Germany, Italy · 7 Days · 22 Moments · February 2019

10 February 2019

#chill#lastDay#20Grad#einsameBucht#beiDenReichenUndSchönen#werSuchtDerFindet

9 February 2019

Es kommt immer anders wie man auf einem Roadtrip plant! Eine von uns hat gewaltige Knieschmerzen vom Vortag und anstatt mit den Jungs wandern zu gehen, gönnen wir uns eine Mittagspause bei den Touris-so-beliebtem Strandabschnitt Baja Sardinia (siehe Internetvergleichsfoto) - das einzige was hier schön ist, ist das türkisblaue, klare Meer. Ansonsten Renovierungsarbeiten an den tausend Hotels auf den Klippen, überall von Touris zurückgelassener Müll. Nach langem Philosophieren was man von solch einem langeweilgen All-Inclusive-Urlaub hat, bei dem man sein Geld für überteuerte Hotels mit Pools und Restaurantbesuche herausschmeißen ohne großartig etwas erlebt zu haben, hauen wir ganz schnell wieder ab Richtung Heimat!!! Dort haben wir bis spät in die Nacht bei Würfel und Karten viel zu viel Essen und Getränke zu vernichten...
Arzachena, eine Stadt bekannt für historische, aus Stein gebaute Tempel etc.. - nun ja, nur leider muss man für jeden einzelnen bezahlen - für uns Geizkragen wäre das ja keine low-budget-urlaub, wenn wir 3,50€ mal 7 Sehenswürdigkeiten aus dem Fenster schmeißen würden - daher geht es rauf auf den Hügel, wo der einzig kostenlose "Fungo", ein pilzgeformter Stein. Nach kurzem Häuschen inkl Aussicht noch kurz die kleine Altstadt erkundet und die letzten Lebensmittel eingekauft ;)
Richtung Arzachena fahren wir durch den Mount Pulchiana.. viele sardinisch-typische kleine Felsblöcke.. *schön* Hier werden wir NACH der siesta-Zeit noch auf die Jungs treffen und uns eine kostenlose Wandertour inkl Geschichtseinweisung gönnen.. ;)

8 February 2019

Kurzer Abstecher nach Tempio, empfohlen von den 3 Sardiniern, schlendern wir in der süßen Altstadt herum (leider nur ein schlechtes, nichtsaussagendes Foto) und finden seit Tagen endlich mal eine offene Pizzeria, welche aber erst um 18.30h aufmacht - naja, nach 3-stündiger, täglicher Siesta wundert mich hier nix! ;)
Es soll mal wieder ein kleiner Hike werden.. doch schnell stellt sich heraus, dass es ein Kletter-/ Boulderstieg wird - ich so "Yeah"; Maike alle paar weitere Felsblicke so "wir werden alle sterben".. nach viel Kletterei, unheimlich schönen Felsbuchten (wo sich bestimmt nicht jeder 0-8-15-Touri hintraut), einem kleinen Sonnenbrand von den paar Anstrengungs-Angst-Schweißperlen kommen wir in Valle Della Luna, einem Hippiedorf in den versteckten Berghöhlen, heraus.. nach kurzem Schnacken auf Zigarettenlänge, geht's weiter.. und wir entscheiden uns für eine Selfmade-Abkürzung durch wortwörtlich den Bach..
Morgens auf nach Santa Teresa, um einmal nach Korsika zu schauen.. mmh joa naja.. durch das kleine ausgestorbene Städtchen inkl Kaffee aufm sonnigen Platz.. No pictures means not so interesting! ;)

7 February 2019

Erster Pub seit Tagen!!! *Prost*
Unser Nachbarort zum Schlafen.. Westnordseite ist kalt und windig.. das Meer halt nebenan.. gleich 5 Grad kühler - das beste: unsere neue Unterkunft (übergeben von 3 jungen Sardinernn - die sogar unser Gepäck schleppen) hat keine Heizung!!! Und nachts sollen -2 Grad werden.. also ab in die erste Kneipe weit und breit um erstmal dem Körper einzuheizen
Kleine Stadt mit Burgenring - sehr sweet.. und wie immer stellen wir fest, dass in der Siesta (13-16h) UND der Winterzeit hinzu nicht viel los ist u wir daher schnell durch sind, weil alles wie ausgestorben ist (aber mal ganz ehrlich, wer will schon die Massen-Touris hier erleben?!?)
Late check out.. Fahrtag - 2h - zum Glück kleine Insel Zwischenstop am Strand - mein favourite *Ironie*

6 February 2019

Angekommen in Alghero macht das touristische Flair (trotz weniger Touris) NICHT Bock auf mehr und lässt uns nach einem kurzen Exploring und einem Eis auch wieder Richtung Heimat dampfen...
Wir verlassen Bosa und folgen einer der wohl schönsten Küstenstraßen von Sardinien Richtung Alghero - 40km Auf und Ab, rechts und links -- als alter Hase des amerikanischen BigSur und der australischen GreatOceanRoad als auch der portugiesischen Küsten kann ich das Panorama damit nur vergleichen!!!
... und durch verwinkelte, immer bunter werdende Gassen hinauf in die Oberstadt Sa Costa, von wo man bei herrlich blauem Sonnenschein auch mal kurz verweilen kann... Bis uns der Hunger wieder runter in ein Kaffee treibt.. leider nehmen die Sardiner die Siesta von 13-16h sehr genau u somit ist die vorher noch halb belebte Stadt wie verriegelt.. ein Plätzchen finden wir dennoch
Schön von weitem ein herrlicher Anblick der bunten Stadt Bosa.. Zunächst ein Abstecher in die Unterstadt Sa Piana...
Nach einem gemütlichen Frühstück auf der Dachterrasse bei angenehmen 15°C am Morgen soll unsere Erkundungstour ins nächste Dorf gehen.. aber erst einmal aus unserem Dorf herauskommen heißt hier die Challenge.. nachdem unser Navi uns den Abend zuvor an teilweise 30° steilen Straßen durchs Dorf gejagt hat (und es mir auch Bauchschmerzen bereitet hat, das Auto so über Nacht zu parken), entscheiden wir uns heute für eine andere Strecke heraus - nun ja, es ist nun mal nicht für unseren Mietwagen gemacht - aber Steffi-Raikkönen schafft es dank seiner fleißigen Wichtel dann doch ;)

5 February 2019

Abends angekommen in unserer neuen AirBNB Unterkunft - ein 3-etagiges Schnäppchen mit hammer Dachterrassenblick inmitten der sardischen Berge, wieder einmal fernab der Touris ;) Noch schnell einmal exploring Zu Fuß und mit spanischen Brocken ein Einkauf im Minimarkt... Abends Maike das Romme beigebracht und mit zu viel Bier und Wein in der Küche verraucht den Abend ausklingen lassen
Orgosolo, das einst berüchtigte Banditennest hoch oben versteckt in den Bergen. Heute bekannt für seine "Murales" - Wandgemälde ganz nach dem Vorbild lateinamerikanischer Revolutionsmalereien mit politischen und sozialen Hintergründen. *WOW* und wirklich - man erhält schnell ein Gefühl von mittel-/ südamerikanischen Flair!!!
Heute wollen wir nach Orgosolo.. nur die Anfahrt gestaltet sich als schwierig.. denn das Navi sagt über die Brücke *öhm jooooaaaaa* mitten im Nirgendwo der gewundenen Berglandschaft von Supramonte (Orgosolo war bis Ende der 90er aus politischen Gründen gewollt unerschlossen (siehe nächster Beitrag)) schaffen wir es mit etwas improvisierten Verfahren und kleinen Umwegen doch noch ans Ziel!

4 February 2019

Schön Wetter, noch zu viel Energie - let's go on a small hiking tour -7 kilometer, viel Sonne und der Arsch brennt, aber das Gemüt ist super!!! Abends back in der ollen, kalten, dunklen, kleinen Unterkunft (naja, Flughafen-Nähe für die späte vorabendliche Ankunft und die eigentlich guten Fotos waren ausschlaggebend) ergeben eine mehrstündige Suche nach dem nächsten Aufenthaltsort.. und trotz weniger Touris vor Ort stellt sich heraus GAR NICHT so leicht.. dann kurz vorm Schlafengehen die heilige Zusage u somit die Entscheidung für den nächsten Aufenthaltsort (mehr dazu später ;) )
Nach einem verregneten, grauen Vormittag und einer Runde Lebensmittel-Shopping geht es am Nachmittag nochmals in die Altstadt nach Olbia (den Abend davor hatten wir schon einen ersten Eindruck bei der Suche nach etwas (veganem) Essbaren nachts um 22/23h)... und die Sonne lässt auch nicht lange auf sich warten.. da ist es dann auch egal, dass man neben dem Trafo am Ufer sitzt ;)

3 February 2019

Abflug.. raus aus dem kalten Berlin!