Around The World · 385 Days · 380 Moments · September 2017

Rundherum auf Abwegen


11 October 2018

Tag 384. Warschau verabschiedet mich mit schönstem Wetter in die finalen Stunden der Reise. Nachdem mich der Eurocity dann wohlbehalten am Berliner Ostbahnhof ausgespuckt hat, stehen da ganz viele liebe, vertraute Gesichter, um mir die Ankunft zu versüßen. #überglücklichzurückzusein Und dann war er das, der letzte Tag dieses verrückten, kunterbunten, unendlich intensiven und auch sehr langen Jahres um die Welt. Ich bin traurig, dass es vorbei ist, aber auch aufgeregt auf das was da kommt und voller Vorfreude auf die Heimat, sowie alles was dazu gehört.😊
Ab nach Berlin, ab nach Hause..

10 October 2018

Ein letztes Mal volle Packung Kultur. So gibt’s zuerst die Alternativ-Walkingtour im Stadtteil Praga, wo sehr viel alte Bausubstanz erhalten und noch nicht alles rundum aufgehübscht ist. Auf Empfehlung wird danach zwischen Locals in einer traditionellen Milchbar Mittag gemacht. 5 Ommchens kochen frische Hausmannskost und ich bin happy. Danach geb ich mir noch die Altstadttour, welche meinen Kulturbedarf fast vollends befriedigt. Abgerundet wird der Tag erst beim Blick auf den Sonnenuntergang vom Kulturpalast, welcher wie der in Riga daherkommt, nur halt viel größer.

9 October 2018

Da der Bus erst nach dem Mittag losfährt, ist nochmal Zeit für die Stadt. Vom alten Stalinbau gibt’s ne hammermäßige Aussicht und in Markthalle 5 die besten Pelmenis meines Lebens. Gut gestärkt also auf nach Warschau und Litauen gibt’s unterwegs vom Fenster aus..kenn ich ja auch schon.😜

8 October 2018

Im Dunklen zum Busbahnhof gelatscht und dann ab nach Lettland. Am späten Vormittag bin ich dann auch schon in Riga und mache mich direkt auf zur Free Walking Tour. Diese deckt heute Alternativen zu den Tourihotspots ab und so geht’s unter Anderem zum Markt und in die südliche Nachbarschaft. Die Füße sind fit, also wird im Anschluss auch noch die historische Altstadt abgeklappert. Tagessoll erfüllt.

7 October 2018

Schon wieder, Regen. Da ja Sonntag ist, gönne ich mir ein opulentes Frühstück und verschwinde dann nochmal, bis das Regenradar grünes Licht gibt, ins Bett. Sightseeing startet also erst um 15 Uhr und Tallinn zeigt sich sogar von seiner schönsten Seite, weil sich von der Ostsee herrlicher Sonnenschein seinen Weg bahnt.😊

6 October 2018

Über Umwege finden wir doch noch unseren Weg zum Flughafen und ich bekomme sogar meinen Flieger. Leider kommt dadurch der Abschied zu kurz, aber man sieht sich ja schon in einer Woche wieder. In Tallinn gelandet werde ich am Gepäckband enttäuscht, denn mein Rucksack liegt noch in Moskau. Super. Also ins Stadtzentrum und erstmal mittelalterlich essen, denn damit wirbt hier fast jedes Restaurant. Der Rest des Tages ist verregnet und so gibt’s heute nur Café-Hopping.

5 October 2018

Sooo, dann wollen wir mal Moskau unsicher machen. Ein riesiger Spaziergang mit Ansage. Zuerst zur Erlöserkathedrale, vor der aber eine abschreckend lange Schlange steht. Daher instant weiter zum Kreml. Dort finde ich, beim versuchten Kauf, im Ticketautomaten 4 Tickets für heute..zwei werden an die erstbesten Kartoffeln verschenkt und mit den anderen Beiden kommen wir Zwei gratis in Russlands Herzstück, den Kreml..das Glück ist bei…uns.😅 Wieder draußen geht’s dann nochmal zum Bolshoi und danach zu wohl einem der schönsten Shoppingtempel, den ich je gesehen habe..zum Kaufhaus GUM. Dort gibts dann auch im einzigen, ziemlich schicken Cafe’ direkt am roten Platz Kaffee und Kuchen, ehe die atemberaubend schöne Basilius Kathedrale dran ist. Danach noch ein letztes Mal deftige russische Küche, bevor wir unseren Trip mit Kaviar und Vodka besiegeln. „Na sdarovje!“

4 October 2018

Die letzten Kilometer meistern wir auch ohne Probleme, queren die Wolga und erreichen Moskau nach 6 Tagen Fahrt letztlich sogar eine Minute zu früh. Da kann sich die Deutsche Bahn mal ne Scheibe von abschneiden! Nach ner ausgiebigen Dusche im Hotel müssen wir auch schon wieder los, da heute Abend Mama‘s großer Traum erfüllt wird. Auf gut Glück hab ich Online nämlich noch die letzten beiden Tickets für DIE Abendveranstaltung in Moskau ergaunert. Russisches Ballett im weltberühmten Bolshoi Theater. Nach nem leckeren Abendbrot nehmen wir also in Reihe 5 mittig Platz und genießen das wohl beste Ballett der Welt. Mutti ist voll aus dem Häuschen und allet is jut.😊

3 October 2018

Tja, was soll ich sagen..wieder allerhand Bäume. Das darf aber auch nicht verwundern, denn die sibirische Taiga macht 25% der Holzreserven der Erde aus. Also genießen wir die leider wenig abwechslungsreiche Kulisse von Wald und verschlafenen Dörfchen und spielen unsere Gesellschaftsspiele rauf und runter. Zwischendurch steigen wir noch kurz in Tjumen, Jekaterinburg und Perm aus, um uns die Beine zu vertreten und verspeisen darüber hinaus unsere restlichen Essensvorräte.😋

2 October 2018

Tag der Birke. Jep, das ist so ziemlich alles, was es heute zu sehen gibt. Dass Russland das Land der Birken ist, ist uns ja schon in den vergangenen Tagen aufgefallen, nur ist dieser Fakt heut gepaart mit monoton flacher Landschaft und trist grauem Himmel. Gähn.😴 Gesellschaftsspiele, Podcasts, Futtern und die 6000km-Marke. Kurz vor Schluss reißt dann doch noch die Wolkendecke auf und zaubert einen herrlichen Sonnenabgang über die Hauptstadt Sibiriens, Novosibirsk.

1 October 2018

Schneebedeckte Bergkuppen, verschlafene Herbstlandschaften, sogar ein Waldbrand und der malerische, fast 700km lange Baikalsee (20% des Süßwassers der gesamten Erde!!) sind heute unsere Wegbegleiter. Wir kommen durch das mongolisch angehauchte Ulan-Ude und knacken kurz vor Irkutsk die 4000km-Marke. Wow, alles gigantisch hier..auch unser Zug wird immer länger.

30 September 2018

Rollin‘, rollin‘, rollin‘...unendliche Weite, in jede Richtung. Mitten in der Pampa ein 30minütiger Halt..diesen nutze ich für einen Sprint zum Konsum ins Stadtzentrum, welcher uns ab sofort fürstlich speisen lässt.😋

29 September 2018

Die 1000km Marke wird nach dem Aufwachen geknackt und dann geht’s weiter durch wunderschön bunte „Russo-Indian-Summer“ Lanschaften. Transsib fetzt...bis mir am Abend in fließendem Russisch eröffnet wird, dass ich mich verlesen habe und das mit der leckeren Mahlzeit im Abteil eine einmalige Nummer war.😒 Jut, dann halt ab jetzt Speisewaggon und Snacks bei der Babuschka am nächsten Bahnhof.🤗

28 September 2018

Auch heute wird die Mama wieder bergauf und bergab durch Wladiwostok gescheucht..das führt zum Einen zu janz tollen Aussichten über die Stadt und zum Anderen besorgt‘s die nötige Bettschwere für die erste Nacht in der Transsibirischen Eisenbahn. Unser rollendes Heim für die nächsten Tage startet pünktlich um 19:10 Uhr. Jetzt „nur“ noch 9260 Gleis-km bis nach Moskau. Tuuuut, tuuuut..🚂 Ps: Bei uns in der ersten Klasse wird das 3 Gänge Abendessen tatsächlich bis ans Bett gebracht!😅

27 September 2018

Guten Morgen Russland. Finger raus und per Anhalter zurück zum Flughafen, denn die Mama kommt. Pünktlich auf die Minute landet ihr Vogel und kurz darauf darf dann nach nem Jährchen endlich mal wieder umarmt werden.😊 Einem richtig großen Wladiwostok Stadtrundgang folgen dann noch richtig viele lokale Köstlichkeiten zum Abendbrot und damit ist auch gut für heute.😉
Da es in den paar Stündchen heute nichts mehr in HK zu entdecken gibt, fahre ich schon nach dem verspäteten Frühstück zum Flughafen, um dort Kerosin und Jetset-Luft zu schnuppern. Mit dem winzigen grünen Flieger dann um 18h Abflug in den Sonnenuntergang. Apropos gigantischer, bestens funktionierender Metropolflughafen. Was macht der BER eigentlich? 🛩🛠🔮

25 September 2018

Rucksack packen und los. Nepal wird einen Platz in meinem Herzen behalten und ich werde auch u.a. Traktoren auf dem Rollfeld eines internationalen Flughafens vermissen.😄 Die Sitzplatzwahl im Flieger mit dem tollen, treffenden Namen ist geglückt und so tauchen kurz nach dem Start die Himalayariesen auf meiner Seite auf und ich erhasche auch einen ausgiebigen Blick auf den Berg der Berge, den Mount Everest.😍 Hongkong ist nach Kathmandu ein richtig krasser Kulturschock.

23 September 2018

Drahtesel, die Zweite. Heute sind Kathmandu’s religiöse Pilgerstätten dran. Zuerst wird der Tempel-Affen-Berg mit dem Rad’l erklommen und die tolle Aussicht vom Swayambhu-Stupa genossen. Dann geht’s fürs Mittagspäuschen in den Garden of Dreams, wo man kurz dem Lärm und Smog zu entfliehen vermag. Danach weiter zum wichtigsten hinduistischen Heiligtum des Landes, dem Shivatempel Pashupatinath. Dort werden am laufenden Band öffentlich Leute(Verstorbene) verbrannt und man ist irgendwie mittendrin im Trubel. Zum Schluss ist dann noch der Bodnadht Tempel, das wichtigste tibetisch buddistische Heiligtum Nepals, fällig. Nach so vielen Kilometern durch versmogte Straßen finde ich Erlösung unter der Dusche und belohne mich mit nem leckeren Nepali Thali und 3x Nachschlag.😋

22 September 2018

365 Tage…jetzt bin ich tatsächlich schon ein ganzes Jahr unterwegs…irgendwie verrückt.😅 Ein grandioses Frühstück zur Feier des Tages und dann mit dem Rad’l zu Kathmandu’s Kulturschätzen. Der Stadtteil Patan steht auf der Agenda und wartet mit wunderschöner Tempelarchitektur am dortigen Durbar Square auf. Hier hat das Erdbeben nicht so heftig gewütet und so sind die meisten Gebäude, sowie ihre herrlichen Schnitzarbeiten noch erhalten oder bereits repariert. Das Gewusel dort gefällt und so wird erst zum Sonnenuntergang wieder zurück in meine Tourigegend von Thamel geradelt.

21 September 2018

Nachdem der Bus um kurz nach 5 Uhr in Kathmandu ausgeholpert ist, geht’s direkt wieder ins Bett, denn Schlaf war das nicht wirklich. Bei nem leckeren Frühstück lese ich, dass eine Postsendung für mich soeben in Nepal gelandet ist. Also ab zu DHL. So bin ich dann am Nachmittag auch endlich wieder im Besitz meines lieben Reisepasses, nun mit Visum für die Russische Föderation (1000 Dank liebe Zieheltern!!)…Transsibirische Eisenbahn, ich komme!! Den Rest des Tages wird durch Kathmandu gestromert und unter Anderem auch der historische, leider vom 2015’er Erdbeben stark in Mitleidenschaft gezogene, Durbar Square besucht.

20 September 2018

Da ich so viele Biere nicht mehr gewohnt bin kommt heute die Quittung. Ne richtig dicke Rübe + Nackenschmerzen vom Headbangen…naja, spaßig war’s allemal! So passiert heut nicht mehr viel, außer dass ich mit Simon im Taxi zum Weltfriedenstupa fahre, um von oben nen Blick auf Pokhara und die Umgebung zu werfen. Am Abend geht dann auch schon der Nacht-Holper-Stinke-Bus nach Kathmandu.

19 September 2018

Dieser Tag steht im Zeichen der Entspannung und so kaufe ich mich in ein kleines Wellnessresort ein und verbringe dort den Tag am Pool. Die Ruhe war dringend nötig und hat Kraft für die Party am Abend verschafft. Nach nem Leckeren Abendessen geht es nämlich mit den Weggefährten auf die Tanzfläche, um das Geleistete bei richtig guter Live-Musik gebührend zu feiern.🍻

18 September 2018

Etappe 15: Die Finaletappe führt über 19km von Ghandruk nach Phedi (900m) und hat es noch einmal in sich. Direkt zu Beginn des Tages müssen 500hm in ein Tal abgestiegen werden, um dann auf der anderen Seite wieder 800hm aufzusteigen. Das Ganze ist aber halb so wild, da sich das Annapurna Massiv noch einmal von seiner besten Seite zeigt und einen quasi beflügelt. Überglücklich und stolz auf mich wie Bolle lande ich zum Ende des Tages in Pokhara und kann nicht glauben, dass jetzt alles vorbei sein soll und ich tatsächlich knapp 250km im Himalaya aberissen hab. Dinner mit der Bezugsgruppe und dann wird der Schlaf der Gerechten geschlafen.

17 September 2018

Etappe 14: Von Ghorepani nach Ghandruk(1.940m). Bevor jedoch der Tag anbricht wird mit Stirnlampe und wärmenden Klamotten der 3.193m hohe Poon Hill erklommen, um den Sonnenaufgang zu sehen und die einmalige Aussicht auf das gesamte Annapurnamassiv, sowie den 7. höchsten Berg der Erde, den Dhaulagiri (8.172m), zu genießen. Die Wolken weichen und der Anblick raubt schlichtweg den Atem. Was ein Glück mit dem Wetter. Nach dem Frühstück dann die 14km Tagwerk, welche zur letzten Übernachtung des Treks führen.

16 September 2018

Etappe 13: Von Tatopani nach Ghorepani (2820m). Das ist definitiv einer der anspruchsvollsten Tage des gesamten Treks. 15km lang steil bergauf, um die 1.700m Höhenunterschied zu überwinden. Das Ganze permanent im Nebel und Regen, bis dann oben der Wind doch mal kleine Lücken in die Wolkendecke reißt. Mit mal wieder mehr Glück als Verstand staube ich das beste Kämmerchen im ganzen Ort ab, ganz oben ein Eckzimmer mit absolut unverbautem Blick auf die spektakuläre Bergkulisse.👍🏿

15 September 2018

Etappe 12: Von Kalopani nach Tatopani (1200m). Nach dem magischen Blick auf die, von der aufgehenden Sonne angestrahlten, Himalayariesen, der Schreck. Dieses Tal ist bis auf Weiteres für Fahrzeuge nicht erreichbar. Das Ausmaß der Zerstörung ist unbeschreiblich und ich hab keine Ahnung, wie sie das wieder reparieren wollen. Glücklicherweise ist der Wanderweg auf der anderen Talseite noch begehbar und so kann ich meinen Weg auf den heutigen 24km, trotz diversen Erdrutsch- und Flussquerungen, fortsetzen. Die heißen Quellen am Bestimmungsort sind dann eine echte Wohltat nach den Strapazen der letzten Tage.

14 September 2018

Etappe 11: Von Marpha nach Kalopani (2535m). Dass in dem Tal seit zwei Tagen viel Regen gefallen ist hatte ich ja gehört, aber was sich heute auf den 20km bot, erschreckend. Gigantische Erdrutsche, die halbe Dörfer weggerissen haben. Wasserfälle die minütlich bedrohlicher wurden, weil die Wolken noch immer ins Tal drängten. Zwangspause wegen Starkregen um 14 Uhr. Danach nochmal 6km fast im Laufschritt, weil der Fluss immer weiter anschwoll..Klettern über frische Erdrutsche, um irgendwie noch vor Einbruch der Dunkelheit in den nächsten Ort zu gelangen. Wegen erneutem Platzregen völlig durchnässte Ankunft in Kalopani und endlich ein sicheres Dach überm Kopf. Mutter Natur räumt hier heute richtig um.

13 September 2018

Etappe 10: Von Muktinath nach Marpha (2670m). Auf strammen 24km wird die Mustangregion gestreift und und mit den Orkanböen des Kali Gandaki-Tals Bekanntschaft gemacht. Unterwegs findet sich auch endlich mal wieder ein Geldautomat, der mich vor weiteren Schulden beim deutschen Pärchen bewahrt.😅 Landung im wunderhübschen weißen Feldsteindörfchen.

12 September 2018

Etappe 9: Der Tag der Tage, darauf wurde hingearbeitet. Von Thurong Phedi über den weltgrößten Pass, den Thurong La, nach Muktinath. Los geht es um kurz nach 4 bei herrlichstem Sternenhimmel, bewaffnet mit der Stirnlampe, stets bergauf. Angelangt am Viewpoint kurz über dem Highcamp ziehen auf einmal Wolken rein und vernebeln mir meine Sonnenaufgangsbrotzeit mal so richtig. Mist. Egal, dann halt weiter die höllischen sauerstoffknappen 5km bis zum Pass auf 5.416m. Gigantisch, bis hier hinauf, alles selbst erwandert. Pure Freude und Höhepunkt meiner alpinen Karriere. Zwischen ein paar Wolkenlücken gibt es sogar mal tolle Sicht. Nach ca. 2h des Wartens ist die Bezugsgruppe komplett und das gemeinsame Foto kann über die Bühne gehen. Der Abstieg, richtig fies. 1700 Höhenmeter runter, teilweise richtig steil. Also nochmal Zähne zusammenbeißen und dann endlich mal wieder duschen.🚿😄

11 September 2018

Etappe 8: Von Yak Kharka nach Thorung Phedi. 7km, 510 Höhenmeter. Das ist mittlerweile aufgrund der dünnen Luft schon ein echter Kraftakt, reicht mir jedoch nicht für die gewünschte frühe Bettschwere. Daher schleppe ich meinen Rucksack nochmal steile 500 Höhenmeter hinauf zum Highcamp auf 4925m und lagere ihn dort bis morgen bei Paul aus Berlin im Zimmer ein. Zurück geht’s mit Minimalgepäck, da ohnehin um 3:50 Uhr der Wecker klingelt.

10 September 2018

Etappe 7: Von Manang nach Yak Kharka. Bei Aufbruch wiegen wir alle aus Spaß unsere Rucksäcke und ich falle aus allen Wolken. Mein liebster Reisebegleiter bringt doch tatsächlich 20,25kg auf die Waage. Holla Die Waldfee!! ..und da ist nicht nur der Tageswasservorrat schuld. Da man hier oben höllisch wegen der Höhenkrankheit aufpassen muss werden heute nur ganz entspannte 9,5km und knappe 500 Höhenmeter bewältigt. Um die Akklimatisierung dennoch ein wenig zu fördern steige ich ohne Gepäck mit Jakub noch ein Stück weiter auf, ne Tasse Tee trinken, lesen und dann nach 2h wieder zu den Anderen zurückkehren. Ps: Wir schlafen heut auf knapp über 4.000m.😱

8 September 2018

Sonderetappe: Eissee. Dahin geht es 7,5km lang, stolze 1.100 Höhenmeter hoch hinaus bis auf 4.600m. Tagesbuddy ist der Gleiche wie gestern und zwei Ösi‘s gehen auch noch mit uns. Oben wage ich mich mit zwei weiteren Verrückten tatsächlich ins eisige Nass und bin danach heilfroh über die wärmende Daunenweste. Beobachtet werden wir von zotteligen Yaks, welche auch Animal of the day sind. Für den romantischen Moment des Tages sorgt der Holländer aus unserem Hotel, der seiner Freundin dort oben vor der Annapurna-Traumkulisse einen Antrag macht.💍 Wieder zurück im Tal bleibt nur zu attestieren: Gott bin ich im Eimer!

7 September 2018

Etappe 6: Von Pisang nach Braka. Am Vorabend mit der Tschechenkombo zum Frühstück verabredet und dann mit Jakub los, denn wir scheinen das gleiche Tempo zu gehen. Schon am Anfang dieses 18,3km Tages muss ein 400 Höhenmeter-Steilstück genommen werden. Guten Morgen. Oben dafür mal wieder Hammer Aussicht und die Kulisse wandelt sich förmlich nach jeder Kurve..Annapurna II, III & IV stets an unserer Seite. Da wir die alte Route laufen, gibt’s kurz vor Ende nochmal ein Leckerli. Nachdem wir von 3.800m wieder gut abgestiegen sind kommt der Nachschlag, erneut 400hm rauf. Der Tag war wohl der Fordernste bis jetzt, richtig dicke Waden.

6 September 2018

Etappe 5: 15km von Chame nach Pisang, hoch auf 3200m. Dank der heißen Quellen, viel Ruhe und einer heißkalten Creme hat sich das Knie gebessert...nur ne kleine Zerrung mit Hämatom. Bin auch schon wieder so gut im Tritt, dass ich alsbald allein Laufe und die anderen bis zu den großen Pausen hinter mir lasse..mit Reinhold Messner im Ohr. Die Landschaft, atemberaubend. Erst steilste Wände, dann ein gigantischer Felsdom und schließlich eröffnet sich nach der letzten Kurve freie Sicht auf den zum Greifen nahen 7937m hohen Annapurna II. Ich bin mehr als überwältigt. Hängematte, genießen. Und zum Schluss berührt noch ein Moment ganz besonders. In meinem Zimmer für die Nacht riecht es wie im Bienenhaus meiner Großeltern.☺️🐝

5 September 2018

Etappe 4: Von Timang nach Chame. Dass das ein Relaxtag wird zeigt sich schon beim Frühstück auf der Dachterrasse. Ab 6:00 Uhr in der Früh bewundern wir das Bergmassiv rund um den höchsten Gipfel, den ich je gesehen habe und wohl auch erst einmal sehen werde. Der majestätische, 8163m hohe Manaslu zeigt sich ab 7 Uhr und zieht uns in seinen Bann. Wir genießen und da das Knie noch immer zwickt gibt’s heut auch nur 6km bis zu den heißen Quellen von Chame. Dort treffe ich das deutsche Pärchen vom ersten Tag wieder, welches sich uns auch prompt zum Dinner anschließt.

4 September 2018

Etappe 3: Von Tal nach Timang. Da meine rechte Kniekehle etwas zwickt, gehe ich es heute etwas ruhiger an und marschiere mit den beiden Mädels aus meinem Hotel durch die wunderschöne Landschaft. Das Tempo passt für alle und so passieren wir gemeinsam wunderschöne Wasserfälle, kleine Dörfer, Gebetsmühlen, durchqueren Rhododendronwälder und checken letztlich auch wieder im gleichen Hotel ein. Animal of the day: Durch die Baumkronen hüpfende Indische Languren-Äffchen.

3 September 2018

Etappe 2: Von Bahudanda nach Tal. Ich entscheide mich wieder für eine Doppeletappe und so stehen am Ende 18km auf der Uhr und ich lande auf 1.700m. In der Mittagspause werden die Füße und die Klamotten getrocknet (die Sonne ballert & die Schweißperlen kullern) und es gibt auch endlich mal wieder ein Animal of the day: Ein Miniuhu sitzt über der Eingangspforte des Restaurants und guckt verstohlen auf meine riesige Portion nepali Bratkartoffen. Der Nachmittag ist gesäumt von Cannabispflanzen am Wegesrand und den schönsten und vielfältigsten Schmetterlingen, die ich je gesehen habe (kein Zusammenhang😜). 20 Uhr geht dann bei mir das Licht aus und gegen 21 Uhr im ganzen Dorf, denn ein Gewitter geht runter.

2 September 2018

Etappe 1: Von Besisahar nach Bahudanda. 17km und gute 700 Höhenmeter + mein 15kg Rucksack. Immer Talaufwärts vorbei an leuchtenden Reisfeldern und freundlich grüßenden Nepalesen. „Namaste!!“ Zum Glück bin ich früh losgelaufen und erreiche so meine Unterkunft für heute noch vor dem einsetzenden Regen. Bin platt, nicht schlecht für den ersten Tag. Hängematte aufspannen und jetzt nur noch abspannen.

1 September 2018

Nach nem ausgiebigen Frühstück ist Bus fahren angesagt, genauer Minibus. Dieser holpert knappe 8 Stunden über fieseste Staubpisten durch‘s Gebirge, bis ich an meinen Bestimmungsort Besisahar auf 600m ankomme. Während der Fahrt ist der aufgewühlte Staub der Straße streckenweise so schlimm, dass ich aus Angst zu ersticken ner Dame im Bus eine Atemmaske abkaufen muss, zu krass. In Besi dann ein letztes Mal Luxus, das beste Hotel am Platz mit großem Pool für 12€.😄 Hallo Himalaya!!!!!

31 August 2018

Kathmandu. Die Ruhe der letzten Nacht ist verflogen und ich werde vom Lärm der Stadt geweckt. Es ist staubig draußen und die Gassen sind voll mit Menschen. Der Tag steht im Zeichen meines Reisepasses, denn der soll heute auf Reisen gehen und zwar nach Deutschland, ohne Besitzer. Nachdem ich mir alle Genehmigungen für die Annapurnaumrundung besorgt und relativ unkoordiniert durch die Stadt gestromert bin, um den Papierkram auf den Punkt zu bringen, ist es um 17 Uhr soweit. Frankiert und weg. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass der Pass mit russischem Visa wieder seinen Weg zu mir zurück findet.😬

30 August 2018

Nachdem ich letzte Nacht wegen Bettwanzen 2x das Zimmer wechseln musste, war wegen Schlafmangel an frühes Aufstehen nicht zu denken. So war es dann das lautstarke Hämmern des Hostelangestellten, was mich 2h nach der eigentlichen Check Out Zeit aus den Träumen riss. Nach nem kleinen Snack stromere ich dann noch ein paar Stunden durch die Stadt, wo Erinnerungen an meine allererste Fernreise nach Malaysia vor 9 Jahren wach werden. Der Abflug gen Kathmandu soll dann um 20 Uhr über die Bühne gehen.

29 August 2018

Ganz früh heisst es heute Abschied nehmen, denn Verena’s Flieger geht schon um 9 Uhr. So gibt’s noch ein letztes gemeinsames Frühstück am Flughafen und dann verschwindet sie auch schon im Sicherheitsbereich.😢 Für mich geht es nun darum den Tag herum zu bekommen. Der Typ vom Hotel bekommt nen Fünfer und ich darf noch bis zum Nachmittag bleiben, sowie duschen. Zwischendurch auf Empfehlung noch eine letzte Pho-Suppe, die sich als Geheimtipp entpuppt und es sogar in meine Top3 des Urlaubs schafft. 22:30 Uhr soll mein Vogel dann in Kuala Lumpur landen, wo ich nun knappe 20h Stopover habe, bis es weiter geht nach Nepal.

28 August 2018

Heute zeigt sich ‚endlich‘ mal, dass hier gerade Regenzeit ist. Starkregen begleitet durch den Morgen und daher organisieren wir uns nen privaten Fahrer zum Flughafen und verzichten auf den Fußmarsch zum öffentlichen Bus. In Saigon gelandet beziehen wir dann ein hübsches kleines Hotel in Nähe des Flughafens und genießen die letzten gemeinsamen Stunden.

27 August 2018

Kulturtag in Hanoi. Zuerst, Besuch des Don Xuan Marktes, dem großen Bruder unseres Berliner Ablegers. Dann, ein verspätetes Frühstück am frühen Nachmittag. Das gibt’s in einer Kochschule, das Essen ist der Wahnsinn und kostet nicht mehr als n’ Appl’ und n’ Ei.😋 Danach ein Riesenspaziergang, der uns am Mausoleum von Onkel Ho (Chi Minh), Konfuzius’ Literaturtempel und an jeder Menge Kolonialarchitektur vorbeiführt. Bei der Hitze heut geht nicht viel und so gibt’s schon weit vor Sonnenuntergang den Sundowner in einer herrlichen Skybar im Herzen der Altstadt.🍹

26 August 2018

Nach zwei Tagen Sonne, Strand und Entspannung geht die Reise wieder zurück nach Hanoi. Hier wird wieder in dem hübschen Hotel von vor ein paar Tagen eingecheckt, dann noch etwas durch die Altstadt geschlendert und schließlich bei der kleinen Suppenomi geschlemmt. Auf unserer Dachterrasse über den Dächern der Stadt lassen wir’s dann für heute gut sein.

25 August 2018

24 August 2018

Wir starten kurz nach Sonnenaufgang mit einer erneuten Yogasession in den Tag und genießen dann das, leider schon letzte, Frühstück auf unserem vietnamesischen Traumschiff in der Halong Bucht. Am frühen Nachmittag sitzen wir aber schon auf dem nächsten Dampfer, diesmal jedoch nur für ein Stündchen, denn wir haben uns nochmal zwei Tage Strand verordnet. Ziel, der Teil von Cat Ba Island, den wir noch nicht kennen. Jetzt nur noch ab ins kühle Nass.

23 August 2018

Aufwachen und aus dem Bett die vorbeiziehenden Felsgiganten beobachten, hat was. Nach dem Frühstück gibt’s ne Kanutour zu diversen Lagunen, durch mehrere Höhlen mit anschließendem Badespaß und dann die nächste kulinarische Glanzleistung der Küche. Am Nachmittag bereitet eine Radtour zu einem abgeschotteten Dorf auf der Insel Cat Ba und eine Yogasession mit Verena den nötigen Hunger für das abendliche BBQ auf dem Sonnendeck. Toller Tag.

22 August 2018

Mein Unwort des Tages: Upgrade. So schön das auch werden wird, so bonzig ist’s schon rund um den Empfang. Als wir einen Raumdurft für unsere Kabine (mit Balkon!) auswählen müssen, ist meine Überforderung komplett. Grüße aus der Küche und ein mega leckerer Begrüßungsdrink beruhigen aber. Meinen Rucksack darf ich auch nicht selber aufs Schiff tragen und dafür hat jetzt ein kleiner Vietnamese sein Leben lang Rückenprobleme..super. Auf dem Boot ist das Grinsen dann wieder zurück..üüüberschick!! Wir erfahren, dass das hier wohl das exklusivste Schiff der Bucht ist und legen ab. Kalksteinfelsen säumen ab jetzt unseren Weg. Das 5-Gänge Mittagsmenü ist der Hammer und ich freunde mich langsam mit dem Ganzen an. Höhlenbesuch, unerlaubter Sprung ins kühle Nass vom Boot aus, Frühlingsrollenkochkurs und ein weiteres 5-Gänge-Menü runden den Tag ab.

21 August 2018

Früh aufstehen bringt nicht den gewünschten Erfolg, denn die Unfähigkeit des Küchenpersonals wirft uns knappe 1 1/2h zurück und so müssen wir die 500 steilen Stufen am Drachenberg bei nunmehr 34°C und brutaler Sonne bewältigen..gelohnt hat sich’s trotzdem. Dann geht’s weiter zwischen Reisfeldern, kleinen Wasserkanälen und herrlicher Kalksteinfelsformationen durch den südlichen Teil der Region. Um 17 Uhr hupt dann auch schon wieder der Zug und es geht für uns weiter nach Hanoi. Dort erwartet uns ein wunderschön durchgestyltes kleines Homestay und die Info, dass unsere kleine bevorstehende Minikreuzfahrt in der Halong Bay aus unerfindlichen Gründen auf ein 5 Sterne Luxusschiff hochgebucht wurde. Mit nem breiten Grinsen schlafen wir ein..

20 August 2018

Die nächtliche Zugfahrt beschert weniger Schlaf als mir lieb gewesen wäre, aber hey. Letztendlich sind wir in Ninh Binh und leihen uns am Bahnhof direkt ne Mopete für die kommenden 28h. Zuerst shuttle ich Verena in unser Bambushaus im Reisfeld und dann meinen riesigen treuen Begleiter. Anschließend machen wir ne Mopedtour durch den nördlichen Teil der „Trockenen Halong Bucht“ und landen am späten Nachmittag an einem gigantischen buddhistischen Tempelkomplex rund um die höchste Pagode Südostasiens. Diese erklimmen wir auch, genießen eine wahnsinnige Aussicht und können den ganzen Prunk hier kaum fassen. Dinner im Haus im Reisfeld und jut.

19 August 2018

Noch mehr Kultur. Rund um Hue herum haben diverse Herrscher aus grauer Vorzeit gigantische Grabstätten für sich errichten lassen..und die schauen wir uns uns an. So wird mit dem Moped ne große Runde gedreht und wir werden sogar Zeuge einer kunterbunten Prozession an einem Tempel, für die hunderte Boote den Parfümfluss heraufkommen und dort anlegen. Da heute Abend eine Nachtzugfahrt auf der Agenda steht, buchen wir uns für den Nachmittag ein kleines Dach-Apartment mit Terrasse für unglaubliche 5€, um nochmal duschen und abspannen zu können.

18 August 2018

Kulturtag. Da das in Peking ja ziemlich in die Hose gegangen ist, wird heute der zweite Versuch gewagt, so’ne „Verbotene Stadt“ von innen anzuschauen. Und es gelingt!! Wir schlendern durch die unzähligen kleinen Paläste, Gärten, sowie Höfe und können uns glatt ein wenig vorstellen wie das hier damals zu Kaiser’s Zeiten wohl gewesen sein muss. Bei (laut Wetterapp und Verena😜) gefühlten 46°C im Schatten ziemlich erschöpfend das Ganze und so bleibt’s auch das Tageswerk für heute.

17 August 2018

Bye, bye du traumhaftes Zimmerchen am Reisfeld. Für uns geht es diesmal mit dem Zug weiter in die alte Kaiserstadt Hue. Hier passiert heute außer ein paar aufreibenden Partien Backgammon bei Kaffee&Kuchen, sowie etwas Shopping nicht mehr viel..😄

16 August 2018

Nach dem Frühstück direkt an’ Strand..wenn das mal nix ist. Danach finden wir auf Anthony Bourdain’s (R.I.P.) Spuren ein wahnsinnig gutes Banh Mi und gehen dann zum kulturellen Tagesteil über. Mit dem Moped 40km ins Hinterland zu den Ruinen der Tempel von My Son. Da die sch**** Amis auch hier alles kaputtgebombt haben ist leider nicht mehr viel der alten Substanz übrig. Dennoch ein schöner kleiner Ausflug. Auf dem Rückweg nach Hoi An finden wir durch Zufall eine kleine Seidenlampionmanufaktur und greifen dort 2 besonders hübsche Exemplare für daheim ab. Am Abend genießen wir dann in der Altstadt ein richtig gutes 3 Gänge Menü für unglaubliche 5€ und versuchen im Anschluss die Lichterpracht der schwimmenden Kerzchen und Lampions in Fotos festzuhalten..

15 August 2018

Warum nicht auch mal die Nacht splitten!? So stehen wir schon um 5 Uhr auf und radeln, bewaffnet mit der Kamera, gen Zentrum. Wenn die ganzen Gässchen noch menschenleer sind und die tausenden Seidenlampions die einzig bunten Farbtupfer sind, ist’s so friedlich und vor allem fotogen hier. Danach gibt’s Frühstück und Teil 2 der Nachtruhe. Der Nachmittag wird dann am Strand verlebt..

14 August 2018

In Da Nang gibt es außer dem quirligen Nam-Markt nichts zu sehen und so geht es für uns weiter nach Hoi An. Ein traumhaftes Hotelzimmer mit Blick auf die angrenzenden Reisfelder wird unsere Basis für die nächsten Tage. Den Nachmittag schlendern wir durch die leider viel zu überlaufene wunderschöne Altstadt und bekommen ne Abkühlung mit nem frisch gezapften Bierchen für 15 Cent.🍻

13 August 2018

Dass wir für heute keine Pläne haben merkt der Körper und lässt uns bis nach 12 Uhr schlafen, herrlich. Dieser Tag gehört Da Nang’s feinsandigem Strand. Wir spielen Backgammon und Scrabble, lesen und werfen uns in regelmäßigen Abständen in die Fluten. Das ist hier mit das angenehmste Badeerlebnis, dass ich wahrscheinlich je hatte, da Außen- und Wassertemperatur so unwahrscheinlich miteinander harmonieren, wie noch nie zuvor. In einer schicken Skybar über den Dächern der Stadt lassen wir dann den Tag ausklingen..

12 August 2018

Mal wieder klingelt der Wecker viiieeel zu früh, aber wir haben ja auch schon früh viel vor. 5:30 Uhr steht unser Fahrer vor der Tür und wir werden zum Hafen gebracht. Dort steigen wir in unsere 5m-Nuckelpinne und schippern dann, nur mit unserem Käptain, gen schwimmende Märkte. Das Leben und Handeln mit/auf dem Fluss begeistert durch seine urige Natürlichkeit und beschert, Dank meiner Superfotografin, traumhafte Aufnahmen. Im Anschluss fahren wir durch enge Seitenarme des Mekongs und machen noch einen Stopp in einem Fruchtgarten, der vor Vitaminen aller Couleur nur so strotzt. Nachdem wir zurück in Can Tho sind, haben wir alle Zeit der Welt für Käffchen, Dachterrassen und Snacks, denn unser Flieger gen Da Nang geht erst am Abend.

11 August 2018

Ho Chi Minh City ist schon ganz schön laut und so fällt es auch, ab von der tollen Unterkunft, nicht all zu schwer schon good bye zu sagen. Mit dem Bus fahren wir ins Herz des Mekong Deltas und können nach einigem Hin und Her dann doch noch ein Hotel beziehen, welches uns sogar ne Tour für den Folgetag organisiert. Zum Abendessen gibt’s Frosch und danach setzen auch wir beim Lotusfestival eine Papierblüte mit Kerz’chen in den Fluss.

10 August 2018

Nachdem Peking mit E-Mobilität und Ruhe im Stadtverkehr geglänzt hat, ist Saigon ein echter Kulturschock angesagt. Hunderttausende Motoroller knattern hier hupend durch die Straßen..hatte das gar nicht mehr so krass in Erinnerung. Wir stürzen uns ins Getümmel, erleben bei der Lunch Lady einen Gaumenorgasmus in Form einer phänomenalen Phô-Suppe und verbringen den Rest des Tages im Herzen Saigon‘s mit Tempeln, historischen Gebäuden, sowie Kaffee&Co.

9 August 2018

Jelandet, das AirBnB gesucht und dann direkt den Grund gefunden, weshalb ich nochmal nach Vietnam wollte...wegen dem Essen. 3 verschiedene, jeweils phänomenale, Banh Mis sind ne gute Grundlage für den Tag. Jetzt noch ein Strauß Blumen für die Holde und dann können die 2 Wochen Vietnamabenteuer mit Verena starten..dafür nun aber schnell zum Flughafen.😄

8 August 2018

Nachts gab es ne ordentliche Schütte und so ist‘s suuuper angenehm draußen, kühl und richtig klar. Erster Stopp, na klar, die Dumpling-Girls. Danach endlich zur Verbotenen Stadt. Dort schaffe ich es allerdings nur durch das Tor des Himmlischen Friedens und werde dann am Ticketschalter am Haupttor mit einer ‚Heute Ausverkauft’-Situation konfrontiert. Naja, dann macht dieser teil Pekings halt für mich seinem Namen alle Ehre. So gibt’s ein frühes Mittagessen und die obligatorische Pekingente. Am Nachmittag geb ich mir dann mit dem größten buddhistischen und konfuzianischen Tempel nochmal die volle Packung Kultur und schließe mein China-Abenteuer mit nem Blick auf die verbotene Stadt von oben.

7 August 2018

Frühstück gibt’s bei den Ladys von gestern, kochend heiße Dumplings mit anderer Füllung.😋 Im Anschluss ne große Fahrradrunde. Die führt mich zuerst zum riesigen Park des Himmelstempels, wo es Selbigen, den Fastentempel und den Tempel der Göttlichen Musik zu sehen gibt. In letzterem werde ich sogar noch mit einer Kostprobe des Orchesters der traditionellen Instrumente beglückt, welches seine Generalprobe für die abendliche Vorstellung gibt. Anschließend werden die kulinarischen Highlights aus dem Reiseführer abgeklappert und dann ist auch gut für heute. Ps: Im Anhang eine kleine Auswahl an Automarken, die schon bald auch bei uns zu sehen sein könnten.😂

6 August 2018

5:10 Uhr klingelt der Wecker. 6 Uhr bin ich beim Bus 877 gen Große Chinesische Mauer. Um 7 Uhr dann da und ich glaube mein Schwein pfeift. Knapp 200 Reisebusse sind schon vor mir da und so reihe ich mich in die Völkerwanderung ein. Die Mauer, ziemlich beeindruckend, nur wird das Erlebnis von gefühlten 100.000 Einheimischen geschmälert..aber hey, ist ja schließlich auch ihre Mauer. Im Anschluss per Anhalter zurück nach Peking, da mein Linienbus irgendwo zwischen all den Anderen verschwunden ist. Nächster Stopp, Sommerpalast. Hier bietet sich das gleiche scheußliche Bild von Menschenmassen..muss hier keiner arbeiten?? Ein Käffchen im versteckten Konkubinencafé und dann bloß weg hier. Highlight des Tages sind die 3 Ladys, die mir Dumplings kneten, frisch aufbrühen und mit einem zuckersüßen Lächeln überreichen..so bleibt der Tag in guter Erinnerung.

5 August 2018

Den Drahtesel vom Vorabend für gut befunden und direkt für nen ganzen Tag gemietet. In Peking ist jede zweite Querstraße so groß wie ne sechsspurige Autobahn und man kann auch genauso weit schauen, also richtig lange Wege heute. Auch sonst, alles gigantisch hier, aber nicht in die Höhe wie Hongkong, sondern ausladend, breit und massig. Darüber hinaus ist’s schön grün hier und auch von Smog keine Spur..wie auch, von ca. 20.000 Zweirädern waren bis dato 2 Stück benzinbetrieben, der Rest elektrisch, so wie auch die meisten Busse hier. #elektromobilitätwurdehierfürgutbefunden. Ein lauwarmer Landregen lässt mich am späten Nachmittag die Heimfahrt antreten.

4 August 2018

Peking, 3 Uhr am Morgen, schwülheiß bei 30°C und der Nahverkehr bis 6 Uhr eingestellt..verdammt. Im Terminal lässt sich’s zwar aushalten, aber das mit dem Schlafen in der Ankunftshalle will bei mir nicht klappen und so harre ich aus. Dann, zu früh für den Hostel Check In. Also muss ein großer Spaziergang im Bereich her. So gibt’s die ersten Tempel, nen schönen See und dann pünktlich um 12 das dringend notwendige Nickerchen im neuen Doppelstockbett. Am Abend wird dann noch ne Runde mit dem Drahtesel gedreht, ne zünftige Lammhaxe verdrückt, die Außenmauer der Verbotenen Stadt bestaunt und der Tianmen-Platz aufgeklärt. Reicht für heute.

3 August 2018

Letzter Blick auf Hongkong‘s Lightshow...diesmal von oben.😄
Nachdem mein Mitbewohner um 4 Uhr in der Nacht die Biege macht, darf ich nochmal ausschlafen. Da der Flieger erst am Abend geht, kann ich also nochmal Bambusbaugerüste bestaunen und nach Kowloon shoppen gehen, wo ich unsagbare Outdoor-Schnäppchen mache...und es gibt noch ein letztes Mal diesen geilen Mango-Kitkat-McFlurry!!😋 Am Giga-Flughafen komme ich mir dann vor wie bei der versteckten Kamera. Die wollen mich nicht auf den Flieger lassen, weil der Flughafen, wo ich in China zwischenlande, keinen Transitbereich hat!? Zur Zeit ist einfach der Wurm drin.. Ende vom Lied: Ich muss 300€ in die Hand nehmen und nen neuen Direktflug nach Peking buchen..China ist mir schon jetzt unsympathisch!!

2 August 2018

Da es für Mitch morgen zurück in die irakische Wüste geht, geht es heut für uns nochmal an den Strand. So vertrödeln wir am Deep Water Bay den Nachmittag, schlemmen im Prototyp Mäcce’s Mangoeis auf belgischen Waffeln und beschließen den gemeinsamen Kurztrip mit einem leckeren Dinner beim Thailänder im Soho District, wo auch Asiens längster Hochfußgängertunnel zu finden ist.

1 August 2018

Nachdem wir mal so richtig ausgeschlafen haben gibt’s nen kurzen Kulturtag. Dieser beginnt, nach nem kleinen 13 Uhr-Frühstück bei Ikea, am Kloster der 10.000 Buddhas. Die sehen tatsächlich alle anders aus und flankieren den Weg hoch zum Tempel. Danach fahren wir zum wunderschönen Nan Lian Garden, besuchen dort 3 verschiedene Museen und den wunderschönen Chi Lin Tempel. Muss reichen, danach nur noch Dinner und Eiscreme.

31 July 2018

In den Tag gammeln und dann zur Free Walking Tour. Diese lässt keine unserer Fragen unbeantwortet und führt uns über diverse Märkte durch die weniger touristischen Ecken der Stadt. Erkenntnis des Tages: Wenn die Privatisierung & Marktliberalisierung in allen Bereichen so weiter geht, dann drohen uns daheim hiesige Verhältnisse. Also: Finger weg von der FDP und allen anderen, die dabei sind den Sozialstaat abzuschaffen!!👊🏾

30 July 2018

Montag. Die Woche startet beschissen, denn mein Transit-Visaersuchen für Russland scheitert krachend. Der Entscheidungsbeamte unterstellt mir touristische Interessen und daher gibt es kein Transitvisum für mich für die Transsibirische Eisenbahn. F***! Naja, muss der Pass halt in nächster Zeit irgendwie nach `Schland. Im Anschluss gondeln wir mit der Doppeldeckerstraßenbahn quer über die Insel und statten dem Hongkong Moneymuseum im 55ten Stockwerk des höchsten Wolkenkratzers der Insel einen Besuch ab. Danach ziehen wir um, wieder zurück aufs Festland und schauen uns mal wieder die spektakuläre Lichtershow am Abend an. Im Mikrozimmer ohne Fenster ist dann nur noch Kinoabend angesagt.

29 July 2018

Verdammt, schon wieder fast der halbe Tag vorbei. Naja, für nen Strandbesuch und ordentlich Pigmente reicht das allemal und so geht’s mit dem Bus auf die Nordseite der Insel. Schon cool, in 25 Minuten aus dem Stahlbetonmeer an’ Strand. Am Abend schauen wir uns dann nochmal das Lichtorchester der Stadt von dieser Seite des Flusses an.

28 July 2018

Nachdem wir die letzte Nacht zum Tag gemacht haben, beginnt unser Tag heute erst um 15 Uhr. Nach einem leicht verspäteten ‚Frühstück‘ fahren wir mit dem Doppeldeckerbus hoch auf den Victoria Peak, den höchsten Berg hier. Dort gibt es wahnsinnige Ausblicke auf HK’s atemberaubende Skyline von oben und einen erfrischenden Milkshake bei Bubba Gump Shrimp&Co. Den Abend widmen wir uns dann wieder dem viel zu teueren Nachtleben, ist ja schließlich Wochenende.🥂

27 July 2018

Zurück nach Hongkong, diesmal aber auf die Inselseite. DIrekt am Anfang werde ich im russischen Konsulat geerdet, denn das mit meinem Visum für die Transsib kann ich mir für’s Erste abschminken, Kriterien trotz vorheriger Absprache doch nicht erfüllt. Also niedergeschlagen zu Mitch ins Hotel. Der verweist zur Stimmungsaufhellung auf gekühlte Hopfenkaltgetränke in HK’s Partyviertel…🍻

26 July 2018

Ausgeschlafen zum China-Pier und dann mit dem Speedboot rüber ins verruchte Macau. Nach der Passkontrolle werden wir auch gleich von allen Casinos begrüßt und herzlich zum Zocken eingeladen. Wir lehnen dankend ab und fahren erst einmal zum Hotel. Da die Lichter auch hier erst angehen, wenn die Sonne verschwunden ist, haben wir noch etwas Zeit für Kultur. Macau war bis 1999 in portugiesischer Hand und das hat super schöne Kolonialbauten hinterlassen. Nach Einbruch der Nacht widmen wir uns dann den Glücksspielpalästen. Diese sind obszön größer und erdrückender als erwartet und vernebeln einem die Sinne. Wir schaffen es allen Großen einen Besuch abzustatten und sind am Ende von 15km Schlendern ziemlich platt.

25 July 2018

Hongkong protzt schon seit dem Flughafen mit Gigantismus und auch bei der Unterbringung. So lande ich um kurz nach Mitternacht in einem Hochhaus voller Hostels, krass! Nach ner ziemlich kurzen Nacht werde ich dann unsanft aus den süßesten Träumen gerissen, denn es hämmert heftig an meine Tür. Mein lieber Studiengefährte Mitch, frisch aus Bagdad eingeflogen, wirft mir seinen Koffer entgegen und erklärt meine Nacht für beendet. Den Tag verbringen wir mit Quatschen, Shopping, Schlemmen und Stauen über HK‘s Bausünden, sowie die abendliche Lightshow…von unserem Zimmer, mit der Hammer Aussicht, aus.😎

24 July 2018

Frühstück zum Mittag und dann versaut mir das Hostel meine letzten Stunden in Seoul mal so richtig, indem es mir meine Wäsche versaut zurück gibt und für den Schaden nicht einmal aufkommen will. Mit fiesen roten Flecken im Gepäck und ner Mordslaune verlasse ich also Korea‘s Hauptstadt mit dem Flieger gen Süden.🤬

23 July 2018

Kulturtag. Dafür fahr ich mit der Metro in eine von Seouls, sich nahtlos anschließenden Vorstädten, nach Suwon. Dort zuerst in eine Art Themenpark, welcher sich ausschließlich mit Tradition befasst. So marschiere ich zum Beginn durch das Welt-Folkloremuseum und dann durch zig nachgebaute oder umgesiedelte traditionelle Dörfer aus allen Ecken des Landes. Die liebevolle Nachbauten versetzen einen förmlich in eine andere Zeit..schön. Im Anschluss zu Suwon‘s eigentlichem Highlight, der alten Festungsmauer. Die knappe 7km Runde vermesse ich komplett zu Fuß und genieße dann die kühlende einstündige Metrofahrt zurück nach Seoul.

22 July 2018

Noch heißer heute, dachte das geht gar nicht. Kann man nüscht machen. Ab in’ Untergrund und mit der Metro hin zum Ding. Dem Ding hier…der Lotte World Tower, mit 555m sechsthöchstes Gebäude der Welt. Dort spare ich mir das Geld für ganz oben und investiere lieber in Kaffee und Kuchen mit Aussicht auf 145m…auch schön. Danach als bummelletzer Besucher durch den UNESCO Weltkulturerbe Palast schlendern und dann den Tag mit nem fantastischen Meeresfrüchte-Brodeltöpfchen, dass eigentlich für 2 gedacht ist, abschließen.😋

21 July 2018

Die Hitze macht einen fertig. Trotzdem raus, zum nächstgelegenen Markt und dann zur Free Walking Tour. Diese breche ich aber recht schnell ab, da die Guides schlecht sind und mir mein Reiseführer da klar mehr Spaß macht. Im Anschluss zeichnet ein „begnadeter Straßenkünstler“ bei ner kleinen Kaffeepause ein Fahndungsplakat von mir und ich streife noch etwas durch ein hübsch restauriertes Altstadtviertel. Final wieder mal die Füße platt gelaufen und so gibts als Belohnung ne Pizza im Bett + Filmabend auf dem Laptop.

20 July 2018

Nach einer gruselig schlechten Nacht in meinem gruselig ungemütlichem Doppelstockbett geht’s raus an die frische…äh, nee…scheußlich drückende Luft. Palastbesuch, MoMa Seoul, Nachbau eines historischen Hanok Dorfes und dann schwitzender Weise hoch auf’n Berg, den im Zentrum mit Fernsehturm. Hier wird ausgiebig verschnauft und dann dem Feuerball beim Untergehen zugesehen..guter Tag, bin platt.

19 July 2018

Auschecken und dann, wieder mit nem Chefsesselbus, nach Seoul, Metropolregion mit 47 Mio. Einwohnern. Auf Anhieb, die modernste Stadt, in der ich je gewesen bin. Das Nahverkehrssystem, die Sauberkeit, überall Hochhäuser, Omas auf Segways, und, und, und. Im Hostel zwei freundliche Russen, die mich direkt mit nach Gangnam schleifen, um dort mit nem Kumpel aus Seoul Korean Barbecue zu machen. Danach noch eine Fußrunde zwischen den Wolkenkratzern und ich bin völlig reizüberflutet und kann deswegen nicht einschlafen. Fazit: Berlin ist keine Metropole, sondern ein zu großes Dorf voller Randständiger…und genau deswegen ist’s und bleibt’s meine Lieblingsstadt.😄

18 July 2018

Tag 300!! Der wird was Besonderes, was in Erinnerung bleibt. Ne Wanderung im wohl schönsten Nationalpark Koreas, Seoraksan, soll’s werden. Hier gibt’s mehrere Routen zur Auswahl und ich entscheide mich, wegen meinem viel zu großen Ego, für die Runde, die ausdrücklich nur für Experten ausgewiesen ist. Diese hat es dann auch faustdick hinter den Ohren. In 8h geht’s während der Mittagshitze 22km lang von nahezu Seelevel hoch auf 1300m und dort oben dann immer wieder auf und ab, bis ich kurz vor der totalen Erschöpfung bin. Meine Beine tragen mich zum Glück im absoluten Automatismus noch bei Einbruch der Dunkelheit bis ins Tal zum Bus, wo ich einfach nur seelig zusammensacke. Nachdem der Nährstoffhaushalt zurück im Ort aufgefüllt ist geht’s wieder…aber das war dann schon mit das Krasseste, was ich wandermäßig je gemacht hab. 300!!🎉 Ps: Animal of the day: Streifenhörnchen.

17 July 2018

Rein in’ klimatisierten Bus der Linie 1 und ab zur Demarkationslinie zu Nordkorea. In die DMZ, die demilitarisierte Zone, darf ich aber nur mit nem Auto, daher wird der erstbeste Koreaner gefragt und ich bekomme prompt den Zuschlag als Passagier. Zusammen mit Vater und Sohn, die glücklicherweise Englisch sprechen, fahren wir erst ins DMZ-Museum und dann zum Viewpoint. Dort sind alle Südkoreaner ganz heiß darauf, vielleicht einen Nordkoreaner durch eines der 100 Bezahl-Fernrohre zu erblicken. So muss es damals bei uns in Berlin auch gewesen sein. Als ich dann nach 3 gemeinsamen Stunden wieder an der Busthalte abgesetzt werde gibt’s noch ne Pulle lokalen Pilzlikör für mich, scheine sympathisch gewesen zu sein.😅 Der Rest des Tages Strand und als Krönung ein Animal of the day: ein kleiner Oktopus. Daraus macht ein Ömchen am Hafen für mich ein Oktopussashimi, dass so frisch ist, dass es sich sogar noch im Mund bewegt und an der Wange festsaugt.😂🦑

16 July 2018

Irgendwie bin ich zur Zeit etwas planlos. Daher erst am Busbahnhof die Entscheidung wie es weitergeht. Es geht in Richtung Onkel Kim, in die Grenzregion zu Nordkorea. Nach 6 Stunden durch Korea’s immer gleichsam grüne, bergige Landschaft und vorbei an hässlichen Wohnkolossen in den Städten, Ankunft im Fischereistädtchen Sokcho im äußersten Nordosten des Landes. Dass die Region noch immer brisant ist merkt man recht schnell, überall Militär und Checkpoints. Aber hey, ich geh erstmal Fisch essen, bin ja schließlich am Meer.😜

15 July 2018

Regenzeit, von wegen! Schon wieder sengende Hitze und kein Wölkchen am Himmel. Mein Versuch der Stadt für ein paar Stunden zu entkommen scheitert kläglich an den koreanischen Hyroglyphen und der Sprachbarriere. Dann halt schwitzen in da City und langsam die Altstadt erkunden. Das ist hier alles so aufgehübscht und akkurat neu gemacht, dass es dadurch leider schon wieder seinen Charme verliert.

14 July 2018

Die gleißende Hitze bleibt draußen und ich im Bus. Sattgrüne Landschaften ziehen vorbei und plötzlich bin ich in Jeonju. Hier reicht die Motivation nur noch für ne Restaurantempfehlung des Hostels. Die hat es in sich, denn eine fürstliche Bibimbap Platte wird aufgetischt, welche hier wohl der kulinarische Gipfel ist. Dem pflichte ich bei und starte in den Fußballabend.

13 July 2018

Tempel- & Wandertag. Wer viel vor hat, muss früh aufstehen. 5 Uhr also raus aus den Federn und ab zum schönst gelegenen Tempel Koreas. Dieser thront erhaben auf den Klippen am Meer und bietet kurz nach Sonnenaufgang ein gar herrliches Bild..und ich hab ihn ganz für mich. :) Anschließend weiter zu den Beomeosa Tempelanlagen. Hier wird fleißig meditiert und gesungen, was leider etwas die Ruhe stört.😜 Also wandere ich los..15km auf und ab, immer entlang der kleinen „koreanischen Mauer“ des ehemaligen Forts auf dem Gipfelpfad des Mt. Geumjeong Nationalparks..bis zum dritten und letzten Tempel für heute und bis die Waden fast platzen. Nach ner erfrischenden Dusche im Hostel dann das Abendprogramm. Gamcheon, ein ehemaliger Slum, welcher jetzt Kulturviertel ist und für den Magen 1x Hot Pot.

12 July 2018

Nach dem Schock von vorhin werfe ich den Rucksack in die Gepäckaufbewahrung des Hostels und mache mich erstmal auf den Weg zur Free Walking Tour…diese fällt leider heute und auch die kommenden Tage aus, Mist. Naja, dann halt in Eigenregie. Zuerst einmal nen Überblick verschaffen vom Dach der riesigen Shoppingmall am Hafen und dann über den größten Fischmarkt schlendern, den ich je gesehen hab. Hier gibt es wirklich alles aus dem Ozean und man könnte glatt meinen, sie hätten eben jenen heute Morgen leergefischt..hoffentlich nicht. Da der Tag nunmehr schon 30h zählt, tut ein Powernap im Hostel Not und danach gibt’s auch nur noch ein schnelles Abendbrot.
Hallo Korea, Land der Smartphones, hier bin ich. Muss das kurz loswerden..bin direkt entsetzt und muss verschämt zur Seite schauen, wenn ich mir überlege aus was für einer technisch rückständigen Region dieser Erde ich komme. Führerloses Nahverkehrssystem und überall gratis öffentliches WLAN mit 174 Mbps!!!!

11 July 2018

Den Tag heute heisst es einfach nur herumbekommen, denn der Flieger geht erst spät in der Nacht. Ich vertrödele Zeit, indem ich durch das Stadtviertel hier trotte, mich mit allerhand Cuisine Asiatique vollstopfe, eine Privatkinovorstellung genieße, durch verrückte Spielhallen stolpere und dann noch immer viel zu viel Zeit habe. Mhm, heut ist wohl der erste Tag mit sowas wie Heimweh.

10 July 2018

Mit dem Zug gen Taifun „Maria“. Da sich meine Zeit in Taiwan dem Ende nähert führt daran kein Weg vorbei, denn ich muss zum Flughafen von Taipei..und ein Bisschen freue ich mich auch auf das Naturphänomen. Die Wolken werden immer dunkler, die Straßen immer leerer, aber ich erreiche mein 3,5qm Hotelzimmer noch halbwegs trockenen Fußes. Erwartete Schreckensszenarios bleiben jedoch aus und es regnet zeitweilig nur sehr stark bei leichten Sturmböen. Nochmal Glück gehabt.

9 July 2018

Frühes Weckerklingeln für mehr Erfüllung am Strand. Dort angekommen jähe Ernüchterung, da der nahende Taifun Vorboten schickt, die leider mein Leistungsvermögen im Wasser übersteigen. Da nicht zu erwarten ist, dass die Wellen wieder kleiner werden, trotte ich unverrichteter Dinge zurück zum Hostel. Am Nachmittag schiebe ich den Drahtesel 4,5km den Berg hoch, um oben gesagt zu bekommen, dass das dortige Café heut geschlossen hat und somit Kuchen für mich ausfällt. Sch***** Tag! Naja, wenigstens leiht mir einer aus’m Hostel sein Motorrad und so kann ich bis zum Sonnenuntergang noch ein wenig die Küste entlangcruisen..born to be wild.

8 July 2018

Wetter gut und Wellen laut Vorhersage auch gut. Also mit Sack und Pack nach Dulan. Dort wird der Rucksack nur schnell in die Ecke geworfen, beim nächsten Surfshop ein Brett geliehen und dann bin ich auch schon im Wasser. Mit Bananen und Keksen im Handgepäck schaffe ich es den ganzen Tag am Strand zu bleiben und trage neben schweren Armen nur einen kleinen Sonnenbrand davon.

7 July 2018

Erster Tagesordungspunkt, noch vor Sonnenaufgang nach Sanxiantai. Dort ist nämlich heute ne Sonderveranstaltung, Konzert zum Sonnenaufgang. So startet der Shuttlebus um 2:40 Uhr in der Nacht, um um dann 2h später anzukommen. Das vom Hostel versprochene Event ernüchtert aber eher. 5 Heißluftballons, die final nicht abheben, stehen am Steinstrand, tausende Locals machen Millionen von Fotos und dazu dudelt Musik..hinzu kommt noch, dass der Sonnenaufgang wolkenbedingt nicht zu sehen ist. Wenigstens bin ich jetzt hier und kann mir die Drachenbrücke und die schöne kleine Insel ansehen, wegen denen ich ohnehin her wollte. Fies übermüdet geht’s zurück nach Taitung für ein Nickerchen und nen späteren Stadtspaziergang.

6 July 2018

Die Region Taitung ist wohl die Fruchtkammer des Landes. Das wird geprüft und so geht’s mit dem Rad’l auf große Obst& Gemüsetour. Auf knapp 50km geht es erst durch den schönen Stadtpark, es gibt tatsächlich Früchte satt (Erkenntnis des Tages: Dragonfruit ist eine Kaktusfrucht), taifunsichere Gewächshäuser aus Stahlträgern, ich werde 2x von abgerichteten Gemüsedieb-Hunden gejagt und sehe leider keinen Reismäher live, da die Ernte so gut wie abgeschlossen ist. Zwischenzeitliche Erfischung verschafft ne Brause, die schmeckt, wie thailändisches Massagestudio riecht…Sachen gibt’s.😄

5 July 2018

Mit dem Zug geht’s heute weiter gen Süden nach Taitung. Dort wartet ein nigelnagelneues Hostel mit unsagbar freundlichem Personal auf mich. Wohlfühlen ab dem ersten Moment. Roy ist auch schon da und kann erste Tipps für den Ort geben. Widme mich aber erstmal meiner Wäsche, sowie dem süßen Nichtstun und mache zum Abend auf Empfehlung meines Hostels Bekanntschaft mit dem Herrn der handgeschnitzten Nudeln und eine kleine Radtour durch die Stadt.

4 July 2018

Ne richtige Scootertour, heute mit 2 fahrbaren Untersätzen. Auf insgesamt knapp 200km gehts von Sea to Summit bis hoch auf die höchstgelegene Passstraße Ostasiens auf 3250m. Dank gutem Equipment wird dem Starkregen in den Bergen getrotzt und das Ganze trotz mäßiger Aussicht auf die umliegende Landschaft als Erfolg verbucht. Als Belohnung für den Höllenritt fahren wir nochmal zu den heißen Quellen vom Vortag und haben diese diesmal ganz für uns allein…der Wahnsinn.

3 July 2018

Der Nationalpark von Taroko ist heute auserkoren erkundet zu werden. Roy hat nen Scooter und nimmt mich als Sozius mit. Sozius. Erster Stop, Marmorschlucht. Hier kann man 7km vorbei an mächtigen Marmorwänden spazieren und die lokale Flora und Fauna genießen. Animal of the day heut nicht die Rhesusäffchen, sondern eine echt mächtige Achtbeinige..wat’n Gerät. Auch der Rest des Parks können sich sehen lassen..mit krassen Schluchten und einer galaktisch tollen, wirklich richtig heißen Quelle bleibt der Tag in guter Erinnerung. Heiße Quellen. Zig Hängebrücken. Tempel.

2 July 2018

Abfahrt. Mit der Bahn die Ostküste runter nach Hualien. Dort treffe ich bei Ankunft in meinem Hostel ein bekanntes Gesicht von einer der Walkingtours wieder, Roy aus Holland. Mit dem wird dann auch gleich Futter gejagt und am Abend bei Bierchen der WM gefröhnt.

1 July 2018

Der Tag startet mit einer gaaanz frühen Zugfahrt. Diese geht die ehmalige Bergbaustadt Jiufen, wo ich wirklich vor den Massen da bin und die ganzen kleinen Gässchen, sowie das historische Teehaus ganz für mich allein habe. Dort widme ich mich in der Ruhe des Morgens einer 1 1/2 stündigen Teezermonie mit herrlichster Aussicht über die taiwanesische Nordküste. Nach mittäglicher Ruhe in einem 10 etagigem Tempel geht’s zurück nach Taipei und den umwerfenden Beefnoodles. Der Rest ist Fussi…

30 June 2018

Kulturtag in Taipei. Als Erstes soll das große taiwanesische Palastmuseum herhalten. Der Flyer im Eingangsbereich ist aber schon so ermüdend, dass ich mir die Kohle spare und nur durch den benachbarten Zen Garten spaziere. Im Anschluss gibt’s ne kleine Tempeltour auf eigene Faust und zu guter Letzt..Free Walking Tour, die Dritte..diesmal durch den Altstadtdistrikt, der aber nicht mehr viel Altes zu bieten hat. Ein rischtisch schmackofatz Dinner jibt’s zum Tagesabschluss Dank meines neu beschafften Reiseführers.😋

29 June 2018

Nach guten 13h im Bett sollte mein Schlafdefizit kuriert sein. Also frisch an‘s Werk mit Taiwan‘s berühmtesten Dumplings, hauchdünne Teigbeutelchen, die innen flüssig sind..wow. Im Anschluss Schneeflockeneiscreme, was eine Art gehobeltes(!?) Fruchteis ist. Auf jeden Fall super lecker.. Die Plautze muss abmarschiert werden, also geht‘s erst auf einen der Haushügel für ne fantastische Aussicht auf die Stadt, sowie den über 500m hohen Taipei101 und dann zur abendlichen Free Walking Tour rund um den Longshan Tempel.

28 June 2018

Taiwan. Hier landet mein Vogel um 6:40 Uhr und ich werde direkt mit 30°C konfrontiert, die über den Tag noch auf 36°C im Schatten anwachsen sollten. Hostel, im Einkaufscenter!? Check in verläuft unproblematisch und dich lerne auch direkt Leute zum Quatschen kennen..leider wollen alle wissen, wie man sich denn so fühlt nach der Vorabendblamage. Im Anschluss, na klar, Free Walking Tour, die Erste. Diese nennt sich Chill-Out-Tour, was meinem übermüdeten Gemüt sehr entgegenkommt und befasst sich mit so ziemlich allem was nicht unbedingt Geschichte und Co. ist. Unterwegs gibts die besten Beefnoodles des Landes und natürlich Bubbletea, so wie ihn alle hier trinken.

27 June 2018

Ein letztes Mal gemeinsam ausschlafen und dann nach einem leckeren Frühstück nochmal in Bangkok’s Gewusel. Zig kleine Snacks und eine letzte Fußmassage später ist’s dunkel und Deutschland blamiert sich bis auf die Knochen..naja, verdient raus aus dem Turnier und wir sehen jubelnde Koreaner live, aber auch Restasien feiert ausgelassen. Dann heisst es leider schon wieder Abschied nehmen. Verena fährt zu Bangkok’s südlichem Flughafen und ich zum Nördlichen.😢

26 June 2018

Bangkok erwacht und wir bleiben liegen..ist aber auch ein gemütliches Zimmerchen hier. Danach machen wir uns mit den Öffi’s auf zum schwimmenden Markt Wat Sai. Bei unserer Ankunft dort müssen wir nur leider feststellen, dass der Markt weggeschwommen zu sein scheint..heute keine Markttag..verflixt. Naja, dann halt Planänderung und ab nach China Town. Hier kann man an vielen Ecken noch erahnen wie einst die Opiumhölle ausgesehen haben muss. Anschließend spazieren wir zum goldenen Buddha, der stolze 5,5 Tonnen reines Gold auf die Waage bringt und gönnen uns danach ne richtig tolle Thaimassage. Richtig durchgeknetet lassen wir den Tag dann auf dem Neon Nachtmarkt ausklingen..

25 June 2018

Bye, bye du traumhaftes Inselchen. Wir machen uns wieder mit Boot und Bus auf den Weg nach Bangkok und landen dort weit nach Einbruch der Dunkelheit. Weil unser schickes, kleines Boutiquehostel diesmal im betriebsamen Si Lom liegt, können wir sogar zu Fuß zum Nachtmarkt von Pat Pong laufen. Dort sind u.a. der Rotlichtbezirk und die berüchtigten Pingpong Shows beheimatet und einer dieser statten wir auch einen Besuch ab. Verstörend ist wohl ein treffendes Fazit, aber etwas Anderes war auch nicht zu erwarten.😱

24 June 2018

Nichts Neues von der Insel. Mit dem Scooter zu nem Traumstrand und dann chillaxen. Den Tages’höhe’punkt markiert die 360° Bar hoch oben auf einem der Berge, wo es ne eisgekühlte Kokusnuss gibt. Das letzte Abendessen verspeisen wir in einem romantischen Restaurant am Strand, wo es sogar ne Feuershow gibt.

23 June 2018

Ausschlafen und dann, bewaffnet mit Schnorchel, Hängematte und Co., zu altbekannten Traumstränden. Erst mit Neptun’s Freunden plantschen und abends landen sie auf dem Teller, in nem richtig schönen Restaurant am Hafen mit dem treffenden Namen „Fisherman’s“.🍤🦑🐟

22 June 2018

Der Tagesablauf vom Vortag wird kopiert, hinzu gesellt sich unser Beachballspiel und kaltes Bier im Sonnenuntergang.😎🌴 Auf dem Weg zum Abendessen gibt’s sogar noch ein Animal of the day: eine echt richtig große Schlange (Verena sagt 3m und oberarmdick), die es sich auf der Straße gemütlich gemacht hat.🐍

21 June 2018

Ausschlafen und ab an’ Strand. Dort wird geschnochelt und im Schatten Backgammon und Scrabble gespielt. Anschließend geht’s in ein Yogaretreat. Heut ist nämlich Weltyogatag und da gibt es Gratiskurse. So weit, so...schweißtreibend, denn Verena hat uns einen Poweryogakurs rausgesucht. Ich scheitere dabei kläglich an fast jeder Übung und Verena kommt nicht aus dem Lachen über meine Ungelenkigkeit heraus. Fazit: Yoga und ich werden wohl keine Freunde mehr werden.

20 June 2018

Heute heisst es schon ganz früh raus aus den Federn, denn es steht eine 12stündige Bus-Boot-Insel Reise auf der Agenda. Diese führt uns von Bangkok südwärts bis Chumpon, dann vorbei an Koh Tao, alte Wirkungsstätte und Ort meiner ersten Tauchgänge, und lässt uns schließlich auf Koh Phangan enden. Hier wartet eine süße kleine Villa mit Pool, die in den nächsten Tagen unser trautes Heim sein wird. Das obligatorische Inselmoped wird auch sofort gemietet und so kann noch am selben Tag die erste nächtliche Runde gedreht werden.

19 June 2018

Ausschlafen, und zwar so richtig. Danach entführe ich Verena in Bangkok’s pulsierendes Händlerviertel Pratunam. Dort wird geschlendert, geschlemmt und geshoppt. Tageshighlight ist heut wirklich hoch oben..Etage 64 im State Tower. Die dortige Scirocco Bar war war schon Drehort von Hollywood Blockbustern und haut einen, was die Aussicht angeht einfach aus den Socken..und was die Drinks angeht auch, denn mein Cocktail hat geblubbert!!😮🍹

18 June 2018

Nach ner ganz kurzen Nacht geht es wieder zum Flughafen, diesmal aber zum Anderen, dem für Interkontinentalflüge. Hier komme ich auf den Punkt genau an und kann die Liebste in der Ankunftszone in die Arme schließen. Da wir beide ein mittelschweres Schlafdefizit haben, gönnen wir uns erstmal ein Nickerchen. Nach der kurzen Auszeit starten wir mit nem kleiner Bootsfahrt auf dem Chao Praya zum Flower Market. Nach Kaffee und Kuchen geht es weiter zum Wat Pho Tempel, um den liegenden Buddha zu bestaunen und uns schließlich in der staatlichen Massageschule Thailands durchkneten zu lassen. Nach einer weiteren kleinen Bootsfahrt werden wir das erste Mal mit einem kräftigen Monsunregenschauer konfrontiert und schlendern zum Tagesabschluss trockenen Fußes über die berühmt berüchtigte Khao San Road.

17 June 2018

4 Uhr auf den Philippinen. Ich bin hochgradig übermüdet, da innerasiatische Flüge nicht für Kartoffeln mit langen Beinen ausgelegt sind und einem so erholsames Ruhen unmöglich gemacht wird. Da das hier, entgegen des ursprünglichen Plans, nur ein kurzes Stelldichein wird, fahre ich bloß ans Meer und schaue mir die großen vor Anker liegenden Pötte an, verbringe ein paar Stunden mit Schlemmerei durch die verschieden Küchen der Welt und einem Bummel durchs größte Einkaufszentrum des Landes, der Mall of Asia. Im Anschluss geht es zurück an den Flughafen, im Abflugbereich ne Mütze Schlaf nachholen.😴 Dann geht’s weiter nach Bangkok, denn Verena kommt mich besuchen.🙃

16 June 2018

Nach einem super leckeren Frühstück in einem von Canggu’s hippen Öko-Bistros wird die letzte Rollerfahrt absolviert, nach Kuta. Dort hab ich nun noch den ganzen Nachmittag zum vertrödeln und so leihe ich mich kurzerhand ein Brett um 3 letzte Stunden auf Bali’s Wellen zu reiten. Glückbeseelt geht’s dann zum Flughafen, nächster Stopp Manila.

15 June 2018

Für das Reisetagebuch taugen die letzten Tage der Monotonie nicht. Sleep, surf, eat und repeat..jut dazu noch ein paar hübsche Sonnenuntergänge über’m Indischen Ozean, aber das war’s dann auch schon. Was davon übrig bleibt ist ne knackige Bräune und ein Ganzkörpermuskelkater, der sich gewaschen hat.😅🤙🏾

12 June 2018

10 June 2018

Die späte Auscheckzeit mal richtig ausnutzen und ausschlafen..dann geht es mit dem Scooter nach Canggu, Urlaubs- und Surferörtchen an Bali’s Westküste. Dort wird zuallererst ein neues Sportutensil für die kommenden Tage geliehen und dann geht’s auch schon ins Wasser..bis die Sonne untergeht.

9 June 2018

Obwohl der Abend lange ging, klingelt schon früh der Wecker, denn heute ist Finaltag. Richtig große Wellen..bis zum Mittag wird also wieder vor Ort Wettkampf jekiekt, dann selbst gesurft und schließlich die Finalläufe + Siegerehrung von alt bekannter Pole Position geschaut. Ein Spektakel.😎🤙🏾

8 June 2018

Es ist soweit, Contesttag…hier in Uluwatu ist nämlich ab heute Weltmeisterschaftslauf im Surfen. Also früh los und nen Logenplatz erhaschen. Leider geht es bis zum Mittag nicht los, da die Wellen nicht konstant genug sind. Die Weltelite nutzt aber was geht, macht sich warm und allein das ist mehr als sehenswert. Ich schnappe mir mein Brett und gehe zwischendurch auch noch ne Runde ins Wasser und schaue mir dann zum Sonnenuntergang das inzwischen gestartete Event an. Im Anschluss geht’s auf die offizielle Party des Veranstalters. Holla die Waldfee, hab wohl noch nie in ner exklusiveren Location das Tanzbein geschwungen…hoch oben auf den Klippen, richtig schick, nur sportliche Menschen und ein paar Profis…wat ne Fete!

7 June 2018

Frühstück. Surfen. Mittagessen. Surfen. Ein Animal of the day, dass mich nicht aus dem Wasser lassen wollte..#giftige, gestreifte Seeschlange. Mittagessen. Surfen. Sonnenuntergang. Aus die Maus. Ps: Gott bin ich im Eimer!

6 June 2018

Beim Frühstück direkt Diego aus Argentinien kennengelernt und für tauglich befunden. Jeder nen Scooter mit Surfbretthalterung für die nächsten Tage gemietet, dann shoppen im Surfklamottenoutlet und schließlich ein Brett unter die Füße und rausfinden ob das mit dem Wellenritt noch klappt..klappt. Im Anschluss, auf nach Uluwatu, denn da wird die nächsten Tage genächtigt..🌊

5 June 2018

4 June 2018

Lexi und Anita müssen arbeiten, daher gibt es heute Sydney auf eigene Faust. Nach einer 1 1/2 stündigen Fahrt mit der Stadtfähre von Parramatta ins Sydneys Herz, erkunden wir das Stadtzentrum per Pedes und dann noch aus luftiger Höhe. Dies aber nur dank Anita, da sie uns in ihren Wolkenkratzer schmuggelt und wir so die Aussicht von der 36ten Etage aus genießen können. Im Anschluss fahren wir bei rauer See zur Walbeobachtung vor Sydneys Küste und haben sogar Glück, denn 2 riesige Buckelwale zeigen sich mehrfach vor unserem Boot machen sich damit zu Animals of the day..ein tierisches Spektakel. Da heut schon mein letzter Abend auf dem roten Kontinent ist, koche ich für die Rasselbande und sage so danke für die schönen Tage hier.

3 June 2018

Ausschlafen, Sonntagsfrühstück und dann in die Blue Mountains. Dort gibt es entlang des Prinz Harry Wanderwegs zig tolle Aussichtspunkte an der Steilwand, von denen man in den Canyon schauen kann. Natur pur, leider aber ohne Begegnung mit einem von Australiens bekannten Wildtieren.

2 June 2018

Ein reichlich gefüllter Frühstückstisch vertreibt die Geister aus den Flaschen der letzten Nacht und gibt Kraft für den Tag. Frische Luft..die holen wir uns bei einem ausgedehnten Spaziergang entlang der wunderschönen Stadtstrände, bis hin zum weltbekannten Bondi Beach. Leider wirkt das Ganze nicht so richtig, da Pachamama heute nur Sturm, Regen und schäumende See anzubieten hat. Im Anschluss wird die Heizung angeworfen und abends schauen wir uns im Olympiastadion ein Erstligaspiel des Nationalsports Rugby an.

1 June 2018

Der ganz frühe Vogel bringt uns in die Luft und auf Kurs Sydney. Was von dem kleinen Abenteuer am wirklich anderen Ende der Welt übrig bleibt ist die Erkenntnis, dass Neuseeland echt ne Reise wert ist und dass Andy mehr Fotos macht als ne chinesische Reisegruppe.📷 Auf dem roten Kontinent gelandet nimmt uns auch direkt Anita in Empfang und schon sind wir in guten Händen. Den Nachmittag verbringen wir dann mit Bolzi bei den Beiden zu Hause in Parramatta. Hier werden wir ziemlich lautstark mit dem heutigen Animals of the day konfrontiert: zig kreischende Kakadus, die hier das Wohnviertel unsicher machen, Am Abend gibt’s City of Lights am Hafen (alles wunderschön illuminiert), sowie schon wieder gratis Futter und Getränke all night long in einer Bar direkt unter Sydney‘s Opernhaus, auf der Afterworkparty von Anita‘s Firma. Da könnt’ ich mich glatt dran gewöhnen. Ein ziemlich guter Start.

31 May 2018

Ein letztes Mal mit dem Lovemobil zu einem Traumstrand an der Steilküste bei Auckland, ein letzter Hüpfer ins Meer und dann wird klar Schiff gemacht. Zum Abend hin ist die Karre ohne Beanstandung abgegeben und wir sind wieder in Auckland. Während Andy nen größeren Stadtrundgang macht, geht es für mich mit Christina und Freunden von ihr, zu einer ziemlich versnobbten Party eines Skiresorts aus Queenstown, welches Saisoneröffnung feiert..Futter und Drinks für umme, wenn das mal nichts ist.😎🍾

30 May 2018

Bodenfrost und das erste Licht des Tages animieren zu frühem Aufbruch. Danach gibts Früstück mit herrlicher Aussicht über die Küstenlandschaft und dann einen Strandbesuch mit Frisbee und Plantschen in der Tasmanischen See. Im Anschluss geht’s weiter zum Surfmekka Neuseelands, nach Raglan. Hier wird aber heute nur geglotzt und gebadet, denn meine Kosten-Nutzen-Rechnung spricht ganz klar für kommende Woche und gegen die überteuerten Preise hier.

29 May 2018

Tierisch geht’s los, gleich mehrere Animals of the day am Wegesrand: mächtige Hirsche und ein Vogel Strauß. Danach, Waitomo. Dieses Nest ist bekannt für seine tollen Höhlen und die dortigen Glühwürmchen. Da wir aber nicht bereit sind die frechen Preise dafür zu zahlen, entscheiden wir uns für Wandern in der Gegend und zum Abend hin für einen Spaziergang mit Stirnlampe und Co. So kommen wir auch noch zu unserem Glühwürmchenerlebnis und können das Gesparte u.a. in einen Schwimmbadbesuch mit heisser Dusche stecken.😜 Mein Lieblingsgericht sorgt deluxemäßig für Bettschwere: Spaghetti Aglio e Olio e Pepperoncini CampingStyle.

28 May 2018

Kilometer schrubben. Unterwegs Halt am Fuße des Vulkan Taranaki. Dort müssen wir dann leider schon bei 800 Höhenmetern wenden, da die Reifen vor lauter Schnee zwischen all den Palmen nicht mehr greifen wollen…häää?!?🌴☃️ Danach auf dem Surfhighway weiter bis New Plymouth, wo es für Andy nach ein paar Bier ne neue Frise gibt..mit meinem Elektrorasierer.🚬✂️😁

27 May 2018

Letzter Tag auf der Südinsel. Das feiern wir mit einem Sonntagsfrühstück nach Maß, gebratener Leberkäse vom deutschen Fleischer mit Spiegelei. Es wird noch einmal am Fjord entlanggekurvt und dann von der Cook-Street-Fähre mit einem lachendem und einem weinenden Auge gewinkt..am Ende ein strammes Programm mit wahnsinnig viel tollem Output und Andy kann hinter alle seine Ziele ein Häkchen setzen. Auf dem Schiff dann ein weiteres Highlight für Andy..bei steiffer Brise, leichter Schieflage und der einen oder anderen größeren Welle wird er auf einmal ganz grün im Gesicht..aus dem wird wohl kein richtiger Seebär mehr.🤢😂

26 May 2018

Nach einem leckeren Frühstück mit Traumkulisse am See bei abziehenden Nebelschwaden geht es zur zweiten Fjordlandschaft Neuseelands, den Marlborough Sounds. Eine mehr als kurvenreiche Straße führt mitten ins Nirgendwo. Dort widme ich mich, unter verständnislosem Blick der Einheimischen, einem Bad im kühlen Nass des Fjords und lese seit langem mal wieder in meinem Buch, während Andy die Gegend erkundet. Nach einem tollen Sonnenuntergang über der Scherenlandschaft gibt’s endlich, nach bisher leider nur haufenweisen Überfahrenen seiner Art, ein Opossum, welches sich damit auch zum Animal of the day kürt. Dinner: selbstgekochtes Pilzrisotto mit frischen Champis..hach, schon schön.😋

25 May 2018

Nach dem Frühstück fahren wir zuerst zum 50km langen Farewell Spit (Landzunge und Biospährenreservat aus Sand und Treibgut, die von oben aussieht wie ein gigantischer Kiwi-Vogel). Dort wird ausgiebig spaziert und mal wieder Bekanntschaft mit Seebären gemacht. Aufgrund mangelnder Zeit geben wir uns nur das Monument des Neuseelandentdeckers Abel Tasman in der golden Bay und düsen dann weiter nach Nelson, damit det heute klappt mit die Wurscht. Klappt..jibbt sojar noch ne lecker Currywurscht und am Abend Schnittchen mit Mett-/Leber- und Paprikalyonerwurscht. Meatheaven!

24 May 2018

On the road again. Erst auf dem Küstenhighway mit Stop an den Pancake Rocks, wo wir 1x von ner Husche durchgeweicht werden, und dann quer durch den Nordwesten bis nach Nelson. Dort schlägt uns der einzig deutsche Fleischer in Neuseeland die Tür vor der Nase zu und so geht es ohne die erhofften Bratwürste zum Abel Tasman Nationalpark und dem dortigen Plätzchen für die Nacht.

23 May 2018

Gletschertag. Früh am Morgen geht es zuerst zum Foxgletscher, wo auch bei herrlichster Aussicht gefrühstückt wird und im Anschluss zum Franz-Josef Gletscher. Wenn man die Schilder sieht, wie weit sich die Gletscher in den letzten Jahren zurückgebildet haben, kann man sich nur an den Kopf fassen, dass irgendwelche Leute noch immer den Klimawandel leugnen. Für mich Kaffee & Kuchen und für Andy nach etwas Überzeugungsarbeit ein Hubschrauberflug auf den Gletscher..und mit nem breiten Grinsen zurück. Tagessoll erfüllt, jetzt Kilometer machen zum Nachtlager mit Meeresrauschen oder eher Wellendonnern.🌊

22 May 2018

Mal wieder alle Schleusen geöffnet..stört uns aber herzlich wenig, denn es war ohnehin ein Autotag geplant. Die schöne Langschaft kann man ja auch im Regen genießen. Am Abend, Ankunft in Franz Josef und dann ne Kochsession.

21 May 2018

Der Wecker klingelt noch vor dem Sonnenaufgang, denn ich habe um 7:30 Uhr einen Termin. Check in für den zweithöchsten Bungysprung der südlichen Hemisphäre beim Erfinder des Bungy. Mit Andy als Zuschauer im Gepäck fahren wir mit nem richtig coolen Offroadtruck aus der Stadt und dann in die Berge..hinter einer Kuppe erscheint er dann, der Nevis Playground. Und da hängt sie, die Kanzel..134m über dem Abgrund, Eiseskälte. Briefing und Sicherheitsgurt, dann geht es per Minigondel rüber. Füße festgebunden, Absprung mit vollem Elan..knappe 8 Sekunden freier Fall..zu krass..darf ich nochmal!? Im Anschluss bezwinge ich mit Andy noch Queenstown’s Hausberg und mache im tiefen Schnee mehrfach Bekanntschaft mit den heutigen Animals of the day: Neuseeländische Berggämse mit Jungtieren.😍 Am Abend weiter gen Westen..

20 May 2018

Sonntag, Starkregen und Sturm. Zum Glück haben wir ne überdachte Kochstelle für das Wochenendhighlight, eine riesige Portion Rührei. Nach 10 minütiger Autofahrt fangen wir an uns wie Bolle über den Regen zu freuen, denn dieser produziert hier hunderte Wasserfälle, die die steilen Felswände auf dem Weg nach Milf(j)ord Sound herabstürzen..und es gibt so auch keine Sandflies.😄 Und unterwegs schafft es ein Keapärchen (diese witzigen Bergpapageien), durch seine penetrante Art an unseren Scheibengummis herumzuknabbern, sich zum zweiten Mal zu Animals of the day zu machen. Zum Abend erreichen wir dann Queenstown und entscheiden uns aufgrund des schlechten Wetters zum angeblich besten Burger Neuseelands zu gehen…und ich lege in der Tourismusinfo nen dicken Batzen Geld auf den Tisch, für morgen.

19 May 2018

Regen, da wird das morgendliche Mahl im Van serviert..auf einem windumtosten Kap mit Namen Florence Hill. Danach über Curio Bay und Waipapa weiter gen Westen, um dann doch die Suche nach dem seltenen Gelbaugenpinguin einzustellen, denn der bleibt bei Sturm im Nest. Die verschiedenen Küstenformationen sind trotzdem atemberaubend und so bleibt Neuseelands Süden in guter Erinnerung. Den Rest des Tages werden Kilometer gemacht, bis ins Fjordland. Ein riesiger Bauerntopf mit ner Wagenladung frischem Gemüse vertreibt die abendliche Kälte und verleiht Bettschwere.

18 May 2018

Aufwachen im Wald und dann auf nach Dunedin. Dort wird als morgendliches Workout die, mit 38 Grad Gefälle, steilste Straße der Welt erklommen und dann bei schönstem Sonnenschein am Meer gefrühstückt. Danach Natur am Kap Tairaroa und dann mit kleinen Zwischenstopps Catlins Coast, ein wundeschön wildes Stück Küste, entlangcruisen.

17 May 2018

Der Van, wegen dem Niederschlag letzter Nacht, von einem Eispanzer umhüllt..Wetter, eisig strahlend blauer Himmel. Tagesziel ‚Muller Hut‘, die Schutzhütte oberhalb des Muller-Gletscher. 1000 Höhenmeter, unzählige Stufen, Felspassagen, eisige Windböen und am Ende eine geschlossene Schneedecke sind der Preis für wahnsinnige Aussichten und Andy’s persönliche Grenzerfahrung in hochalpinem Terrain. Und ein besonderes Animal of the day gibt’s auch noch, ein Kea, der weltweit einzige Hochgebirgspapagei. Alles in allem, Megahike!

16 May 2018