Croatia · 5 Days · 9 Moments · September 2017

Roger's & Irènes Segel-Urlaub in Croatia


11 September 2017

Heute Samstag müssen "früh" aus den Federn. Packen und raus aus unserer Unterkunft, gleich um die Ecke nehmen wir das Frühstück zu uns. Bereits um halb 10 werden wir vom Uber Taxi abgeholt für den Transfer nach Sukosan zu Adi und unserer Segeljacht. Noemi und Patrik die am Tag zuvor ein Appartement in Trogir auf der Insel bezogen haben kommen erst später mit dem Bus nach. Um 11.00 sind wir am Pier 11. Warten ist angesagt, die Jacht wird noch gereinigt. In der Marina treffen wir noch die alte Crew die mit unserem Uberfahrer nach Trogir und einzelne direkt auf den Flughafen zurückkehren. Das erste Gewitter unseres Törns überstehen wir in der Marina beim Bier und Kaffee. Wir haben genügend Zeit den Törn mit den aktuellen Wetterdaten zu planen und die Einkaufsliste zu erstellen. Marlies und Irène sind unser Einkaufsteam. Bruno und ich werden später folgen um das Eingekaufte irgendwie aufs Schiff zu transportieren.

8 September 2017

Freitag morgen, auch heute treffen wir uns erst um 09.30 mit Rossis um gemütlich durch die Gassen der Altstadt zu schlendern. Wir besorgen uns am Markt schon mal Schafskäse und Schinken für den Segeltörn, wandern wandern den Strand ab bis fast zur Baustelle der neuen Brücke und durchstreifen immer wieder Kreuz und quer die engen Gassen des Städchens.

7 September 2017

Wir begangen den Tag mit der Morgentoilette in dem extrem kleinen Bad und durften schnell feststellen, das unser Appartement noch einige andere Mängel aufweist. Irene flutete fast das Bad, als sie sich beim Abtrocknen bückte und dabei versehentlich mit dem Duschtuch den Wasserhahn öffnete. Die bereitgelegten Duschtücher verbreiteten, sobald sie Nass wurden, einen sehr unangenehmen Duft. Wir benutzten sie nur noch als Bodenteppich. Um 09.30 Uhr begangen wir uns zusammen mit Bruno und Marlies auf die Suche eines geeigneten Restaurants für unser "Breakfast". Es wurde ein herrlicher und gemütlicher Tag an dem wir die Altstadt erkundeten den Markt auf dem Festland durchstöberten und feines Essen genossen
Wunderschöner Sonnenuntergang in Trogir
Impressionen unseres ersten Tages in Trogir
Die Wetterdaten für die nächsten Tage sind nicht gerade berauschend und so schlug Adi vor mit Motorkraft noch an diesem Tag nach Sibenik zu fahren um in der geschützten Marina die Nacht zu verbringen. Nachdem Noemi und Patrick nach einem anspruchsvollen Marsch von der Bushaltestelle angekommen sind, starteten wir um ca. 15.30 den Törn. Die See würde immer rauer und Irène kämpfte schon bald mit der Seekrankeit. Bei recht stürmischer See erreichten wir den Kanal zum Hafen von Sibenik um 20.30 bereits im Dunkeln wo uns der Hafenmeister mit dem Aquajet im Empfang nahm und den Anlegeplatz zuwies. Das Nachtessen nahmen wir im Hafenrestaurant ein und anschliessend verbrachten wir die erste Nacht an Bord.
Unser erster Tag in Trogir

6 September 2017

Durch einen reizvollen Innenhof mit steilen Treppen ist unser kleines Dachzimmer erschlossen. Die Dusche ist Micro... ich schaue mit meiner Grösse über den Duschvorhang, der Wasserhahn in der Miniküche ist abgebrochen und wir müssen unsere Unterkunft mit Pharaoameisen teilen. Alles in allem nicht sehr prickelnd, aber wir werden es diese drei Nächte aushalten.
Ohne Postauto verpassten wir natürlich den Schnellzug ab Frauenfeld. Also Bruno Rossi informieren, Entscheiden ob wir das Auto oder den nächsten Bus der Steckborner Linie nehmen. Wir entschieden uns für den nächsten Bus. Und kamen mit Verspätung im Flughafen Zürich an. Rossis empfingen uns gleich nach der Rolltreppe. Gepäck aufgeben und zur Sicherheitskontrolle. Prompt wird mir eine Tube Handcreme im Rucksack zum Verhängnis und ich bleibe im Kontrollsystem hängen. Warten. Nachdem der Übeltäter analysiert wurde konnte ich mein Handgepäck wieder einpacken. Nach dem ersten "Kaffee und Bierstop" im Marché- Restaurant machten wir uns auf dem Weg zum Gate. Mit leichter Verspätung hob der Edelweiss-Flieger ab in den zürcher Abendhimmel und brachte uns sicher nach Split. Nach langem Warten an der Passkontrolle chauffierte uns ein Über-Taxi für 100 Kuna in die Altstadt Trogir. Nach anfänglicher Orientierungslosigkeit, führte uns mein Navi zu unserer Unterkunft.