Australia · 22 Days · 31 Moments · February 2019

Somewhere Maybe


19 March 2019

Juhuiii, Esther und ich sind glücklich vereint und reisen ab jetzt wieder zu zweit weiter.

18 March 2019

Danach sind die Delfine weiter in die Bucht hinausgeschwommen und wir sind ihnen einfach langsam und „unauffällig“ mit dem Boot gefolgt. Man schaut hier besonders darauf, sich passiv zu verhalten und die Delfine „zu sich kommen zu lassen“ - falls sie denn wollen.
Etwa so habe ich den Delfin unter mir durchschwimmen sehen, denn die Sicht unter Wasser war leider ziemlich schlecht (u.a. auch weil am Schiffskanal gearbeitet wird). [Diese beiden Standbilder stammen vom GoPro-Film der Kursleiterin.]
Im Wasser heisst es Geduld haben und „Wasser treten“, denn die Strömung ist ziemlich stark. Die Delfine schwimmen erst einmal an uns vorbei, um dann in einem grossen Bogen zurückzukommen. Beim vierten Foto schwimmt ein Delfin direkt unter mir und dem Franzosen durch. Im fünften Foto erzähle ich es ihm aufgeregt, weil er es im sehr trüben Wasser nicht einmal bemerkt hat... [Ich bin übrigens in den Fotos klar zu erkennen als derjenige ohne Haare.]
Wir haben Wetsuit, Flossen und Taucherbrille bekommen und fahren nun in die ‚Koombana Bay‘ hinaus - hier war ich vor zwei Wochen beim Segelkurs schon einmal. Da wusste ich aber noch nicht, dass ca. 150 Delfine in der Gegend leben und 40-50 regelmässig in dieser Bucht gesichtet werden.
Das ‚Dolphin Discovery Center‘ in Bunbury bietet einen halbtägigen Ausflug an, wo man „mit wilden Delfinen schwimmt“. Da ich in letzter Zeit ja nicht so recht aus meiner Komfortzone rausgekommen bin 😉, habe ich mich angemeldet.

17 March 2019

Mit einem kühlen Ingwerbier lasse ich den Tag im ‚Ocean 205‘ ausklingen und proste Mami aus der Ferne zum Geburtstag zu 😊
Noch ein Sonnenuntergang muss sein, denn übermorgen geht‘s an die Ostküste und dann wird für einige Zeit Schluss sein mit über dem Meer untergehender Sonne.

16 March 2019

Leider war meine Airbnb Unterkunft übers Wochenende nicht frei, weshalb ich nochmals umziehen musste. Ich bleibe nämlich noch ein paar Tage, weil ich unser Auto jetzt hier gut verkaufen kann (statt in Perth). Ein paar hundert Meter den ‚Ocean Drive‘ runter ist die Aussicht von den ‚Seaview Apartments’ aufs Meer hinaus dafür noch schöner - da ändert auch die Strasse dazwischen nichts.

15 March 2019

Ich bin schon einige Male im ‚Dôme‘ in Bunbury gewesen, denn hier gibt‘s WLAN (was an der Westküste sonst nicht üblich ist). Neben dem feinen Kaffee und der guten Küche (da hat Starbucks echt keine Chance) gefällt mir auch heute vor allem wieder die schöne Lage an der ‚Marlston Waterfront‘.

12 March 2019

„Achtung, fertig, los!“ Mitten in Bunbury über die Strasse Sackhüpfen ist Teil des Spiels ‚Deviator‘ an dem ich heute Abend teilnehme. Über bereitgestellte Smartphones mit Kopfhörern erhalten wir 15 Teilnehmer Anweisungen und versuchen verschiedene Posten in der Stadt zu finden und „Aufgaben“ zu lösen. Als eine Art Kunstprojekt steht aber der Spass und insbesondere das Ungewöhnliche im Vordergrund! Da habe ich ab und zu meine Komfortzone verlassen - aber gut, dass es keine Fotos vom ‚Pole Dancing‘ vor dem Rose Hotel gibt... 😊 [Das Ticket hat mir übrigens meine vorherige Vermieterin besorgt; die beiden haben Ihre Eheprobleme unterdessen in den Griff bekommen.]

11 March 2019

Nach meiner Joggingrunde bei untergehender Sonne mit Blick aufs Meer entlang vom Ocean Drive und vorbei am Leuchtturm habe ich zurück in der Unterkunft gerade noch den Sonnenuntergang vom Backyard aus sehen können.

9 March 2019

Der Aufdruck auf Gianlucas Surfer T-Shirt, das er am letzten Kurstag getragen hat, ist eine treffende Beschreibung dieser tollen Woche und ich weiss, dass mich die guten Schwingungen weiter begleiten werden 🙃

8 March 2019

Die ‚RYA Competent Crew‘ hat den Kurs bestanden 😀 und ich habe auf der ruhigen Rückfahrt in die Marina endlich Fotos von allen gemacht. Ich habe mich sehr gefreut, dass Kursleiter Gary zum Abschluss meine Fähigkeiten als Steuermann gelobt hat. Gleichzeitig hat er mir aber auch empfohlen unbedingt meine fehlenden Kenntnisse im Knoten knüpfen aufzufrischen... [Die ‚Red Anthem’ genannte, rote Australienflagge wird übrigens auf Schiffen anstatt der sonst blauen Flagge verwendet.]

7 March 2019

Der vierte Kurstag ist einfach beschrieben: „Regen, kein Wind“. Wir verlassen die Marina heute gar nicht und üben stattdessen das „Einparken seitwärts, rückwärts und vorwärts“ einer Segeljacht bis es jeder von uns mehrmals erfolgreich geschafft hat. Ziemlich müde, mit Muskelkater in den Waden vom ständigen von Board springen und Leinen festmachen und nass bis auf die Haut geht’s am Abend unter die heisse Dusche. Quasi als Belohnung gibt’s Abendessen im Restaurant und alle sind ein wenig stolz auf das heute erreichte und gelernte 😊

6 March 2019

Vorbei an der langen Busselton Jetty fahren wir mit Motorkraft wieder zurück zum Jachthafen und nutzen die Zeit für weitere Nacht-Navigationsübungen. Ein Hauch von Abenteuer kommt doch noch auf, als Kursleiter Gary auf dem Radar ein 120 m langes Kriegsschiff der Australischen Navy entdeckt, das uns im Dunkeln folgt...
Zurück in Quindalup hat der Wind nun komplett abgestellt und wir haben eine „ölige See“, was hier scheinbar nur selten vorkommt. Also dümpeln wir entspannt vor Anker und beobachten, wie gegen Abend das Licht über dem Meer immer faszinierender wird.
Am dritten Kurstag hat das Wetter umgeschlagen, es ist ziemlich bedeckt und der Wind hat fast abgestellt. Nach dem Mittagessen vor Quindalup versuchen wir es nordwestlich beim ‚Castle Rock‘, aber nach den windigen beiden letzten Tagen ist mit Segeln heute leider nicht viel los.

5 March 2019

Zurück in der ‚Busselton Marina’ geniessen wir am Abend zuerst die Dusche an Land und dann die schöne Abendstimmung über dem Jachthafen.
Auf der Rückfahrt nach Busselton hat mich Windstärke 6-7 am Steuer bei 9 Knoten Fahrt ziemlich aus meiner Komfortzone gebracht. Der ganze Vormittag war für uns Anfänger eine ziemlich wilde Sache, aber alle waren sehr konzentriert, weshalb auch keiner Fotos gemacht hat. Stattdessen gibt’s nur ein müdes Erinnerungsfoto in der Mittagspause vor Anker am ‚Busselton Beach‘. [Auf der Busselton Jetty im Hintergrund sind Esther und ich ja vor genau 5 Wochen schon einmal gewesen.]

4 March 2019

Wir ankern vor dem ‘Koombana Beach‘ in Bunbury, wo wir auch übernachten werden und kochen Abendessen auf dem Schiff. Nach dem schönen Sonnenuntergang fahren wir dann im Dunkeln noch Navigationsübungen in der ‚Koombana Bay‘. Das war ein langer, aber schöner Tag. [Meine erste Nacht auf einer Segelyacht ist dann aber etwas durchzogen gewesen...]
Bei Windstärke 6 sind wir durch den Nachmittag nach Bunbury (am Horizont sichtbar) gesegelt und ich habe zum ersten Mal eine halbe Stunde lang das Ruder gehabt 😊 [Natürlich hat von diesem „meine Welt bewegenden Moment“ niemand ein Foto gemacht.]
Heute hat endlich mein Segelkurs begonnen und auf dieser knapp 13 m langen Yacht werde ich die Woche verbringen ☺️ Die Kabinen sind kleiner als ich dachte und das Schlafen wird sicher „interessant“ werden... Dafür war die erste Stunde Segeln auf dem Meer vor Busselton bereits fantastisch.

3 March 2019

Sogar die Pferde haben sich in der Mittagshitze hingelegt und mir wird klar, dass ich meine heutige Jogging-Runde zum Strand runter wohl etwas spät begonnen habe. Da muss ich jetzt halt durch, auch wenn Schatten hier ziemlich rar ist...

2 March 2019

Auch um der schlechten Stimmung bei meinen Vermietern zu entfliehen fahre ich zum jährlichen ‚Krikke Boys Shootout‘ auf dem ‚Bunbury Speedway‘. Zum ersten Mal sehe ich hier ‚Sprint Racer‘, welche mit ihrem viel grösseren, rechten Hinterrad und den seitlich angebrachten, versetzten Flügeln absolut unförmig aussehen. Die Motoren haben aber mehr PS als ein Formel 1 Bolide und die Fahrer flitzen unter ohrenbetäubendem Lärm 😧 und viel Staub derart schnell ums unbefestigte, 530 m lange Oval, dass ein scharfes Bild nicht möglich ist. Zwischen den Ausscheidungsrennen (‚Shootouts‘) finden auch Rennen anderer Fahrzeugkategorien statt; die sehen zwar wie „normale“ Rennwagen aus, sind aber nicht so schnell wie die ‚Winged Sprint Racer‘ - dafür fast so laut...

28 February 2019

Nachdem ich im Garten lange genug „das Stöckchen“ geworfen habe, sind die Hunde zufrieden. Da war die Welt noch in Ordnung. [Später am Abend eskaliert leider der verbale Ehekrach meiner Vermieter derart, dass deren zur Hilfe gerufenen Verwandte vorbeikommen und am Ende sogar noch die Polizei aufbieten.]
Der Kaffee im ‚The Plant‘ in Bunbury ist immer noch ausgezeichnet - und heute gibt‘s auch ein feines Dessert dazu 😋 [Vor sechs Wochen sind Esther und ich schon einmal hier gewesen.]

27 February 2019

Erst nach dem Sonnenuntergang an den Strand zu gehen ist mal was anderes - und die Stimmung im letzten Tageslicht ist überraschend angenehm. Meine Vermieterin macht das aber eigentlich aus rein praktischen Gründen; weil dann niemand mehr am Strand ist, hat sie es mit den vier Hunden eben einfacher. Und mich hat sie wohl auch deshalb mitgenommen, damit ich ihr helfe, die nassen Hunde nachher wieder auf die Ladefläche vom Pickup zu hieven 😉

26 February 2019

Nach der langen Autofahrt ist die Atmosphäre am ‚Wyalup Point‘ in Bunbury sehr entspannt und ein Sonnenuntergang einfach immer wieder aufs Neue faszinierend.
Auf der ‚Old South Road’ unterwegs nach Bunbury treffe ich zufällig auf einen Schwertransport, der einen dieser mächtigen Muldenkipper transportiert, die wir vor knapp einer Woche in der Mine in Kalgoorlie gesehen hatten.
Esther ist gerade ins Northern Territory abgeflogen zu alten Bekannten in Katherine und so werde ich die nächsten drei Wochen unserer Weltreise meinerseits ‚solo‘ verbringen. Als Highlight erwartet mich eine Segelwoche in der ‚Geographe Bay‘ - also auf, wieder in den Süden von Perth.