4 Days · 7 Moments · February 2018

2 Generationen Trip > Börlin City


18 February 2018

Heute traf ich mich mit Quinhy aus Ludwigsburg , die zufällig auch in Berlin ist und dort ihre Oma besucht. Wir gingen durch die Stadt, redeten und kehrten für einen Drink ein. Danach war ich mit den Jungs und meiner Muddi (die sich gegenseitig ganz witzig finden) ein Bierchen schlürfen.

17 February 2018

Der Tag nach der Party. Ich übernachtete spontan in der WG, da der Weg zur Unterkunft recht weit war und wir sehr viel Spaß zusammen hatten. So kam ich erst gegen späten Nachmittag in die Unterkunft, um mich zu duschen. Die beiden Jungs waren so lange in der Stadt unterwegs. Wir trafen uns später nochmal und verbrachten einen entspannten Abend. Meine Mutter lief in dieser Zeit durch Berlin, schoss schöne Fotos und war bei Freunden zum Abendessen eingeladen. An diesem Abend war ich zuerst zuhause.

16 February 2018

Am nächsten Tag, frühstückten wir in unserer Unterkunft und machten uns auf den Weg in der Stadt planlos herum zu gehen. Dabei kamen wir an vielen neuen Ecken, aber auch an vielen bekannten Ecken vorbei. So war es aber recht entspannt, weil wir wenig Zeitdruck hatten. Am Abend ging es Richtung Wannsee, wo die Ausstellung eröffnet wird. Wir wären fast zu spät gekommen, da die Kellnerin beim Abendessen so langsam war. Die Wiedersehensfreude mit den Jakarta-Menschen war groß. Die Veranstaltung etwas zu kulturlastig. Es war eben eine richtige Kultur- Literaturveranstaltung, in der ich saß und mich frage, ob die Menschen das wirklich ernst meinen und sich dafür interessieren. Aber ich konnte früher gehen, da ich auf einer Party eingeladen war bei (m)einem (Ex)Freund aus Karlsruhe, wo auch ein anderer guter Freund von mir zu Besuch war. Also widmete ich mich schnell meiner Altersklasse zu und machte mich auf den Weg zur Party.

15 February 2018

Ein weiteres Erlebnis ereignete sich beim Abendessen, bei einem tollen italienischen Restaurant. Wir aßen gut, doch ich war sehr müde und irgendwann keinen Hunger mehr. Muddi ebenso. Doch man ist ja Schwabe und lässt nix verkomma, also isst sie den Rest meiner Pizza. Der Kellner, bei dem wir bezahlen, fragt, wo wir herkommen. Wir antworten "Stuttgart". Dazu fällt ihm nur ein:"Ich kenne den Vater von Khedira. Ist gute Freund von mir." Infornationen, die man im Leben bekommt und nicht weiß, wo man diese einspeichern soll. Dann ein eleganter Themenwechsel:"Ist Ihre Tochter?" "Ja" "Gute. Sehr hübsch." Muddi: "Ja, finde ich auch." Später im Zimmer schauen wir Germanys Next Topmodel und Muddi fällt auf: "Jetzt hab ich zu viel Gegessen, schon blöd wenn man immer so ein Schwabe ist."
Unser erstes schönes Berlin Erlebnis war im Bus von Tegel in die Stadt. Wie in jeder Stadt, waren viele Menschen in einem Bus und blieben im vorderen Bereich stehen. Der Busfahrerin gefiel das nicht, also machte sie direkt eine Ansage: "Wenn annere noch weiterlaufen, dann könnte ich hier besser Bus fahren und es dient zu ihrer eigenen Sicherheit." Nichts bewegt sich. Kurz darauf die zweite Ansage: "Da scheint es Leute zu geben, die immer noch nicht laufen wollen. Man kann über die Silberne Linie auf dem Boden laufen. Sie müssen keine Angst haben." Es passierte wieder nichts, also wurde die Busfahrerin deutlicher!: "So. Da steht so ne Frau mit blonden Haaren, blond und einem roten Rucksack. Wenn sie ein bisschen weiterlaufen würden, dann ist es hier vorne entspannter." Diese Frau mit dem Pferdeschwanz , blond und rotem Rucksack scheint keine Kritik annehmen zu können. Sie hörte sich an, als fühle sie sich angegriffen und schrie empört zurück," ja, aber man kanns auch lassen! "
Mit meiner Mutter vereinbarte ich, dass wir uns in Stuttgart am Bahnhof treffen. Besser gesagt, ich steige in die Bahn ein, in der sie schon sitzt. Ich fand sie auch relativ schnell in einer doch vollen Bahn. Am Flughafen hatten wir noch über eine Stunde Zeit. So lange meine Mutter den Weg von der Bahn auf die Toilette suchte, fand ich die Self- check- in- Maschine ganz toll. Ich hatte uns zwar schon eingecheckt, aber so ein Boardingpass ausgedruckt fand ich cooler. Dann konnte es los gehen. Der Security- Check ist für uns nichts neues mehr und lief ohne Probleme ab. Danach fand meine Mutter, dass sie mir noch das Stammcafé von ihr und meinem Vater zeigen musste. So oft fliegen die zwei nicht, aber scheinbar fanden sie den Kellner so faszinierend. Das war er irgendwie auch. Ein richtiger Italiener, der sich wunderte, dass wir unseren Cappuccino ohne Zucker trinken, zwinkert und dann wieder seiner Arbeit nachgeht.
Um 14 Uhr ging die Reise von Lombaburg Richtung Berlin los. Geplant sind zunächst 4 Tage in Berlin mit Mama. Da kein anderer aus der Familie Zeit hatte, hatte ich das Glück, mit nach Berlin zu kommen. Aus Indonesien kennen wir ein Ehepaar, bzw. meine alte Englischlehrerin, deren Mann Fotograf ist. Der hat eine Ausstellung, die am Samstag eröffnet wird und wir sind eingeladen. Außerdem kommen noch ein anderes Ehepaar, der stellvertretende Schulleiter aus meiner Jakarta- Schulzeit. Neben diesen vielen alten Menschen, kenne ich in Berlin noch die ein oder andere Person, Freunde die man schon lange nicht mehr gesehen hat oder die gerade auch in Berlin sind. Ich bin gespannt, was ich/wir alles erleben werden, denn einen genauen Plan gibt es nicht.