Germany, Israel · 4 Days · 13 Moments · March 2019

Schalom Israel!


11 March 2019

Essen Sehr vielfältig, von vegan bis Fleisch gibt's alles. Sehr geschmackvoll - ein absoluter Pluspunkt für Tel Aviv!
Guten Morgen und Schalom! Das war's schon wieder. Das Abenteuer Tel Aviv ist bald vorbei. Mit Gabriel Jesus (unserem i10) geht's zurück zum Ben Gurion Airport. Schön war es. Ein nahezu perfekter Städtekurztrip. Viel Sightseeing, eine lebendige Stadt, Meer und Strand, leckeres Essen und ein bisschen Fussball. Kann man wieder mal machen!
Fussball in Israel Drei Spiele haben wir hier in Tel Aviv und den Vororten gesehen. 1) Maccabi Petah Tikva - Ashdod FC 2) Maccabi Netanya - Hapoel Hadera 3) Hapoel Rishon LeZion - Sektzia Nes Tziona (Länderpunkt) Qualitativ war es ja eher nicht so berauschend, dafür war die Stimmung das ein oder andere Mal ganz gut und es kann ja nicht überall auf der Welt perfekter Fussball gespielt werden...

10 March 2019

Eine kleine Exkursion in die israelische Bierszene. Goldstar ist die Nummer 1 vor Ort, etwas dunkler aber geschmacklich ganz gut. Und auch Craftbeer gibt es in vielen Kneipen. Der einzige Wehmutstropfen ist der Preis. Unter 30 Schekel geht nichts...
Unser erster Stopp war am Uhrenturm von Jaffa. Schier endlos geht's am Strand entlang, azurblaues Wasser und ein erfrischendes Lüftchen. Am Uhrenturm frühstücken wir einen Bagel und machen uns dann auf um den Carmel Market, den Jaffa Flea Market und den Hafen zu erkunden. Sehr spannend. Cappuccino gab's auch und viele Dinge die man zu Hause selten zu sehen bekommt. Das Viertel Florentin mit viel Streetart lag auf dem Rückweg wo am Sderot Rothshild (die prächtigste Straße von Tel Aviv) die nächste Kaffeepause fällig war. Und es war noch Zeit für zwei weitere Märkte auf denen hauptsächlich Lebensmittel angeboten werden. Gerüche, optischer Overkill, Sound, Vibes. Gigantisch!
Heute waren wir wieder mit dem Scooter unterwegs. Einfach praktisch und entspannt so durch die Stadt zu kommen...

9 March 2019

Ein bisschen Streetart aus der sehr bunten Szene in Tel Aviv und Netanya.
Heading north. Das abendliche Spiel zwischen Hapoel Hadera und Maccabi Netanya führte uns am frühen Nachmittag etwa 30 Kilometer nördlich von Tel Aviv. Die quirlige Fußgängerzone führt direkt ans Meer, per Aufzug kommt man bequem an den Sandstrand. Der Sabbat ist vorbei, Restaurants öffnen wieder und es ist gleich belebter.
Nach dem traditionellen Sabbat Brot haben wir uns aufgemacht um die Nachbarschaft zu erkunden. Per E-Scooter. Das ist ziemlich praktisch. Es gibt mehrere Anbieter, wir sind jetzt Kunde bei Lime (die passende App gibt's im Playstore). Die Roller stehen überall in der Stadt parat, per QR-Code wird das Teil freigeschaltet und dann geht's mit bis zu 25km/h los. Wenn man keine Lust mehr hat stellt man den Scooter ab, loggt sich aus und bekommt eine Rechnung über die hinterlegte Kreditkarte. Für eine Stunde werden etwa 25-30 Schekel fällig, aber auf jeden Fall besser als laufen! Wir waren erst in den kleinen Gassen unterwegs, dann nach einem Zwischenstopp am Jerusalem Beach sind wir die endlose Uferpromenade entlang gerollert. Bei Sonnenschein ein Träumchen. Tel Aviv gefällt mir sehr! Tolle Architektur, viel Streetart und eine sehr entspannte Atmosphäre (was vielleicht auch am Sabbat liegt).
Sabbat Du sollst ruhen und die schönen Dinge des Lebens ehren. Zum Wohl!

8 March 2019

Nach dem ersten Fussballspiel in Rishon LeZion waren wir pünktlich zum Sonnenuntergang zurück am Meer. Das ist ein Lebensgefühl :-) mit dem Sonnenuntergang beginnt freitags in Israel der Sabbat. Das Leben steht still. In Tel Aviv sicher etwas weniger radikal als in anderen Städten. Einige Restaurants und Läden schließen am späten Nachmittag und öffnen erst am Samstag wieder. Wir haben noch ein gemütliches Restaurant in der Bograshov Straße gefunden, Falaffelburger und ein erster Kontakt mit der lokalen Brauereiszene. Die Partynacht haben wir dann aber sausen lassen, nach über 20 Stunden auf den Beinen war es Zeit für Schlaf...
Auf dem Weg in die Stadt. Unser neuer Reisebegleiter ist im Vergleich zu Ragnarsson etwas geschrumpft, "etwas" ist vielleicht untertrieben. Es ist ein noch namenloser Hyundai i10 mit Automatik. Immerhin stand er auf dem richtigen Parkplatz. Und den Weg in die Ben Yehuda Street haben wir auch relativ problemlos hinbekommen. Lediglich an Knautschzone fehlt es dem Koreaner etwas. Hier in Israel wird nämlich offensiv gefahren, alle Fahrspuren werden ausgenutzt. Das gefällt mir! In der Rushhour kamen wir nur gemächlich voran, Zeit sich schon mal umzuschauen, und der Charme springt sofort über. Das liegt vielleicht aber auch an den sommerlichen 22 Grad mit denen uns TLV begrüßte.
Los geht's zu unchristlicher Zeit ins Heilige Land. Unser irischer Lieblingsbilligflieger bietet neuerdings zweimal wöchentlich Flüge nach Tel Aviv an. Das schreit förmlich nach einem Wochenendtrip in die Sonne 😁 Jetzt heisst es warten bis es um kurz nach sechs los geht. Ich bin sehr sehr gespannt!