Bolivia · 20 Days · 28 Moments · July 2017

Serena's Backpackingtrip in Bolivia


12 August 2017

Von allen Ländern, die wir bisher besuchen durften, hat mich Bolivien am meisten überrascht. Von der absolut atemberaubenden und surrealen Natur bis zu der Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Bolivianer, über leckerer Kulinarik bis zu einer plurinationalen Kultur, welche das Land vielfätig und äusserst spannend gestalten. Obwohl Bolivien eines der ärmsten Länder in Südamerika ist, scheinen Städte wie Sucre, La Paz und Potosí es verstanden zu haben, der Natur und der Ökologie seinen Tribut zu zollen. Das ist aber in den abgeschiedeneren Dörfern leider nicht immer so. Die Menschen sind offenherzig und führen Backpacker durch die Gegend. Seit Kolumbien waren wir nicht mehr so oft mit Locals unterwegs wie hier in Bolivien. Wir verabschieden uns von 3 absolut einmaligen Wochen und würden jederzeit wieder herkommen. Bolivien hat Charme, seine Natur ist einzigartig. Ein kleines Fleckchen Paradies auf Erden für jeden, der überrascht werden möchte. Gracias Bolivia! 🇪🇹🌋🏜🍃❄️👩🐕🌳
Uyuni Tag 3 Früh um 5 Uhr geht's ab zu den Geysiren, zum Baden in heissen Quellen bei Minustemperaturen, und zur Laguna Verde, welche den Volcán Licancabur beheimatet. 🌋 Die Grenze zu Chile ist bereits in Sichtweite. Chile war für uns zu Beginn unserer Reise so weit weg, und jetzt ist sie nur ein paar Gehschritte von uns entfernt. In Eiseskälte warten wir auf unseren Transport, welches uns ins letzte Land unserer Lateinamerika-Reise führt. 🇨🇱

11 August 2017

Uyuni Tag 2 Die Laguna Colorada beherbergt eine Schar von Flamingos. Das Vitamin Betacarotin ist dafür verantwortlich, dass sich die Lagune rötlich färbt. Da sich die Flamingos hauptsächlich aus Mikroorganismen ernähren, die in der Lagune vorzufinden sind, färbt sich auch das Gefieder der Flamingos entsprechend rosa. 💦👛
Uyuni Tag 2 Laguna Ramadita
Uyuni Tag 2 Wir besuchen die ortsansässigen Flamingos in der Laguna Cañapa, Redionda und Negra. Es gibt drei Typen in Bolivien: Flamingos Chilenos, Andinos und James. 💦👛

10 August 2017

Uyuni Tag 1 Salar de Uyuni — endlich geht's los! Die Natur in der Salzwüste lässt uns ganz sprachlos. Während der Trockenzeit sieht man die zurückgebliebenen Salzhexagone, das Wasser verdampft und das Salz bleibt am Boden haften. In der Regenzeit spielt sich hier ein ganz anderes Naturschauspiel ab; denn dann ist die Oberfläche spiegelglatt. Unser erster Halt gilt dem Cemeterio des Trenes, danach geht es weiter auf der Isla Inca Huasi.
Uyuni Tag 1 Wir sind mit einer ganz tollen Truppe unterwegs: Andrea und Arci aus Italia 🇮🇹, Matthi aus Uruguay 🇺🇾und Anoja aus Deutschland 🇩🇪. Und unser lieber Guide Ronald aus Bolivia 🇧🇴! Ronald hat das Fotoschiessen ziemlich im Griff und ruckzuck haben wir ganz tolle Impressionen von der Salar de Uyuni.
Uyuni Tag 1 Wallis Olé! Wir sind bei weitem nicht die ersten Walliser, die an diesem äussert surrealen Örtchen verweilen dürfen✨😃
Uyuni Tag 1 Damit es ja spannend bleibt, haben wir einen Platten an unserem Jeep... Unser Guide Ronald hat aber alles bestens im Griff :) 🥇🏆
Uyuni Tag 1 Salar de Uyuni — endlich geht's los! Die Natur in der Salzwüste lässt uns ganz sprachlos. Während der Trockenzeit sieht man die zurückgebliebenen Salzhexagone, das Wasser verdampft und das Salz bleibt am Boden haften. In der Regenzeit spielt sich hier ein ganz anderes Naturschauspiel ab; denn dann ist die Oberfläche spiegelglatt. Unser erster Halt gilt dem Cemeterio des Trenes, danach geht es weiter auf der Isla Inca Huasi.

8 August 2017

Heute genossen wir eine etwas wildere Natur in Tupiza, welches nahe der argentinischen Grenze gelegen ist. Man fühlt sich wie in einen Western versetzt: Hoch zu Ross, die Natur ist überwältigend und man geniesst die Ruhe und Gemütlichkeit. 🏜 Die Einwohner hier werden 'Chachos' genannt, welche auch diese Western-Kultur widerspiegeln. Begleitet wurden wir von einer Horde lieber Hunden, unserem Guide Luis und der ariden Steppe. - Valle del Macho - Puerta del Diablo - Cañon del Inka

5 August 2017

Bolivianischer Nationalfeiertag und Gewinnung der Unabhängigkeit von Gran Perú — 6. August 2017.
Minenmitarbeiter Jean-Michel & Serena melden sich zum Dienst! Eine 2-Stundenschicht steht heute an. Ziel? Silber abbauen, Dynamit präparieren, Gerölltransport und Mineralien sortieren. Die Stimmung? Ziemlich ausgelassen. Auch wenn die Arbeitsbedingungen ziemlich frustrierend sein können, imponieren uns die Minenarbeiter und ihre Arbeitsmoral extrem. Schlechte Gedanken und eine negative Grundhaltung sind als Minenarbeiter fehl am Platz. Hier arbeiten alle gemeinsam: einer für alle und alle für einen.

2 August 2017

Auf Wiedersehen Sucre! Ein traditioneller Kochkurs, ein typisches Hallengame "Walley Ball" und den Besuch einer Schweizer Uhrenvernissage haben den beinahe einwöchigen Aufenthalt in Boliviens Hauptstadt toll abgerundet. Sucre überzeugt durch schöne, architektonische Bauten (v.a. im Kolonialstil), durch ruhige Pärke, hilfsbereiten und offenen Menschen und farbenfrohen Märkten. Was für eine Stadt!🍸🌎 Nun geht es ins südlich gelegene Potosí, wo wir höchstwahrscheinlich die dort ansässigen (Silber-)Minen besuchen werden. Mal schauen, welche Abenteuer dort auf uns warten.

1 August 2017

Cooking Class mit Moises! In seiner Kochschule "La Boca Del Sapo" 🐸 konnten wir heute einen besonders traditionellen Tag erleben. Zuerst gingen wir gemeinsam in den lokalen Bauernmarkt, der hier 'Mercado Campesino' genannt wird. Dort kauften wir nicht nur die Produkte ein, die wir für unser Menu Papas Rellenas benötigten ein, sondern konnten darüber hinaus auch gleich typische Früchte, Nüsse, Getränke und Käse degustieren. Abends bereiteten wir verschiedene Typen von Papas Rellenas vor: gefüllt mit Käse, Fleisch oder Eiern. Dazu natürlich ein Chilenischer Wein in Begleitung🍷😃 Wie werden zu Hause sicher noch ein bisschen üben, lecker waren die gefüllten Kartoffeln auf jeden Fall!
Cooking Class mit Moises! In seiner Kochschule "La Boca Del Sapo" 🐸 konnten wir heute einen besonders traditionellen Tag erleben. Zuerst gingen wir gemeinsam in den lokalen Bauernmarkt, der hier 'Mercado Campesino' genannt wird. Dort kauften wir nicht nur die Produkte ein, die wir für unser Menu Papas Rellenas benötigten ein, sondern konnten darüber hinaus auch gleich typische Früchte, Nüsse, Getränke und Käse degustieren. Abends bereiteten wir verschiedene Typen von Papas Rellenas vor: gefüllt mit Käse, Fleisch oder Eiern. Dazu natürlich ein Chilenischer Wein in Begleitung🍷😃 Wie werden zu Hause sicher noch ein bisschen üben, lecker waren die gefüllten Kartoffeln auf jeden Fall!

31 July 2017

Quadfahren ist angesagt! Was für ein Spass! 😃🛵
Sucre, die aufgrund seiner typischen Kolonialbauten die 'weisse Stadt' genannt wird, ist wahrhaftig ein schönes Fleckchen Erde, wo sich Tradition und Moderne vermischen. Eines meiner absoluten Lieblings-Hauptstädten Südamerikas bislang.

30 July 2017

Die Plaza 25 de Mayo in Sucre zeigt sich in seiner strahlenden Schönheit. Endlich ist es wieder etwas wärmer... 🌞🍸
⛔️ Nummer 3 ist die Hauptstadt Sucre — gleich nach Ankunft des Nachtbusses aus La Paz geht es für uns direkt zum sonntäglichen Markt in Tarabuco 🍉🥑👒. Zum Mittagessen wird typische Maní-Suppe serviert. 🥜

28 July 2017

Was gibt es schöneres, als bei eiseskälte ein gemütliches Käsefondue zu geniessen? ❄️🧀 Genau dies ist auch in Bolivien möglich, und zwar im 'Swiss Fondue'. Mit unserer Schweiz-Britischen Koalition und einer ganz tollen Runde Chris 🇨🇭, Rahel 🇨🇭, Kristel 🇬🇧 & Jean-Michel 🇨🇭 machten wir uns also auf, trauten unseren Augen kaum, als wir tatsächlich ein knuddeliges Häuschen vorfanden, und beim Eingang bereits das Fribourger Wappenzeichen erkennen konnten. Das Käsefondue war genau das, was wir nach 4 Monaten brauchten: neben einem Gläschen Wein und toller Begleitung genossen wir ein überraschenderweise sehr gelungenes Fondue! 🧀 Neben schwarzen Kartoffeln gab es ebenfalls rote Trauben und Sellerie dazu, was sich ebenfalls als schmackhafte Kombi herausstellte. 🥔🍇🥒 Insgesamt ein ganz toller Abend — mal wieder etwas aus der Heimat zu geniessen, war unbeschreiblich... Dennoch macht sich bei uns noch kein Heimweh bemerkbar, denn gestern Abend fühlten wir uns quasi wie bei uns!
Bereits das zweite Mal, dass wir durch den Hexenmarkt schlendern. Ich bin nach wie vor beeindruckt, wie die Einheimischen ihre Bräuche und Religionen traditionell feiern.
Die Strassenkunst in La Paz ist auf jeden Fall einen Hingucker wert.

27 July 2017

Quiero La Paz... Die Stadt ist gekennzeichnet mit dem Hashtag #marparabolivia. Das Land hat aktuell keinen Zugang zum Pazifik, was für die Binnenwirtschaft von grosser Wichtigkeit wäre. Zahlreiche Grenzdiskussionen – und Auseinandersetzungen mit Peru, Chile und anderen Nachbarländern haben bislang zu keiner Lösung geführt. Quiero La Paz... 🇧🇴

26 July 2017

An unserem zweiten Tag frühstücken wir gleich um die Ecke im Café Vida auf Vorschlag von Valerie & Michèle (Merci Frauen!). Unsere Açaï-Bowl schmeckt sehr lecker, und ist eine gute und kühle Alternative zu unserer selbstgemachten Açaï. Streetart und eine Gondelfahrt gehören ebenfalls zum Tagesprogramm (nochmal Merci Vali & Michèle!). Komisch, die schneebedeckten Berge und die Gondeln erinnern wirklich an Zuhause 🇨🇭.

25 July 2017

Lapa Lapa La Paz! Wir haben es in die bolivianische 'quasi'-Hauptstadt geschafft (naja, eigentlich liegt der Regierungssitz hier, Hauptstadt ist Sucre). Gleich am ersten Tag finden wir spannende Kuriositäten wie Lama-Föten und Tinkturen am Hexenmarkt, gelungene Fälschungen am Schwarzmarkt und tolle Gadgets für die bitterkalten Tage in La Paz, der hochgelegenen Stadt, wo Nächte bitterkalt sein können.

24 July 2017

Die Isla del Sol beherbergt viele Aymará-Bolivianer. Wir verbringen den Tag auf der Sonneninsel in Mitten des Lago Titicaca. 🌞

23 July 2017

!Benvenidos Bolivia! 🇧🇴 Über Puno ging es diesesmal via Titicacasee über die Grenze nach Bolivien — definitiv einer der gemütlicheren Grenzübergänge unserer bisherigen Lateinamerikareise. Unsere ersten Impressionen aus Copacabana versetzen uns ins Staunen, und über dem Mirador geniessen wir einen beinahe pittoresken Titicacasee mit seinen azulblauen Reflektionen. Der Titicacasee ist der höchste befahrene See und liegt auf 3'800 M.ü.M. In unserem Hostel Joshua fühlen wir uns richtig wohl, mit gutem Soul-Food und einem super Vibe🌿👒✌🏼