Germany · 7 Days · 41 Moments · February 2019

16 February 2019

Kurz vor Sonnenaufgang in Sagard.

15 February 2019

Wir fahren mit dem Bus zurück zum Parkplatz. Um den Bus nicht zu verpassen, müssen wir unsere angebissenen Mettwurstsemmeln erst mal wieder wegpacken. Die haben wir übrigens beim Frühstück mit rausgeschmuggelt.
Direkt zum Königsstuhl gehen wir nicht, weil das nochmal nen Haufen Geld kostet. Außerdem kann man ihn nicht sehen, wenn man drauf steht. Runter an die Küste gehen wir auch nicht; wir haben Angst, dass uns ein ganzes Kliff auf den Kopf fällt.
Am Ziel: Wir genießen den Ausblick von der Viktoriasicht und sehen von dort auch den Königsstuhl.
Für den Lacher des Tages sorgt Maja. Wir buchstabieren Wörter; Maja muss das Wort herausfinden. Ich buchstabiere also, weil ich es schon von weitem sehe: C, R, E, P, E, S. Maja kommt nicht drauf. Dann ruft Phil irgendwann: Maja, dort gibt‘s Crepes! Sie ruft kurz Juhu! und überlegt dann weiter was C, R, E, P, E, S bedeuten könnte. 😂😂😂
Etwas mystisch, diese alten Buchenwälder. Wir waren gestern schon mal mit dem Auto hier und bei Nebel unterwegs. Da wars fast gruselig.
Heute wandern wir nochmal etwas. Wir machen uns auf den Weg zum Königsstuhl. Belegte Semmeln und Tee haben wir dabei.

14 February 2019

Während Maja von ihrem Buch auf dem Zimmer festgehalten wird, vergnügt sich Phil auf den Indoor-Spielplatz. Er schwitzt im Pullover wie ein Wahnsinniger. Wir haben kein T-Shirt eingepackt - wofür auch? Ist doch Winter.
Anschließend treiben wir uns noch etwas am Hafen von Sassnitz herum. Wir erstehen einen Stocknagel für Phils Wanderstock und einen Bernsteinanhänger für Maja. Eine Muschel gibt‘s als Geschenk oben drauf. Dann noch eine kleine Stärkung und zurück geht’s in unsere Chill-out Area. Übrigens: Der Blitzer am Ortseingang blitzt in beide Richtungen.
Wir besuchen „Her Majesty's Submarine OTUS“ in Sassnitz. Ist schon interessant wie es auf so einem U-Boot unter Deck zuging. Apropos OTUS - das erinnert mich an POTUS; den aktuellen sollten Sie auch in ein U-Boot stecken und zwar am besten in eines, dass nie wieder auftaucht. https://de.wikipedia.org/wiki/POTUS
Philipp spart Zeit, indem er beim Frühstück mehrere Trinkgläser gleichzeitig befüllt. Hat echt gute Ideen, der Junge.

13 February 2019

Heute wandern zum einzigen Kreidemuseum Europas. Okay, wandern ist etwas zu viel gesagt - es sind ca. 500 m. Aber wir müssen uns immerhin durch den Nebel kämpfen. Wir lernen viel über Kreide, Fossilien und was das mit Rügen zu tun hat. Nachmittags geht‘s endlich ins „Splash“. Und dann seid ihr bestimmt noch gespannt, was es zu essen gab.

12 February 2019

Anschließend essen wir noch Torte im „Torteneck“ in Binz. Wir chillen noch etwas und gehen dann - oh Überraschung - schon wieder essen.
Heute sind wir in Prora in der Galileo Wissenswelt. Da kann man echt Stunden zubringen. Wir machen jede Menge Experimente und haben einen Haufen Spaß.
So sieht Rügen bei ☀️ Sonnenschein aus - ist doch gleich was ganz anderes.

11 February 2019

Auf dem Weg zum Abendessen weht uns wieder ein frischer Wind um die Nase. Was gibt‘s denn heute leckeres?
Nach dem Ausflug ruhen wir noch etwas und betreiben notwendige Körperpflegetätigkeiten.
Ganz mit leeren Händen verlassen wir Karls Erdbeerhof natürlich nicht.
... anschließend gibt‘s was zu futtern.
Die Kinder machen das Spieleparadies unsicher ...
Draußen stürmt es heftig - also schauen wir uns lieber drinnen ausgiebig um. Super beim Karl ist, dass man überall probieren kann.
Echt lustig, diese magischen Kräfte! Jetzt aber auf zu Karl‘s Erdbeerhof.
Auch wie Spiderman kann man sich hier einmal fühlen.
Da es etwas geregnet hatte, haben wir Philipp erstmal zum Trocknen in die Dusche gehängt.
... oder hüpft einfach auf den nächsten Schrank.
Man schafft mit Leichtigkeit überall einen Handstand ...
Sobald man dass Kopf-Über-Haus betritt, werden unheimliche Kräfte in einem freigesetzt.
Wir brechen zu unserem heutigen Tagesausflug auf. Wir wollen zum verkehrtrummen Haus (Offiziell heißt es „Haus-Kopf-Über“) und zum Karl. (Ja, hier gibt es Gott sei Dank auch einen Karl.
Das Frühstück ist genauso lecker wie gestern. Heute haben sie es auch geschafft, Sachen nachzufüllen, etwas wegzuräumen und für Nachschub beim sauberen Geschirr zu sorgen. Gestern hat das gar nicht geklappt. Waren aber anscheinend auch weniger Gäste. Egal, bei dem Schnäppchenpreis, den wir bezahlt haben, ist es kein Wunder, dass die am Personal sparen müssen.
Ein neuer Tag - Die Nacht haben wir gut überstanden, nur die Taschentüchervorräte gehen zur Neige.

10 February 2019

Hier der Blick vom Fenster aus. In der Ferne sieht man das Hotel mit dem Restaurant. Hinter dem weißen Haus kann man das Spaßbad „Splash“ erahnen.
Aber etwas frisch ist es dann doch irgendwann. Da Phil und Peggy sich noch nicht ganz auskuriert haben, machen wir uns wieder auf den Rückweg. Die nächsten Tage soll das Wetter besser werden. Da dauern die Ausflüge dann wahrscheinlich etwas länger.
Das Meer ist auf jeden Fall ganz ruhig und sauber. Da möchte man doch am liebsten gleich mal reinspringen. Peggy überlegt auch schon.
Mist - jede Menge Seetang. Ich glaube, wir können den ganzen Strand umgraben und finden nichts. Nur Maja hat einen winzigen Krümel entdeckt - das könnte tatsächlich Bernstein sein. Ich glaube, ich muss mir noch bessere Taktiktipps holen.
Juhu - jede Menge Seetang!
Nach dem Frühstück müssen wir erstmal ausruhen. Ich lese etwas über Taktiken bei der Bernsteinsuche. Nach einem Sturm gäbe es bessere Chancen und man solle im Seetang suchen. Gestern hat es gestürmt - also los! Wir fahren an den Strand nach Glowe. Außer Strand ist da auch nicht viel um diese Jahreszeit. Es regnet etwas, aber wir sind ja nicht aus Zucker.

9 February 2019

Angekommen im Precise Resort Rügen checke ich uns erstmal ein. Der Typ an der Rezeption trägt keine Krawatte und kein Unterhemd, ist aber sehr freundlich. Soll heißen, er hat seine Willkommenssprüche gut auswendig gelernt. Er gibt mir unsere Zimmerkarten. Glück gehabt - viel näher am „Speisesaal“ und dem Spaßbad können wir nicht sein. Zum Schluss rät er mir noch, im Restaurant einen Tisch zum Abendessen zu reservieren. Dort sagt man mir, wir könnten um 20:00 Uhr einen Tisch haben. Ich drücke auf die Tränendrüse, was ungefähr so klingt: „Wir sind jetzt seit 8 Stunden unterwegs, ich habe heute Geburtstag und Sie wollen mir sagen, ich bekomme mit meinen zwei kleinen Kindern erst um 8 etwas zu essen?“ Das zieht. Die Chefin vom Einweiser bietet einen separaten Tisch im Barbereich für 19 Uhr an. Ich akzeptiere und bedanke mich. Die Frage nach benötigten Kinderstühlen lehne ich ab - so klein sind sie dann doch nicht mehr. Das Essen ist super, es sind nur etwas viele hungrige Mäuler unterwegs.
Wir erreichen Stralsund und überqueren die Rügen-Brücke. Die Laune ist immer noch gut.
Wir spuren Kilometer um Kilometer ab. Die Laune ist noch gut. Der Verkehr wird ständig weniger. Am schlimmsten war der Berliner Ring, aber auch den haben wir problemlos gemeistert.
Essenfassen bei Marché. Für die Kranken je ein Rösti zur Stärkung. Die Gesunden bekommen Salat. Hinterher noch ein frisch gepresster O-Saft. Ausgeruht geht es weiter auf der Bahn.
Kurz vor Abfahrt. Das Gepäck ist verräumt. Die Medikamente sind geschluckt. Gleich gehts los zur längsten Anreise auf einen Ritt ever. Über 600 km hatten wir noch nie. Naja, wird schon gutgehen.