Vorhaben verhindert, sodass dieser Werbeplatz (siehe Bild) weiterhin zur Verfügung steht und meistbietend versteigert wird 👚👕👖👙👗👔👠👡
Es war einmal... eine uneinnehmbare Festung, laut Reiseführer... Aber irgendwie scheint diese Nachricht die Touristen im roten Auto mit nervig dudelnder "Hallo, hier bin ich"-Melodie nicht erreicht zu haben. (Wir konnten uns erfolgreich in den gefluteten Burggraben retten und leben noch) Trotz 35 Grad und brodelnder Hitze bei ununterbrochenem Sonnenschein haben wir den Aufstieg gewagt und so steckt auf der Spitze des Hauptturms jetzt auch die Belleben/ Piesdorf/ Neustadt a. d. A.- Flagge 😄☀️ Und wenn sie nicht gestorben sind,...
Der erste Post heute zu Ehren der Tätigkeit, mit der wir hier pro Tag ca. 2h verbringen: Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs 🚃🚋🚞🚉🚆🚇🚊🚈🚅🚄🚝...🚀 Während der Fahrt gibt es unzählige Gleise, aller paar Kilometer ein ausgetrocknetes Flussbett (im Zweifel auch mal ein randvolles Exemplar), private Reisfelder mitten in der Stadt und schlafende Fahrgäste zu bewundern. 🚏🌊🌾😴☑️ An den Bahnhöfen selbst stehen die Menschen freiwillig in Reih und Glied hintereinander an😮😱 Außerdem ist alles (!!) auf Sehbehinderte ausgelegt - oft wundert man sich, welche Gegenstände so mit einem sprechen. 😅🔊

30 August 2017

Den perfekten Abschluss des Tages bilden KOBE BEEF😍😍😍 und "draft beer" as well as " overfloating wine"🍷🍻
Ein weiterer (Todai-ji)Temple mit Superaussicht über Nara und tollem Abschlussbild von Roberts Handy📸👌🏼
Der Botanische Garten Naras - ein Meer (mit See in der Mitte) an wunderschönen Pflanzen und unzähligen Foto-Stops😍📸🌿
Streichelzoo für Fortgeschrittene: frei herumlaufende Rehe und eine sehr schöne Touri-Straße in der ersten Hauptstadt Japans 😍🤗🌿🌱🍃🌞

28 August 2017

Beeindruckendes Highlight des Tages: Ōsaka Aquarium 🐚🐢🐟🦑🐙🐋🐳🐡🐬🦐🐠🦀 Special Feature: Walhaie (bis zu 10m lang) 🦈🦈🦈🦈🦈🦈🦈🦈🦈🦈🦈🦈

27 August 2017

Last, but not least bei der heutigen Stadterlaufung: Ishibe Alley. Ein sehr traditionell angehauchtes Viertel, bis man sich von der Architektur löst und "Hello Kitty" und "Starbucks" im Schaufenster sieht😅🙈🙉🙊 Das letzte Bild des Tages ist - völlig ohne Photoshop - nochmal superschick geworden 💖😊
Besagter (Maruyama-)Park war übrigens sehr schön 🌳🌱🌿☘️🍃 An jeder Ecke stand ein Tempel, der gerade restauriert wird oder (nachmittags 17.00 Uhr) leider schon geschlossen hatte🏯😣
Manche Dinge sind allerdings auch so speziell, dass sie herausgehoben werden MÜSSEN!😱 😍😁 U.a. schwarzes Eis 🍦🖤 ein quietschgelber Chevrolet 💛 oder Frankfurter Sausages iwo in einem Park🍴😂
Auf der Suche nach dem ersten Schrein des Tages haben wir so viele Bilder gemacht, dass diese fast einen Extrapost bekommen hätten📸👌🏼Da der Schrein selbst (großer Stein mit vielen Zetteln dran) allerdings nicht so weltbewegend war, müssen sich Schrein und Weg dahin einen gemeinsamen Post teilen 👘⛩️✌️

26 August 2017

Den Abschluss des Tages bildet ein Tempel mit bilderbuchreifer Aussicht über Kyōto 📸🎎🏮🛐😍
"Mittags" zum Ramen-Essen im wohl antitouristischsten Laden, den wir finden konnten (wohl auch der einzige, der nachmittags 16.30 Uhr geöffnet hat...)🍜
Erste Station im historischen Kyōto: der Inari-Schrein⛩️⛩️⛩️⛩️⛩️⛩️⛩️ Sehr klassischer Touri-Hotspot aber absolut sehenswert und genau so schön wie auf jeder Postkartenidylle🎌😍

25 August 2017

Nur noch ein kurzer Flug nach Berlin Tegel, Autoübernahme problemlos und Trip nach Belleben zurück. Wir sind wieder zu Hause! Sophie und Robert düsen nach Kyōto und erzählen weiter👍
Eingecheckt (bedeutet in unserem Fall schon das zweite Mal: Schloss knacken und freuen). Eine sehr schöne Unterkunft, die auch für Mitteleuropäer normal groß wirkt und einen "Garten" hat, den sogar Sophie pflegen könnte 😁🚫 Roberts Highlight: eine beheizte Toilettenbrille🚽🔥👌🏼
So, 50% der Reisegruppe "Belleben/Neustadt" mussten wieder per Flieger die Heimreise antreten (mögen sie wenige schreiende Kinder und Turbulenzen haben). Der Rest bewegte sich per Shinkansen mit viel Beinfreiheit nach Kyōto und freut sich auf die zweite Woche 😊⛩️🗺️📸

24 August 2017

Dann haben wir tatsächlich im Pazifik gebadet der sich allerdings sehr steinig und wellenreich präsentierte. Aber warm war das Wasser.
Zum Mittagessen gab es Yakisoba, ein am Tisch gebratenes Nudelgericht mit verschiedenen Zutaten. Nach kurzer Anleitung haben Robert und Sophie das auch selbst hinbekommen. Sehr lecker.
Heute sollte es noch ein bisschen Natur sein. Wir fuhren mit dem Zug nach Kamakura um den Hase-dera Tempel zu besichtigen und zum ersten Mal im Pazifik zu baden.

23 August 2017

Auf Drängen Roberts schonten wir unsere Japaner nicht, beide müssen morgen wieder arbeiten, und besuchten noch die Golden Gai, eine schmale Gasse mit über 400 Bars, meist nur mit Platz für 4-10 Personen. Ohne Kensuke an unserer Seite wären wir da wohl nicht reingekommen. Das war der bisher originellste Absacker unseres Lebens.
Am Abend wurde es dann ganz traditionell. Kensuke stieß zu uns und führte uns in eine typisch japanische Kellerkneipe. Die von unseren Gastgebern ausgewählten Gerichte schmeckten hervorragend. Wir hätten weder die Kneipe gefunden noch die Speisekarte lesen können. Bei reichlich Sake, zum Teil auch in Bremserqualität, konnten wir uns prima unterhalten.
Nochmal Pause bei Tommy Hilfiger.
Infolge der hohen Temperaturen benötigten wir oft einen Stopp, und wenn es nur zum Genuss einer Klimaanlage war. Da kam uns das späte Mittagessen gerade recht. Das Gericht heißt Okonomiyaki und kann vielleicht nachgekocht werden.
Das ist der Meiji-Schrein. Beginn mit rituellem Waschen der Hände. Danach ein bisschen Geldspenden, verneigen, in die Hände klatschen, einen Wunsch aussprechen....
Der heutige Tag lässt uns unter Führung von Ayaka Tōkyō noch besser kennen lernen. Sie spricht sehr gut Deutsch und weiß immer, wo es etwas Besonderes zu sehen oder auch zu kaufen gibt.

22 August 2017

....aber nicht, ohne uns vorher noch unseren Frühstückskaffee aus dem Automaten zu klopfen. Automaten können einem hier das Überleben sichern.
Naturtag - sogar in Tōkyō möglich 🌲🌳🍃Die Alternative zum Fujisan ist der sogenannte "Hausberg" Tōkyōs: Mt. Takao🗻 Nach 3-stündiger Wanderung geht's jetzt zurück in's Business-Viertel (Ōsaki) zum Essen mit Roberts Kollegin Valerie (man kennt sich halt... 😁)

21 August 2017

Am Nachmittag stürzten wir uns ins Gewimmel von Akihabara. Das ist typisch für Tokio : Anime, Manga und alles ein bisschen durchgeknallt.
Worüber wir staunten : Zikaden, zu Millionen auf den Bäumen des Parkes und im ganzen Stadtgebiet. Die machen einen solchen Krach, das man sein eigenes Wort nicht verstehen kann.
Business-District inkl. Siemensdestination (mit Robert davor)📸👌🏼 Hinterher: Genießen des (kostenfreien) Ausblicks vom Tokyo Metropolitan Government Building - fast bis zum Fujisan😍🔭

20 August 2017

Wir haben es geschafft und einen sehr schönen, einstündigen Theaterabend auf Japanisch erlebt. Eine Mischung aus Romantik und Blutvergießen und ohne Happyend.
Wir haben 14 Stunden durchgeschlafen und sitzen nun, noch coffeinlos nur mit Tee und Bifi im Bauch vor dem Kabukiza Theater, um vielleicht noch einen Stehplatz für den letzten Akt zu bekommen. Mal sehen, ob es klappt. Und nein, wir konnten die Tickets nicht vorher buchen. Sie werden nur am Tag der Vorstellung und nur eine pro Person gegen Cash verkauft. Das müssen wir aussitzen.
Das Nahverkehrsnetz in Tokio ist hervorragend ausgebaut. Das beruhigt den Straßenverkehr, es ist weniger laut und schmutzig. Wir brauchen kein Taxi sondern nur unsere Pasmokarte. Es gibt sehr viel Platz für Werbung.
Blick von unserem Quartier aus.

19 August 2017

Nach dem obligatorischen Gewitterregen am Nachmittag gehen wir in unserem Wohnviertel los, um etwas zu essen zu suchen. Wir finden eine tolle Kneipe und genießen Fisch, Fleischscheibchen, Algen und unseren ersten Sake. Sehr lecker. In einer kleinen Bierbar retten wir mit unseren Diskussionen bei Wein und Bier die Welt. Nun ist nach 34 Stunden mit Unterbrechungen Feierabend. 😵😴
Unsere Ferienwohnung, klein aber mein.
....und, gleich noch auf den Flugplatz, zum Ausprobieren der Toiletten, hier auch Washlets genannt. Hersteller: Panasonic!
Ankunft in Tokyo. Foto, Fingerabdrücke, Registrierung, Zollerklärung -alles ganz problemlos. Man kennt uns schon auf der Welt. Dann, nach einem Kaffee, ging es weiter zum Quartier.
Flug von München nach Tokio. Worüber wir staunten : Ein Untergeschoss im Flugzeugbauch beherbergt die Toiletten.

18 August 2017

Dieser war der erste Streich, und der zweite folgt sogleich... Die Eltern sind schon (fast) in München und wir fliegen jetzt hinterher. Ab der bayrischen Landeshauptstadt geht's wieder zusammen weiter RichtungTokyo😁🗼🗺️🛫🛩️🛬
😊In aller Hergottsfrühe gegen 7 :30 starten wir, zuerst nach Berlin -Tegel und von dort aus per Flugzeug nach München. Und wieder ist es ein magischer Moment, vor dem Start ein Sektchen zu genießen.