5 Days · 30 Moments · August 2017

30 August 2017

#wurstkunst

29 August 2017

Bei schönem Wetter gab es Buchstabensuppe und Kaiserschmarrn. Draußen war es schon schön warm, aber den Teig in der Pfanne zu rühren und kratzen waren ein Kraftakt. Außerdem war es am Herd ganz schön warm und selbst das offene Fenster half nur wenig. Mit Erfolg war nach dem Essen alles leer und die Kinder glücklich und zufrieden, auch wenn sie nicht ihre gewünschte Menge an Kaiserschmarrn bekamen.
#wurstkunst
Für die Mitarbeitenden haben wir die Reste der Maultaschen angebraten. Perfekt im Zeitplan wurde uns gesagt, dass die Besprechung später stattfinden soll. So beschäftigten wir uns eine halbe Stunde mit Percussion auf verschiedenen Küchenutensilien.

28 August 2017

Mitarbeiterquatsch #4 Happy Birthday wurde in einer unsingbaren Tonlage angestimmt und die Luftballons leuchteten in der Dunkelheit, bis das Licht eben angemacht wurde. Wir saßen auf der Bank, starrten nach unten und versuchten unser Lachen aufzuhalten, deshalb konnten wir leider nicht mitsingen. Es war uns wirklich sehr unangenehm so sehr zu lachen, da wir die Situation irgendwo auch respektieren wollten. Das schlimme war eher, dass alle uns gesehen haben, aber wir bis heute nicht wissen, ob alle dachten, wir hätten Spaß oder Lachen sie aus. Es wurde aber auch keine Gelegenheit geboten , dass wir eine Lachpause zum Auslachen bekamen. Die Mutti des Lagers legte nach: Auf einem Tablett hatte sie Plastikshotgläser liebevoll mit Traubensaft gefüllt und teilte sie aus. Dann wurde angestoßen. Prost, liebe Doreen! Als die Shots ausgetrunken waren, wurde von Mutti gefragt, ob das Licht nochmals ausgemacht werden könnte, so sahen alle die schönen Ballons nochmals sehr deutlich. Dunkel..
Mitarbeiterquatsch #3 Wir überlegten uns, die letzte Chance zu nutzen und kurz vor 12 ins Haus zu schleichen. Tobi ging raus, sah Doreen, wie sie auf ihn zulief, also drehte er schnell wieder um und war wieder im Besprechungsraum mitten im Spektakel. Zur gleiche Zeit wollte Sabrina sich die Pfanne, in der gebratene Maultaschen für die MA waren, schnappen und raus gehen. Im Aufstehen kam Tobi wieder und beide mussten loslachen. Davor stellten wir beide fest, dass wir Reinfeiern sehr komisch finden und es auch gar nicht sooo sehr leiden können. So setzten wir uns direkt neben die Tür auf die Bank, während die anderen alle standen und die Tür anstarrten und uns direkt im Blickfeld hatten. Die Stimmung war dabei sehr aufgeregt, wir saßen allerdings wie zwei Stille Beobachter im Raum und mussten uns beherrschen, nicht laut loszuprusten, da die Situation sehr merkwürdig war. Dann kam auch schon die Leiterin hereingerannt: "Sie kommt! Sie kommt!" Das Licht wurde ausgemacht...
Mitarbeiterquatsch #2 Nachdem die Bölleraktion abgeschlossen war. Nun konnte an die Geburtstagsfeier gedacht werden. Doreen (das Geburtstagkind) ging wegen irgendetwas aus dem Raum und die Leiterin flüsterte, dass um 12 Uhr für Doreen gesungen wird. Da gab es ein Problem: Die Lagerzeit, die 1h früher als die normale Zeit war. Es entbrannte eine zweite Diskussion, wann man und nach welcher Uhrzeit man jetzt reinfeiert. Man einigte sich auf Lagerzeit. Sehr gut, Lösung gefunden! Nächster Punkt: Luftballons aufblasen. Diese konnten leuchten, allerdings hätte man das Licht vor dem Aufpusten anmachen müssen. Einer davon platzte beim Versuch, das Licht durch den aufgeblasenen Luftballon anzumachen. Da waren es nur noch 3. Nach einigen verschiedenen Methoden leuchteten alle Luftballons. Dass man das Leuchten auch gut sehen konnte, musste das Licht mehrmals aus und wieder an gemacht werden. Eigentlich waren wir sehr müde und mussten die ganze Zeit über dieses Spektakel lachen.
Mitarbeiterquatsch #1 Bei der Mitarbeiterbesprechung fing irgendwann eine Diskussion an, ob man nun Böller anzündet oder nicht, um den ältesten Kindern (die das letzte Mal dabei sind) einen Fake- Überfall zu simulieren. Die Schlüsselfigur war Max. Wir nennen ihn aufgrund seines Aussehens 'Sid'. Sid hat ADHS, ist Mitarbeiter und sucht oft viel Aufmerksamkeit. Da die Diskussion zu keinem Ergebnis kam, ging Sid kurzerhand aus dem Besprechungsraum und klopfte gegen das Metallgeländer. Franziska, die Mutti des Leitungsteams holte Sid nach ein paar Minuten wieder und versuchte ihm zu erklären, dass es albern ist gegen das Geländer zu klopfen und peinlich gegenüber den TN. Auch Thomas kam herein und sagte in seiner ruhigen Erzählerstimme: "Die TN fragen schon, warum wir wie verrückt gegen das Geländer klopfen". Schlussendlich wurden die Böller gezündet, worauf ein Dorfbewohner sich über den Krach beschwerte. Die Besprechung wurde beendet/ abgebrochen. Fortsetzung folgt....
Wir gingen im Dorf auf Entdeckungstour. Bild 1 Preisafrage: Trinkwasser aber ein durchgestrichener Becher?
Feierabendbuttermilch #trinity #buttertheresa #mariabuttergottes #butterschaftstest
Zum Mittagessen gab es Kartoffsuppe mit Brötchen und Saitenwursträdle. Bei der Essensausgabe hatten wir zwei Schüsseln davon (Sautenwurst) und Tobi schöpfte. Irgendwann fing er an zu fragen, aus welcher Schüssel sie denn die Saitenwurst haben wollen. Jedes Mal gab es einen verwirrten Gesichtsausdruck und fast alle fragten, was denn der Unterschied sei. "Musst du mal probieren und ganz genau darauf achten", sagte Tobi dann und die Kinder liefen weiter. Manche wussten auch ganz genau, von welcher 'Saite' bzw. Schüssel sie Wurst haben wollten. Ein Mädchen kam her und sagte ganz aufgeregt, dass sie jetzt wüsste, was der Unterschied sei. "Die einen sind kälter als die anderen."
Heute mussten wir wieder einkaufen gehen. Nach der Gemüseabteilung sah der Einkaufswagen sehr gesund aus. Das blieb allerdings nicht so.
Tobi möchte gerne Seil springen!
Das ist ein Eintrag für Luggas, schön dass du uns folgst. Aber folge nicht nur uns, sondern auch Jesus. Symbolisch legten wir heute dafür das Wurstkreuz, dass uns daran erinnert, dass Er für uns am Kreuz gestorben ist. Uns ist dabei Galater 6,12 aufs Herz gelegt worden (spiegelt auch die Dreieinigkeit wieder) : "Die Ansehen haben wollen nach dem Fleisch, die zwingen euch zur Beschneidung, nur damit sie nicht um des Kreuzes Christi willen verfolgt werden."
Wir stehen immer früher auf, um Kaffee für die Mitarbeitenden zu kochen. Danach erfreuen wir uns am warmen Spülwasser und der aufgehenden Sonne.

27 August 2017

Abendessen heute: Fischburger/ LKW
Kinderquatsch #6 Mila fragt mich: "Bist du Friseurin?" Ich schaue sie überrascht an und frage: "Warum?" Mila: "Weil du deine Haare immer so schön hast!" -Kind einpacken und mitnehmen-
Tobi und ich verkünstelten uns bei der Wurstplatte fürs Frühstück. Vom gestrigen Abend inspiriert, versteckten wir ein "Wurstjackpot": eine Lyoner ummantelt von Salami. Die Käseplatte wurde gepimpt mit guten Trauben. So geht Küche!
Heute mussten die Kinder selbst kochen. Kässpätzle. Dazu hat jede Zeltgruppe ihren eigenen Feuertisch. Für uns war es umso entspannter. Wir mussten an jedem Tisch das Essen probieren und bewerten. Zu gewinnen gab es den "Leckerlöffel".

26 August 2017

Spülen ist für Tobi auch Schaumparty.
Kinderquatsch #5 beim Casinoabend Mila wurde von Tobi gefragt, was denn die Unterlegscheiben sind. Mila:" das ist Money" Tobi: "Wer ist denn Money?" Mila: "Nee, das ist Money. Das englische Wort."
Kinderquatsch #4 beim Casinoabend Jedes Kind bekam als Geld Unterlegscheiben. Bei der Bank konnte man neues Geld abheben, falls man alles verzockt hat. Lukas lief öfter zur Bank, da er sein Geld oft verzockte. Bei der Cocktail- Bar fragte er Tobi, ob er ihm einen Cocktail ausgeben soll: "Soll ich dir einen kaufen?" nach kurzem Überlegen fiel ihm auf: "Ach, du bekommst das ja kostenlos!"
Ein Kind erzählt etwas und ein anderes steht daneben und singt plötzlich :"na na na niceeee" Dasjenige hätte man früher auch als Jamba-Sparabo verkaufen können.
Kinderquatsch #2 In der Küche gilt die Haubenpflicht. Die Mädchen, die zum Küchendienst kamen, schauten uns an und fragten, warum wir denn solche 'hüte' tragen...
Kinderquatsch #1 Ein Mädchen sagte, dass Julian aussieht wie 'Julian Bäm' wir vermuten ein Youtuber sind uns aber nicht sicher. Da wir nicht genau wussten wer Julian Bäm ist, fragte ich später ein anderes Mädchen. Sabrina: Kennt ihr Julian Bäm? Mädchen: Ja. Sabrina: Und wer ist das? Was macht der so? Mädchen: keine Ahnung, aber der da [sie zeigt auf Julian] sieht genauso aus!!
Bastelstunde! Damit Ordnung in der Küche und in unseren Köpfen bleibt, habe ich Schilder gebastelt und dabei Karton recycelt.
Küche Nr. 2 für diesen Sommer. Heute habe ich schon meinen Ringfinger in der Tür ei gequetscht. Das spüre ich zwar, aber arbeitsfähig ist er trotzdem noch.
Das X- Camp 2017 findet unter dem Thema "Vom Knast in den Palast" statt. Dabei dreht sich alles um Josef. Die Kinder hier sind zwischen 10 und 13/14 Jahre alt, sowohl Mädels als auch Jungs. Normalerweise findet das Lager an Pfingsten statt, dieses Jahr aber im Sommer. Insgesamt sind es ca. 28 Kinder und 24 MitarbeiterInnen (inkl. Küche). Ein guter Betreuungsschlüssel also.
Wir drei von der Küche schlafen im Haus, das zum Zeltplatz gehört. Da kein passenderes Zimmer frei war, schlafe ich alleine in einem Zimmer mit 8 Betten und die zwei Jungs in einem 3er Zimmer. Ein Luxus, den man nicht auf allen Zeltlagern genießen kann.

25 August 2017

Tobi, Julian und ich trafen uns heute um 13.30h in Stuttgart, um gemeinsam auf das Zeltlager von Julians Gemeinde zu fahren. Tobi und ich hatten spontan gesagt, dass wir in der Küche mithelfen und hätten aber keine Ahnung vom gesamten Lager. Nur, dass wir auf dem Weg in Richtung Tuttlingen sind. Angekommen erklärten uns die zwei Küchenmitarbeiterinnen alles, die wir ablösten. Denn Julian hatte heute noch eine Prüfung, weshalb wir zwei Tage später kamen. Unsere größte Überraschung war, dass wir die Uhrzeit umstellen mussten: Auf Lagerzeit. D.h. 1h vor und eine Stunde früher aufstehen...