Germany · 142 Days · 100 Moments · February 2017

Sascha's Traktortour in Deutschland


29 June 2017

Morgen 30.6. um 18:45 Uhr soll ein kleiner Bericht in der Landesschau (Südwestfunk- Rheinlandpfalz) in den Notizen kommen!

20 June 2017

Heute war ein Bericht in der Wormser Zeitung

29 May 2017

Nach einem Kaffeestopp an der Tankstelle Arnt, das ist Pflicht, war ich kurz nach drei zu Hause angekommen. Verkehrsvergehen heute: 3 rote Ampeln überfahren (war aber ganz knapp) und eine Kraftfahrstraße befahren. 125 Kilometer gefahren / 2303 gesamt Fahrzeit 5:28 Stunden
Da ich eh durch Mainz fahren musste, besuchte ich meine Freundin auf ihrer Arbeitsstelle in Mainz- Lerchenberg. Der Weg dort hin war eine Katastrophe, in der Innenstadt von Mainz waren Baustellen und es ging nur im Schritttempo vorwärts und zu guter letzt schon wieder eine Kraftfahrstraße. Das Problem war, es gab keine andere Möglichkeit zum Lerchenberg zu kommen nur über diese Straße. Leicht genervt fuhr ich dann halt auf die Kraftfahrstraße, waren ja nur knapp zwei Kilometer und die Höchstgeschwindigkeit war eh auf 60 km/h begrenzt. Am Ziel angekommen begrüßte mich Jutta und wir gingen in ein Eiscafe und machten gemeinsam Mittagspause. Anschließend zeigte sie mir ihren Arbeitsplatz, ich hielt noch ein Schwätzchen mit ihrer Kollegin und fuhr dann weiter Richtung Heimat. Wie ich so durch die Rheinhessischen Weinberge zur Rheinebene fuhrt dachte ich mir so, wir haben es hier auch ganz schön, man weiß es nur nicht zu schätzen, weil man es jeden Tag sieht.
27. Tag Um 8:15 Uhr startete ich zur letzten Etappe meiner Tour. Das Navi leitete mich auf eine Bundesstraß, auf der ich 38 Kilometer fahren sollte, das war mir aber zu langweilig und ich machte einen Umweg und fuhr lieber durch den Taunus. Gegen halb elf kam ich in Wiesbaden an und musste durch die ganze Stadt, was aber gut klappte. Als ich Richtung Mainz- Kastel fuhr kam mal wieder eine Kraftfahrtstraße, ich fuhr die letzte Möglichkeit vorher ab, war leider die falsche Richtung und fuhr Richtung Frankfurt. Nach zwei Kilometern drehte ich um und versuchte mein Glück auf's neue, diesmal war ich richtig.

28 May 2017

Zum Abschluss gibt's mal Vitamine!
Von Limburg bis nach Hause sind es noch 100 Kilometer, das heißt, Morgen werde ich wieder zu Hause sein. Zusammenfassend muss ich sagen, es war eine tolle Erfahrung, ich sah wunderschöne Landschaften, Dörfer und Städte. Lernte viele nette Leute kennen und konnte mehr oder weniger, einfach in den Tag rein leben. Ich genoss die Ruhe und entschleunigte mein Leben, bin mal gespannt wie lange es anhält, zur Not muss ich nochmal auf Tour, lach. Vielleicht konnte ich dem ein oder anderen von euch ein paar Anregungen für den nächsten Urlaub geben, ich fand jede Station die ich bereist habe hatte ihren Reiz. Besonders Stolz bin ich auf Kurt, der machte anfangs etwas Probleme aber lief bis jetzt wie ein Uhrwerk, wenn ich zu Hause bin gönne ich ihm auch gleich einen Ölwechsel. 120 Kilometer gefahren / 2178 gesamt Fahrzeit 5:10 Stunden
Nach dem ich mit dem Aufbau fertig war radelte ich in die Stadt, in der Altstadt ist ein Fachwerkhaus neben dem Anderen und der Prunkbau von Tebartz- van Elst ist auch nicht schlecht, zumindest was man von außen so sieht. Nach der Stadtrundfahrt setzte ich mich noch schön gemütlich vor ein Cafés und genoss das tolle Wetter bei Kaffee und Kuchen.
Um kurz nach eins kam ich an dem Campingplatz, den ich mir am Vorabend ausgesucht hatte an, natürlich war wieder Mittagspause, also nutzte ich die Zeit und googelte mal wie weit es noch nach Limburg ist. Von dort aus waren es noch 7 Kilometer, mit dem Fahrrad war es mir zu weit und mit dem Traktor in die Stadt hatte ich keine Lust. Deshalb schaute ich mal nach ob es nicht auch einen Campingplatz direkt in Limburg gibt, es gibt einen und ich fuhr dort hin. Hier war auch noch Mittagspause aber der Campingplatz liegt neben einem Schwimmbad und wenn sie die ankommenden Camper, während der Mittagspause, nicht einfahren lassen entsteht ein riesen Verkehrschaos. Der Platz liegt dierkt an der Lahn, das Schwimmbad nebenan ist etwas laut aber das ist ja nur tagsüber. Ich bin ja jetzt auch nicht mehr der Jüngste aber ich glaube auf dem Campingplatz bin ich das Kücken, lach.
26. Tag Um 8:15 Uhr ging es los durch das Sauerland, ins Siegerland und durch den Westerwald nach Limburg an der Lahn. Im Sauerland und Siegerland fuhr ich Bundesstraße, da konnte ich richtig Strecke machen, es waren keine LKW's und nur wenige Autos unterwegs, die mich aufhielten. Ich war überrascht wieviele Klein- und Mittelständige Unternehmen es entlang der Strecke gab, ich dachte eher, hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht. Im Westerwald, in der nähe von Hachenburg kam ich an der Abtei Marienstatt vorbei, da war vielleicht was los, entweder gibt's dort gutes Essen oder irgend etwas tolles zu sehen. Habe es später mal gegoogelt. Richtig geraten, die Abtei ist ein Zisterzienserkloster und Wallfahrtsort und hat ein Brauhaus mit Biergarten. Im Westerwald hatte ich kurz überlegt, zu den Ludolfs zu fahren, wäre aber ein Umweg von über 30 Kilometern gewesen, war mir dann doch zu weit.

27 May 2017

Ich machte später erneut einen Stopp für ein Leberkäsebrötchen auf die Hand und zwei Bratwürste für heute Abend zum grillen zu kaufen. Auf dem Weg gab es heute nicht wirklich was um sightseeing zu machen also fuhr ich einfach und genoss die Landschaft und das tolle Wetter. Gegen halb drei kam ich am Campingplatz an, der letzte Kilometer davor war ganz schön schmal und vor dem Campingplatz noch eine 180 Grad Spitzkehre, da waren gerade noch zwei Zentimeter Platz zwischen Hinterrad und Deichsel. Die Zeit bis der Campingplatz um 15:00 Uhr öffnete unterhielt ich, mich mit einem Holländer. Der Platz ist riesen Groß, ca. 50 Meter vom See entfernt und proppenvoll aber egal, morgen geht’s weiter. Der Plan ist Richtung Limburg an der Lahn. 101 Kilometern gefahren / 2058 gesamt Fahrzeit 4:28 Stunden
25. Tag Heute Morgen ging es um 8:15 Uhr los durch das Sauerland, Richtung Olpe. Das mir nicht wieder das Gleiche wie gestern passiert, habe ich am Vorabend mehrere Campingplätze ausgesucht, um telefonisch abzuklären ob noch Stellplätze frei sind. Unterwegs fuhr ich auf die Hochsauerland Höhenstrasse, dachte das wäre eine ähnliche Straße wie die Schwarzwald- Hochstraße, von wegen, die war teilweise schlechter als die Straßen in Thüringen. Unterwegs hielt ich an und kaufte mir Bananen, muss ja auch mal Obst essen. Da rief ich dann auch gleich bei dem ersten Campingplatz an um nachzufragen ob was frei ist, Glück gehabt, ich kann kommen. Also Adresse ins Navi eingegeben und los ging es, zum Campingplatz „ Gut Kalberschnacke“ an der Listertalsperre.

26 May 2017

Dann ging die Fahrt weiter zum Edersee, es war der Wahnsinn was dort heute los war, ich glaube ganz Hessen war dort unterwegs. Es gab noch nicht mal die Möglichkeit an der Edertalsperre anzuhalten um Bilder zu machen. Am Campingplatz angekommen kam die Aussage „Ausgebucht“, also ins Internet und bei den nächstgelegene Plätzen angerufen, das gleiche Problem. Ich fuhr nach zwei Wohnmobilstellplätze am Edersee an, die waren aber auch voll. Ich musste weiter weg vom Edersee um einen Stellplatz zu bekommen. Schließlich bin ich in Korbach gelandet, ein Stellplatz für 5 Fahrzeuge, einer war noch frei. Wohnwagen abgestellt, den Grill angefeuert und schön was gegrillt. Mal sehen wo die Reise Morgen hin geht. 125 Kilometer gefahren / 1957 gesamt Fahrzeit 5:44 Stunden 30 Liter getankt
Im Bad Wildungen machte ich einen Halt und fuhr mit dem Fahrrad in die Stadt um schön einen Kaffee zu trinken und ein Stück Kuchen zu essen.
24. Tag Heute Morgen ging es bei perfektem Wetter um 9:15 los, mit dem Ziel Edersee und einem kleinen Abstecher nach Homberg Efze. Dort war ich 1989 zur Grundausbildung bei der Bundeswehr stationiert, wollte mal sehen ob es die Kaserne noch gibt. In Homberg angekommen, hielt ich bei einem Landmaschinenhändler an um nach dem Weg zu fragen und wie der Zufall so will, war der Mann auch dort stationiert, nur zwei Jahre später als ich. Die Kaserne gibt es zwar noch, wird aber nicht mehr von der Bundeswehr genutzt, dort ist heute ein Behördenzentrum der Stadt untergebracht. Ich fuhr an den Block wo ich damals einquartiert war, im 3. Stock Zimmer 214 sitzt heute die Ausländerbehörde. Ich klopfte an und erzähle Herr Schwalm das ich damals in diesem Zimmer geschlafen habe, er erzählte mir das sie hier seit dem Jahr 2000 ihre Behörde haben. Ich bedankte mich, machte noch ein paar Bilder und fuhr weiter.

25 May 2017

Zeitungsbericht, kann man auch googeln, einfach Sascha Muth Suhl eingeben!
Ab Rotenburg ging es nur noch an der Fulda entlang, sehr schön und kurz nach drei kam ich am Campingplatz Fuldaschleife, in Guxhagen- Büchenwerra an. Der Platz liegt sehr schön und ist wegen dem Feiertag fast ausgebucht, ich bekam aber noch einen Platz für eine Nacht. 113 Kilometer gefahren / 1832 gesamt Fahrzeit 4:51 Stunden
Unterwegs fing es irgendwie an zu Quietschen, nicht besorgniserregend aber etwas nervig (Erklärung folgt). Ich fuhr an der Fulda entlang und war um 12:00 Uhr in Rotenburg an der Fulda. Gleich Ortseingang war ein großer Parkplatz und ein Lokal mit Terrasse direkt am Fluss, ich fuhr auf den Parkplatz da hörte ich das Quietschen wieder. Ich stellte Kurt ab und ging zum Wohnwagen von dort kam das Geräusch ein Griff an die Felge, heiiiiiiiß! Die andere Seite war genauso heiß, bleibt auch nicht aus, wenn man die Handbremse nicht vollständig gelöst hatte. Ich blieb einen Moment am Wohnwagen stehen, nicht das noch was anfing zu brennen, als alles OK war ging ich was essen. Es gab selbst gemachte Bandnudeln mit Lachsstücken und einer leckeren Soße, im Anschluss lief ich noch eine Runde durch die Stadt und kaufte mir ein Eis.
23. Tag Gestern Abend kam mein Stellplatz- Nachbar zu mir und erzählte das er Deutz- Fan ist und selbst auch vier Deutz Traktoren aus der 05er Serie hat, je einen 1, 2, 3 und 4 Zylinder. Er war aus Mecklenburg- Vorpommern, dort ist er in einem Trekkerclub und macht mit seinen Vereinskollegen Tagesfahrten zu Traktortreffen. Wir hatten viel zu erzählen und ab und zu gesellte sich noch der ein oder andere Camper zu uns. Bevor ich heute Morgen los fuhr kam mein Traktorkollege zu mir und schenkte mit eine Anstecknadel von Deutz, für die Leistung die ich mit Kurt bis dato erbracht habe, ich bedankte mich und war Stolz wie Bolle. Um 9:15 Uhr startete ich Richtung Westen, das Wetter war perfekt, die Sonne lachte und es war nicht zu warm, bei den Steigungen tat sich Kurt heute etwas schwer (Erklärung folgt) Um 10:15 Uhr überfuhr ich die ehemalige innerdeutsche Staatsgrenze, ich war wieder im Westen.

24 May 2017

In der Stadt machte ich einen Rundgang, muss aber sagen, das ich etwas enttäuscht war, ich hatte mir mehr vorgestellt. Aus meiner Sicht, eine ganz normale Stadt, der Kaffee und Käsekuchen war aber lecker. Gegen zwei Uhr machte ich mich auf den Rückweg und fuhr noch eine kleine Schleife, mein lieber Mann waren die Straßen schlecht, zum Glück war ich nur mit dem Traktor unterwegs, sonst wär wieder alles kreuz und quer im Wohnwagen rum geflogen. Jetzt sitze ich hier am See und schreibe meinen Bericht, hoffentlich hält das Wetter, ich möchte später noch grillen. Morgen soll es dann zum Campingplatz Büchenwerra bei Guxhagen an der Fulda gehen. 33 Kilometer gefahren / 1719 gesamt Fahrzeit 1:28 Stunden
Da gab es einen Turm der mit einem Drehkreuz abgesperrt war und man musste 50 Cent bezahlen um auf den Turm zu kommen. Ich glaube ich war einer der wenigen der bezahlt hatte, viele andere, vor allem Rentner, quetschten sich am Drehkreuz vorbei oder schlüpften unten durch und da heißt es immer die jungen Leute wären unverschämt, lach. Vom Turm aus konnte man die komplette Burg einen Teil von Eisenach und das Umland überblicken, das Wetter spielte zum Glück auch mit. Wieder unten lief da ein Mann in einem langen schwarzen Mantel, der mir bekannt vor kam und ich pirschte mich unauffällig an. Richtig gesehen, es war Ben Becker der Schauspieler, der dort zu Dreharbeiten war, ich machte noch ein heimliches Selfi und fuhr weiter nach Eisenach.
22. Tag Heute stand die Wartburg und Eisenach auf dem Programm, um 9:15 Uhr ging es zu erst auf die Wartburg, die 8 Kilometer vom Campingplatz entfernt war. Da ich relativ früh war, konnte ich auf den Parkplatz unterhalb der Burg fahren. An der Schranke stand ein Mann der die Parkplatz Gebühr kassierte, als er mich mit dem Traktor sah, kratzte er sich verdutzt am Kopf und schaute auf das Schild mit den Parkgebühren, da standen lediglich Motorräder, Autos und Busse drauf. Er fragte mich was willst du denn hier? Auf die Wartburg was sonst antwortete ich. Er nahm die Gebühr für einen PKW und ich stellte Kurt ab. Der Fußweg zur Burg war ziemlich steil und ich schnaufte wie eine fette Gans, bis ich oben war. Eine Führung sparte ich mir und schaute die Burg nur von außen an.

23 May 2017

Beim Aufbau des Wohnwagens stellte ich fest das ich irgendwo unterwegs hängen geblieben bin und mir einen schönen Kratzer zugezogen habe, muss entweder ein Baum oder Dachvorsprung gewesen sein? Bin mal gespannt ob da noch was kommt? 98 Kilometer gefahren / 1686 gesamt Fahrzeit 4:27 Stunden 36 Liter getankt
Kaum war der Reporter weg, kam ein älteres Ehepaar, das sich auch für mich und meine Tour interessierte, so viel zum Thema: „ Wird es dir nicht langweilig wenn du 4 Wochen alleine unterwegs bist ?“ Man kommt ständig ins Gespräch mit den unterschiedlichsten Leuten, ist eine interessante Erfahrung. Es ging dann weiter Richtung Eisenach, gegen halb vier kam ich am Campingplatz Altenberger- See in Eckardtshausen an. Der Platz ist ca. 10 Kilometer vor Eisenach, deshalb habe ich mich dazu entschieden 2 Tage hier zu bleiben und Morgen den ganzen Tag Eisenach unsicher zu machen. Der Campingplatz liegt im Tal der Vergessenen, hier gibt es kein WLAN und mobile Daten mit dem Handy funzt auch nicht, muss ich den Bericht halt morgen in Eisenach hochladen, zum Glück geht Fernseher und Telefon.
Nachdem ich mit der Besichtigung fertig war ging ich zurück zum Traktor, es hing ein Zettel am Scheibenwischer, na super ein Knöllchen? Ich nahm den Zettel ab und es stand eine Telefonnummer drauf , die ich bitte zurückrufen sollte. Ich rief an und eine Minute später kam ein Mann mit Kamera bewaffnet und begrüßte mich, er ist Fotograf bei der Zeitung in Suhl und fragte ob ich ihm ein Interview gebe und er Bilder machen darf? Na klar, wann hat man schon mal die Möglichkeit von seinen Unternehmungen zu berichten und die kommen dann noch in die Zeitung. Er notierte sich was ich ihm erzählte, machte noch eine Serie von Bildern und bedankte sich bei mir. Bin mal gespannt, on ich die nächsten Tage was im Internet davon finde.
21. Tag Heute morgen war ich früh dran, um 8:15 Uhr, bei schönem Wetter, ging es los Richtung Eisenach. In Suhl machte ich einen Stopp um mir das Waffen- und Fahrzeugmuseum anzusehen. Da es mit Wohnwagen immer etwas schwierig ist einen Parkplatz zu finden stellte ich mich direkt vor den Museen (etwa 100 Meter von einander entfernt) auf einen Busparkplatz. Zuerst ging ich in das Waffenmuseum, es ging über mehrere Etagen und es wurden unzählige Waffen die in Suhl hergestellt wurden gezeigt. Danach ging ich in das Zweiradmuseum, das für mich interessanter war, hier wurden vorwiegend Mopeds und Motorräder der Marke Simson gezeigt, fast alle Exponate waren im Neuzustand.

22 May 2017

Womöglich muss ich das später auch nutzen wenn ich den Bericht einstelle, die Internetverbindung mit dem Handy ist hier nicht so Dolle, wie schon gesagt ich bin hier in Dunkeldeutschland. Morgen will ich weiter Richtung Eisenach, schau mer mal. 82 Kilometer gefahren / 1588 gesamt Fahrzeit 3:45 Stunden
Es ging wieder schön über kleine Straßen und durch Wälder, im Schwarzatal fuhr ich mindestens eine halbe Stunde direkt an der Schwarza, so heißt der Fluss, entlang. Mit dem Motorrad wäre ich bestimmt in 10 Minuten durchgeflogen hätte aber mit Sicherheit nichts von der schönen Landschaft gesehen. 10 Kilometer vor dem Campingplatz wurde Kurt und ich nochmal so richtig gefordert, es ging eine schmale Straße, Vollgas den Berg hinauf. Die Straße war bestimmt noch aus DDR Zeiten und so schlecht das mir fast die Plomben aus den Zähnen gefallen sind. Kurt hüpfte kreuz und quer über die Straße und ich malte mir schon aus, wie es hinten im Wohnwagen aussieht. In Großbreitenbach war mein Ziel, nachdem ich mich angemeldet und den Wohnwagen aufgebaut hatte fuhr ich mit dem Fahrrad einkaufen, ich wunderte mich das sich relativ viele Jugendliche vor dem Rewe- Markt aufhielten, nach dem Einkauf wusste ich warum, hier gab es 1 Stunde WLAN für umsonst.
20. Tag Heute Morgen ging es um 9:00 Uhr los, als erstes fuhr ich zur Staumauer in Hohenwarte, da konnte man sogar drüber fahren, war sehr imposant. Von da ging es weiter nach Saalfeld eine Stadtrundfahrt mit dem Fahrrad machen. Bevor ich weiter fuhr setzte ich mich noch schön in ein Straßencafé und genoss die Sonne bei einem Stück Erdbeerkuchen und einer Tasse Kaffee. Unterwegs hatte ich mich kurz verfahren und ich hielt an um in Google Maps nachzusehen wo der richtige Weg ist, dazu setzte ich meinen Gehörschutz ab und legte ihn auf den Kotflügel. Den richtigen Weg gegoogelt konnte es weiter gehen, doch irgendwas stimmte nicht, es war ziemlich laut? Schei… Gehörschutz verloren, also die ganze Fuhre wenden und wieder zurück fahren, zum Glück war ich erst einen halben Kilometer gefahren. Gott sei Dank fand ich den Gehörschutz mitten auf der Straße liegend und unversehrt wieder, jetzt konnte es leise und mit Musik im Ohr weiter gehen.

21 May 2017

Campingplatz 107 Kilometer gefahren / 1506 gesamt Fahrzeit 4:41 Stunden
Gegen 13:00 Uhr fuhr ich über die Landesgrenze von Bayern nach Dunkeldeutschland (Thüringen), der Baustil der Häuser veränderte sich und manchmal hatte ich den Eindruck man sieht das es der ehemalige Osten ist. In Ziegenrück, das liegt direkt an der Saale gab es ein Wasserkraftmuseum (produziert immer noch Strom), das ich besucht habe. Es war sehr schön und es gab viele Exponate zu sehen. Vor allem die unterschiedlichen Turbinen, wenn man aus dieser Branche kommt, ist das besonders interessant. Von dort waren es noch gut 12 Kilometer zum Campingplatz, der Weg dort hin war sehr schmal und ich musste teilweise ins grüne fahren, wenn ein Auto entgegen kam. Der Platz liegt direkt an der Talsperre Hohenwarte, umgeben von Bergen und Wäldern, sehr schön. Auf dem Platz gibt es auch ein Restaurant das bis 20:00 Uhr geöffnet hat, dort werde ich später was essen.
19. Tag Heute Morgen hatte ich ja im Hotel gefrühstückt, schön wenn alles fix und fertig da steht und man muss anschließend keinen Abwasch machen. Um 9:00 Uhr ging es dann weiter Richtung Norden, Ziel war heute der Campingplatz Neumannshof in Gössitz, das liegt im Naturpark Thüringer Schiefergebirge. Das Wetter war durchweg sonnig, hin und wieder kamen ein paar Wolken und es war nicht so heiß. In Naila war Frühjahrsfest und in der ganzen Stadt waren Verkaufs- und Fressbuden aufgebaut, ich stellte Kurt ab und habe eine Runde zu Fuß durch die Stadt gemacht. Dann gings wieder weiter und unterwegs kam ich an einem Unfall mit einem Rennradfahrer vorbei, er muss sich wohl auf freier Strecke abgelegt haben und wurde mit dem Krankenwagen abgeholt. 5 Kilometern weiter war der nächste Unfall mit einem Rennradfahrer, diesmal, war ein Auto von einem Parkplatz gefahren und hatte den Radfahrer wohl übersehen, der Radfahrer hatte Gott sei Dank keine größeren Verletzungen.

20 May 2017

Circa 10 Kilometer vor dem Campingplatz fuhr ich auf eine Tankstelle um zu tanken, ein Ehepaar, das mich kurz zuvor überholt hatte, stand auch da und tankte. Wir kamen ins Gespräch und die Frau sagte doch allen Ernstes: Als wir eben hinter ihnen her fuhren, fragte ich meinen Mann, woher weiß der mit dem Wohnwagen, das da ein Traktor voraus fährt??? (Wie sie mich überholten hatte sie es kapiert) lach. Am Campingplatz angekommen, musste man sich im Hotel nebenan anmelden, auch die sanitären Anlagen befinden sich im Hotel. Das beste ist, ich habe morgen früh im Hotel ein Frühstücksbuffet für 6,50€ gebucht, wird bestimmt lecker. Heute Abend werde ich grillen, ein schönes Stück Fleisch und dazu gibt’s Nudelsalat, habe ich unterwegs gekauft. Zum trinken habe ich 4 Flaschen Radler, man soll ja viel trinken sagen die Ärzte. 112 Kilometer gefahren / 1399 gesamt Fahrzeit 4:44 Stunden 46 Liter getankt
Heute Morgen bin ich um 10:00 Uhr Richtung Norden, mit dem Ziel Schönwald gefahren. Es war sehr bewölkt, es wurde aber immer besser und hatte den ganzen Tag nicht geregnet. Unterwegs kam ich bei einem Landmaschinenhändler mit John Deer Vertretung vorbei und machte einen Stopp. Mein Eimer, den ich unter der Kurbelgehäuseentlüftung hängen habe, damit kein Öl auf den Boden tropft, war nämlich gut gefüllt, zwar nicht mit Öl aber mit Regenwasser. Die Entsorgung war überhaupt kein Problem, natürlich wollte er auch wissen woher ich komme und wo es hin geht. Worms kannte er nicht aber Mannheim da ist ja das John Deer Werk. Ich fuhr weiter und machte später an einem Waldsee Rast, hätte mich schon gereizt da mal zu angeln.
18. Tag Gestern Abend bin ich noch in die Gaststätte auf dem Campingplatz gegangen, es saßen nur fünf Einheimische am Stammtisch, wie sich später herausstellte, Jäger, Angler, Motorradfahrer und ein Traktorfan, es war also genug Gesprächsstoff vorhanden. Ich setzte mich erst an den Nachbartisch und trank ein Radler, da kam auch schon der Spruch: „Doa setz di her“. Wir unterhielten uns und zwischendurch hatte ich noch ein Schnitzel mit Bratkartoffeln gegessen. Mit zunehmender Anzahl der Biere wurde es immer schwerer die Jungs zu verstehen aber es war trotzdem lustig. Ab halb acht fing es teilweise sehr stark an zu Regnen, was bis zwölf Uhr angehalten hatte.

19 May 2017

Ich fuhr weiter, in Oberviechtach hatte ich mir noch einen Eisbecher gegönnt und kam gegen halb drei am Campingplatz an. Er liegt sehr idyllisch an einem Stausee, leider wird gerade umgebaut, weshalb einige Baustellen vorhanden sind. Heute soll es noch Gewitter geben, es zieht sich auch gerade schon zu, vielleicht habe ich ja wieder Glück und es wird nicht so schlimm. 89 Kilometer gefahren / 1287 gesamt Fahrzeit 3:50 Stunden
17. Tag Heute Morgen um 10:00 Uhr machten sich meine Kollegen zur Wanderung auf, nicht ohne mich vorher gebührend zu verabschieden. Wir machten noch einige Bilder gemeinsam mit Kurt und drückten uns zum Abschied. Beim runterfahren vom Campingplatz stellten sie sich zum Spalier auf und machten mir die Laola, war schon schön und ich musste ein Tränchen verdrücken. Es ging wieder bei strahlenden Sonnenschein über kleine Nebenstraßen durch den Bayrischen Wald mit dem Ziel Trausnitz im Landkreis Schwandorf. Unterwegs wurde ich von einem Motorrad überholt und der Fahrer winkte mir zu, einige hundert Meter weiter stand er am Straßenrand und hielt mich an. Es war ein älterer Mann, der so begeistert war das ich mit dem Traktor unterwegs bin und wollte alles genau wissen. Er hat selbst einen 60 Jahren alten Lanz Bulldog und spielt mit dem Gedanken so eine Tour auch mal zu machen. Er machte noch einige Bilder und bedankte sich, das ich mir Zeit für ihn genommen hatte.
Es war schön und sehr interessant zu hören wie es den Jungs geht und was sie beruflich heute machen (die noch arbeiten) . Wieder am Hotel angekommen haben wir uns frisch gemacht und zum anschließenden Abendessen getroffen, wo wir noch ein paar schöne gemeinsame Stunden verbrachten. 43 Kilometer gefahren / 1198 gesamt Fahrzeit 2:02 Stunden
Um 12:00 Uhr bin ich an dem Hotel in Lam, wo meine ehemaligen Kollegen einquartiert sind angekommen und was für ein Zufall genau gegenüber war ein kleiner Campingplatz. Gleich angemeldet und den Wohnwagen aufgebaut. Frisch geduscht lief ich über die Straße zum Hotel, da winkten auch schon die Ersten, Helmut Schmitz, seine Frau Birgit und mein ehemaliger Fertigungsleiter Klaus Fernekeß, saßen vor dem Hotel und warteten auf den Rest der Truppe. Wir begrüßten uns herzlich und hatten uns viel zu erzählen. Dann fuhr auch der Rest der Truppe an, Roland Lammel, Thomas Ullrich, Dieter Schön, Hans- Walter Kirsche und Norbert Hentz unser ehemaliger Personalchef. Das war ein großes Hallo als sie mich sahen und als sie erfuhren das ich mit dem Traktor da war, waren sie noch erstaunter. Nachdem wir erstmal schön gemütlich was getrunken hatten, machten wir gemeinsam eine kleine Wanderung auf dem Panoramaweg um Lam.
16. Tag Heute konnte ich es gemütlich angehen lassen ich wollte ja nur nach Lam fahren, was gerade mal 43 km entfernt war. In Lam sind ehemalige Arbeitskollegen, die dort ihre jährliche Wandertour machen und ich werde als „Überraschungsgast“ dazu stoßen. Das Wetter war wieder perfekt , habe mir sogar die Arme verbrannt. Als ich mich den Berg von Bodenmais zum Großen Arbersee hochquälte überholte mich ganz langsam ein Auto, ich schaute zur Seite und traute meinen Augen nicht: Meine ehemaligen Nachbarn, Familie Donner aus Hamm, sie winkten mir zu, fuhren auf den nächsten Parkplatz und ich hinterher. Die Welt ist doch klein, da fährt man mit dem Traktor durch den tiefsten Bayrischen Wald und trifft Bekannte. Wir hatten uns eine zeitlang unterhalten, dann ging die Reise weiter. Am großen Arbersee machte ich einen kurzen Stopp, er ist in etwa vergleichbar mit dem Mummelsee im Schwarzwald von dort war es noch eine knappe Stunde bis nach Lam.

17 May 2017

Nachtisch
Das Navi führte mich schön über Seitenstraßen durch kleine Dörfer und herrliche Wälder. Gegen halb drei kam ich an dem Campingplatz in Regen an, der machte schon auf den ersten Blick einen ganz anderen Eindruck, die Betreiber sind sehr nett und der Rest ist so wie ich es gewohnt bin. Es gibt sogar Ponys und man kann sich Kanus ausleihen. Heute ist Waschtag angesagt, hab zwar noch genug frische Sachen dabei aber ich lagere die schmutzigen Sachen in einer Box unterm Bett und manchmal muffelt es etwas (lach). Später werde ich wieder grillen, das Wetter muss man ausnutzen, es soll ja wieder etwas schlechter werden. 114 Kilometer gefahren / 1155 gesamt Fahrzeit 4:52 Stunden
15. Tag Heute Morgen fuhr ich um 8:00 Uhr in Landshut los mit dem Ziel Deggendorf. Das Wetter war fantastisch und ich bin ein Großteil der Strecke offen gefahren. Unterwegs machte ich in Wallerdorf einen Halt um ein paar Einkäufe zu tätigen und eine Brotzeit, mit frischen Fleischkäsbrötchen, zu machen. Kurz nach zwölf war ich an dem Campingplatz in Deggendorf angekommen und was war? Mittagspause! Ich nutzte die Zeit um mir den Campingplatz etwas anzuschauen, er war sehr klein, lag aber ganz toll direkt an der Donau mit Gaststätten in Sichtweite. Der Platz selbst machte einen etwas verwahrlosten Eindruck und die sanitären Anlagen zeigten schon von außen erheblichen Wartungsstau auf. Da ich von den ganzen letzten Plätzen ein anderes Niveau gewohnt war, suchte ich im Internet den nächstgelegenen Campingplatz, Regen im Bayrischen Wald ca. 25 Kilometer vor Tschechien, von Deggendorf rund 40 Kilometer entfernt. Bei so schönem Wetter fährt man gerne etwas länger.

16 May 2017

Da es noch früh am Tag war setzte ich mich wieder auf’s Fahrrad und bin an der Isar entlang zum Stausee Altheim gefahren. Auf dem Rückweg in Auloh, machte ich an einer Bäckerei halt, kaufte mit zwei Stück Erdbeerkuchen, einen Kaba und habe es schön genüsslich vor der Bäckerei auf einer Bank gegessen. Nun liege ich auf dem Campingplatz in der Sonne und lasse mir den Pelz braten.
14. Tag Gestern Abend wurde ich von Sepp, einem Dauercamper eingeladen, wir saßen gemütlich auf einer Holzbank vor seinem Wohnwagen und erzählten über Gott und die Welt und tranken ein Bier. Heute Morgen fuhr ich mit dem Fahrrad zum Bäcker, kaufte frische Brötchen für’s Frühstück und ließ es gaaaanz langsam angehen. Gegen 10:00 Uhr bin ich mit dem Fahrrad nach Landshut gefahren um mir die Stadt an zu schauen. Als erstes fuhr ich zur Burg Trausnitz, da ging es für meine Verhältnisse mal richtig den Berg hoch. Oben angekommen genoss ich den tollen Blick über Landshut und machte einen kleinen Rundgang. Anschließend ging es in die Altstadt, unglaublich was dort los war, immerhin ist heute Dienstag und nicht Samstag. Sämtliche Straßenkaffes waren voll und die Leute genossen das schöne Wetter. Nachdem ich mit meiner Stadtbesichtigung fertig war, setzte ich mich auch in der Fußgängerzone in ein Kaffee und beobachtete das Treiben.

15 May 2017

Die Bilder hab ich zum gleichen Zeitpunkt gemacht, einmal links von der Brücke, einmal rechts.
Plötzlich wurde es Raben schwarz und windig, das sah nicht gut aus, doch wieder Glück gehabt kam nur Regen. Mit Regenschirm bewaffnet lief ich in die nächste Metzgerei um „Grillgut“ einzukaufen, zurück am Campingplatz hörte es auch schon wieder auf zu regnen. Nach dem Anmelden baute ich den Wohnwagen auf, Markise raus, wo sind die Spanngurte? Auf dem Campingplatz in Regensburg vergessen, doch mit Google kein Problem, der nächste Baumarkt war gerade 1,5 Kilometer entfernt. Schnell mit dem Fahrrad hin gefahren zwei Spanngurte gekauft, wieder zurück und fertig aufgebaut. 67 Kilometer gefahren / 1041 gesamt Fahrzeit 2:50 Stunden 40 Liter getank
13. Tag Heute Morgen ging es um halb neun Richtung Landshut. Es war trocken und wenn die Sonne schien, war es richtig warm. Unterwegs standen riesen Pfützen auf den Feldern hier war bestimmt das Zentrum des Unwetters vom Vortag. Es ging weitestgehend über Landstraßen, lediglich die letzten Kilometer vor Landshut fuhr ich die Bundesstraße. Um 12:10 Uhr war ich am Campingplatz angekommen und wollte mich anmelden. Mittagspause von 12:00 Uhr bis 14:30 Uhr, na super. Der Campingplatz ist nicht sehr groß und liegt genau auf einer Insel zwischen der kleinen Isar und der Isar, ca. 300 Meter hinter dem Campingplatz fliesen die Flüsse zusammen. Da ich ja Zeit hatte machte ich eine Spaziergang und wollte eine Kleinigkeit essen. Leider hatten alle Gaststätten und Biergärten im näheren Umkreis noch geschlossen oder Ruhetag, also setzte ich mich auf eine Bank direkt an der Donau und genoss Salami mit Vollkornbrot und Sprudel.

14 May 2017

12. Tag Heute habe ich einen ganz entspannten Tag gemacht, erst war ich nochmal mit dem Fahrrad in Regensburg und nachmittags habe ich schön in der Sonne sitzend einer Ruderregatta, die auf der Donau, am Campingplatz statt fand zu geschaut. Zum Essen gab es Grillsteak mit Kartoffelsalat und später noch ein Stück Kuchen und Kaffee. Gegen Abend bekam ich auf dem Handy über "Katwarn" eine Unwetterwarnung, da hatte ich mir schon etwas Gedanken gemacht, da ich ja unter Bäumen stehe aber wir bekamen nur den Regen ab. Es hatte knapp 10 Minuten relativ fest geregnet und gedonnert, sonst nichts.
Moin Mama, alles Gute zum Muttertag!

13 May 2017

12. Tag Gestern Abend war ich noch auf der "Dult" zu vergleichen mit Backfischfest oder dem Wurstmarkt. Solch ein großes Festzelt wie da hatte ich noch nie gesehen und das Ding war gerammelt voll. Es spielte eine Kapelle und die Leute standen auf Bänken, Tischen und feierten. Ich lief zwei Runden über den Festplatz, aß ein Fischbrötchen und eine riesen Brezel. Um 22:00 Uhr gab es ein Feuerwerk, das hab ich mir noch angeschaut und bin anschließend zum Campingplatz, schlafen. Heute Morgen fuhr ich mit dem Fahrrad nach Regensburg und durchstreift kreuz und quer die Altstadt. Das schöne war, hier darf man auch in der Fußgängerzone mit dem Rad fahren. Da ich vor lauter langen Haaren kaum noch aus den Augen schauen konnte, ging ich noch schnell zum Friseur. Mittags gönnte ich mir ein fettes Eis und fuhr danach zum Campingplatz zurück. Heute Abend gab es gegrilltes Rinderfilet das ich mir vom Wochenmarkt mitgenommen hatte.

12 May 2017

Die nächsten Tage werde ich Regensburg erkunden und erst wieder am Montag weiter fahren. 114 Kilometer gefahren / gesamt 974 km Fahrzeit 4:56 Stunden
Um halb zwei war ich dann in Regensburg und musste durch die komplette Stadt fahren was eigentlich gut klappte. Lediglich an der ältesten Bratwurst- Braterei Deutschlands stand plötzlich ein Schild nur für Linienbusse und es gab keine Möglichkeit abzubiegen oder zu wenden. Also hab ich Kurt mit Wohnwagen kurzerhand als Linienbus deklariert und bin weiter gefahren. Um 14:15 Uhr war ich dann am Campingplatz, da der noch bis 14:30 Uhr Mittagsruhe hatte standen einige Wohnwagen und Wohnmobile vor der Schranke und ich musste halb auf der Straße stehen bleiben. Vor dem Campingplatz war ein Kiosk, wo eine Gruppe von Männern dem Alkohol frönte, die ließen mich schwer hochleben als ich mit Kurt angefahren war. Nach der Mittagsruhe ging ich zur Anmeldung und wollte einen Platz für drei Übernachtungen, die Frau fragte mich ob ich reserviert habe, da wurde mir schon ganz heiß, aber ich hatte Glück und bekam ein lauschiges Plätzchen zwischen Bäumen.
11. Tag Gestern Abend und in der Nacht hatte es mal wieder geregnet. Zum Glück war es morgens trocken und ich konnte gemütlich alles abbauen. Um 9:00 Uhr ging es dann los nach Regensburg. Es war teilweise sehr bewölkt aber es blieb trocken und ich konnte sogar zwischen durch offen fahren (Frontscheibe aufgeklappt). Heute bin ich einfach nur gefahren ohne irgendwelche Besichtigungen. Es ging eine ganze Zeit an der Altmühl entlang und ich genoss die Natur. An manchen Stellen wurden Wiesen gemäht, hier riecht das Gras ganz anders als bei uns. Gegen 12:00 Uhr machte ich eine kleine Pause an einer Schiffsanlegestelle an der Altmühl, legte mich in einen Relax Sessel, die dort standen und aß eine Salami.

11 May 2017

Das war lecker
@ Helmut: Auf uns und die schönen gemeinsamen Zeiten!
Sein Ziel ist es, in 9 ½ Wochen wieder mit dem Radl durch Amerika zu fahren, unglaublich der Mann. Ich verabschiedete mich und Hubert wünschte mir alles Gute für die Tour. Auf dem Rückweg kam ich in Abenberg an einem Schloss vorbei und schaute es mir an, ich konnte mir nicht so viel Zeit nehmen, stand nämlich im Haltverbot. Von dort ging es weiter nach Spalt, einen Rundgang durch die Stadt an der Brauerei vorbei zum Museum „ Hopfen Bier Gut“ und ein lecker Spalter Bier (Alkoholfrei) getrunken. Nun ging es zurück auf den Campingplatz am Brombachsee, später werde ich den Grill anzünden, mir mein Abendessen machen und schauen wo es Morgen hin geht. 67 Kilometer gefahren / gesamt 860 km Fahrzeit 3:02 Stunden
Wo sie Recht hat, hat sie Recht, ich fuhr weiter auf Waldwegen wo wir uns vor 20 Jahren zu Fuß oder mit dem Mountainbike mühsam hoch gequält hatten. Am Hubert Schwarz Zentrum angekommen stellte ich Kurt auf dem Parkplatz ab und ging zur Anmeldung. Dem jungen Mann an der Anmeldung erklärte ich mein Anliegen und er holte Hubert. Meinen Namen wusste Hubert von dem Mitarbeiter an der Anmeldung aber das ich von KKK bin hatte er selbst gewusst, ich war erstaunt. Leider hatte er sehr viel zu tun und nicht viel Zeit aber er nahm sich trotzdem einige Minuten um sich mit mir zu unterhalten. Als er hörte das ich eine Traktortour mache wollte er unbedingt Kurt sehen. Beim rausgehen erzählte er mir das er sich vor sechs Wochen mit dem Radl auf die Nase gelegt hat und die Hüfte brach. Da fährt der Mann mit dem Fahrrad um die Welt, alles gut und zu Hause passiert es dann. Die Ärzte könnten es gar nicht glauben, das jemand der sich vor sechs Wochen die Hüfte brach, schon wieder ohne Krücken läuft?
10. Tag Heute ließ ich es sehr entspannt angehen, um 7:30 Uhr aufgestanden und erstmal zum Kiosk Brötchen für’s Frühstück holen. Als ich zum Wohnwagen zurück ging baute gerade ein ortsansässiger Metzger seinen Verkaufswagen auf, kurz in die Auslage geschaut, zwei Fleischspieße und eine Bratwurst gekauft. Heute Abend wird gegrillt. Falls jetzt einige denken ich wäre verfressen, es gibt keine Beilagen dazu. Gegen 10:00 Uhr habe ich mich dann auf den Weg nach Ungerthal gemacht, den KKK‘lern sollte das ein Begriff sein. Da ist das Hubert Schwarz Zentrum, wo wir Ende der 90er und Anfang der 2000er tolle Seminare gemacht und so manch schöne Stunden verbracht haben. Ca. 2 Kilometer vor Ungerthal in Kühedorf schickte mich das Navi auf einen Feldweg in den Wald. Lieber mal nachfragen ob das richtig ist. Ich fragte eine Frau ob ich hier nach Ungerthal komme und sie sagte: „Mim Bulldog koanst doa schoa fahre“.

10 May 2017

In Oettingen bin ich in einen Lidl und habe meine Getränke- und Süßigkeiten Vorräte aufgefüllt. Oettingen wird da evtl. das Oettinger Bier hergestellt? Logisch also einen kleinen Abstecher an die Brauerei. Leider konnte man nicht rein aber es sah sehr imposant von außen aus. Als ich die riesigen Tanks sah, dachte ich so, wer das alles trinken soll? Gegen 16:00 Uhr bin ich an meinem Ziel Campingplatz Langlau am Brombachsee angekommen und habe einen Stellplatz direkt am See bekommen. Leider sind Hecken davor und ich kann nicht direkt auf den See schauen. Dann wieder das tägliche Prozedere, Wohnwagen aufstellen, Satellitenschüssel ausrichten, fertig. Danach bin ich duschen gegangen, ist schon was feines so eine Dusche, wenn man tags zuvor keine Dusche hatte. Ich werde gleich noch was essen gehen und dann mal schauen was ich morgen mache. 115 Kilometer gefahren / gesamt 793 km Fahrzeit 4:50 Stunden
9. Tag Heute morgen als ich um 8:30 Uhr losgefahren bin sah das Wetter sehr vielversprechend aus. Unterwegs musste ich sogar die Sonnenbrille aufsetzen, wurde ja auch zeit. So gegen halb elf kam ich an einem kleinen See vorbei machte eine Rast und genoss die Sonne. Als ich weiter fuhr kam ich kurz darauf in Neresheim an einem Kloster vorbei mit Gaststätte, schade ich hatte ja gerade was gegessen. Die fahrt verlief fast Problemlos bis auf eine Baustelle. Ich folgte der Umleitung und mein Navi hatte die Orientierung verloren. Nach knapp einer dreiviertel Stunde war ich dann wieder an dem Ort mit der Baustelle. So und jetzt? Volles Risiko weiterfahren. Irgendwann stand ich dann vor einer Barke und es ging nicht weiter. Doch da kam auch schon ein Mann mit dem Auto angefahren und fragte mich das Übliche: Woher kommst du, wohin machst du usw. Er erklärte mir einen Schleichweg um die Baustelle zu umfahren, hatte auch super geklappt.
2. Frühstück am Härtsfeldsee
Heut kommt sogar die Sonnenbrille zum Einsatz.
Das Grelle oben rechts, ist die Sonne!

9 May 2017

Immer diese fahrenden Verkehrshindernisse Den hatten wir brutalst verblasen! 152 Kilometern gefahren / gesamt 678 km Fahrzeit 6:30 Stunden
Wie ich da so am Wohnwagen rumwurschtelte kam ein älterer Mann (wie sich später herausstellte der Platzwart) und war sehr interessiert an Kurt, woher ich komme, wohin ich mache, wie lange ich bleibe usw. Dann sagte er: Schließ deinen Wagen zu und komm mal mit. Wir gingen in die Scheune vom Nachbarhaus und er zeigte mir seine Traktoren, einen IHC, einen Eicher und einen Kramer den er sich zum Rentenbeginn gekauft und restauriert hat. Damit fährt er mit seinem Enkel spazieren und auf Traktotreffen. Nachdem wir uns einige zeit unterhalten hatte ging ich wieder zum Wohnwagen um die Tour für Morgen vorzubereiten. Ziel ist ein Campingplatz am Brombachsee.
Gegen 17:00 Uhr war ich in 89129 Öllingen, einem kleinen Dorf, der Stellplatz ist genau neben dem Rathaus. Ich war der einzige, parkte mein Fuhrwerk und wollte gleich mal den Strom anschließen, drehte am Griff des Stromkastens….abgeschlossen. Also rein ins Rathaus, hatte zum Glück offen und gefragt wie das funzt mit dem Strom? Die Sekretärin vom Bürgermeister lachte und sagte: Stromkasten aufmachen, Stecker rein stecken, fertig. Aber der Stromkasten ist doch abgeschlossen sagte ich, sie gab mir zur Antwort: Einfach mal den Griff andersrum drehen! Ich bezahlte 1 Euro für den Strom und ging wieder zum Stromkasten, Griff andersrum gedreht und siehe da, offen. PEINLICH !!!
Zurück am Parkplatz kam mir ein holländischer Trucker entgegen den ich fragte wie das mit dem bezahlen funktioniert. Ich hatte nämlich Angst, das die Schranken der Ausfahrt, wenn ich rausfahre und nicht bezahlt habe, zu gehen. Der Trucker hat mir dann erzählt 1 Stunde parken ist kostenlos aber die Schranken wären schon seit drei Monaten defekt, also einfach rausfahren. Supi, Kurt gezündet und noch 15 Kilometer zum Stellplatz gefahren.
8. Tag Heute morgen bin ich um 6:30 Uhr aufgestanden. Habe dann erstmal gemütlich gefrühstückt und anschließend alles für die Weiterfahrt vorbereitet. Normalerweise öffnete die Rezeption erst um 9:00 Uhr, da aber der Platzwart sah, dass ich schon in den Startlöchern stand kassierte er mich ab und es konnte um 8:30 Uhr losgehen Richtung Ulm. Heute war ein seltsamer Tag: keine Reparaturen, kein Regen, keine Kraftfahrstrassen einfach nur gefahren. Kurz hinter Ulm kam ich an eine Autohof vorbei da die normalen Parkplätze alle belegt oder zu klein waren wollte ich auf den LKW Parkplatz, der war kostenpflichtig und durch Schranken gesichert. Die Schranken der Ausfahrt standen offen, also kurzer Hand entgegen der Fahrtrichtung in die Ausfahrt reingefahren und Kurt bei den Brummis abgestellt. Da ich den ganzen Tag slow drive hatte, aß ich fast food bei Burger King.

8 May 2017

Das war mein Abendessen, sehr sehr lecker!
Nach dem Besuch machte ich mich auf den Heimweg, ich überlegte kurz ob ich vielleicht den Bus oder ein Taxi nehmen soll aber ich sitze bzw. fahre noch genug, also wieder zu Fuß zurück. Später in der Dusche muss ich mal genauer nachsehen, ich glaub mir wachsen Schwimmhäute zwischen den Zehen, eine Ente kam verdächtig nahe an meine Füße. Laut Wetterbericht soll es ja besser werden, schau mer mal.
Mein bester Freund der Regenschirm
Um warm zu werden ist Bewegung das beste Mittel und ich dachte mir, warum nicht zu Fuß nach Meersburg, sind ja nur 6 Kilometer. Gesagt getan und nach einer Stunde war ich in Meersburg. Ich war gerade angekommen fing es wundersamer Weise an zu regnen und ich kaufte mir einen Regenschirm, der den Rest des Tages mein bester Freund war. Nach einem ersten Rundgang habe ich mir einen Kaffee und ein Stück Käsekuchen gegönnt. Gestärkt ging es in die zweite Runde, durch die Unterstadt direkt am Bodensee mit Promenade. Anschließend in die Oberstadt mit Burg, Schloss und vielen tollen Fachwerkhäusern. In Meersburg gibt es auch ein Zeppelinmuseum das einem Privatmann gehört. Es ist zwar nicht sehr groß aber mit vielen tollen original Exponaten, die teilweise, auf der ganzen Welt einmalig sind. Da ich der einzige zu diesem Zeitpunkt im Museum war hatte sich die sehr nette, ältere Frau von der Kasse richtig Zeit genommen und mich mit Informationen überschüttet.
7. Tag Gestern Abend habe ich mich kurzfristig dazu entschlossen noch einen Tag hier zu bleiben um doch noch das Pfahlbaumuseum und Meersburg zu besuchen. Da das Pfahlbaumuseum nur knapp einen Kilometer zu Fuß vom Campingplatz entfernt ist, machte ich mich auf den Weg. Die Strecke führte mich an einem Naturschutzgebiet vorbei, das teilweise wie ein Urwald aussah. (Die umgefallenen Bäume auf dem Bild wurden von einem Bieber umgelegt) Heute war so gut wie nichts am Museum los, direkt an die Kasse und schon ging‘s los. Ich muss schon sagen was unsere Vorfahren rund 4000 Jahre vor Chr. sich einfallen ließen ist schon beachtlich. Die Führung ging eine knappe Stunde und anschließend konnte man sich noch frei auf dem Gelände bewegen. Davon machte ich nicht viel Gebrauch, denn es war sau kalt.

7 May 2017

Beeindruckt und mit 150 Fotos fuhr ich anschließend ca. 3,5 Kilometer nach Unteruhldingen zum Pfahlbaumuseum, Kurt direkt am Hafen abgestellt und 300 Meter zum Museum gelaufen. Dort standen gerade zwei Touristengruppen mit ungefähr 100 Personen an der Kasse, kurz überlegt….?, glaube für heute hatte ich genug Kultur gehabt. Ging dann in ein Restaurant und hab lecker Bodenseefelchen gegessen, war auch schön. Nach dem Essen bin ich gemütlich zum Campingplatz getuckert und hab die Steckdose repariert, Armaturenbrett aufgeschraubt, Kontermutter angezogen, fertig. Jetzt kann’s wieder regnen. Später werde ich die Tour für Morgen ausarbeiten, mal gespannt wo’s hin geht. 16 Kilometer gefahren / gesamt 526 km Fahrzeit 00:54 Stunden
Kurt's großer Bruder
Der Eintritt kostete 11 Euro, für den ganzen Tag, wenn man zwischendurch was essen wollte, konnte man sich einen Stempel holen, damit man anschließend wieder rein kam. Von außen konnte man nicht erahnen wie groß und toll das Museum ist, es ging über Keller, EG, OG und Dachgeschoss. Das Museum zeigt nicht nur Traktoren und Autos, nein auch Fahrräder, Motorräder, Arbeitsgeräte, Werkstätten, Werkzeuge …………… des letzten Jahrhunderts. Wenn ihr mal in der Nähe seid, solltet ihr auf jeden Fall mal hin gehen, nehmt aber Zeit mit in ein- zwei Stunden ist man nicht durch, echt sehenswert.
6. Tag Heute Morgen ging es bei herrlichem Regen, zum Auto und Traktor Museum, im 3,5 Kilometer entfernten Gerbhardsweiler. Also Scheibenwischer einschalten, schei…., geht wieder nicht richtig. Ich fand aber schnell (beim fahren) heraus woran es lag: Die Kontermutter der Steckdose hatte sich durch die Vibrationen gelöst und somit bekam die Steckdose keine Masse. Am Vorabend hatte ich im Internet gelesen, dass man mit Oldtimern direkt auf dem Innenhof des Museums parken darf. Am Museum angekommen war der Innenhof leider noch mit Pollern versperrt und ich musste auf einen Parkplatz etwas abseits, schade.

6 May 2017

Jetzt sitze ich gerade im Wohnwagen, schreibe den Bericht und ihr werdet es nicht glauben, es regnet mal wieder. Na ja, muss ich später mit der Regenjacke ins Ort laufen was essen, den Regenschirm habe ich ja vergessen. Gleich notieren für das nächste mal. Camping Birnau - Maurach Birnau - Maurach 7 88690 Uhldingen - Mühlhofen 113 Kilometer gefahren / gesamt 510 km Fahrzeit 4:52 Stunden 30 Liter getankt
Kurz vorm Ziel war die Straße mal wieder gesperrt, heute wegen einem Halbmarathon und nicht wegen einer Baustelle. Es stand aber ein kleines Schild „Zufahrt zum Campingplatz frei“. Den Campingplatz in Sichtweite stand schon wieder eine Barke und Durchfahrt verboten, da direkt eine kleine Straße rechts abging dachte ich, das ist die Zufahrt zum Platz. Pustekuchen, war die Zufahrt zu einem Hotel, natürlich Sackgasse und nur einen Wendeplatz den gerade mal ein Smart bequem fahren konnte. Aber mit Hilfe eines freundlichen älteren Herren, der mich beim rangieren dirigierte, kam ich auch da wieder raus und war zwei Minuten später dann am Campingplatz Birnau- Maurach, direkt am Bodensee. Fix angemeldet, Wohnwagen aufgebaut, Satellitenschüssel ausgerichtet und noch ein paar schwätzchen mit den Nachbarn gehalten und dann ab unter die Dusche.
Die Letzten Kilometer gingen über die B31 mit meistens nur zwei Fahrspuren und da waren die Schlangen hinter mir teilweise sehr lange. Was mir aufgefallen war, die Schlangen waren besonders lange, wenn in dem Auto hinter mir eine Frau am Steuer saß und die einfach nicht überholen wollte, obwohl ich rechts blinkte das frei ist. Das soll jetzt nichts heißen, ich wollte es nur mal gesagt haben. (Freue mich jetzt schon auf die Kommentare der Frauen, lach)
Gegen 12:00 Uhr fuhr ich in Tengen vorbei, wo auf einem Schild „Historische Altstadt / Wasserfälle“ stand, da ich schon mal in Schaffhausen am Rheinfall war hab ich gleich mal den Blinker gesetzt und bin hin gefahren, neuen Wasserfall anschauen. War zwar nicht so der Knaller aber wenigstens mal ne halbe Stunde die Beine vertreten was auch OK war. Ich fuhr weiter Richtung Bodensee, plötzlich kam eine Warnung auf meinem Navi „RADAR“ ich hatte das Gaspedal bereits bis zum Anschlag durchgetreten und kam nicht mal annähernd an die zulässige Höchstgeschwindigkeit, innerlich musste ich lachen. Circa 20 Kilometer vorm Ziel machte ich nochmal einen kurzen Stopp an einem Landhandel wo es alles möglich vom Obst über Milch, Spargel, Brot fast alles gab. Ich pfiff mir zwei Laugenbrezeln rein.
5. Tag Heute Morgen , pünktlich zur Abfahrt um 8:30 Uhr fing es an zu regnen. Das Ziel heute ist der Bodensee. Um 10:00 Uhr kam ich in Bonndorf vorbei und machte einen kurzen Stopp um den falschen Öldruckschalter zurück zu geben. Leider hatten sie keinen passenden da, aber es gibt ja das Sprichwort „ Nichts hält länger als ein Provisorium“ Anschließend ging es schön über kleine Seitenstraßen mit wunderschöner Landschaft, wäre bei gutem Wetter noch viel schöner gewesen. Im Wutachtal wurde es dann richtig steil, es hatte zwar kein Schild da gestanden aber gefühlt waren es 50% Steigung. Ich musste in den 2. Straßengang schalten (den benutze ich normalerweise nie) und quälte mich mit 10 km/h den Berg hinauf, da musste Kurt richtig schnaufen. Er stieß sogar schwarzen Qualm aus dem Auspuff, was unter lasst glaube ich normal ist, ich aber bis dato nicht kannte bei Kurt. Er meisterte dennoch die Steigung und ich bin richtig stolz auf ihn.

5 May 2017

Ab sofort könnt ihr auch Kommentare abgeben, wenn ihr wollt.
Da meine Klamotten versaut waren habe ich sie noch schnell gewaschen und in den Trockner geworfen man(n) kann das ja. Dann schön geduscht und nun sitze ich hier vor der Seewaldstube, trinke schön Radler und schreibe meinen Bericht. Später werde ich noch was essen und mich dann ablegen. Morgen will ich zum Bodensee, da soll ein tolles Traktormuseum sein, das ich mir anschauen möchte. Denke ich werde wieder auf einen Campingplatz fahren und zwei Tage bleiben, am Bodensee gibt es bestimmt noch mehr zu sehen, hab ja Zeit. 56 Kilometer gefahren / gasamt 397 km Fahrzeit 2:45 Stunden
Der Chef vom Campingplatz meinte in Titisee ist eine Autowerkstatt, die könnten mir vielleicht weiter helfen. Da ich Kurt zerlegt hatte, musste ich das Fahrrad vom Wohnwagen schnallen und bin 2,5 Kilometer nach Titisee gerast. Einen passenden Öldruckschalter hatten sie zwar nicht aber Kupferdichtungen (ein Versuch war es wert). Ab auf den Drahtesel und zurück zu Kurt. Vor dem Einbau habe ich alles schön mit Bremsenreiniger gesäubert, zwei Kupferdichtungen drauf gemacht und fett mit Dichtmasse ( hatte ich zum Glück vom Tankwart meines Vertrauens „Bernhard“ bekommen) eingeschmiert und rein damit. Nochmal alles sauber gemacht ein Papiertuch um den Öldruckschalter gelegt und dann Probefahrt. Auf dem Campingplatz angekommen meine Reparatur kontrolliert und siehe da "trocken wie ein Furz" Gott sei Dank.
Auf dem Platz angekommen, erstmal Pappe untergelegt (tropfte ja ganz schön), dann den Öldruckschalter ausgebaut und das auslaufende Öl mit Papiertüchern weggewischt. Als ich den neuen Öldruckschalter einschrauben wollte, ging dieser maximal 3 Gewindegänge rein??? Zum Glück gibt’s Google, Teilenummer eingegeben und siehe da, es war der falsche Öldruckschalter. Ich brauchte einen mit M10x1 und der neue hatte Zollgewinde, na super und jetzt?
Nachdem ich Kurt wieder fein gemacht hatte ging es auf Probefahrt, 2 Kilometer ins nächste Dorf und wieder zurück. Nochmal kontrolliert, sah dicht aus. Habe noch zwei Dosen Bremsenreiniger und zur Sicherheit einen Öldruckschalter mitgenommen und mich wieder Richtung Campingplatz gemacht. Mittlerweile hatte sich der Nebel aufgelöst und ich hatte einen Halt am Schluchsee gemacht. Kurt abgestellt, nochmal einen Kontrollblick auf die Reparatur: „Scheiße, immer noch inkontinent“ Na ja, was soll schon sein, hatte ja einen neuen Öldruckschalter mitgenommen. Weiter zum Campingplatz und reparieren.
4. Tag Heute Morgen bin ich etwas früher aufgestanden, ich musste ja mit Kurt in die Werkstatt. Um 7:30 Uhr fuhr ich los nach Bonndorf zu Landmaschinen Müller, waren vom Campingplatz aus nur 28 Kilometer (lach). Das Wetter war vielversprechend, die Täler im Nebel aber teilweise blitzte die Sonne durch. Auf der Hinfahrt konnte man den Schluchsee von der Straße aus nicht sehen da er komplett mit Nebel bedeckt war. Um 9:00 Uhr kam ich in Bonndorf an und wurde direkt an den Chef verwiesen. Wir gingen gemeinsam zu Kurt und schauten uns das Problem an. „Das ist nicht der Öldruckschalter, das kommt von der Tachowelle“ meinte Herr Müller. Also Tachowelle aus dem Motor geschraubt und einen Blindstopfen rein. Dann durfte ich in die Waschhalle um den Motor zu reinigen. Kurt kam sich darin etwas verloren vor (siehe Bild). Ich glaube die Anlasser der Traktoren, die auf dem Gelände standen, hatten mehr PS als Kurt.

4 May 2017

Ich war gerade im Wohnwagen, da ist ein herrlicher Hagel runter gekommen (siehe Bild). Später werde ich schön was essen gehen und den Abend in meinen Bett mit Fernseher ausklingen lassen. Camping Bankenhof Bruderhalde 31a 79856 Hinterzarten 49 Kilometer gefahren / gesamt 341 km Fahrzeit 2:12 Stunden
Kurz vorm Ziel mal wieder auf eine Kraftfahrstrasse navigiert, gerade noch auf der Auffahrt gemerkt und dann die ganze Fuhre rückwärts. Auf dem Parkplatz am Titisee stellte ich fest, das Kurt inkontinent ist, waren tolle Regenbogenfarben auf dem nassen Asphalt. Also Schraubenschlüssel raus und mal die Schrauben nachziehen, denkst, es war/ist der Öldruckschalter, den ich extra vor der Tour noch erneuert habe. Ganz vorsichtig mit einem 24er Schlüssel das Gewinde M10x1 nachgezogen und schauen ob’s dicht wird. Um auf Nummer sicher zu gehen habe ich via Internet einen Landmaschinenhändler ausfindig gemacht und werde da morgen hin fahren, sind ja nur 28 Kilometer. Vom Titisee bin ich dann auf den Campingplatz Bankenhof in Hinterzarten gefahren, hier werde ich heute und morgen bleiben. Schnell die Wagenburg aufgebaut und anschließend schön duschen. Ist ja mein erstes mal auf einem Campingplatz, über die Sauberkeit und die Sanitären Anlagen war ich erstaunt, sogar Fußbodenheizung in der Dusche
3. Tag Gestern Abend in der Kneipe habe ich mich noch sehr gut mit zwei Einheimischen unterhalten. Sie hatten gesagt im Radio wäre ein Bericht gewesen, von einem der eine Deutschlandtour mit dem Traktor macht und fragten ob ich das sei? Ich musste sie leider enttäuschen, im Radio bin ich nicht. Gut gegessen und mit zwei Radlern im Bauch bin ich dann gegen 22:00 Uhr in mein Bett. Mein Außenthermometer zeigte 4,5 Grad an, da hab ich mal lieber die Heizung durchbrummen lassen. Um 6:00 Uhr wurde ich wach, nur schnell pullern und wieder ab ins Bett bis 7:30 Uhr. Nach dem Frühstück (heute gab’s Himbeermarmelade) musste ich erst meinen Scheibenwischermotor reparieren, funzte nicht richtig, war aber keine große Sache, nur die Fettpampe von den Kohlen entfernen zusammen bauen und schon läuft er wieder. Den Scheibenwischer habe ich heute auch gebraucht es hat ständig geregnet. Um 9:30 ging’s dann los zum Titisee. Trotz langer Unterwäsche und Handschuhen war es kalt.

3 May 2017

Um 17:00 Uhr hatte ich noch 68 Kilometer bis zum Titisee: Das wird heute nix mehr, also Stellplatz suchen. Da war einer in der Nähe sogar mit Sauna und Wellnessbereich, sehr gut! Ab zur Anmeldung: „Nur für Wohnmobile“ na super. Auf zum nächsten Stellplatz, nach 15 Kilometern, mitten im Wald mit einer urigen Gaststätte dabei. Schnell den Wohnwagen aufgebaut und dann schön lecker was gegessen und ein paar Radler gezischt. Ackerloch Grillschopf Unteres Ackerloch 78089 Unterkirnach 127 km gefahren /gesamt 292 km Fahrzeit 5:36 Stunden 50 Liter getankt
2. Tag Die erste Nacht im Wohnwagen, sehr gut geschlafen. Zum Frühstückt, gab es eine große Tasse Kaffee und zwei Toastbrote mit Nutella. Um 9:00 Uhr bin ich losgetuckert mit dem Ziel Titisee. Unterwegs bekam ich wieder meine altbekannten Probleme „Herzstolpern“. Um auf Nummer sicher zu gehen machte ich in Freudenstadt einen Zwischenstopp im Krankenhaus. Notaufnahme, Blutabnahme, EKG, das ganze Programm. Keine Panik alles gut, kann volles Rohr weiter gehen. Heute musste „Kurt“ richtig arbeiten, es waren einige Steigungen die ich nur im 3. Gang Vollgas fahren konnte. Mit atemberaubenden 15 km/h flog ich die Berge rauf, die Fahrzeuge hinter mir hatten ihre Probleme dran zu bleiben.

2 May 2017

1. Tag In Germersheim fuhr ich über den Rhein, von da ab ging es etwas besser, lediglich das Fahren auf der Bundesstraße war etwas langweilig. Deshalb bog ich immer wieder auf Seitenstraßen ab, was aber meistens nicht von Dauer war und mein Navi mich wieder auf die Bundesstraße leitete. In Karlsruhe bin ich quer durch die ganze Stadt gefahren, ist zwar ne Umweltzone und nur mit grüner Plakette befahrbar aber das zählt Gott sei Dank nicht für Traktoren. Ich wurde teilweise wie ein Außerirdischer angeschaut, hatten die noch nie einen Traktor mit Wohnwagen gesehen? Was ganz lustig ist: Da wo ich fahre, ist vorne! Um 17:00 Uhr bin ich an meinem Ziel 76593 Gernsbach angekommen. Auf dem Wohnmobilstellplatz musste ich mich erstmal schlau machen wie das alles funktioniert mit dem Strom usw. Ist ganz einfach, hab sogar ich kapiert . Dann noch schnell den Wohnwagen für die Nacht vorbereitet: Stützen rausdrehen, Satellitenschüssel einstellen, fertig. 165 km gefahren Fahrzeit 7:27 Stunden
1.Tag Vorab vielen Dank an alle, die mir eine schöne, pannenfreie Tour gewünscht haben. Am 2.5.17 ging es um 8:15 Uhr in Ibersheim bei leichtem Regen los. Es sollte ja Richtung Schwarzwald gehen, was ich mir wesentlich leichter vorgestellt habe. Mein Navi wollte mich ständig auf die B9 leiten, die ich aber nicht fahren darf, da es eine Kraftfahrstrasse ist. Ich hatte die ersten zwei Stunden das Gefühl, ich fahr ständig im Kreis und komme nicht wirklich vorwärts. Um 12:00 Uhr war ich „schon“ in Speyer und kaufte mir zum Mittagessen zwei Laugenbrezeln, die ich natürlich beim fahren gegessen habe, ich muss ja schließlich noch in den Schwarzwald.

28 April 2017

So, heute habe ich die letzten Vorbereitungen für die Tour erledigt. Es ist schon erstaunlich an was man alles denken soll / muss damit man für alle Eventualitäten gerüstet ist. Wenn was passiert hat man dann wahrscheinlich genau das was man bräuchte vergessen. An Kurt habe ich folgende Arbeiten gemacht: - Neue Hinterreifen aufgezogen - Öl gewechselt - Luftfilter gewechsel - Dieselfilter gewechsel - Ventile eingestellt - neuen Öldruckschalter eingebaut - neue Spiegel und Spiegelhalter angebaut - Mähbalken und Unterlenker demontiert - neue Steckdose (13Pol) montiert - neu TÜV Am Wohnwagen habe ich eine Satellitenschüssel angebracht und Fernseher eingebaut Der Wohnwagen ist komplett befüllt und alles auf Funktion überprüft. Jetzt kann’s losgehen. Am Dienstag den 2.5.2017 starte ich Richtung Süden / Schwarzwald

7 February 2017

Letzte Woche hab ich mir erst mal einen Wohnwagen gekauft, denn auf so einer Tour muss man ja irgendwo schlafen.
Doch dann 2016 die riesen Chance! Mein Arbeitgeber strukturierte die Firma um und reduzierte das Personal. Ich unterschrieb einen Aufhebungsvertrag mit entspechender Abfindung und ein Traum ging in Erfüllung: Ab Oktober 2016 ein sabbatical Jahr. Jetzt konnte ich mich intensiver mit meiner Traktortour beschäftigen.
Mein Spruch heißt: Ein Bub vom Land braucht einen Traktor! 2013 war es dann soweit, im Internet fand ich meinen Deutz D3006, Baujahr 1977 mit nur 2000 Betriebsstunden. Ich fuhr mit dem Auto und einem Anhänger nach Leonberg und kaufte das gute Stück für 6500 Euro. Zu Hause angekommen wurden erst mal alle Öle und Filter gewechselt. Nach dem Anmelden fuhr ich stolz wie Bolle bei meinen Kumpels vorbei um mein Schätzchen zu präsentieren. Natürlich braucht so ein Traktor auch einen Namen und da lag nichts näher als ihn "Kurt" zu nennen, weil ein Freund von mir der Kurt heißt, in seinem Leben auch so wenig arbeiten musste wie mein Traktor. Es macht mir einen Riesen Spaß durch die Gegend zu fahren und mein Leben zu entschleunigen. Ich hatte schon von Anfang an die Vorstellung, irgendwann mal eine größere Tour zu machen und verfolgte mit großem Interesse diverse Berichte im TV. Die Zeit verging und ausser spazieren fahren passierte nichts.