9 Days · 8 Moments · November 2017

2 December 2017

2.12.: Was für ein Tag! Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es (sehr überteuert) zur To Sua Ocean Trench, einem etwa 20m tiefen Loch im Boden, welches über eine Höhle mit dem Meer verbunden ist. Zugang ist nur per Leiter möglich und manchmal ist die Strömung extrem stark (ein Neuseeländer ist hier vor kurzem gestorben). Ich hatte Glück und war anfangs alleine dort und die Strömung war auch harmlos. Nach einem netten Gespräch mit einem argentinischen Pärchen ging es zum Strand wo mir ein Brasilianer seine Schnorchelsachen borgte und ich zum ersten Mal überhaupt mit Flossen und Schnorchel die Unterwasserwelt erkundete,was für ein Erlebnis! Zum Abendessen gabs u.a. Hummer und danach eine Tanzvorführung, bei der auch das Publikum mit einbezogen wurde, ergo gibts jetzt von mir auf einigen Handies ein Video wo ich elegant wie ein Walross versuche,samoanische Tanzschritte nachzumachen, ich hoffe ich bekomme das Video geschickt! Auf nach Fidschi und am Nachmittag weiter nach Vanuatu!

1 December 2017

1.12.: 3 Monate on the road und noch kein bisschen müde! Mein neuer Freund am Lenkrad brachte mich zum Busbahnhof und von dort ging es nach Lalomanu,natürlich in "Island-time". Nach 1 1/2 std Warten ging es dann los und zwar zu einer Holzfabrik um Balken aufzuladen (im Bus und am Dach), danach wieder zurück. Dann ging es zu einem Supermarkt wo sämtliche Insassen Hamsterkäufe tätigten, wir sahen aus wie ein fahrender Billa, waren wir im Endeffekt auch, denn die Busse werden generell zum Transport von allem verwendet und in irgendeinem Dorf wartet dann ein Mensch sehnsüchtig, dass zB sein bestelltes Klopapier geliefert wird,interessante Vorgehensweise! Lalomanu selbst haut mich von den Socken! Noch nie hab ich klareres Wasser gesehen! So wurde auch mein Nachmittag gestaltet. Das Abendessen war inkludiert und alle Gäste saßen zusammen an einem Tisch wodurch viele interessante Gespräche entstanden sind (zB mit einem Archäologen aus den USA). Danach wurde noch der Sonnenuntergang bestaunt

29 November 2017

29.11.: Heute wurde früh aufgestanden denn um 9.00 spielt täglich die Polizeikapelle vor dem Regierungsgebäude, wenn die Flagge gehisst wird, ein nettes Spektakel! Nachdem Briefmarken gekauft wurden, ging es auf eine kleine Wanderung zum Grab des Nationalhelden Robert Luis Stevenson , der auf dem Mount Vaea bestattet wurde, hübscher Aussicht inklusive. Das war auf Grund der Temperaturen richtig anstrengend aber hat sich gelohnt. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es per Bus in die Nähe der Papasea sliding rocks, glatte Steine, die man am Hintern runter rutschen kann. Recht spaßig, nur habe ich zu spät gemerkt, dass der letzte Wasserfall keinen Aufstieg mehr hat, also musste eine abenteuerliche Kletterpartie folgen. Dann hat mich mein sicher eingrauchter Taxifahrer ins Sheraton geführt, wo ich jetzt nach gefühlten Wochen wieder Internet habe. Immerhin sind die Cocktails gut , die Gfrieser der Gäste in diesem Nobelhotel kotzen mich allerdings an :)

28 November 2017

28.11.: Um 8.30 gabs Frühstück, wo ich einen netten Mitarbeiter des Bildungsministeriums kennengelernt habe, der mir ein bissl was über das Schulsystem Samoas und seinen Job erklärt hat. Nachdem ich mit Busserln und extra für mich angefertigten Blumenschmuck verabschiedet wurde, wurde auf den Bus gewartet (mir wurde sogar ein Klappsessel aus dem Inneren eines Shops rausgetragen und angeboten), nach 1 Std Fahrt ging es zur Fähre, die nur wenige Minuten später ablegte. Die Überfahrt dauerte etwas länger als zuletzt und ich hab wieder viele Gespräche geführt, der eine Typ, der mir aber dauernd sagte, wie hübsch ich bin, war dann doch etwas komisch und ich fühlte zum ersten Mal leicht wie sich "seekrank" anfühlt. Nachdem ich in Apia angekommen war, wurde ich gleich vom größten Problem hier begrüßt: streunende aggressive Hunde! Glücklicherweise hab ich nicht viel abbekommen, war aber dennoch ungut. Nach einer "Medium" Pizza, wo ich nur die Hälfte schaffte, gings wieder ins altbekannte Hotel

27 November 2017

27.11.: Nach einem prächtigen exotischen Frühstück wollte ich eigentlich Mount Matavanu sowie die Dwarfs Cave besichtigen, doch es kam dann doch etwas anders. Zuallererst gilt hier Island-Time. Ein "i ll let you know" heißt soviel wie "ich geh jetzt mal und komme in einer Stunde zurück, dann schau ma weiter". Nachdem das also geklärt wurde und ich endlich einen Fahrer hatte, der mich hinbrachte, ging der Spaß weiter. Die Straße ist zu schlecht, ich solle in Paia auf einen Pickup wechseln. In Paia angekommen wollte der Dorfälteste 20 Tala (statt 5 für Einheimische) haben, damit wir durch das Dorf durchfahren dürfen. Nach kurzer Rücksprache mit meinem neuen Freund am Lenkrad drehten wir um, er meinte beim Berg sei es ähnlich, weswegen wir eine andere kleinere Höhle besuchten, wo man als "Balinga" nicht abgezockt wird. Nach der Rückkehr und einem musikalischen Austausch im Auto ging ich noch auf 2 tolle Cocktails in ein anderes Resort und danach zum Abendessen zurück in meine Unterkunft

26 November 2017

26.11.: Es gibt Frühstück hier! Da hab ich natürlich zuschlagen müssen! Nachdem ich satt war, ging es ans auschecken und nachdem ich noch etwas Zeit hatte, ging ich wieder eine Runde spazieren, diesmal in die andere Richtung. Die Reaktionen waren dieselben, nur dass etwas weniger Leute gesichtet wurden, aber diese waren alle hübsch angezogen, ach ja es ist ja Sonntag und da muss man für die Kirche hübsch sein, Religion ist hier allgegenwärtig. Nachdem ich zurück kam, wurde ich von den neuseeländischen und samoanischen Eigentümern (?) des Hotels zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen, Toeuni nennt man das. Das war mal eine nette Überraschung! Gegen 13.15 brachte mich dann ein Taxi ("Did you go to the church?") zur Fähre und von dort gings per Bus nach Sale'aula, nur kurz unterbrochen, nachdem wir offenbar knapp davor waren ein Teil zu verlieren, alle lachten. Am Abend ging es noch zu den Lavafields vom Vulkanausbruch 1905, danach wurde noch exotisch (Taroblätter) zu Abend gegessen.

25 November 2017

25.11.: Nach einem langem Schlaf wurde schnell gefrühstückt und dann ging es per Taxi zum Busbahnhof. Dort begann die "Samoa-Bus-Experience", ein absolutes Highlight. Alle Busse sind individuell handbemalt (!) , Fenster gibts keine, mit lauter Popmusik im Inneren und chronisch überfüllt. Ich habe rechts vorne noch einen Sitzplatz bekommen, im gesamten Bus waren bei ca 30 Sitzplätzen etwa doppelt soviele Leute und das komplette Armaturenbrett war offenbar zugunsten der Musik ausgesteckt, wer braucht schon km/h oder Tankanzeige? Nach 1 1/2 Stunden war ich dann bei meiner Fähre, wo ich gleich öfters in Gespräche verwickelt wurde, das sollte noch intensiver werden. Nach der Ankunft auf der Insel Savaii brachte mich ein Taxi ins wirklich schöne Hotel, am Nachmittag erkundete ich dann die Umgebung und wurde dermaßen oft angelächelt, hineingebeten, zugewunken, dass es mir fast schon unangenehm war. Der Abend wurde mit Mahi-Mahi Fisch essen, Cocktail trinken und Rugby schauen beendet.

24 November 2017

24.11.:Nach einer warmen Nacht wurde mir um 9.00 das indische Frühstück ins Apartment gebracht, vorallem die eine Currysoße hat es mir da ziemlich angetan. Nachdem ich um 11.30 vom Sohn der Gastgeberin zum Flughafen gebracht wurde, hatte ich davor noch etwas Zeit um mir die Beine zu vertreten und ging einmal um den Block, beobachtete ein wenig die Menschen und lächelte und grüßte zurück, wenn man "den Weißen" neugierig anschaute. Um 13.40 ging dann mein Flug nach Apia, welcher mich zwei Stunden später in der Hauptstadt Samoas ankommen ließ. Bei der Ankunft spielte eine vierköpfige "Band" offenbar polynesische Volkslieder, was das ganze etwas surreal erscheinen ließ, fast ein bisschen zu plakativ war hier das Südseefeeling spürbar. Nachdem ich alle Taxifahrer erfolgreich abgewimmelt habe, ging ich zum Shuttle, welcher mich super unterhielt und auch noch bedeutend weniger kostete. Nach einer weiteren kurzen Runde und vieler neugieriger Blicke, ging ich einkaufen und recht bald schlafen