Europe, Asia · 80 Days · 79 Moments · June 2018

11 weeks - girls adventure


24 August 2018

Es fühlt sich absolut garnicht so an, aber drei Monate sind tatsächlich heute schon rum. Heute heißt es zurück nach Deutschland fliegen. Es war eine unfassbare schöne Zeit die gerne noch länger hätte sein können. Wir können auf jeden Fall sehr viel mitnehmen was uns keiner mehr nehmen kann und uns immer in Erinnerung bleiben wird. Schweren Herzens haben wir also, heute morgen, ganz in Ruhe unsere Sachen gepackt. Nach einem letzten kleinen Spaziergang, durch die Straßen von Jakarta, ging es dann auch schon ab zum Flughafen. Eins ist sicher Indonesien, ist uns echt ans Herz gewachsen und es gibt hier noch einiges zu entdecken. Wir werden bei nächster Gelegenheit auf jeden Fall hierher zurück kommen. 🇲🇨❤️

23 August 2018

Mit dem Zug angekommen, wollten wir in Jakarta direkt in unsere Unterkunft gehen, um unsere Sachen abzulegen und die Stadt zu erkunden. Schnell war auch die Straße gefunden, in der unsere Unterkunft sein sollte, nur leider war dort keine Unterkunft mit unserem Namen. Nach einer ewigen Suche haben wir einige Sicherheitsleute vor einem Gebäude angesprochen. Zum Glück war dort auch ein netter Herr dabei, der direkt Englisch sprechen konnte. Nachdem wir ihnen unser Problem geschildert hatten, haben sie uns freundlicherweise ihre Hilfe angeboten. Unsere nächsten drei Stunden haben wir also damit verbracht unser Problem zu lösen. Letztendlich sind wir, nachdem wir selbst mit booking telefoniert haben, in einer neuen Unterkunft gelandet. Leicht genervt und leicht müde, haben wir uns also noch auf den Weg in die Stadt gemacht. Von der Jalan Surabaya (ähnelt einem Flohmarkt) ging es weiter in die Kota Tua. Dort sind noch die alten Gebäude von der Kolonialzeit der Niederländer zu sehen.

22 August 2018

Wieder in Bandung angekommen. Haben wir im selben Hostel gewohnt, da der Manager mega nett war und wir all unser Gepäck kostenlos stehen lassen durften und sogar unser Zimmer wieder bekommen haben. Eigentlich wollten wir für den nächsten Tag nochmal einen Scooter haben, um den Kawah Putih (einen Kratersee) zu besuchen. Unser Hostelmanager hat uns dann aber Angeboten uns mit seinem Kumpel auf den Motorrädern zu dem Krater zu fahren und danach noch zu Hot Springs. Wir mussten, ganz entgegen indonesischer Gewohnheit, sogar nur den Sprit zahlen. Da wir einen netten Tag zusammen hatten und die Jungs wirklich lieb waren haben wir uns entschieden, sie zum Abendessen einzuladen. Mit unserem letzten Nasi Goreng haben wir unseren Ausflug beendet. Gegen später haben wir uns zum Abschluss nochmal mit Key in einer Ginger Tea Bar getroffen, in der wir das Nationalgetränk mit rohem Ei getrunken haben, was erstaunlich gut geschmeckt hat.😊 Traurig haben wir uns dann von allen verabschieden müssen😢

21 August 2018

Nach drei Stunden Schlaf, wollten wir dem Meer und dem Stand nochmal auf Wiedersehen sagen! Also haben wir uns an der Straße kurz ein Nasi Campur Ayam gekauft und sind an den Strand zum frühstücken gegangen. Nach einem abschließenden Strand-Walk, bei dem wir nochmal allem Tschüss sagen konnten, ging es dann auch schon zum Flughafen. 🛫 Wieder in Bandung gelandet, sind wir leider direkt in der Rushhour gelandet und haben statt 20 min, 2 Stunden zu unserem Hostel gebraucht. Was aber überhaupt nicht schlimm war, denn unsere Fahrerin hat uns gleich mal aufgeklärt, dass morgen ein muslimischer Feiertag ist, an dem Kühe und Schafe direkt vor der Moschee geschlachtet werden und das Fleisch dann anschliessend an die Armen verschenkt wird. Daher sollten wir morgen, wenn wir etwas unternehmen wollen für alles mehr Zeit einplanen und nicht verwundert sein wenn überall tote Tiere rumliegen.

20 August 2018

Heute war Kims Geburtstag💗 spontan haben wir uns entschieden heute nochmal für eine Nacht nach Bali zu fliegen, um mit unseren neuen Freunden in Kuta feiern zu können. Schnell haben durch unsere Local connections alles organisiert gehabt. Den Tag vorher, haben wir noch schnell direkt am Flughafen unsere Tickets gekauft und schon ging es los. Wir konnten also nochmal zwei Tage Sonne, Meer und Strand genießen. Mit der Gitarre und kühlem Bier unseren letzten Sonnenuntergang am Strand erleben und Kims Geburtstag so zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Abends ging es dann zum Abschluss nochmal in unsere liebgewonnene Reggae Bar, in der wir die Nacht zum Tag werden lassen haben.

19 August 2018

Key wir kommen! In Bandung wollten wir uns mit Key treffen, den wir in Kuta kennengelernt haben, der aber zum studieren in Bandung wohnt. An unserem ersten Tag haben wir also ein paar organisatorische Dinge erledigt (Kims spontan Geburtstagstrip nach Bali morgens am Flughafen gebucht und die Weiterreise nach Jakarta). Danach haben wir uns mit Key getroffen, der uns seine Stadt gezeigt hat. Wir hatten zum Glück noch einen Scooter bekommen und so sind wir ein Stück außerhalb auf einen Berg mit Wald gefahren. Nach einer kurzen Wanderung inklusive Ginger Tea Pause, haben wir einen schönen Sonnenuntergang über der Stadt Bandung sehen können. Zum Abendessen haben wir uns entschieden Pasta zu kochen. Nach unserem Einkauf sind wir also zu Key gefahren und haben zusammen gekocht. Genau diese Momente haben für uns unsere Reise ausgemacht und uns das Gefühl gegeben zu Hause zu sein. Gemeinsam haben wir dann in Kims Geburtstag rein gefeiert und die ganze Straße hat mit uns gefeiert 🎂🍾

17 August 2018

Eigentlich sollte es heute für uns weiter nach Bandung gehen. Mit dem Speedboat ging es also zurück nach Jepara auf Java. Da wir zwei Mädels auf dem Schiff kennengelernt haben, die auch weiter nach Semarang wollten, haben wir uns diesmal ein GO🚗CAR gegönnt. Von Semarang aus wollten wir mit dem Zug weiter nach Bandung. Leider wurde uns aber gesagt, nachdem wir zwei Stunden gewartet haben, dass alle Züge für den heutigen Tag ausgebucht sind und wir nur ein Ticket für den nächsten Tag kaufen können. Von der Zeit her war es auf jeden Fall kein Problem, wir haben solche Verzögerungen immer mit eingeplant, aber Semarang, gehörte nicht zu unseren Traumzielen. Die Stadt hat nämlich nicht sehr viel zu bieten und Englisch war auch kaum verbreitet. Mit Händen und Füßen haben wir uns also unseren restlichen Tag gestaltet und wurden wie außerirdische auf der Straße betrachtet. Alle wollten ein Foto oder uns anfassen. Dafür hat man dort echt gut geschlafen und wir konnten Schlaf gut gebrauchen 😅

16 August 2018

An unserem letzten Tag haben wir uns dazu entschieden, einen Roller zu mieten und noch ein letztes mal über die Insel zu crusen. Wir sind also von Traumstrand zu Traumstrand gefahren und haben uns treiben lassen.🏖

15 August 2018

Nach dem Frühstück wurden wir auf dem Scooter in den Hafen gefahren und mit einer Menge weiteren Touristen auf viele kleine Boote verteilt. Die Menschenmassen haben sich jedoch, vorallem beim schnorcheln, ziemlich gut verteilt. Auf den Inseln war dann zwar schon ziemlich viel los, aber das hat uns nicht wirklich gestört. Wir haben sowieso die ganzen indonesischen Jungs wie Magnete angezogen. Keine Ahnung, ob wir zu blond, zu blauäugig oder zu nett sind. Wir hatten auf jeden Fall nach zwei Minuten auf der Insel neue Freunde gefunden, mit denen wir einen lustigen Tag verbracht haben. Beim schnorcheln haben wir sogar tatsächlich noch einmal das Glück gehabt Schildkröten zu sehen🐢 zum Mittagessen sind wir wieder auf eine kleine Insel gefahren und haben frischen Fisch gegrillt, den es dann mit Reis, Gemüse und einer guten Sambal Soße zum essen gab. Dort wurden wir dann auch abends zu einem Bonfire am Strand eingeladen. (Indonesische Partnerbörse für weiße Frauen, war trotzdem ganz nett)

14 August 2018

Angekommen an unserem Hostel auf der Insel , wurde uns dann erstmal gesagt, dass es auf booking.com eine Überbuchung gab und wir kein Zimmer haben 😤 Da auf Lombok die Erdbeben waren, haben viele Reisende umgeplant und sind auf Karimunjawa gelandet. Laut den Einheimischen war die Insel noch nie so ausgebucht wie diesen August. Wir haben uns also mit dem Typen aus dem Hostel auf die Suche nach einer neuen Bleibe gemacht. Nach ungefähr einer Stunde haben wir dann auch endlich ein schönes, bezahlbares Zimmer gefunden. Und die Unterkunft war ein Traum. Von unserem Zimmer konnten wir direkt ins Meer springen und die Atmosphäre war total familiär. Nachdem die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden waren, haben wir uns schnell wie zu Hause gefühlt. Für den nächsten Tag haben wir dann direkt eine Schnorcheltour inklusive Insel hopping gebucht. 🏝
Auf Empfehlung unseres Rezeptionisten haben wir uns morgens um halb sieben auf den Weg zur Fähre gemacht, um ein Ticket für das Speedboat zu bekommen, das um 9 Uhr fährt. Trotzdem war die ganze Abfahrtshalle schon überfüllt und wir haben drei Stunden gebraucht, bis wir unser Ticket hatten. Da Einige tatsächlich Angst hatten kein Ticket für das Boot mehr zu bekommen, hat sich die Stimmung etwas aufgeheizt und alle haben sich gedrängelt, da hat das gleich noch viel länger gebraucht 😅 Die Fahrt auf dem Boot war dann nochmal etwas aufregend, da ziemlich hoher Wellengang war. Das Boot ist wie in Spielzeug umhergeschaukelt und dem halben Boot ist schlecht geworden. Wir haben erstmal unser Frühstück ausgepackt und ein nettes Gespräch mit dem Zahnarzt von Karimun angefangen, der in der Reihe mit uns saß und völlig aufgeregt war mit zwei weißen Mädels zu quatschen.

13 August 2018

Von Jogjakarta haben wir uns auf den Weg nach Karimunjawa gemacht. Einer kleinen Insel über Zentral Java. Mit dem Bus ging es zunächst nach Semarang. Als wir dort endlich unter Todesangst angekommen waren (unser Fahrer war sehr indonesisch) wurden wir zum Fährhafen nach Jepara weitergeleitet. Dort sind wir in einem Local Bus gefahren, der immer weiter Leute eingesammelt hat und vom Fahrgefühl also alle asiatischen Vorurteile erfüllt hat😊 Da die Fähren nach Karimun nur einmal am Tag fahren und das meist nur morgens, hatten wir die für heute verpasst. Wir haben uns also eine nette Unterkunft gesucht, und eine Nacht direkt am Hafen von Jepara geschlafen.

12 August 2018

Malang - Jogjakarta 🚂🚇 Nach weiteren 7 Stunden Zugfahrt sind wir endlich von Malang in Jogjakarta angekommen. Wir haben uns entschieden in einem Homestay außerhalb der Stadt zu wohnen. Gelandet sind wir dann bei einer total süßen und netten kleinen Familie, die uns aufgenommen und herzlich umsorgt haben. Den Tag danach haben wir uns einen Roller genommen und sind zum berühmten buddhistischen Tempel Bodobudur gefahren. Dadurch das dieser zu den UNESCO Welterbe gehört, war der Eintritt ziemlich teuer. In der Anlage angekommen, waren die meisten Local Tourists und wir durften wieder jede Menge Fotos machen. Das Tempel Gebäude war wirklich beeindruckend. In die Wände waren extrem filigrane Wandbilder gehauen, die sich trotz der riesigen Fläche nicht zu wiederholen scheinen. Von der obersten Ebene hatte man einen beeindruckenden Ausblick und konnte die einzelne Anordnung der Glocken erkennen. In der Malioboro Street im Herzen von Jogjakarta haben wir den Tag dann ausklingen lassen.

10 August 2018

Unser Tag begann heute schon um 2:00 Uhr morgens. Mit dem Scooter haben wir uns mitten in der Nacht von Malang aus auf den Weg zum Vulkan Bromo gemacht. Unser Plan war es pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem King Kong Hill zu sein. Dadurch das alles im Umkreis von bestimmt 5 km um den Bromo nur aus Sandwüste besteht haben wir es leider nicht bis zum unserem Ziel geschafft. Trotzdem hatten wir einen unglaublichen Sonnenaufgang irgendwo im nirgendwo der Sandwüste, wo wir ganz in Ruhe das Farbenspiel genießen konnten.🌄 Danach haben wir uns durch die Sandwüste mit unseren schmalen Roller reifen wieder zurück zum Bromo gekämpft. Am Fuß des Vulkans haben wir erstmal unser Frühstück ausgepackt, uns gestärkt und die Touristenmassen abgewartet. Wir konnten also ziemlich entspannt und mit nur einer kleinen Gruppe von Touristen den atemberaubenden Ausblick in den Krater des brodelnden Bromo bestaunen.🌋

9 August 2018

Nach dem wir in Malaysia nur mit Reisebussen reisen konnten und auf Bali nur mit Taxis oder kleinen local Bussen, haben wir uns dazu entschieden in Java den Zug zu nutzen. Das ist auch die einfachste und meistens auch schnellere Lösung für die langen Strecken. Also haben wir uns von Banyuwangi auf eine beinahe 8-stündige Zugfahrt nach Malang gemacht. Die Sitze sind zwar etwas unangenehm, dafür trifft man immer total nette Einheimische die sich gerne mit einem unterhalten und auch ihr Essen mit uns teilen.🍪🍰 Es ist auch unglaublich entspannend mit dem Zug durch die kleinen Dörfer zu fahren, die Menschen Leben und Arbeiten zu beobachten. Es ist noch immer erstaunlich mit wie wenig wir Menschen eigentlich leben können und dabei trotzdem Zufriedenheit und Glück ausstrahlen. Auch die Rolleransammlungen vor den Bahnübergängen oder Eltern mit ihren kleinen Kindern, die die vorbeifahrenden Züge fasziniert betrachten sind Eindrücke, die wir so schnell nicht wieder vergessen werden.

8 August 2018

00:30 Uhr! Komplett verschlafen wurden wir von unserem Fahrer abgeholt. Und hatten eine zwei stündige Fahrt vor uns, zum Vulkan Ijen. 🌋 Von diesen blauen Flammen wollten wir uns unbedingt mal selbst ein Bild machen. Tapfer haben wir also für zwei Stunden mitten in der Nacht den Vulkan mit extremen Steigungen bezwungen. Oben angekommen war alle Müdigkeit wie weggeblasen. Um die berühmten blauen Flammen zu sehen mussten wir in den Krater hinabsteigen. Um vor dem starken Schwefel Geruch etwas geschützt zu sein, haben wir also unsere Atemmaske aufgesetzt und haben uns den anderen Menschen angeschlossen. Die "blaue Lava" war dann tatsächlich viel kleiner, als wir uns sie vorgestellt hatten, aber trotzdem schön anzusehen. Eine viel krassere Erfahrung war jedoch der Schwefel Rauch. Sobald der Wind gedreht hatte, hatte man das Gefühl regelrecht zu ersticken. Beinahe blind vor Rauch, hustend und mit tränenden Augen haben wir uns also nach kurzer Zeit wieder hinaus aus dem Krater geflüchtet.

7 August 2018

Bye bye Bali! 😓 Schweren Herzens mussten wir Bali heute hinter uns lassen und sind nun weiter gereist nach Java. Mit einem Local Bus sind wir von Denpasar nach Gilimanuk gefahren, um von dort aus mit der Fähre nach Java überzusetzen. In Java angekommen, haben wir direkt mal eine Tour auf den Vulkan Ijen gebucht, die direkt in dieser Nacht um 00:30 Uhr los ging. 🌋 Was für uns bedeutet, dass wir den Schlafmangel der letzten Woche auch jetzt erstmal nicht nachholen können.

5 August 2018

Heute war ein etwas trüber Tag und die Wellen waren nicht die besten zum surfen. Dennoch haben wir uns mit unseren Surfbrettern ins Wasser gestürzt und waren ein paar Stunden surfen. Als das Wetter gegen Mittag nicht besser werden wollte und es anfing zu regnen, haben wir beschlossen ins Hotel zurück zu gehen, zu duschen und dann eine Post zu suchen, um endlich unsere Postkarten zu verschicken. Da wir aber verpeilt hatten, dass ja heute Sonntag ist hatte die Post zu. Auf dem Weg zurück zum Hotel ist plötzlich völlige Panik auf der Straße ausgebrochen. Im ersten Moment dachten wir es sei ein Autounfall passiert, bis wir dann aber realisierten, dass es schon wieder ein Erdbeben ist. Auch diesmal war direkt wieder die Frage nach einem Tsunami, vor allem da diesmal auch eine Tsunami Warnung raus ging. Aber nach etwa 1h gab es dann auch direkt wieder Entwarnung. Und wir haben mit ein paar netten Jungs aus unserm Hotel, den Abend mit einer Parti Mensch ärgere dich nicht ausklingen lassen. ?

4 August 2018

Ab heute hieß es wieder jeden morgen früh aufstehen um die besten Wellen des Tages nutzen zu können🏄🏼‍♀️ die nächsten drei Tage, bevor es dann nach Java ging, waren eigentlich alle ziemlich gleich. Morgens früh raus, den ganzen Tag am Strand surfen, Abends feiern gehen, irgendwann mal n bisschen schlafen und am nächsten morgen dann direkt wieder an den Stand surfen🌴 Und natürlich hat man auch dabei wieder die ein oder andere neue Bekanntschaft gemacht. Auch haben wir uns im essen ein wenig ausprobiert. Und da hier ja so ziemlich alles gegessen wird, hat sich Svenja erstmal chicken Füße andrehen lassen, die wir dann Probiert haben. Allerdings haben sie den Katzen am Ende wohl doch besser geschmeckt als uns😅😂🙆🏼‍♀️

3 August 2018

Da wir es beim letzten Mal nicht mehr geschafft hatten, haben wir die Gelegenheit heute, dass wir wieder in Kuta sind, direkt mal genutzt, uns einen Scooter gemietet, und haben uns auf den Weg nach Uluwatu gemacht. In Uluwatu gibt es ebenfalls noch einen sehenswerten Tempel der direkt an die Klippen gebaut wurde und viel Affen beherbergt.🐒 Der Tempel war wieder erstaunlich gut in die Klippen gebaut. Das einzige das unsere Freude nach einiger Zeit etwas trübte waren die Affen. Zwar wussten wir, dass diese Besucher beklauen, jedoch haben wir nicht damit gerechnet, dass auch Brillen von der Nase weggeklaut werden. Doch genau das ist Kim passiert. Plötzlich hatte der Affe ihre Brille in der Hand und zerbissen. Erst mit dem Obst eines Tempelwarts ließ der Affe die Brille wieder fallen. Anschließen haben wir uns es trotzdem nicht nehmen lassen, direkt noch den Strand in Uluwatu auszunutzen, der um einiges ruhiger ist als der in Kuta. 🌴

2 August 2018

Back in town! Irgendwie gibt es immer eine Stadt in der man sich zuhause fühlt. Wir haben unser Zuhause, auf Bali, in Kuta gefunden, und genau da ging es für uns heute wieder hin. Wir hatten hier schon beim ersten Mal super nette Leute kennengelernt und dem ein oder anderen konnten wir jetzt nochmal “Hallo” sagen. Zudem hieß es auch endlich wieder, zurück aufs Surfbrett!🏄🏼‍♀️😍

1 August 2018

Auch einen Tag mal nichts tun, einfach nur chillen, den ganzen Tag faulenzen und schlafen, tut nach drei Monaten auf Tour mal gut. Und genau das haben wir heute gemacht, NICHTS!😇 naja shoppen waren wir, aber das geht ja immer 😊

31 July 2018

Mit dem Scooter haben wir heute mal wieder ein bisschen Strand-Hopping gemacht, da auch um Candidasa die Strände gut zum schnorcheln sein sollten. In Padang Bai am White Sand Beach war unserer erster Stopp. Normalerweise ist das Meer in dieser kleinen Bucht ziemlich ruhig und angenehm zum Schwimmen. Seit zwei Wochen spielt das Meer aber ein bisschen verrückt und so waren ziemlich hohe Wellen in der Bucht. Sogar die kleinen Warungs entlang des Strandes wurden überspült und so war es dort leider nichts mit schwimmen. Weiter ging es also. Nach ein zwei Stopps, bei denen wir beides mal keinen Strand gefunden haben, bei dem wir schwimmen gehen konnten, haben wir uns auf den Weg zum Virgin Beach gemacht. In dieser kleinen Schlucht hatten wir dann auch endlich das Glück ins Wasser gehen zu können. Zwar war alles etwas aufgewühlt und die Strömung relativ stark, aber hier haben wir in weißem Sand und türkisfarbenen Wasser unseren restlichen Tag verbracht.

30 July 2018

Heute haben wir uns von Amed aus auf den Weg nach Candidasa gemacht. Dabei wurden wir zuerst durch eine Parade gläubiger Hindus aufgehalten, die immer wieder ihre Umzüge mit Musik, Tanz und Gebeten durch die Straßen der Ortschaften machen. Danach ging es weiter und wir haben uns gerade gelobt für die Idee mit dem Roller unsere eigene Route zu fahren, da macht es mitten am Berg einen Knall und unser Hinterreifen am Roller ist geplatzt 😓 wir waren schon etwas außerhalb vom Ort und die ganzen Straßen waren voll. Plötzlich hat ein netter Typ angehalten, der uns unseren Roller bis zur nächsten Werkstatt geschoben hat, während wir auf seinem Roller hinter ihm hergefahren sind. Letztendlich war die Werkstatt gar nicht soweit weg, trotzdem kam der Junge völlig verschwitzt unten an. Da er die Leute dort kannte und wir ihm unendlich dankbar waren, waren wir bereit einen für lokale Verhältnisse völlig überhöhten Preis zu zahlen. In der Hoffnung, dass er am Ende auch etwas davon haben wird.

29 July 2018

Heute wurden wir etwas unsanft, um 6 Uhr morgens, wortwörtlich, von einem Erdbeben, aus dem Bett geworfen. Zuerst waren wir so verschlafen und haben es nicht wirklich kapiert was gerade eigentlich passiert, als einige dann aber Panik bekommen haben und die ersten Fragen nach einem Tsunami gestellt wurden, wurden auch wir etwas unruhig. Vorallem als dann noch einige Nachbeben kamen, die wir dann bei vollem Bewusstsein mitbekommen haben. Als wir diesen Schrecken dann einigermaßen verarbeitet hatten und alles gut gegangen ist, haben wir uns entschieden ein bisschen Strand-hopping zu machen, da die Strände um Amed optimal zum schnorcheln sind. Das Meer war aber heute ziemlich aufgewühlt und ziemlich viel Müll wurde angespült. Um überhaupt etwas zu sehen musste man ziemlich weit hinausschwimmen. Vielleicht waren das die Auswirkungen von dem Erdbeben gewesen. Am Ende sind wir deshalb doch wieder am Amed Beach gelandet, da dieser einfach am schönsten zum schnorcheln war.

28 July 2018

Der erste Stopp unseres Road-trips war Amed. Nach unserer Ankunft in unserem local Hostel, in dem wir mal wieder in einem Schlafsaal geschlafen haben, haben wir uns direkt auf den Weg zum Strand gemacht. Wir hatten schon gehört, dass das Meer dort gut zum Tauchen und Schnorcheln geeignet ist. Nachdem wir dann das erste mal im Wasser waren, wurden alle unsere Erwartungen übertroffen. Die Unterwasserwelt war genauso paradiesisch wie beim Tauchen, nur das es hier schon genügte mit dem Schnorchel vom Strand aus ins Wasser zu gehen. Zwar waren in Strandnähe einige Korallen schon tot, da zu viele Menschen darauf getreten waren. Je weiter man jedoch hinausging, desto schöner, bunter und größer wurden die Korallen und Fische. Hier hatte ich sogar das Glück nochmal einer Meeresschildkröte zu begegnen, die genau neben mir zum Atmen auftauchte und wir so ein bisschen gemeinsam schwimmen konnten.🐠

27 July 2018

Heute machten wir uns schon um 5 Uhr auf den Weg nach Denpasar, da wir hier unseren VISA Agenten an der Immigrationen office treffen sollten. Dort mussten wir für die Verlängerung unseres Visums, Fingerabdrücke abgeben und ein Foto machen lassen. Nach 10 min war die ganze Prozedur aber schon erledigt und wir machten uns auf die Suche nach einer Bleibe für eine Nacht in Denpasar. Hier haben wir dann auch kurzerhand beschlossen, einen unserer Rucksäcke dort zu lagern, und mit einem Scooter und unserem minimierten Gepäck, für sechs Tage einfach über die Insel zu crusen. 🛵🌴 Für den restlichen Tag haben wir uns dann in Canggu an den Strand gelegt, Surfer beobachtet und unsere Route geplant. In Kuta wurde uns von den Jungs erzählt, dass man in 20 min zwischen den Stränden hin und her laufen könnte. Das wollten wir dann auch mal ausprobieren und sind zu dem Entschluss gekommen, dass sie keine Ahnung haben oder vielleicht den Scooter meinten😅

26 July 2018

Bei dem netten kleinen Warnung, bei dem wir unseren Rollen geparkt hatten, legten wir noch eine kleine Essenspause ein. Bei einer wunderschönen Aussicht auf die Reisfelder haben wir uns unser Mee Goreng und Nasi Goreng schmecken lassen. 🍲
Die Wasserfälle waren wirklich wunderschön und boten sogar die Möglichkeit in dem Becken davor schwimmen zu gehen. Zwar mussten wir teilweise ziemlich holprig hin klettern, aber das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Erstaunlich war nur das tatsächlich beinah alle Leute einen Guide dabei hatten und einer sogar kam und meinte wir sollen seiner Mädelsgruppe auf keinen Fall erzählen, dass man die Wasserfälle auch ohne Guide machen kann. Wir haben also den Rest des Tages damit verbracht im Wasserfall baden zu gehen und die Natur auf uns wirken zu lassen. 🏞
Nach dem dolphin watching, ging es dann, zu dritt auf einem Scooter, zurück zu unserem homestay. Dort angekommen, wurde nach einem guten Mee Goreng Frühstück der nächste Roller organisiert, damit wir uns auf den Weg zu dem Sekumpul Wasserfall machen können. Letztendlich handelt es sich dabei um zwei beeindruckende ziemlich große Wasserfälle. Zu unserem Glück haben wir uns im voraus informiert, dass man die Wasserfälle problemlos alleine machen kann, denn als wir oben an der Straße ankamen, wollte man uns zunächst einmal einen Guide aufquatschen. Die Straße die dann letztendlich zu Wasserfall führte, oder zumindest bis zu dem Warung bei dem wir parken wollten, war dann zwar sehr holprig und erinnerte von der breite eher an einen Wanderweg. Aber wir haben das gut gemeistert und für uns beschlossen, dass wir jetzt auf allen Straßen in jeder Situation Roller fahren können 😀
In aller Frühe wurden wir abgeholt, um für den Sonnenaufgang und das Dolphin Watching raus aufs Meer zu fahren. Diese Aktion war ziemlich touristisch und mit hundert anderen kleinen Booten mit jeweils vier Leuten haben wir Lovina Beach verlassen. Das Dolphin Watching war dabei schön und grausam zu gleich. Schön war es natürlich die Delphine in ihren Schulen zu beobachten und ihre Sprünge aus dem Wasser zu beobachten. Grausam war, dass die Boote eine regelrechte Jagd auf die Tiere gemacht haben. Sobald ein Delphin gesichtet wurde, wurde der Motor angeschmissen und alle haben sich an den Ort gestürzt. Da konnten wir nur hoffen, dass die Tiere daran gewöhnt waren und nicht vor lauter Stress einen Herzinfarkt erlitten haben😅 Der Sonnenaufgang war für uns also um einiges entspannter zu beobachten.

25 July 2018

Heute ging es morgens nach dem Frühstück mit dem Bus und dem Schiff zum Tauchen nach Pulau Menjangan. Eine kleine Insel im Nordwesten Balis. Unsere Ausrüstung hatten wir schon dabei. Auf dem Schiff haben wir dann eine kurze Einweisung erhalten, bevor es direkt rückwärts vom Boot ins Wasser ging. Entgegen all unserer Erwartungen, hatte keiner von uns beiden Probleme mit dem Atmungsgerät oder dem offenen Meer. Da wir nur zu dritt waren und das andere Mädchen schon ihren Tauchschein hatte, konnten wir mit unserem Instructor also problemlos direkt in die Tiefe. Die Unterwasserwelt war ein absoluter Traum. Gefühlt waren wir im Paradies gelandet. Die Korallen waren richtig schön bunt. Die Fische ebenfalls. Vom Nemo bis zum Kofferfisch haben wir alles gesehen. Danach gab es Mittagessen auf dem Boot. Nach einer kurzen Pause und Ortswechsel ging es zum nächsten Tauchgang. Hier hatten wir sogar das große Glück eine riesige Meeresschildkröte zu sehen und sie für einige Zeit zu beobachten.🐢

24 July 2018

In Lovina angekommen, wurde uns zunächst einmal eine Tauchtour angedreht. Nach dem wir dazu noch ein Sunrise Dolphin Watching ausgehandelt haben, haben wir sie dann für den nächsten Tag auch gebucht. In unserem Homestay angekommen, waren wir dann völlig ausgehungert und sind erstmal in einem klassischen local Warung essen gegangen. Das Nasi Ayam war zwar lecker, aber leider wollten sie am Ende mehr Geld, als sie zu Beginn gesagt haben. Das war ein bisschen Schade, aber ich glaube damit muss man sich auf Bali als Weißer irgendwann abfinden. Auf dem Weg zum Strand haben wir dann noch den Deutschen Auswanderer Ernst kennengelernt, der sich dazu entschieden hat, mit der Rente nach Bali auszuwandern. Er wohnt in Lovina direkt am Strand und hat uns dann über sein Grundstück auf den Strand laufen lassen. Dabei haben wir noch seine Kühe kennengelernt und erfahren, wie das Leben auf Bali so ist und warum wir dort niemals hin auswandern sollten 😊

23 July 2018

Von Ubut aus sind wir heute auf den Mount Batur gefahren, um unseren ersten Vulkan in Indonesien zu erklimmen 💪 Wir haben extra keine Sunrise Tour gebucht, um die ganzen Touristen Massen zu umgehen und nicht wie in einer Ameisenstraße den Berg besteigen zu müssen. Endlich angekommen am Fuß des Vulkans wurde uns jedoch erläutert, man dürfe ohne Führer nicht nach oben. Also mussten wir wohl für einige Euros einen Guide bezahlen der Mittags mit uns hochgelaufen ist. Es war ein wirklich tolles Erlebnis, vorallem weil kaum Menschen da waren. Wir haben lediglich vier andere mit einem Guide getroffen. Ansonsten konnten wir die Natur und den Ausblick ganz für uns alleine genießen. Beeindruckend war auch die Hitze, die aus den Steinlöchern des Vulkans kommt. Natürlich weiß man, dass ein Vulkan heiß innen ist, aber selbst an der Oberfläche konnten wir diese noch erstaunlich stark spüren.

22 July 2018

Our last Stopp of the day. Ein kleiner Wasserfall mitten im Nirgendwo🌴
Nach unserem Tempel Besuch hat uns ein netter Einheimischer eine kleine Tee- und Kaffeeplantage ganz in der Nähe empfohlen, bei der man kostenlos ein paar Kostproben machen kann. Und genau da sind sind wir spontan als nächstes hingefahren. Auch hier wurde der berühmte Luwak Kaffee produziert und wir könnten uns aus nächster Nähe einmal anschauen wie dieser hergestellt wird. Anschließen haben wir eine Kaffee und Tee Probe machen dürfen. Unsere Rezessionen sind durchweg positiv ausgefallen und es hat sich gelohnt, mal alle balinesischen Sorten zu probieren.
Das besondere am Pura Tirta Empul sind die heiligen Quellen. Alle Hindu Tempel sind vom Aussehen relativ ähnlich, aber die Möglichkeit sich von allem zu bereinigen gibt es nur in wenigen. Dabei gibt es zwei Becken mit einigen Wasserausgängen, aus denen das heiligen Quellwasser kommt. Hineingegangen wird mit seinen Klamotten, also dem Sarong und T-shirt. Vor jedem Wasserstrahl wird gebetet und sich dann mit dem Kopf darunter gestellt. Normalerweise kann man das auch als Tourist durchgehen, aus Respekt vor den Einheimischen und wirklich betenden haben wir uns aber dagegen entschieden. Es gab schon genug andere die ihre Ruhe gestört haben.
Weiter ging es zum Gunung Kawi. Gunung bedeutet auf Deutsch dabei Berg und genau in diesen Berg wurde der Pura Gunung Kawi eingemeiselt. Es war beeindruckend, wie diese Gebetsstätte mit der Natur verschmolzen ist. Das ganze wirkte nicht unpassend oder protzig, sondern es gehörte dahin und wurde zu einer Einheit.
Auch heute stand wieder ein kleiner Scooter Road Trip auf unserem Plan. Einfach raus aus dem ganzen Getümmel in Ubud, und die ganze Hektik und den Stress in der Stadt hinter uns lassen. Unser erster Stopp waren die bekannten Reisplantagen Tegalalang in der Nähe von Ubud. Eigentlich findet man überall in Bali solche Reisplantagen aber diese waren extra für die Touristen noch mal etwas schöner hergerichtet worden. Und es gab die ein oder andere touri-Attraktion für die man natürlich wie immer extra zahlen musste🙄😅😂

21 July 2018

Heute ging es dann auch schon weiter nach Ubud. Hier hieß es heute erstmal einen VISA Agenten aufsuchen, der uns bei der Verlängerung unseres Visums helfen sollte. Nach dem wir das erledigt hatten, haben wir uns noch ein wenig von der Stadt treiben lassen um uns einen ersten Eindruck von Ubud zu schaffen. Doch genau wie in Kuta, ist alles hier sehr touristisch aufgemacht. Auch hier findet man keine ruhige Minute, in der dir keiner ein Taxi oder sonstiges verkaufen möchte. Auf den Straßen sind tagsüber eigentlich nur weiße zu sehen. Alles ist sehr stressig dort und der Verkehr ist der Horror. Gefühlt gibt es in Bali keine Straßen regeln hier fährt man nach dem Prinzip, “fahr oder stirb”. Zu unserem Glück konnten wir uns sehr schnell anpassen und uns dieses Prinzip zu Herzen nehmen.😅😂

20 July 2018

Unser letzter Stopp des Tages war der Pura Ulun Tempel der am Rande des Sees Bratan liegt. Normalerweise könnte man hier einen beeindruckenden Sonnenuntergang genießen, aber das Wetter hat uns ein bisschen ein Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch war es ein wunderschönes Gebilde, das in den See hinaus gebaut wurde. Zurück ging es dann über einen Pasar mitten in den Bergen, auf dem wir das erste mal eine Menge heimische Früchte probiert und auch gekauft haben. Nach einer kurzen Pause in Bedugul sind wir dann auf dem Nachtmarkt in Tabanan gelandet und haben unseren ersten Martabak und andere indonesische Spezialitäten probiert.
Auch an einer der berühmten Reisplantagen von Bali kamen wir natürlich vorbei. Generell war die Landschaft auf unserer Fahrt hauptsächlich von Reisfeldern geprägt. Wir mussten uns also keinen Stress machen, diese irgendwo zu verpassen 😅
Ein kleiner Temple mitten im Wald gehörte auch zu einem unserer Zwischenstopps. Wenn man in Indonesien einen Hindu Tempel besucht gehört es natürlich auch immer dazu einen traditionellen Sarong zu tragen, sowohl die Männer als auch die Frauen tragen dabei einen.
Auch heute hatten wir wieder einen Scooter und haben einen kleinen Day- Road trip gemacht 🛵 Einfach ein bisschen von der Umgebung treiben lassen. Unser erster Stopp war ein kleiner Wasserfall, etwas versteckt zwischen Reisfeldern. Dadurch war er sehr unberührt und wir konnten die Natur und die Ruhe für uns ganz alleine genießen.

19 July 2018

Der nächste Stopp hieß Tabanan, eine Stadt nicht weit von Kuta. Nach dem ganzen Touristen Trubel in Kuta war es eine gelungene Abwechslung. Wir wohnten hier in einem netten kleinen Homestay, das sehr familiär war. Gerade angekommen haben wir uns auch gleich einen Roller gemietet und sind zum berühmten Wassertempel „Tanah Lot“ von Bali gefahren, um uns dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Es ist ein beeindruckend großer Tempel, der schön in die Natur und das Meer integriert wurde. Hier haben wir auch, zum ersten Mal, den berühmten Luwak Kaffee von Bali/Indonesien probiert.

15 July 2018

Nach einem kurzen Unterkunftswechsel sind wir in einem total tollen Hostel in Kuta gelandet. Die Atmosphäre war super und die Menschen waren offen und hilfsbereit. Wir waren einfach eine Community und haben mega viel Spaß zusammen gehabt. Tagsüber sind wir jeden Tag mit einer anderen Gruppe an den Strand zum surfen, um dort unsere Skills zu erlernen und zu verbessern und abends ging es zum Abendessen zurück ins Hostel. Gemeinsam wurde gegessen, danach die Gitarre ausgepackt, ein bisschen gesungen und viel geredet und gelacht. Anstatt drei Nächte haben wir hier fünf verbracht. Unsere erste Woche auf Bali war damit viel zu schnell zu Ende und ein bisschen traurig haben wir uns alle auf die Weiterreise gemacht.

13 July 2018

Heute hieß es dann erst mal ganz in Ruhe ausschlafen und entspannen. Nachdem wir unseren ganzen Schlaf nachgeholt hatten,haben wir uns kurzer Hand zum Surfstrand von Kuta aufgemacht um dort schon mal die Lage abzuchecken, damit es dann so schnell wie möglich aufs Brett gehen kann. 🏄🏼‍♀️ Auch hier wurde man von allen Ecken nur belagert und jeder wollte dir etwas verkauften. Auch dass nun die Sommerferien überall angebrochen waren bekamen wir sofort zu spüren. Dennoch war Kuta Beach der perfekte Strand für einen Surfkurs, den wir auch direkt für die nächsten Tage vereinbart hatten.

12 July 2018

Indonesien wir kommen! Heute war es nun soweit und für uns ging es weiter nach Bali. Über die Nacht haben wir uns also auf den Weg gemacht und sind um 1:30 Uhr nachts endlich am Flughafen angekommen. Dort wurden wir direkt von hunderten Taxifahrern bestürmt, die uns zu unserem Hotel fahren wollten. Die Preise wurden uns tatsächlich schon direkt in Euro vorgetragen, was uns zunächst einmal richtig genervt hat, da es für unsere Verhältnisse zwar nicht sehr viel Geld war, was sie haben wollten, in ihrer Währung es aber ein ganzer Batzen Geld ist. Nach vielen Diskussion und kurzem verhandeln, sind wir um 3 Uhr morgens endlich müde ins Bett gefallen.

8 July 2018

Für uns ging es dann wieder zurück nach Kuala Lumpur, wo wir die restlichen Tage bis zu unserem Flug verbrachten. Es fühlte sich schon an wie ein zweites Zuhause und man konnte sich von der Stadt einfach treiben lassen. So konnten wir uns nochmal gut sortieren und diente erledigen wie Wäsche waschen bevor es dann ab nach Bali geht. 🛫 Am 11. Juli haben wir noch einen Tagesausflug in die Genting Highlands gemacht. Aber da man auch in Malaysia alle Casinos erst ab 21 Jahren betreten darf, war es für uns einfach nur ein riesen großes Einkaufszentrum mitten im Urwald auf einem Berg😅 in dem wir unsere Zeit mit Bowling und shoppen verbracht haben.

5 July 2018

Nach unseren ganzen Überlegungen, was wir uns noch ansehen könnten und wo wir noch hingehen sollten, haben wir uns entschieden noch ein bisschen mit Jan und Raphi zu reisen. Da ihre Anreise nach Melaka nicht ganz so funktioniert hat, wie sie sich das vorgestellt hatten, haben wir uns also in Melaka verabredet, da sie letztendlich am selben Tag angekommen sind wie wir. Zwar waren wir schon in Melaka gewesen, aber uns ging es dabei um den Spaß miteinander und genau dafür hatten wir die übrigen Tage auch eingeplant. Leider lief auch bei unsere Anreise nicht alles wie geplant und wir sind erst mit zweistündige Verspätung angekommen, aber da die Jungs alles für uns schon organisiert hatten, war das kein großes Problem. Unser Hostel war unser erstes Capsule Hostel, was eine super Erfahrung war und so viel besser als ein Dorm. Wir haben also eine tolle Zeit zusammen in Melaka verbracht, die leider viel zu schnell vorbei war und jeder wieder seines Weges gehen musste.

4 July 2018

Nach einer erstaunlich entspannten Nacht, wurden wir am nächsten morgen von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Nach einem kleinen Frühstück packten wir unser Nachtlager zusammen und machten uns auf den Weg. Diesmal war unser Weg etwas kürzer wir liefen 5 km bis zu dem Dorf der Orang Asli, einem einheimisch Stamm der noch im Jungle des Taman Negara lebt. Dort zeigten uns die Einheimischen wie sie Feuer machen und jagen gehen und ließen uns ihre Werkzeuge auch mal ausprobieren. Anschließend wurden wir 5 min von dem Dorf entfernt an einem jetty point von unserem Boot eingesammelt. Mit einem „rapide shooting“, bei dem gefühlt der halbe Fluss im Boot landete,wurden wir zurück zu unserem Start Punkt ins Dorf gebracht. Mit komplett triefenden Klamotten machten wir uns nun noch auf, eine Bleibe für die Nacht zu suchen.

3 July 2018

In Taman Negara wurden Touren angeboten, bei welchen man entweder in einer Höhle oder einer Holzhütte oder in beidem im Jungle schlafen konnte. Und genau so eine Tour wollten wir heute machen. Leider konnten wir nur eine Nacht im Jungle buchen da die zweinächtige Tour noch nicht angeboten wurde. Jan und Raphi konnten wir leider nicht davon überzeugen, bei dem Abenteuer mitzukommen, die wollten lieber direkt weiter nach Melaka. Also packten wir unseren Proviant ein, die Schlafsäcke und Isomatten. Und machten uns zusammen mit unserem Guide und 5 weitern Tourteilnehmen auf den Weg. Wir maschierten 8 km über umgefallene Bäume durch Flüsse und Matsch, bis wir bei Sonnenuntergang die Höhle durchgeschwitzt und mit einigen Blutegeln erreicht hatten. Nun hieß es erst mal Feuerholz sammeln um ein Lagerfeuer für die Nacht zu machen, um Tiere fernzuhalten, Schlafplätze herrichten und essen kochen. Wer sich anschließend noch „duschen“ wollte, musste in dem in der Nähe gelegen Fluss Baden gehen.

2 July 2018

Heute hatte der polnische Junge seinen 18ten Geburtstag. Zum Frühstück haben wir den also alle zusammen gefeiert und vom Resort dafür einen leckeren Schokokuchen bekommen. Danach haben wie uns mit den zwei Schweizer Jungs, Raphi und Jan auf den Weg in den Nationalpark gemacht. Mit dem Boot musste man dafür den Fluss überqueren. Dort sind wir dann losgewandert, über den Canopy Walkway bis auf den höchsten Berg, auf dem wir alle erledigt und verschwitzt angekommen sind. Nach einer kurzen Pause sind wir wieder hinabgestiegen, um etwas zu Mittag zu essen. Das ganze hat dann doch etwas länger gedauert und es wurde eher ein Nachmittagssnack. Bei einem gemeinsamen Abendessen mit anschließenden Kennenlerntrinkspielen haben wir die Nacht zum Tag werden lassen.

1 July 2018

Nach Sonne, Meer und Strand, hieß es heute Sachen packen und ab in den Jungle. Wir machten uns heute auf den Weg in den Taman Negara Nationalpark. Da unser Bus aber leider in jedem Kaff anhielt, dass auf dem Weg lag, dauerte unsere Fahrt statt 3 Stunden, 6 Stunden und wie verpassten sowohl das Boot, als auch den Public Bus, welches die einzigsten zwei Möglichkeiten gewesen wären günstig vom Bus in den Nationalpark zu kommen. Also mussten wir leider ein Taxi nehmen und nachdem wir den ganzen Tag unterwegs waren kamen wir abends endlich auf unserem bescheiden Campingplatz an. Viel war nicht los, es waren lediglich noch vier weiter Gäste da. Zwei nette Schweizer, die ebenfalls dort zwei Nächte campten und ein Vater mit seinem Sohn, die aus Polen kamen, und am nächsten Tag abreisten. An dem kleinen angrenzenden Strand an unserm Camp, verbrachten wir schliesslich zusammen, gemütlich am Lagerfeuer, unseren Abend, beobachtet die Glühwürmchen und lauschten den Geräuschen des Jungle. 🏕🐒

30 June 2018

Für unseren einzig ganzen Tag in Kuala Terengganu, haben wir uns überlegt nun das gelobte Chinatown anzusehen. Das "Grab" war schnell geordert und da ging es auch schon auf den Weg. Der Fahrer war sehr stolz zwei weiße Mädels im Auto zu haben und musste erstmal ein Selfie mit uns machen. In der Jalan Kampung Cina angekommen, hat er uns erst auch nochmal gefragt, ob wir hier tatsächlich aussteigen wollen. Wie wir dann ausgestiegen waren, war uns auch klar warum. Chinatown war schon ziemlich ausgestorben und hatte wohl seine beste Zeit schon hinter sich. Wir haben unseren Tagesplan also auf einen gesamten Stadttag ausgeweitet und sind durch Kuala Terengganu gestromert, während wir auch gleichzeitig unsere Weiterreise in den Taman Negara Nationalpark für den nächsten Tag organisiert haben.

29 June 2018

Nach drei wunderschönen Tagen auf Kapas, hieß es heute dann schon wieder Abschied nehmen und zurück aufs Festland. Wir hatten beschlossen noch zwei Nächte in Kuala Terengganu zu übernachten, da wir die Zeit ohne hin übrig hatten und es dort ein beeindruckendes Chinatown geben sollte. Kaum auf dem Festland angekommen machten wir uns auf den Weg zum Bus und mussten dort rausfinden, dass unser nächstes Hostel so weit abseits liegt, dass dort kein öffentlicher Verkehr hinfährt. In der Hoffnung der Bus würde uns zumindest in der Nähe rauslassen, sodass wir nicht mehr all zu weit laufen müssen, drückten wir den Stopp Knopf um an der nächsten Station auszusteigen. Doch wir mussten feststellen, dass die Busse genau in dem Moment anhalten, und dich am Straßenrand absetzten, in dem du den Knopf drückt. Also stiegen wir aus und maschierten los. Freundlicherweise sammelte uns eine nette Frau mit ihrem Auto am Straßenrand ein, da sie meinte wir sähen so erschöpft aus, und fuhr uns zu unserem Hostel

28 June 2018

An unserem letzten Tag auf Kapas haben wir uns dazu entschieden einen entspannten Strandtag zu machen, bevor es wieder zurück in die Stadt geht, mit den vielen Autos und dem vielen Müll. Wir haben den Tag also in der Sonne, im Sand und mit Schnorcheln verbracht. Dabei haben wir nochmal die schöne Unterwasserwelt, mit den beeindruckenden Korallenriffen und bunten Fischen auf uns wirken lassen. Auf der Insel ist man auch direkt als Tourist herausgestochen, da nur diese in Badebekleidung geschwommen sind. Die Einheimischen sind größtenteils in normaler Kleidung geschwommen. Ja natürlich, dass ist ein muslimisches Land, da sind die Frauen immer gedeckt bekleidet, aber selbst die Jungs sind in T-shirt und meist langer Sporthose geschwommen.

27 June 2018

Kapas ist keine besonders große Insel, aber sie hat lauter kleine wunderschöne versteckte Buchten, an denen man ganz für sich alleine abspannen und Schnorcheln kann. Und genau zu so einer Bucht haben wir uns heute auf den Weg gemacht. Wir sind den einzigen jungel Trail entlang gewandert den es auf der Insel gab. Dieser führt einmal quer über die Insel mitten durch den Jungle. Einen richtigen Weg gab es eigentlich nicht. Man konnte einem Seil folgen, dass durch den Jungle zur Orientierung gespannt war, um sich nicht zu verlaufen. Verfolgt von 100 Stechmücken ist man so mitten rein ins Grüne gelaufen. Dadurch dass der Trail nicht so belaufen war, hatten wir sogar Glück und konnten die ein oder anderen Tiere sehen. Am Ziel angekommen, konnten wir in einer kleinen Bucht die schöne Unterwasser Landschaft erkunden und ein bisschen entspannen. Der Weg zurück zu unserem Camp ging zwar auch durch den Jungle, aber dieser war so weit in Strandnähe, dass zumindest die Mücken uns in Ruhe ließen.

26 June 2018

Von Langkawi haben wir uns direkt auf den Weg nach Pulau Kapas gemacht. Einer kleinen Insel im Nordosten von Malaysia. Mit dem Nachtbus sind wir von Alor Setar nach Kuala Terengganu gefahren. Dazwischen hatten wir einige Fehlplanungen, weshalb wir sehr viel Zeit mit warten verbracht haben. Endlich auf Kapas angekommen, empfing uns das Paradies und jede Stunde die wir gewartet haben, hat sich gelohnt. Mit unseren Obsteinkäufen haben wir uns dann auf die Suche nach einem passenden Campingplatz gemacht. Als wir unser neues Zuhause gefunden haben, sind wir direkt in das glasklare türkisfarbene Wasser gesprungen und haben den restlichen Tag am Strand verbracht. Der Hunger hat uns dann zu einem der Strandresorts getrieben, von denen es auf Kapas gerade einmal um die fünf Stück gibt. Tatsächlich gibt es wirklich nicht mehr auf der Insel. Froh waren wir, dass uns alle geraten haben, eigenes Essen und Trinken mit auf die Insel zu bringen, da es vor Ort für malaysische Verhältnisse teurer ist.

25 June 2018

Plötzlich war auch schon unser letzter Tag auf Langkawi angebrochen und leider hat es wieder geregnet. Wir hatten ja aber noch immer Anne und Lea mit uns, da war die Regenzeit schnell überbrückt. In einem trockenen Moment haben wir uns also wieder mit den Rollern auf den Weg gemacht. Diesmal zu dem höchsten Berg auf Langkawi. Dadurch, dass es relativ bewölkt war, hat man leider nicht so viel gesehen. Trotzdem hat es sich für uns gelohnt dort hochzufahren, da man zwischendurch schöne Ausblicke hat und viele Affen am Wegesrand gesehen hat. Vor dem Regen haben wir uns dann in das nächste Warung geflüchtet und beim Mittagessen den Schauer abgewartet. Danach ging es weiter zu den Durian Wasserfällen, bei denen trotz dem Namen nur ein Baum mit Durianfrüchten zu finden ist. Da das Wetter immer noch ein bisschen verrückt gespielt hat, ging es dann ins Reismuseum. Mit einem Abstecher über den Abendmarkt, haben wir unsere letzten gemeinsamen Abend verbracht.

24 June 2018

Heute Morgen wurden wir nach der Moschee, die immer um 5:30 zum Gebet gerufen hat, von deutschen Stimmen geweckt. Zu unserem Glück waren das Anne und Lea, zwei total nette Mädels, mit denen wir uns sofort verstanden haben und unseren Tag verbringen wollten. Wir haben also unseren ersten! Roller gemietet und haben uns auf den Weg zu den Wasserfällen gemacht. Die Fahrt verlief wirklich gut und wir können selbstbewusst von uns sagen, dass wir echte Naturtalente sind, was das Roller fahren betrifft.😅 Vom Wasserfall aus haben wir uns dann noch auf den Weg einer Urwaldwanderung auf den zweit höchsten Berg Langkawis gemacht. Leider hat es da aber wieder angefangen zu Regnen und wir sind nie oben angekommen, dafür völlig nass im Hostel. Nach einer warmen Dusche haben wir den Abend mit leckerem, heimischen Essen bei Sonnenuntergang am Strand ausklingen lassen.

23 June 2018

Unser erster Tag auf Langkawi ist wortwörtlich ins Wasser gefallen. Also haben wir den Tag genutzt, einfach mal nichts zu tun. Da wir völlig unterschätzt haben wie anstrengend das Reisen sein kann, war uns das eine willkommene Abwechslung. Wir haben uns mit unserem Hostelbesitzer einen netten vormittag gemacht, bis es gegen Nachmittag aufgehört hat zu regnen und wir das Örtchen ein bisschen erkunden konnten. Der Ort war sehr klein und lag ziemlich außerhalb, für jeden war es also ein Ereignis mit uns zu sprechen. Nachdem wir im kleinen Ortslädchen alles gefunden haben, was wir brauchten, um uns den Tag ein bisschen zu versüßen, ging es zurück ins Hostel. Am Abend haben wir uns auf die Empfehlung unserer Hostelbesitzer auf den Weg zum Deich gemacht, um von dort aus den Sonnenuntergang zu betrachten. Da wir nun fast den gesamten Tag mit den Leuten vom Hostel verbracht haben, wurden wir noch zu einem leckeren malaysischen Abendessen eingeladen, das aus Reis und Krebs in Kokosmilch bestand

22 June 2018

Und mal wieder hatten wir uns die Weitereise leichter vorgestellt als sie werden sollte. Heute wollten wir mit der Fähre von Georgetown nach Langkawi fahren. Ticket war schon gekauft, um 14 Uhr sollte die Fähre ablegen. Mit ein bisschen Verspätung, war dann um kurz nach 14 Uhr auch boarding. Alle Leute hatten zu ihren Plätzen gefunden und das Gepäck war verstaut. Jetzt ging das warten los...wir legten einfach nicht ab. Nach zwei Stunden wurde uns dann eröffnet dass die Fähre technische Probleme hat und heute garnicht mehr ablegen wird. Daher bekamen wir unser Geld zurück und sollten uns ein Taxi nach Kuala Kedah nehmen, da von dort aus noch eine local Fähre nach Langkawi fuhr. Gesagt getan, da alle noch irgendwie ihren Weg nach Langkawi finden wollten, wurden Fahrgemeinschaften gebildet und 2 Stunden mit dem Taxi zur Fähre gefahren. Von dort aus ging dann zum Glück noch eine Fähre und um 21 Uhr hatten wir es dann auch endlich mal in unserer kleines bescheidenes Hostel geschafft.

21 June 2018

Heute hieß es mal wieder ein bisschen auf Stadterkundung gehen. Morgens haben wir an einer kleinen gratis Stadtführung teilgenommen, die uns die Geschichte Georgetowns ein bisschen näher gebracht hat. Danach ging es dann noch ein bisschen auf eigene Erkundungstour. Georgetown ist bekannt für seine faszinierende Street Art, die man in jeder Ecke der Stadt finden kann. An Hand von einer Karte, kann man sich aufmachen um die bekanntesten der Bilder suchen zu gehen. Und genau das haben wir auch gemacht. 🎨 Da es aber heute auch überverhältnismäßig heiß☀️war in der Stadt, haben wir uns ab mittags noch von der Stadt ein wenig treiben lassen und den Nachmittag und Abend gemütlich in den kleinen Straßencafes verbracht. Dabei haben wir noch einen kleinen Zwischenstopp an einem Strassenstand gemacht, der das traditionelle malaysische Gericht “Laksa” anbietet und uns dort mal einer Kostprobe unterzogen. Was sich nicht als die beste Idee herausgestellt hatte. 🤢

20 June 2018

In aller früh sind wir am nächsten Morgen nach Penang aufgebrochen. Die Fahrt dorthin verlief reibungslos, da wir dem traffic jam so verschont geblieben sind. In Penang, der Halbinsel im Nordwesten Malaysias, ging es für uns nach Georgetown um uns ein eigenes Bild der viel umschwärmten Street Art zu machen. Gegen Mittag waren wir dann sogar schon in unserem Hostel angekommen und konnten uns so nochmal auf den Weg durch die Stadt machen. Tatsächlich gibt es an jeder Ecke der Stadt ein Kunstwerk zu betrachten, manche sind dabei besser erhalten als andere, dafür geht es wirklich bis in die letzten verwinkelten Gassen der Stadt. Da uns für heute das Suchen zu anstrengend war, haben wir uns auf direktem Weg nach Little India begeben, um unseren Henna Vorrat erstmal aufzufüllen. Am Abend haben wir das dann auch gleich genutzt und uns neue Henna Tattoos gemalt.

19 June 2018

An unserem letzten Tag sind wir aufgebrochen, um uns die Teeplantagen in den Cameron Highlands anzusehen. Uns wurde gesagt, dass wäre mit dem öffentlichen Bus kein Problem, da man von der Haltestelle nur noch 3 km zu laufen hat. Hoch motiviert sind wir losgestapft. Nach einiger Zeit, kam uns der Weg schon sehr lange vor. Wir haben es also nochmal mit trampen versucht. Und tatsächlich, als wir fast nicht mehr damit gerechnet haben, hat uns eine malaysische Großfamilie mitgenommen. Wir haben uns also zu den drei Kindern auf die Rückbank gequetscht und der Roadtrip konnte starten. Durch das Angebot, uns für eine Weile mitzunehmen, konnten wir sogar an diesem Tag auch noch den mossy forest sehen und konnten so beinahe alles von unserer Checkliste für die Highlands abhaken. Bei den Teeplantagen konnten wir bei einer guten Tasse Tee und einem leckeren Schokokuchen, den schönen Ausblick von der Terrasse genießen und uns von der unglaublichen Flächengröße der Plantagen beeindrucken lassen.

18 June 2018

Am nächsten Morgen haben wir uns voller Elan auf unsere erste Regenwald Wanderung gemacht. Zufällig haben wir da mit dem Trail 10 direkt einen sehr schönen gefunden, der uns direkt durch den den Regenwald auf einen Berggipfel führen sollte. Auf dem Berggipfel sind wir zwar leider nie angekommen, aber der Weg war tatsächlich ein Abenteuer und ziemlich anstrengend. Unser Gipfel war dann ein Strommast, der wohl zum Meeting-Point aller Wanderer wurde, da ab dort der weitere Trail nicht zu finden war. Wir haben uns dann für Trail 11 für den Abstieg entscheiden, der leider irgendwann im nirgendwo endete und wir ein ganzes Stück an der Straße entlang zurück wandern mussten. Wir haben tatsächlich dann auch versucht, nach Tanah Rata zurück zu trampen, aber ich glaube wir waren nicht engagiert genug. Zumindest wollte uns leider keiner mitnehmen.

17 June 2018

Ganz so leicht wie wir uns unserer Anreise in die Cameron Highlands vorgestellt hatten war es irgendwie doch nicht. 😅 Da wir beide verpeilt hatten, dass heute der letzte Tag der Ramadanfeier war, war der Busbahnhof von Kuala Lumpur ein wenig überfüllt. Man könnte fast sagen, man hat sich darin kein Zentimeter mehr bewegen können. Alles Leute die extra für die Party angereist waren, wollten heute natürlich wieder heim. So mussten wir erst mal zwei Stunden anstehen bis wir unsere Tickets in der Hand hatten. Dazu kam noch, dass die Busse alle schon recht voll waren. So hatte Svenja ein Ticket für den Bus um 14:45 Uhr und ich bin mit dem Bus um 15:30 Uhr nachgefahren. Zum Glück hatte aber alles trotzdem gut geklappt und wir haben uns am Busbahnhof in Tanah Rata (Cameron Highlands) wieder getroffen. Von dort aus war es noch ein Katzensprung zu unserem Hostel, den wir dann aber leider im dunklen zurücklegen mussten.

16 June 2018

Tag drei in Kuala Lumpur! Noch eine Nacht, dann geht es schon weiter in die Cameron Highlands. Das bedeutet: Den letzten vollen Tag in Kuala Lumpur nochmal zu nutzen und ein bisschen durch die Gegend zu schlendern. Dabei sind wir natürlich auch an den Wahrzeichen Kuala Lumpur’s vorbeigekommen, da die Innenstadt gefühlt mit fünf Schritten zu durchqueren ist. 🙆🏼‍♀️ Nach einem netten Tag in der Innenstadt und einer langen Nacht in der Bar unseres Hostel, bei der wir beinahe als Bierpong Dreamteam gefeiert wurden hieß es dann am nächsten morgen “good bye” Kuala Lumpur und ab in die Wildnis der Cameron Highlands.

15 June 2018

Am nächsten Morgen ging es los zu den Batu Caves. Dabei handelt es sich um Tropfsteinhöhlen, die den Hindus seid langem als Gedenk- und Pilgerstätte dienen und unzählige Touristen anlocken. Diesen Andrang hat man auch sofort bemerkt, sobald man auf dem Abfahrtsgleis des Zuges stand. Letzten Endes war der Zug gepresst voll und an jeder passierten Haltestelle gingen erstaunlicher Weise noch mehr Leute in den Zug. Da wurden wir direkt einmal mit einem freundlichen "welcome in asia" einer Taiwanesin begrüßt. Nach 272 Treppenstufen und unzähligen Affenfütterungen waren wir endlich in der Höhle angekommen. Die Batu Höhlen waren sehr schön anzusehen nur leider sehr überrannt. Für uns war es ziemlich unverständlich, wie die gläubigen Hindus dort tatsächlich einen ruhigen Moment finden können. Auf dem Weg zurück hatten wir tatsächlich das Gefühl, dass wir die Attraktion sind, da gefühlt jeder Zweite ein Foto mit uns zwei weißen Mädchen haben wollte.

14 June 2018

Vom Melaka ging es weiter in die Hauptstadt Malaysias, Kuala Lumpur. Diesen Weg haben wir wie immer mit dem Bus zurückgelegt. Kuala Lumpur ist nach Singapur eine der fortschrittlichsten Städte in denen wir bis jetzt waren. Im ersten Moment wirkt es gar wie ein zweites Singapur, dass ein bisschen kleiner und auch nicht ganz so gestriegelt geraten ist. Vom Busbahnhof ging es erstmal mit der Bahn zu unserem Hostel, welches wir leider trotz Wegbeschreibung bestimmt eine Stunde lang gesucht haben. Endlich gefunden, waren wir so müde und wollten eigentlich nur schlafen. Daran war hier aber lange noch nicht zu denken, da das Hostel über eine sehr belebte Dachterrasse inklusive Bar verfügte.

13 June 2018

Von Johor Bahru ging es in die älteste Stadt Malaysias, nach Melaka. Dort wurde uns zwischen der malaysischen Kolonialgeschichte, chinesischen Tempeln und alten Gemäuern zum ersten Mal die tatsächliche Armut der Menschen deutlich. Aber viel beeindruckender war auch die Tatsache wie gut die Einheimischen mit ihrem wenigen zurecht kommen und das Maximum aus allem zu holen scheinen.

11 June 2018

Von Singapur ging es mit dem Bus nach Johor Bahru, in Malaysia. 🚌 Hier lief die Grenzüberschreitung reibungslos, da außer einer Passkontrolle eigentlich keine Kontrollen gab🤷🏼‍♀️ Dieser Stopp sollte eigentlich der weiteren Planung unserer Reise dienen. Durch unsere anfängliche Hilflosigkeit in dieser für uns ganz neuen Welt, haben wir jedoch ein ganz nettes malaiisches Paar kennengelernt, das uns die ganze Stadt für zwei Tage gezeigt hat und uns über unseren Kulturschock hinweggeholfen hat.

9 June 2018

Tag drei in Singapur - heute haben wir den letzten Tag in Singapur. Morgen geht es schon mit dem Bus weiter nach Malaysia.🚌 Über den Pearl‘s Hill City Park, China town und das Merlion (das Wahrzeichen Singapurs) ging es weiter zum Höhepunkt des Tages: Zum Abschied haben wir uns nochmal in einer Skybar (283m) mit den beiden Mädels vom Flughafen verabredet.🥂 Mit einem gemeinsamen leckeren Essen, in einer schönen kleinen Bucht in Singapur, haben wir den Abend dann ausklingen lassen.

8 June 2018

Heute haben wir Singapur erkundet. Da die Stadt nicht sonderlich groß ist ging das alles gut zu Fuß und man konnte an einem Tag alle sehenswerten Plätze abklappern. Die tropische Hitze hat uns zunächst einmal ziemlich umgehauen, durch die vielen Shoppingcentren, in denen im Vergleich dazu eine arktische Kälte herrschte, haben wir den Tag jedoch super überstanden. Das Highlight des Tages, waren jedoch die beiden Lichtshows die jeden Abend in Singapur gezeigt werden. Die eine findet in den „gardens by the bay“ statt und die andere findet man bei den berühmten Hotel „Marina Bay Sands“. Auch der Heimweg war ein neues Erlebnis, da die Stadt selbst zu dieser Zeit beinahe taghell erleuchtet ist und dauerhaft zu leben scheint.

7 June 2018

Angekommen in Singapur, wurde man beim Ausstieg aus dem Flugzeug erstmal mit Wärme-Scannern gecheckt, dass man ja keine ungewollten Krankheiten mitbringt. 🙆🏼‍♀️ Anschließend ging es nach der Passkontrolle und Gepäckausgabe Richtung Ausgang. Auch hier musste man sich nochmals einer Gepäck Kontrolle unterziehen 🙄 Hier wurde Svenja leider erstmal rausgezogen und von denn netten Zollbeamten mitgenommen, da sie ein nicht erlaubtes Pfefferspray dabei hatte. Trotz der Verwarnung und dem Vermerk hatte es etwas Gutes, denn zwei anderen netten deutschen Backpackermädels ist kurz davor genau das Gleiche passiert. 😂 Nach kurzer Lagebesprechung wurde schnell gegenseitige Sympathie festgestellt. So hatten wir schon mal eine nette Bekanntschaft für Singapur gefunden.

6 June 2018

Zunächst ging unsere Reise mit etwas Verspätung los, das hatte Kim schon prophezeit. Sie war aber dennoch beunruhigt, da als Grund eine technische Störung genannt wurde. Dennoch sind wir durch den unglaublichen Einsatz der Stewardess, die uns persönlich bis zu unserem nächsten Gate in Dubai gebracht hat, pünktlich und sicher in Singapur gelandet.