Austria · 912 Days · 82 Moments · April 2016

Rundumadum: 120 km around Vienna


14 October 2018

7 October 2018

15 July 2018

Am Kallusweg gibt es noch einmal einen schönen Blick auf Wien. Wir folgen dem Stadtwanderweg #5 und wandern wieder durch Weingärten bis zur Stammersdorfer Straße und weiter bis zum Steinernen Kreuz.
Weiter geht es leicht bergauf über die Senderstraße vorbei am Jagdschloss bis zum Magdalenenhof. Von dort dann bis zur Eichendorff-Höhe.
Wunderschöner Garten, mit viel Liebe gestaltet.
Uns ist nach Pause. Also wird der Plan studiert und wir laufen ein Stückchen an der Stammersdorfer Straße entlang. Finden ein Schild mit den Heurigen, die ausgesteckt haben. Das Weinhandwerk wird sehr gelobt und Marion hat es auch gut in Erinnerung, also nichts wie hin. Ein sehr schönes Plätzchen, muss ich schon sagen. Essen und Trinken war ok.
Weiter Richtung Stammersdorfer Straße. Zunächst spazieren wir wieder an Ackerflächen vorbei. Hier haben selbst die Feldwege Namen und Straßenschilder. Wohin allerdings der Wolfersgrünweg führt ist uns nicht ganz klar. Vielleicht zum Herrenholz? So heißt das kleine Wäldchen bei der Windmühle in Oberlosa auch. Zufall?
Wein wohin man schaut. Den trinke ich dann nächstes Jahr, vielleicht nicht alles. Ein schöner Blick auf die Donauplatte ist inklusive.
Etappe 22: Brünner Straße - Steinernes Kreuz (6,2 km) Losgegangen in Stammersdorf, die Brünner Straße entlang bis zum Mitterhaidenweg. Am Beginn wechseln sich Weingärten mit Ackerflächen ab. Wir haben einen schönen Blick auf den Kahlenberg.

22 April 2018

Erinnert mich immer an die Ostsee und ich sehe die Straße mit der dazugehörigen Bushaltestelle. Ich denke ich werde mich bei der MA 49 beschweren. Nicht ein einziges Bänkchen für meine Wenigkeit. Geht gar nicht!
Nicht eine einzige Bank weit und breit. Aber zumindest ist der Weg gut ausgeschildert. Merkt man eigentlich, dass ich keine Lust mehr habe?
Weiter geht es über Äcker. Hin und wieder werden kleine künstliche Teiche passiert wie die Klager Grube und ich frage mich wann endlich eine Bank kommt.
Wunderschön, diese Pflanze. Scheint aus Asien zu kommen. Wie immer habe ich keine Ahnung wie sie heißt.
Etappe 18: Himmelteich - Breitenleer Straße (4,1 km) Vom Himmelteich weiter durch das Gassengewirr Karl-Beck-Gasse - Memlinggasse - Cassinonestraße, benannt nach Alexander Cassinone. Hat mich interessiert woher der Name kommt. Er hat Teile für U-Boote und Luftschiffe konstruiert. Für die Drei auf dem Dach kann er aber nichts!
Der Himmelteich: dieses kleine Biotop überrascht durch seine Natürlichkeit. Es lohnt sich, an seinem verwachsenen Ufer entlang zu spazieren. Wir haben Enten beobachtet. Was sonst!
Wir spazieren weiter Richtung Himmelteich und kommen (wie wir erst später erfahren) an einer Gedenkstätte vorbei. Für die 65.000 österreichischen jüdischen Opfer der Shoah hatte die Gemeinde Wien noch unter Bürgermeister Helmut Zilk im April 1987 einen Gedenkwald, in dem 65.000 Bäume gepflanzt wurden, angelegt.
Auch große Kunst finden wir in Eßling. Ich finde es ganz witzig.
An diesem architektonischen Highlight kommen wir auch vorbei.
Weiter Richtung Kirschenallee, die ihrem Namen alle Ehre macht.
Etappe 17: Eßlinger Furt - Himmelteich (3,7 km) An diesem sehr schönen Spielplatz in der Nähe der Eßlinger Furt starten wir die Etappe. Dank meiner Orientierung biegen wir schon bei der zweiten Möglichkeit falsch ab🙄

2 April 2018

Der Weg zieht sich ein wenig. Wir wandern an Äckern vorbei und überqueren zwei Brücken und erreichen die Esslinger Furt. Zum Glück möchte ich anmerken, ich hätte nicht weiterlaufen wollen.
Wir hoffen einen Biber zu sehen, aber bei den vielen Zweibeinern, wird das wohl schwierig. Außerdem gibt es zu wenig Wasser. Vielleicht wären die Chancen im Herbst besser? Aber ich bekomme ein anderes interessantes Objekt vor die Linse. Marion. Ein seltenes Motiv, schwer zu finden😂
Etappe 15+16: Panozzalacke - Nationalparkcamp - Eßlinger Furt (8,9 km) Wir waren ein wenig kreativ und haben die Route etwas abgeändert. Zuerst auf der alten Napoleonstraße, bis der Weg rechts über Schienen führt und teils durch Wald, teils über Äcker um den Ölhafen Lobau herum. Wir laufen dann nicht Richtung Donau-Oder-Kanal, sondern marschieren gleich Richtung Aspern. Bei der MA 49 in der Vorwerkstraße finden wir ein schönes Plätzchen für eine Pause mit Blick auf diese schöne Wiese.
Hier könnte sich eine neue Lacke entwickeln😂 Wikipedia sagt dazu: Lacke, Lache (österr., von lat. lacus) steht für: Pfütze, ein nur ein paar Tage gefülltes Kleinstgewässer. Von hier in wenigen Minuten zum Schlusspunkt der 14. Etappe, den Parkplatz Panozzalacke in sprichwörtlicher Riechweite des Ölhafens Lobau.
Weiter zur Panozzalacke, ebenfalls eine wildromantische Uferpromenade. Ganz in der Nähe ein Knusperhäuschen, das zu einer Pause einlädt. An "Napoleons Hauptquartier" vorbei, wo der legendäre Heerführer seine Soldaten für die Schlacht von Aspern am 21. und 22. Mai 1809 sammelte. Viel hat es ihm übrigens nicht genützt.
Und Bärlauch natürlich auch. Unmengen davon!
Maiglöckchen wohin man auch schaut!
Schon nach wenigen Schritten wird klar, worin die Hauptreize des Naturparks Lobau bestehen: in seinem Nebeneinander von Seen, Teichen, sumpfigen Böden, Lichtungen und Laubwäldern, die sich selbst überlassen bleiben. Ich dachte allerdings, dass es mehr Wasser gibt. Vielleicht sind wir nur an den falschen Stellen. Ich muss mal eine Bootstour mitmachen.
Weiter geht es um die Dechantlacke herum zum Josefsteg, der über einen der vielen mit Schilf bewachsenen Sümpfe führt und von der aus sich das Gekreuch und Gefleuch zu unseren Füßen unmittelbar beobachten lässt. Wenn der Wind durchstreicht, reiben die Stängel aneinander und geben Töne von sich. Recht beeindruckend.
Nun aber selbst in die Au eingetaucht. Kurz auf Asphalt den Dechantweg entlang, an einem Reitverein vorbei mitten ins Auwaldgebiet. Nach dem sogenannten Biberhaufen das erste Feuchtbiotop: der Naturbadeplatz "Dechantlacke", eines jener Stückchen Natur, die die Au zu dem gemacht hat, was sie ist: ein Wasserwald.
Frühlingsboten überall...noch zwei oder drei Wochen und alles grünt und blüht.
Etappe 14: Waldschule Lobau - Panozzalacke (4,0 km) Ausgangspunkt ist das Gasthaus "Roter Hiasl" bei der Steinspornbrücke an der Raffineriestraße. Kurz den Biberhaufenweg entlang, bis rechts gleich der Dechantweg direkt in den Nationalpark Lobau/Donau Auen einschwenkt. Gleich am Eingang das Nationalparkhaus, ein Informationszentrum, das auch die Ausstellung TonAU und die Waldschule Lobau beherbergt, wo man in den Genuss besonderer (Hör)Erlebnisse kommt: So hüpft etwa ein Grasfrosch über eine Wiese, Vogelgezwitscher erklingt im Hintergrund, Bibern kann bei ihrer Arbeit zugesehen werden. Urwald also hautnah.

11 March 2018

Entlang der Entlastungsrinne und über die Steinspornbrücke gelangen wir zur Raffineriestraße, dem Ende dieser Etappe.
Über einen Treppelweg entlang der Donau, dann davon abzweigend ins Naturschutzgebiet Toter Grund am Donaualtarm. Dieses aus dem ehemaligen Überschwemmungsgebiet stammende Stück Natur bietet seltenen Tieren, Bäumen und Pflanzen Zuflucht. Wir finden sogar Spuren übereifriger Biber.
Über die Donau und eindrucksvolle Schiffsschleusen gehen wir auf die Donauinsel.
Etappe 13: Neu Albern - Waldschule Lobau (4,3 km) Die Etappe beginnt mit der Überschreitung der Freudenauer Hafenbrücke in die Freudenauer Hafenstraße. Von dieser gleich rechts zum Kraftwerk Freudenau, wo Action angesagt ist: Riesige Turbinen (mit 7,5 m Durchmesser die größten Europas) erzeugen in Verbund mit der Donau rund die Hälfte der Energie für Wien. Eine kleine Aussichtsplattform auf dem Kraftwerk bietet einen schönen Blick bis zum Kahlen- und Leopoldsberg. In ein paar Minuten beginnt auch eine Führung durch das Kraftwerk. Das hatten wir nicht geplant, aber wir nutzen die Gelegenheit weit unter die Donau zu steigen, insgesamt 32 m um genau zu sein. Das waren 13 Treppen und ich war mir nicht sicher ob ich es ohne längere Pause wieder nach oben schaffe. Ging aber besser als gedacht.
Wir gehen entlang der verkehrsreichen Zinnergasse und unterqueren die A4. Vor der Auffahrt zur Freudenauer Hafenbrücke ist eine der farblosesten Etappen beendet. Das liegt nicht nur am Wetter!
Etappe 12: Zentralfriedhof - Neu Albern (3,5 km) Am Tor 2 geht es zunächst in eine Sackgasse um das Schloss Neugebäude herum durch das sogenannte Simmeringer Stadtwäldchen in die Meidlgasse. Auf dieser am Kaiser-Ebersdorfer Friedhof vorbei über die Kaiser Ebersdorfer Straße in die Schmidgunstgasse. Hier entdecke ich dieses zarte Pflänzchen, ein erster Frühlingsbote.

15 August 2016

Endspurt über die Sulzstöckelwiese bis zum Lainzer Tor und dem dort beheimateten Wildgehege.
Der Name der Hermesvilla verweist auf eine Hermes-Statue aus weißem Marmor, die sich im Garten vor der Villa befindet. Kaiser Franz Joseph I. schenkte das Schloss seiner Ehefrau, Kaiserin Elisabeth, als „Schloss der Träume“. Die schmucken Mauern, Parks, Säulen und Statuen lassen nicht vermuten, dass es sich eigentlich um eine im Vergleich zur damalige Bauweisen bescheidene Landvilla handelt.
Dann spazieren wir durch den Katzengraben hinunter bis zur Hermesvilla.
Weiter geht es teils durch Wald, teils über Lichtungen auf breiten Wegen durch den Hackenbergwald bis zur Johannserwiese. Von dort über die Rohrhausstraße bergauf bis zum Gasthaus "Rohrhaus". Dieser Teil ist recht anstrengend (zumindest für mich) und das Gasthaus kommt gerade zur rechten Zeit.
Etappe 6: Bahnhof Hütteldorf - Lainzer Tor (7,6 km) Wir spazieren zum Nikolaitor, einem der Eingänge in den Lainzer Tiergarten. Die Gesamtfläche des Lainzer Tiergartens beträgt aktuell 2.450 Hektar, wovon 2.360 ha auf Wiener Stadtgebiet liegen. 1.945 Hektar sind Waldfläche. Die Umfassungsmauer des Lainzer Tiergartens ist zirka 22 Kilometer lang. Am Spielplatz vorbei geht es bergauf zur Nikolaikapelle. Wildschweine sind auch zu sehen, zum Glück sind sie weit genug weg.
Blick auf die Wien, die seit Ende des 19. Jahrhunderts reguliert wird. Gleich sind wir am Bahnhof in Hütteldorf, dem Ende dieser kurzen Etappe.
Von den Steinhofgründen geht es weiter zum Dehnepark. Seinen Namen bekam der Park von dem Zuckerbäcker August Dehne. Dieser verdiente im 19. Jahrhundert mit seiner Konditorei am Michaelerplatz (später Konditorei Demel am Kohlmarkt) sehr gut, so dass er den Ertrag in das große, bewaldete Grundstück bei Hütteldorf investierte. Jahrzehnte später kaufte der Wiener Filmregisseur Willi Forst dieses Gelände und errichtete dort eine Villa. 1969 übernahm die Stadt Wien das Gelände und machte es 1973 der Öffentlichkeit zugänglich. Die Villa Forst ist eine Ruine und es ist ungewiss was mit dem denkmalgeschützten Haus geschieht.
Etappe 5: Feuerwache am Steinhof - Bahnhof Hütteldorf (3,0 km) Die fünfte Etappe führt von den Steinhofgründen über den Dehnepark nach Hütteldorf. Die Steinhofgründe liebe ich. Da gehe ich ganz oft spazieren.

17 July 2016

Zum Abschluss der Etappe 4 gönnen wir uns ein Glas Wein beim Weinbau Herrmann. Ein Viertel für 2€ findet man in Wien nicht so schnell.
Dann geht es wieder in den Wald bis zur Kreuzeichenwiese und weiter über die Johann-Staud-Gasse bis zur Feuerwache am Steinhof. Hier muss ich erstmal meine Schuhe vom Gatsch befreien.
Weiter geht es durch den Wald. Es ist noch alles gatschig. Nach einiger Zeit erreichen wir die Amundsenstraße und laufen entlang der Straße bis zum Schottenhof.
Etappe 4: Marswiese - Feuerwache am Steinhof (5,0 km) Die Etappe startet wieder an der Marswiese und führt direkt in den Wald. Gleich am Anfang kommen wir am Hanslteich vorbei. Wirklich sehr idyllisch. Für eine Pause ist es aber noch zu früh.

22 May 2016

Und endlich gibt es auch eine Stärkung! Ich war schon dem Hungertod nahe. Wasser habe ich immer dabei, aber an Essen mangelt es meistens. Essen ist etwas orientalisch angehaucht. Ich fand es in Ordnung.
Etappe 3: Häuserl am Roan - Marswiese (4,8 km) Weiter also mit Etappe 3. Nun geht es ständig auf und ab durch den Wienerwald hinauf zur Lichtung des Hameaus. Dann geht es zum Glück wieder bergab und über die Grünbergwiese zum Schwarzenbergpark und weiter zur Marswiese. Unterwegs treffen wir auch noch Markus. Die Welt ist ein Dorf.
Der Stadtwanderweg #2 führt uns über das Hochsteineck zum Ziel dieser zweiten Etappe, dem Häuserl am Roan. Ich wäre ja bereit für eine Jause gewesen, aber Marion hat es nicht so zugesagt. Wir haben dann zumindest eine Pause auf einer Bank in einer schönen Wiese gemacht.
Beim „Grüß di a Gott Wirt“ sehe ich dieses schöne „Verkehrsschild“.
Es geht weiter in Richtung Gold- und Fischerwiese. Über den Hermannskogelweg bis zum "Grüß di a Gott Wirt“.
Etappe 2: Cobenzl - Häuserl am Roan (4,9 km) Die zweite Etappe beginnt wieder beim Cobenzl, wir starten aber noch einmal vom Café Schönstatt. Es geht wieder Richtung Kreuzeiche und dann weiter zur Jägerwiese. Hier gibt es einen schönen Spielplatz und ein Gasthaus.

16 April 2016

Von der Kreuzeiche geht es weiter zum Landbauernhof am Cobenzl. Die Wiener Kinder können hier lernen was auf einem Bauernhof alles zu erledigen ist. Beim Restaurant endet die erste Etappe. Wir spazieren dann über den Reisenbergweg nach Grinzing und kehren beim Martin Sepp ein.
Beim Café nicht mehr der Höhenstraße nach, sondern rechts vorbei und durch den Wald zur Jägerwiese. Wir sind ein wenig orientierungslos, aber Dank Marion finden wir den richtigen Weg. Weiter geht es um den 492 m hohen Latisberg (Cobenzl) herum Richtung Kreuzeiche mit Wegkreuz und Bank für mich.
Weiter geht es zur Stefaniewarte und den Sendern, die sie umgeben. Entlang der Höhenstraße spazieren wir bis zum Café Schönstatt. Das kann ich allerdings nicht empfehlen. Grauslicher Kaffee!
Der Kahlenberg ist 484 m hoch und hieß früher mal Sauberg. Auch er bietet einen wundervollen Blick auf Wien, wenn es auch oft diesig ist. Es gibt auch ein Café mit Terrasse und viele Touristen. Aber ich kann verstehen, dass alle den schönen Ausblick genießen möchten. Auch historisch ist der Kahlenberg wichtig. Begann doch der polnische König Jan III. Sobieski vom Kahlenberg aus den Kampf gegen die Wien belagernden Türken (Zweite Türkenbelagerung).
Eine verdiente Pause in der Josefinenhütte. Ich finde sie haben das mit dem Selbstbedienungsbereich gut gelöst. Ich habe mir Ham&Eggs gegönnt. Einfach und gut!
Die Richtung stimmt!
Der Leopoldsberg ist 425 m hoch. Er liegt am gebirgigen Nordrand Wiens am rechten Donauufer, steil über dem Strom, und markiert das nordöstliche Ende des Wienerwaldes und der Alpen insgesamt. Mit dem 5 km nördlicher gelegenen Bisamberg am linken Donauufer bildet der Leopoldsberg die sogenannte Wiener Pforte. Durch sie tritt die Donau ins Wiener Becken ein. Auf dem Berg findet man die Leopoldskirche und eine Burganlage. Seit Jahren geschlossen. Von der Aussichtsplattform kann man die Umgebung bewundern. Und es gibt ein paar Denkmäler.
Auf diesem Foto kann man ein wenig erkennen, dass es manchmal recht steil ist. Die Neigung bei der Nase liegt zwischen 50 und 70%!
Der Weg ist anstrengend, aber dieser Blick auf Wien und das Kahlenbergerdorf lohnt die Strapazen. Es bieten sich immer wieder wunderschöne Aussichten.
Diese schöne alte Ansichtskarte zeigt den Leopoldsberg und die Nase ist schön zu sehen.
Nachdem ich im letzten Jahr 1.000 Diamanten in Wien eingesammelt habe, starte ich nun ein neues Projekt: einmal rundumadum um Wien. Marion begleitet mich. Wir laufen ca. 120 km um Wien herum. Eingeteilt ist die Strecke in 24 Etappen zwischen 3 und maximal 10 km. Etappe 1: Nussdorf - Cobenzl (7,6 km) Die erste Etappe startet in Nussdorf am Bahnhof. Eine Unterführung führt ans Ufer, ein Promenadenweg entlang der Donau. Hier reiht sich ein Flusskreuzfahrtschiff ans andere. Ein bisschen langweilig. Dann kommt man zum Yachthafen Kuchelau und zum Kahlenbergdorf. Das Boot hat es nicht bis dorthin geschafft.
Am Kahlenbergdorf beginnt der Aufstieg auf den Leopoldsberg. Wir nehmen den Nasenweg, ein Fußweg mit Stiegen, Aussichtskanzeln und Bänken, der teilweise über historische Treppen und Stiegenanlagen vom Kahlenbergerdorf steil hinauf auf den Leopoldsberg führt (1877 wurde er bereits angelegt). Nasenweg heißt er, weil der Leopoldsberg auf dieser Seite des Berges steil und geformt wie eine Nase zur Donau abfällt. Eine erste Herausforderung für mich, auch für Marion, muss sie doch immer mit mir eine Pause machen.